Schweiz
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Ständerat gegen Importverbot für Stopfleber

29.11.17, 09:08 29.11.17, 15:13


Bild: KEYSTONE

Der Import von Stopfleber und anderen tierquälerisch erzeugten Produkten bleibt erlaubt. Der Ständerat hat am Mittwoch ein Verbot deutlich abgelehnt. Der Bundesrat soll lediglich prüfen, wie die Deklarationspflicht verschärft werden könnte.

Stopfleber ist die krankhaft vergrösserte Fettleber von Enten und Gänsen. Zur Herstellung wird die Leber der Tiere durch qualhafte Zwangsfütterung auf etwa das Zehnfache ihres Gewichts gebracht. Hauptexporteur von «Foie gras» ist Frankreich.

Die Produktion ist in der Schweiz verboten, doch der Import ist erlaubt. Der Berner SP-Nationalrat Matthias Aebischer wollte dem einen Riegel schieben. Mit einer Motion forderte er ein Importverbot für tierquälerisch erzeugte Produkte.

Der Nationalrat nahm den Vorstoss mit 97 zu 77 Stimmen bei 17 Enthaltungen an. Im Ständerat war dieser nun aber chancenlos: Der Rat folgte seiner vorberatenden Kommission und lehnte das Importverbot mit 37 zu 4 Stimmen bei 1 Enthaltung ab.

Video: srf/SDA SRF

Viele Branchen betroffen

Die Kommission habe Verständnis für das tierschützerische Anliegen und unterstütze die Stossrichtung, versicherte Sprecherin Brigitte Häberli-Koller (CVP/TG). Sie sei aber zum Schluss gekommen, dass ein Importverbot drastische Konsequenzen hätte für viele Branchen, von der Nahrungsmittel- über die Textil- bis zur Uhrenbranche. Auch erachte die Kommission es nicht als realistisch, die Produktionsmethoden im Ausland zu überwachen.

Die Ständeratskommission schlug vor, stattdessen bei der Deklarationspflicht anzusetzen. Ein Postulat dazu nahm der Ständerat stillschweigend an. Damit wird der Bundesrat beauftragt, dem Parlament einen Bericht zum Thema vorzulegen. Er soll aufzeigen, wie die Pflicht zur Deklaration von Herstellungsmethoden, die nicht Schweizer Normen entsprechen, verschärft werden könnte.

Tierwohl über Umsatzwohl

Für ein Importverbot machte sich Thomas Minder (parteilos/SVP) stark. Jahr für Jahr behandle das Parlament Vorstösse zu Froschschenkel, Stopfleber oder Haifischflossen, stellte er fest. Und es tue sich stets schwer damit, das Tierwohl und die Nachhaltigkeit stärker zu gewichten als die Wirtschaft. «Ich setze das Tierwohl über das Umsatzwohl», sagte Minder.

Gerade ein wohlhabendes Land wie die Schweiz könnte mit einem Importverbot ein Zeichen setzen. Stets heisse es, das sei nicht konform mit internationalen Verträgen. Das WTO- und das GATT-Abkommen sähen aber Ausnahmen vor, wenn solche zum Schutz der öffentlichen Sittlichkeit notwendig seien. Dass tierquälerisch erzeugte Ware die Sittlichkeit verletze, werde sogar in der Lehre anerkannt. Bei den Robbenbabyfellen sei es offiziell anerkannt.

Verwerfliche Ware

Es sei unsinnig, der eigenen Landwirtschaft hohe Auflagen zu machen und beim Import wegzuschauen, fuhr Minder fort. «Nicht alles was kreucht und fleucht muss der Gaumenfreude geopfert werden.» Solche Ware sei verwerflich, ja eine Schande. Eine Deklarationspflicht nütze gar nichts. Die Tiere würden weiterhin gequält.

Der Bundesrat hatte sich gegen die Motion gestellt. Er befürchtet, dass ein Verbot nicht mit internationalem Recht vereinbar wäre. Auch zweifelt er an der Möglichkeit, es durchzusetzen.

