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Das sind aktuell die 7 imposantesten Nachhaltigkeitsprojekte

07.05.18, 09:00

Präsentiert von

Supertree Grove, Singapur

Supertrees by Night – in der Nacht werden die grünen Stahlmoloche mit einer Lichtshow bespielt. Bild: EPA/EPA

Die Gardens by the Bay sind seit Längerem ein Touristenmagnet im Stadtstaat Singapur. Auf dem 101 Hektar grossen aufgeschütteten Gelände im Osten Singapurs tummeln sich imposante Gartenstrukturen und Gewächshäuser, die jährlich Tausende Besucher aus aller Welt anziehen.

Dabei geht schnell vergessen, dass die Anlage in erster Linie ein ambitioniertes Ökologieprojekt ist, das die Lebensqualität in der 6-Millionen-Metropole erhöhen soll. Vor allem die Supertrees stechen heraus. Mehrere pflanzenbewachsene Stahlungetüme, zwischen 25 und 50 Meter hoch, die einerseits zur Aufzucht seltener Pflanzen dienen, und anderseits mittels Photovoltaik Energie erzeugen. Überdies fungieren die Supertrees als Kühltürme.

High Line, New York

Jogger auf der High Line in New York. Bild: AP/AP

Was macht man mit einer stillgelegten Viadukt-Bahnlinie, die durch die Häuserschluchten einer Grossstadt führt? Genau, man verwandelt sie in einen Naturpark. So geschehen in Manhattan im Jahr 2009. Über 2,33 Kilometer erstreckt sich seither der High-Line-Park auf der Linienführung der ehemaligen West Side Line. Schattenspendende Bäume, Wucherpflanzen und zahlreiche Kunst- und Theaterperformances machen den High-Line-Park zu einer der Attraktionen Manhattans und haben zu einer Aufwertung der betroffenen Viertel geführt. 2014 verzeichnete der Park über 5 Millionen Besucher. Die Initiative hat Schule gemacht: In zahlreichen anderen Städten – unter anderem Chicago und Philadelphia – sind ähnliche Projekte geplant.

Gleich geht's weiter mit den nachhaltigen Projekten, vorher ein kurzer Hinweis:

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Und nun zurück zur Story ...

Superblocks, Barcelona

Wem gehört die Stadt? Dem motorisierten Verkehr oder den Fussgängern, Velofahrern und Touristen? Seit die Metropolen in den westlichen Industriestaaten wieder als Wohnraum attraktiv sind, stellt sich diese Frage dringender denn je. Barcelona hat darauf nun eine ganz eigene Antwort gefunden. Die Superblocks («Superilles» auf katalanisch). Die Idee entstand 2014 im Rahmen des Urban Mobility Plans, als sich die grösste Stadt Kataloniens mit einer extrem hohen Luftverschmutzung konfrontiert sah.

Die Superblocks sind eine Zusammenlegung von neun Blocks. Die Verkehrsführung soll um diese Blocks herumgeführt werden, innerhalb der neun Blocks soll der motorisierte Verkehr weitgehend zum Erliegen kommen, die Höchstgeschwindigkeit 10 Km/h betragen. Der freiwerdende Platz soll Fussgängern, Velofahrern, Detailhändlern und Strassenkünstlern zugute kommen. Andere Städte, zum Beispiel Melbourne, haben bereits Interesse am Barcelona-Modell signalisiert. 

So funktionieren die Superblocks

Video: YouTube/Vox

Vorher:

Bild: screenshot/vox

Nachher:

Bild: screenshot/vox

Der Kampf gegen den  Plastik

Säuberungsaktion an einem Strand von Mabuhay Island auf den Philippinen, im Rahmen des International Coastal Cleanup. Bild: EPA/EPA

2018 könnte der Anfang vom Ende des Plastiks werden. Neuseeland hat vor Kurzem bekanntgegeben, Plastikröhrli, Wattestäbchen und Rührstäbe aus Kunststoff verbieten zu wollen, Grossbritannien und weitere Commonwealth-Länder überlegen sich ähnliche Schritte. Plastiksäcke sind schon in Dutzenden Ländern verboten, zum Beispiel Italien, Marokko und Myanmar; vielerorts ist der Verkauf nur unter Auflagen gestattet. Eine Vorreiterrolle nimmt Kenia ein. Im ostafrikanischen Land wird der Import von Plastiksäcken gar mit Haftstrafe belegt. 

