Schweiz
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«Bedenklicher Akt der Selbstjustiz» – 15 Monate bedingt für Ex-Wärterin Angela Magdici

Das Bezirksgericht Dietikon hat ein Urteil gefällt: Die 33-jährige ehemalige Gefängniswärterin Angela Magdici muss nicht ins Gefängnis. Es verurteilt sie zu einer bedingten Strafe von 15 Monaten. Magdici hatte den Gefangenen Hassan Kiko aus dem Gefängnis Limmattal befreit und floh mit ihm nach Italien.



Das Urteil im Fall der ehemaligen Gefängniswärterin Angela Magdici ist gefällt: Sie wird zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 15 Monaten verurteilt, bei 2 Jahren Probezeit. Auch die Gerichtskosten von 4500 Franken muss Magdici bezahlen.

Der Richter kommentiert die Tat Magdicis mit den Worten: 

«Es handelt sich um einen bedenklichen Akt der Selbstjustiz.»

Er sehe wenig Reue bei der Angeklagten. Denn sie bereue weniger die Tat an sich, als deren Scheitern. Dennoch könne man davon ausgehen, dass die Flucht nicht von langer Hand geplant gewesen, sondern aus Liebe begangen worden sei.

Nicht glücklich mit dem Urteil ist Claudia Wiederkehr, die leitende Staatsanwältin. «Das heute gesprochene Urteil ist aus Sicht der Staatsanwaltschaft sehr mild», sagt sie. Man sei nicht enttäuscht über das Urteil, aber man hätte den Umstand mehr gewichten sollen, dass Angela Magdici einen schweren Sexualstraftäter frei gelassen habe und somit auch die Bevölkerung in Gefahr gebracht habe.

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Claudia Wiederkehr, leitende Staatsanwältin. Video: YouTube/Rafaela Roth

Mit ihrer Tat habe sie sich als Richterin aufgeführt und den Rechtsstaat ins Lächerliche gezogen. Wiederkehr behält sich einen Weiterzug ans Obergericht vor.

Glücklicher zeigte sich Magdicis Verteidiger, Urs Huber: «Ich bin zufrieden. Das Gericht ist in einigen Punkten meiner Argumentation gefolgt», sagt er. In nicht ungeringem Masse hat die Tatsache zur Strafmilderung beigetragen, dass das Gericht der Anklagepunkt der Begünstigung fallen liess.

Dass Magdici Kiko das Handy zum Telefonieren mit den Fluchthelfern gegeben habe, sei nicht als Begünstigung zu werten, sondern sei Teil der Straftat des Entweichenlassens von Gefangenen, urteilte das Gericht

Auf die fehlende Reue seiner Mandantin angesprochen sagt Huber: «Sie liebt ihn und will auf ihn warten.»

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Magdici-Verteidiger Urs Huber Video: YouTube/Rafaela Roth

So verlief der Prozesstag:

Angela Magdici verweigert am Dienstagmorgen vor Gericht weitgehend die Aussage. Sie kam alleine, ausser ihrem Anwalt begleiteten die 33-Jährige keine Angehörigen zu ihrem Prozess. Dafür sind dutzende Medienvertreter erschienen.

«Ich würde es nicht wieder tun, ich habe einen Fehler gemacht»

Angela Magdici

Beim Schlusswort kämpft die ehemalige Gefängniswärterin mit den Tränen: «Meine Familie ist heute nicht da, bei ihr möchte ich mich entschuldigen», sagt sie mit zittriger Stimme. «Ich wollte nie die Berufsehre der Gefängniswärter in den Dreck ziehen. Ich habe den Job immer gerne gemacht und es ist ein guter Job.»

Gegenüber den Medien will Angela Magdici nach der Verhandlung keine Aussagen machen. Als sich das Gericht zur Beratung zurück gezogen hat, erklärt ihr Verteidiger Urs Huber, warum er das von der Staatsanwaltschaft geforderte, hohe Strafmass von 27 Monaten rechtlich nicht haltbar findet. Bei den weiteren Fragen läuft Magdici aus dem Bild. 

