Schweiz

«Bedenklicher Akt der Selbstjustiz» – 15 Monate bedingt für Ex-Wärterin Angela Magdici

Das Bezirksgericht Dietikon hat ein Urteil gefällt: Die 33-jährige ehemalige Gefängniswärterin Angela Magdici muss nicht ins Gefängnis. Es verurteilt sie zu einer bedingten Strafe von 15 Monaten. Magdici hatte den Gefangenen Hassan Kiko aus dem Gefängnis Limmattal befreit und floh mit ihm nach Italien.

24.01.17, 06:51 24.01.17, 19:15

Das Urteil im Fall der ehemaligen Gefängniswärterin Angela Magdici ist gefällt: Sie wird zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 15 Monaten verurteilt, bei 2 Jahren Probezeit. Auch die Gerichtskosten von 4500 Franken muss Magdici bezahlen.

Der Richter kommentiert die Tat Magdicis mit den Worten: 

«Es handelt sich um einen bedenklichen Akt der Selbstjustiz.»

Er sehe wenig Reue bei der Angeklagten. Denn sie bereue weniger die Tat an sich, als deren Scheitern. Dennoch könne man davon ausgehen, dass die Flucht nicht von langer Hand geplant gewesen, sondern aus Liebe begangen worden sei.

Nicht glücklich mit dem Urteil ist Claudia Wiederkehr, die leitende Staatsanwältin. «Das heute gesprochene Urteil ist aus Sicht der Staatsanwaltschaft sehr mild», sagt sie. Man sei nicht enttäuscht über das Urteil, aber man hätte den Umstand mehr gewichten sollen, dass Angela Magdici einen schweren Sexualstraftäter frei gelassen habe und somit auch die Bevölkerung in Gefahr gebracht habe.

Claudia Wiederkehr, leitende Staatsanwältin. Video: YouTube/Rafaela Roth

Mit ihrer Tat habe sie sich als Richterin aufgeführt und den Rechtsstaat ins Lächerliche gezogen. Wiederkehr behält sich einen Weiterzug ans Obergericht vor.

Glücklicher zeigte sich Magdicis Verteidiger, Urs Huber: «Ich bin zufrieden. Das Gericht ist in einigen Punkten meiner Argumentation gefolgt», sagt er. In nicht ungeringem Masse hat die Tatsache zur Strafmilderung beigetragen, dass das Gericht der Anklagepunkt der Begünstigung fallen liess.

Dass Magdici Kiko das Handy zum Telefonieren mit den Fluchthelfern gegeben habe, sei nicht als Begünstigung zu werten, sondern sei Teil der Straftat des Entweichenlassens von Gefangenen, urteilte das Gericht

Auf die fehlende Reue seiner Mandantin angesprochen sagt Huber: «Sie liebt ihn und will auf ihn warten.»

Magdici-Verteidiger Urs Huber Video: YouTube/Rafaela Roth

So verlief der Prozesstag:

Angela Magdici verweigert am Dienstagmorgen vor Gericht weitgehend die Aussage. Sie kam alleine, ausser ihrem Anwalt begleiteten die 33-Jährige keine Angehörigen zu ihrem Prozess. Dafür sind dutzende Medienvertreter erschienen.

«Ich würde es nicht wieder tun, ich habe einen Fehler gemacht»

Angela Magdici

Beim Schlusswort kämpft die ehemalige Gefängniswärterin mit den Tränen: «Meine Familie ist heute nicht da, bei ihr möchte ich mich entschuldigen», sagt sie mit zittriger Stimme. «Ich wollte nie die Berufsehre der Gefängniswärter in den Dreck ziehen. Ich habe den Job immer gerne gemacht und es ist ein guter Job.»

Gegenüber den Medien will Angela Magdici nach der Verhandlung keine Aussagen machen. Als sich das Gericht zur Beratung zurück gezogen hat, erklärt ihr Verteidiger Urs Huber, warum er das von der Staatsanwaltschaft geforderte, hohe Strafmass von 27 Monaten rechtlich nicht haltbar findet. Bei den weiteren Fragen läuft Magdici aus dem Bild. 

Liebe aber kein Sex im Gefängnis 

Zur Flucht will die ehemalige Gefängniswärterin am Dienstag keine Fragen mehr beantworten. «Ich mache von meinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch», wiederholt Magdici mehrmals. Zu ihrer Persönlichen Situation und zur Beziehung mit Kiko gibt sie später doch Auskunft. Sie gibt sich reuig «Ich würde es nicht wieder tun, ich habe einen Fehler gemacht», sagt Magdici. Sie wolle nie wieder auf der Anklagebank sitzen. 

«Meine Familie ist heute nicht da, bei ihr möchte ich mich entschuldigen»

Angela Magdici

Doch sie hat es aus Liebe getan. Magdici habe Hassan Kiko zunächst als Menschen wahrgenommen und dann Gefühle entwickelt: «Dann wurde es Liebe», sagt sie. Eine körperliche Beziehung zwischen den beiden ist aber wohl erst auf der Flucht entstanden. Auf die Frage des Gerichtspräsidenten, ob die beiden intimen Kontakt im Gefängnis gehabt hätten, sagt Magdici: «Nein». Auch, dass sie intimen Kontakt mit anderen Häftlingen gehabt habe, verneint sie. 

Verschuldet ins Leben zurück? 

Die Staatsanwältin wollte von mildernden Umständen dank der Reue der Angeklagten und dem Schuldeingeständnis nichts wissen. Die Angeklagte sei erst nach ihrer Verhaftung, nach dem Ende der Flucht, reuig gewesen, nicht davor. Sie habe die Flucht von langer Hand geplant und entschlossen durchgeführt. 

«Ich wollte nie die Berufsehre der Gefängniswärter in den Dreck ziehen. Ich habe den Job immer gerne gemacht und es ist ein guter Job.»

Angela Magdici

Die Staatsanwältin wollte Magidici neben sieben Monaten Gefängnis mit 20 Monaten bedingt sowie zwei Jahren Probezeit noch eine Menge Schulden aufbrummen: Da die Angeklagte den Generalschlüssel des Gefängnisses Limmattal auf die Flucht mitgenommen hatte, musste die Schliessanlage des ganzen Gefängnisses ausgewechselt werden. Die Kosten dafür – 117'450 Franken – soll Magdici dem Gefängnis als Schadenersatz zurück zahlen. Genauso wie die Kosten für die kostspielige Fahndung der beiden Geflüchteten. 

Die Staatsanwältin argumentierte, Magdici habe eine Gefährdung der Öffentlichkeit in Kauf genommen, in dem sie einen verurteilten Sexualstraftäter befreit habe und damit nicht nur das Vertrauen des Staates, ihres Arbeitgebers und der gesamten Gesellschaft missbraucht. 

