Schweiz
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Ständerat gegen Importverbot für Stopfleber



Bergbauer Armin Capaul, Initiant der

Bild: KEYSTONE

Der Import von Stopfleber und anderen tierquälerisch erzeugten Produkten bleibt erlaubt. Der Ständerat hat am Mittwoch ein Verbot deutlich abgelehnt. Der Bundesrat soll lediglich prüfen, wie die Deklarationspflicht verschärft werden könnte.

Stopfleber ist die krankhaft vergrösserte Fettleber von Enten und Gänsen. Zur Herstellung wird die Leber der Tiere durch qualhafte Zwangsfütterung auf etwa das Zehnfache ihres Gewichts gebracht. Hauptexporteur von «Foie gras» ist Frankreich.

Die Produktion ist in der Schweiz verboten, doch der Import ist erlaubt. Der Berner SP-Nationalrat Matthias Aebischer wollte dem einen Riegel schieben. Mit einer Motion forderte er ein Importverbot für tierquälerisch erzeugte Produkte.

Der Nationalrat nahm den Vorstoss mit 97 zu 77 Stimmen bei 17 Enthaltungen an. Im Ständerat war dieser nun aber chancenlos: Der Rat folgte seiner vorberatenden Kommission und lehnte das Importverbot mit 37 zu 4 Stimmen bei 1 Enthaltung ab.

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Video: srf/SDA SRF

Viele Branchen betroffen

Die Kommission habe Verständnis für das tierschützerische Anliegen und unterstütze die Stossrichtung, versicherte Sprecherin Brigitte Häberli-Koller (CVP/TG). Sie sei aber zum Schluss gekommen, dass ein Importverbot drastische Konsequenzen hätte für viele Branchen, von der Nahrungsmittel- über die Textil- bis zur Uhrenbranche. Auch erachte die Kommission es nicht als realistisch, die Produktionsmethoden im Ausland zu überwachen.

Die Ständeratskommission schlug vor, stattdessen bei der Deklarationspflicht anzusetzen. Ein Postulat dazu nahm der Ständerat stillschweigend an. Damit wird der Bundesrat beauftragt, dem Parlament einen Bericht zum Thema vorzulegen. Er soll aufzeigen, wie die Pflicht zur Deklaration von Herstellungsmethoden, die nicht Schweizer Normen entsprechen, verschärft werden könnte.

Tierwohl über Umsatzwohl

Für ein Importverbot machte sich Thomas Minder (parteilos/SVP) stark. Jahr für Jahr behandle das Parlament Vorstösse zu Froschschenkel, Stopfleber oder Haifischflossen, stellte er fest. Und es tue sich stets schwer damit, das Tierwohl und die Nachhaltigkeit stärker zu gewichten als die Wirtschaft. «Ich setze das Tierwohl über das Umsatzwohl», sagte Minder.

Gerade ein wohlhabendes Land wie die Schweiz könnte mit einem Importverbot ein Zeichen setzen. Stets heisse es, das sei nicht konform mit internationalen Verträgen. Das WTO- und das GATT-Abkommen sähen aber Ausnahmen vor, wenn solche zum Schutz der öffentlichen Sittlichkeit notwendig seien. Dass tierquälerisch erzeugte Ware die Sittlichkeit verletze, werde sogar in der Lehre anerkannt. Bei den Robbenbabyfellen sei es offiziell anerkannt.

Verwerfliche Ware

Es sei unsinnig, der eigenen Landwirtschaft hohe Auflagen zu machen und beim Import wegzuschauen, fuhr Minder fort. «Nicht alles was kreucht und fleucht muss der Gaumenfreude geopfert werden.» Solche Ware sei verwerflich, ja eine Schande. Eine Deklarationspflicht nütze gar nichts. Die Tiere würden weiterhin gequält.

Der Bundesrat hatte sich gegen die Motion gestellt. Er befürchtet, dass ein Verbot nicht mit internationalem Recht vereinbar wäre. Auch zweifelt er an der Möglichkeit, es durchzusetzen.

Beim Vollzug müsste festgestellt werden können, wie Produkte im Ausland hergestellt würden, gab Innenminister Alain Berset zu bedenken. Das dürfte sich als schwierig bis unmöglich erweisen. Der Aufwand wäre sehr hoch. Sinnvoller sei es, Informationen zur Verfügung zu stellen, damit die Konsumentinnen und Konsumenten die Wahl hätten. (sda)

Lotto Strassenumfrage: Was würdest du kaufen?

