Schweiz
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SP-Nationalrat Tim Guldimann tritt zurück. Bild: KEYSTONE

Nationalrat Tim Guldimann tritt zurück – seine Begründung lässt aufhorchen

Tim Guldimann, ehemaliger Schweizer Botschafter in Berlin und SP-Politiker, tritt als Nationalrat zurück. Er will sein Mandat Ende der Frühlingssession niederlegen, wie die SP des Kantons Zürich mitteilt. Sein Nachfolger wird der ehemalige Juso-Chef Fabian Molina.

19.02.18, 06:19


Guldimann war in den Parlamentswahlen vom Oktober 2015 mit einem Glanzresultat in den Nationalrat gewählt worden. Der 67-Jährige ist der Zürcher SP angeschlossen, in Bundesbern vertritt er aber vor allem auch die Anliegen der Auslandschweizer und Auslandschweizerinnen, zu denen er selbst gehört.

Der ehemalige Diplomat lebt mit seiner Familie in Berlin. Seinen Rücktritt begründet Guldimann in einem Schreiben an die Mitglieder der SP Kanton Zürich damit, dass es schwierig sei, «in einem Milieu zu leben und in einem anderen Milieu Politik zu machen».

Umzug komme nicht in Frage

«Um diese Distanz zu überwinden, hätte ich viel mehr Zeit im Kanton Zürich verbringen müssen», zitiert die SP weiter aus dem Schreiben. Diesen Anspruch an die Ausübung des Nationalratsmandats könne er jedoch mit seinem Anspruch an sich selber als Familienvater nicht in Einklang bringen.

Die Gleichstellung von Mann und Frau sei ein zentraler Punkt seines Wahlprogramms gewesen. Nun sei es an ihm, sie auch selber umzusetzen. Ein Umzug in die Schweiz komme nicht in Frage – seine beiden Töchter gingen noch zur Schule, und seine Frau sei berufstätig.

Guldimann hatte aber auch von Anfang an klargemacht, dass er als Auslandschweizer auch im Ausland wohnen werde. Die Flugtickets zwischen Bern und Berlin werden ihm für die Sessionen jeweils als Spesen zurückvergütet – anstelle eines GA.

Phantomdiskussionen

In einem Interview mit den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Bund» vom Sonntag äussert Guldimann auch Kritik am Berner Politbetrieb. In der Schweiz oder im Parlament gehe es «nur darum, wie wir uns mit Europa arrangieren, damit wir nicht beitreten müssen. Oder wir führen eine Phantomdiskussion über fremde Richter.»

Auch gesellschaftspolitisch bringt er Kritik an: Die Schweiz sei punkto Gleichstellung immer noch von gestern. «Jeder kleinste Schritt wird sofort blockiert.»

Aus all diesen Gründen tritt Guldimann nun noch vor Ablauf der Legislatur, nach insgesamt zweieinhalb Jahren im Amt, zurück. Die Zürcher SP bedauert den Rücktritt Guldimanns. Seine Beweggründe seien jedoch absolut nachvollziehbar und verdienten Respekt, schreibt die Partei.

Verjüngung

Auf Guldimann folgt der Ex-Juso-Chef und Zürcher Kantonsrat Fabian Molina. Mit ihm erhielten die SP und der Kanton Zürich eine weitere starke Stimme in Bern, freut sich die SP. Zudem trage dieser Wechsel zur Verjüngung des Nationalrates und der SP-Fraktion bei. Molina ist 27 Jahre alt – und nicht der erste ehemalige Juso-Präsident, der den Sprung ins Bundeshaus schafft.

Fabian Molina wird den Sitz von Tim Guldimann im Nationalrat erben. Bild: KEYSTONE

Er übernahm 2014 den Juso-Vorsitz von David Roth, 2016 gab er das Präsidium wieder ab. Nach intensiven Jahren werde es nun «Zeit für die erste Frau an der Spitze», sagte er damals. Nachfolgerin wurde Tamara Funiciello.