Magdici erhält Morddrohungen

Davon wollte Magidis Verteidiger Urs Huber nichts wissen, vielmehr sei die Tat seiner Mandantin spontan passiert und in einer derart einzigartigen Konstellation erfolgt, dass sie sich wohl nie wieder wiederholen würde. Die Prognosen für seine Mandantin von nun an wie zuvor eine gute Brügerin zu sein, sähen sehr gut aus. Er forderte nur eine bedingte Freiheitsstrafe von 6 Monaten und eine Busse von 150 Franken. 

«Meine Mandantin ist genug bestraft», sagt Huber. Magdicis Schulden würden sich jetzt schon über zehntausende von Franken belaufen, sie habe ihr komplettes Leben verloren und müsse auch noch mit einem Führerausweisentzug rechnen. 

Zudem müsse seine Mandantin damit Leben auf der Strasse erkannt, gefilmt und beschimpft zu werden. Sie erhielte Morddrohungen und Beschimpfungen «der übleren Sorte» via Social Media und auch per Post. Seine Mandantin sei Opfer einer Medienhetzkampagne sondergleichen geworden, in der ihr Gesicht immer und immer wieder gezeigt wurde. (raf)

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    Alle Leser-Kommentare
  • BeWi 25.01.2017 12:19
    Highlight es geht darum, dass gewissen Delikte mittels einer Mindeststrafe geahndet werden sollen. Es muss eine Mindeststrafe gelten. Sie war Wärterin und hat einen Sträfling rausgelassen. Punkt. Das ist diametral gegen Ihre Plichten. Wenn Du mit Alkohol am Steuer erwischt wirst, gibt es eine Mindeststrafe per Gesetz. Da kommst du mit jammern oder Naivität vorgaukeln nicht weiter. Das ist auch ok so, nur sollten überall die gleichen Massstäbe gelten. Ganz einfach, Wutbürger hin oder her. Ist eh ein ganz doofer Ausdruck.
    10 1 Melden
  • gecko25 25.01.2017 08:17
    Highlight Die Aufgabe der Justiz ist eine Rückfallgefahr mit angemessenen Massnahmen so gut es geht zu minimieren und nicht Strafen auszusprechen die Wutbürger für angemessen halten.
    10 25 Melden
  • Theodorli 24.01.2017 23:15
    Highlight Also es erstaunt mich, dass sich bei Watson auch so viele
    frustrierte Wutbürger ihren Hass auf ein Paar wie
    Romeo und Julia auslassen. Nicht sooo schlimm wie bei Blick, doch auch erschreckend viele.
    Ist das unser Niveau ? Ich bin betrübt !!!
    An liebsten würdet ihr sie am Galgen sehen,
    Wie im Mittelalter. Schlimm schlimm !!!
    22 70 Melden
    • Namenloses Elend 25.01.2017 02:01
      Highlight Das Problem ist doch die Verhältnismässigkeit. 8 Monate bedingt ist einfach lachhaft. Jedes Finanzdelikt wird massiv härter bestraft. Eine unbedingte Gefängnisstrafe wäre auf alle Fälle angemessen gewesen. Was den normalo Bürger aufregt ist die Tatsache, dass er wegen jeder Kleinigkeit bluten muss, aber die grossen Verbrechen im Verhältnis schwach bestraft werden. Bestes Beispiel sind Gewaltverbrechen. Die Strafen sind besonders für die Opfer der blanke Hohn!
      40 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.01.2017 09:10
      Highlight Namenloses Elend:
      Die Frau Magdici wird ebenfalls 'bluten müssen'. Die Verfahrens- und Anwaltskosten, sowie die zivilrechtlichen Folgen (Ersatz von 900 Schlössern im Gefängnis) werden sehr einschneidend sein. Und das ist es, was heutzutage die meisten am härtesten trifft: finanzielle Einbussen.
      Ich selbst hätte mir jedoch auch eine unbedingte Gefängnisstrafe für sie gewünscht, schliesslich hat sie die Tat geplant, sich ins Ausland abgesetzt und sich der Verhaftung in Italien mit Gewalt widersetzt.
      2 4 Melden
    • BeWi 25.01.2017 12:22
      Highlight ja, und wenn Sie Privat-Konkurz anmeldet und ins Ausland zu Ihrem Schatzi flüchtet ist nichts mit den 100'000.-. Ok, Sie muss ja noch 4 Jahre warten. Hoffe doch sehr, dass dieser Kiko aus geschafft wird. Das haben wir doch mal abgestimmt. Oder trifft das für Vergewaltiger nicht zu? Wahrscheinlich ja wieder Makulatur das Gesetz.. -> darum Wutbürger?! Oder Verarschtbürger?! Oder Leck-Mich-am-A...-Bürger?
      6 2 Melden
    • trio 25.01.2017 14:08
      Highlight @BeWi so ein Blödsinn, alsob es so einfach wäre! Ausserdem gilt Syrien immer noch als Kriegsgebiet, da kann man niemanden einfach so zurück schicken. Das stört mich natürlich auch, akzeptiere das aber, vorläufig. Ich hoffe schon das Kiko nach seiner Entlassung unter einer gewissen Aufsicht bleibt.
      Ich bleibe dabei, einfach ein Haufen Wutbürger die hier eine höhere Strafe fordern, mir allerlei abstrusen Forderungen und Scheuklappen auf dem Kopf.
      1 7 Melden
    • BeWi 25.01.2017 14:44
      Highlight @trio: Scheuklappen sind nicht auf dem Kopf, sondern neben den Augen AM Kopf. Bitte sachlich bleiben...
      4 0 Melden
    • trio 25.01.2017 15:12
      Highlight @BeWi vielen Dank für die Bemerkung. Gehe ich richtig in der Annahme, du bist mit dem Rest einverstanden und wir haben unser Problem gelöst? Schön, konnte ich wenigstens jemanden überzeugen 😉
      1 1 Melden
    • BeWi 25.01.2017 15:35
      Highlight @Trio: ne ne, so einfach kriegst du einen Wutbürger nicht rum - Taten statt Worte... Aber ein Problem sehe ich da drin eigentlich nicht. Freie Meinungsäusserung..
      1 0 Melden
  • sambeat 24.01.2017 21:32
    Highlight Was wohl die Frau von dem Urteil hält, die Hassan vergewaltigt hat?
    ...
    70 17 Melden
    • Fabio74 24.01.2017 22:01
      Highlight Es besteht kein Zusammenhang darum irrelevant
      24 58 Melden
    • sambeat 24.01.2017 22:37
      Highlight Blitzt, soviel ihr wollt, aber: Habt ihr euch diese Frage denn nicht auch selbst gestellt? Die Justiz sollte für Gerechtigkeit einstehen! Sollte! Aber irgendetwas stimmt nicht ganz...
      40 14 Melden
    • sambeat 24.01.2017 22:43
      Highlight Fabio, Dein Einwand ist völlig falsch! Versetze Dich mal in die Lage der Vergewaltigten.... Wenn Du das vermagst.
      39 13 Melden
    • trio 25.01.2017 00:40
      Highlight @sambeat das ist ein völlig falscher Ansatz! Für Unbeteiligte tatsächlich irrelevant. Und wenn du es tatsächlich aus Sicht des Opfers sehen willst, wäre es für das eigene Wohlbefinden am besten zu verzeihen. Dabei hat sie jede Hilfe verdient und keine Wutbürger die eine harte Bestrafung des Täters fordern.
      3 15 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 25.01.2017 11:57
      Highlight 'Versetze Dich mal in die Lage der Vergewaltigten'

      Nur, wenn sich der Schaden mit Geld beheben lässt, kann es eine Wiedergutmachung geben.