Liebe aber kein Sex im Gefängnis 

Zur Flucht will die ehemalige Gefängniswärterin am Dienstag keine Fragen mehr beantworten. «Ich mache von meinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch», wiederholt Magdici mehrmals. Zu ihrer Persönlichen Situation und zur Beziehung mit Kiko gibt sie später doch Auskunft. Sie gibt sich reuig «Ich würde es nicht wieder tun, ich habe einen Fehler gemacht», sagt Magdici. Sie wolle nie wieder auf der Anklagebank sitzen. 

«Meine Familie ist heute nicht da, bei ihr möchte ich mich entschuldigen»

Angela Magdici

Doch sie hat es aus Liebe getan. Magdici habe Hassan Kiko zunächst als Menschen wahrgenommen und dann Gefühle entwickelt: «Dann wurde es Liebe», sagt sie. Eine körperliche Beziehung zwischen den beiden ist aber wohl erst auf der Flucht entstanden. Auf die Frage des Gerichtspräsidenten, ob die beiden intimen Kontakt im Gefängnis gehabt hätten, sagt Magdici: «Nein». Auch, dass sie intimen Kontakt mit anderen Häftlingen gehabt habe, verneint sie. 

Verschuldet ins Leben zurück? 

Die Staatsanwältin wollte von mildernden Umständen dank der Reue der Angeklagten und dem Schuldeingeständnis nichts wissen. Die Angeklagte sei erst nach ihrer Verhaftung, nach dem Ende der Flucht, reuig gewesen, nicht davor. Sie habe die Flucht von langer Hand geplant und entschlossen durchgeführt. 

«Ich wollte nie die Berufsehre der Gefängniswärter in den Dreck ziehen. Ich habe den Job immer gerne gemacht und es ist ein guter Job.»

Angela Magdici

Die Staatsanwältin wollte Magidici neben sieben Monaten Gefängnis mit 20 Monaten bedingt sowie zwei Jahren Probezeit noch eine Menge Schulden aufbrummen: Da die Angeklagte den Generalschlüssel des Gefängnisses Limmattal auf die Flucht mitgenommen hatte, musste die Schliessanlage des ganzen Gefängnisses ausgewechselt werden. Die Kosten dafür – 117'450 Franken – soll Magdici dem Gefängnis als Schadenersatz zurück zahlen. Genauso wie die Kosten für die kostspielige Fahndung der beiden Geflüchteten. 

Die Staatsanwältin argumentierte, Magdici habe eine Gefährdung der Öffentlichkeit in Kauf genommen, in dem sie einen verurteilten Sexualstraftäter befreit habe und damit nicht nur das Vertrauen des Staates, ihres Arbeitgebers und der gesamten Gesellschaft missbraucht. 

Magdici erhält Morddrohungen

Davon wollte Magidis Verteidiger Urs Huber nichts wissen, vielmehr sei die Tat seiner Mandantin spontan passiert und in einer derart einzigartigen Konstellation erfolgt, dass sie sich wohl nie wieder wiederholen würde. Die Prognosen für seine Mandantin von nun an wie zuvor eine gute Brügerin zu sein, sähen sehr gut aus. Er forderte nur eine bedingte Freiheitsstrafe von 6 Monaten und eine Busse von 150 Franken. 

«Meine Mandantin ist genug bestraft», sagt Huber. Magdicis Schulden würden sich jetzt schon über zehntausende von Franken belaufen, sie habe ihr komplettes Leben verloren und müsse auch noch mit einem Führerausweisentzug rechnen. 

