Schweiz
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Von links: die künftigen Kampfjetpiloten David Zuber, Fanny Chollet und Jean-Charles Linsi. bild: Schweizer Armee

Erste Kampfjet-Pilotin: Bravo, Schweiz, du hast 81 Jahre länger gebraucht als die Türkei

Die 26-jährige Fanny Chollet wird die erste Kampfjetpilotin der Schweiz. Doch was in den sozialen Medien als wichtiger Schritt für die Emanzipation gefeiert wird, ist eigentlich ein Grund, sich zu schämen. 



Fanny Chollet hat es geschafft: Erfolgreich hat die 26-Jährige ihre Ausbildung zur Militärpilotin abgeschlossen und darf schon bald in einer F/A-18 Platz nehmen. Damit ist Fanny Chollet die erste Schweizer Kampfjet-Pilotin.

Die Reaktionen der Presse und in den sozialen Medien waren enthusiastisch. Fanny's Leistung wird gefeiert. Endlich eine Frau, die sich in der Männerdomäne Militär durchgesetzt hat. Und dies erst recht noch in der Königsklasse, der Fliegerei.

Die Leistung von Fanny Chollet ist tatsächlich grossartig. Der Weg ins Cockpit der Luftwaffe ist hart. Nur die wenigsten Anwärter schaffen es bis in den Kampfjet. 

Doch es ist kein Grund, sich jetzt gegenseitig auf die Schulter zu klopfen und unsere Fortschrittlichkeit in der Gleichstellung der Geschlechter zu feiern. Denn wir hinken wieder einmal hinterher, wie schon beim Frauenstimmrecht, das wir erst 1971 auf eidgenössischer Ebene einführten. 

Diese (unvollständige) Liste zeigt, welche Länder uns (wieder einmal) einen Schritt voraus sind und bereits vor uns eine Frau an den Steuerknüppel eines Kampfjets liessen.

2017

Schweiz 🇨🇭
Australien
🇦🇺

Australien war nur ein Spürchen schneller als die Schweiz. Am Montag titelte die Zeitung «The Australian»: «Female fighter pilots crash through gender barrier»

2010 bis 2016

Indien 🇮🇳
Vereinigte Arabische Emirate 🇦🇪
Pakistan 🇵🇰
China 🇨🇳
Polen 🇵🇱

Mariam al-Mansouri ist nicht nur die erste Frau, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Cockpit eines Kampfjets Platz nahm – sie gehört auch zu den besten Piloten ihres Landes. Im Gespräch mit dem US-Sender CNN sagte sie einst: «Ich musste zehn Jahre warten, um in diese Position zu kommen.» Zudem dürfe das Geschlecht bei der Verteidigung des Landes keine Rolle spielen. «Jeder ist dafür verantwortlich – unabhängig vom Geschlecht.»

This June 13, 2013 photo provided by the Emirates News Agency, WAM, shows Mariam al-Mansouri, the first Emirati female fighter jet pilot gives the thumbs up as she sits in the cockpit of an aircraft, in United Arab Emirates. A senior United Arab Emirates diplomat says the Gulf federation’s first female air force pilot helped carry out airstrikes against Islamic State militants earlier this week. The Emirati embassy in Washington said on its official Twitter feed Thursday, Sept. 25, 2014 that Ambassador Yousef al-Otaiba confirmed the F-16 pilot’s role. Rumors had swirled on social media that Maj. Mariam al-Mansouri was involved in the strikes, but Emirati officials had not previously confirmed that was the case.(AP Photo/Emirates News Agency, WAM)

Mariam al-Mansouri. Bild: AP/Emirates News Agency, WAM

2000 bis 2009

Südkorea 🇰🇷
Deutschland 🇩🇪
Chile 🇨🇱
Dänemark 🇩🇰
Singapur 🇸🇬
Uruguay 🇺🇾
Finnland 🇫🇮
Israel 🇮🇱
Südafrika 🇿🇦

Die erste Frau zu sein, dies ist sich die Deutsche Ulrike Fitzer gewohnt. Sie ist die erste Frau, die von der deutschen Luftwaffe als Kampfpilotin eingesetzt wurde, sie ist die erste deutsche Tornado-Pilotin und sie ist die erste Frau, die als Fluglehrerin auf dem Eurofighter eingesetzt wird. Ulrike Fitzer sagt dazu: «Ich wollte gar nicht die Erste sein, sondern immer einfach nur fliegen.» 