Beim Vollzug müsste festgestellt werden können, wie Produkte im Ausland hergestellt würden, gab Innenminister Alain Berset zu bedenken. Das dürfte sich als schwierig bis unmöglich erweisen. Der Aufwand wäre sehr hoch. Sinnvoller sei es, Informationen zur Verfügung zu stellen, damit die Konsumentinnen und Konsumenten die Wahl hätten. (sda)

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Graustufe Rot 29.11.2017 14:42
    Highlight Zuerst kommt das Fressen (sprich das Geld) und dann die Moral. Spart Euch doch Eure heuchlerischen Ethikkommissionen in jedem Institutiönchen als Feigenblatt für Eure Gier und Feigheit!
    4 1 Melden
  • Lady Shorley 29.11.2017 13:27
    Highlight Tierquälerisch hergestellte Produkte gehören verboten, sowohl zur Produktion im Inland, als auch Importe davon.
    So immens gross kann der Umsatz mit Gänseleber ja wohl nicht sein, dass die Wirtschaft ernsthaft gefährdet wäre. Dies ist für mich eine faule Ausrede.
    Deklarationen bringen nichts. Auf vielen Import-Eiern steht "aus in der Schweiz verbotenen Käfighaltung" und trotzdem werden diese weiterhin gekauft, weil billiger.
    9 1 Melden
    • atomschlaf 29.11.2017 13:54
      Highlight "Auf vielen Import-Eiern steht "aus in der Schweiz verbotenen Käfighaltung" und trotzdem werden diese weiterhin gekauft, weil billiger. "

      Na und? Kann ja jeder selber entscheiden was er kauft.
      Ich kaufe immer Schweizer Eier aus Freilandhaltung, aber ich habe volles Verständnis, wenn jemand mit einem kleineren Budget als ich halt die billigsten Eier kauft.
      4 7 Melden
    • Lady Shorley 29.11.2017 14:20
      Highlight Wenn wir schon Tiere oder Erzeugnisse davon/daraus essen, dann sollte der Respekt gegenüber dem Tier wenigstens soweit da sein, dass man ein Tier nicht wegen ein paar Rappen unnötig leiden lässt. Und wenn es in meinem Budget nicht drin liegt, dann verzichte ich halt mal auf Eier.
      Es ist doch ganz einfach: Wenn das Angebot nicht mehr da ist, kann man es auch nicht kaufen. Und wenn ich aber trotzdem Eier will, dann kaufe ich eben die aus tierfreundlicherer Haltung.
      5 0 Melden
    • Steven86 29.11.2017 14:42
      Highlight @atomschlaf Nein, es gibt zu viele Leute denen ist es scheissegal wie dem Tieren geht, Hauptsache sie bekommen ihr Produkt günstig. Bei einem Verbot geht es nicht dem Menschen was zu verbieten sondern, den Tieren zu helfen.
      8 0 Melden
    • Graustufe Rot 29.11.2017 14:54
      Highlight @atomschlaf@Lady. In der Schweiz kann sich jeder Bio-Freilandhaltungseier leisten. Zur Erinnerung: vor 100 Jahren gaben die Leute 80% ihres Einkommens für Nahrungsmittel aus, heute sind es keine 20% mehr! Hab eine 75jährige Bekannte. Als sie ein Kind war kostete ein Ei 50 Rappen! und heute?
      1 0 Melden
    • Haiderfroh 29.11.2017 16:44
      Highlight Das Mästen von Gänsen ist keine Tierquälerei, sondern ein jahrtausende alter und wertvoller Teil unser Kultur, wie die Schrift, oder das Keltern von Wein.
      1 5 Melden
    • Lady Shorley 29.11.2017 19:04
      Highlight @ haider: Wozu braucht es Fortschritt? Ist doch alles überbewertet 🙄
      0 1 Melden
    • Haiderfroh 30.11.2017 10:36
      Highlight @Lady Shorley
      Fortschritt und Tradition müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Und meist tun sie das auch nicht.
      Man kann Cola und Wein trinken, sogar zusammen vermischt.
      1 0 Melden
  • Haiderfroh 29.11.2017 11:32
    Highlight Gänseleber ist eine der wichtigsten Quellen von Vitamin K2 und auch eine der leckersten.
    Es wäre geradezu ein Verbrechen an der Volksgesundheit, die Gänseleberpaté zu verbieten.
    Die einzig gleichwertige Alternative wäre Emu-Öl. Ubertroffen wird es einzig von Natto (japan. Spez. aus vergorenen Sojabohnen, geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig bis scheusslich).
    Alle anderen Lebensmittel enthalten 5-fach oder noch weniger Vitamin K2.
    Die empfohlene Tagesdosis an Vitamin K2 beträgt rund 0.1 mg. Das entspricht pro Woche 200 g Gänseleberpaté, 1 Kg Hartkäse, 5 Kg Butter, oder 15 Kg Sauerkraut.
    6 22 Melden
    • Lady Shorley 29.11.2017 13:19
      Highlight Ich habe in meinem Leben noch nie Gänseleber gegessen und leide in keinster Weise an irgend einem Vitaminmangel.
      Eine kurze Google-Recherché zeigt zudem, dass Vitam K2 in vielen grünen Blattgemüsen, als auch in weiteren tierischen Produkten wie Innereien oder Ei enthalten ist. Es gibt also aus gesundheitlicher Sicht keinen Grund, Gänsestopfleber zu essen.
      8 3 Melden
    • Graustufe Rot 29.11.2017 14:56
      Highlight Vor zwei Jahren starb mein Vater. Er wurde 93 Jahre alt und hat Zeit seines Lebens nie Gänseleber gegessen. Meine Mutter ist 92. Sie macht immer noch selber den Haushalt. Gänseleber? Sie weiss gar nicht was das ist.
      4 1 Melden
    • Haiderfroh 29.11.2017 14:57
      Highlight @Lady
      Nebst dem Vitaminmangel gibt es noch die Vitaminunterversorgung. Diese macht nicht offensichtlich krank, aber verkürzt das Leben und schmälert die Lebensqualität.
      Bekanntestes Beispiel ist die Unterversorgung der grossen Mehrheit der Bevölkerung in vielen Ländern Mitteleuropas mit Vitamin D3 (s. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4288313/; z. B. Schweiz: 50 nmol statt mind. 75).
      Eine Unterversorgung mit Vitamin D ist ursächlich für Depressionen, schwächt das Immunsytem, schwächt die Knochen und begünstigt Bluthochdruck.
      Vitaminunterversorgung ist eine ernste Sache.