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • mogad 29.11.2017 14:42
    Highlight Highlight Zuerst kommt das Fressen (sprich das Geld) und dann die Moral. Spart Euch doch Eure heuchlerischen Ethikkommissionen in jedem Institutiönchen als Feigenblatt für Eure Gier und Feigheit!
  • Lady Shorley 29.11.2017 13:27
    Highlight Highlight Tierquälerisch hergestellte Produkte gehören verboten, sowohl zur Produktion im Inland, als auch Importe davon.
    So immens gross kann der Umsatz mit Gänseleber ja wohl nicht sein, dass die Wirtschaft ernsthaft gefährdet wäre. Dies ist für mich eine faule Ausrede.
    Deklarationen bringen nichts. Auf vielen Import-Eiern steht "aus in der Schweiz verbotenen Käfighaltung" und trotzdem werden diese weiterhin gekauft, weil billiger.
    • atomschlaf 29.11.2017 13:54
      Highlight Highlight "Auf vielen Import-Eiern steht "aus in der Schweiz verbotenen Käfighaltung" und trotzdem werden diese weiterhin gekauft, weil billiger. "

      Na und? Kann ja jeder selber entscheiden was er kauft.
      Ich kaufe immer Schweizer Eier aus Freilandhaltung, aber ich habe volles Verständnis, wenn jemand mit einem kleineren Budget als ich halt die billigsten Eier kauft.
    • Lady Shorley 29.11.2017 14:20
      Highlight Highlight Wenn wir schon Tiere oder Erzeugnisse davon/daraus essen, dann sollte der Respekt gegenüber dem Tier wenigstens soweit da sein, dass man ein Tier nicht wegen ein paar Rappen unnötig leiden lässt. Und wenn es in meinem Budget nicht drin liegt, dann verzichte ich halt mal auf Eier.
      Es ist doch ganz einfach: Wenn das Angebot nicht mehr da ist, kann man es auch nicht kaufen. Und wenn ich aber trotzdem Eier will, dann kaufe ich eben die aus tierfreundlicherer Haltung.
    • Steven86 29.11.2017 14:42
      Highlight Highlight @atomschlaf Nein, es gibt zu viele Leute denen ist es scheissegal wie dem Tieren geht, Hauptsache sie bekommen ihr Produkt günstig. Bei einem Verbot geht es nicht dem Menschen was zu verbieten sondern, den Tieren zu helfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Haiderfroh 29.11.2017 11:32
    Highlight Highlight Gänseleber ist eine der wichtigsten Quellen von Vitamin K2 und auch eine der leckersten.
    Es wäre geradezu ein Verbrechen an der Volksgesundheit, die Gänseleberpaté zu verbieten.
    Die einzig gleichwertige Alternative wäre Emu-Öl. Ubertroffen wird es einzig von Natto (japan. Spez. aus vergorenen Sojabohnen, geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig bis scheusslich).
    Alle anderen Lebensmittel enthalten 5-fach oder noch weniger Vitamin K2.
    Die empfohlene Tagesdosis an Vitamin K2 beträgt rund 0.1 mg. Das entspricht pro Woche 200 g Gänseleberpaté, 1 Kg Hartkäse, 5 Kg Butter, oder 15 Kg Sauerkraut.
    • Lady Shorley 29.11.2017 13:19
      Highlight Highlight Ich habe in meinem Leben noch nie Gänseleber gegessen und leide in keinster Weise an irgend einem Vitaminmangel.
      Eine kurze Google-Recherché zeigt zudem, dass Vitam K2 in vielen grünen Blattgemüsen, als auch in weiteren tierischen Produkten wie Innereien oder Ei enthalten ist. Es gibt also aus gesundheitlicher Sicht keinen Grund, Gänsestopfleber zu essen.
    • mogad 29.11.2017 14:56
      Highlight Highlight Vor zwei Jahren starb mein Vater. Er wurde 93 Jahre alt und hat Zeit seines Lebens nie Gänseleber gegessen. Meine Mutter ist 92. Sie macht immer noch selber den Haushalt. Gänseleber? Sie weiss gar nicht was das ist.
    • Haiderfroh 29.11.2017 14:57
      Highlight Highlight @Lady
      Nebst dem Vitaminmangel gibt es noch die Vitaminunterversorgung. Diese macht nicht offensichtlich krank, aber verkürzt das Leben und schmälert die Lebensqualität.
      Bekanntestes Beispiel ist die Unterversorgung der grossen Mehrheit der Bevölkerung in vielen Ländern Mitteleuropas mit Vitamin D3 (s. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4288313/; z. B. Schweiz: 50 nmol statt mind. 75).
      Eine Unterversorgung mit Vitamin D ist ursächlich für Depressionen, schwächt das Immunsytem, schwächt die Knochen und begünstigt Bluthochdruck.
      Vitaminunterversorgung ist eine ernste Sache.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 29.11.2017 11:13
    Highlight Highlight Ob das Stopfen dem Tierwohl schadet ist wissenschaftlich umstritten. Was aber erwiesenermassen schädlich ist, ist die Batteriehaltung. Hier sollten Importeure von in Batteriehaltung erzeugten Geflügelprodukten belangt werden können. Und: die meisten foie gras werden in Batteriehaltung erzeugt, also wäre dieser Teil sowieso damit aus dem Markt verbannt.
    • grünezecke #fcksvpafd 29.11.2017 12:25
      Highlight Highlight Ob das stopfen dem tierwohl schadet?!? Im ernst? Google-> Foie gras et voila. Die tiere sterben an inneren verletzungen verursacht durch das metall rohr welches grob in die speiseröhre gerammt wird!
    • Ökonometriker 29.11.2017 14:42
      Highlight Highlight @Braunerwinzling: es gibt zahlreiche Artikel für beide Thesen. Ich bin selber kein Tierarzt, aber die American Veterinary Medical Association sagt dazu "Limited peer-reviewed, scientific information is available dealing with the animal welfare concerns associated with foie gras production".

