Schweiz
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SRF, I hate you. Wieso machst du alles zum Klischee?

Was macht SRF eigentlich, wenn es eigene Sendungen macht? Das hier!



Oh! Was ist denn das! Schlagerfee Francine Jordi lauert ganz zufällig im Wald einer Frau auf, die hart vom Schicksal getroffen wurde, und besingt sie. Die Frau weint – aus Angst? Nein, aus Überwältigung natürlich! Willkommen in der SRF-Samstagabendshow «Ich schänke dir es Lied».

Eine andere Frau, die auf dem Land lebt und alles ausser dem Land ablehnt, insbesondere Schminke, kocht. Aber wieso zieht sie zum Servieren eine grässlich unbequeme Tracht an? Ah ja, weil Land. Die «Landfrauenküche» tanzt wie immer den Folklore-Retro-Techno.

SRF bi de Lüt - Landfrauenküche: Die Nacht der Siegerinnen
Gruppenbild der 10 Siegerinnen aus 10 Jahren SRF bi de Lüt

Das muss man sich reinziehn: Die neuen «Bachelor»-Kandidatinnen, pardon, 10 Siegerinnen aus 10 Jahren «Landfrauenküche» natürlich. Bild: SRF/Ueli Christoffel

Menschen essen Fleisch mit einer Kartoffelbeilage. Fünf Abende hintereinander. Sie nennen es «Mini Beiz, dini Beiz». Sie beklagen sich ständig darüber, dass die Beizen zu wenig gemütlich seien. Zu hohe Decken, zu modern, und vor allem viel zu wenig Holz. Hallo, Holz! (Wenn Städter drin vorkommen, sind sie immer doof. Hallo, Casting!) Am vierten Abend, im «Donschtig-Jass», fällt Matthias Hüppi von seinen Wasserskiern in den Walensee. Lustig!

Mini Beiz, Dini Beiz
Gruppenbild der Protagonisten
v.l. Toni Odermatt, Claudia Vögeli, Daniel (Dani) Müller, Priska Hörler, Arnold (Noldi) Vonwiler
2014

Glück gehabt! Das wird richtig heimelig! Die Teilnehmer einer besonders schönen Woche «Mini Beiz, dini Beiz» vor dem Äscher. Bild: srf/SAMUEL TRUEMPY PHOTOGRAPHY

Irgendwo singt immer Melanie Oesch. Oder ein junger Mensch namens Kunz, von dem ich ausserhalb des Fernsehens noch nie gehört hab. Aber SRF sagt, er sei ein Star. Nik Hartmann sitzt nachdenklich mit Menschen vom Land auf Steinen, weil man das halt gerne macht als Wandersmann. Oder er steht auf einem Gipfel und weist in die Weite. Wo garantiert gerade eine weitere Jass-Sendung aufgezeichnet wird, unter Roman Kilchsperger oder Monika Fasnacht oder so.

Kilchspergers Jass-Show -  Spiel und Spass mit Prominenten aus dem Europa-Park
2014
Jassrunde:v.l. Melanie Oesch, Gölä, Dani Müller, Roman Kilchsperger und Peter Reber
 

Die Veröffentlichung im Zusammenhang mit Hinweisen auf die Programme von Schweizer Radio und Fernsehen ist honorarfrei  und muss mit dem Quellenhinweis erfolgen. Jede weitere Verwendung ist honorarpflichtig, insbesondere auch der Wiederverkauf. Das Copyright bleibt bei Media Relations SRF. Wir bitten um Belegexemplare. Bei missbräuchlicher Verwendung behält sich das Schweizer Radio und Fernsehen zivil- und strafrechtliche Schritte vor.

Gehts noch, ähm, grossartiger? Melanie Oesch, Gölä, Dani Müller, Roman Kilchsperger und Peter Reber in «Kilchspergers Jass-Show». Bild: SRF/Oscar Alessio

Das tägliche Info-Mail von SRF kündigt an, dass am Samstag «Potzmusig Stammtisch» unsere Trübsal mit lüpfigen Melodien verblassen lassen wird. Und dann steht auch schon wieder «Focus Blind Date» ins Haus! Awesome! Anna Rossinelli wird ganz unerwartet auf Alt-Kugelstosser Werner Günthor stossen.

Hat Anna Rossinelli nicht eben noch mit diesem Kunz gesungen? In «Ich schänke dir es Lied»? Und ist er nicht eben noch neben Melanie Oesch in der voll tollen Sendung «Landfrauenküche: Die Nacht der Siegerinnen – 10 Siegerinnen aus 10 Jahren» aufgetreten? Ja! Und wer singt eigentlich in «Happy Day»? Ah ja! Auch schon mal der Kunz! Der seine Single «Lüüt so wie mer» auch in einer «Happy Day Version» veröffentlicht hat! So geil!

Ich schänke dir es Lied: Das grosse Finale, 8.4.2017
Kunz und Anna Rossinelli

Traumpaar! Ein Mann namens Kunz und Anna Rossinelli, die mal von SRF fast vergebens an den ESC geschickt worden war. Bild: SRF/Oscar Alessio

Im «Club» diskutieren eine Frau und sechs Männer über Humor. Die Hauptattraktionen: Emil und Peach Weber. Der Dokfilm am Sonntag wird sich einem 64-jährigen Pianisten widmen. Bam! Und weil das alles noch nicht alt genug ist, gibt's ab 21. Juli mal wieder so ein richtig fetziges History-Reenactment und Sabine Dahinden reist in «Dahinden vor 500 Jahren» dahin, wo die Pilger und Ritter lebten.

