Schweiz

«Grüne Zonen» und selbstfahrende Taxis: So will die GLP die Verkehrspolitik umkrempeln

Die Grünliberalen gehen in der Verkehrspolitik in die Offensive. In der Wintersession reichen sie ein ganzes Paket von Vorstössen ein. Die Forderungen stossen in der SVP auf Unverständnis – der Staat habe sich aus diesen Fragen herauszuhalten.

08.12.17, 06:11 08.12.17, 18:05

Im Bündnerland führt der sogenannte Heidi-Weg von Maienfeld ins Dörfchen Rofels hinauf. In der bekannten Kindergeschichte von Johanna Spyri muss Heidi den Aufstieg zu Fuss meistern. Heute wäre das nicht mehr nötig, denn bald will Postauto Schweiz auf der Strecke einen sogenannten Smart Shuttle testen: Ein selbstfahrendes Postauto, das die Passagiere ganz ohne Chauffeur die engen, kurvigen Strassen hinaufbringt.

Das Pilotprojekt ist nur ein Beispiel dafür, wie autonome Fahrzeuge langsam aber sicher in unser Leben vordringen. Auch andere Entwicklungen, wie das Aufkommen von Elektrofahrzeugen, stellen die Verkehrsplaner vor neue Herausforderungen. Im Bundeshaus geht nun die GLP in die Offensive – und deckt den Bundesrat mit einem ganzen Bündel an Forderungen zum Thema Mobilität ein. Darunter folgende:

Grüne Zonen in den Städten

Ergänzend zu den blauen Parkfeldern soll es in den Städten künftig auch «grüne Zonen» geben, verlangt die GLP-Fraktion in einer Motion. Die speziellen Parkplätze sollen für Elektrofahrzeuge reserviert und mit einer Ladestation ausgestattet sein. Vorgesehen ist eine längere Parkdauer als in der blauen Zone – damit die Fahrzeuge ihre Batterie voll aufladen können. Wer ein normales Auto mit Verbrennungsmotor im grünen Bereich parkiert, müsste mit Sanktionen rechnen.

Sieht es in Zürich bald so aus? bild: keystone/ watson.ch

Computer am Steuer

«Der Bundesrat wird beauftragt die gesetzlichen Hürden zur Einführung autonomer Fahrzeuge abzuschaffen, sobald ein entsprechender Sicherheitsnachweis gegeben ist», heisst es in einer anderen Motion. Das Strassenverkehrsgesetz soll es den Verkehrsteilnehmern explizit erlauben, «das Lenkrad loszulassen». Versicherungen sollen die Möglichkeit erhalten, bei allfälligen Fehlern der selbstfahrenden Fahrzeuge den Hersteller haftbar zu machen.

Damit der geforderte Sicherheitsnachweis erbracht werden kann, fordert die Fraktion den Bundesrat in einem weiteren Vorstoss dazu auf, abzuklären, inwiefern Fahrassistenz-Systeme die Verkehrssicherheit verbessern und Unfälle reduzieren können.

Selbstfahrende Taxis in Berggebieten

Heute ist das ÖV-Netz in Land- und Berggebieten oft dünn – und teuer im Unterhalt. «Durch den effizienten Einsatz von selbstfahrenden Fahrzeugen könnten unrentable Linien ersetzt und Kosten gesenkt werden, während das Angebot gleichzeitig verbessert wird», sind die GLP-Verkehrspolitiker überzeugt. Ihnen schwebt vor, dass autonome Taxis die Passagiere von Bahnhöfen in die abgelegenen Regionen transportieren.

Jürg Grossen ist seit August Präsident der Grünliberalen Schweiz. Bild: KEYSTONE

Die Vorschläge stammten aus der Ideenküche des «GLP Lab», sagt Parteipräsident Jürg Grossen. Das parteieigne Politlabor der Grünliberalen erarbeitete insgesamt neun Ideen für die Mobilität der Zukunft. Neben jenen, die nun in die parlamentarischen Vorstösse eingeflossen sind, findet sich in dem betreffenden Arbeitspapier etwa auch die Forderung, dass E-Lastwagen zeitlich befristet von der Schwerverkehrsabgabe befreit werden sollen.

Ein weiterer Vorschlag betrifft den Bau von Häusern: Künftig sollen in Neubauten und Tiefgaragen obligatorisch leere Rohre verlegt werden müssen. Der Clou: Durch diese können später günstig Elektroleitungen gezogen werden. 

«An der Elektromobilität und den autonomen Fahrzeugen führt kein Weg vorbei», ist Jürg Grossen überzeugt. Die Politik könne deshalb «nicht früh genug» damit beginnen, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. «Wir wollen, dass die Schweiz bei der Planung der Mobilität der Zukunft eine Vorreiterrolle einnimmt und nicht einfach abwartet, wie andere Länder damit umgehen.»

SVP spricht von «Marketing-Gag»

Diametral anderer Meinung ist SVP-Verkehrspolitiker Walter Wobmann: «Es ist nun an der Forschung und der Wirtschaft, die Entwicklung im Bereich Mobilität voranzutreiben – der Staat soll sich da heraushalten.» Der Solothurner stört sich insbesondere daran, dass die Vorstösse sich so stark auf die Elektromobilität fokussieren. «Zumal die Herstellung der Batterien bislang alles andere als umweltfreundlich ist.»