      Die Opfer haben nichts von einer Bestrafung, es geht dabei nicht um Gerechtigkeit.
      1 1 Melden
  • trio 24.01.2017 21:11
    Highlight Oje, so viele Wutbürger 😞
    20 71 Melden
    • Bobo B. 24.01.2017 22:30
      Highlight Der inflationäre Gebrauch des Unworts "Wutbürger" durch selbstherrliche Möchtegern-Intellektuelle, mutet mittlerweile ziemlich lächerlich an. Das man diesem Urteil nicht unbedingt grosses Verständnis entgegenbringt, scheint mir irgendwie noch erklärbar...
      89 15 Melden
    • sambeat 24.01.2017 22:44
      Highlight Danke, Bobo!
      36 10 Melden
    • trio 25.01.2017 00:28
      Highlight @Bobo tja tut mir leid, aber ich kanns mir nicht anders erklären. Härtere Strafen verhindern keine Strafen. Das ist schon lange bewiesen, google doch mal kurz.
      Und da fällt es mir nunmal schwer, jemanden der aus persönlichem Frust härtere Strafen fordert, nicht Wutbürger zu nennen.
      5 29 Melden
    • Mia_san_mia 25.01.2017 07:42
      Highlight @Trio: Ich habe nicht alle Kommentare gelesen und weiss nicht genau was Dein Problem ist... Ich habe auch geschrieben, dass ich es nicht gut finde, wie sie davongekommen ist. Aber ich weiss nicht, was daran persönlicher Frust sein soll? 😳
      18 1 Melden
    • trio 25.01.2017 14:22
      Highlight @Mia_san_mia härtere Strafen bringen weder dem Opfer etwas, noch schrecken sie ab. Warum also sollte man hier höhere Strafen fordern. Das Leben von Angela Magdici ist so oder so von dieser Tat gezeichnet, ihre Familie steht nicht mehr hinter ihr, sie braucht wohl ihr ganzes Leben um die schulden zurückzuzahlen.
      Was gibt es denn noch für andere Gründe, als persönlicher Frust, hier eine höhere Strafe zu fordern?
      0 2 Melden
  • BeWi 24.01.2017 19:46
    Highlight ja ja unsere gerechte Justiz: wäre es ein Mann gewesen der eine Frau rausgelassen hätte, käme dieser mit 1000%'er Sicherheit mindesten 5 Jahre in den Knast! Von wegen Gleichberechtigung! Blitze willkommen. Und ja, vielleicht auch etwas Wutbürger?! Wer weiss, vielleicht müssen sich gewisse Leute auch von den Wutbürgern in acht nehmen...
    57 21 Melden
    • Martiis 24.01.2017 22:07
      Highlight Wieso bekam dann Kiko für seine letzte Tat nur 4 Jahre und das obwohl er Wiederholungstäter ist?
      33 4 Melden
    • trio 24.01.2017 22:25
      Highlight @BeWi ich würde gerne mal so einen Wutbürger zwischen die Finger kriegen. Ist sowieso immer eine grosse Klappe und nichts dahinter haha
      9 57 Melden
    • Mia_san_mia 25.01.2017 07:43
      Highlight @trio: Hört sich eher an, als ob Du einer wärst 😂😂😂
      15 2 Melden
    • BeWi 25.01.2017 12:27
      Highlight @Trio: hast du grosse Finger? Gehörst Du dem Schwarzen Block in Zürich an? Was sind den das für welche in deinen Augen? Sicher ernstzunehmend Zeitgenossen mit ein bisschen Gewaltpotenzial, sonst nichts. Gell.. Auch die würde der Wutbürger vorbehaltslos in den Knast stecken!
      1 1 Melden
    • trio 25.01.2017 14:35
      Highlight @BeWi haha, wie kommst du jetzt auf den Schwarzen Block? Hat jetzt aber überhaupt nichts mit diesem Fall zu tun. Dass du in diesem Fall Assoziation mit dem Schwarzen Block hast, entlarvt dich als Wutbürger. Genau wie der Schwarze Block auch aus Wutbürgern besteht. Hoffnungslose Fälle 😢
      0 1 Melden
    • BeWi 25.01.2017 14:57
      Highlight @Trio: das hat sehr wohl einen Zusammenhang. Ist mir schon klar dass Du den nicht siehst; auch der Schwarze Block (und generell die linken Hau-Drauf-Demonstranten) werden genau gleich von unserer Justiz mit Samthandschuhen angefasst. Deren Taten werden nie genahndet und die ganze Sauerei fängt jedes Jahr wieder von Vorne an. Aber da bist du ja sicher auch dafür, wahrscheinlich nach der Verhaftung noch ein Klaps ufs Füdli und mit einem Schoggiriegel wieder laufen lassen.. Du bist ein Alles-Akzeptierer-Unwutbürger... :-))
      1 0 Melden
    • trio 25.01.2017 15:21
      Highlight @BeWi dir gehen wohl die Argumente aus und du versucht auszuweichen. Ich habe keine Lust hier endlos abzuschweifen. Vielleicht kommt wieder mal ein Artikel über den Schwarzen Block, dann können wir dort über das Thema diskutieren. Allgemein finde ich Bestrafung aber schon sinnlos, das bedeutet noch lange nicht alles zu akzeptieren.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.01.2017 19:09
    Highlight Was für eine Kuscheljustiz - ein Skandal. Die Dame hat einem Gewaltsverbrecher zur Freiheit verholfen und damit für die Allgemeinheit eine grosse Gefahr heraufbeschworen. Kann es sein, dass die Richter durch das überbordende Medieninteresse beinflusst wurden. Oder haben sie sich über das Liebesgesäusel der Dame eingeschränkt gefühlt eine Gefängnisstrafe auszusprechen?!
    49 14 Melden
  • rundumeli 24.01.2017 18:55
    Highlight dass man vergewaltiger hart anpackt ... weil die rückfallgefahr ja doch beträchtlich, ist das eine ... dass diese liebestolle wärterin nun wieder in die selbe situation gerät, ist doch eher unwahrscheinlich.

    ecco ... ist die hauptaufgabe der justiz, die kriminalität in schranken zu halten ... selbstjustiz zu verhindern auch
    18 12 Melden
  • Michael L. 24.01.2017 18:52
    Highlight Unser Rechtssystem ist kaputt!
    37 17 Melden
    • Fabio74 24.01.2017 22:02
      Highlight Weshalb?
      14 21 Melden
    • Michael L. 25.01.2017 00:01
      Highlight 1. Es werden falsche Anreize geschaffen: In der Schweiz kostet die rechtswiedrige Freilassung eines Sexualstraftäters offenbar um die sFr. 4500.- und eine bedingte Gefängnisstrafe. Falls die Sache öffentlich wird kommt noch ein Reputationsschaden dazu. Das dürfte finanziell und je nach Lebenseinstellung gut verkraftbar sein. Das scheint mir für die Schwere der Tat sehr günstig.