Ulrike Fitzer

Ulrike Fitzer. Bild: U.S. Air Force

1990 bis 1999

Frankreich 🇫🇷
Belgien 🇧🇪
Schweden 🇸🇪
Grossbritannien 🇬🇧
USA 🇺🇸
Niederlande 🇳🇱
Norwegen 🇳🇴

Bereits Mitte der 90er Jahre schaffte es mit Anna Dellham eineFrau in ein schwedisches Cockpit eines Kampfjets. Sie blieb lange ein Einzelfall. Sehr lange. Erst 26 Jahre nach ihrem ersten Flug gab es endlich eine zweite schwedische Kampfjet-Pilotin. Anfang 2017 bestieg die 22-jährige Lovisa Sandelin einen Flieger. 

1980 bis 1989

Kanada 🇨🇦
Algerien 🇩🇿

Deanna Marie Breasseur und Jane Foster waren die ersten Kampfjet-Pilotinnen Kanadas, gehörten aber auch zu den ersten Frauen, die mit einem Flugzeug des Typs CF-18 Hornet fliegen «durften». 

1976

Somalia 🇸🇴

Am 9. September 1976 absolvierte die Somalierin Asli Hassan Abade ihren ersten Solo-Flug. Jahrzehnte später machte sie sich einen Namen als Friedensaktivistin. Asli Hassan Abade ist bis heute die einzige Frau, die in der «Somali Air Force» einen Kampfjet durch die Lüfte steuerte. 

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Asli Hassan Abade. Bild: Somali Armed Forces

1936

Türkei 🇹🇷

Eine der allerersten Frauen im Cockpit eines Kampfflugzeuges war Sabiha Gökçen. Die Türkin war ab 1936 mehr als 15 Jahre aktive Kampfflugzeug-Pilotin. 

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Bild: Wikicommons

🇦🇹 = Trostpflaster

Trotz dieser langen Liste; es gibt Trost. Die Schweiz war zumindest noch schneller als Österreich. Bislang gab es in unserem Nachbarland noch keine Kampfjet-Pilotin.

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    Alle Leser-Kommentare
  • 4TheHorde 25.12.2017 00:19
    Highlight Highlight Und natürlich muss die Junge SVP wieder mal Provozieren .. einfach nur Kindisch

    https://twitter.com/jungesvp/status/943831868398587905
    2 3 Melden
  • Jokerf4ce 24.12.2017 18:45
    Highlight Highlight Wir fassen zusammen, Somalia hat somit bessere Frauenrechte als die Schweiz?
    User Image
    17 0 Melden
  • pedrinho 24.12.2017 15:16
    Highlight Highlight immer wenn ich emanzipation (und nachfolgende kopmmentare) lese, muss ich leise laecheln.

    Das "problem" wird sich in 1 bis 2 generationen von alleine geloest haben. Ich denke dabei an all die kindergaertnerinnen, weiblich lehrpersonen und frauenversteher und neusprechfanatiker.
    Am ende bleibt vom einstigen macho doch nur noch die drohne*

    (* siehe bienenvolk).
    7 10 Melden
  • The Origin Gra 24.12.2017 14:05
    Highlight Highlight Und wo ist die ehemalige Sowjetunion?
    Flogen da nicht schon lange Frauen?
    Und gab es nicht schon im WW2 ein Geschwader Pilotinen in der Air Force?
    6 0 Melden
  • CASSIO 24.12.2017 11:17
    Highlight Highlight Ihr bemerkt selbst nicht einmal, dass die Emanzipation bei Euch noch nicht angekommen ist. Wenn Ihr ein Brichtli über eine Schweizer Kampfjetpilotin schreibt und dabei das Genderthema dermassen hervorhebt, dann seid Ihr selbst keinen Schritt weiter in der Emanzipation. Für mich spielt's - ausser in der Kiste - keine Rolle, ob Mann oder Frau, Hauptsache der Job wird gut erledigt. Das Geschlecht darf wirklich kein Thema mehr sein.
    61 0 Melden
  • Greet 24.12.2017 10:54
    Highlight Highlight Ist das Satire?
    Weniger Frauen im Militär = Diskriminierung der Frau
    Das kann ja kaum ernstgemeint sein, oder?
    57 1 Melden
  • Raembe 24.12.2017 08:38
    Highlight Highlight Ich habe nun alle Comments inkl Artikel gelesen. Ca. 95% der Comments wenn nicht mehr, sind extrem kritsch gegenüber dem Artikel. Daher find ichs ein wenig schwach vom Autor nicht mit den Lesern zu diskutieren. Auf Watson ist dies gut möglich, wieso nutzen dies die Autoren so wenig?!
    49 1 Melden
  • koks 23.12.2017 21:15
    Highlight Highlight Es sind die Männer, die durchs Militär diskriminiert werden. Was soll diese komische Diskussion?
    94 7 Melden
    • Crank 24.12.2017 07:17
      Highlight Highlight Es waren Männer die die Dienstpflicht eingeführt haben, ist also sozusagen eine Selbstdiskriminierung. Man könnte ja eine Initiative starten um die Dienstpflicht abzuschaffen, die würde aber vermutlich von den Männern abgelehnt.
      13 60 Melden
    • Stan_the_man 24.12.2017 09:55
      Highlight Highlight Crank, bei der letzten Abstimmung, die die Abschaffung der Dienstpflicht forderte, waren die Frauen für das Nein verantwortlich.
      Wenn nur Männer hätten abstimen dürfen, wäre die Dienstpflicht abgeschafft.
      28 3 Melden
    • Crank 24.12.2017 23:18
      Highlight Highlight Gab es eine Abstimmung zur Abschaffung der Dienstpflicht? Es gab die Armeeabschaffungsinitiative, das ist aber nicht dasselbe.
      0 0 Melden
  • sEribaZ 23.12.2017 19:29
    Highlight Highlight Rein statistisch gesehen, müsste ja der Grund darin liegen, (dass wir noch keine Kampfjetpilotin hatten), dass viel mehr Männer als Frauen in der Luftwaffe sind. Jedoch denke ich, ist das Endergebnis unklar, da wohl bei Pilotinnen und Piloten die Selbstselektion in die Armee viel eher zum Ziel (zum Steuerknüppel) führt, als die Dienstpflicht. Wobei ein möglicher Grund wohl tatsächlich, die kulturell bedingte Zurückhaltung bei der Selbstselektion bei den Frauen, sein kann. Weshalb dies dann effektiv kein Grund zum Feiern ist. (Ich hoffe, das ganze Gefasel ist schlüssig, und —> reine Hypothesen)
    3 36 Melden
    • koks 23.12.2017 21:13
      Highlight Highlight "Wobei ein möglicher Grund wohl tatsächlich, die kulturell bedingte Zurückhaltung bei der Selbstselektion bei den Frauen, sein kann."

