International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kettenraucherin: Azalea steckt sich eine Zigarette an.  Bild: Wong Maye-E/AP/KEYSTONE

Das ist Azalea, Nordkoreas rauchende Affendame

21.10.16, 11:11 21.10.16, 14:56


Was haben Bill Clinton und eine nordkoreanische Schimpansendame gemeinsam? Beide leiden unter einer repressiven «Regierung». Beide rauchen, inhalieren aber nicht!

Dürfen wir vorstellen: Azalea, 19-jährig, Star des kürzlich wiedereröffneten Zentral-Zoo von Pjöngjang, Kettenraucherin. Azalea pafft eine Schachtel Zigaretten pro Tag – inhaliert aber nach Angaben nordkoreanischer Offiziellen nicht!

Beobachter berichteten am Mittwoch davon, wie Tiertrainer Azalea zum Rauchen ermutigten. Als Dank für Zigaretten musste sich die Schimpansendame an die Nase fassen, sich verbiegen oder kleine Tänzchen aufführen.

Tatsächlich scheint es sich bei Azalea um eine geübte Raucherin zu handeln, immerhin gelingt es ihr ohne Probleme, eine neue Zigarette an der alten zu entfachen.

Der Zentral-Zoo stand in der Vergangenheit mehrmals in der Kritik, Tiere unter übelsten Bedingungen zu halten.

Umfrage

Eine rauchende Affendame...

  • Abstimmen

605 Votes zu: Eine rauchende Affendame...

  • 4%... ist zum Brüllen komisch.
  • 29%... ist zum Heulen gemein.
  • 23%... ist zum Brüllen komisch und zum Heulen gemein.
  • 43%Vermutlich hält man dieses System nur so aus.

(tog)

Und jetzt, weil herzig: 50 süsse Tiere im Gipsverband

Das wird dich in diesem Zusammenhang interessieren:

Wie regieren Tiger und Co. auf einen Spiegel? Dieses Video zeigt die Antwort 

Das ist das jüngste Opfer des Todeszoos von Surabaya

Noch ein dänischer Zoo will eine Giraffe namens Marius schlachten

«Wer tut nur so etwas?» In Jasmin Hutters Zoo peinigt ein Tierquäler Ponys und Kaninchen

Abonniere unseren Daily Newsletter

32
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kleiner_Schurke 22.10.2016 18:14
    Highlight Mich dünkt Kim-Jong Un hatte früher deutliche weniger Haare. Oder meine ich das nur?
    4 0 Melden
    • Masche 23.10.2016 14:37
      Highlight @kleiner_Schurke: Bitte Äffin Azalea nicht auch noch beleidigen.
      2 0 Melden
  • Gianni Thommen 22.10.2016 11:24
    Highlight 🚬🐒
    1 0 Melden
  • Masche 22.10.2016 09:40
    Highlight Passt zu diesem Menschen verachtenden Land, dass es auch in tierquälerischer Manier einen Affen zum Gaudi des Publikums nikotinsüchtig macht. Aber wenn man den eigenen Leuten sonst nicht viel besseres bieten kann, müssen halt auch die armen Kreaturen darunter leiden.
    6 1 Melden
    • Masche 23.10.2016 14:21
      Highlight @PLOmaha90 (Retarded Wizard): Meinst Du, das sei in Kord Korea besser? In einem Land, das es zulässt, dass Tiere zum Gaudi der Zuschauer süchtig gemacht werden, was in der Schweiz undenkbar wäre. Ich möchte nicht wissen, wie viele Tiere dort auch im Namen der Forschung (z.B. dem Atomprogramm) oder Nahrungsmittelproduktion gequält werden, ohne dass es einen wirksamen Tierschutz oder entsprechende Gesetze gibt. Oder weisst Du etwas genaueres über die Zustände dort?
      3 0 Melden
    • blobb 23.10.2016 18:50
      Highlight PLO
      Und du verzichtest konsequenterweise auf alle Medizin und Behandlungen, bei deren Entwicklung es zu Tierversuchen kam? Just asking...
      1 1 Melden
    • Ms. Pond 24.10.2016 12:55
      Highlight @Blobb für mich besteht ein Unterschied darin, ob man Medikamente nimmt um zu überleben oder Tiere zum (Gaumen-) Spass quält. Zudem gibt es viele Medikamente, die nicht (mehr) an Tieren gestestet werden. Ein Grossteil der Tierversuche dient übrigens gar nicht der Medikamentenentwicklung. Viele Tests werden für die Nahrungsmittelindustrie, Pflanzenschutzmittel, Chemische Waffen, Putzmittel, Plastikherstellung etc durchgeführt. Dazu kommen noch die ganzen Verhaltens-, Krankheits-, und z.B. Transplantationsforschungen. Um nur einige Beispiele zu nennen.
      1 1 Melden
  • Pasch 21.10.2016 22:51
    Highlight Praktisch nix aber auch gar nix dringt aus NK durch, aber en rauchender Affe? Mich laust der...
    12 0 Melden
  • lilie 21.10.2016 16:00
    Highlight Das ist echt schlimm. 😔
    7 3 Melden
    • meine senf 22.10.2016 08:20
      Highlight Na ja, sie hat sicher ein besseres Leben als die meisten Menschen in Nordkorea.
      9 2 Melden
    • lilie 22.10.2016 09:22
      Highlight @meine senf: Das halte ich ehrlich gesagt für Wunschdenken. Länder, welche ihre Bürger schlecht behandeln, behandeln ihre Tiere meist noch viel schlechter. 🙁
      5 1 Melden
    • lilie 23.10.2016 08:53
      Highlight @PLOmaha: Das ist wieder Meckern auf höchstem Niveau, wahrscheinlich warst du noch nie in einem anderen Land und hast gesehen, wie da Tiere behandelt werden! Ich kenne kein Land, in dem der Tierschutz so schnell eingreift wie in der Schweiz.
      2 2 Melden
    • Masche 23.10.2016 14:33
      Highlight @PLOmaha90 (Retarded Wizard): Informiere Dich bitte über die Aktivitäten des Tierschutzes, bevor Du so etwas unqualifiziertes schreibst. Selbstverständlich beschäftigt sich der Tierschutz sowie das Tierschutzgesetz nicht nur mit Haustieren sondern auch Nutz- und Versuchstieren.
      Im Gegensatz dazu gibt es in Nordkorea nach Zeugenaussagen sogar bis in die Gegenwart Gaskammern, in denen Massenvernichtungsmittel an Häftlingen erprobt werden.
      4 1 Melden
    • lilie 23.10.2016 14:42
      Highlight @PLOmaha: Hör mal, ich weiss, dass das Tierquälerei ist, aber informiere dich einfach mal, wie Nutztiere in anderen Ländern gehalten werden!