      2. Die Härte der Sanktionen scheint über die verschiedenen Gesetzteswerke hinweg willkürlich festgesetzt. Siehe z.B. Via Sicura verglichen mit dem vorliegenden Fall.

      Vielleicht nicht kaputt. Aber auch nicht ganz fair.
      21 10 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 25.01.2017 12:02
      Highlight Das ist lustig:

      1. Wenn jemand diese Tat gewerblich macht, wird sie von dem Gericht vermutlich anders beurteilt, als wenn sie aus Liebe gemacht wird.

      2. 'Es scheint' vielmehr, dass du die Logik dahinter nicht verstehen willst.
      1 0 Melden
    • Michael L. 25.01.2017 13:57
      Highlight 1. Möglich, dass das als mildernder Umstand gewertet wird. Ich halte es dennoch für sehr günstig.

      2. Sie dürfen mir Ihre "Logik" gerne ausführlich erläutern. Bis jetzt halte ich die Aussage, ich würde den Sinn dahinter nicht verstehen, für substanzlos.
      0 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 25.01.2017 15:21
      Highlight 1. Nein, Liebe als Motiv wurde explizit genannt. Den Preis zu messen ist darum sinnlos, weil niemand auf Profit aus war.

      2. Es geht nicht um meine Logik vs. andere Logik und ich beaupte keinen tieferen Sinn im Gesetz. Dir scheint eine historisch gewachsene und demokratisch legitimierte Abmachung willkürlich. Das ist ein Wiederspruch - oder eben sowieso klar.
      0 0 Melden
    • Michael L. 25.01.2017 17:21
      Highlight Nicht jeder Profit ist finanzieller Natur. Hier lag er darin die Wartezeit bis zur Vereinigung mit dem Geliebten massiv zu verkürzen. (Auf Kosten der eigenen Sicherheit und der Sicherheit der Gesellschaft)

      Was die dem Gesetz zugrundeliegende Logik und die historisch gewachsene Abmachung angeht: Werden Sie bitte spezifisch wovon Sie sprechen. Ansonsten können wir uns noch nicht einmal darüber einig werden was Gegenstand dieser Auseinandersetzung sein soll.
      0 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 25.01.2017 18:32
      Highlight Tja, Utilitarismus hilft nicht immer alles zu verstehen. Ich vermute, diese Liebe kann wegen dieser Sache eher weniger gut ausgelebt werden.

      Die Sanktionen, die ein Gesetz vorsieht sind immer willkürlich. Selbst die Logik, die man dafür verwenden könnte, muss willkürlich gewählt werden.

      Falls tatsächlich etwas konkretes diskutiert werden soll, dann müsste man zuerst sagen, was warum willkürlich 'scheint', wenn man Via Sicura mit dem vorliegenden Fall vergleicht.

      Scheint ist in diesem Fall das Zauberwort, denn eine Wahrheit gibt es nicht, die kann es nicht geben.
      0 0 Melden
    • Michael L. 26.01.2017 22:34
      Highlight "Ich vermute, diese Liebe kann wegen dieser Sache eher weniger gut ausgelebt werden." Daher und aufgrund der Beunruhigung und der potentiellen Gefährdung der Gesellschaft würde ich hier schon gar nicht von Utilitarismus sprechen.
      0 0 Melden
    • Michael L. 26.01.2017 22:51
      Highlight Die Sanktionen, die das Gesetz vorsieht, werden nicht einfach willkürlich festgelegt.
      Sie leiten sich daraus ab, welche Ziele damit erreicht werden sollen. Idealerweise werden diese Ziele wiederum aus der intersubjektiven Wahrnehmung (z.B. In Angst zu leben ist unangenehm) der Gesetzgebenden (z.B. die demokratische Mehrheit) abgeleitet.
      Eine mögliche Willkür sehe ich im Übergehen einer Minderheit, die für sich zu anderen Schlüssen kommt und die gleichzeitig die Demokratie als politisches System ablehnt.

      Selbstversändlich gilt das zum Beispiel für Diktaturen nicht.
      0 0 Melden
    • Michael L. 26.01.2017 23:09
      Highlight Was Via Sicura angeht: Das Strafmass für Raserdelikte ist aus meiner Sicht im Vergleich zum vorliegenden Fall viel zu hoch angesetzt. (Oder bei letzterem zu niedrig) Mein Eindruck ist, dass für die jeweilige Festlegung nicht dieselben Kriterien herangezogen wurden. Daher erscheint es mir willkürlich.
      "Scheint", weil ich es nicht genauer weiss.
      0 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 13:35
      Highlight 'Idealerweise werden diese Ziele wiederum aus der intersubjektiven Wahrnehmung der Gesetzgebenden abgeleitet.'

      Eine solche Wahrnehmung ist niemals objektiv, sondern das Gegenteil davon.