Zudem müsse seine Mandantin damit Leben auf der Strasse erkannt, gefilmt und beschimpft zu werden. Sie erhielte Morddrohungen und Beschimpfungen «der übleren Sorte» via Social Media und auch per Post. Seine Mandantin sei Opfer einer Medienhetzkampagne sondergleichen geworden, in der ihr Gesicht immer und immer wieder gezeigt wurde. (raf)

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    Alle Leser-Kommentare
  • BeWi 25.01.2017 12:19
    Highlight Highlight es geht darum, dass gewissen Delikte mittels einer Mindeststrafe geahndet werden sollen. Es muss eine Mindeststrafe gelten. Sie war Wärterin und hat einen Sträfling rausgelassen. Punkt. Das ist diametral gegen Ihre Plichten. Wenn Du mit Alkohol am Steuer erwischt wirst, gibt es eine Mindeststrafe per Gesetz. Da kommst du mit jammern oder Naivität vorgaukeln nicht weiter. Das ist auch ok so, nur sollten überall die gleichen Massstäbe gelten. Ganz einfach, Wutbürger hin oder her. Ist eh ein ganz doofer Ausdruck.
  • gecko25 25.01.2017 08:17
    Highlight Highlight Die Aufgabe der Justiz ist eine Rückfallgefahr mit angemessenen Massnahmen so gut es geht zu minimieren und nicht Strafen auszusprechen die Wutbürger für angemessen halten.
  • Theodorli 24.01.2017 23:15
    Highlight Highlight Also es erstaunt mich, dass sich bei Watson auch so viele
    frustrierte Wutbürger ihren Hass auf ein Paar wie
    Romeo und Julia auslassen. Nicht sooo schlimm wie bei Blick, doch auch erschreckend viele.
    Ist das unser Niveau ? Ich bin betrübt !!!
    An liebsten würdet ihr sie am Galgen sehen,
    Wie im Mittelalter. Schlimm schlimm !!!
    • Namenloses Elend 25.01.2017 02:01
      Highlight Highlight Das Problem ist doch die Verhältnismässigkeit. 8 Monate bedingt ist einfach lachhaft. Jedes Finanzdelikt wird massiv härter bestraft. Eine unbedingte Gefängnisstrafe wäre auf alle Fälle angemessen gewesen. Was den normalo Bürger aufregt ist die Tatsache, dass er wegen jeder Kleinigkeit bluten muss, aber die grossen Verbrechen im Verhältnis schwach bestraft werden. Bestes Beispiel sind Gewaltverbrechen. Die Strafen sind besonders für die Opfer der blanke Hohn!
    • BeWi 25.01.2017 12:22
      Highlight Highlight ja, und wenn Sie Privat-Konkurz anmeldet und ins Ausland zu Ihrem Schatzi flüchtet ist nichts mit den 100'000.-. Ok, Sie muss ja noch 4 Jahre warten. Hoffe doch sehr, dass dieser Kiko aus geschafft wird. Das haben wir doch mal abgestimmt. Oder trifft das für Vergewaltiger nicht zu? Wahrscheinlich ja wieder Makulatur das Gesetz.. -> darum Wutbürger?! Oder Verarschtbürger?! Oder Leck-Mich-am-A...-Bürger?
    • trio 25.01.2017 14:08
      Highlight Highlight @BeWi so ein Blödsinn, alsob es so einfach wäre! Ausserdem gilt Syrien immer noch als Kriegsgebiet, da kann man niemanden einfach so zurück schicken. Das stört mich natürlich auch, akzeptiere das aber, vorläufig. Ich hoffe schon das Kiko nach seiner Entlassung unter einer gewissen Aufsicht bleibt.
