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Freitagabend: Der HCAP überpowert Davos. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Warum Ambri in diesem Herbst für unser Hockey wichtiger ist als der SC Bern

Ambri hat in der ersten Phase der Saison mehr bewirkt als der SC Bern. Ambris Trainer Luca Cereda ist der neue Arno Del Curto.

31.10.17, 09:21

Die Parallele ist nicht zu übersehen. Arno Del Curto (61) und Luca Cereda (36) haben ihre Jobs nur bekommen, weil ihre Klubs sparen mussten bzw. sparen müssen.

Davos kann im Frühjahr 1996 die damalige schwedische Trainer-Ikone Mats Waltin nicht mehr bezahlen. Also wird der Vertrag mit dem Schweden nicht verlängert. Den Job bekommt Arno Del Curto. Er war soeben mit Luzern in die NLB aufgestiegen.

Arno Del Curto übernimmt 1996 den HC Davos. Bild: KEYSTONE

Auch Ambris grosser Vorsitzender Filippo Lombardi wird erst durch die finanzielle Not seines Klubs endlich auf den richtigen Weg gebracht. Also wählt er im Jahre des Herrn 2017 eine helvetische Lösung: Paolo Duca als Sportchef und Luca Cereda als Trainer.

Es gibt eine weitere Parallele. So wie Arno Del Curto setzt auch Luca Cereda seine ganz eigenen Vorstellungen durch. Er hat nicht ein kanadisches, schwedisches oder tschechisches Konzept übernommen. Er hat seine eigene Philosophie entwickelt, die im Grunde die kreativen Spektakel-Elemente aller Eishockey-Kulturen verbindet und zu einem Spiel ohne taktische Grenzen führt: im Zweifelsfalle vorwärts.

Langeweile in Bern

Diese Hockeyphilosophie ist riskant, mutig und spektakulär. Luca Cereda steht damit im Herbst 2017 im Gegensatz zum grossen taktischen Technokraten Kari Jalonen.

Luca Cereda hat in Ambri den Durchblick. Bild: TI-PRESS

Das hat es so in unserem Hockey wahrscheinlich noch nie gegeben: der Trainer des nominell schwächsten Teams der Liga riskiert alles und versucht dem Tabellenende davonzustürmen. Der Trainer des Titelverteidigers, des nominell wohl besten Teams der Liga spielt ein extremes Sicherheitshockey und erstickt das Spiel mit seinem Defensivkonzept und versucht, möglichst jedes Risiko zu vermeiden.

Der mutige Aussenseiter bereichert die Liga. Der himmelhohe Favorit und Titelverteidiger langweilt inzwischen selbst gegen ein saft- und kraftloses Biel mit konservativem Hockeyschach. Nach dem Motto: «Safety first».

Keine andere Mannschaft spielt so mutig

Klar, die letzte Wahrheit steht oben auf der Resultat-Anzeige. Kari Jalonen ist durchschlagend erfolgreich. Wie einst John Slettvoll, der taktische Architekt des «Grande Lugano» mit den vier Titeln von 1986, 1987, 1988 und 1990. John Slettvoll scheiterte schliesslich, weil er es mit seinem Wahn zur Spielkontrolle und zum totalen Defensivhockey übertrieb.

Wer in diesem Herbst mitreissendes, erfrischendes Hockey mag, besucht ein Spiel von Luca Ceredas Ambri und nicht eine lauwarme Vorstellung von Kari Jalonens SC Bern. Es gibt keine Mannschaft, die so mutig auf Tempo, Offensive und Forechecking setzt wie Ambri.

Der SC Bern 2017: Defensiv-Schach statt Powerhockey. Bild: KEYSTONE

Der verdiente Lohn für dieses Risiko, der vorläufige Höhepunkt dieser neuen Welle aus der Leventina, war das 7:5 gegen den HC Davos. So viel Mut hatte noch nicht mancher Bandengeneral: Luca Cereda nimmt gegen Davos den Torhüter bei 39:58 raus und ersetzt ihn durch einen sechsten Feldspieler und 39:59 trifft Diego Kostner zum 5:4.

Cereda setzt sein Konzept kompromisslos um. Ohne Rücksicht auf grosse Namen und vergangenen Ruhm. Selbst der Titan Thibaut Monnet mit mehr als 1000 spielen Erfahrung muss zwischendurch auf die Tribüne. Seine Füsse sind nicht mehr schnell genug für das neue Ambri.

Farmteam zieht mit

Und den Jugendstil setzt Ambri auch bei seinem Farmteam um. Die Ticino Rockets zelebrieren in der zweithöchsten Liga das gleiche Lauf- und Energiehockey wie Ambri in der National League. Am Sonntagabend haben sie in Langenthal einen Titanen ins Wanken gebracht. Der nominell klar bessere Titelverteidiger kam mit dem bissigen Forechecking des Aussenseiters nie zurecht und konnte sich erst im Penalty-Schiessen durchsetzen.

Ein Schweizer ist der modernste Trainer, der Trendsetter unseres Hockeys. Stürmt Luca Cereda mit diesem «totalen Hockey» am Ende gar in die Playoffs? Das hängt vor allem von drei Faktoren ab: Erstens: haben die Spieler genug Energie für dieses anspruchsvolle Hockey? Zweitens: kann Torhüter Benjamin Conz sein Leistungsniveau halten? Drittens: gelingt es, die Laufmeter in Tore umzumünzen? Das ist beim limitierten Talent schwierig.

Umfrage

Erreicht Ambri die Playoffs?