      Wieviele Menschen wurden von Ausbrechern in den letzten 20 Jahren geschädigt, wieviele durch Autofahrer?
      0 0 Melden
  • ThePower 24.01.2017 18:46
    Highlight Gerechtes, gutes Urteil👍🏻Auch wenn viele Wutbürger das anders sehen mögen.
    26 99 Melden
    • Bijouxly 24.01.2017 20:40
      Highlight Ich bin kein Wutbürger, aber das Gericht hat seine Möglichkeiten definitiv nicht ausgeschöpft. Sie hat einen mehrfachen Vergewaltiger freigelassen. Sie hat ihre Position ausgenutzt. Sie zeigt absolut keine Reue. 4'500.- und eine bedingte Strafe sind echt ein Witz.
      53 12 Melden
    • sambeat 24.01.2017 21:36
      Highlight So??
      Und was denkst Du, hält die Frau, die Hassan vergewaltigt hat, von dem Urteil? Denkst Du wirklich, sie ist damit einverstanden? Jä momoll, es ist ja nicht soo schlimm, dass sie meinem Peiniger zur Flucht verholfen hat...
      Unsere Justiz ist NICHT gerecht! Wutbürgerbrimborium hin oder her!
      38 19 Melden
    • trio 25.01.2017 00:02
      Highlight @sambeat mit allem Respekt für das Opfer, was sie denkt kannst du nicht wissen. Oder kennst du sue persönlich?
      Also steh dazu, dass du einfach ein Wutbürger bist, wieso weisst nur du. Zieh nicht persönlich betroffene in deinen Rachefeldzug mit rein, das haben sie nicht verdient!
      8 26 Melden
    • trio 25.01.2017 00:11
      Highlight @Bijouxly weisst du überhaupt, für was sie angeklagt wurde und was die Höchststrafe dafür ist? Mich beschleicht nämlich das Gefühl, dass du eben doch ein Wutbürger bist und einfach deinen persönlichen Frust raus lässt. Anstatt unserer professioneller und erfolgreicher (gemäss Kriminalstatistik, verglichen mit z.B. Amerika, welche ja eher solche Strafen verhängt wie ihr verlangt) Justiz zu vertrauen.
      11 18 Melden
    • Bijouxly 25.01.2017 00:40
      Highlight @trio: Ja, ich kann lesen. Es ist mir sehr wohl bewusst, was die möglichen Strafmasse sind. Deshalb finde ich es auch lächerlich. Nach deiner Ansicht müsste auch die Staatsanwältin eine Wutbürgerin sein, sie ist mit dem Urteil ebenfalls nicht zufrieden. Sie kennt den Fall wohl besser als wir alle zusammen - das Strafmass als nicht hinreichend zu betrachten hat also nichts damit zu tun, dass man "Frust rauslassen" will. Es ist einfach lasch, aus laienhafter als auch professioneller Perspektive.
      12 2 Melden
    • ThePower 25.01.2017 13:50
      Highlight @Sambeat
      Unsere Justiz ist nicht dazu da, Rachegefühle von Opfern und der Gesellschaft zu stillen. Ausserdem hat der Vergewaltiger ja seine Strafe erhalten, genau wie die Angeklagte. Die ist übrigens alles andere als "billig"davon gekommen. Sie muss zwar nicht mehr in den Knast, aber sie hat sich hohe Schulden durch ihre Tat aufgeladen. Eine Bewährung ist dazu noch meist mit Auflagen verbunden. Also nix mit "Kuscheljustiz"(blödes Wort übrigens)
      0 1 Melden
    • trio 25.01.2017 15:07
      Highlight @Bijouxly es ist ihren Job, darum ist sie keine Wutbürgerin. Wir werden ja sehen, ob sie den Fall weiter zieht. Das kann jedoch nicht mit all den Wutbürgern hier verglichen werden, die eine höhere Strafe fordern. Wie schon öfters erwähnt, verhindert eine hohe Strafe nichts. Wieso also darauf beharren? Mir egal, ob sie jetzt ins Gefängnis muss, oder nicht. Das sollte es euch auch sein.
      0 1 Melden
  • amore 24.01.2017 18:46
    Highlight Die meisten bedingten Strafen gegen mir gehörig auf den Wecker. Und diese ist auch wieder eine. Von einem Gefängniswärter (s/m) kann man doch erwarten, dass er keine Gefangenen frei lässt, Liebesgeschwafel hin oder her. Darum ist hier auf jeden Fall eine unbedingte Gefängnisstrafe erforderlich.
    90 15 Melden
  • Spooky 24.01.2017 18:38
    Highlight ♬♫♬ Baby, you don't know what it's like ♬♫♬
    ♬♫♬ To love somebody, the way I love you ♬♫♬
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    ]
    12 29 Melden
  • lilie 24.01.2017 18:26
    Highlight Mir scheint es eine milde Strafe zu sein dafür, dass sie (in meinen Augen) absolut nicht erkennt, was sie eigentlich getan hat, nämlich selbsttätig in einen Rechtsprozess einzugreifen, den auszuführen eigentlich ihre Aufgabe gewesen wäre.

    Grundsätzlich hoffe ich wirklich, dass sie einfach als Gefängniswärterin und für ähnlich verantwortungsvollen Positionen ungeeignet ist, aber ansonsten nun eine normale, gesetzestreue Bürgerin sein kann.

    Denn ein zweites Mal bekommt sie sicher keine solch milde Rechtssprechung mehr.
    54 4 Melden
  • Rumbel the Sumbel 24.01.2017 18:25
    Highlight Ein unglaublich überraschendes Urteil!!!!!!
    45 4 Melden
  • Normi 24.01.2017 18:25
    Highlight Die Justiz hilft der SVP bezüglich anti-vereinfachtes einbürgern...
    36 14 Melden
    • ThePower 24.01.2017 18:59
      Highlight Angela Magdici ist Schweizerin. Was hat dieser Fall also mit der Einbürgerungsvorlage zu tun?
      13 8 Melden
    • Normi 24.01.2017 22:42
      Highlight der Name reicht schon genauere infos brauchts für Propaganda nicht 😉
      11 4 Melden
    • Normi 25.01.2017 10:19
      Highlight so wie bei animal-farm
      1 0 Melden
  • Mia_san_mia 24.01.2017 17:54
    Highlight Finde ich jetzt noch krass, das man jemanden aus dem Gefängnis befreit hat und selbst nicht mal rein muss... Muss ja nicht gleich 10 Jahre sein. Eigentlich sogar egal warum der Befreite sass, er wurde verurteilt und sass nicht ohne Grund im Knast. Natürlich ist es sicher noch fragwürdiger bei einem Mörder oder wie hier, einem Vergewaltiger...
    90 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.01.2017 18:11
      Highlight Nicht einfach jemanden aus dem Gefängnis befreit.
      Als Wärterin und jemand der bezahlt wird und anvetraut wird zu schauen dass diese Leute bleiben wo sie sind. Finde ich noch viel gravierender...
      57 8 Melden
    • Mia_san_mia 24.01.2017 18:48
      Highlight @Das Auge: Stimmt, das machts noch mal schlimmer.
      31 4 Melden
  • LaPaillade #BringBackHansi 24.01.2017 17:15
    Highlight Frage: Ich lesen in den Kommentaren hier, dass eine längere/härtere Strafe gefordert wird, da der Gefangene ein Vergewaltiger war. Hat die Straftat des Gefangen überhaupt einen Einfluss auf die Strafe der Wärterin? Kann das jemand mit juristischem Hintergrundwissen beantworten?
    36 20 Melden
    • xlt 24.01.2017 17:35
      Highlight Wieso sollte das einen Einfluss haben? Es waren schliesslich auch keine niederen Beweggründe von ihr.
      9 38 Melden
    • satyros 24.01.2017 17:46
      Highlight Bei der Bemessung der Strafe hat die sog. objektive Tatschwere eine Bedeutung. Dabei wird das Gericht (neben anderem) sowohl die Gefährlichkeit, die vom Gefangenen ausgeht (und damit von der Befreiung) als auch die Reststrafe, von dem man den Gefangenen befreien möchte, würdigen. Was genau sich der Befreite aber hat zu Schulden kommen lassen, ist zweitrangig. Es steht ja der Befreier vor Gericht und nicht der Befreite. Begeht der Befreite während der Flucht aber wieder die gleiche Straftat, wäre unter Umständen Gehilfenschaft zu prüfen.
      47 0 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 24.01.2017 18:06
      Highlight Vielen Dank für die Erklärung Satyros!