      Ich bleibe dabei, einfach ein Haufen Wutbürger die hier eine höhere Strafe fordern, mir allerlei abstrusen Forderungen und Scheuklappen auf dem Kopf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sambeat 24.01.2017 21:32
    Highlight Highlight Was wohl die Frau von dem Urteil hält, die Hassan vergewaltigt hat?
    ...
    • Fabio74 24.01.2017 22:01
      Highlight Highlight Es besteht kein Zusammenhang darum irrelevant
    • sambeat 24.01.2017 22:37
      Highlight Highlight Blitzt, soviel ihr wollt, aber: Habt ihr euch diese Frage denn nicht auch selbst gestellt? Die Justiz sollte für Gerechtigkeit einstehen! Sollte! Aber irgendetwas stimmt nicht ganz...
    • sambeat 24.01.2017 22:43
      Highlight Highlight Fabio, Dein Einwand ist völlig falsch! Versetze Dich mal in die Lage der Vergewaltigten.... Wenn Du das vermagst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • trio 24.01.2017 21:11
    Highlight Highlight Oje, so viele Wutbürger 😞
    • Bobo B. 24.01.2017 22:30
      Highlight Highlight Der inflationäre Gebrauch des Unworts "Wutbürger" durch selbstherrliche Möchtegern-Intellektuelle, mutet mittlerweile ziemlich lächerlich an. Das man diesem Urteil nicht unbedingt grosses Verständnis entgegenbringt, scheint mir irgendwie noch erklärbar...
    • sambeat 24.01.2017 22:44
      Highlight Highlight Danke, Bobo!
    • trio 25.01.2017 00:28
      Highlight Highlight @Bobo tja tut mir leid, aber ich kanns mir nicht anders erklären. Härtere Strafen verhindern keine Strafen. Das ist schon lange bewiesen, google doch mal kurz.
      Und da fällt es mir nunmal schwer, jemanden der aus persönlichem Frust härtere Strafen fordert, nicht Wutbürger zu nennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BeWi 24.01.2017 19:46
    Highlight Highlight ja ja unsere gerechte Justiz: wäre es ein Mann gewesen der eine Frau rausgelassen hätte, käme dieser mit 1000%'er Sicherheit mindesten 5 Jahre in den Knast! Von wegen Gleichberechtigung! Blitze willkommen. Und ja, vielleicht auch etwas Wutbürger?! Wer weiss, vielleicht müssen sich gewisse Leute auch von den Wutbürgern in acht nehmen...
    • Martiis 24.01.2017 22:07
      Highlight Highlight Wieso bekam dann Kiko für seine letzte Tat nur 4 Jahre und das obwohl er Wiederholungstäter ist?
    • trio 24.01.2017 22:25
      Highlight Highlight @BeWi ich würde gerne mal so einen Wutbürger zwischen die Finger kriegen. Ist sowieso immer eine grosse Klappe und nichts dahinter haha
    • Mia_san_mia 25.01.2017 07:43
      Highlight Highlight @trio: Hört sich eher an, als ob Du einer wärst 😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • rundumeli 24.01.2017 18:55
    Highlight Highlight dass man vergewaltiger hart anpackt ... weil die rückfallgefahr ja doch beträchtlich, ist das eine ... dass diese liebestolle wärterin nun wieder in die selbe situation gerät, ist doch eher unwahrscheinlich.

