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Friedliches Island. Bild: wikimedia

Island ist das friedlichste Land der Welt – USA verliert wegen Trump 11 Ränge

01.06.17, 12:31 01.06.17, 12:50


Die umstrittene Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten hat laut dem Globalen Friedensindex für 2017 die innere Einheit des Landes erheblich gestört. Auch die Schweiz verlor im Ranking an Boden.

Die Schweiz verlor zwei Ränge und landete auf dem neunten Platz, wie das US-Institut für Wirtschaft und Frieden (IEP) bei der Veröffentlichung des diesjährigen Rankings am Donnerstag mitteilte.

Island führt den «Global Peace Index» als friedlichstes Land bereits zum zehnten Mal in Folge an, gefolgt von Neuseeland und Portugal auf den Plätzen zwei und drei. Die Zahl der Länder, die ein «historisches Ausmass von Terrorismus» erlebten, stieg auf ein neues Hoch von 23 – darunter Dänemark, Schweden, Frankreich und die Türkei.

Neuseeland liegt auf Platz zwei. Bild: Wikimedia

USA fallen auf den 114. Platz zurück

Die USA fielen auf der Liste von 163 Ländern weltweit auf den 114. Platz (-11) im Bezug auf ihre Sicherheit. «Wachsende Ungleichheit, eine erhöhte Wahrnehmung von Korruption sowie eine schwindende Pressefreiheit haben alle zu dieser bedeutenden Verschlechterung in den USA (...) beigetragen», sagte IEP-Gründer Steve Killelea.

Nordamerika als Ganzes verschlechterte seine Position damit weltweit am meisten, rangiert aber weiterhin als zweitfriedlichste Region hinter Europa.

Syrien rangiert zum fünften Mal in Folge auf dem letzten Platz als das am wenigsten friedliche Land weltweit. Die Lage in Afghanistan, im Irak, im Südsudan und im Jemen wird als nur wenig besser eingeschätzt.

Flucht aus Aleppo: Syrien rangiert zum fünften Mal in Folge auf dem letzten Platz als das am wenigsten friedliche Land weltweit. Bild: EPA/ALEPPO MEDIA CENTER

Welt ist friedlicher geworden

Global gesehen sei die Welt 2017 aber friedlicher geworden, sagen die Autoren des Berichts. Insgesamt 93 Länder verbesserten demnach ihre Sicherheitslage, 68 Länder verschlechterten sich. Der Globale Friedensindex misst unter anderem den Einfluss von Konflikten, Terrorismus und die Beziehungen zu Nachbarländern.

Die weltweite Gewalt kostet gemäss dem Bericht 12,6 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung oder anders ausgedrückt 5,40 US-Dollar pro Erdenbewohner und Tag.

In den zehn kriegerischsten Ländern kostet Gewalt 37 Prozent des Bruttoinlandprodukts, in den zehn friedfertigsten Staaten sind es 3 Prozent. (whr/sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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8
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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • D(r)ummer 01.06.2017 13:40
    Highlight Wegen Trump...

    Also was jetzt, hat Trump in seiner Amtszeit etwas erreicht oder nicht?

    Jeder Ghettotyp der schon einmal tötete, hat mehr zu dieser Statistik beigetragen als Trump.

    Come on Watson...

    18 5 Melden
    • Guetzli 01.06.2017 16:49
      Highlight Ja, das kann ich jetzt auch nicht genau nachvollziehen warum das was mit Trump zu tun hat! Ausser die Statistik ist erst ab dem Zeitpunkt als Trump als Präsident bestätigt wurde ..... bisschen weit an den Haaren herbeigezogen!
      9 0 Melden
    • DerTaran 07.06.2017 07:46
      Highlight Könnt Ihr lesen?

      «Der Globale Friedensindex misst unter anderem den Einfluss von Konflikten, Terrorismus und die Beziehungen zu Nachbarländern.»

      Da habt ihr eine Antwort: Beziehung zu Nachbarländern.
      0 1 Melden
    • D(r)ummer 07.06.2017 13:24
      Highlight Also wenn sich die Beziehungen zum Nachbarland derart verschlechtern, wenn ein neuer Präsident die Mauer auf Kosten des Nachbarlandes schliessen will, dann ist das sehr peinlich.

      Obama hat da sicherlich auch seinen Beitrag dazu geleistet indem er die Mauer teils reparieren liess...

      "Wegen Trump" ist ein bisschen (sorry für den) Populistisch.
      2 0 Melden
  • Radiochopf 01.06.2017 13:00
    Highlight "Syrien rangiert zum fünften Mal in Folge auf dem letzten Platz als das am wenigsten friedliche Land weltweit. Die Lage in Afghanistan, im Irak, im Südsudan und im Jemen " in jedem dieser Länder ist die USA militärisch aktiv aktuell.. dürfte ja wohl kein Zufall sein..
    20 10 Melden
    • Eskimo 01.06.2017 14:24
      Highlight Das ist aber nicht erst seit Trump so!
      12 1 Melden
    • TheDude10 01.06.2017 14:30
      Highlight Die amerikaner gaben in vielen sachen auch inizialzündungen.
      Mit ihrem ungeschickten verhalten haben sie vieles nur verschärft und sind hauptschuld am internationalen Terrorismus.
      4 5 Melden
    • DerTaran 07.06.2017 07:58
      Highlight Ihr kurzsichtigen, antiamerikanischen Superchauvies.
      In Afganistan sind zuerst die UdSSR einmarschiert, Irak hatte Kuweit angegriffen, Syrien hat mit Hilfe der UdSSR die ganze Region destabilisiert. Aus dem arabischen Frühling haben sich die Amerikaner auch lange herrausgehalten.
      Wer so verblendet ist wie ihr kann wohl nicht klar denken.
      Die Amerikaner haben sich sicher nicht immer schlau verhalten, aber an allem Schuld sind sie auch nicht.
      0 0 Melden

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

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