      1 1 Melden
    • Haiderfroh 29.11.2017 14:59
      Highlight @Lady Shorley
      Nachtrag:
      In grünem Blattgemüse hat es Vitamin K1, nicht K2.
      Das ist ein erheblicher Unterschied.
      0 2 Melden
    • Lady Shorley 29.11.2017 15:38
      Highlight @Haiderfroh: in den Tabellen ist jewels Vitamin K ohne Unterteilung aufgeführt. Aber eine gesunde menschliche Darmflora bildet das K2 aus dem aufgenommenen K1. Dieser Vorgang findet auch im tierischen Darm statt und das K2 lagert sich im Fettgewebe an.
      Bei einer ausgewogenen Ernährung kommt man so auf genügend K2, ohne dass man noch Gänseleber essen müsste.
      2 1 Melden
    • Derpsie 29.11.2017 15:43
      Highlight @Haiderfroh
      Also sie könnten ja auch normale Leber essen. Dieser Grund (genügend K2) ist zu schwach um tierquälerische Produktion zurechtfertigen. Insbesondere wenn man die gute Erhältlichkeit von K2 in Betracht zieht. Wie z.b. Sauerkraut und andere fermentierte Lebensmittel.
      1 2 Melden
    • Haiderfroh 29.11.2017 16:38
      Highlight @Derpsie:
      Kalbsleber z. B. enthält rund 6, während Gänseleber rund 370 Mikrogramm Vitamin K2 enthält je 100 g.
      Ich müsste also jede Woche rund 12 Kg. Kalbsleber essen, d.h. meinen 1.4-fachen Kalorienbedarf. Ich bleibe bei Gänseleber.