      Bei der Batteriehaltung hingegen ist die wissenschaftliche Sachlage klar.
      Meine Daten sind aber von 2006. Hast Du eine aktuelle Metastudie die hier eine klarere Aussage machen kann?
    • mogad 29.11.2017 15:00
      Highlight Highlight Wie sich der Mensch doch in die eigene Tasche lügt um sein Verhalten nicht ändern zu müssen.
      Kein Wunder geht die ganze Welt den Bach runter. Nicht wahr, der Klimawandel hat schliesslich auch sein gutes.
      Der Mensch macht gerne Tierversuche zum eignen Wohl. Vielleicht sollten wir mal Menschenversuche machen zum Wohl des Tieres. Mal schauen, wie sich das anfühlen würde, wenn einem mit einem Rohr Gänseleber in den Rachen gestopft wird!
  • Paternoster 29.11.2017 11:13
    Highlight Highlight Wie armselig, Frau Häberli.
    Immer und immer wieder die gleiche peinlich, traurige Ausrede mit der Deklaration als Genugtuung.
    Wir blasen wohl jedem den..... mit Umsetzten der Anliegen von Volksvertretern hat das aber gar nichts zu tun.
    Da muss wohl wieder einmal mehr eine Volksinitiative lanciert werden und einmal mehr kommt dann ein verwerflicher Gegenvorschlag vom Bund, der bald einem Verrat gleichkommen könnte. So viele im Rat haben schlicht und einfach kein Rückgrad. Toll, dass es einen Minder und Aebischer gibt. BRAVO! An euch glaub ich.
    • atomschlaf 29.11.2017 13:50
      Highlight Highlight Was findest Du so toll an regulierungssüchtigen Bevormundern wie Minder und Aebischer, die der Bevölkerung vorschreiben wollen, was sie essen darf und was nicht?
    • mogad 29.11.2017 15:03
      Highlight Highlight @atomschlaf. Hedonismus volle Kraft voraus. Nach uns die Sintflut. Leider denken viele wie sie, die Mehrheit. Ich, ich. Ihre Enkel werdens Ihnen danken. Die werden nämlich wahrscheinlich irgendwann keine Wahl mehr haben.
    • atomschlaf 29.11.2017 17:59
      Highlight Highlight Wölfli, Gänse werden seit Jahrhunderten gemästet und geschlachtet.
      Wenn es unseren Enkeln schlecht gehen wird, dann einzig wegen der Überbevölkerung.
  • Namenloses Elend 29.11.2017 10:35
    Highlight Highlight Gerade gestern kam ein Beitrag betreffend Foie Gras auf Srf3. In Lausanne auf dem Weihnachtsmarkt gibt es einen Foie Gras Stand, der sehr gut läuft. In der Deutschschweiz lässt sich sowas problemlos verbieten, aber dann drehen die Romands durch. Coop z.b hat Foie Gras komplett aus dem Sortiment genommen. Gehen würde es ja, aber laut Aussage von div. Besuchern vom Weihnachtmarkt in Lausanne schliessen sie vorallem die Augen vor der Tierquälerei. " Kulturgut", "Tierfreundliche
    Produktion" etc. waren die Schlagwörter. 🤢🤢
    • atomschlaf 29.11.2017 13:52
      Highlight Highlight Ja, ich habe den Beitrag auch gehört.

