Schweiz

CBD-Hanfprodukte boomen in der Schweiz.   Bild: KEYSTONE

Trotz CBD-Hanfbooms – Darum ist bei den Cannabis-Unternehmern der Rausch verflogen

27.11.17, 04:58 27.11.17, 08:12

Der Hanf-Boom geht in der Schweiz ungebrochen weiter: Noch im Januar gab es hierzulande fünf registrierte Firmen, die das legale CBD-Gras herstellten oder handelten. In elf Monaten ist diese Zahl auf 410 hochgeschnellt, wie der Tages-Anzeiger berichtet.  

Wegen des Hanf-Booms reibt sich auch der Staat die Hände. Laut einer groben Schätzung der Zollverwaltung wird die Branche dieses Jahr 60 Millionen Franken Umsatz machen. Letztes Jahr waren es null Franken. Ein Viertel des Geldes, 15 Millionen, gehen als Tabaksteuer direkt in die Bundeskasse. 

In Schweizer Kellern, Gewächshäusern und auf Feldern hat inzwischen eine regelrechte Anbauschlacht um das CBD-Gras begonnen, die Produktion boomt. 

Stunde der Amateurzüchter ist vorbei

Doch die Hanf-Hersteller kämpfen nun mit einem massiven Preiszerfall. Im Zwischenhandel halbierte sich der Preis laut der Zeitung von 4 bis 5 Franken pro Gramm auf 2 bis 2.50 Franken. Auch für die Konsumenten hätten sich die CBD-Produkte vergünstigt, allerdings nicht ganz so stark.

Darf man nach dem CBD-Konsum noch Autofahren?

1m 2s

Darf man nach dem CBD-Konsum noch Autofahren?

Video: srf

«Parallel nimmt die Nachfrage nicht mehr so stark zu. Die Neugierigen haben jetzt alle schon mal CBD-Gras probiert.» Die unbeschwerte Phase, die Stunde der Amateurzüchter, sei wohl abgelaufen, sagt Online-Händler Marco Ravaioli weiter zum «Tages-Anzeiger». 

Er glaubt, dass am Schluss nur die grossen Betriebe überleben werden, die ohne Pestizide züchten. 

(amü)

Jetzt gibt es in Las Vegas Gras legal zu kaufen

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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17
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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • glüngi 27.11.2017 10:20
    Highlight Die bringen sich nur in stellung. alle wissen das die nur darauf warten das wir THC endlich legalisieren.
    18 2 Melden
  • Snowy 27.11.2017 09:11
    Highlight Den richtigen Run wird´s erst geben wenn das richtige Gras legalisiert sein wird - bis dahin bringen sich nun alle in Stellung.
    CBD ist noch nicht das grosse Business.

    CBD wird der Haupttreiber sein für eine komplette Graslegalisierung.

    In ca. 5-10 Jahren wird dann sämtlicher Eigenkonsum von allen Betäubungsmitteln straffrei sein. THC-haltiges Gras darf verkauft werden. Der Staat wird dank Steuern am Verkauf von Cannabis gut mitverdienen und die Drogenkriminalität und die Anzahl Süchtige wird so tief sein wie nie in den letzten 30 Jahren.

    Beispiele: Alle Länder wo bereits umgesetzt.
    70 5 Melden
  • Datsyuk 27.11.2017 08:58
    Highlight 420! LEGALIZE IT.
    32 7 Melden
    • blumenstraussenfleisch 27.11.2017 09:59
      Highlight "Datsyuk" for president. 😉
      7 3 Melden
    • Datsyuk 27.11.2017 10:22
      Highlight Danke. Unter meiner Herrschaft würde es wie in Uruguay laufen: Eigenanbau und Bezug über Staat möglich.
      16 3 Melden
  • jjjj 27.11.2017 08:56
    Highlight Das ist ja überraschend...
    Not.
    8 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 27.11.2017 08:02
    Highlight GraspreisInsel-Schweiz!
    38 1 Melden
  • Braun Pascal 27.11.2017 07:40
    Highlight War ja klar... j
    8 2 Melden
  • Digitalrookie 27.11.2017 07:08
    Highlight Dass der Boom wieder abflaut war ja abzusehen. Wer kifft, der will auch einen ordentlichen "Tilt" in der Birne haben und nicht die Wirkung eines Placebos. Jetzt wo es alle probiert haben und feststellen mussten, dass CBD-Hanf absolut wirkungslos ist, hat sich der Hype natürlich im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch aufgelöst.
    39 46 Melden
    • Skater88 27.11.2017 09:52
      Highlight Quatsch. Weder "tilt" noch ist CBD ein Placebo. Beides (CBD alleine oder in Kombination mit THC) kann man Medizinisch sehr gut verwenden, Wirkungen sind sogar nachgewiesen.