      Quatsch. Schon mal was von der Dienstpflicht nur für Menschen männlichen Geschlechts gehört?
      37 3 Melden
  • SemperFi 23.12.2017 16:25
    Highlight Highlight Frauen ist es erst seit kurzem möglich, für Kampfeinsätze ausgebildet zu werden. „Mit der Verankerung des Grundsatzes der Gleichstellung von Mann und Frau in der Bundesverfassung und der Armeereform in den 1980er Jahren wurde der FHD durch den Militärischen Frauendienst (MFD) ersetzt. Zwar galten nun für Frauen und Männer die gleichen Anforderungsprofile, Kampfeinsätze blieben aber Letzteren vorbehalten. Mit der Armee 95 wurden gemischte Rekrutenschulen und Einheiten eingeführt. Erst seit Inkrafttreten der Armee XXI haben Frauen Zugang zu allen Funktionen in der Armee.“ (Quelle NZZ)
    31 4 Melden
  • Posersalami 23.12.2017 14:45
    Highlight Highlight MUHAHHA sogar die VAE waren schneller 😂

    Peinlich, peinlicher, Schweiz.
    27 202 Melden
    • Andi Amo 23.12.2017 15:50
      Highlight Highlight Eher peinlich, peinlicher, Posersalami,

      Das ansonsten die Frauen da den generell niedrigeren Stellenwert haben als der Mann spielt jetzt einfach keine Rolle mehr oder wie?
      94 8 Melden
    • grumpy_af 23.12.2017 15:54
      Highlight Highlight Wieso peinlich?
      Erklär mir das bitte ohne irgendwelche Floskeln zu benutzen.
      62 6 Melden
    • Posersalami 23.12.2017 17:31
      Highlight Highlight @Andi: Ah ist das so? Können sie das auch belegen?