Seit 2017 sitzt der Jungpolitiker im Zürcher Kantonsrat. Er ist dafür bekannt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Derzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Swissaid – laut der Internetseite des Hilfswerks ist er dort für Rohstoffpolitik und Unternehmensverantwortung zuständig. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 21.02.2018 05:29
    Highlight Bekommt Guldimann jetzt jeden Monat noch eine zusätzliche Rente aus der Schweiz nach Berlin überwiesen?
    0 1 Melden
  • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 18:13
    Highlight Ziemlich fadenscheinig Begründung zum Rücktritt.
    Ich sag es mal so: Eine verantwortungsvolle, intelligente Person die mit der Politik vertraut ist und für ein solches Amt kandidiert, sollte doch auch im voraus abschätzen können welcher Aufwand daraus entsteht. Und ich denke das ist auch der Fall.
    Ich denke eher dass er sich aus seinem "Elfenbeinturm" heraus (um nicht von "Blase" zu spreche ;)) verschätzt hat was politische Rahmenbedingungen und der Grundtenor in der Schweiz angingen. In Anlehnung an einen Politiker aus einer anderen Partei: Ein "Kei-Luscht"-Manöver sozusagen
    5 1 Melden
  • C-Cello 19.02.2018 15:11
    Highlight Typisch SP. Der arme Herr Guldimann, er hat nicht gewusst wie weit Berlin von Bern weg ist. Deprimierend für die Politik in der Schweiz ist, dass sich dadurch der Juso-Kindergarten im Nationalrat vergrössert.
    22 7 Melden
  • p4trick 19.02.2018 13:16
    Highlight "Die Gleichstellung von Mann und Frau sei ein zentraler Punkt seines Wahlprogramms gewesen. Nun sei es an ihm, sie auch selber umzusetzen. Ein Umzug in die Schweiz komme nicht in Frage – seine beiden Töchter gingen noch zur Schule, und seine Frau sei berufstätig."

    Kann mir bitte jemand/jemandin erklären was das mit Gleichstellung zu tun hat? ich verstehe diesen Absatz nicht.
    21 6 Melden
    • C-Cello 19.02.2018 16:55
      Highlight @p4trick
      Ich verstehe diesen Absatz nicht.

      ...er wohl auch nicht!
      9 2 Melden
  • Max Dick 19.02.2018 10:05
    Highlight Nationalrat Tim Guldimann tritt zurück - seine Begründung zeigt, dass er ein Jammeri ist.
    44 21 Melden
  • Lowend 19.02.2018 09:50
    Highlight Ich habe lange im Ausland gelebt und kann Tim Guldimann gut verstehen!

    Dieser dauernde Wechsel zwischen dem weltoffenen Berlin und dem verstockten Berner Politbetrieb muss jeden denkenden und fühlenden Menschen zermürben.

    Aber wie sagt man so schön; Jedes Land hat die Politik, die es verdient und so wünsche ich Tim Guldimann und seiner Familie weiterhin viel Glück und Erfolg im schönen Berlin.
    42 89 Melden
    • Madmessie 19.02.2018 10:45
      Highlight "Jedes Land hat die Politik, die es verdient".

      Das war jetzt aber nicht nett gegenüber den Deutschen.

      57 4 Melden
    • p4trick 19.02.2018 13:19
      Highlight @Lowend: Wie treffend das du das erwähnst. Die Schweiz hat ja genau die Politik die sie verdient, nämlich eine der besten weltweit!
      Unsere Politik besteht nicht aus Einzelpersonen, Danke Gott dass wir alle Parteien haben. Nur SVP oder nur SP oder nur FDP wäre alles eine blanke Katastrophe, aber trotzdem brauchts alle.
      22 6 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 18:17
      Highlight Scheints gibt es in Deutschland doch eine gewisse Menge Leute die mit der Politik unzufrieden sind und keine der GroKo-Parteien mehr wählen.

      Aber für dich sind dass dann wohl alles Nazis (AfD- und FDP-Wähler Nazis und Linke-Wähler Krypto-Nazis) und zählen deshalb nicht?