      27 3 Melden
  • _kokolorix 27.11.2017 07:03
    Highlight Was für eine Überraschung. Hat irgendewer tatsächlich gedacht der Kapitalismus würde die (möchtegern) Kiffer verschonen?
    16 33 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 27.11.2017 06:03
    Highlight 15% als Tabaksteuer in die Bundeskasse.

    Schön, dass dies auch wieder mal erwähnt wird. Das bedeutet nämlich, dass der Bund damit tun und machen kann, was er will. Und dies nimmt viel Wind aus den Segeln der ewigen AHV-Argumentatoren.
    4 52 Melden
    • i schwörs 27.11.2017 08:19
      Highlight Falsch. Meines Wissens ist die Verwendung der Tabaksteuer verfassungsmässig geregelt, nämlich zur Deckung des Bundesbeitrages an die and die AHV/IV. 2015 waren dies übrigens 2.1 Mia (oder 6% aller AHV Einnahmen). Sie verwechseln hier offenbar MwSt und Tabaksteuer. Soviel zum Wind der "ewigen" AHV Argumentatoren.
      49 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 27.11.2017 08:41
      3 25 Melden
    • Mietzekatze 27.11.2017 11:40
      Highlight hahahaha... Artikel aus dem 2013.. Dein ernst Silent? Der Artikel ist in einigen Wochen 5 jährig...
      6 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 27.11.2017 12:31
      Highlight @Mietzekatze: Hat sich seither nichts geändert.
      0 5 Melden
    • i schwörs 28.11.2017 08:56
      Highlight Silent, ich halte mich da lieber an die Informationen vom Bund " Die Einnahmen aus der Tabakbesteuerung werden für die Finanzierung der AHV/IV verwendet. Im Jahr 2016 waren es 2,130 Milliarden Franken. So werden etwa 5% aller AHV-Einnahmen erzielt.". Ich habe zugegebenermassen den alten Artikel im 20min nicht gelesen, aber es kann ja sein, dass da auch von den Abgaben für den Pr$ventionsfonds, oder der MwSt auf Tabakprodukten gesprochen wurde. Ih bleibe dabei: die Tabaksteuer (und nur die, nicht die anderen zusätzlichen Abgaben auf Tabakprodukten) fliessen in die AHV. Sie sind dran.
      0 0 Melden

«Asyl-Algorithmus»: Ein Programm soll Flüchtlinge vor der Arbeitslosigkeit bewahren

Forscher der ETH-Zürich entwickelten einen Algorithmus, der die Arbeitslosigkeit bei Asylsuchenden drastisch senken soll. Neu sollen Flüchtlinge nicht nach dem Zufallsprinzip, sondern anhand von Faktoren wie Alter, Herkunft und Sprache auf die Kantone verteilt werden.

Wer in der Schweiz einen Asylantrag stellt, wird vom Bund einem Kanton zugewiesen. Die Verteilung findet computergesteuert und nach Zufall statt. Das heisst, es kann gut sein, dass ein Asylsuchender, der fliessend Französisch spricht, in ein Asylheim in der Deutschschweiz kommt.

Grund für die zufällige Verteilung: Asylsuchende sollen möglichst gleichmässig auf die verschiedenen Kantone verteilt werden und es soll keine ethnische Gruppe überproportional häufig in einem Kanton vorkommen.

Kritisiert …

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