Schweiz aktuell - Sommerprojekt: Dahinden vor 500 Jahren

Die Tassilo Ritter am Mittelalterspektakel Hinwil: 1. v.l. Oliver Lauterbach alias Graf Ulrich von Rehling Heerführer der Tassiloritter; 3. v.l. Knappin Sabine Dahinden zusammen mit ihrem Ritter Hans Pecovnik alias Sir Angus de Brun (4. v.l.)
2017

Copyright: SRF
NO SALES
NO ARCHIVES

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Sabine Dahinden mit den Chippendales des Mittelalters. Bild: srf/marcus gyger

Damit wir uns recht verstehen, SRF: Im Einzelnen ist das alles nicht schlimm! Nik Hartmann ist sowas von einem feinen Kerl, Francine Jordi ein Schatz und Emil ein Nationalheiligtum. Und ja, die Schweiz ist wunderwunderschön, man kann gar nicht genug kriegen von ihren Bergen, Kühen und Küchen. ABER DOCH NICHT IMMERZU!!! DANK EUCH KENN ICH JEDEN FUCKING GERANIENKÜBEL IN DIESEM LAND! SRF, QUO VADIS???

Jetzt könnt ihr natürlich sagen: Dann schau doch einfach was Anderes, Fernsehen ist schliesslich zum Wegzappen da! Hab ich ja versucht! Mit der Sendung «12 Schauspielschüler», der zweiten Staffel von «13 Schauspielschüler», und ich muss sagen: Wow, das ist jetzt zwar anders, aber genauso klischiert wie die ganze volkstümliche Sause. Okay, ich hab nur 20 Minuten ausgehalten.

13 Schauspielschüler
Gruppenbild der Protagonisten
2015

Copyright: SRF/Tina Steinauer
NO SALES
NO ARCHIVES

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Okay, Kunst muss man mit viel Schwarzraum verkaufen. Hier passiert bei «12 Schauspielschüler». BILD: SRF

Da wird nämlich alles reproduziert, worüber sich der Volksmusik-Jass-Stammtisch lustig macht: Die Protagonisten (aus Zürich! Wäääk, dieses Zürich!) sind elitär verkrampfte, abgehoben arrogante Egozentriker und lauter Drama Kings und Queens. Was sie ja auch sein müssen. Bloss: Ihr hättet vielleicht anders drangehen können? Nicht so Arte im Kunsthandwerk-Overdrive? So, dass die Schauspielschüler am Ende genau so nahbar und nett erscheinen wie die Landfrauen? Das könnt ihr doch so gut! Die Menschen menscheln zu lassen!

Apropos: Hab ich schon «Fiirabig» erwähnt? Brandneu! So herzig! Wir lernen Thun durch die Augen einer 88-jährigen Sackmesser-Verkäuferin kennen! Woooow! Und in «Verkehrte Welt» wird ein Bauer aus dem Emmental nach Südafrika geschickt. Was ihm als Erstes auffällt? Es hat «e chli vil Dunkli».

Unsere Lieblings-Kanadierin hatet eine Schweizer Tradition

Play Icon

Video: watson

Wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch, der ausserhalb von Altersheimen Schweizer Fernsehen schaut. Ich kann halt nicht anders. Der Slogan «Mini Schwiiz, mis Färnseh» hat sich unwiderbringlich in meine Feierabend-DNA eingefräst. Wenn ich einer Institution in Liebe verfallen bin, dann dir, SRF. Weil ich mit dir gross geworden bin? Weil mein Geld in dir steckt? Aber wie es halt so ist: Hass ist nur eine Form enttäuschter Liebe. Und im Moment hass ich dich. Recht fest.

Der Äscher ist die schönste Beiz der Welt

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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • seventhinkingsteps 07.07.2017 01:05
    Highlight Highlight Die Arena ist mittlerweile auch zu einer freundlichen Diskussion mit Auflockerungen zwischendrin von Christa, und Borderline-rassistischen Einwänden von Publikumsgästen.

    Sämtliche Versuche, die harmlose Diskussion zu einer etwas hitzigeren Debatte zu steigern, werden von Projer im Keim erstickt.

    Und am Ende folgt dann noch das traditionelle "Mir hend aus alli gern", wo die Diskussionsteilnehmer sagen, mit wem sie am ehesten in die Ferien gehen würden.

    Hört auf diesen gekünstelten Konsens als die Speerspitze des politischen Diskurses hochzuhalten. Man einigt sich nicht mit Rassisten, sorry.
    • Ruefe 07.07.2017 09:30
      Highlight Highlight Konkordanz, Konkordanz, Konkordanzdanzdanz!

      Stimme dir zu
    • Ruefe 07.07.2017 09:34
      Highlight Highlight Ich hab das Video gefunden =D

      Play Icon
  • David Steger 06.07.2017 20:55
    Highlight Highlight Ich muss dir Recht geben. Volkkore überwiegt und das nervt. Ich schaue mir hauptsächlich die News- und Huntergrundsendungen an, wobei das SRF da auch nicht komplett neutral ist. Sie halten eifach alles zu oberflächlich, um sich wirklich differenziert mit der Materie auseinander setzten zu müssen.

