Schweiz
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«Seien Sie kritisch, nicht intolerant», sagt watson-User David S. im Editorial

Bei der Gratiszeitung «20 Minuten» hat SVP-Chef Toni Brunner das Editorial gekauft. In der watson-Serie #WennMir20minGehörenWürde dürfen alle anderen eines schreiben. Jetzt ist watson-User David S. dran.

01.10.15, 15:24 02.10.15, 10:05

David S., watson-User

Bild: watson

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Hintergrund zu #WennMir20minGehörenWürde

Mitte September verkaufte «20 Minuten» ihre Titel- und Auftaktseite an die SVP. Parteichef Toni Brunner durfte das erste Editorial in der Geschichte der Gratiszeitung schreiben.
Die Werbeaktion löste schweizweit Entrüstung aus. Am meisten bei Donat Kaufmann, der kurzum eine Crowdfunding-Kampagne lancierte, um sich die Titelseite zurückzukaufen und ein Statement gegen Wahlkampf-Klamauk und undurchsichtige Parteifinanzierung zu setzen.
watson dreht den Spiess jetzt um. In der Serie #WennMir20MinGehörenWürde erhalten ausgewählte Promis und Politiker die Plattform, ihr eigenes «20 Minuten»-Editorial zu schreiben. (rar)

(rar)

#WennMir20MinGehörenWürde

«Unglaublich!» 138'815 Franken von 11'299 Spendern: Donat kauft «20 Minuten»-Cover

«Jetzt kann alles passieren» – Donat Kaufmann knackt die 100'000-Franken-Marke

BDP-Chef Martin Landolt schiesst im watson-Editorial gegen «20 Minuten»: «Wie hart würden Sie Ihren Grosskunden redaktionell noch anfassen?»

«Liebe 20-Minuten-Leserinnen und Leser ...»: Crowdfunding-Studi kontert Toni Brunners Editorial

Wieso will dieser Mann die Titelseite von «20 Minuten» kaufen? «Ich fühle mich wie mitten in einem Tornado»

«Mir langet's!» – wegen SVP-Inserat will sich ein Student die Titelseite der Gratiszeitung «20 Minuten» kaufen

Wie die SVP mit rechnerischen und grafischen Tricks den Ausländeranteil in der Schweiz hochpuscht

Und es funktioniert garantiert: SVP provoziert im neuen Wahlkampf-Video mit Neonazi-Symbolik

Riesige Summen, null Transparenz – wie das Geld den Schweizer Wahlkampf regiert

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Heimatlos 03.10.2015 09:51
    Highlight Sehe ich auch so. Denkt selber und handelt mit Herz.
    3 0 Melden
  • Gantii 01.10.2015 18:14
    Highlight bitte arbeitet mal an eurem word-blocksatz...
    0 5 Melden
    • R&B 02.10.2015 13:12
      Highlight QED
      0 0 Melden

«Lieber Herr Balsiger, wer trägt eigentlich den Elefanten weg?»

Die Befürworter des neuen Geldspielgesetzes versuchen sich in ihrer Plakatkampagne in der bewährten Taktik der Angstmacherei – und machen dabei einen kapitalen Fehler. 

Lieber Herr Balsiger 

Wie ich Ihrer Email-Signatur entnehme, sind Sie «Kampagnen-Koordinator» für die Befürworter des neuen Geldspiel-Gesetzes. Ich nehme nicht an, dass Sie persönlich für deren Plakatkampagne verantwortlich sind. Aber vielleicht können Sie meinen Rat ja an die richtige Stelle weiterleiten:  

Wenn Sie diese Abstimmung noch irgendwie gewinnen wollen, dann hängen Sie die Plakate sofort ab! 

Sie behaupten auf diesen Plakaten, bei Ablehnung des Gesetzes würden …

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