    ecco ... ist die hauptaufgabe der justiz, die kriminalität in schranken zu halten ... selbstjustiz zu verhindern auch
  • Michael L. 24.01.2017 18:52
    Highlight Highlight Unser Rechtssystem ist kaputt!
    • Fabio74 24.01.2017 22:02
      Highlight Highlight Weshalb?
    • Michael L. 25.01.2017 00:01
      Highlight Highlight 1. Es werden falsche Anreize geschaffen: In der Schweiz kostet die rechtswiedrige Freilassung eines Sexualstraftäters offenbar um die sFr. 4500.- und eine bedingte Gefängnisstrafe. Falls die Sache öffentlich wird kommt noch ein Reputationsschaden dazu. Das dürfte finanziell und je nach Lebenseinstellung gut verkraftbar sein. Das scheint mir für die Schwere der Tat sehr günstig.

      2. Die Härte der Sanktionen scheint über die verschiedenen Gesetzteswerke hinweg willkürlich festgesetzt. Siehe z.B. Via Sicura verglichen mit dem vorliegenden Fall.

      Vielleicht nicht kaputt. Aber auch nicht ganz fair.
    • You will not be able to use your remote control. 25.01.2017 12:02
      Highlight Highlight Das ist lustig:

      1. Wenn jemand diese Tat gewerblich macht, wird sie von dem Gericht vermutlich anders beurteilt, als wenn sie aus Liebe gemacht wird.

      2. 'Es scheint' vielmehr, dass du die Logik dahinter nicht verstehen willst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ThePower 24.01.2017 18:46
    Highlight Highlight Gerechtes, gutes Urteil👍🏻Auch wenn viele Wutbürger das anders sehen mögen.
    • Bijouxly 24.01.2017 20:40
      Highlight Highlight Ich bin kein Wutbürger, aber das Gericht hat seine Möglichkeiten definitiv nicht ausgeschöpft. Sie hat einen mehrfachen Vergewaltiger freigelassen. Sie hat ihre Position ausgenutzt. Sie zeigt absolut keine Reue. 4'500.- und eine bedingte Strafe sind echt ein Witz.
    • sambeat 24.01.2017 21:36
      Highlight Highlight So??
      Und was denkst Du, hält die Frau, die Hassan vergewaltigt hat, von dem Urteil? Denkst Du wirklich, sie ist damit einverstanden? Jä momoll, es ist ja nicht soo schlimm, dass sie meinem Peiniger zur Flucht verholfen hat...
      Unsere Justiz ist NICHT gerecht! Wutbürgerbrimborium hin oder her!
    • trio 25.01.2017 00:02
      Highlight Highlight @sambeat mit allem Respekt für das Opfer, was sie denkt kannst du nicht wissen. Oder kennst du sue persönlich?
      Also steh dazu, dass du einfach ein Wutbürger bist, wieso weisst nur du. Zieh nicht persönlich betroffene in deinen Rachefeldzug mit rein, das haben sie nicht verdient!
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 24.01.2017 18:46
    Highlight Highlight Die meisten bedingten Strafen gegen mir gehörig auf den Wecker. Und diese ist auch wieder eine. Von einem Gefängniswärter (s/m) kann man doch erwarten, dass er keine Gefangenen frei lässt, Liebesgeschwafel hin oder her. Darum ist hier auf jeden Fall eine unbedingte Gefängnisstrafe erforderlich.
  • Spooky 24.01.2017 18:38
    Highlight Highlight ♬♫♬ Baby, you don't know what it's like ♬♫♬
    ♬♫♬ To love somebody, the way I love you ♬♫♬
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  • lilie 24.01.2017 18:26
    Highlight Highlight Mir scheint es eine milde Strafe zu sein dafür, dass sie (in meinen Augen) absolut nicht erkennt, was sie eigentlich getan hat, nämlich selbsttätig in einen Rechtsprozess einzugreifen, den auszuführen eigentlich ihre Aufgabe gewesen wäre.

    Grundsätzlich hoffe ich wirklich, dass sie einfach als Gefängniswärterin und für ähnlich verantwortungsvollen Positionen ungeeignet ist, aber ansonsten nun eine normale, gesetzestreue Bürgerin sein kann.