      Ich sage, sie haben absolut keine Ahnung.
      3 108 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ovialop 23.12.2017 14:11
    Highlight Highlight Die rechte versucht, den Erfolg der Pilotin dafür zu benutzen, die Armee als fortschrittlich und "Frauen-freundlich" zu präsentieren und so ihr Image aufzupolieren. Eine Reaktion von linker Seite wie hier im Artikel scheint mir aber auch etwas gesucht, denn es geht ja hier nicht ums Stimmrecht. Irgendwie erscheint mir das ganze verkehrt. Ich hätte erwartet, das sich die linke mehr über den Vorwärtsschritt zur Emanzipation hin freut und die rechte das ganze eher belächelt wie den Frauenfussball oder Manager-Frauenquoten. Da es aber um die Armee geht, sieht es bei beiden etwas anders aus..
    26 42 Melden
    • 7immi 23.12.2017 16:32
      Highlight Highlight die armee ist gleichberechtigt (also sowohl frauen- wie männerfreundlich), das sagt chollet auch ganz klar im interview. der grund für die tiefe frauenquote liegt in der wehrpflicht, die diskriminierend ist.
      ausserdem wird im artikel weggelassen, dass es schon lange militärpilotinnen gibt, sie aber hubschrauber fliegen.
      dieser artikel ist höchst ideologisch und sagt null und nichts aus. hauptsache mal wieder die armee gebasht... oder hat der artikel gar eine gegenteilige wirkung erzielt?
      78 3 Melden
    • cubus72 23.12.2017 16:52
      Highlight Highlight Was hat das wieder mit rechts zu tun? Die Hetze reicht jetzt langsam mal!
      29 9 Melden
    • Eine_win_ig 23.12.2017 18:31
      Highlight Highlight Ich hoffe, dass ein Grossteil der Artikelleser die Kommentarspalte durchgeht. Dann merken sie nämlich, wie ideologisch der Artikel geschrieben ist. 7immi bringts auf den Punkt.
      28 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 23.12.2017 13:09
    Highlight Highlight Erst, wenn der erste Mann ein Kind gebährt und die erste Frau unter ihrer Erektionssrörung leidet, wird die Gleichstellung erreicht sein ...
    194 13 Melden
  • flying kid 23.12.2017 13:04
    Highlight Highlight Kleine aber feine Korrektur, Fanny ist nicht die erste.
    Im Jahr 1996 wurde Pascale Schneider (heisst heute anders und ist Captain bei Edelweiss Air!!) als erste Jetpilotin in der Schweiz brevetiert. http://www.swissaviation.ch/aktuell/19990423/schneider.htm
    Zwar durfte sie keine bewaffneten Kampfjets fliegen (Gesetz), jedoch war sie Fluglehrerin auf dem Hawk JET-Trainer.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/BAE_Hawk

    Etwas Recherche hätte dem Arikel gut getan.
    Allen neuen Flieger always happy landing und Gratulation!!!
    143 4 Melden
    • Mutzli 23.12.2017 16:53
      Highlight Highlight Danke für diese Information, aber nur der Vollständigkeit halber: Gemäss Artikel durfte sie zuerst nur Helikopterpilotin werden und danach explizit nur mit dem Ausbildungsjet Hawk fliegen, da ihr alles andere verboten war. Anscheinend, weil ein Kampfjet (z.B. ein Tiger) als Waffe galt und es für Frauen verboten war, Dienst an der Waffe zu leisten. Weiter sei an diesem Zeitpunkt ihre Karriere endgültig gedeckelt und sie überlege sich auszusteigen, auch wegen dem Klima.

      Sicher eine Vorreiterin also, aber Frau Chollet hat doch noch was anderes erreicht, auch weil wir jetzt zum Glück weiter sind!
      13 3 Melden
    • flying kid 23.12.2017 18:20
      Highlight Highlight Ich habe grösste Hochachtung vor Fanny Chollet und allen abderen Militörpiloten. Was die leisten, um so weit zu kommen ist kaum vorstellbar. Egal ob Jet oder Heli.
      Und das war es schon vor 21 Jahrwn, als Pascale Schneider Militärpilotin wurde. Zudem gibt es noch win paar Frauem welche Heli im Militär fliegen, die leisten das selbe.
      In meinen Auen ist der einzige Unterscjied, dass Fanny nun die F/A-18 fliegen darf und im schlimmsten Fall auch auf den Auslöser drücken muss...
      11 1 Melden
  • redeye70 23.12.2017 13:03
    Highlight Highlight War den Frauen der Zugang zur Pilotenschule bisher verwehrt in der Schweiz? Kann dieser Artikel diesbezüglich etwas präziser werden? Ist Frau Chollet nur darum die erste Kampfjetpilotin weil sie die erste ist, die es als Anwärterin geschafft hat die superharte Aufnahmeprüfung zu bestehen? Zurück auf Platz eins und dann nochmals von vorne beginnen.
    114 2 Melden
    • Mutzli 23.12.2017 17:01
      Highlight Highlight Gemäss dem Artikel von flying kid weiter oben, war es Frauen bis min. 1999 verboten einen Kampfjet zu fliegen und überhaupt Dienst an der Waffe zu leisten. Wenn ich das richtig sehe, wurde ihnen erst im Verlaufe der Armeereform XXI die Möglichkeit eröffnet, alle Funktionen auszufüllen. Also ab frühstens ende Jahr 2003, weiss nicht im Detail, wann was umgesetzt wurde.
      10 2 Melden
  • ivolution 23.12.2017 12:41
    Highlight Highlight Für mich geht dieser zynische Artikel nicht auf. Man vergleicht Länder miteinander bezüglich dem Einsatz von Kampfjetpilotinnen und schliesst daraus, dass Länder die früher Kampfjetpilotinnen einsetzten besser wären als andere. Damit argumentiert man mit der gleichen Denkweise wie so viele populistische Propagandaschriften und schürt das nationalistische Denken vom „wir vs. die anderen“. Auch wenn hier die Schweiz ‚schlechter‘ dasteht. Mich stört dieses Denken in Schubladen.
    114 5 Melden
  • Flughund 23.12.2017 12:19
    Highlight Highlight Ganz schwacher Artikel. Was hat das Ganze mit Emanzipation zu tun? Es wird suggeriert das es erst seit kurzem möglich ist für Frauen Militärpilotin zu werden. Hat wohl eher damit zu tun das es viel weniger Anwärterinnen gibt und die Selektion sehr hart ist. Auch in der zivilen Aviatik ist das Verhältnis sehr unausgewogen. In unserer Fluggruppe gibt es auf 32 Piloten gerade mal 2 Frauen.
    Also hört auf solche Artikel zusammen zu basteln.
    63 5 Melden
    • Mutzli 23.12.2017 17:03
      Highlight Highlight Kurz nachgestöbert und es ist scheinbar tatsächlich seit er relativ kurzem möglich. Erst seit der Armeereform XXI, soll heissen seit max. 14 Jahren.
      12 2 Melden
  • Redly 23.12.2017 12:09
    Highlight Highlight Statt die böse Frauen-diskriminierende CH zu sehen, gibt’s noch diese Ursachen:
    1) Frauen müssen nicht ins Militär (ups Männer-Diskriminierung - Tabuthema...)
    2) Frauen haben sich weniger bemüht Pilotin zu werden oder waren weniger gut (ups, Totaltabu - an Frauen kann‘s niiiie liegen...)

