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Trump fordert Netanjahu zur Zurückhaltung bei Siedlungspolitik auf



US-Präsident Donald Trump hat Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zur Zurückhaltung bei der Siedlungspolitik aufgefordert. Er tat dies am Mittwoch bei einer gemeinsamen Medienkonferenz mit Netanjahu in Washington.

Republican presidential candidate Donald Trump uses his finger to mimic a gun during a campaign speech Saturday, June 11, 2016, in Tampa, Fla. (AP Photo/Chris O'Meara)

Bild: Chris O'Meara/AP/KEYSTONE

Es sei gut, wenn sich Netanjahu bei den Siedlungen «ein wenig» zurückhalten könne, sagte Trump. Israel hatte vor kurzem die Gründung einer neuen Siedlung bekannt gegeben. Seit Trumps Amtsantritt im Januar hat Israel den Bau von rund 6000 Siedlerwohnungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem angekündigt.

Trump sieht in der Zwei-Staaten-Lösung nicht den einzigen Weg zum Frieden zwischen Israelis und Palästinensern. Er sei sowohl mit einer Zwei-Staaten-Lösung als auch mit nur einem Staat einverstanden, sagte Trump bei der gemeinsamen Medienkonferenz mit Netanjahu im Weissen Haus.

Er werde die Lösung akzeptieren, auf die sich Israel und die Palästinenser verständigen, sagte der US-Präsident. Zugleich rief er beide Seiten zu Kompromissbereitschaft im Ringen um einen Nahost-Frieden auf. Seine Regierung werde unablässig für einen Nahost-Frieden arbeiten, kündigte Trump an.

Tiefe Verbundenheit

Trump sicherte Netanjahu die tiefe Verbundenheit der USA zu. Netanjahus Besuch sei ein Zeichen für die untrennbare Verbindung zwischen beiden Ländern, sagte Trump vor den Medien. Kein anderer Staat habe durchgemacht, was Israel erlebt habe.

Netanjahu sagte, Israel habe keinen besseren Verbündeten als die USA, und das gelte auch andersherum. Er begrüsste, dass die USA ihre Macht und ihre moralische Position zugunsten Israels geltend machen würden. Trump sagte, die internationale Gemeinschaft und die UNO hätten Israel oft sehr unfair behandelt. (sda/dpa/afp/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Butzdi 16.02.2017 02:52
    Highlight Highlight Auf die Frage einer Journalistin, wie er denn den wachsenden Anti-Semitismus sehe der seit seiner Wahl herrsche antwortete er mit einem Monolog über seinen herausragenden Wahlsieg. Fragen mit mehr als 140 Zeichen versteht er nunmal nicht und er hat das Kurzzeitgedächtnis eines Goldfischs. Morgen hat er spätestens wieder eine andere komplett Ansicht vom Ganzen.
  • legis 15.02.2017 22:44
    Highlight Highlight "Kein anderer Staat habe durchgemacht, was Israel erlebt habe."

    Yeah right, ausser vielleicht Palästina ;)

    Und der Israel Staat ist zum Glück weitgehend vor grösserem Unheil verschont geblieben.

    Was man von der jüdischen Bevölkerung nicht wirklich behaupten kann.

    Dies berechtigt die isr. Regierung jedoch nicht dazu, sich hinter der Vergangenheit der eigenen Bevölkerung zu verstecken und ähnliche Gräueltaten zu verüben wie einem selbst angetan wurde!!
  • Mr. Raclette 15.02.2017 20:43
    Highlight Highlight Nächste Woche fordert die Trump Administration wahrscheinlich wieder das Gegenteil. Was soll's. In zwei Monaten wird die Hobby US Regierung sich so weit unglaubhaft und lächerlich gemacht haben, dass kein Hahn mehr danach kräht.
  • Roterriese 15.02.2017 19:54
    Highlight Highlight Mal schauen ob die solidarische, antisemitische Internationale, die sonst immer total gegen Israel ist, dies jetzt auch nicht gut findet - weil es halt von Trump ist.
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.02.2017 23:15
      Highlight Highlight Gegen denn illegalen Siedlungsbau und für menschenwürdige Bedingungen in Palästina (Krankenhäuser, Schulen) zu sein ist nicht gleichbedeutend mit Antisemitismus.
    • Fabio74 16.02.2017 09:08
      Highlight Highlight Merk dir endlich mal eins: Kritik am Staat Israel und dessen fragwürdiger Politik ist nicht antisemitisch
  • Majoras Maske 15.02.2017 19:37
    Highlight Highlight Was Trump akzeptiert und was nicht spielt doch keine Rolle, den während seiner Amtszeit werden die Palästinenser und Israelis garantiert keine "Verständigung" eingehen.

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