      "Schönen Berlin" - kommt auf die Gegend drauf an. Aber ich bin - wie du - auch zuversichtlich dass der SPler Guldimann sich eine noble Gegend leisten kann ;-)
      7 0 Melden
  • Martin C. 19.02.2018 08:54
    Highlight Die rückwärts gerichtete Politik der aktuellen politischen Führung verhindert jeglichen Vortschritt. Dies ist schon jetzt spürbar z.B. bei der Gleichberechtigung aber auch bei vielen anderen Themen (z.B. Konsumentenschutz, Arbeitsbedingungen, Energiepolitik, Umweltschutz, etc.)
    35 23 Melden
    • derlange 19.02.2018 23:54
      Highlight Wir suchen sich den Fortschritt.
      Ich glaub da sind wir auf gutem Weg!
      1 0 Melden
  • Quacksalber 19.02.2018 08:36
    Highlight Von aussen betrachtet ist schon absurd welche Themen in der Schweizer Politik dominieren. Da muss man schon mitten im Teig leben um das auszuhalten. Ich verstehe ihn vollkommen.
    48 38 Melden
  • Bijouxly 19.02.2018 07:26
    Highlight @watson Team
    Warum lassen seine Beweggründe "aufhorchen"? Oder ist das nur Clickbait...
    97 15 Melden
  • fiodra 19.02.2018 07:16
    Highlight Ich bin von Herrn Guldimann, den ich gewählt habe, weil er eine besonnene Stimme ist, enttäuscht. Stattdessen folgt ein Linksaussen, den ich nicht gewählt hätte. Ich fühle mich betrogen.
    99 31 Melden
    • Lowend 19.02.2018 09:45
      Highlight Auch Molina wurde von den Zürchern gewählt! Er liegt einfach auf dem Platz, der ihn zum Ersatzkandidaten macht. Ihre Agitation zeugt darum von sehr wenig Demokratieverständnis!
      43 54 Melden
    • Max Dick 19.02.2018 11:01
      Highlight Du hast das Wahlsystem nicht verstanden. Mit jedem Kandidaten, den du wählst, gibst du automatisch derjenigen Partei auch eine Listenstimme. Also wählst du eigentlich immer auch Leute, denen du deine Stimme gar nicht gegeben hast. Ob jetzt einer in der laufenden Legislatur zurücktritt oder nicht, spielt da gar keine Rolle.
      27 1 Melden
    • SeineEminenz 19.02.2018 11:18
      Highlight Molina wurde eher aufgrund seines Platzes in der Liste gewählt.
      23 2 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 18:20
      Highlight Ich mag mich noch erinnern aus welcher Richtung die Aufschreie kamen als bei der SVP wegen vorzeitiger Rücktritte die Kandidaten "nachrutschten"....Lustig.
      Ich finde es unabhängig von der Partei daneben. Wie wäre es wenn der Stuhl einfach leer bliebe bis zu den nächsten Wahlen?
      5 2 Melden
  • sdv520 19.02.2018 07:06
    Highlight finde es sackschwach von ihm und er erweist der linken damit einen bärendienst. ich habe ihn damals in gutem glauben gewählt, aber in berlin leben und nebenbei bisschen nr sein geht halt nicht. und dann erst noch sein nachfolger....die sp sollte dringendst über die bücher, will sie nicht das gleiche schicksal ereilen wie die spd http://n
    70 24 Melden
  • Schneider Alex 19.02.2018 06:31
    Highlight AuslandschweizerInnen stimm- und wahlberechtigt ohne die Konsequenzen tragen zu müssen?

    Viele AuslandschweizerInnen haben ihr Heimatland für lange Zeit oder gar für immer verlassen, trotzdem haben sie gemäss Art. 136 und Art. 143 BV die vollen Mitwirkungsmöglichkeiten in Bundesangelegenheiten. Die Konsequenzen ihres Abstimmungs- und Wahlverhaltens müssen sie aber nicht tragen. Im Vergleich zu den langjährig hier anwesenden AusländerInnen ohne Stimm- und Wahlrecht ist das paradox.
    103 57 Melden
    • Pafeld 19.02.2018 09:25
      Highlight Das Recht haben ja auch Leute, die mit einem Bein schon in der Urne stehen. Und auch Leute, die es mit der Informationspflicht vor einer Abstimmung nicht soooo genau nehmen.
      35 8 Melden
    • Schneider Alex 19.02.2018 10:52
      Highlight @Pafeld
      Manchmal nimmt es auch unser Bundesparlament nicht so ganz genau mit der Umsetzung von angenommenen Verfassungsartikeln.
      19 9 Melden
    • Kayenta 19.02.2018 11:38
      Highlight Guldimann hätte mit ein bisschen Überlegung vorher wissen können, auf was er sich einlässt. Wollte er seine Rente aufbessern?
      Pafeld: Und ein Mitwirkungsrecht haben leider auch viel zu viele Leute, die noch nicht trocken hinter den Ohren sind. Gerade so jemand wird den Platz von Herrn Guldimann einnehmen. Leider.
      17 13 Melden
    • Pafeld 19.02.2018 13:14
      Highlight @Schneider Alex
      Welchen Verfassungsartikel hat denn das Bundesparlament mit der Umsetzung nicht ganz so ernst genommen?
      3 7 Melden
    • Schneider Alex 19.02.2018 16:59
      Highlight @Pafeld
      Zweitwohnungsartikel und MEI-Umsetzung.
      4 1 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 18:22
      Highlight @Pafeld: Gleichberechtigung: Beispiel Militärpflicht
      4 0 Melden
    • Pafeld 19.02.2018 20:16
      Highlight Wie soll das Parlament denn einen Verfassungsartikel mangelhaft anwenden, wenn er noch gar nicht in der Verfassung drinn ist? Aus einer angenommenen Initiative resultiert nicht automatisch ein neuer Verfassungsartikel. Für die Umsetzung ist immer das Parlament zuständig. War auch nie anders.
      Die MEI stand in krassem Widerspruch zur Gesetzgebung der Billateralen, ohne das sie diese effektiv behandelt hätte. MEI und Billaterale wären folglich im Widerspruch zueinander gewesen. Weil die Initiative mangelhaft ausformuliert war, blieb nur eine sinnesgemässe, Umsetzung, die mit der bestehenden
      0 3 Melden
  • Juliet Bravo 18.02.2018 23:47
    Highlight Schade! Seine Sicht auf die Welt, Europa und auf den Platz der Schweiz in Europa und der EU wird mir fehlen.