      @Lady Shorley
      Dass der menschliche Körper Vitamin K2 aus K1 herstellen kann, ist absolut falsch.
      Allerdings gibt es Darmbakterien, die Vitamin K2 bilden. Inwiefern dieses Vitamin K2 vom Darm aufgenommen wird, und ob in ausreichender Menge, ist unbekannt. Aber bekannt ist, dass etliche Menschen trotz gesunder Ernährung mit Vitamin K2 unterversorgt sind.
      0 3 Melden
    • Haiderfroh 29.11.2017 16:39
      Highlight @Wölfli
      Ausnahmen bestätigen die Regel. Das ist bei Rauchern, etc. nicht anders.
      0 2 Melden
    • Lady Shorley 29.11.2017 19:06
      Highlight Haider, woher hast du diese Info, dass das K1 nicht umgewandelt wird?
      0 0 Melden
    • Haiderfroh 30.11.2017 10:36
      Highlight @Lady Shorley
      Fachliteratur.
      0 0 Melden
  • Ökonometriker 29.11.2017 11:13
    Highlight Ob das Stopfen dem Tierwohl schadet ist wissenschaftlich umstritten. Was aber erwiesenermassen schädlich ist, ist die Batteriehaltung. Hier sollten Importeure von in Batteriehaltung erzeugten Geflügelprodukten belangt werden können. Und: die meisten foie gras werden in Batteriehaltung erzeugt, also wäre dieser Teil sowieso damit aus dem Markt verbannt.
    7 6 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 29.11.2017 12:25
      Highlight Ob das stopfen dem tierwohl schadet?!? Im ernst? Google-> Foie gras et voila. Die tiere sterben an inneren verletzungen verursacht durch das metall rohr welches grob in die speiseröhre gerammt wird!
      11 4 Melden
    • Ökonometriker 29.11.2017 14:42
      Highlight @Braunerwinzling: es gibt zahlreiche Artikel für beide Thesen. Ich bin selber kein Tierarzt, aber die American Veterinary Medical Association sagt dazu "Limited peer-reviewed, scientific information is available dealing with the animal welfare concerns associated with foie gras production".

      Bei der Batteriehaltung hingegen ist die wissenschaftliche Sachlage klar.
      Meine Daten sind aber von 2006. Hast Du eine aktuelle Metastudie die hier eine klarere Aussage machen kann?
      3 2 Melden
    • Graustufe Rot 29.11.2017 15:00
      Highlight Wie sich der Mensch doch in die eigene Tasche lügt um sein Verhalten nicht ändern zu müssen.
      Kein Wunder geht die ganze Welt den Bach runter. Nicht wahr, der Klimawandel hat schliesslich auch sein gutes.
      Der Mensch macht gerne Tierversuche zum eignen Wohl. Vielleicht sollten wir mal Menschenversuche machen zum Wohl des Tieres. Mal schauen, wie sich das anfühlen würde, wenn einem mit einem Rohr Gänseleber in den Rachen gestopft wird!
      3 0 Melden
  • Paternoster 29.11.2017 11:13
    Highlight Wie armselig, Frau Häberli.
    Immer und immer wieder die gleiche peinlich, traurige Ausrede mit der Deklaration als Genugtuung.
    Wir blasen wohl jedem den..... mit Umsetzten der Anliegen von Volksvertretern hat das aber gar nichts zu tun.
    Da muss wohl wieder einmal mehr eine Volksinitiative lanciert werden und einmal mehr kommt dann ein verwerflicher Gegenvorschlag vom Bund, der bald einem Verrat gleichkommen könnte. So viele im Rat haben schlicht und einfach kein Rückgrad. Toll, dass es einen Minder und Aebischer gibt. BRAVO! An euch glaub ich.
    6 2 Melden
    • atomschlaf 29.11.2017 13:50
      Highlight Was findest Du so toll an regulierungssüchtigen Bevormundern wie Minder und Aebischer, die der Bevölkerung vorschreiben wollen, was sie essen darf und was nicht?
      3 7 Melden
    • Graustufe Rot 29.11.2017 15:03
      Highlight @atomschlaf. Hedonismus volle Kraft voraus. Nach uns die Sintflut. Leider denken viele wie sie, die Mehrheit. Ich, ich. Ihre Enkel werdens Ihnen danken. Die werden nämlich wahrscheinlich irgendwann keine Wahl mehr haben.
      3 1 Melden
    • atomschlaf 29.11.2017 17:59
      Highlight Wölfli, Gänse werden seit Jahrhunderten gemästet und geschlachtet.
      Wenn es unseren Enkeln schlecht gehen wird, dann einzig wegen der Überbevölkerung.
      2 2 Melden
  • Namenloses Elend 29.11.2017 10:35
    Highlight Gerade gestern kam ein Beitrag betreffend Foie Gras auf Srf3. In Lausanne auf dem Weihnachtsmarkt gibt es einen Foie Gras Stand, der sehr gut läuft. In der Deutschschweiz lässt sich sowas problemlos verbieten, aber dann drehen die Romands durch. Coop z.b hat Foie Gras komplett aus dem Sortiment genommen. Gehen würde es ja, aber laut Aussage von div. Besuchern vom Weihnachtmarkt in Lausanne schliessen sie vorallem die Augen vor der Tierquälerei. " Kulturgut", "Tierfreundliche
    Produktion" etc. waren die Schlagwörter. 🤢🤢
    10 1 Melden
    • atomschlaf 29.11.2017 13:52
      Highlight Ja, ich habe den Beitrag auch gehört.