Möglicherweise seien andere Antriebsarten – etwa Gas oder Wasserstoff – zukunftsträchtiger als die Elektromobilität, so Wobmann. «Wenn wir jetzt alle Karten auf die Förderung von E-Fahrzeugen setzen, würgen wir diese Alternativen ab.» Mit Massnahmen wie grünen Park-Zonen würden zudem auch die klassischen Autofahrer diskriminiert. «Wobei dieser Vorschlag wohl ohnehin primär als Marketing-Gag abzubuchen ist», so Wobmann.

Einverstanden ist der SVP-Verkehrspolitiker einzig damit, dass die Haftungsfrage bei den autonomen Fahrzeugen rasch geklärt werden muss. Auch andere Parteien haben sich bereits mit der Frage befasst, welche Gesetzesänderungen nötig sind, damit  selbstfahrende Autos auf Schweizer Strassen zugelassen werden können. So debattiert der Ständerat nächste Woche über einen entsprechenden Vorstoss der FDP, auch eine Interpellation aus den Reihen der SP ist hängig. 

Walter Wobmann (SVP) findet es falsch, sich auf Elektrofahrzeuge zu konzentrieren. Bild: KEYSTONE

GLP-Chef Grossen rechnet damit, dass die selbstfahrenden Autos in der Schweiz bereits in fünf bis zehn Jahren den Durchbruch schaffen könnten. «Selbstverständlich gibt es bis dahin aber noch viele offene Fragen zu klären – auch, was die Akzeptanz in der Bevölkerung betrifft.»

Darauf, welche Antriebsarten sich durchsetzen, habe die Schweiz nur einen «geringen Einfluss», so Grossen weiter. «Momentan scheinen die batteriebetriebenen Elektroautos die Nase vorne zu haben, wir Grünliberalen sind aber auch für andere erneuerbar betriebene Antriebsarten offen.»

Das sind die ersten selbstfahrenden Autos

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Video: watson/Pascal Scherrer, Emily Engkent

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • nimmersatt 08.12.2017 14:57
    Highlight Kann da nicht viel innovatives erkennen, bloss ein relativ simples antizipieren der Möglichkeiten ausgehend vom technologischen Stand des Individualverkehrs.
    Innovation hiesse weg vom Individualverkehr und somit weg von der Ressourcenverschleuderung (Vorproduktion über „Kraftstoff“ bis hin zu infrastruktur). Und zur SVP, ja gut, da ist kognitiv und inhaltlich eh nicht viel zu erwarten. In Sachen Egoismus und brachialem Auftritt, verkörpert der Individualverkehr diese Partei aufs Äusserste
    4 4 Melden
  • dmark 08.12.2017 12:50
    Highlight Da sind wohl so manche Grüne kräftig in der Elektromobilität investiert, oder?
    6 5 Melden
  • Pond 08.12.2017 12:08
    Highlight Ich hätte auch ein Elektroauto, wenn ich mir denn einen Tesla leisten könnte. Übrigens eine tolle Sache, dass die vermögenden Teslabesitzer ihre Autos vielerorts gratis aufladen können. Zusätzliche grüne Parkplätze für die Oberschicht fehlen uns tatsächlich noch. Dann wärs wenigstens mal ehrlich. Im Grunde bin ich auch grün, aber von den grünen Parteien kommen einfach zu oft, nicht zu Ende gedachte unrealistische Vorstösse. Oder gute Ansätze, die einfach masslos übertrieben umgesetzt werden sollen.
    9 5 Melden
  • R. Peter 08.12.2017 11:50
    Highlight grüne Zone: Quatsch!

    autonomes Fahren endlich erlauben: sowas von überfällig!
    6 6 Melden
    • Fabio74 08.12.2017 19:09
      Highlight sicher nicht solange nicht ausgereift und marktfähig
      1 1 Melden
    • R. Peter 09.12.2017 10:40
      Highlight Fabio,
      Ausgereifter als der unkonzentrierte Mensch?

      Marktfähigkeit ist doch kein Kriterium für Gesetze? Es kommt erst dann auf den Markt...
      0 0 Melden
  • Siro97 08.12.2017 11:34
    Highlight Grundsätzlich finde ich es eine gute Idee. Wir müssen endlich auf erneuerbare Energie setzen. Das Problem bei Tesla ist schon der Energieverbrauch, aber es ist immer noch besser als die Autos, die CO2 ausstossen. Ich bin sowieso der Meinung, dass man für kurze Strecken das Auto nicht braucht. Das Gleiche gilt auch für Kurzstrecken. Da müsste man den öffentlichen Verkehr noch mehr fördern
    15 7 Melden
  • flying kid 08.12.2017 11:03
    Highlight Muss dann der Fahrer des Elektroautos auch mit Sanktionen rechnen, wenn er sein Auto in die blaue Zone stellt?
    Nicht, dass da noch jemand benachteiligt wird. Man will ja politisch korrekt bleiben... 😉
    22 9 Melden
  • Saul_Goodman 08.12.2017 11:00
    Highlight Dieser möchte gern mobilitätsexperte von der svp probierts mal wieder mit der verzögerungstaktik, damit seine erdöllobby noch möglichst lange vom status quo profitieren kann.
    So ziemlich jede neue grüne technologie ist besser als die bestehenden standards. Und wenn schlimmstenfalls nur schon erreicht wird dass der smog und abgase aus den städten verschwindet, ist bereits ein ziel erreicht.