    Die Sendung, die ich absolut feiere und die du leider total aussenvor gelassen hast ist "Der Bestatter". Eine Erfolgsserie, die sogar nach Deutschland verkauft wurde, statt umgekehrt...
  • SteWe 06.07.2017 20:12
    Highlight Highlight Was ist ein Landfrauen-Hydrant?
    User Image
  • purzelifyable 06.07.2017 18:45
    Highlight Highlight Ich glaub ich hab das letzte mal SRF geguckt als es noch SF hiess
  • der nörgler 06.07.2017 15:46
    Highlight Highlight Wein doch!
  • Kopfschüttler 06.07.2017 15:42
    Highlight Highlight Vielleicht sollte SRF folgende Sendungen bringen:
    "Das jammern der Städter" - wie auf dem Land lebende ehemalige Städter über Kuh- und Kirchenglocken wehklagen.
    Oder Zürich next Topmodel- wer trägt sein Baseballkäppi am schönsten
    Oder Raus aus den Schulden- wie sich immer mehr Leute dank Paytv Netflixabos etc verschulden.
  • Tomtom64 06.07.2017 14:19
    Highlight Highlight Ich geb's zu, ich schau aus Zeit- und Interessegründen praktisch kein TV. Da ich Hardcore-Pendler bin, habe ich aber die DKO-Serie "Wir Pendler" angeschaut. Die Enttäuschung war gross: Alles irgendwelche freiwilligen Glückspendler, die bei Jobannahme (Theater, Uni etc.) wussten, dass sie weit pendeln müssen. Oder Kurzstreckenpendler, was ja ganz normal ist. Oder, WOW, mit dem Schiff über den Vierwaldstättersee ... hallo Oekobilanz?
    Keine Auseinandersetzung mit dem Zwang zum Pendeln nach Arbeitsplatzverschiebung, gesundheitlichen Aspekten, Alternativen und ganz einfach normalen Pendlern.
  • äti 06.07.2017 14:19
    Highlight Highlight ... so übertrieben Folkloristisches ist nicht unbedingt mein Ding, aber verglichen mit dem sonstigen Schmarren, doch eine Abwechslung.
  • Bruno S. 88 06.07.2017 13:47
    Highlight Highlight Sind wir ehrlich. Fernsehen schauen praktisch nur noch die Älteren unter uns. Netflix, Youtube, TED etc. sind die Zukunft der TV-Unterhaltung. Wahrscheinlich auch eins der Gründe, weshalb das SRF sein Programm dementsprechend ausrichtet.
    Einfach nur Ärgerlich, dass dieser Sender, der nicht auf meine Interessen ausgerichtet ist, von mir mitfinanziert wird!
    • Genital Motors 06.07.2017 14:01
      Highlight Highlight Ich bin 28 und schaue weder netflix noch sosnt streaming angebote. habe kein replay tv oder so was. ganz normal kabel tv. und schaue viel SRF. aber halt mehr SRF2.
    • satyros 06.07.2017 14:53
      Highlight Highlight Wie man auch in diesem Umfeld attraktive Inhalte produziert, zeigen die Dänen. Das allseits bekannte Borgen wurde von einem öffentlich-rechtlichen Sender produziert und ist m.E. eine der besten Politserien überhaupt. Letztens habe ich mir Rita angeschaut. Intelligente und unterhaltsame Serie, die ein modernes und urbanes Dänemark abbildet. Ebenfalls öffentlich-rechtlich (halt einfach mit etwas mehr Mitteln ausgestattet) ist die BBC. Doctor Who ist ein Klassiker, aber auch gegen the Great British Menu kann die Landfrauenküche nur abstinken.
    • Helona 07.07.2017 02:29
      Highlight Highlight Danke fürs "dement sprechend". Genauso empfinde ich die Sendungen von SRF. Einzige Ausnahme: Sternstunde Philosophie, aber nur wenn Frau Bleisch moderiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fuster 06.07.2017 13:19
    Highlight Highlight Warum dieses unsäglich deplazierte SRG-Bashing nun auch noch bei Watson??
    Dann schalte doch die Kiste aus oder schau was "Gescheiteres" auf den vielen Importsendern!
    • Blitzmagnet 06.07.2017 14:03
      Highlight Highlight Ich werde ja dazu gezwungen es mitzufinanzieren also darf es mich auch Storen was für ein Seich produziert wird
    • meine senf 06.07.2017 16:15
      Highlight Highlight Dieses Thema eignet sich denkbar schlecht für Schwarz/Weiss.

      Nicht jeder, der Kritik an der SRG äussert, gehört zu jenen, die am liebsten gleich alles staatliche oder öffentliche zerstören wollen.

      Vielleicht ganz im Gegenteil: Wenn SRF es mit Ausuferung und Trash-TV-Formaten übertreibt hilft es letztendlich jenen, die die SRG abschaffen wollen.
  • JackMac 06.07.2017 13:15
    Highlight Highlight An Francine Jordi, falls du das liest;
    Ich hätte nichts dagegen wenn du mich im Wald überraschst!
  • pachnota 06.07.2017 13:15
    Highlight Highlight Gut, aber bitte dann sämtliche Initiativen um Vorstösse unterstützen, die diesem (..ich sag jetzt besser nichts...) Medium den Geldhan abstellen wollen.
    Auch wenn sie von Nathali Rickli unterstützt werden.
    Währe konsequent.
    • piedone lo sbirro 06.07.2017 16:51
      Highlight Highlight @pachnota

      ein ja zu dieser absurden SVP-initiative würde nur einen sieger kennen, nämlich die goldbach media von natalie rickli.

      die rechtspopulisten als angebliche patrioten bevorzugen ein ausländisches verlagshaus. man muss sich dies einmal auf der zunge zergehen lassen - und das nur weil die SRG es wagt, die SVP nebst anderen parteien zwischendurch zu kritisieren.

      kritik an rechtspopulisten ist, man sieht das gegenwärtig bei erdogan, putin oder trump, ein absolutes no-go.