    Frohes blitzen...
    266 17 Melden
    • Redly 24.12.2017 13:43
      Highlight Highlight @Petrarca: so argumentiert, kann man alles entschuldigen, weil es im Mittelalter mal so war. Ich hoffe, du bist auch für etwas Fortschritt. Verantwortlich sind wir heute selbst für unsere Welt. Es sind nicht immer ‚die anderen‘.
      2 2 Melden
  • pedrinho 23.12.2017 12:04
    Highlight Highlight erstmal - gratulation an die drei piloten, welche mit fleiss und viel arbeit ihr ziel erreicht haben. Ich wuensche ihnen alte piloten zu werden. ;)

    zum bericht - da faellt mir nur ein, soll er sich doch selber schaemen ab dem schwachen* bericht. Vielleicht sollte er mal nachsehen was es braucht so weit zu kommen. Fehlt eigentlich nur noch die forderung einer frauenquote.

    ps. ich habe in >40 jahren als PP nur wenige flugschuelerinnen angetroffen, sie waren alle gut, nur
    das reicht eben nicht, wie bei so manchen "herren der schoepfung" um in dieser klasse mit zu mischen.
    44 5 Melden
  • MrJS 23.12.2017 12:03
    Highlight Highlight Was diese Selektion aufzeigt, dass Frauen genauso für die Armee geeignet sind und deshalb ebenfalls der allgemeinen Wehrpflicht unterlegen sollten!
    133 5 Melden
  • diff 23.12.2017 11:55
    Highlight Highlight Was gewisse Kreise in der Armee von Frauen in der Armee denken, sieht man ja hier deutlich... Die Werbung erschien in der letzten Ausgabe von armee.ch (Wenn mich nicht alles täuscht am gleichen Tag wie die Medienberichte zur Leistung von Fanny Chollet....)
    User Image
    33 77 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 23.12.2017 14:02
      Highlight Highlight Hey sjw, willst du behaupten es gibt die Macht der Gewohnheit nicht ?
      19 12 Melden
    • diff 23.12.2017 17:58
      Highlight Highlight Nein, die Anzeige beweist doch, dass die Macht der Gewohnheit im Bezug zu Sexsismus immer noch perfekt funktioniert. Und die Blitze beweisen, dass diese auch für viele okey ist.
      14 15 Melden
  • Yakari9 23.12.2017 11:52
    Highlight Highlight Es gibt eine Jung-SVP? Okee... Noch gar nie was gehört von denen...
    23 86 Melden
    • Mia_san_mia 23.12.2017 12:29
      Highlight Highlight Die gibts schon lange.
      29 0 Melden
    • ovialop 23.12.2017 13:37
      Highlight Highlight ...es gibt gibt auch eine gay-svp. Das verwirrt mich mehr..
      20 9 Melden
  • ATHENA 23.12.2017 11:48
    Highlight Highlight Also ganz ehrlich, Watson. Ich wünsche mir für die Zukunft etwas mehr sachlichere und weniger ideologische Berichterstattung. Wieso kann man sich nicht für sie und die anderen Anwärter freuen, bspw. einen Bericht über das Qualifikationsverfahren machen und aufzeigen, welche Dienste sie jetzt fürs Militär machen? Das würde mich viel mehr interessieren als die Tatsache einer "fiktiven Diskriminierung".
    194 10 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 23.12.2017 11:56
      Highlight Highlight Was hast du von einem sjw erwartet?
      37 11 Melden
    • PaLve! 23.12.2017 12:26
      Highlight Highlight Und 1991 hätte man sich darüber freuen sollen, dass die Appenzeller jetzt auch endlich das Frauenstimmrecht haben??
      13 32 Melden
  • Rafa D 23.12.2017 11:45
    Highlight Highlight Können wir das bitte gleich zusammen mit dem Jahr 2017 ebenfalls beenden, hinter jedem Ereignis Sexismus und Diskriminierung zu sehen?