    Wenn er nicht gezielt auf eine technik setzen möchte könnte er ja einfach vorschlagen, benzin und diesel antriebe zu verbieten, dann wird sich die beste neue technologie durchsetzen.
    25 21 Melden
    • 7immi 08.12.2017 17:42
      Highlight @saul
      seine bedenken sind durchaus berechtigt. jede technologie hat ihre schattenseite und das ist beim elektromobil nunmal die batterie. es gibt noch einige andere antriebskonzepte, die auch nicht schlecht sind. und diese sollen nicht geschwächt werden. so geschehen bei den verikalrotoren, die eigentlich effizienter, einfacher in der herstellung und besser für vögel wären. deren entwicklung steht still. u.a. wegen der grossen förderung von windparks mit klassischen windkraftanlagen. es soll sich das beste durchsetzen und nicht das schnellste!
      1 1 Melden
    • Fabio74 08.12.2017 19:10
      Highlight @immi In der Batterieforschung gibts laufend Fortschritte. Während das Verbrennen fossiler Treibstoffe einfach nur noch dumm ist
      2 6 Melden
    • 7immi 09.12.2017 09:18
      Highlight @fabio
      es ist nicht ökologisch, ja. aber ist man deshalb dumm?
      es wird entwickelt, aber nicht nur bei den batterien. ignoriertman alle anderen technologien und setzt auf batterien, kann es sein, dass wir deutlich bessere technologien im keim ersticken.
      1 0 Melden
  • PVJ 08.12.2017 09:11
    Highlight Die SVP kommt mit dem üblichen Totschlagargument von denen, die nichts ändern wollen:

    Erst mal forschen.

    Natürlich muss und soll geforscht werden. Vor allem geht es aber nun darum, die verfügbare Technologie auch anzuwenden. Sonst sind wir auch in 20 Jahren noch nicht über das Forschungsstadium hinaus...
    36 22 Melden
  • retoN 08.12.2017 09:10
    Highlight Top Sache...All die Grünen sollten aber auch mal folgende Fakten beachten:
    Die Produktion eines Tesla Akkus verbraucht rund 17 Tonnen CO2, da ist die Entsorgung noch gar nicht mitgerechnet. Rechnet doch mal aus wie viel Tausend Kilometer man mit dieser Bilanz mit einem normalen PW fahren kann. Zweiter Fakt: Hat sich schon mal jemand überlegt woher der Strom für all diese Elektrofahrzeuge kommt?? Deutschland hat auch heute noch diverse Kohlekraftwerke, und die sind ja nicht gerade Öko...
    39 23 Melden
    • cbishoea 08.12.2017 09:44
      Highlight Sie beantworten Ihre Fragen direkt selbst. Nach spätestens 8 Jahren habe Sie die Produktion amortisiert. Diese Batterie sollte Stand heute auch mind. 8 Jahre im Fahrzeug halten, kann aber nachher noch als Stationärer Stromspeicher eingesetzt werden. Somit löst sich auch das Stromproblem, es gibt genügend Strom, nur die Netzkapazität wird zum Problem, und je mehr Stationäre Speicher im Einsatz sind desto besser. Da die E- Mobilität noch in den Kinderschuhen steckt wird die Akkuproduktion auch sicherlich noch sauberer werden.
      21 21 Melden
    • coheed 08.12.2017 10:51
      Highlight Nicht eines Tesla Akkus sondern, die Produktion vom stärksten und grössten Tesla Akku. Diese Studie auf die Sie sich beziehen wollte genau das bezwecken und hat E-Autos mit normalen Akkus gar nicht berücksichtigt. Wahrscheinlich wurde sie auch von der Automobilindustrie finanziert. Mercedes, BMW, Audi und Co. müssen erst noch aufholen, bevor das E-Auto richtig beworben werden kann.
      21 8 Melden
    • Saul_Goodman 08.12.2017 11:11
      Highlight Ja wer die umwelt wirklich schützen will verzichtet auf ein auto! Da gebe ich ihnen recht.

      Ansonsten verhindert ein elektro auto zumindest schon mal, dass ihre umgebung rundherum mit giftigen gasen eingedeckt wird und erhöht lokal die luftqualität.
      Das ist schon ein erster gut schritt. Dass rundherum die stromgewinnung auch noch grüber werden muss ist klar und wird auch passieren.

      Eine besser lösung als benzin und diesel ist es aber bereits heute!
      24 3 Melden
  • Don Alejandro 08.12.2017 08:43
    Highlight Endlich, endlich mal Vorstösse die in die richtige Richtung gehen und nicht die Welt der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts zementieren will.
    29 23 Melden
  • Posersalami 08.12.2017 08:21
    Highlight "Möglicherweise seien andere Antriebsarten – etwa Gas oder Wasserstoff – zukunftsträchtiger als die Elektromobilität, so Wobmann."

    Nein, natürlich nicht. Gas bringt wenig Verbesserung. Etwas weniger Schadstoffe sind immer noch viel zu viele Schadstoffe.
    Wasserstoff hat einen unfassbar schlechten Wirkungsgrad. Zudem ist die Lagerung technisch kompliziert und damit teuer. Sogar in flüssiger Form hat Wasserstoff eine 4x kleinere Energiedichte als Benzin.

    https://www.empa.ch/de/web/s604/brennstoffzellen

    Lieber schnell eine effiziente Ladestruktur aufbauen. Die Grünen PP sind da eine gute Idee.
    33 25 Melden
    • Domino 08.12.2017 12:40
      Highlight Stimmt nicht ganz.
      Energiedichte:
      Benzin: 40 MJ/kg
      Wasserstoff: 120 MJ/kg
      Li-Ion Akku: 0.65 MJ/kg

      Bsp: der GLC F-Cell kommt mit 4.4 kg Wasserstoff 440km weit.