Bild: screenshot/Reuters

Dass es beim Plastik 5 vor 12 geschlagen hat, belegen aktuelle Zahlen. Laut der EU-Kommission werden alleine in Europa 26 Millionen Tonnen Plastik jährlich produziert, davon sind gerade mal 30 Prozent wiederverwertbar. Der Rest endet auf Müllhalden, in Verbrennungsanlagen oder im Meer: 8 Millionen Tonnen Plastik landen pro Jahr in den Ozeanen. Die EU hat deshalb den Plan formuliert, bis im Jahr 2030 55 Prozent des ganzen Plastiks wiederverwertbar zu machen. Die Ankündigung kam auch als Reaktion auf die Entscheidung Chinas, nicht mehr länger Müllkippe der Welt zu sein und die Einfuhr stark verschmutzten Hausmülls zu verbieten.

Auf globaler Ebene hat im Dezember eine UNO-Resolution für Aufsehen gesorgt. Darin fordern 193 Länder die Eliminierung von Plastikverschmutzung in den Meeren.

Der Aufmarsch des Insektenfoods

Bild: shutterstock

Seit letztem Jahr sind in der Schweiz Insekten als Nahrungsmittel zugelassen: Mehlwürmer, Grillen und Wanderheuschrecken finden sich seither unter anderem in den Verkaufsregalen der beiden grössten Detailhändler, Coop und Migros. Auch in anderen europäischen Ländern finden sich seit einigen Monaten Insekten auf dem Speisezettel. Grund dafür ist eine Änderung in der EU-Verordnung. Ob sich die Krabbeltiere irgendwann gleich grosser Beliebtheit erfreuen wie Cervelat, Bratwurst & Co., wird sich zeigen.

Tatsache ist, dass in vielen Teilen der Welt der Verzehr von Insekten ein ganz normaler Bestandteil der Ernährung ist. Bei dem Insektenfood handelt es sich aber nicht nur um eine exotische Spielerei. Im Gegenteil. Die Zunahme der Weltbevölkerung wird früher oder später dazu führen, dass die konventionelle Landwirtschaft hinterherhinkt. Insekten sind mit ihrem hohen Proteingehalt, den einfachen Zuchtbedingungen und dem tiefen Energieverbrauch eine mehr als valable Alternative zu Fleisch.

TuNur Project

Mittels Unterwasser-Stromkabel soll Solarenergie von Tunesien nach Europa geliefert werden. Bild: handout TuNur

In Tunesien ist aktuell eine der grössten Energieinitiativen aller Zeiten geplant: Ein Solarpark mit Hunderttausenden von Solarpaneln am Rand der Sahara auf einer Fläche dreimal so gross wie die Stadt Manhattan. Mittels Unterwasserkabel soll der saubere Strom nach Malta, Italien und Frankreich transportiert werden. Zwei Millionen europäische Haushalte könnten dadurch mit erneuerbarem Strom versorgt werden.

Schon nächstes Jahr sollen die Arbeiten am 5-Milliarden-Projekt beginnen, wie ein Sprecher des federführenden Unternehmens TuNur sagte, 2021 soll dann das erste Mal Strom ins europäische Netz eingespiesen werden. Allerdings ist das Projekt momentan mit Vorsicht zu geniessen. Ein ähnliches Projekt, die auf 400 Milliarden Dollar bezifferte gigantische Desertec-Initiative, scheiterte vor vier Jahren an Kostenbedenken und an der politischen Instabilität in der Region.

Earth Hour

Kuala Lumpur (Malaysia) normal beleuchtet (oben) und während der Earth Hour (unten). Bild: EPA/EPA

Über den effektiven Nutzen der Earth Hour gehen die Meinungen auseinander. Der Symbolgehalt der Aktion ist aber unbestritten. Jedes Jahr Ende März gehen auf der ganzen Welt für eine Stunde elektrische Lichter aus, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Das Projekt wurde 2007 in Sydney vom WWF initiiert, mittlerweile findet die Earth Hour in über 7000 Städten und 187 Ländern weltweit statt und ist damit eine der bedeutendsten globalen Umweltaktionen.