      Ich sehe keinen Grund, weshalb wir den Romands ihre kulinarische Kultur verbieten sollen.

      Brauchst das Zeug ja nicht zu kaufen, wenn Du es nicht magst.
      4 6 Melden
    • NotWhatYouExpect 29.11.2017 14:31
      Highlight @Atomschlaf: Tiere werden dafür unnötig gequält!
      5 2 Melden
    • Namenloses Elend 29.11.2017 15:56
      Highlight Atomschlaf.

      Klar, ich versteh dich. Ich bin auch kein Fan von immer neuen Verboten und ja, ich kauf es nicht.

      Aber: Für die Produktion werden Tiere unnötig gequält. Und deshalb ist Foie Gras auch in diversen Ländern verboten. Die EU kuscht mit dem Verbot, weil es als Kulturgut deklariert wurde. Selbiges gilt auch für Stierkämpfe.

      Man muss kein Hippie Vegannazi um zu erkennen, dass diese Tierquälerei nicht zu dulden ist.
      3 0 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 29.11.2017 16:25
      Highlight Atom, wie man den spaniern nicht den stierkampf wegnehmen sollte?
      2 0 Melden
    • Haiderfroh 29.11.2017 16:51
      Highlight @NotWhatYouExpect
      Nein, sie werden nicht unnötig gequält, sondern ganz zu unser aller Gaumenfreude und guten Gesundheit (Vitamine, essentielle Fettsäuren, essentiele Aminosäuren, u.a.).
      Jede Antilope in der Serengeti leidet viel mehr, durch den Jagdruck von Geparden, Löwen und Hyänen. Also kann ich Dein bräsiges Gejammer nur belächeln.
      2 2 Melden
    • Graustufe Rot 29.11.2017 17:42
      Highlight @Haiderfroh. Nur tötet der Gepard um zu Überleben. Er ist von Natur aus ein Fleischfresser. Der Mensch braucht aber kein Fleisch um zu überleben, schon gar keines tierquälerischer Zucht. Ihr Vitamin K2 Argument ist übrigens sehr dünn. Trotzdem Danke. Es hat die Diskussion bereichert.
      1 1 Melden
    • Haiderfroh 29.11.2017 20:38
      Highlight @Wölfi:
      Der Mensch ist ein Allesfresser, der auf tierische Nahrung angewiesen ist, weil eine ganze Reihe für den Menschen überlebenswichtiger Vitalstoffe nur in tierischer Nahrung vorkommt, bzw. aus Pflanzen kaum resorbiert werden kann.
      Aus der Paläontologie, Archäologie und Ethnologie weiss man zu 100 %, dass die artgerechte Ernährung des Menschen hauptsächlich aus Fisch, Fleisch und Meeresfrüchten und evtl. aus Insekten besteht.
      Klar kann man einen Menschen auch ohne tierische Nahrung am Überleben halten, wie Tiger und Hunde auch. Aber das ist weder artgerecht noch auf Dauer gesund.
      0 0 Melden
  • Snowy 29.11.2017 10:32
    Highlight Dieser entscheid ist doppelt falsch:

    - Man verbietet den eigenen Bauern die tierquälerische Produktion (zu Recht) , gewährt aber Importe.