      Herstellung: derzeitiger Wirkungsgrad Elektrolyse: 80% (MIT fast 100% mit neuem Kathalisator)

      Transport: 1% pro 10'000km im Erdgasnetz. Strom: 7%

      Wirkungsgrad Auto: derzeit 60%, (Benzin ca 25-35%, Tesla ca 60%)

      Als Energiespeicher ist Wasserstoff optimal. Nur die Verfügbarkeit an allen Tankstelken und der Transport ist das Problem, ausser man nutzt die bestehenden Erdgasleitungen. Da hätte aber Russland ein Problem damit.
      5 0 Melden
    • Domino 08.12.2017 12:43
      Highlight Früher wurde durch die Erdgasleitungen das Stadtgas transportiert, welches auch 40% Wasserstoff enthielt. Deutschland kann z.B. Für mehrere Monate Erdgas speichern, während Pumpspeicherkraftwerke nur Tagesschwankungen ausgleichen.
      3 0 Melden
    • Posersalami 08.12.2017 15:00
      Highlight @ Domino: Ich weiss nicht, aus welcher Märchenstunde sie Ihre Zahlen haben. Ingenieure und Wissenschaftler sagen etwas ganz anderes:

      https://tinyurl.com/l9kwcwh
      "Der Wirkungsgrad eines hochwertigen Elektromotors liegt über 94 %"
      Mit Übertragungsverlusten etc. 90%.

      https://tinyurl.com/ych7otom
      "Je nach Brennstoffzellentyp erhält man Zellwirkungsgrade von bis zu 70 %"
      Dabei ist aber noch zu berücksichtigen, dass bei der Produktion von Wasserstoff ebenfalls viel Energie flöten geht:
      "Unter Berücksichtigung all dieser Verluste gelangt man schließlich zu Systemwirkungsgraden um die 45 %"
      3 3 Melden
    • kobL 08.12.2017 16:03
      Highlight Domino, vergleiche bitte Well-to-Wheel Wirkungsgrade und liste nicht irgendwelche Wirkungsgrade von Prozessschritten auf.
      Meines Wissens ist ein Elektroauto mit Traktionsbatterie immer noch einem Elektroauto mit Brennstoffzelle bezüglich Wirkungsgrad überlegen.

      Zudem willst du Wasserstoff in Erdgasleitung transportieren. Das existiert auch schon, nur benötigt eine Brennstoffzelle reinen Wasserstoff und nicht Erdgas. Der Wirkungsgrad von Strom -> Wasserstoff -> Strom ist beschissen, darum wird da auch nur Strom umgewandelt, denn man sonst nicht anderweitig los wird.
      1 0 Melden
    • Domino 08.12.2017 17:27
      Highlight https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffherstellung

      ->80%, bald fast 100%

      Das Akkufahrzeug hat Verluste beim Stromtransport, beim Supercharger, Akkuladeverluste und Akkuentladeverluste zusätzlich zum Elektromotor, welcher die 94% auch nur beim optimalen Drehbereich erreicht.

      Die 700kg Batterie im Gepäck braucht mehr Energie als 4.4 kg Wasserstoff beim rumfahren.

      Bei der Brennstoffzelle wurden riesige Fortschritte gemacht: Daimler hat den Platingebrauch um 90% auf 20g reduziert. Das M.I.T. hat einen neuen Kathalisator entwickelt, welchen bei der H2-Herstellung beinahe 100% erreicht.
      1 0 Melden
  • TomC 08.12.2017 08:00
    Highlight Endlich eine Partei die mal was wagt! Super Ideen. Aber 5 bis 10 Jahre, das kommt alles viel schneller.... Dänemark ein super Beispiel!
    47 60 Melden
  • derEchteElch 08.12.2017 07:52
    Highlight „seien andere Antriebsarten – etwa Wasserstoff – zukunftsträchtiger als die Elektromobilität“

    Absolut meine Meinung. Besonders von Wasserstoff bin ich sehr überzeugt.

    „Massnahmen wie grüne Park-Zonen (...) «Wobei dieser Vorschlag wohl ohnehin als Marketing-Gag abzubuchen ist».“

    Ja, diesen Verdacht hatte ich auch. Man muss ganz genau schauen, ob es E-Autos oder nicht sind. Bezahlen die dann auch mehr wegen derExtra-Dienstleistung Aufladen? Hoffe schon.

    „Versicherungen sollen bei allfälligen Fehlern der selbstfahrenden Fahrzeuge den Hersteller haftbar machen.“

    Und ich als Geschädigter?
    33 39 Melden
    • Posersalami 08.12.2017 08:26
      Highlight @ derEchteElch: Sie wollen also Strom nehmen, daraus teuer Wasserstoff herstellen, ins Auto füllen und da wieder verstromen? Das ganze hat einen Wirkungsgrad von ca. 50%. Ein heutiger Benziner liegt zwar bei lumpigen 30%, ein E-Auto hat aber fast 90% und ist damit schon heute deutlich überlegen.