Das Jubiläums-Video

Video: YouTube/Earth Hour

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(wst)

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Blablatok 08.05.2018 13:17
    Highlight Platz 1 hat ja wohl nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Aufgeschüttetes Land in diesen Grössenordnungen ist eine mittlere Katastrophe für Flora und Fauna der betroffenen Meeresgebiete. Sowohl im Gebiet der Aufschüttung, als auch dort wo der Meeresgrund abgesaugt wird, entstehen gewaltige irreparable Umweltschäden. Vom gigantischen Energieaufwand um so eine Operation durchzuführen mal ganz abgesehen. Da können die Supertees noch so nachhaltige Technik enthalten, sie sind an diesem Ort trotzdem nur ein Tropfen auf den heissen Stein.
    17 0 Melden
  • zettie94 07.05.2018 21:46
    Highlight Barcelona lehnt allerdings gleichzeitig die Verbindung der beiden heute separaten Tramnetze über die Avinguda Diagonal ab, weil man dafür Autospuren opfern müsste. So fährt das Tram weiterhin nur am Stadtrand und auf dem zentralen Abschnitt der Diagonal stehen sich die Busse gegenseitig im Weg. Das macht den ÖV nicht gerade attraktiv und ist deshalb wenig nachhaltig.
    24 0 Melden
  • Evan 07.05.2018 13:48
    Highlight Die Projekte in New York und Barcelona finde ich toll. Auch in der Schweiz sollte noch mehr dafür unternommen werden, dass die Städte Lebensraum für Menschen sind, und nicht für Autos.
    76 4 Melden
  • Stan_the_man 07.05.2018 12:30
    Highlight Gesponsert von Smart. Was bitte hat ein Elektromobil mit Nachhaltigkeit zu tun?
    29 35 Melden
    • Stirling 07.05.2018 22:08
      Highlight Viel mehr als Sie meinen zu wissen...
      7 7 Melden
    • Stan_the_man 08.05.2018 07:04
      Highlight Dann bitte ich um Ihre Aufklärung.
      6 2 Melden
  • Scaros_2 07.05.2018 11:00
    Highlight Zu Nummer 5 könnte Watson sich ruhig einmal mit der Firma Bühler aus der Ostschweiz beschäftigen.

    http://www.buhlergroup.com/global/de/ueber-buehler/insekten-nachhaltige-proteinquelle.htm#.WvAVcORlKUk

    Diese Firma arbeitet stark im Bereich der Nachhaltigkeit und dem Ziel - Industrielle Lösungen zu erarbeiten womit man die Bevöhlkerung auch im 2050 ordentlich ernähren kann in wichtigen Bereichen wie Proteinzufuhr etc.

    Wir müssen nicht nach Superblocks in den USA/Barcelona suchen. Wir haben auch tolle Projekte/Startups etc. hier in der schweiz.
    29 10 Melden
  • atomschlaf 07.05.2018 10:19
    Highlight Das allerwichtigste Nachhaltigkeitsprojekt wäre eine wirksame Bekämpfung des globalen Bevölkerungswachstums.
    160 54 Melden
    • ElDiablo 07.05.2018 10:37
      Highlight Langsam aber sicher werde ich Fan der 1 Kind Politik...
      Das Schlimmste ist ja, dass sich die arme Bevölkerung wie Karnickel vermehrt und daher nur noch mehr Armut entsteht.
      61 48 Melden
    • Scaros_2 07.05.2018 11:03
      Highlight Die 1 Kind Politik funktioniert nur dort wo die Kultur keinen Einfluss hat. In China ist sie ja gescheitert. Grund: Im hohen alter sorgt der Sohn für die Eltern. Will heissen, hast du 1 Kind Politik und bekommst ein Mädchen - wird es abgetrieben weil Mädchen sind Teuer und bringen nichts der Familie da sie bei einer Heirat zum Mann ziehen.