      Danke auch für die Blitze wegen einer objektive Frage :)
      42 2 Melden
    • Asmodeus 24.01.2017 18:22
      Highlight Wenn man einen Gewalttäter aus dem Gefängnis befreit, besteht durch diese Tat für die Allgemeinheit eine grössere Gefahr als wenn man einen Handtaschendieb befreit.

      Es dürfte also schon Einfluss auf die Tatschwere haben.
      29 5 Melden
    • Normi 24.01.2017 18:27
      Highlight Logisch muss es ein Einfluss haben denn z.b ein befreiter Schwarzfahrer fährt wider Schwarz
      ein Vergewaltiger hat und wird vergewaltigen
      15 22 Melden
  • herpderpschlerp 24.01.2017 17:04
    Highlight an die, die nach knast schreien eine frage: bezahlt ihr die 800-1000.- die ein häftling pro tag kostet?
    26 58 Melden
    • Corrado 24.01.2017 17:20
      Highlight Nein, doch wer den Knast verdient, der soll dort rein - sofort....... und wenn es ihm/ihr denn möglich ist, etwas lernen.. Das Leben findet draussen statt und hat mit Respekt und Toleranz zu tun. Kennen einige hier wohl nicht wirklich - - dann "geh zu deinen Wurzeln" zurück und lerne..........
      36 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.01.2017 17:24
      Highlight Ersatzfreiheitstrafe: 100.- / Tag
      Können unsere Behörden nicht rechnen?
      18 3 Melden
    • herpderpschlerp 24.01.2017 17:28
      Highlight dumm für dich, gut für die meisten, dass nicht du darüber entscheidest, wer was verdient hat
      10 25 Melden
    • Asmodeus 24.01.2017 18:23
      Highlight @herpderpschlerp
      Eigentlich ist die Antwort auf Deine Frage. "Ja"

      Wir bezahlen alle mit unseren Steuergeldern dafür.
      20 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.01.2017 16:51
    Highlight Als Frau kann man wahrscheinlich auch eine Bank ausrauben und darf die Beute behalten. Nur ein bisschen Tränendrüsse drücken und auf armes Huscheli machen....
    75 38 Melden
    • xlt 24.01.2017 17:37
      Highlight Auf das Urteil hatte dies bestimmt keinen Einfluss, warum auch.
      18 48 Melden
  • Tataaa 24.01.2017 16:47
    Highlight 15 Monate bedingt. Ist das nun Fake News, alternative Fakten oder einfach ein absoluter Witz/Skandal unserer Justiz?!? Die Frau gehört definitiv unbedingt bestraft!!
    93 27 Melden
    • herpderpschlerp 24.01.2017 16:59
      Highlight warum? sie hat niemandem was getan und kann zusätzlich noch über 100'000.- abbezahlen, das sollte ihr eine lehre sein. sorry das in der rechtslehre deine niederen rachegelüste nicht berücksichtigt werden
      40 77 Melden
    • Swarup 24.01.2017 17:20
      Highlight Hat einen Vergewaltiger frei gelassen?! Findst du nicht schlimm, gell?
      65 16 Melden
    • herpderpschlerp 24.01.2017 17:24
      Highlight doch, dafür hat sie ihre strafe gekriegt, aber für dich sind 100'000 stutz schulden nicht schlimm gell
      24 52 Melden
    • Swarup 24.01.2017 17:55
      Highlight Würdest du dies auch sagen, wen Kiko deine Tochter vergewaltigt hätte?
      Ich würde Frau Magdici hinter Gittern wünschen plus noch +100'000 Franken schulden!
      51 17 Melden
    • herpderpschlerp 24.01.2017 18:59
      Highlight swarup du vermischst alles mögliche
      11 9 Melden
    • gimpi 24.01.2017 19:09
      Highlight Höchststrafen werden nur beim "Staatsfeind Nr. 1" verhängt, beim Autofahrer.
      18 12 Melden
    • Trouble 24.01.2017 19:56
      Highlight Dafür, was der Typ getan hat, muss er geradestehen, nicht sie. Seine Tat ist in ihrem Fall sicher auch irgendwie berücksichtigt worden, aber sie selbst hat niemanden vergewaltigt.
      13 6 Melden
    • Fabio74 24.01.2017 22:06
      Highlight @Swarup: er wurde für die Vergewaltigung rechtskräftig verurteilt. Ihre Tat steht in keinem Zusammenhang dazu. Deshalb ist dies irrelevant.
      Auch wenn gewisse Kreise nach drakonischen Strafen ind Sippenhaft schreien
      9 11 Melden
    • Swarup 25.01.2017 05:58
      Highlight Sie hat einen kriminellen aus dem Gefängnis befreit! Egal welchen Grund sie gehabt hat, das müsste auch mit Gefängnis bestraft werden oder ist es euch egal wen nächstes mal ein Mörder/Phädophiler frei kommt?
      Den nur eine Geldstrafe schreckt andere nicht ab,Leute aus dem Gefängnis zu befreien
      2 2 Melden
    • herpderpschlerp 25.01.2017 08:15
      Highlight swarup, wenn das so wäre, dann hätten wir spätestens jetzt leere gefängnisse. finde es aber interessant, was sie für ein gestörtes menschenbild sie haben
      1 3 Melden
    • trio 25.01.2017 14:45
      Highlight @swarup Bestrafungen schrecken so oder so nicht vom ausüben der Straftaten ab.
      0 1 Melden
  • trxr 24.01.2017 16:46
    Highlight Ey das ist doch n fuck8ng witz! Die hat einen Vergewaltiger freigelassen und kriegt Bewährung?! WTF?!
    87 22 Melden
  • Digichr 24.01.2017 16:44
    Highlight Schade. Aber leider war es zu erwarten. Ich hätte sie gerne hinter Gittern gesehen. Dort hätte sie über ihre Dummheit nachdenken können.
    65 9 Melden
  • Calvin WatsOff 24.01.2017 12:14
    Highlight Zuerst bereut sie es nicht, zwei Stunden später kann man lesen, sie bereut es doch!! Ab in den Bau mit der Windfahne. Da hat sie dann Zeit in sich zu gehen . 👿
    142 21 Melden
    • JonathanFrakes 24.01.2017 12:59
      Highlight Da ist wohl ihr Anwalt eingeschritten und hat ihr gesagt, sie solle nicht ständig sagen wie leid es ihr tue und gleichzeitig sagen, dass sie es wieder gleich machen würde! Wie naiv ist diese Frau?😂
      72 4 Melden
  • ast1 24.01.2017 10:41
    Highlight Im vergangenen Dezember wurde Kiko vom Zürcher Obergericht wegen Vergewaltigung und Nötigung einer 16-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Zusammen mit der Reststrafe für ein früheres Sexualdelikt wird er rund fünfeinhalb Jahre hinter Gittern sitzen