    Verfolgungswahn?
    69 8 Melden
    • supremewash 23.12.2017 16:41
      Highlight Highlight Wollten wir das nicht schon vor einem Jahr tun?
      13 0 Melden
  • Eine 23.12.2017 11:44
    Highlight Highlight Hoffentlich brauchen wir in anderen Bereichen wesentlich länger als 81 Jahre um den Stand der Türkei zu erreichen, besser noch werden in nie erreichen.

    129 12 Melden
  • Rabbi Jussuf 23.12.2017 11:41
    Highlight Highlight Wann fliegt der erste Transgender endlich einen Kampfjet?
    Ich finde diese Diskriminierung in der Schweiz katastrophal. Wenigstens eine Frauenquote muss her!

    Eine Schande auch, dass es nicht eine Schweizer Frau war, die als erste ein Dorf bomardieren durfte und das erst noch durch Vetterliwirtschaft protegiert!
    71 3 Melden
  • Hashtag 23.12.2017 11:33
    Highlight Highlight Sorry aber ein solcher Artikel zeigt, dass einige den Kompass in der ganzen Gender-, Sexismus-, Emanzipationsdebatte völlig verloren haben.
    75 5 Melden
  • smoothdude 23.12.2017 11:24
    Highlight Highlight Es gibt kein recht darauf, kampfjetpilot zu werden. Die ausbildung ist hart, nur die stärksten schaffen es und für alle gelten die gleichen massstäbe.
    Sich in der politik gegenseitig auf die schulter zu klopfen ist hier ebenso falsch wie hier den beweis einer rückständigen oder frauenfeindlichen gesellschaft zu suchen. Den einzigen den man hier auf die schulter klopfn kann sind die 3 anwärter, die diese schwere prüfung geschafft haben.
    199 8 Melden
  • Stachanowist 23.12.2017 11:23
    Highlight Highlight Sabiha Gökcen. Bemerkenswert, dass hier nicht einmal erwähnt wird, dass sie Massaker an Zivilisten durchführte. Finde ich nicht unwichtig, trotz Emanzipation und #metoo und so.

    "Im August 1938 fanden [...] Dutzende weitere Massaker an der alevitischen Minderheit statt. Rund 60.000 Aleviten starben, Tausende wurden deportiert oder vertrieben. Eines der Flugzeuge, die die Dörfer damals bombardierten, steuerte die Adoptivtochter des Staatspräsidenten Mustafa Kemal Atatürk, Sabiha Gökçen."

    http://www.fr.de/politik/voelkermord-an-aleviten-das-massaker-von-dersim-a-679246
    562 20 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.12.2017 13:04
      Highlight Highlight Danke hierfür!
      43 0 Melden
  • reaper54 23.12.2017 11:16
    Highlight Highlight Sind ja super tolle Länder geworden; die Türkei ist auf dem besten weg in eine Diktatur und Somalia ist seit Jahrzen ein Bürgerkriegsland. Zudem sind beide was Frauenrechte anbelangt wohl ehr schlechter als die Schweiz.
    Gleichberechtigung heisst nicht, dass es überall eine Frau und einen Mann braucht es heisst alle haben die selben Chancen und die/der Beste wird genommen!
    178 12 Melden
    • Pbel 23.12.2017 11:38
      Highlight Highlight Heute vielleicht, aber die Türkei war diesbezüglich einmal vielen voran. Sie kopierten zum Beispiel das CH Zivilgesetzbuch aber führte das Frauenwahlrecht zB 1930-34 ein.
      58 0 Melden
    • What’s Up, Doc? 23.12.2017 13:25
      Highlight Highlight Vom ZGB scheint ja nicht mehr sehr viel in der Türkei übriggeblieben zu sein.
      23 0 Melden
  • Mune1940 23.12.2017 11:15
    Highlight Highlight Ja, ich denke auch, dass die grösste Diskriminierung nach Geschlecht des Militärs das Jahr der ersten Kampfpilotin ist. Momol.
    180 8 Melden
  • sherpa 23.12.2017 11:14
    Highlight Highlight Irgend was stimmt bei dieser Berichterstattung nicht, dann vor 81 Jahren, also 1936, gab es noch keine Kampfjets, diese wurden erst im Jahre 1939 getestet. Dabei handelte sich um einen Heinkel He 178, welcher im August 1939 beim Erstflug sich gerade mal. 8 Minuten in der Luft halten konnte. Abiha Gökçen war wohl die erste Kampfpilotin der Türkei und übte diesen Job auch während 15 Jahren aus, doch dauerte es noch recht lange bis sie erstmals einen Jet fliegen konnte und vor allem auch durfte.
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  • Slant 23.12.2017 11:13
    Highlight Highlight Gab es denn geschlechtliche Restriktionen in der Schweiz?
    Oder war einfach eine der wenigen Interessentinnen die sich dafür entschieden haben? Eine militärische Laufbahn ist doch Voraussetzung. Können dann Männer etwas dafür wenn die Wehrpflicht besteht und es einfach mehr männliche Anwärter hat als weibliche?