      Daher war/ist in China voruntersuchungen verboten etc. und man hat den Platz gestopt weil China viel zu viele Männer und viel zu wenig Frauen hat.
      35 3 Melden
    • Posersalami 07.05.2018 11:12
      Highlight Das wichtigste wäre, das man endlich mit diesen dümmlichen Vorschlägen aufhören würde. Kinder sind in den Regionen, wo die Bevölkerung überhaupt noch wächst, das EINZIGE Kapital der Bevölkerung. Und das will man ihnen auch wegnehmen? Das wird nicht funktionieren!

      Das aller wichtigste wäre weniger Ressourcen zu verbrauchen und zwar hier, im Wertewesten, wo der grösste Teil der Ressourcen konsumiert wird. Ob in Afrika 1 oder 2mia Menschen leben macht bei aktuellem Stand der Entwicklung keinen grossen Unterschied für den globalen Ressourcenverbrauch.
      73 20 Melden
    • sveinn 07.05.2018 11:12
      Highlight Der Schlüssel dazu heisst Entwicklung. Von 1-Kind-Politik halte ich nicht viel.
      53 4 Melden
    • Djinn 07.05.2018 11:15
      Highlight Wer ein Gesundheitssystem und Bildung hat, der hat deutlich weniger Kinder. Wo man hier ansetzen sollte ist wohl klar. Früher waren auch bei uns Grossfamilien an der Tagesordung und die Kindersterblichkeit hoch. Ohne AHV müssen die Nachkommen direkt für die Eltern sorgen.

      Schlimm finde ich, dass 20% der Weltbevölkerung 80% der Energie benötigt. Wenn alle nach unseren Standards leben würden, wäre die Kacke aber mächtig am dampfen.

      Jeder der ärmer ist als wir eifert uns nach und wir fahren mit dem Auto zum Briefkasten. Super Vorbilder.
      72 3 Melden
    • D(r)ummer 07.05.2018 12:06
      Highlight Ich sehe es nicht mehr so dramatisch.

      18 0 Melden
    • peeti 07.05.2018 16:15
      Highlight und sofort schreit der Ecopopper. Man muss ja schon ein ziemlich Zyniker sein, wenn man nun die Länder des Südens zwingen will, ihren Bevölkerungswachstum zu dezimieren. Aber gleichzeitig wir im Norden den gleichen Bevölkerungswachstum vor einigen Jahrzehnten durchgemacht haben und so leben, dass es eigentlich drei oder mehr Erden bräuchte. Aber klar, ist immer einfacher gleich die Schuld bei den anderen zu suchen.
      22 11 Melden
    • Joshuuaa 09.05.2018 11:17
      Highlight Ja: Lasst uns alle Männer kastrieren! (Gibt's ein Wort für das unfruchtbar machen einer Frau?)
      Ernsthaft: Selbst das würde nicht helfen. Allein die Menschen im asiatischen Raum, die zurzeit im Inbegriff sind von Armut in die Mittelschicht aufzusteigen, werden in Zukunft unendlich viel mehr Energien brauchen. Dazu kommt die Digitalisierung. Das einzige das helfen kann: Geld (viel mehr als jetzt) in Forschung und Entwicklung neuer Energiequellen pumpen. Bereitschaft visionäre Projekte anzugehen und Bereitschaft politisch Preisbildung zu beeinflussen (Bsp. Folgekosten eines Flugs einrechnen)
      1 1 Melden
  • auslandbasler 07.05.2018 09:38
    Highlight TuNur oder Dessertec sind fragliche Projekte, zum putzen der Solarpanels wird häufig Grundwasser verwendet, dass seit Jahrtausenden in den Wüstengebieten liegt und nicht mehr nachgefüllt werden kann.

    Allerdings haben diese Länder ein riesiges Potential für Windkraft. Wie der Berg- und Talwind, der in den Bergen immer bläst, ist der gleiche Effekt an den Küsten zu finden. Die Windräder haben also immer Wind, günstiger pro Megawatt sind sie auch noch, da sehe ich viel mehr Potential.
    94 1 Melden
    • Posersalami 07.05.2018 11:15
      Highlight Man kann Solarzellen in der Wüste auch anders putzen als mit Wasser.