    Vier Jahre für eine Vergewaltigung als Wiederholungstäter? Das ist ein Witz, oder?
    164 17 Melden
    • Nasi 24.01.2017 11:12
      Highlight Nö Standard Schweizer Justiz.
      103 13 Melden
    • andrew1 24.01.2017 11:47
      Highlight In anderen Medien steht sogar 15 jahre. Anstatt zu schnell zu fahren oder musik im internet hochzuladen macht man wohl besser so etwas. Hat kleinere Konsequenzen.(ironie).
      85 12 Melden
    • bibaboo 24.01.2017 12:04
      Highlight Die Schweiz hat im weltweiten Vergleich eine sehr tiefe Kriminalitätsrate, eine niedrige Rückfallquote und die Resozialisierung funktioniert gut. Aber natürlich hat die Justiz in euren Augen versagt, weil sie eure mittelalterlichen Vergeltungsgelüste nicht befriedigt.
      105 110 Melden
    • andrew1 24.01.2017 13:11
      Highlight Stimmt so nicht. Stellen sie sich vor ein wirtschaftlich schlechteres land wie die usa mit vielen armen hätte solche "ponnyhof-strafen" wie die schweiz. Oder mexiko. Die kriminalitäts- und mordrate würde durch die decke gehen.
      49 29 Melden
    • Eteokles81 24.01.2017 13:14
      Highlight Das Problem ist eher, wie hoch Dinge bestraft werden, die keinem Menschen direkt schaden.
      48 6 Melden
    • Olaf! Team #JaBillag 24.01.2017 14:39
      Highlight bibabo223 das schreibst du jetzt so, würde mich Wunder nehmen, wie du über die Thematik denken würdest, wenn deine 15 jährige Tochter tragisches Opfer der niedrigen Rückfallquote wird...
      54 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.01.2017 14:52
      Highlight Sie haben im Gesetz die max. Strafe von 10 Jahren, die hohen Strafen werden angesetzt wenn jemand 'grausam' vorgeht, also zB mit Waffengewalt droht oder diese anwendet.
      Die Mindeststrafe beträgt 1 Jahr, also ist die Wiederholungstat mit 4 Jahren relativ angemessen bestraft worden (bezugnehmend auf den Gesetzestext). Wenn einem die Höhe der Strafen generell nicht gefällt sollte man eine Gesetzesänderung anstreben.
      36 2 Melden
    • meine senf 24.01.2017 15:07
      Highlight @andrew1: Im Vergleich mit der Schweiz geht die Kriminalitäts- und Mordrate in den USA durch die Decke.
      33 6 Melden
    • andrew1 24.01.2017 16:12
      Highlight @mein senf
      Dann gehen sie halt noch mehr durch die decke. So lassen sich abgebrühte kriminelle erst recht nicht abschrecken.
      15 19 Melden
    • herpderpschlerp 24.01.2017 17:05
      Highlight @andrew1 fake news!1!!1
      7 15 Melden
    • Theor 24.01.2017 17:10
      Highlight @andrew1

      Das ist reine Spekulation basierend auf... garnichts. Hätten Sie eine Ahnung von der Thematik, dann wüssten Sie, dass sich das angedrohte Strafmass sich nicht auf die Kriminalitätsrate auswirkt. Statistiken gingen noch nie runter, wenn das Strafmass erhöht wurde. Es sind andere Faktoren, welche unsere Kriminalstatistik beeinflussen.

      Das oben geschriebene ist in der Schweiz geltende und anerkannte Kriminalpsychologie.

      Das Land, welches als Paradebeispiel für diese Erkenntnis dient, ist übrigens lustigerweise eben Ihr Vergleichsobjekt, die USA.
      27 8 Melden
    • trio 24.01.2017 21:50
      Highlight @Olaf! Von jemandem, dem seine Tochter vergewaltigt wurde, erwartest du allen Ernstes eine Objektive Sicht auf den Fall? Bei allem Respekt für diese Person, ich halte sie absolut nicht geeignet, die Strafe dafür festzusetzen.
      13 2 Melden
    • Olaf! Team #JaBillag 24.01.2017 23:13
      Highlight Wo in meinem Kommentar liest du "objektive Sicht"?
      0 4 Melden
    • trio 24.01.2017 23:53
      Highlight @Olaf! Dan bist du also ein klassischer Wutbürger und hättest am liebsten einen Mob der Angela Magdici am besten gleich lyncht, oder wie darf ich das verstehen?
      5 7 Melden
    • andrew1 25.01.2017 11:08
      Highlight Ach der Ausdruck Wutbürger. Man würde sich besser mal fragen, weshalb die Bürger wütend sind, als über sie herzuziehen. Selbst unter der absurden Annahme, dass harte Strafen nicht viel bringen, geht es immer noch zu einem Teil um Gerechtigkeit. Zudem sind die Strafen im Straßenverkehr sehr hoch; von den Linken gefordert, welche sonst den Kuschelkurs kennen. Wie erklärt sich diese Widersprüchlichkeit? Weil bei Strassenverkehrsdelikten die Schweizer nicht massiv unterproportional vertreten sind wie bei Einbrüchen und Körperverletzungen, wo die Strafen dafür gering sind? Ins eigene Fleisch schneiden?
      3 2 Melden
    • Olaf! Team #JaBillag 25.01.2017 13:20
      Highlight Nein trio ich schrieb was ich geschrieben hab, weil es manchmal gut ist sich einmal in ein Opfer hineinzufühlen. Gerade wenn man davon schreibt das unser System super ist und es nur eine kleine Rückfallquote gibt. Denn meiner Meinung nach gibt es Verbrechen und es gibt Verbrechen bei dem einen geht es primär um einen monetären Verlust, bei den anderen um psychische und teilweise körperliche Schäden mit denen die Betroffenen ein Leben lang zu kämpfen haben. Meiner Meinung nach ist die Strafe für Verbrechen Typus 2 verglichen zu Typ 1 zu niedrig. Stichwort Schutz der Bevölkerung undnichtv. Täter
      0 0 Melden
    • bibaboo 25.01.2017 13:47
      Highlight @Olaf: Vielleicht sollte man ja die Fehde wieder einführen. Hat ja damals super funktioniert und die Leute waren auch super glücklich, nur weil sie ihrem Apfeldieb die Hand abhacken durften.
      0 0 Melden
    • trio 25.01.2017 15:01
      Highlight @andrew1
      @olaf!
      Sorry, aber ihr schreibt hier ziemlichen Blödsinn. Es ist ganz klar bewiesen und keine abstruse Annahme, dass Strafen nur minimal Straftaten verhindern.
      Und die Höhe der Strafe aus Sicht des Opfers festzulegen, grenzt an Wahnsinn. Wie sollte dem Opfer geholfen sein, den Täter stark zu bestrafen? Dafür haben wir unseres Justizsystem.
      Und die komische Theorie zu den Strafen im Strassenverkehr ist hoffentlich ein billiger Witz. Wenn ihr die Strafen so hoch findet, beweist das doch nur, wie nutzlos sie sind.
      2 1 Melden
    • Olaf! Team #JaBillag 25.01.2017 17:33
      Highlight "Strafen nur minimal Straftaten verhindern." Würde mich interessieren wie man in Gefängnis irgendwelche Nichtinsassen vergewaltigt.
      "Und die Höhe der Strafe aus Sicht des Opfers festzulegen, grenzt an Wahnsinn." Aber ja, zum Glück rede ich auch nicht davon ;)
      "Opfer geholfen sein, den Täter stark zu bestrafen?" Nicht dem Opfer sondern möglichen Zukünftigen Opfern.
      "Dafür haben wir unseres Justizsystem." Öh ja, ich hoffe es ist aus meinen Kommentaren herausgegangen, dass ich nicht davon rede Täter im Keller der Eltern einzukerkern sondern, dass das einkerkern unser Justizsystem übernimmt?
      0 0 Melden
  • bebby 24.01.2017 10:34
    Highlight Ein Generalschlüssel der sich nicht im System deaktivieren lässt? Da wurde wohl am falschen Ort gespart. Allein schon die Auskunft, dass es einen gibt, ist für Insassen äusserst hilfreich. Das macht einen Ausbruch so einfach.
    76 9 Melden
  • Stachanowist 24.01.2017 10:30
    Highlight Angesichts der bekannten Gender Bias unserer Gerichte darf Frau Magdici mit Milde rechnen.