      Ich sehe keinen Grund, weshalb wir den Romands ihre kulinarische Kultur verbieten sollen.

      Brauchst das Zeug ja nicht zu kaufen, wenn Du es nicht magst.
    • NotWhatYouExpect 29.11.2017 14:31
      Highlight Highlight @Atomschlaf: Tiere werden dafür unnötig gequält!
    • Namenloses Elend 29.11.2017 15:56
      Highlight Highlight Atomschlaf.

      Klar, ich versteh dich. Ich bin auch kein Fan von immer neuen Verboten und ja, ich kauf es nicht.

      Aber: Für die Produktion werden Tiere unnötig gequält. Und deshalb ist Foie Gras auch in diversen Ländern verboten. Die EU kuscht mit dem Verbot, weil es als Kulturgut deklariert wurde. Selbiges gilt auch für Stierkämpfe.

      Man muss kein Hippie Vegannazi um zu erkennen, dass diese Tierquälerei nicht zu dulden ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 29.11.2017 10:32
    Highlight Highlight Dieser entscheid ist doppelt falsch:

    - Man verbietet den eigenen Bauern die tierquälerische Produktion (zu Recht) , gewährt aber Importe.

    - Es gibt keinen Grund eine gestopfte Entenleber zu konsumieren, ausser ich scheisse auf das immense Tierleid und mir ist es wichtiger ein paar Franken zu sparen.

    Ersteres ist dumm/staatspolitisch falsch, zweiteres sollte nicht unterstützt werden und ist ethisch verwerflich.
  • Alterssturheit 29.11.2017 10:15
    Highlight Highlight Ich esse seit Jahren keine Foie gras mehr - freiwillig. Mit einem Import Verbot lässt sich das nicht regeln. Die Überzeugung und das anschliessende Handeln muss im Kopf stattfinden.
  • öpfeli 29.11.2017 10:05
    Highlight Highlight ich weiss nicht was trauriger ist, dass es konsumiert wird oder dass man gegen ein Importverbot stimmt.

    • Fly Baby 29.11.2017 12:30
      Highlight Highlight Genau so wie es den meisten Leuten scheiss egal ist wie sämtliches Fleisch, Eier usw. produziert wird. Hauptsache billig.
    • atomschlaf 29.11.2017 13:49
      Highlight Highlight Fly Baby, Foie gras ist nicht eben billig.
    • Haiderfroh 29.11.2017 16:53
      Highlight Highlight @AL:BM
      Ich achte darauf, wie das Produkt erzeugt wird. Bei Gänseleber ist mir wichtig, das die Tiere mit möglichst wenig Mais gefüttert wurden. Schmeckt besser, finde ich.
  • IMW 29.11.2017 09:58
    Highlight Highlight Unglaublich,wie hinterweltlich unser parlement ist
    • mogad 29.11.2017 14:46
      Highlight Highlight Hinterweltlich? Wenn ich kein guter Mensch wäre (mindestens bemüh ich mich nicht ganz erfolglos darum) würd ich sagen: Stopft denen doch die Gänseleber mit einem Rohr so in den Magen, wie sie den Gänsen den Maisbrei in den Magen stopfen! Vielleicht würden sie dann endlich merken, wie sich Tierquälerei für das Tier anfühlt! Aber schon klar. Geht nicht. Einfach das Zeug nicht kaufen.
  • atomschlaf 29.11.2017 09:46
    Highlight Highlight Gut, dass diese Konsumentenbevormundung vom Tisch ist!
    • öpfeli 29.11.2017 10:25
      Highlight Highlight "Wir werden immer mehr erzogen und bevormundet in unserer Ernährung" mümümü..
      "Wir stehen weit über dem Tierwohl"
    • Paternoster 29.11.2017 11:13
      Highlight Highlight Arrogant bis zum platzen, gell?
    • grünezecke #fcksvpafd 29.11.2017 12:26
      Highlight Highlight Ach komm atom, du isst qualprodukte und es ist dir egal. Hab ich recht?
    Weitere Antworten anzeigen

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Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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