    Denn ein zweites Mal bekommt sie sicher keine solch milde Rechtssprechung mehr.
  • Rumbel the Sumbel 24.01.2017 18:25
    Highlight Highlight Ein unglaublich überraschendes Urteil!!!!!!
  • Normi 24.01.2017 18:25
    Highlight Highlight Die Justiz hilft der SVP bezüglich anti-vereinfachtes einbürgern...
    • ThePower 24.01.2017 18:59
      Highlight Highlight Angela Magdici ist Schweizerin. Was hat dieser Fall also mit der Einbürgerungsvorlage zu tun?
    • Normi 24.01.2017 22:42
      Highlight Highlight der Name reicht schon genauere infos brauchts für Propaganda nicht 😉
    • Normi 25.01.2017 10:19
      Highlight Highlight so wie bei animal-farm
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  • Mia_san_mia 24.01.2017 17:54
    Highlight Highlight Finde ich jetzt noch krass, das man jemanden aus dem Gefängnis befreit hat und selbst nicht mal rein muss... Muss ja nicht gleich 10 Jahre sein. Eigentlich sogar egal warum der Befreite sass, er wurde verurteilt und sass nicht ohne Grund im Knast. Natürlich ist es sicher noch fragwürdiger bei einem Mörder oder wie hier, einem Vergewaltiger...
    • Mia_san_mia 24.01.2017 18:48
      Highlight Highlight @Das Auge: Stimmt, das machts noch mal schlimmer.
  • LaPaillade #BringBackHansi 24.01.2017 17:15
    Highlight Highlight Frage: Ich lesen in den Kommentaren hier, dass eine längere/härtere Strafe gefordert wird, da der Gefangene ein Vergewaltiger war. Hat die Straftat des Gefangen überhaupt einen Einfluss auf die Strafe der Wärterin? Kann das jemand mit juristischem Hintergrundwissen beantworten?
    • satyros 24.01.2017 17:46
      Highlight Highlight Bei der Bemessung der Strafe hat die sog. objektive Tatschwere eine Bedeutung. Dabei wird das Gericht (neben anderem) sowohl die Gefährlichkeit, die vom Gefangenen ausgeht (und damit von der Befreiung) als auch die Reststrafe, von dem man den Gefangenen befreien möchte, würdigen. Was genau sich der Befreite aber hat zu Schulden kommen lassen, ist zweitrangig. Es steht ja der Befreier vor Gericht und nicht der Befreite. Begeht der Befreite während der Flucht aber wieder die gleiche Straftat, wäre unter Umständen Gehilfenschaft zu prüfen.
    • LaPaillade #BringBackHansi 24.01.2017 18:06
      Highlight Highlight Vielen Dank für die Erklärung Satyros!


      Danke auch für die Blitze wegen einer objektive Frage :)
    • Asmodeus 24.01.2017 18:22
      Highlight Highlight Wenn man einen Gewalttäter aus dem Gefängnis befreit, besteht durch diese Tat für die Allgemeinheit eine grössere Gefahr als wenn man einen Handtaschendieb befreit.

      Es dürfte also schon Einfluss auf die Tatschwere haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • herpderpschlerp 24.01.2017 17:04
    Highlight Highlight an die, die nach knast schreien eine frage: bezahlt ihr die 800-1000.- die ein häftling pro tag kostet?
    • Corrado 24.01.2017 17:20
      Highlight Highlight Nein, doch wer den Knast verdient, der soll dort rein - sofort....... und wenn es ihm/ihr denn möglich ist, etwas lernen.. Das Leben findet draussen statt und hat mit Respekt und Toleranz zu tun. Kennen einige hier wohl nicht wirklich - - dann "geh zu deinen Wurzeln" zurück und lerne..........
    • herpderpschlerp 24.01.2017 17:28
      Highlight Highlight dumm für dich, gut für die meisten, dass nicht du darüber entscheidest, wer was verdient hat
    • Asmodeus 24.01.2017 18:23
      Highlight Highlight @herpderpschlerp
      Eigentlich ist die Antwort auf Deine Frage. "Ja"