    Alles Gute Fabian Molina!
    74 151 Melden
    • Staedy 19.02.2018 07:44
      Highlight Wer in seinem Alter und mit seiner politischen Erfahrung die Anforderungen und den Aufwand an sein Nationalratsamt nicht abschätzen kann, dem ist aus Sicht der Schweiz kaum nachzutrauern. Viel mehr erscheint es, dass dahinter wohl einfach so ein persönliches Kalkül stand. So unter dem Motto; Lebensziele, auch das möchte ich einmal gemacht haben. Seine politischen Ansichten in Ehren, sein Verhalten und seine Leistung in diesem Amt sehr bescheiden.
      64 24 Melden
    • äti 19.02.2018 12:33
      Highlight @steady, da du offensichtlich die gesamte Lage von Herrn Guldimann kennst, was müsste er wann tun und warum? Wie misst du die Leistung von Parlamentariern? Würde gerne was lernen.
      4 10 Melden
  • Luca Brasi 18.02.2018 21:33
    Highlight Man hat ihm schon vor der Wahl gesagt, dass das mit dem Wohnsitz in Berlin kaum machbar ist, aber nein...
    Die Zürcher SP ist -sagen wir einmal- "speziell"...
    322 75 Melden
    • ujay 19.02.2018 05:06
      Highlight ....immer dieser "man"....wer ist denn das?
      72 90 Melden
    • Luca Brasi 19.02.2018 07:32
      Highlight @ujay: Journalisten, andere Politiker, meine Coiffeuse, etc.

