Japan
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Bis zum Erbrechen: Lehrerin in Japan zwingt Kinder zum Aufessen

27.09.17, 06:32 27.09.17, 07:09


Eine Lehrerin in Japan hat Kinder auf rabiate Weise angehalten, ihr Schulessen restlos aufzuessen. Das ging allerdings soweit, dass einige Kinder sich erbrechen mussten. Anderen wurde das Essen zum Mund geführt, mit der Aufforderung, es aufzuessen.

Wie die japanische Tageszeitung «Yomiuri Shimbun» am Mittwoch meldete, wollte die Pädagogin den Grundschulkindern in der Stadt Gifu mit Hilfe des Aufessens der Schulmahlzeiten das Gefühl geben, etwas erreicht zu haben. Die Lehrerin erhielt eine Abmahnung. Sie sei eindeutig zu weit gegangen, wurde der Schulleiter zitiert.

In Japan mit seinen rund 127 Millionen Einwohnern landen jedes Jahr gewaltige Mengen an Lebensmitteln im Abfall. Allein im Steuerjahr 2014/2015 waren es laut Medien schätzungsweise rund sechs Millionen Tonnen. Das bedeute, dass jeder Japaner täglich eine Reisschale voll Essen weggeworfen habe, so die Zeitung «Asahi». (sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ms. Song 27.09.2017 09:51
    Highlight In der Schule ist so etwas deplatziert. Bei uns zu Hause galt die Regel, dass man ass, was man sich schöpfte. Ich habe mir einmal zu viel geschöpft und meine Mutter lies mich das aufessen. Ich sass über 2 Stunden vor dem Teller. Aus heutiger Sicht wahrscheinliche Kinderquälerei, aber ich habe mir NIE mehr zu viel geschöpft. Noch heute gehe ich lieber zwei mal, als mir den Teller zu voll zu laden. So eine "Lektion" sollte aber nur von den Eltern erteilt werden und nur dann, wenn das Kind sich selbst schöpft und vorher gewarnt wurde.
    0 0 Melden
    • Ms. Song 27.09.2017 13:10
      Highlight @Silent Speaker, das war keine lehrreiche Lektion, sondern idiotische Kinderquälerei. Ich hab schon viele solche Geschichten gehört. Eine Bekannte war früher selbst Krankenschwester in einem Heim und sie mussten die Kinder zwingen, das Essen zu essen. So was ist nicht gut. Genau so wenig, wie wenn man seine Kinder einfach machen lässt. Es gibt auch extrem "gschnäderfrässige" Kindern. Man will seinen Kindern doch etwas beibringen und sie nicht verkorksen.
      0 0 Melden
  • dommen 27.09.2017 08:48
    Highlight Wenn die sich eine Horde mental gestörter Anorektiker züchten wollen, immer schön weiter so.
    0 1 Melden
  • Digital Swiss 27.09.2017 08:11
    Highlight Who da Funk cares?
    0 0 Melden
  • Datsyuk 27.09.2017 07:26
    Highlight Essen wegzuschmeissen ist nicht sinnvoll. Sich bis zur Bewusstlosigkeit vollzustopfen aber auch nicht.
    1 0 Melden

Stoppt die Curry-Flut! Baut mehr Reisdämme!

Ein weiteres Beispiel aus dem Land der frivolen Küchen-Exzentrik, Japan: Dort servieren Aussichts-Restaurants bei Staudämmen die Spezialität damukare, ein Curry-Gericht mit Reis. Bei damukare wird der Reis zum Staudamm geformt, um die trockenen Zutaten vor den zerstörerischen Fluten der Curry-Leckereien zu schützen. Die Spezialität soll erstmals 1965 kreiert worden sein, wurde aber erst Ende der 2000er-Jahre zum Trend.

(obi)

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