      Wir bezahlen alle mit unseren Steuergeldern dafür.
  • Tataaa 24.01.2017 16:47
    Highlight Highlight 15 Monate bedingt. Ist das nun Fake News, alternative Fakten oder einfach ein absoluter Witz/Skandal unserer Justiz?!? Die Frau gehört definitiv unbedingt bestraft!!
    • herpderpschlerp 24.01.2017 16:59
      Highlight Highlight warum? sie hat niemandem was getan und kann zusätzlich noch über 100'000.- abbezahlen, das sollte ihr eine lehre sein. sorry das in der rechtslehre deine niederen rachegelüste nicht berücksichtigt werden
    • Swarup 24.01.2017 17:20
      Highlight Highlight Hat einen Vergewaltiger frei gelassen?! Findst du nicht schlimm, gell?
    • herpderpschlerp 24.01.2017 17:24
      Highlight Highlight doch, dafür hat sie ihre strafe gekriegt, aber für dich sind 100'000 stutz schulden nicht schlimm gell
    Weitere Antworten anzeigen
  • trxr 24.01.2017 16:46
    Highlight Highlight Ey das ist doch n fuck8ng witz! Die hat einen Vergewaltiger freigelassen und kriegt Bewährung?! WTF?!
  • Digichr 24.01.2017 16:44
    Highlight Highlight Schade. Aber leider war es zu erwarten. Ich hätte sie gerne hinter Gittern gesehen. Dort hätte sie über ihre Dummheit nachdenken können.
  • Calvin Whatison 24.01.2017 12:14
    Highlight Highlight Zuerst bereut sie es nicht, zwei Stunden später kann man lesen, sie bereut es doch!! Ab in den Bau mit der Windfahne. Da hat sie dann Zeit in sich zu gehen . 👿
    • JonathanFrakes 24.01.2017 12:59
      Highlight Highlight Da ist wohl ihr Anwalt eingeschritten und hat ihr gesagt, sie solle nicht ständig sagen wie leid es ihr tue und gleichzeitig sagen, dass sie es wieder gleich machen würde! Wie naiv ist diese Frau?😂
  • ast1 24.01.2017 10:41
    Highlight Highlight Im vergangenen Dezember wurde Kiko vom Zürcher Obergericht wegen Vergewaltigung und Nötigung einer 16-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Zusammen mit der Reststrafe für ein früheres Sexualdelikt wird er rund fünfeinhalb Jahre hinter Gittern sitzen

    Vier Jahre für eine Vergewaltigung als Wiederholungstäter? Das ist ein Witz, oder?
    • Nasi 24.01.2017 11:12
      Highlight Highlight Nö Standard Schweizer Justiz.
    • andrew1 24.01.2017 11:47
      Highlight Highlight In anderen Medien steht sogar 15 jahre. Anstatt zu schnell zu fahren oder musik im internet hochzuladen macht man wohl besser so etwas. Hat kleinere Konsequenzen.(ironie).
    • bibaboo 24.01.2017 12:04
      Highlight Highlight Die Schweiz hat im weltweiten Vergleich eine sehr tiefe Kriminalitätsrate, eine niedrige Rückfallquote und die Resozialisierung funktioniert gut. Aber natürlich hat die Justiz in euren Augen versagt, weil sie eure mittelalterlichen Vergeltungsgelüste nicht befriedigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 24.01.2017 10:34
    Highlight Highlight Ein Generalschlüssel der sich nicht im System deaktivieren lässt? Da wurde wohl am falschen Ort gespart. Allein schon die Auskunft, dass es einen gibt, ist für Insassen äusserst hilfreich. Das macht einen Ausbruch so einfach.
  • Stachanowist 24.01.2017 10:30
    Highlight Highlight Angesichts der bekannten Gender Bias unserer Gerichte darf Frau Magdici mit Milde rechnen.

    (Vgl. Beobachter vom 23.11.2012, "Strafrecht: Frauen kommen besser weg")
    • who cares? 24.01.2017 17:06
      Highlight Highlight Jep und ihr Typ hat bei der letzten Vergewaltigung einer Minderjährigen nur 4 Jahre bekommen, weil er auch eine Frau ist. Oh wait
    • Stachanowist 24.01.2017 17:36
      Highlight Highlight @ who cares

      Die Schweizer Justiz ist auch ganz ungeachtet des Geschlechts der TäterInnen oft zu sanft, da haben Sie Recht.