    - Es gibt keinen Grund eine gestopfte Entenleber zu konsumieren, ausser ich scheisse auf das immense Tierleid und mir ist es wichtiger ein paar Franken zu sparen.

    Ersteres ist dumm/staatspolitisch falsch, zweiteres sollte nicht unterstützt werden und ist ethisch verwerflich.
    12 4 Melden
  • Alterssturheit 29.11.2017 10:15
    Highlight Ich esse seit Jahren keine Foie gras mehr - freiwillig. Mit einem Import Verbot lässt sich das nicht regeln. Die Überzeugung und das anschliessende Handeln muss im Kopf stattfinden.
    16 15 Melden
  • öpfeli 29.11.2017 10:05
    Highlight ich weiss nicht was trauriger ist, dass es konsumiert wird oder dass man gegen ein Importverbot stimmt.

    50 8 Melden
    • Fly Baby 29.11.2017 12:30
      Highlight Genau so wie es den meisten Leuten scheiss egal ist wie sämtliches Fleisch, Eier usw. produziert wird. Hauptsache billig.
      8 0 Melden
    • atomschlaf 29.11.2017 13:49
      Highlight Fly Baby, Foie gras ist nicht eben billig.
      4 6 Melden
    • Haiderfroh 29.11.2017 16:53
      Highlight @AL:BM
      Ich achte darauf, wie das Produkt erzeugt wird. Bei Gänseleber ist mir wichtig, das die Tiere mit möglichst wenig Mais gefüttert wurden. Schmeckt besser, finde ich.
      0 3 Melden
  • IMW 29.11.2017 09:58
    Highlight Unglaublich,wie hinterweltlich unser parlement ist
    40 9 Melden
    • Graustufe Rot 29.11.2017 14:46
      Highlight Hinterweltlich? Wenn ich kein guter Mensch wäre (mindestens bemüh ich mich nicht ganz erfolglos darum) würd ich sagen: Stopft denen doch die Gänseleber mit einem Rohr so in den Magen, wie sie den Gänsen den Maisbrei in den Magen stopfen! Vielleicht würden sie dann endlich merken, wie sich Tierquälerei für das Tier anfühlt! Aber schon klar. Geht nicht. Einfach das Zeug nicht kaufen.
      1 0 Melden
  • atomschlaf 29.11.2017 09:46
    Highlight Gut, dass diese Konsumentenbevormundung vom Tisch ist!
    13 41 Melden
    • öpfeli 29.11.2017 10:25
      Highlight "Wir werden immer mehr erzogen und bevormundet in unserer Ernährung" mümümü..
      "Wir stehen weit über dem Tierwohl"
      7 2 Melden
    • Paternoster 29.11.2017 11:13
      Highlight Arrogant bis zum platzen, gell?
      11 3 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 29.11.2017 12:26
      Highlight Ach komm atom, du isst qualprodukte und es ist dir egal. Hab ich recht?
      7 1 Melden
    • atomschlaf 29.11.2017 13:47
      Highlight @Braunerwinzling: Nein, nicht wirklich.
      Froschschenkel hatte ich noch nie.
      Foie gras hatte ich 3 oder 4 mal in meinem Leben, davon 2x in Frankreich. Finde des Zeug übrigens nicht so berauschend, dass ich es vermissen würde.
      Ich wehre mich aber gegen derartige Bevormundungen! Als Konsument kann ich selbst entscheiden, was ich kaufe und esse und was nicht.

      Diese Bevormundung ist arrogant, Paternoster, ganz speziell in diesem Fall, wo es faktisch zu einer Bevormundung der Romandie durch eine Deutschweizer Mehrheit gekommen wäre.