      https://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Die-einsame-Niederlage
    • pachnota 06.07.2017 21:11
      Highlight Highlight Seit wann sin Erdogan u Putin rechtspopulisten?
      Erdogan ist ein bekennender Reigiöser und Putin ein irrer Oligarch.
      Bitte nicht mehr Infosperber lesen. Steht nur Müll darin.
      Danke
  • Hexentanz 06.07.2017 13:11
    Highlight Highlight Simone lass dir mal ein netflix Abo schenken :D
    • Simone M. 06.07.2017 13:46
      Highlight Highlight Hab ich!
    • äti 06.07.2017 14:15
      Highlight Highlight .. omg, Netflix ist noch übler, einfach anders .. :)
  • b4n4n4j03 06.07.2017 12:58
    Highlight Highlight Wie wärs mit TV abschalten, und das reale Leben geniessen?!
    Ich verstehe nicht wie Leute so viel ihrer Zeit mit so was verbringen können?!
    • Bruno S. 88 06.07.2017 14:12
      Highlight Highlight Warum kommentierst du hier auf einem Online Medium, anstatt im realen Leben mit realen Personen zu diskutieren?
  • Chrigi-B 06.07.2017 12:54
    Highlight Highlight Liebe Frau Meier
    Ganz einfache Frage: Hätten Sie lieber so ein Müllprogramm wie auf CNN? Wo pausenlos mit 3 - 8 Nasen über die letzten Gerüchte, politischen Ränkelspielereien und irgendwelche niveaulosen Tweets "disskutiert" wird?
  • Sunking_Randy_XIV. 06.07.2017 12:42
    Highlight Highlight Irgendwie schräg, dass das SRF weiterhin die Selbstwahrnehmung der Schweiz als ländlich verkaufen will, bei einem Urbanisierungsgrad von ca. 85% bei zunehmender Tendenz. Nur eine Minderheit von folglich etwa 15% lebt nicht in städtischen Räumen oder Agglomerationen.
    • Genital Motors 06.07.2017 12:52
      Highlight Highlight jaa zum ersten Mal fühl ich mich besser, wenn ich zur MInderheit gehöre :D
  • Reto Disk 06.07.2017 12:41
    Highlight Highlight Es ist mir unverständlich, weshalb SRF nicht mal erwachsen wird und gnadenlos ein TV-Programm macht. Ja - ihr kriegt mein Geld. Ich knüpfe nicht mal eine einzige Bedingung daran. Ich hoffe halt immer, dass ihr irgendwann mal etwas produziert, worauf auch ich Stolz sein könnte. Die Gotthard-Doku wäre so eine Gelegenheit gewesen. Was macht ihr daraus? Eine Rosamunde-Pilcher-Liebesgeschichte, die niemandem auf die Füsse tritt. Wenn man sieht, welche historischen Dokus das ZDF produziert (OK, sie haben mehr Geld), um z.B. die Deutsche Geschichte im Mittelalter aufzuzeigen, dann werde ich neidisch.
  • alter Esel 06.07.2017 12:30
    Highlight Highlight Und jeder Abend, den man nicht in die Kiste glotzt (ARD, ZDF, ORF .... sind kein Deut besser!), ist ein gewonnener Tag im Leben.
    • karl_e 06.07.2017 18:43
      Highlight Highlight Wenn du einmal in meinem hohen Alter angelangt bist, wirst du eventuell deine Meinung geändert haben. Wobei: SRF produziert wirklich viel Schrott, aber vielleicht gefällt dieser Schrott der Mehrheit der Zuschauer. Wir wissen's leider nicht, denn im Gegensatz zu ARD und ZDF publiziert unser SRF keine Quoten.
  • John Smith (2) 06.07.2017 12:30
    Highlight Highlight An sich ein guter Artikel, nur tappt Frau Meier leider selbst in die genau gleiche Stereotypenfalle: Sie ist jung und hip, und um das zu unterstreichen, müssen, koste es was es wolle, unbedingt ein paar absolut überflüssige Anglizismen in den Text eingebaut werden. Auf der anderen Seite insuiniert sie im letzten Abschnitt, dass Rentner per se doof sind.
  • Stromer5 06.07.2017 12:29
    Highlight Highlight Sehr gut geschrieben, du schreibst mir aus dem Herzen.
    Wenn dann Benissimo und GiacobboMüller wieder kommt, werde auch ich wieder reinschauen.
    Bis dahin bleibe ich bei 10vor10, Einstein und Kassensturz.

    Auch Radio SRF3 ist für mich leider schon länger gestorben. Wiederholende Beiträge, möchtegern Comedy und die gleichen 20 Lieder am Tag (habt ihr bei der suiza ein Abo auf bestimmte Titel gelöst??!!😡😡) haben schon längst gute Musik und Moderatoren abgelöst.

    Meine Meinung...
    • Schne 06.07.2017 13:22
      Highlight Highlight Das wär mal ein Artikel wert. Warum haben wir in der Schweiz nur grottenschlechte Radios ohne Abwechslung? Warum müssen wir uns auf der Arbeit mit den immer gleichen 20 Liedern begnügen? Fragt mal nach. Die Radios machen das nämlich nicht freiwillig..
    • Whiskeysour 06.07.2017 17:18
      Highlight Highlight @Schne; die Radiosendungen (Input, Kontext, Echo der Zeit, etc.) sind "relativ" gut und informativ. Wobei etwas mehr Abwechslung auch nicht zu verachten wäre. Wenn es nur darum geht, Musik zu hören, kann ich nicht weiterhelfen; wenn es aber darum geht, etwas mit Substanz zu erfahren, dann sind die SRF-Radiosendungen nicht ganz zu verachten.
    • Crank 06.07.2017 20:13
      Highlight Highlight Sounds! Bringt immer gute, neue Musik, wenn Düsi aus London zu Besuch ist ist es sensationell!
      Würde diese Musik den ganzen Tag gespielt werden gäbe es aber wohl viele Reklamationen vom Mainstream.
    Weitere Antworten anzeigen
  • -woe- 06.07.2017 12:19
    Highlight Highlight Ja, es gibt genügend Sendungen auf SRF, die ich mir (auch) nie antun werde. Aber es gibt auch durchaus gehaltvolle, spannende, informative Formate.
    Jedenfalls hat es SRF nicht nötig, jeweils in der Ecke einzublenden 'neue Folge', wie jeweils die ausländischen Privaten nach x Wiederholungen von ganzen Serien-Staffeln.

    Und ein Sender wie TeleZüri, wo sich der Chefredaktor höchstpersönlich monatlich allen Ernstes mit einer Astrologin über die Sternenkonstellationen unterhält, kann ich sowieso nicht mehr Ernst nehmen.
    • Qui-Gon 06.07.2017 12:42
      Highlight Highlight Alles richtig. Aber das "typisch Schweizerische" ist schon furchtbar.
    • -woe- 06.07.2017 13:30
      Highlight Highlight @Qui-Gon
      Ja klar. Aber das erwarte ich auch vom Schweizer Fernsehen. Samschtig Jass auf Al-Jazeera?