      Das hat jedoch wenig bis gar nichts mit der erwiesenen Gender Bias der Gerichte zu tun: Frauen bekommen für dieselben Vergehen im Schnitt weniger harte Strafen. Das können Sie auch mit zehn Beispielen von milde bestraften Männern nicht relativieren.
  • Amaretro 24.01.2017 09:27
    Highlight Highlight ..waas??! nur 7 monat haft! WTF!!
    • satyros 24.01.2017 11:45
      Highlight Highlight Beantragt sind 27 Monate. Das liegt angesichts der angeklagten Delikte eher im oberen Bereich des Strafrahmens, theoretisch möglich wären bis zu 54 Monate (36 Monate Höchststrafe für das schwerste Delikt mal 1,5). Angesichts dessen, dass keine Gewalt eingesetzt wurde, sich Frau Magdici bisher nichts hat zu Schulden kommen lassen, das Tatmotiv scheinbar Liebe ist, sie geständig und reuig ist, dünkt mich das im Hick.
  • maxi 24.01.2017 09:04
    Highlight Highlight wenn sie glück hat, verliebt sich ja ein wärter in sie und wird befreit.
    • pamayer 24.01.2017 15:18
      Highlight Highlight Genau!
  • mister_michael 24.01.2017 08:58
    Highlight Highlight Beide gehören hinter Gitter! Er vergewaltigt eine 16 Jährige und sie hilft einem Vergewaltiger zur Flucht. Liebe Schweiz bitte keine Kuscheljustiz bei solchen Fällen. Andere machen weniger schlimme Taten und werden härter bestraft.
    • Brummbaer76 24.01.2017 10:26
      Highlight Highlight Er sitz ja schon hitter Gitter ;-)
  • glüngi 24.01.2017 08:48
    Highlight Highlight zu anrecht... de armi zweifachi vergewaltiger...
  • hueberstoebler 24.01.2017 08:41
    Highlight Highlight 200.- busse???
    und ich zahl' 1'800.- wegen einem kleinen Auffahrunfall ohne Schaden (Kratzer) und ohne Verletzte??!

    Dieses Weib hat einen gefährlicher Vergewaltiger befreit!

    In was für einem Rechtssystem leben wir?
    • Judge Dredd 24.01.2017 10:12
      Highlight Highlight hueberstoebler, ich gebe ihnen hundert Prozent recht, dass dies ungerecht ist. Doch ehrlicherweise muss man auch sagen, dass bei diesen 1'800.- die sie bezahlen mussten, der kleinste Teil die Busse war. Der ganze Rest sind die Kosten für die Strafbehörden. Diese werden natürlich auch in diesem Prozess noch dazu kommen, doch werden diese nicht als Stafe ausgewiesen.

      Trotzdem nochmals, auch ich bin der Meinung, das gerade bei Fahrlässigkeitsdelikten (wie z.B. einem Unfall) im Verhältnis zu viele Kosten für den Betroffenen anfallen.
  • LarsBoom 24.01.2017 08:09
    Highlight Highlight "Am 25. März, morgens um 3 Uhr, stürmten italienische Carabinieri das Liebesnest und verhafteten die beiden."

    😂😂😂 Danke für diesen Satz watson

Erschreckende Erkenntnis: Viele Cars auf Schweizer Strassen in desolatem Zustand

Am Sonntagmorgen ereignete sich auf der Sihlhochstrasse in Zürich ein schwerer Car-Unfall. Mehr als 40 Personen wurden verletzt, eine Italienerin starb. Das Fahrzeug geriet aus ungeklärten Gründen ins Schleudern und prallte in eine Mauer am Autobahnende.

Wie aus einem Bericht des Blick hervorgeht, weisen Reisecars auf Schweizer Strassen erhebliche Mängel auf. Bei einer Polizeikontrolle im Kanton Uri von letzter Woche wurden 18 zumeist ausländische Fahrzeuge kontrolliert. Das Resultat ist …

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