      4 4 Melden
    • atomschlaf 29.11.2017 13:48
      Highlight @öpfeli: Ja, der Mensch steht über dem Tier. Die grassierende Tendenz zur Vermenschlichung der Tiere ist hochgradig dekadent. Wesentlich dekadenter als das Essen von Foie gras.
      5 6 Melden
    • öpfeli 29.11.2017 14:21
      Highlight atomschlaf
      es geht hier bei Weitem nicht darum, dass Tier zu verschmenschlichen. Ich weiss, dass dies heute häufig gemacht wird.
      Eine würdevolle Haltung, ohne Schmerz und Leid sollte Standard sein.
      Und sollte auf keinen Fall mit Vermenschlichung gleichgestellt werden. Ein Tier hat Schmerzempfindungen und Instinkte, welche respektiert sein müssten.
      Nur weil wir Menschen die Möglichkeit haben, Tiere unter aller sau zu halten, heisst es noch lange nicht das es auch ok ist und wir über dem Tier stehen. ich empfinde deine Haltung als wahnsinnig arrogant.
      6 5 Melden
    • Alterssturheit 29.11.2017 15:23
      Highlight Also unter Arroganz verstehe ich nicht "eine andere Meinung" zu haben. Eure Meinungen (öpfeli und atomschlaf) zum Thema sind offensichtlich unterschiedlich, aber deshalb nicht arrogant. Man kann es wohl so oder so sehen, ob's einem gefällt oder nicht.
      3 2 Melden
    • öpfeli 29.11.2017 15:43
      Highlight Alterssturheit
      Du verstehst falsch. Eine andere Meinung ist ok. Sich als Mensch als etwas Besseres zu sehen, dass ist arrogant.
      3 2 Melden
    • Haiderfroh 29.11.2017 16:56
      Highlight @öpfeli
      Wenn Du ernsthaft der Meinung bist, dass der Mensch nicht mehr Wert ist, als ein Tier, als die geschlachtete Gans hier. Dann müsstest Du zum Wohle der Tiere vehement den organisierten Kannibalismus des Menschen verlangen.
      Vorschlag: Wer keine Steuern zahlt, wird verwurstet.
      2 2 Melden
    • öpfeli 29.11.2017 17:13
      Highlight Haiderfroh
      Sag mir warum ein Mensch mehr wert ist als ein Tier
      2 0 Melden
    • Haiderfroh 29.11.2017 20:52
      Highlight @öpfeli
      1. Weil es Gottes Wille ist, s. Bibel, 1. Buch Mose 26 bis 31
      2. Weil der Mensch ganz zu oberst auf der Nahrungspyramide hockt. Der Mensch frisst schon seit ewig andere Tiere, denn gemäss seiner Natur ist er Omnivor, wie viele andere Spezies auch.
      4. Weil alle anderen Spezies insgesamt dem Menschen unterlegen sind. Beweis: der Mensch wird durch keine Fressfeinde an seiner Ausbreitung gehindert, der Mensch kann alle Gebiete der Erde besiedeln, ungeachtet der Umstände im jeweiligen Habitat. Der Mensch passt sich nicht einfach dem Habitat an, sondern er passt das Habitat sich selbst an.
      1 1 Melden
    • öpfeli 30.11.2017 09:23
      Highlight Punkt 3 fände ich spannend. Vielleicht hätte der mehr Inhalt 🤗
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So viel Plastik verbrauchen die watsons in einer Woche 

Neuenburg verbietet Röhrli, an anderen Orten droht den Wattestäbchen das Aus. Die Welt hat dem Plastik den Kampf angesagt. Doch wie schlimm steht es um unseren eigenen Plastik-Verschleiss? Fünf watsons haben den Selbstversuch gewagt. 

Plastik ist das neue Rauchen. Zu diesem Schluss kommt, wer die jüngsten Entwicklungen in der Umweltpolitik aufmerksam verfolgt. Denn europaweit formiert sich eine Allianz gegen Kaffeerühr-Stäbchen, Röhrli und anderes Einweggeschirr. Doch wie viel Plastik verbrauchen wir wirklich? Fünf watsons haben eine Woche lang ihren Abfall gesammelt – und dabei viel über sich selbst gelernt. 

Einmal Plastikgeschirr mit Plastikdeckel, dazu Plastikbesteck und das alles verpackt in einem Plastiksack. Das …

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