    Ich meine der ganze Prozess ist sehr hart und da kommen nur die am besten geeignetsten Leute durch. Wenn sich z.B. 100 Männer angemeldet haben und 5 Frauen ist das ziemlich absehbar das es bei den Männern mehr "Auswahl" hat.
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    • Eine_win_ig 23.12.2017 12:45
      Highlight Highlight Gabes nicht. Aber bei 0.X% Frauenanteil in der Armee, davon viele bei den Sanitätstruppen und Veterinärtruppen angesiedelt bleiben nicht viele interessierte.
      Nur zum sagen:
      - SPHAIR vor der Rekrutierung erledigen
      - Offizierslaufbahn einschlagen
      - Medizinische und psychologische Tests bestehen
      - Studium in Aviatik (bisher) bestehen
      - Linienpilotenausbildung bestehen
      - Ganze weiteren Selektionsschritte...

      Man muss schon "e Egge ab ha" um sich das alles anzutun mit dem Wissen, bei jedem weiteren Selektionsschritt rausfallen zu können. Etwa 10-15 auf 250+ Bewerber pro Jahr werden Pilot...
      28 0 Melden
    • flv 23.12.2017 19:21
      Highlight Highlight Wir der Wehrpflicht für Männer hat das eigentlich nur begrenzt etwas zu tun. Um Jetpilot/in bei der Armee zu werden, muss man schon vor der Rekrutierung anfangen. Soviel ich weiss, startet es mit ca. 16 Jahren mit diversen medizinischen und kognitiven/psychologischen Tests. Dort wird evaluiert, ob man grundsätzlich für Sphair (früher fliegerische Vorschule) geeignet ist. Anschliessend muss man diverse Kurse im Simulator und mit Flugzeugen bestehen. Dann noch Matura, RS mit Weitermachen, Aviatikstudium, Pilotenausbildung etc. etc.

      Ist ein verdammt harter und langer Weg!
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  • derEchteElch 23.12.2017 11:13
    Highlight Highlight Alles Länder mit wesentlich mehr Einwohnern, entspricht auch einiges mehr geeigneten Frauen. Alles Länder mit einer wesentlich grösseren Armee.

    Der Vergleich ist typisch für Watson. Man Vergleicht grosse Länder mit der Schweiz.

    Was bitteschon kann die Luftwaffe oder die Schweiz dafür, dass sich bisher keine Frau als geeignet genug erwiesen hatte?

    Eine Zwangs-Frauenquote einführen?



    😅😅😅



    Sie sind ein Dreamer, Fabio Vonarburg.

    Gratulation Fanny! Du hast gezeigt, dass man mit Engagement, Leidenschaft und viel Fleiss alles erreichen kann, auch ohne einer Frauenquote.
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  • nilsnektarine 23.12.2017 11:12
    Highlight Highlight Ich fände es interessant zu wissen, ob es erst seit kurzem Frauen in der Schweiz erlaubt ist, überhaupt dieses Ziel in Anspruch zu nehmen (was ich nicht denke), oder ob es bis jetzt einfach keine Frau als Kampfpilotin gegeben hat, weil noch keine wollte. Denn soviel zumindest weiss ich: Frauen in der Armee sind nichts Neues. Also bitte, bevor man die Schweiz an den Pranger stellt von wegen Unterdrückung der Frauen im Jahr 2017, kurz über diese Frage nachdenken.