      Und die Klischées werden andernorts genauso gepflegt. Wer mit dem Flieger in Zürich ankommt, erlebt im Bähnli eine auf Heidi, Kuh und Jodel reduzierte Schweiz. Kein Wort vom Werkplatz, dem Innovationsgeist und andere ebenso wichtige schweizerische Werte.
    • Reto Disk 06.07.2017 16:06
      Highlight Highlight omg - ja, stimmt: Die 90er-Ethno-Swiss-Folklore im Terminal-E Shuttle ist mittlerweile so abgelutscht und echt zum Fremdschämen... Vielleicht fliegen die SRF-Leute zu oft und denken, das sei die Schweiz?
  • rundumeli 06.07.2017 12:06
    Highlight Highlight aber am schlimmsten ... international gesehen ... ist wohl der tatort-output vom SRF ... da wird das chliché des humorlosen , biederen schweizers mit diesem möchte-gern-bond gubser zementiert ... dem es völlig an selbst-ironie mangelt ... nein, sauertöpfisch dreingucken ist nicht zwingend cool ;-)

    User Image
    • Shlomo 06.07.2017 13:51
      Highlight Highlight Das schlimmste ist ja dann noch, dass dieser Tatort in der Provinz spielen muss.
    • Tomtom64 06.07.2017 14:23
      Highlight Highlight @ Shlomo: Ach was, Luzern gilt doch als erweiterte Agglo von Züri. So quasi Züri Midwest zwischen Züri und Züri West.
    • piedone lo sbirro 06.07.2017 16:24
      Highlight Highlight @Tomtom64
      @Shlomo

      einbildung und arroganz kann der reflexion schaden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bronko 06.07.2017 11:48
    Highlight Highlight TV schauen im klassischen Sinne ist eh ein alter Zopf. Ich sehe die Sender als Portale an und gucke nur noch Sendungen aus dem Archiv, wann ich will, was ich will. Und da gibts im SRF tatsächlich viel Interessantes zu sehen, den Quotenschund muss man sich ja nicht antun. Für Spielfilme gibts auch dementsprechende Portale.
    • piedone lo sbirro 06.07.2017 16:26
      Highlight Highlight @Bronko

      lange nicht mehr gelesen - aber gut getippt.👍
  • elco 06.07.2017 11:44
    Highlight Highlight Ich dachte ja schlimmer gehts nicmmer...

    üse Buurehof....!!!
  • FranciscoTarrega 06.07.2017 11:41
    Highlight Highlight am schlimmsten sind die sendungen mit kilchsperger, weil da nämlich kilchsperger vor kommt...
    • Lichtblau 07.07.2017 23:18
      Highlight Highlight Ich mag mich täuschen: Aber hat Simone Meier nicht mal öffentlich für den Roman K. geschwärmt, in irgendeinem Pendlerblatt?
      Vor einem halben Menschenalter und über Tage?
      Nicht schlimm, natürlich. Aber schon recht weit von der heutigen Frau Meier entfernt.
  • dath bane 06.07.2017 11:36
    Highlight Highlight Gibt wohl einfach eine grosse Gruppe von Rentnern, die den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen und gerne in der Vergangenheit und Klischees schwelgen. Und, sollte irgendwann mal bei "mini Beiz, dini Beiz" statt einem Weisswein getrunken, ein Joint geraucht werden, fleissig wütende Leserbriefe schreiben würden.
    Zuletzt wurde in der Schweiz mit Lara Stolls "Bild mit Ton" etwas richtig anarchistisches und experimentelles gesendet. Schade.
  • kurt3 06.07.2017 11:31
    Highlight Highlight Was pflegte einst RTL- Boss über sein Unterschichten TV zu sagen : " Wir machen das Fernsehen , das die Leute wollen .
  • sherpa 06.07.2017 11:29
    Highlight Highlight Wieso aufregen, man kennt SRF's "Wahnsinn"während den Sommermonaten seit Jahren und kann ruhig auch mal die Flimmerkiste ausschalten und braucht im Nachhinein nicht über dies und jenes Programm lästern. Ob bei SRF oder allen anderen In-und ausländischen Sender, welche der "Reprise" huldigen, besser wird es eh nicht.
  • Vachereine 06.07.2017 11:23
    Highlight Highlight Je bitterer die Zeiten, um so süsser die Ablenkung für den Pöbel.
  • Luca Brasi 06.07.2017 10:52
    Highlight Highlight Ich finde es ja immer bemerkenswert, dass viele Moderatoren in einer Stadt aufgewachsen sind und das ganze "Heile Welt"-Getue über Jahrzehnte mitmachen.
  • Lami23 06.07.2017 10:43
    Highlight Highlight Finde dass nicht so erdrückend. Aber ich sehe mir auch eher dok, kultur, club, rundschau, global, eco etc an. Und das sind super Formate.
    • dä dingsbums 06.07.2017 13:49
      Highlight Highlight Finde ich auch. Die Info Sendungen sind wirklich sehr gut.

      Die Unterhaltungssendungen von SRF sind auch nicht so mein Fall. Da schaue ich lieber einen Film oder eine Serie auf SRF 2.
  • Shin Kami 06.07.2017 10:40
    Highlight Highlight Und den ganzen Mist bezahlen wir auch noch, auch wenn wir es uns nie ansehen...
    • Thomas J. aus B. 06.07.2017 11:01
      Highlight Highlight In Deutschland wird auch gerne wegen den TV-Gebühren gejammert.
      Handkehrum wird dann auch alle Nase lang über die privaten Sendestationen gemault, wenn die nur Mist bringen.

