International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Trump fordert Netanjahu zur Zurückhaltung bei Siedlungspolitik auf

15.02.17, 19:01 16.02.17, 12:19


US-Präsident Donald Trump hat Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zur Zurückhaltung bei der Siedlungspolitik aufgefordert. Er tat dies am Mittwoch bei einer gemeinsamen Medienkonferenz mit Netanjahu in Washington.

Republican presidential candidate Donald Trump uses his finger to mimic a gun during a campaign speech Saturday, June 11, 2016, in Tampa, Fla. (AP Photo/Chris O'Meara)

Bild: Chris O'Meara/AP/KEYSTONE

Es sei gut, wenn sich Netanjahu bei den Siedlungen «ein wenig» zurückhalten könne, sagte Trump. Israel hatte vor kurzem die Gründung einer neuen Siedlung bekannt gegeben. Seit Trumps Amtsantritt im Januar hat Israel den Bau von rund 6000 Siedlerwohnungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem angekündigt.

Trump sieht in der Zwei-Staaten-Lösung nicht den einzigen Weg zum Frieden zwischen Israelis und Palästinensern. Er sei sowohl mit einer Zwei-Staaten-Lösung als auch mit nur einem Staat einverstanden, sagte Trump bei der gemeinsamen Medienkonferenz mit Netanjahu im Weissen Haus.

Er werde die Lösung akzeptieren, auf die sich Israel und die Palästinenser verständigen, sagte der US-Präsident. Zugleich rief er beide Seiten zu Kompromissbereitschaft im Ringen um einen Nahost-Frieden auf. Seine Regierung werde unablässig für einen Nahost-Frieden arbeiten, kündigte Trump an.

Tiefe Verbundenheit

Trump sicherte Netanjahu die tiefe Verbundenheit der USA zu. Netanjahus Besuch sei ein Zeichen für die untrennbare Verbindung zwischen beiden Ländern, sagte Trump vor den Medien. Kein anderer Staat habe durchgemacht, was Israel erlebt habe.

Netanjahu sagte, Israel habe keinen besseren Verbündeten als die USA, und das gelte auch andersherum. Er begrüsste, dass die USA ihre Macht und ihre moralische Position zugunsten Israels geltend machen würden. Trump sagte, die internationale Gemeinschaft und die UNO hätten Israel oft sehr unfair behandelt. (sda/dpa/afp/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

Unsere Liebe zu den Bauern endet beim Portemonnaie

Riesen-Show von Shaqiri – deshalb wechselte ihn Klopp trotzdem in der Halbzeit aus

St.Gallen verbietet Burkas – 3 Dinge, die du dazu wissen musst

Diese 9 Schweizer Orte liebt das Internet (zu sehr)

Wie ein Fussball-Teenie 600'000 Franken für Koks und Alk verprasste und abstürzte

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Butzdi 16.02.2017 02:52
    Highlight Auf die Frage einer Journalistin, wie er denn den wachsenden Anti-Semitismus sehe der seit seiner Wahl herrsche antwortete er mit einem Monolog über seinen herausragenden Wahlsieg. Fragen mit mehr als 140 Zeichen versteht er nunmal nicht und er hat das Kurzzeitgedächtnis eines Goldfischs. Morgen hat er spätestens wieder eine andere komplett Ansicht vom Ganzen.
    7 6 Melden
  • legis 15.02.2017 22:44
    Highlight "Kein anderer Staat habe durchgemacht, was Israel erlebt habe."

    Yeah right, ausser vielleicht Palästina ;)

    Und der Israel Staat ist zum Glück weitgehend vor grösserem Unheil verschont geblieben.

    Was man von der jüdischen Bevölkerung nicht wirklich behaupten kann.

    Dies berechtigt die isr. Regierung jedoch nicht dazu, sich hinter der Vergangenheit der eigenen Bevölkerung zu verstecken und ähnliche Gräueltaten zu verüben wie einem selbst angetan wurde!!
    31 5 Melden
  • Mr. Raclette 15.02.2017 20:43
    Highlight Nächste Woche fordert die Trump Administration wahrscheinlich wieder das Gegenteil. Was soll's. In zwei Monaten wird die Hobby US Regierung sich so weit unglaubhaft und lächerlich gemacht haben, dass kein Hahn mehr danach kräht.
    8 11 Melden
  • Roterriese 15.02.2017 19:54
    Highlight Mal schauen ob die solidarische, antisemitische Internationale, die sonst immer total gegen Israel ist, dies jetzt auch nicht gut findet - weil es halt von Trump ist.
    13 23 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.02.2017 23:15
      Highlight Gegen denn illegalen Siedlungsbau und für menschenwürdige Bedingungen in Palästina (Krankenhäuser, Schulen) zu sein ist nicht gleichbedeutend mit Antisemitismus.
      21 3 Melden
    • Fabio74 16.02.2017 09:08
      Highlight Merk dir endlich mal eins: Kritik am Staat Israel und dessen fragwürdiger Politik ist nicht antisemitisch
      0 1 Melden
  • Majoras Maske 15.02.2017 19:37
    Highlight Was Trump akzeptiert und was nicht spielt doch keine Rolle, den während seiner Amtszeit werden die Palästinenser und Israelis garantiert keine "Verständigung" eingehen.
    29 4 Melden

Wie dieser Zuschauer nationale Berühmtheit erlangte

Nur in zwei Punkten gab er Donald Trump recht. Sonst teilte Tyler Linfesty die Meinung des US-Präsidenten überhaupt nicht – was deutlich zu erkennen war. 

Vor einer Woche war Tyler Linfesty noch ein unbekannter junger Mann, der im US-Bundesstaat zur High School ging. Nun kennt die halbe USA den Mann im Holzfällerhemd – den «#plaidshirtguy».

Was ist passiert?

Am Donnerstag besuchte Donald Trump den US-Bundesstaat Montana und hielt eine Wahlkampfveranstaltung ab. «Eine solche Chance kann ich mir eigentlich nicht entgehen lassen», dachte sich der 17-jährige Tyler Linfesty, der aus der Region kommt. Er rief der Trump-Kampagne an und fragte, ob er …

Artikel lesen