    (Vgl. Beobachter vom 23.11.2012, "Strafrecht: Frauen kommen besser weg")
    91 18 Melden
    • who cares? 24.01.2017 17:06
      Highlight Jep und ihr Typ hat bei der letzten Vergewaltigung einer Minderjährigen nur 4 Jahre bekommen, weil er auch eine Frau ist. Oh wait
      11 28 Melden
    • Stachanowist 24.01.2017 17:36
      Highlight @ who cares

      Die Schweizer Justiz ist auch ganz ungeachtet des Geschlechts der TäterInnen oft zu sanft, da haben Sie Recht.

      Das hat jedoch wenig bis gar nichts mit der erwiesenen Gender Bias der Gerichte zu tun: Frauen bekommen für dieselben Vergehen im Schnitt weniger harte Strafen. Das können Sie auch mit zehn Beispielen von milde bestraften Männern nicht relativieren.
      27 7 Melden
  • Amaretro 24.01.2017 09:27
    Highlight ..waas??! nur 7 monat haft! WTF!!
    79 17 Melden
    • satyros 24.01.2017 11:45
      Highlight Beantragt sind 27 Monate. Das liegt angesichts der angeklagten Delikte eher im oberen Bereich des Strafrahmens, theoretisch möglich wären bis zu 54 Monate (36 Monate Höchststrafe für das schwerste Delikt mal 1,5). Angesichts dessen, dass keine Gewalt eingesetzt wurde, sich Frau Magdici bisher nichts hat zu Schulden kommen lassen, das Tatmotiv scheinbar Liebe ist, sie geständig und reuig ist, dünkt mich das im Hick.
      34 23 Melden
  • maxi 24.01.2017 09:04
    Highlight wenn sie glück hat, verliebt sich ja ein wärter in sie und wird befreit.
    225 9 Melden
    • pamayer 24.01.2017 15:18
      Highlight Genau!
      15 4 Melden
  • mister_michael 24.01.2017 08:58
    Highlight Beide gehören hinter Gitter! Er vergewaltigt eine 16 Jährige und sie hilft einem Vergewaltiger zur Flucht. Liebe Schweiz bitte keine Kuscheljustiz bei solchen Fällen. Andere machen weniger schlimme Taten und werden härter bestraft.
    128 27 Melden
    • Brummbaer76 24.01.2017 10:26
      Highlight Er sitz ja schon hitter Gitter ;-)
      32 5 Melden
  • glüngi 24.01.2017 08:48
    Highlight zu anrecht... de armi zweifachi vergewaltiger...
    73 12 Melden
  • hueberstoebler 24.01.2017 08:41
    Highlight 200.- busse???
    und ich zahl' 1'800.- wegen einem kleinen Auffahrunfall ohne Schaden (Kratzer) und ohne Verletzte??!

    Dieses Weib hat einen gefährlicher Vergewaltiger befreit!

    In was für einem Rechtssystem leben wir?
    149 26 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.01.2017 08:49
      Highlight In einem Land mit verschiedenen Gesetzbüchern...
      76 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.01.2017 09:40
      Highlight @hueberstoebler: Leider hat die Vergangenheit mit ihren Ideologen Blüten getrieben, aber das wird wieder pragmatisch korrigiert. Der Wohlstand vernebelte etwas die Sinne ...
      21 38 Melden
    • Judge Dredd 24.01.2017 10:12
      Highlight hueberstoebler, ich gebe ihnen hundert Prozent recht, dass dies ungerecht ist. Doch ehrlicherweise muss man auch sagen, dass bei diesen 1'800.- die sie bezahlen mussten, der kleinste Teil die Busse war. Der ganze Rest sind die Kosten für die Strafbehörden. Diese werden natürlich auch in diesem Prozess noch dazu kommen, doch werden diese nicht als Stafe ausgewiesen.

      Trotzdem nochmals, auch ich bin der Meinung, das gerade bei Fahrlässigkeitsdelikten (wie z.B. einem Unfall) im Verhältnis zu viele Kosten für den Betroffenen anfallen.
      62 0 Melden
  • LarsBoom 24.01.2017 08:09
    Highlight "Am 25. März, morgens um 3 Uhr, stürmten italienische Carabinieri das Liebesnest und verhafteten die beiden."

    😂😂😂 Danke für diesen Satz watson
    46 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.01.2017 07:43
    Highlight Sie hat einem Vergewaltiger einer Minderjährigen zur Flucht verholfen. Sie muss bestraft werden!
    150 16 Melden
    • Fabio74 24.01.2017 22:09
      Highlight Wie haben keinen Volksgerichtshof. Seine Tat steht in keinem Zusammenhang mit ihrer Tat. Es gibt keine Sippenhaft.
      3 6 Melden

Ausgebimmelt – Wie ein Quartierstreit das Land verändern könnte

Schlafprobleme und Heimatgefühle: Das Bundesgericht entscheidet morgen Mittwoch, wie oft Kirchenglocken nachts bimmeln dürfen. Ihr letztes Viertelstündlein könnte geschlagen haben.

Alfred Naef (70), Pensionär aus Wädenswil ZH, hat den Hass seiner Gemeinde auf sich gezogen. Er ist der Mann, der die Kirchen nachts zum Verstummen bringen will. In der Bäckerei neben der Kirche lästert man über ihn.

Typisch Zuzüger, schnödet eine Frau. Drastisch formuliert es ein anonymer Briefschreiber, der sich als «alter Wädenswiler Bürger» vorstellt. «An den ins Dorf zugezogenen Schänder einer uralten kirchlichen Tradition», beginnt er: «Herr Naef, ich muss es vor Weihnachten noch loswerden.

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