      Hier noch für Sie aus dem Duden:
      https://www.duden.de/rechtschreibung/man_jemand_irgendeiner_irgendeine
      41 14 Melden
    • äti 19.02.2018 07:44
      Highlight .. aha, Herr Guldimann darf nicht selber über seine Zukunft entscheiden. Es gibt noch Parteien wo das geht.
      27 23 Melden
    • Bacchus75 19.02.2018 07:48
      Highlight Zumindest ist er Konsequent. Andere Nationalräte ändern nichts obwohl sie die meisten Abstimmungen verpassen...
      51 10 Melden
    • ujay 19.02.2018 13:30
      Highlight Ja Brasi, für Wortwitz kann ich dir keinen Link vermitteln, den versteht "man", oder nicht....
      2 4 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 18:28
      Highlight @äti: Wenn man für ein Mandat kandidiert dass 4 Jahre dauert dann ist Kritik an einem vorzeitigen Rücktritt doch berechtigt.
      Er hat doch auch mal entschieden zu kandidieren für 4 Jahre.
      3 0 Melden
    • äti 19.02.2018 19:39
      Highlight @bullshit, ich glaube nicht, dass Aussitzen eine gute Lösung ist. Für beide Seiten. Zudem sind mir jene Parlamentrier eher zuwieder, die einfach die Parteiparole abspielen ohne viel eigenes Denken. Sich am Status und Honorar freuen, möglichst lange. Da orte ich einige. Also, wenns nicht klappt, dann ändern. Macht man im Beruf auch so, hoffe ich.
      0 2 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 20:13
      Highlight Also sorry, aber die meisten Politiker erreichen nicht viel ihrer Ziele im Parlament weil zuviel Widerstand und andere Meinungen vorhanden sind, ob Guldimann Parteiparolen abspielen will oder nicht ist am Ende immer ihm überlassen.
      Parlamentarier ist in der Schweiz kein "Beruf", sondern eben ein von den Wählern übertragenes Mandat.
      Weil es nicht so toll läuft und mit (im voraus absolut vorhersehbaren) Nachteilen fürs Privatleben verbunden ist, einfach mal die Meinung ändern und die Wähler die er ja angeblich vertreten wollte und die ihn deswegen gewählt haben im Stich lassen, ist schäbig.
      1 0 Melden
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 20:15
      Highlight Und ob andere einfach ihre Zeit absitzen und sich übers Geld freuen ist erstens klassischer Whataboutismus und zweitens völlig unerheblich da wir auch weiterhin diesselbe Zahl an NR-Sitzen finanzieren.
      Zukünftig einfach mit Molina. Sarkasmuswarnung: Das könnte unter dem Strich sogar teurer werden. ;)
      1 0 Melden
  • Raphael Stein 18.02.2018 21:08
    Highlight Als er gewählt wurde dachte ich, warum nicht. Eine andere Sicht auf die Schweiz schadet gar nicht. Ehrliche Gründe vorzeitig abzutreten hat er auch. Wenn ich bloss wüsste was mich dran stört.
    121 18 Melden
    • atomschlaf 19.02.2018 00:43
      Highlight Mich stört einzig sein Nachfolger.
      106 45 Melden
    • äti 19.02.2018 07:48
      Highlight Störende Nachfolger gibts überall - und immer bei den Andern. Am besten ist, man sorgt bei den Eigenen für Nicht-Störende, sofern man kann und darf.
      21 11 Melden
    • Phrosch 19.02.2018 09:00
      Highlight Mich stört, dass er schon vor der Wahl hätte wissen können, dass genau diese Schwierigkeiten auf ihn zukommen. Er hätte überlegen können, ob er das hinbekommt oder nicht. Schade, seine Sicht wäre weiter ein wichtiger Beitrag in den Diskussionen, auch wenn er das frustrierend findet.
      15 7 Melden
    • Pafeld 19.02.2018 09:27
      Highlight Mich hat es auch gestört, dass ein mehrfach abgewählter Herr Schlüür zwei mal wieder nach Bern gerutscht ist. Lernen Sie damit zu leben.
      23 7 Melden
  • Hustler 18.02.2018 20:52
    Highlight Ich finde das eine Frechheit. In Berlin leben und einen auf Nationalrat machen?
    Und Mollina wird jetzt einfach so mir nichts dir nichts Nationalrat?
    106 182 Melden
    • Pisti 18.02.2018 23:17
      Highlight Ganz normaler Vorgang, Molina hatte am meisten Stimmen von den nicht Gewählten.
      Fragwürdiger ist eher sein Beruf, er betreibt Rohstoffpolitik bei einem Hilfswerk. Hat man wohl für den Molina ein gut bezahltes Jöbli geschaffen mit Spendengeldern. Die Leute überlegen sich anscheinend nicht wen sie wählen.
      76 55 Melden
    • leu84 18.02.2018 23:20
      Highlight Das Nachrücken gilt für alle bei Proporzwahlen nichtgewählten PolitikerInnen. Sofern kantonale Bestimmungen nichts anderes sagen.
      51 2 Melden
    • FrancoL 18.02.2018 23:37
      Highlight Du hältst ja nicht besonders viel von Wahlen? Molina wurde auf den ersten Ersatzrang gewählt ob Dir das passt oder nicht.
      83 18 Melden
    • Dominik Treier (1) 18.02.2018 23:44
      Highlight Wenn er zum Wohle aller Einwohner dieses Landes Politisiert und nicht nur für einige Wenige oder sein eigenes Portemonnaie, was man meiner Meinung nach lange nicht von allen unserer Parlamentarier behaupten kann, dann wäre es mir mit Verlaub lieber Hustler, komplett scheissegal wenn er das auch vom Südpol aus täte...
      41 9 Melden
    • phreko 18.02.2018 23:46
      Highlight Hast du ein Problem mit dem Proporz-Wahlsystem?
      36 12 Melden
    • Schiri 19.02.2018 00:11
      Highlight Kennst du das mit den Listen?
      40 5 Melden
    • Platon 19.02.2018 00:38
      Highlight @Hustler
      Öhm, kennst du unser System?
      41 8 Melden
    • barbablabla 19.02.2018 01:35
      Highlight Frau Martullo lebt auch in Zürich, hat jedoch in Graubünden kandidiert. Same same but different
      63 14 Melden
    • ujay 19.02.2018 05:04
      Highlight 😱😱😱huch...ein Eidgenosse🙄
      27 11 Melden
    • Tsunami90 19.02.2018 06:51
      Highlight Das wussten die Wähler bereits bei seiner Kandidatur und das Molina nachrückt war klar und richtig , da er der nächste auf der Liste gemäss erhaltenen Stimmen ist.
      31 1 Melden
    • äti 19.02.2018 08:03
      Highlight @pisti, was verdient er bei seinem Pöstli denn so?
      16 1 Melden
    • Feihua 19.02.2018 10:20
      Highlight Man könnte auch sagen, Guldimann hatte schon damals nur dank seiner Bekanntheit den Sitz gewonnen und so bereits seit langem engagierte "Ochsentour"-Politiker überholt.
      So hat Molina durchaus ein Recht auf diesen Sitz.