      Das Projekt ist zu begrüssen und sollte mit Priorität 1A+ vorangebracht werden. Billiger und zuverlässiger werden wir keinen EE Strom in grossen Mengen bekommen.
      29 6 Melden
    • Evan 07.05.2018 13:33
      Highlight Ein Problem darin sehe ich auch, da Europa (wie im Falle von Öl) von relativ instabilen Staaten abhängig wird.
      20 0 Melden
    • Posersalami 07.05.2018 16:48
      Highlight Mit der Abhängigkeit aind wir bis jetzt aber ganz gut gefahren, oder?

      Ich sehe da kein Problem.
      15 9 Melden
    • Evan 07.05.2018 18:14
      Highlight @Posersalami, ich denke nicht, dass Abhängigkeit gut ist. Dein Kommentar klingt ein wenig wie Whataboutism.
      6 4 Melden
    • one0one 08.05.2018 09:15
      Highlight Windraeder toeten dafuer viele Voegel. Es gibt nicht DIE alternative Energiequelle. Ich glaube das ein gesunder Mix und dezentralusiert die Loesung ist. Gigantische "Monokulturen" an Solarpanels oder Windraeder sind beide problematisch. Aber sicher immer noch das kleinere uebel.
      3 0 Melden
    • TheRealSnakePlissken 08.05.2018 10:17
      Highlight @Evan: Dies instabilen Staaten werden nur stabiler, wenn die Leute dort Jobs haben, von denen sie leben können. Sonst packen sie ihre Sachen und machen sich auf den Weg übers Mittelmeer. - Abhängigkeit ist nicht per se schlecht: Wir sind abhängig von Putins Gas und er von unseren Zahlungen dafür. Immerhin alles besser als Krieg um Energiequellen zu führen.
      7 0 Melden
    • Posersalami 08.05.2018 11:45
      Highlight @Evan: Haben wir ein neues Totschlagargument gelernt? "Whataboutism" ist das "Nazi" des 21Jhd.

      Ihr Denken ist dumm auf mehreren Ebenen:

      In Nordafrika gibts Sonne im Überfluss. Solarfarmen kann man da so bauen, dass sie 24h gleichmässig Energie liefern. Gibt es dort schon, funktioniert tadellos.
      Könnte die Region einen Teil der Energieversorgung von Europa übernehmen entstehen dort 10 tausende von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen. Das entwickelt und befriedet die Region nachhaltig, löst also ein Teil des Migrationsproblems.

      Darauf zu verzichten ist einfach nur dumm.
      10 5 Melden
    • Evan 08.05.2018 13:26
      Highlight @ Mit der Einleitung deines Kommentars kann ich dich leider schonmal nicht ernst nehmen. Der zweite Absatz wird nicht besser.
      Ich sage nicht, dass man die Sonne nicht nutzen sollte. Jedoch sollte man durchaus in betracht ziehen, dass dies eine gewisse Abhängigkeit schafft. In einer globalisierten Welt können Abhängikeiten logischerweise nicht vermieden werden und sind auch nicht per se schlecht, was aber schlecht ist sind zu starke einseitige Abhängigkeiten. Das gilt in sehr vielen Bereichen. Das ist alles, was mein Kommentar aussagt.
      2 2 Melden
    • Posersalami 08.05.2018 14:20
      Highlight Ihr Kommentar blendet aber eben aus, das die Abhängigkeit von Öl gigantisch ist und das wächst bei uns nicht auf den Bäumen! Diese Abhängigkeit hat uns bisher in der Entwicklung nicht geschadet, oder?

      Strom aus Nordafrika wäre zudem ja nur EIN Teil der Energieversorgung. EE können wir hier ja weiterhin ausbauen so viel wir wollen.

      Sie aber wollen einzig und alleine aus ideologischen Gründen keinen Strom aus der Wüste. Weil sie "denen" nicht trauen, weil sie "denen" nichts zutrauen. Stehen sie doch wenigstens dazu.
      5 3 Melden
    • Evan 08.05.2018 17:17
      Highlight Ich denke wir reden ein wenig aneinander vorbei, und ich habe gerade nicht die Nerven dazu zu diskutieren. Ich habe auch erwähnt, das ich nicht grundsätzlich dagegen bin Strom aus der Wüste zu beziehen.
      0 0 Melden

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