      Ihr Wasserstoffauto verbraucht also fast doppelt so viel Energie wie ein E-Auto. Von dem technisch komplizierten und teuren Tank fange ich gar nicht erst an. Evtl. macht Wasserstoff Sinn in grossen Kraftwerken für regnerische, windstille Tage, aber niemals im Auto.
      25 16 Melden
    • Yakari9 08.12.2017 09:59
      Highlight Wer von H2 Fahrzeugen spricht muss wissen, dass 100km Fahren ca. 4x mehr Strom benötigt als die selbe Strecke mit einem herömmlichen Elektrofahrzeug (inkl. Energie für Akkuproduktion)... Das heisst? H2 ist nur geeignet um Strom zu vernichten und das Tankstellengewerbe aufrecht zu erhalten!
      Das ganze "UUUH, da kommt nur Wasserdampf aus dem Auspuff" ist reine Augenwischerei!
      12 5 Melden
    • kobL 08.12.2017 09:59
      Highlight Gemäss Wikipedia wird Wasserstoff heutzutage vor allem aus Erdgas, Erdöl und Kohle hergestellt, da die Elektrolyse einfach zu teuer ist und erst noch einen schlechten Wirkungsgrad hat.
      Was genau wäre hier dann der Vorteil? Dass man immer noch abhängig ist von Tankstellen? Ein E-Auto kann man über all dort laden, wo es eine Steckdose hat.

      Ach ja, auch ein Wasserstoffauto hat eine Batterie. Die Brennstoffzelle gibt kontinuierlich Energie ab und die muss zwischengespeichert werden.
      10 3 Melden
    • Maragia 08.12.2017 10:24
      Highlight Wenn wir die fast gratis verfügbare Sonnenenergie nehmen, macht Wasserstoff durchaus Sinn!
      10 3 Melden
    • Saul_Goodman 08.12.2017 11:17
      Highlight Du fällst hier auf plumpe lobbyingpolitik herein. Als ob dieser Mann daran interessiert wäre irgend etwas anderes als erdöl zu fördern.
      8 1 Melden
    • Posersalami 08.12.2017 11:45
      Highlight @ Maragia: Nein, macht es nicht, zumindest nicht im Auto! Um im Sommer überflüssigen PV Strom für den Winter zu speichern kann Wasserstoff evtl. irgendwann einmal Sinn machen. Aber alleine schon den Wasserstoff wie Benzin an die Tankstellen zu verteilen macht überhaupt keinen Sinn, Strom können wir unendlich viel einfach und effizienter Transportieren.

      Aber mit Vorsatz Wasserstoff für Autos herzustellen macht einfach keinen Sinn. Die EE Kraftwerke dazu müssen ja extra gebaut werden.
      3 1 Melden
  • Driver7 08.12.2017 07:44
    Highlight Grüne Zonen.. tolle Idee. Heute sind 90% der Elektromobile Teslas.. das heisst, reine Oberschicht-Fahrzeuge. Parkplätze mit Ladestationen für die Oberschicht.. finanziert von den Steuernzahler der Mittelschicht.. die Umverteilung von Unten nach Oben geht in die nächste Runde. Über solche Parklplätze kann man Diskutieren wenn 50% der Fahrzeuge E-Autos sind.. und es auch welche für 20'000.- gibt
    166 67 Melden
    • Blacky1 08.12.2017 08:31
      Highlight Es gibt bereis auch günstigere Elektroautos anderer Hersteller. Nur werden diese nicht immer in den Medien zerrissen. Schau dir mal den Renault Zoé, den VW e-UP, den Nissan Leaf, oder den Ford Focus Electric an. Auch Mercedes hat bereits vollelektrische Fahrzeuge in der Flotte. Wikipedia hat auch eine ganze Liste von Elektroautos in Serienproduktion. Schau:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Elektroautos_in_Serienproduktion
      29 6 Melden
    • Posersalami 08.12.2017 08:35
      Highlight Damit man möglichst schnell auf die 50% kommt braucht es Anreize und Regulierungen. Norwegen und China machen vor, wie der Weg aussehen muss. Wenn man das "dem Markt" überlässt fahren wir hier noch ewig mit Euronorm 4 oder 5 Diesel durch die City.

      Für die Arbeit, Einkaufen und Freizeit reicht für 99% der Leute ein aktueller Zoe mit seinen 300km locker. https://tinyurl.com/y9lznx8o Den müsste Herr Schweizer nicht mal 1x in der Woche laden (ø13500km im Jahr / 300km = 45x Aufladen pro Jahr). Den bekommen sie mit etwas Rabatt für ihre 20 000.-. Alles kein Problem.
      21 9 Melden
    • NotWhatYouExpect 08.12.2017 09:28
      Highlight Da muss ich dir absolut recht geben. Ich finde zwar die Idee mit den Grünen Zonen super. Aber es ist zurzeit wirklich so, dass der grösste Teil der Elektroautos von den Leuten gefahren wird die es sich leisten können.