    PS: korrigiert mich bitte, falls ich falsch liege ;)
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    • Mune1940 23.12.2017 11:17
      Highlight Highlight Richtig, der Vergleich im Artikel sagt nur etwas darüber aus, was die Frauen in den Ländern wollen und was sie fähig sind zu leisten können, resp. was sie zu leisten bereit sind.
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    • derEchteElch 23.12.2017 11:19
      Highlight Highlight Ich kenne einige Frauen die es versucht haben, alles leidenschsftliche Fliegerinnen.

      Für die Pilotenlaufbahn in der Armee hat es schlicht nicht gereicht, weil beim Selektionsverfahren immer bessere dabei waren, die einen flogen früher raus, die anderen später. Auch unter den Männern herrscht ein Konkurrenzkampf.
      92 4 Melden
  • Karl33 23.12.2017 11:12
    Highlight Highlight Männer werden bei uns in den Dienst gezwungen.
    Ein Trauerspiel, diese Geschlechterdiskriminierung im Jahr 2017.
    Und dann noch so tun, als seien in diesem Fall die Frauen die Diskriminierten - einfach nur peinlich und ideologisch blind.
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    • RobinBurn 23.12.2017 11:52
      Highlight Highlight Verstehe deinen Punkt, aber ist nicht in diesem Fall Diskriminierung der Frauen auch eine Diskriminierung der Männer und umgekehrt? Umso wichtiger, dass sich alles dafür einsetzen, nicht?
      12 59 Melden
    • dracului 23.12.2017 12:45
      Highlight Highlight Wenn die Frauen in Zukunft nicht nur gesetzlich gleichberechtigt sind, muss auch die Wehrdienstpflicht bzw. ein Dienst am Staat diskutiert werden. Im Moment ist die Diskussion wirklich peinlich: Oder müssen die Frauen wirklich zuerst noch in den Dienst, damit sie die Männer in der Schweiz gleichberechtigt behandelt werden? Und warum sollte genau der Militärdienst das hinterwäldlerische Weltbild in der Schweiz ändern? Unrecht wird nun mal nicht anderem Unrecht korrigiert.
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    • Walter Sahli 23.12.2017 13:49
      Highlight Highlight Wir armen Männer! Hätten wir doch bei der GSoA Initiative nur abstimmen dürfen. Dann hätten wir dieser unglaublichen Diskriminierung ein Ende setzen und die Armee abschaffen können. Aber wir durften ja nicht und müssen weiter leiden...Oh, wait!
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  • Tobias K. 23.12.2017 11:10
    Highlight Highlight Man kann auch überall ein Haar in der Suppe suchen. Freuen wir uns doch einfach für Fanny anstatt nun wieder eine Sexismusdebatte vom Stapel zu reissen.
    126 8 Melden
    • Turi 23.12.2017 17:18
      Highlight Highlight Die Sexismusdebatte ist notwendig.
      Wo in allen Bereichen der Gesellschaft Diskriminierung nicht mehr toleriert wird, ist es geradezu lächerlich und heuchlerisch, dass wir nicht über die Diskriminierung durch die Dienstpflicht der Männer sprechen.
      5 5 Melden
    • Tobias K. 23.12.2017 18:40
      Highlight Highlight Ich weiss nicht. Ich habe mich während meiner Dienstzeit nie diskriminiert gefühlt. Vielleicht sehe ich es auch lockerer als gleich auf jedes Schnippselchen den Sexismusstempel zu drücken.
      4 0 Melden
  • fräulein sarahs gespür für den Islam 23.12.2017 11:09
    Highlight Highlight "81 Jahre länger gebraucht als die Türkei"
    Guter Witz.
    Möchte jetzt auch nur eine einzige Frau hierzulande, ihre Rechte eintauschen, mit denen, die sie als Frau in der Türkei hat? 🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️🤦🏻‍♀️🤦🏽‍♂️
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    • PaLve! 23.12.2017 12:30
      Highlight Highlight Vor 81 Jahren wäre das keine schlechte Sache gewesen.
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    • Judge Dredd 23.12.2017 16:45
      Highlight Highlight @PaLve, ausser man gehörte zu einer der Minderheiten (Armenier, Aleviten oder Kurden), das war dann weder als Mann noch als Frau eine besonders gute Sache.
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  • Energia 23.12.2017 11:08
    Highlight Highlight Vielleicht liegt es auch daran, das in der Schweiz nicht jede Frau Kampfpilotin werden will? In anderen Ländern gibt es auch viel mehr Frauen die das wollen und es gibt Länder mit einer viel grösseren Luftwaffe, und damit viel mehr Plätzen für Piloten/Pilotinnen.

    Trotzdem diesem Artikel wünsche ich Frau Chollet alles gute und sichere Flüge
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«Inakzeptabel» – SP-Politiker wollen Antworten vom Bund zu geleakten Observations-Videos

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Wie ein Bericht von watson zeigte, haben Dummermuth und die unbekannte …

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