      Ähnlich sind auch Köppel, Martullo-Blocher, Aebischer etc vorgegangen. Bekannt sein ist anscheinend wichtiger als Positionen, Engagement und Haltungen.
      10 1 Melden
    • FrancoL 19.02.2018 11:19
      Highlight @Pisti, die Leute überlegen sich kaum etwas wenn sie nicht gleich wie zu wählen, war das Deine Message?
      5 1 Melden
    • Pisti 19.02.2018 12:41
      Highlight Äti er wird wohl marktüblich verdienen. Die Frage ist wohl eher wieso braucht ein Hilfswerk jemanden der sich mit Rohstoffpolitik befasst, ziemlich fragwürdig.
      FrancoL das wäre natürlich Ideal 😉
      1 2 Melden
    • äti 19.02.2018 14:30
      Highlight @pisti, dort wo Rohstoffe abgebaut werden, arbeiten wohl die Ärmsten.
      'Marktüblicher Verdienst' sagt mir nichts.
      1 1 Melden
    • phreko 19.02.2018 16:22
      Highlight Wenn ein Hilfswerk wirklich etwas bewirken will, dann muss es ja wohl auch bei den Ursachen ansetzen. Aber bei Pisti, könnte man meinen dass die ganzen Korruptions- und Umweltskandale in der 3. Welt kein Problem darstellen.

      Fragwürdig ist doch eher derjenige, der dies völlig OK findet.

      2 1 Melden
    • Pisti 19.02.2018 18:31
      Highlight Die Länder in denen Swissaid aktiv ist, sind aber nicht gerade dafür bekannt Rohstoffe abzubauen.
      Der Molina kann sich gerne als Nationalrat mit anderen Politikern treffen und die Situation vor Ort zu verbessern, bei Swissaid wird sein Einfluss gleich null sein.
      Mich stört eher an den sogenannten Hilfswerken dass dort ein Grossteil der Spendengelder in der Verwaltung versickert. Unter anderem für hohe Saläre. Aber jeder kann halten davon was er will.
      2 1 Melden
    • FrancoL 19.02.2018 19:12
      Highlight @Pisti, Ich mache eine ganz andere Erfahrung, aber Du hast für Deine Aussage sicherlich auch einige Beweise, denn sonst wäre es einfach einmal dumm dahergeredet. Ich konnte in 2-3 kleinere Hilfswerke hineinsehen und finde dass durchaus ein vernünftiges Verhältnis zwischen Verwaltungskosten und Einsatzgelder gegeben ist.
      1 1 Melden
  • Bijouxly 18.02.2018 20:28
    Highlight Bitte nicht Molina...
    325 132 Melden
    • Liv_i_am 19.02.2018 07:18
      Highlight Kannst du deine Aussage begründen?
      25 28 Melden
    • Triumvir 19.02.2018 10:02
      Highlight Kannst du das bitte begründen!?
      6 13 Melden
    • Beaudin 19.02.2018 10:14
      Highlight Ein Berliner geht, ein Ausländer kommt
      11 19 Melden
    • p4trick 19.02.2018 13:22
      Highlight @Beaudin: diese Aussage ist schlicht falsch! Ein Ausländer kann nicht Nationalrat werden!! Oder ist er Aargauer? :-)
      9 3 Melden
    • Tsunami90 19.02.2018 15:11
      Highlight Zürich zu Deutschland! 😘
      0 4 Melden
  • Raembe 18.02.2018 20:19
    Highlight Nachvollziehbare Gründe, wünsche ihm alles Gute.