      Warum soll man diese Leute noch mehr fördern? Wenn dann sollte man aber gleich noch die Leute fördern die sich keinen Tesla leisten können.
      5 19 Melden
    • Posersalami 08.12.2017 09:43
      Highlight @ NotWhatYouExpect: Einen Zoe bekommen sie fabrikneu für unter 20 000.- und die 300km Reichweite reichen für 99% der Autofahrer locker, macht nicht mal eine Ladung pro Woche (ø13500km im Jahr / 300km = 45). Dazu ist der "Treibstoff" viel billiger und für den Unterhalt bezahlen sie sehr viel weniger.
      9 7 Melden
    • Troxi 08.12.2017 09:46
      Highlight Ich sehe das Problem bei den Grünzonen eher bei der Zapfsäule, als bei der Umsetzung. Man schaue sich nur mal die Handys an, gut inzwischen hat es etwas gebessert, aber wie viele Marken haben den gleichen Ladestecker und es ist nicht mehr notwendig mit Adapter zu arbeiten? Ich sehe das Problem vor allem dort, denn meines Wissens hat Tesla einen anderen Anschluss als die anderen Herrsteller.
      4 3 Melden
    • kobL 08.12.2017 10:13
      Highlight Hast du eine Quelle für die 90% Anteil von Tesla? Oder ist das nur dein Bauchgefühl? Spezielle Parkplätze für Parkplätze mit Ladestation sind ein muss. Die dürfen meinetwegen auch was kosten. Momentan werden viele solche Parkplätze eingerichtet und schön farbig markiert. Auf Privatgrund ist das kein Problem, auf öffentlichem gibt es aber wahrscheinlich keine Rechtsgrundlage dafür.
      8 1 Melden
    • Safster 08.12.2017 11:16
      Highlight Gibt es ja schon lange. Der Marktanteil von Tesla an den E-Autos in der Schweiz liegt wohl eher irgendwo bei 40% als bei 90%. Zudem kostet der neue Tesla ja noch irgendwas in der Region von Fr. 35'000. Genau solche Massnahmen wie die grüne Zone führen aber dazu, dass der Anteil E-Autos erhöht wird, weil die Anreize gesetzt und die Infrastruktur vorhanden sind. In meinen Augen eine sehr gute Idee mit Signalwirkung.
      11 3 Melden
    • zaepfli 08.12.2017 13:03
      Highlight Gibt es bereits zur Genüge. Opel, Nissan, Mitsubishi, Renault, Citroen... Einfach ein wenig suchen und evtl. auch Ansprüche anpassen. Wer ein Statussymbol will, der wird sich leider auch in 10 Jahren keinen Opel kaufen.
      3 1 Melden
    • Blacky1 08.12.2017 13:10
      Highlight Troxi, die Zapfsäulen sind weniger das Problem. Die meisten Säulen haben keine oder selten Kabel angebracht. Man möchte eher, dass die Fahrer ihr eigenes Kabel an der Säule anschliessen. Um dies zu ermöglichen stellen die meisten Autobauer ein Kabel zur Verfügung, dass über einen Universalstecker verfügt oder man findet eine normale Steckdose an der Säule.
      Zudem beignnt auch Tesla jetzt damit, zusätzlich neben den Supercharger-Ports, Universalladeports zu verbauen (beispielsweise für die gut ausgebaute Ladeinfrastruktur in China)
      4 1 Melden
    • Sir_Nik 08.12.2017 18:34
      Highlight https://de.nissan.ch/fahrzeuge/neuwagen/leaf.html
      0 0 Melden
  • Pointer 08.12.2017 07:43
    Highlight Finde die Vorschläge gut. Die grünen Parkfelder werden aber nur eine temporäre Lösung sein.
    12 26 Melden
  • WayneTheBrain 08.12.2017 07:36
    Highlight Ach Herr Wobmann, die armen klassischen Autofahrer würden mit grünen Parkzonen diskriminiert? Zur Zeit wird vor allem die Umwelt diskriminiert. Jeder Vorstoss der Anreize schafft, unweltfreundlicher zu werden, ist zu begrüssen. Da lassen wir uns von engstirnigen Ewiggestrigen nicht aufhalten!
    53 52 Melden
    • Davide42 08.12.2017 09:13
      Highlight Die Umwelt wird noch viel mehr bei der Herstellung der Akkus diskriminiert...Aber das interessiert ja niemanden wie etwas hergestellt wird und entsorgt..;-)
      15 20 Melden
    • Troxi 08.12.2017 09:48
      Highlight Die Batterien kann man wiederverwenden und evt kommt jemand auf die Idee, dass man Strom ohne Probleme in einer "Grasbatterie" speichern kann. Ich bin mir sicher, dass auch bei Batterien nach einer Alternative geforscht wird.
      8 2 Melden
    • zettie94 08.12.2017 12:36
      Highlight @Davide42: Ja, die Akkuproduktion braucht viel Energie und ist recht umweltschädlich - allerdings ist es erstens immer noch umweltfreundlicher als ein Benzin- oder Dieselfahrzeug, zweitens verschwinden zumindest mal die lokalen Emissionen und drittens bleibt die Akkutechnologie auch nicht stehen.
      3 1 Melden
  • Gsnosn. 08.12.2017 06:49
    Highlight Ich höre immer wieder, das ein E-Auto so viel CO2 in der Herstellung verbrucht, das es gar kein grünes Auto ist. Stimmt?
    77 43 Melden
    • derEchteElch 08.12.2017 08:28
      Highlight Stimmt.
      12 17 Melden
    • Namenloses Elend 08.12.2017 08:46
      Highlight Jein. Sie werden immer grüner, aber die Batterie Herstellung / Entsorgung sowie der Strommix mit dem getankt wird spielen eine entscheidende Rolle. Ich persönlich glaube aber nicht, dass sich Elektroautos komplett durchsetzen werden.
      14 7 Melden
    • demokrit 08.12.2017 08:52
      Highlight Stimmt, allerdings ist es weniger gesundheitsschädlich, da wir keine Pflanzen sind.
      1 11 Melden
    • Kikan 08.12.2017 08:54
      Highlight @Gssnosn
      Ja das stimmt ein Stück weit. Die Herstellung des Fahrzeuges so wie die Herstellung der Batterie sind relativ schlecht für die Umwelt. Aber wenn du das Elektroauto (statt eines Benziners) dann länger fährst dann holst du das wieder raus. So plus minus 7 Jahre hab ich im Kopf.
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    • Davide42 08.12.2017 09:14
      Highlight informier dich mal über die Herstellung und Entsorgung von Lithium Ionen Akkus
      4 1 Melden
    • mrcharliebrown 08.12.2017 09:20
      Highlight Stimmt am anfang. Ökologisch betrachtet lohnt es sich aber meines wissens ab ca dem 8ten jahr. Wobei die entwicklung noch am anfang steht.
      4 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 08.12.2017 09:30
      Highlight In der Produktion erzeugt es zurzeit noch mehr CO2 nach einer Aktuellen Studie. Dies holt das Elektro Auto aber sehr schnell raus da es danach kaum mehr CO2 erzeugt.