      Lieber einen gewissen Betrag bezahlen und ein Mindestmass an Qualität erwarten können, als alles über Werbung finanziert und nur noch Dünnpfiff à la "Explosiv", "XY deckt auf", "Frauentausch", "Prominent" u.ä.
    • Driver7 06.07.2017 11:38
      Highlight Highlight nun, der Unterschied ist, das ich beim deutschen Trash-TV, den ganzen Deutschland-Sucht-den-jungel-big-brother Müll weder ansehen, noch BEZAHLEN muss..
    • meine senf 06.07.2017 12:28
      Highlight Highlight In Deutschland laufen die ganzen Casting-Shows und Klatsch-Sendungen immerhin im Privat-TV statt im Öffentlichen.

      Verstehe nicht, warum das Schweizer Öffentliche Fernsehen die ganze Zeit meint, Sendungen des deutschen Privat-TV auf Schweizerdeutsch abkupfern zu müssen.

      Es gibt aber durchaus auch Gutes. Radio SRF4 höre ich z.B. ziemlich oft. Viel informativer als Tagesschau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Corahund 06.07.2017 10:34
    Highlight Highlight Genial geschrieben, einfach realitätsnah und wahr.
    Dieser Artikel spricht mir aus der Seele. Danke und Bravo
  • Driver7 06.07.2017 10:31
    Highlight Highlight Danke für den Artikel. Mich würde das im Prinzip ja nicht stören, wenn mich der Spass nicht 450.- kosten würde.. aber anscheinend ist die Renter-Lobby (xd) im Bundeshaus stark vertreten, um dies als wichtig für alle zu definieren, und somit nichtmal ein schlauer Gegenvorschlag zur Billag-Initiative erstellt wird. Sie nehmen diese Abstimmung relativ auf die leichte Schulter.. ich hoffe dsa geht schief :-)
    • Ohniznachtisbett 06.07.2017 11:34
      Highlight Highlight Unser "Staatssender" wird nicht von Bundesbern gelenkt...so nebenbei. SRG Generaldirektor de Weck wie auch TV Chef Matter sind beides Linke und beide aus Städten... Das SRF muss am Ende auch Quote machen und offensichtlich zappen immer noch mehr rein wenn etwas heile Welt kommt, als wenn bei Sternstunde Philosophie über irgend etwas abstraktes philosophiert wird...
    • meine senf 06.07.2017 12:30
      Highlight Highlight Warum müssen sie den unbedingt Quote machen?

      Die Gebühren sollten doch dazu da sein, dass nicht nur auf die Quote geschaut werden muss?

      Wenn Private und Öffentliche nur auf die Quote schauen, worin unterscheiden sie sich den noch?
    • Driver7 06.07.2017 12:39
      Highlight Highlight Nein, der Sender wird nicht vom Staat gelenkt, aber der Staat (besser die Politik) macht die Vorgaben ob und wieviel ich dafür zu bezahlen habe. Und wenn SRF auf Quote aus ist, kann man ja Billag getrost abschaffen und ein Pay-TV daraus machen.
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  • dommen 06.07.2017 10:19
    Highlight Highlight "...lauert ganz zufällig im Wald einer Frau auf..." 😂
  • Miss_Anthrope 06.07.2017 10:19
    Highlight Highlight Simone, das wär doch was für Wein doch! :)
    • kebabverkaufer 06.07.2017 10:27
      Highlight Highlight a propos wein doch, frau meier ignoriert ihren kollegen zappella. :D
  • Genital Motors 06.07.2017 10:19
    Highlight Highlight Du hast den Sport vergessen!! SRF2 ist Nationalheiligtum.
    • Hammerzeit 06.07.2017 12:16
      Highlight Highlight Ich glaub der Sport und ab und zu die Tagesschau sind die einzigen Gründe weshalb ich nicht auf SRF Fernsehen verzichten möchte...
  • Howard271 06.07.2017 10:18
    Highlight Highlight Die Landfrauen können sich zumindest alle denselben Coiffeur teilen: Modell "praktischer Kurzhaarschnitt, getönt" - nach Belieben mit einer frechen knalligen Farbsträhne!
    • Oly 06.07.2017 10:42
      Highlight Highlight Das Ende einer jeden Frau, wenn die Coiffeuse etwas "Freches" vorschlägt....
    • Chrigu91 06.07.2017 13:13
      Highlight Highlight Haha ja voll xD
  • todesnachti 06.07.2017 10:12
    Highlight Highlight Sie müssten nur mal nach Deutschland schauen, die Formate (zumindest auf ARD) sind durchwegs besser, die Nachrichten (trotz kürzer) sind gehaltvoller und sogar Frontal21 von ZDF ist nicht mehr so scheisse wie früher.
    • giandalf the grey 06.07.2017 10:38
      Highlight Highlight Falls du zu den News eine Expertenmeinung wünschst: Mein Dozent in Journalistische Formate ist Chef vom Dienst beim ARD und er hält sehr grosse Stücke auf die News des SRF, vor allem auf 10vor10.
  • Rakete 06.07.2017 10:12
    Highlight Highlight Ungefähr dreimal im Jahr treffen ich mich mit 2 anderen Auslandschweizern beim Heimatbesuch, trinken Bier (Quöllfrisch) und schauen SRF 1 und gröhlen dabei nur noch weils einfach so was von klischeehaft und unfreiwilig komisch ist! SRF, bitte bleib so, ihr seit das Sahnehäubchen wenn ich "id Heimat" fahre.
  • Amboss 06.07.2017 10:11
    Highlight Highlight Hehe, ausgesprochen witziger und treffender Beitrag.

    Eine Frage bleibt aber im Raum stehen: Was soll SRF denn sonst senden? Gar nicht so einfach.

    Klar, Film, Serie und Sport geht immer, aber dafür gibt's ja SRF 2.

    Aber neben Einstein, Kassensturz und News ist noch ganz viel Raum, den man füllen muss. Schweizspezifisch, für sonst wäre die Billag-Milliarde nicht gerechtfertigt.