    Einzig stört mich sein Nachfolger....
    96 70 Melden
    • Randy Orton 19.02.2018 01:07
      Highlight Was an Molina stört dich?
      30 49 Melden
    • Raembe 19.02.2018 07:59
      Highlight Gewisse Ansichten, ist mir teilweise zu radikal.
      19 6 Melden
    • Beaudin 19.02.2018 16:23
      Highlight Weil er die Schweizerfahne und den Schweizer Psalm am 1. August verbieten will.
      Sein Vater war ein linker Aktivist aus Chile und flüchtete in die Schweiz.


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    • Randy Orton 19.02.2018 18:59
      Highlight Raembe, welche gewissen Ansichten meinst du denn?
      0 1 Melden
    • Randy Orton 19.02.2018 19:00
      Highlight @Beaudin, der Vater von Martullo Blocher war ein Unterstützer des rassistischen Apartheidsregimes in Südafrika, bis in die Neunziger. So what?
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    • Raembe 19.02.2018 19:35
      Highlight Ein Beispiel hat Beaudin oben genannt mit der Hymne. Ein anderes seine Ansichten zur EU. Teilweise wirkt er aber auch ein wenig Scheinheilig, er kritisiert seine politischen Gegner für ihren Umgang mit Social Media, aber selbst beleidigt er Bortoluzzi via FB als Arschloch...
      1 1 Melden
    • Randy Orton 19.02.2018 23:18
      Highlight Okay, dann hat er eine andere politische Einstellung und andere Ansichten als du. Aber ich sehe nicht, was ihn bei den von dir genannten Positionen von anderen SP-Politikern unterscheidet.
      0 1 Melden
    • Raembe 20.02.2018 07:18
      Highlight Der einzige SPler soviel ich weiss der die Hymne am Nationalfeiertag verbieten will.

      Aber es stimmt schon das ich nicht mehr so begeistert bin von der SP.
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  • Radiochopf 18.02.2018 19:54
    Highlight Schade, denke er wäre auch ein sehr guter Bundesrat.. vorallem mal jemand der die Schweiz von „Aussen“ sieht und ein anderen Blick hat, wie man hier im Artikel lesen kann... Molina als Nachfolger?! Ohjeh...
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  • FrancoL 18.02.2018 19:46
    Highlight Es scheint mir weniger eine Sache der Distanz sondern eher das Tim Guldimann nicht erkannt hat, dass seine Ansichten zu Europa für eine grosse Mehrheit der Schweizer, inkl. einem Teil der SP, zur Zeit nicht tragfähig sind. Was nicht heisst dass sie nicht tragfähig sein könnten, wenn endlich die Blockade der Schweiz gegenüber der EU ein Ende finden würde und damit meine ich wiederum nicht dass es zu einem Beitritt kommen soll, sondern zu einem viel weniger verkrampften Meinungsaustausch unter Berücksichtigung der tatsächlichen Verhältnisse. Doch davon sind wir weit entfernt.
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    • walsi 19.02.2018 05:41
      Highlight Einen Meinungsaustausch unter Berücksichtigung der Verhältnisse. Sprich die EU diktiert und die Schweiz gehorcht.
      47 36 Melden
    • Candy Queen 19.02.2018 05:56
      Highlight Das Problem ist, dass der SP unliebsame Diskussionspunkte durchgehend als Phantomprobleme betrachtet werden. Die SP hat somit ganz klar erheblichen Anteil an der Blockade.
      60 23 Melden
    • äti 19.02.2018 07:53
      Highlight @walsi, gell am Montag regnets immer. Ist Fakt. Die Partei hat es gesagt. Am Montag regnets immer, überall, immer.
      15 11 Melden
    • FrancoL 19.02.2018 11:14
      Highlight ein Waldi, aber man sollte auch nicht das Umgekehrte versuchen; Die Schweiz hat das Diktat ist eben so falsch. Aber das sehen Sie wohl kaum!
      4 3 Melden
    • FrancoL 19.02.2018 11:15
      Highlight @SQ; Erhebliche Anteile? In einem Bundesrat mit 2 SP-Exponenten hat man da erheblichen Anteil? In einem Parlament mit klarer SP-Minderheit hat man da erhebliche Anteile an einer Blockade?
      Dein Verständnis von Verantwortung ist gelinde gesagt in Schieflage.
      8 7 Melden
  • olga 18.02.2018 19:39
    Highlight Naja, dass das Nationalratsamt von Berlin aus nicht zufriedenstellend erfüllt werden kann, war irgendwie abzusehen. Wünsche Fabian Molina nun alles Gute für seine neue Aufgabe!
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    • Nosgar 19.02.2018 08:13
      Highlight Sehe ich nicht so. Mit den heutigen Kommunikationsmöglichkeiten ist das nicht schwieriger als vom Bündnerland aus
      14 7 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 18.02.2018 19:35
    Highlight Guldimann war wirkungslos, eine politische Nullnummer.