      Die Studie hab ich leider gerade nicht zur hand... glaube aber Sie wurde sogar hier bei Watson gezeigt.
      4 2 Melden
    • Rüdiger Rasenmeier 08.12.2017 09:39
      Highlight am geünsten wäre ein Youngtimer...
      0 0 Melden
    • cbishoea 08.12.2017 09:52
      Highlight Ja Ihre Aussage stimmt. Nur vergleichen Sie die heutigen E-Autos mit der Effizienz der ersten Automobile. Natürlich nicht 1:1 aber die Tatsache das de Verbrennungsmotor praktisch nicht mehr weiterentwickelt werden kann spricht schon für die E-Mobilität denn diese ist definitiv noch nicht am Ende der Entwicklung.
      6 0 Melden
    • demokrit 08.12.2017 10:27
      Highlight Länger als 7 Jahre fahren nur sehr wenige Autos und der Akku ist bekanntlich bereits nach 3-4 Jahren leistungsmässig zu ersetzen. Also Unsinn. Nachtrag zu oben: Wir können nicht Kohlendioxid einatmen und in Kohlenstoff umsetzen. Da haben es Pflanzen in der Tat besser.
      2 9 Melden
    • coheed 08.12.2017 10:45
      Highlight In der Herstellung ist es wahrscheinlich ähnlich schlecht. Aber nach einigen Jahren ist es besser in der Bilanz als jedes Verbrennungsauto. Die Herstellungsprozesse werden natürlich auch immer weiter optimiert. Grundsätzlich ist es aber 100% umweltfreundlicher wenn man die ganze Lebensdauer des Autos einberechnet.
      3 3 Melden
    • Saul_Goodman 08.12.2017 10:53
      Highlight ein normales auto und auch e autos haben bei der produktion enorme co2 ausstösse (in form von energie und rohstoffförderung). Tesla reduziert seinen austoss insoweit als dass die benötigte ernergie grösstenteils durch solar abgedeckt wird.

      Der einzige wirklich grüne weg heisst nach wie vor verzicht (auf autos). Velo für kurzstrecken, zug für weitere wege und unnötige reisen unterlassen.
      4 1 Melden
    • Gsnosn. 08.12.2017 11:44
      Highlight @all: THX für die Antworten!
      0 0 Melden
    • Posersalami 08.12.2017 11:49
      Highlight @ demokrit: Quatsch. Es gibt Teslas die locker schon 400 000km (!!!!) gefahren sind OHNE den Akku oder Motor zu ersetzten.

      https://www.energie-gedanken.ch/2017/wie-viele-km-haelt-ein-elektro-auto-von-tesla/

      Sie müssen vom alten Denken weg kommen. E-Autos sind sehr viel wartungsärmer als Benziner. Bremsscheiben zB. müssen auch so gut wie nie ersetzt werden, da sie dank Rekuperation kaum gebraucht werden solange man normal fährt.
      3 1 Melden
    • demokrit 08.12.2017 14:09
      Highlight @Fanboy Poser: Und doch taugt der Akku dann eben nur noch für die halbe Strecke.
      1 4 Melden
    • Posersalami 08.12.2017 15:01
      Highlight @ demokrit: Man nennt Fakten, gemessene Werte, und ist ein Fanboy.

      Alles klar.

      Ich kann halt auch nichts dafür, dass das Gesamtsystem E-Auto allen Alternativen Lichtjahre voraus ist.
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    • Namenloses Elend 08.12.2017 15:05
      Highlight Die Akkulebensdauer von 7 Jahren ist totaler Quatsch. Ich fahre auch einen Hybrid und die Batterie ist jetzt über 7 Jahre alt und tip top. Was man auch nicht ausser acht lassen darf ist die Tatsache, dass auch Benzinmotoren immer effizienter werden. Somit kann es gut sein, dass die Rechnung mit dem CO2 Ausgleich nach xx Jahren nicht mehr aufgeht. Aber mal ganz grundsätzlich labern wir hier um den heissen Brei, solange die Industrie und Schifffahrt unsere Atmosphäre verschmutzen als gäbe es kein Morgen! Der Individualverkehr macht den kleinen Teil der Umweltverschmutzung aus.
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    • Posersalami 08.12.2017 16:24
      Highlight @Namenloses Elend: Da haben sie Recht. Insbesondere die Schifffahrt gehört endlich mal anständig reguliert. Wir reden hier aber über eine Regulierung auf internationalem Gebiet, so etwas ist natürlich sehr schwer. Da ist es Grössenordnungen einfach national erst einmal den Privatverkehr und die Industrie zu regulieren, was ja auch geschieht.