    Wie füllt man diesen Raum?
    Oder anders gefragt: Wie sähe ein Samstag Abend Programm mm aus, was auch einer "jüngeren" Generation bis ca. 40 Jahre gefällt?

    Schwierig, schwierig, diese Fragen zu beantworten...

    • satyros 06.07.2017 10:28
      Highlight Highlight Diese Sendungen sind an sich ganz ok. Das Problem ist, dass alle das gleiche Bild der Schweiz zeigen. Die Mehrheit der Schweizer lebt in Städten im Fernsehen kommen grösstenteils Bauern.
    • Amboss 06.07.2017 11:06
      Highlight Highlight Ich glaube, die Sendungen etwas städtischer darzustellen, würde nichts bringen.
      Das wären einfach Folkloresendungen im Hipstergewand.
      Da ist scheitern vorprogrammiert.

      Aber ich glaube, das Problem liegt wirklich tiefer. Fernsehen ist ein Medium aus dem 1960er Jahren - mit diesem Medium die Formel für 2017 zu finden, ist sehr schwierig. Bisher hat dies noch niemand geschafft.
      Auch RTL sendet 15-20 jährige Sendeformate am Samstagabend (DSDS, etc...) und hat noch nichts neues gefunden
    • Aeschbi 06.07.2017 11:49
      Highlight Highlight Das mit den veralteten Sendeformaten ist tatsächlich ein Problem, das von der Medienlandschaft erkannt und mehr oder minder bekämpft wird. Ich kann an dieser Stelle wärmstens die Talkshow "Schulz und Böhmermann" (für mich ist das Fernsehen im Jahre 2017) auf ZDFNeo empfehlen. Eine Sendung, die wagt (deshalb nicht wirklich mehrheitsfähig ist) und manchmal auch scheitert, was auch okay ist, da das Scheitern gewissermassen zum Konzept gehört.
      Man kann von Böhmi halten was man will, aber sein Bestreben, die in der Entwicklung stagnierende TV-Landschaft voranzubringen, muss man ihm zu Gute halten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • burgi.ch 06.07.2017 10:06
    Highlight Highlight Ich behaupte mal, dass ich recht viel SRF konsumiere, zumindest im Vergleich mit dem Durchschnitt meiner Altersklasse.

    Ich habe aber kaum je eine Sendung übers Joel e, über Trachten, Volksmusik und die für euch offenbar so sehr unrealistische Heile Welt.

    Man muss sich das Programm einfach nach seinem Geschmack aussuchen, ich für meinen Teil wähle u. A. Einstein, Deville, auch mal Kassensturz und ganz neu: SRF He!matland sowie weiter Dokus und Reportagen.

    Und dank der sehr guten Mediathek kann man sich die Sendungen auch am Samstagabend anstelle der Unterhaltungskisten reinziehen. ☺️
    • Lami23 06.07.2017 10:40
      Highlight Highlight Mache ich auch so, hatte noch nie fas Gefühl einer Klischeeüberdosis.
  • saukaibli 06.07.2017 10:02
    Highlight Highlight Naja, was soll das SRF denn machen? Wenn sie eine Satieresendung machen, gehen die SVPler wieder auf die Barikaden und der Ombudsmann muss Überstunden schieben. Das gleiche wenn eine kritische Dokumentation oder so etwas gesendet wird. So bleibt halt nur so weichgespülte, ultraseichte, klischehafte Familienunterhaltung. So wird das SRF wenigstens nicht andauernd vom Presserat gerügt. Im Schweizer TV ist nun mal nur erlaubt was wirtschafsfreundlich, politisch neutral und ja nicht investigativ ist. Viel mehr als Volklore bleibt da nicht übrig.
    • Amboss 06.07.2017 10:31
      Highlight Highlight Etwas gar einfach hier einfach der SVP die Schuld zu geben.
      Gerade weil SRG-Befürworter in jedem Atemzug betonen, wie unabhängig die SRG von der Politik sei.

      Einer politisch unabhängigen Organisation von der Grösse und der Bedeutung der SRG dürfte man schon ein bisschen mehr Selbstbewusstsein zutrauen.

      Aber vermutlich ist genau das Problem: Das Selbstbewusstsein fehlt - also macht man nur noch, was risikolos ist.
    • saukaibli 06.07.2017 11:29
      Highlight Highlight @Amboss: Schau dir mal die Daten von der Ombudsstelle an, es gehen immer am meisten Beschwerden ein, wenn ein Bericht negativ für die SVP ausfällt oder wenn ein Witz über rechte Politiker gemacht wird. Klar gibt es auch sonst Beschwerden, aber die meisten kommen statistisch von Rechtskonservativen und Religiösen.
    • Amboss 06.07.2017 11:55
      Highlight Highlight @saukaibli: Klar ist das so! Oder ich kann es mir zumindest gut vorstellen (habs nicht geprüft).

      Und jetzt?
      Ist das ein Grund, in Tränen auszubrechen? vor der grossen SVP auf die Knie zu gehen?
      "Liebe SVP verzeih mir, wir werden nie mehr was böses über dich sagen und nur noch Trachtensendungen senden"

      Halloo? Was soll das?
      Eine unabhängige Organisation wie die SRG muss doch nicht gleich vor der SVP einknicken.

      Manchmal scheint es mir, für Leute wie dich ist die SVP König voms Schweiz...