    Ich bin froh folgt nun Molina, solche Linkspopulisten wie er werden dafür sorgen, dass weiter bisherige SP-Wähler sich nicht mehr mit solchen Scharfmachern und dieser Partei identifizieren können und dafür sorgen, dass die SP weiterhin konstant verlieren wird. Find ich gut.

    121 160 Melden
    • FrancoL 18.02.2018 23:32
      Highlight Glaube nicht dass Deine Rechnung aufgeht, aber Rechnen scheint ja sowieso nicht Deine Stärke zu sein.
      Haben Polteri wie Köppel, Amstutz, oder Rutz der SVP geschadet?
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    • FrancoL 18.02.2018 23:44
      Highlight Immer schön Deine Bewertung zu hören. Stellst Du an Dich auch so hohe Ansprüche oder ist bei Dir die Nullnummer erlaubt.
      27 39 Melden
    • Randy Orton 19.02.2018 01:11
      Highlight Was an Molinas Politik war bisher populistisch?
      23 43 Melden
    • karl_e 19.02.2018 11:37
      Highlight Goldjunge, was weisst du über die Gemütslage der SP-Wähler? Wählst Du etwa SP?
      6 3 Melden
  • Scaros_2 18.02.2018 19:32
    Highlight Man könnte ja auch in die Schweiz ziehen aber nein....
    44 91 Melden
    • äti 19.02.2018 07:59
      Highlight .. nur 5 Minuten mit der Materie befasst? Nein doch .. Etwas gelernt? Auch nicht .. na dann ..
      28 10 Melden
  • Telomerase 18.02.2018 19:26
    Highlight Hat der Herr gemerkt, dass die Arbeit als Nationalrat auch Arbeit beinhaltet und nicht nur Aperos?
    265 159 Melden
    • FrancoL 18.02.2018 23:34
      Highlight Wieso ist jemand der in Berlin lebt a priori ein Aperotrinker? Sonderbare Sicht der Politik, aber die niedrigen Kommentare sind wohl auch ein politisches Statement.
      50 51 Melden
    • Hugo Wottaupott 19.02.2018 01:41
      Highlight Die Aperos gelten als "Lohnbestandteil".
      18 24 Melden
    • ujay 19.02.2018 05:03
      Highlight Ja, und bei dir ist mit der Telomerase was schief gelaufen, gell😂😂😂
      22 23 Melden
    • Hugo Wottaupott 19.02.2018 07:16
      Highlight Bei mir muss kein Endstück wiederhergestellt werden.
      4 3 Melden
    • äti 19.02.2018 08:01
      Highlight @tole, zumindest weisst du jetzt, welcher Job nix für dich ist.
      10 4 Melden
    • kurt3 19.02.2018 11:58
      Highlight Ja , Tim Guldimann hats gemerkt . Und die Konsequenzen gezogen . Andere ziehen es vor , den Job zu behalten , dafür mit dauernder Abwesenheit zu glänzen .
      6 3 Melden

Valon Behrami und Ignazio Cassis – eine Tessiner Geschichte von Kampf, Krieg und Mitschuld

Fussballstar Valon Behrami floh einst vor der Gewalt im Kosovo ins Tessin. Der Tessiner Bundesrat Ignazio Cassis ermöglicht nun, dass mit Schweizer Waffen Gewalt in Bürgerkriegen ausgeübt wird. Ein Blick auf zwei Leben.

Das ist die Geschichte eines Kriegers, eines Kriegs und eines Fehlentscheids. Ihre Hauptfiguren sind zwei Tessiner. Sie spielt im kosovarischen Mitrovica, in Bellinzona, im russischen Rostow am Don und im Sitzungszimmer des Bundesrats im 1. Obergeschoss, Bundeshaus-West, Bern.

Die Geschichte beginnt am 4. Dezember 1990. Die Familie Behrami, Vater Ragip, Mutter Halime, der damals 5-jährige Valon und seine 7-jährige Schwester Valentina überqueren in einem Bus aus Mitrovica im Kosovo kommend …

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