      Heute liegt der øVerbrauch mit 7l/100km etwas unter der Vergangenheit, aber ist immer noch viel zu hoch. Vor allem wird da nicht mehr viel passieren. Die Autos müssen ja auch immer schwerer und grösser werden und fressen den Fortschritt so wieder auf.
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    • patnuk 09.12.2017 08:10
      Highlight Stimmt, sogar ein bisschen mehr, Heute, nur hat dass ganze einen Haken, wenn du den Digitaltag der Schweiz verfolgt hast gibt es sogar eine Erklärung und Infos, ist im globalen das Elektroauto sauberer und in ein paar Jahren sogar die Herstellung.
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    • demokrit 09.12.2017 10:30
      Highlight "Man nennt Fakten, gemessene Werte, und ist ein Fanboy."

      Das nicht alle ihre Baterie auswechseln (zumal wenige so weit fahren müssen) bestreite ich ja nicht. Nur lässt sich die Batterie eben dann doch nur noch zur Hälfte laden. In anderen Worten, deine Aussage begründet deine Erstbehauptung nicht.

      "Ich kann halt auch nichts dafür, dass das Gesamtsystem E-Auto allen Alternativen Lichtjahre voraus ist."

      Wäre dem faktisch so, hätten wir nur noch E-Autos auf der Strasse. Wie so oft hat die Sache einen Haken.
      0 0 Melden
    • Saul_Goodman 09.12.2017 17:18
      Highlight @demokrit: es ist naiv zu glauben, dass sich immer die beste technologie durchsetzt.da gibts dann noch ein paar andere faktoren die eine rolle spielen (politik, netzwerk, finanzielle mittel, etc.)
      0 0 Melden
  • Kronrod 08.12.2017 06:36
    Highlight Wer heute eine neue Garage baut, sieht meist schon Leerrohre für Elektroladestationen vor. Sowas vorzuschreiben ist Schwachsinn. Baugesuche dauern schon lange genug, und mit jedem Punkt, den die Behörden prüfen mūssen, dauern sie noch länger.
    60 22 Melden
    • Posersalami 08.12.2017 11:51
      Highlight Das ist leider nicht wahr.

      Für Private mag das richtig sein, aber gerade bei Renditebauten, und das sind leider die meisten, schaut der Investor auf jeden Franken. Wir zB. sehen die Leerrohre nur dann vor, wenn die Gemeinde das verlangt. Ansonsten bezahlt der Investor das einfach nicht.
      2 2 Melden
  • Redly 08.12.2017 06:28
    Highlight Hach, waren das Zeiten, als Hoffnung bestand, dass GLP nicht nur grün sondern auch liberal sein würde.
    Das liberal ging verloren.
    33 36 Melden
    • dan2016 08.12.2017 08:30
      Highlight Wobmann spricht von Marketinggags.... der Spezialist für das Auffinden von Burkas hat gesprochen.
      11 4 Melden
    • Don Alejandro 08.12.2017 08:47
      Highlight Zum Glück. Für das gibt es den verlängerten Arm des Geldadels, auch unter der Bezeichnung "FDP" bekannt.
      6 6 Melden
    • demokrit 08.12.2017 10:37
      Highlight Die GLP ist wirklich nicht sehr liberal. Was allerdings von Anfang an klar war. Anlass für die Gründung war bekanntlich ein Streit innerhalb er Grünen Partei Zürich.
      3 6 Melden
    • Safster 08.12.2017 11:39
      Highlight Was an den Massnahmen ist jetzt nicht liberal? Du meinst, dass das Verbot aufgehoben wird, das Lenkrad nicht mehr halten zu müssen? Oder dass man Kosten sparen will durch selbstfahrende Postautos unter Beibehaltung des Services? Oder gezielte Anreize schaffen durch milde Massnahmen wie die grünen PP oder die Rohrfugen für Leitungen? Genau diese Art von Massnahmen machen den Unterschied zwischen Grünen und glp. Die glp versuchen die Veränderungen möglichst ohne staatliche Eingriffe und wenn, mit möglichst milden Eingriffen zu erreichen.
      3 3 Melden
    • dan2016 08.12.2017 11:45
      Highlight wo vermissen Sie das liberal insgesamt? Dass es Bauvorschriften gibt? Dass die Bauvorschriften geändert werden? Dass es Parkplätze gibt? Dass der Staat die Parkplätze reglementiert? Bezüglich 'wirtschaftsliberal' ist die GLP vermutlich die weitaus liberalste Partei (und ich wäre durchaus für weniger Liberalität). Und bezüglich Gesellschaftsliberal gehört sie sicherlich zur weiteren Spitze.
      4 3 Melden
    • demokrit 08.12.2017 12:56
      Highlight Liberal hiesse keine Vorschriften (die nun mal kein Anreiz sind). Die beste Technologie setzt sich durch. Basta. In meiner Stadt ist die GLP zwecks Stimmenerhalt einen nie öffentlich gemachten Deal mit der SP eingegangen, der sie verpflichtet SP Parteipolitik umzusetzen. Dafür wurde die GLP Vertretung dann via SP-Liste in den Stadtrat gewählt.
      1 1 Melden
    • dan2016 08.12.2017 15:18
      Highlight @demokrit. Ich habe den Eindruck, dass Du liberal mit anarchistisch verwechselst....
      Auch die extremsten Wirtschaftsliberalen haben das Fehlen von Regeln als Merkmal von liberalen Rahmenbedingungen angesehen (und die Wirtschafstsliberalen blenden wesentliche Elemente des Liberalismus aus).
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