      Nirgends sind die Auflagen für Nutztiere in den Bereichen Raumangebot, Beschäftigung, Auslauf, restriktiver Umgang mit Medikamenten und so weiter so streng wie bei uns.

      Ist deshalb alles supi? Natürlich nicht, es ist eine Tragödie. Aber glaubst du ernsthaft, in Nordkorea sei es besser? Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber das wäre wirklich extrem naiv!
      2 3 Melden
    • blobb 23.10.2016 16:26
      Highlight PLO
      Und du verzichtest konsequenterweise auf alle Medizin und Behandlungen, bei deren Entwicklung es zu Tierversuchen kam? Just asking...
      2 1 Melden
    • Datsyuk * 23.10.2016 20:07
      Highlight Es ist hier nicht super. Hier ist es auch scheisse.. Natürlich nicht so schlimm wie in Nordkorea, aber eben immer noch schlimm..
      3 2 Melden
    • lilie 24.10.2016 07:24
      Highlight @PLOmaha: Warum bringst du nicht konkrete Beispiele?

      Ich habe Einblick bekommen in die Tierhaltung in Deutschland, Spanien, Griechenland, teilweise Osteuropa, Brasilien, China, einige afrikanische Länder, und überall ist es schrecklich.

      Die Tiere gelten als reine Ware, sie werden entweder in Tierfabriken ausgebeutet oder sie leben im Dreck, werden misshandelt, und wenn jemand entsetzt darüber ist, heisst es: "Es ist doch nur ein Tier! Die merken das gar nicht!".

      Nenn mir ein Land mit konkreten Beispielen, wo es anders ist.
      0 1 Melden
    • lilie 24.10.2016 14:30
      Highlight @PLOmaha: ... und in Deutschland gibts noch die Batteriehaltung, die bei uns verboten ist, und in Brasilien wird die Massentierhaltung auf Flächen von der Grösse der Schweiz betrieben - natürlich ohne Tageslicht, dafür mit reichlich Antibiotika.

      Du hast Drittweltländer erwähnt, die ihre Nutztiere besser behandeln. Kannst du ein konkretes Beispiel nennen?
      1 0 Melden
    • lilie 24.10.2016 16:32
      Highlight @PLOmaha: In meiner Erfahrung ist die Massentierhaltung nicht die einzige Art, Tiere zu quälen. Auch bei extensiver Wirtschaft können Tiere leiden.

      Im südlichen Afrika z.B. gelten Tiere bei vielen Stämmen als Statussymbole, es ist egal, ob sie gesund oder krank sind, Hauptsache es sind viele. Da werden dann viel zu viele Tiere auf viel zu kargem Boden gehalten, sie sind abgemagert, werden krank und sterben.

      Einige nomadisch oder halbnomadisch lebende Völker mögen aber eine tiergerechtere Haltung haben, das stimmt. Gibt es sogar teilweise noch in Spanien. ☺

      1 0 Melden
    • lilie 25.10.2016 10:45
      Highlight @PLOmaha: Da ist leider nicht nur ein Stammesführer verantwortlich, sondern ein ganzes Volk (die Tiere gehören übrigens den Frauen, die Männer "bewirtschaften" das eigentliche Nutzvieh...). Genau wie bei uns.

      Und natürlich kann man eine extensive Wirtschaft nicht mit der intensiven wie bei uns vergleichen. Innerhalb der Industriestaaten tut die Schweiz viel für ihr Nutzvieh. Entsprechend teuer ist es.

      Was in der Forschung abgeht, finde ich auch abartig. Meine Eltern waren beide Wissenschaftler und haben solche Tiere betreut. Es ist tragisch und menschenunwürdig. (Fortsetzung folgt)
      0 1 Melden
    • lilie 25.10.2016 10:51
      Highlight Fortsetzung: Was mich wundert: Wie kann die Wissenschaft glauben, an solch völlig verstörten und kranken Tieren überhaupt valide Erkenntnisse zu gewinnen? ME ist nicht nur der Preis den - notabene! - diese Tiere zahlen müssen, nicht zu rechtfertigen - darüber hinaus ist auch der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn mehr als fragwürdig.

      Leider aber verlangen ja die gesetzlichen Grundlagen Tierversuche für die Neuzulassung von Medikamenten. Irgendwo frage ich mich aber schon, ob ich Medis nehmen will, die ein Forscher nicht einmal an sich selber testen würde...
      0 1 Melden

Liebe Schweizer, ich will ja nicht sagen, dass ihr nur Käse esst, aber ...

Genug Klischees! Mag sein, dass Käse die Frucht der Alpen ist. Das heisst aber nicht, dass alle Schweizer Gerichte etwas mit Käse zu tun haben. Nur die hundert, die ich gegessen habe.

Artikel lesen