      Klar, ist eine Beschwerde berechtigt, muss man handeln. Aber doch nicht vorher...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Resistance 06.07.2017 10:00
    Highlight Highlight Wer luegt den hüt no fernseh ussert pensionischte? Aso münds mache was publikum lueget! :-)
    • Genital Motors 06.07.2017 10:17
      Highlight Highlight Ich.
    • Resistance 06.07.2017 12:36
      Highlight Highlight Den wür ich mir gedanke mache, will es git so gueti möglichkeite sich am bildschirm unterhalte zlah ohni uf live tv agwisse tsi!
  • Thomas J. aus B. 06.07.2017 09:55
    Highlight Highlight Das meiste von dir aufgezählte kucke ich mir wegen der ganzen "Folklore" und den gestellten Begegnungen gar nicht erst an (ich halte Jordi und Hartmann im TV schlicht nicht aus). Und bei "Mini Beiz, dini Beiz" ist der Sprecher aus dem "Off" alleine ein Grund wegzuschalten. Da braucht's nicht einmal die Protagonisten dazu.
    Mit den Schauspielschülern versuchte ich es , habe nach 1,5 Folgen abgebrochen. Egozentrik, hochgestochenes Geschwafel, gefilmte Übungen mit Gebrüll und "sich selber ausdrücken", schauderhaft.

    "Fiirabig" hingegen gefällt mir als Format und Dok/Reporter bringen's ab und an.
  • Ohniznachtisbett 06.07.2017 09:50
    Highlight Highlight SRF zeigt jede Woche einen meist "urbanen" Kurzfilm, es gibt die Sternstunden, den Literaturclub, Kulturplatz, die DOKs, die Songmates, die Sommer- bzw. Winterchallenges, sie berichten jetzt dann wieder über die Festivals im Lande mit viel Musik. Es gibt also noch sehr viel mehr, als die Landfrauenküche.
    Ah und btw: Zürcher haben häufig eine sehr mühsame Attitüde und ich - notabene selbst Zürcher - verstehe, dass viele uns gegenüber Vorurteile haben...
  • meine senf 06.07.2017 09:50
    Highlight Highlight Fernsehen ist nicht zum Wegzappen da, sondern zum Ausschalten.

    So funktioniert halt das mit den Klischees:
    TV will, wegen den Einschaltquoten, dass Zuschauer möglichst zufrieden sind. Das sind sie, wenn ihre Vorstellungen bestätigt werden.
    Bei Zuschauern verstärken sich dadurch die Klischees, schliesslich sagt der TV doch, dass sie stimmen.

    Die Mehrheit wohnt ja weder im Zentrum einer Grossstadt noch in einem Bergdorf. Sondern irgendwo im Agglo-Brei, weder richtig Stadt noch Land. Mit den erwähnten Sendungen können daher gleich die Klischees über die Stadt und Land bedient werden.
  • The_ugly_truth 06.07.2017 09:45
    Highlight Highlight Danke, danke, danke!

    Mir geht dieses "auf dem Land ist heile Welt"-Klischee so was von auf den Sack. Zum Service Public sollte es auch gehören, die dunklen, abgefuckten Seiten der Schweiz zu zeigen - und die gibt es sowohl auf dem Land wie in der Stadt.

    Zum Glück hat sich die jüngere Generation längst von diesem Schrott abgewandt.
    • Thomas J. aus B. 06.07.2017 09:59
      Highlight Highlight Wenn man sich ab und an Dok/Reporter ankuckt kommt je nach Thema auch das unschöne/unvorteilhafte/unangenehme in die Wohnzimmer.

      Aber es ist so, es ist sehr viel Folklore im SRF.
  • Ruedi Frei 06.07.2017 09:43
    Highlight Highlight 1000% korrekt, diese ewige Gekoche, Trachten, Rumgelaufe von Hartmann, Endloses Wettergeschnorre von Buchelis Truppe,volksdümmliche Gesinnge usw. Das ist nicht die Schweiz!!! Auch wenn man sich etwas breiter informieren will, muss man leider die Nachrichten von ARD/ZDF schauen. Und noch was: wieso wird eigentlich das Wetter auf Schwiizerdütsch geplappert? Ein Tourist oder Anderssprachige verstehen kein Wort - extrem unanständig, oder verstehen nicht alle Hinterwäldler Hochdeutsch...
    • Ms. Song 06.07.2017 10:03
      Highlight Highlight Ich finde es gut, dass das Wetter auf CH- Deutsch vorgetragen wird. 1. ist es meistens selbsterklärend und 2. kann sich jeder Touri oder anderssprachige auch im Internet über die aktuelle Wetterlage informieren. Wenn ich in Land XY bin, erwarte ich auch nicht, dass das Wetter auf meine Muttersprache vorgetragen wird. In der Schweiz wird nun mal Mundart gesprochen. Es ist despektierlich, das als Hinterwäldertum abzustempeln. In jedem Land gibt es Dialekte und Mundarten.
    • meine senf 06.07.2017 10:07
      Highlight Highlight Ich habe noch nie als Tourist in irgendeinem Land den Wetterbericht des lokalen TV angeschaut. Und das auch schon in den Zeiten vor Internet.
    • Ruedi Frei 06.07.2017 10:10
      Highlight Highlight Wie erklärt es sich denn, dass die ganzen Nachrichten auf Hochdeutsch sind und das Wetter nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ms. Song 06.07.2017 09:36
    Highlight Highlight Sven Epiney, Fabienne Louves, Marc Sway. Gilbert Gress und Bligg- hast Du eine Sendung gesehen, hast Du alle gesehen.
  • What’s Up, Doc? 06.07.2017 09:33
    Highlight Highlight Merci Simone.
  • Dominik Treier (1) 06.07.2017 09:31
    Highlight Highlight Ich kann diese sogenante "Volkskultur", welche wirklich mehr mit heile Welt und Berglerklischees zu tun hat als mit der realen Schweiz schon lange nicht mehr sehen... Die Schweiz war nie ein Land in dem Jeder jodelt und Alphorn spielt, aber wenn man sich ein Beispiel an SRF nimmt, dürften wir nichts anderes machen... Nichts gegen Jodeln und Alphorn, aber es wird wirklich auch noch anderes gemacht in der Schweiz...
    • Genital Motors 06.07.2017 09:43
      Highlight Highlight ja. gekocht. en masse!

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