  • Abstimmen

1,818 Votes zu: Erreicht Ambri die Playoffs?

  • 63%Ja, Luca Cereda hat das drauf.
  • 27%Nein, dafür ist zu wenig Talent vorhanden.
  • 10%Ich will nur das Resultat sehen.

Es ist im Gesamtinteresse unseres Hockeys, dass dieses gewagte Experiment des taktischen Mutes und der finanziellen Vernunft mit einem Schweizer Sportchef und einem Schweizer Trainer gelingt.

Ambri ist in diesem Herbst für unser Hockey wichtiger als der SC Bern.

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    Alle Leser-Kommentare
  • 123und456 01.11.2017 07:02
    Highlight ich mag das SCB-Hockey auch nicht und erfreue mich natürlich viel mehr and run n gun hockey.
    Ich denke aber, dass es unserem Hockey im Allgemeinen nicht schaden würde wenn in der NL ein wenig "systemtreueres" Hockey gespielt würde.
    3 5 Melden
  • Ohniznachtisbett 31.10.2017 20:12
    Highlight Ambri ist immer wichtiger als der SCB. (Bin Chloote Fan). Ohne Bern hat die Liga immer noch Zug, Davos, Lugano und den Z. Aber ohne Ambri wäre doe Liga nicht mehr das gleiche. Ambri ist das Salz in der Suppe, die Lughanige im Risotto. Forza Ambri.
    24 9 Melden
    • MARC AUREL 31.10.2017 21:13
      Highlight Deine Aussage disqualifiziert dich! Kein Klub ist wichtiger als der Andere eigentlich aber im vergleich zu Ambri hat Bern deutlich mehr Fans und kein Klub wird wohl mehr gehasst als der SCB. Dies würde eher fehlen als Ambri der in vielerlei hinsicht nicht mehr NLA würdig ist.. Kloten würde jedenfalls keiner gross vermissen da es IMMER NOCH Biel, Langnau usw hat...
      8 23 Melden
    • Scb barner 01.11.2017 19:06
      Highlight Ach ja?Wäre Ambri nicht mehr in der NLA würde es kein Schwein interessieren.....Ein Provinz-club mit einem gewissen Charm,mehr auch nicht.Hasst uns ruhig weiter.Ohne den SCB würde auch der Zuschauerschnitt dramatisch fallen,ohne den SCB würde niemand die Schweiz wegen dem Eishockey bewundern.
      5 8 Melden
  • Lance 31.10.2017 15:53
    Highlight Der HCAP ist kultig. Wie es der EHC Arosa ist. Daher freut es mich, schafft es Ambri auch sportlich mitzumischen. Das ganze Drumherum, Stadion, Aktionen, geht mir da am Allerwertesten vorbei.
    Luca Cereda hat bisher einen guten Impuls gegeben.
    Für einen Dorfklub ist es heute sehr schwierig.
    Als HCD Fan (vergesst die Subventionsvorurteile nicht, wir zahlen ja Billag für den HCD haha..)
    freut mich der bisherige Erfolg des HCAP.


    33 4 Melden
  • Rock'n'Rohrbi 31.10.2017 15:04
    Highlight 12.9 SCB Ambri 2:0 / 17.10 Ambri SCB 0:1
    ...nun ja - sehr offensiv die Piotta Datteln - vielleicht reicht es mal mit Caminada und grippeerkrankt für ein Ambritor gegen Bern?
    13 63 Melden
    • Licorne 31.10.2017 16:54
      Highlight Irgendwie schade, wirken viele SCB-Schreiberlinge derart (absichtlich) arrogant.
      49 12 Melden
  • Sportfan 31.10.2017 12:51
    Highlight Ja, das kann alles sein. Nur blöd, dass das niemand merkt. Die Zuschauerzahlen sind in etwa gleich, wie in der letzten Saison als Ambri klar letzter wurde. Ich glaube, am Ende ist das Resultat für die Zuschauer immer noch wichtiger, als der Weg dahin.

    Und zum Farmteam, mit Verlaub, die sind abgeschlagen Letzter. Ich finde es sehr fraglich, dass ein Team, welches nicht in der Lage ist das NLA Team zu stemmen (keine Halle) ein chancenloses B-Team führen darf. Dafür müssen die vernünftigen B-Clubs unrentable Spiele gegen diese Rockets durchführen, die keine Socke sehen wollen!
    33 51 Melden
  • Dummbatz Immerklug 31.10.2017 12:48
    Highlight Ambri ist immer wichtiger als der SCB 💪🏼☝🏼
    71 25 Melden
    • MARC AUREL 31.10.2017 13:37
      Highlight Die Gründe?
      15 55 Melden
    • dä seppetoni 31.10.2017 15:23
      Highlight Na den David mag man einfach lieber als den Goliath. Forza Ambri
      49 5 Melden
  • Eddy Huser 31.10.2017 11:43
    Highlight Diese Einschätzung von Herr Zaugg erfreut mein Ambri Herz! Hoffentlich halten sie durch und wir sehen Ambri in den Play Offs. Forza Ambri!
    56 5 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 13:28
      Highlight Wird aber allein mit "Durchhalten" schwierig! Denn nach Verlustpunkten ist Ambri jetzt schon auf dem drittletzten Platz. Da reicht "Durchhalten" nicht, da müsste "Durchstarten" kommen, wenn das etwas werden soll mit den Playoffs.
      12 13 Melden
  • Apfel Birne 31.10.2017 11:01
    Highlight Haha darum hat der SCB am meisten Tore geschossen. Weils ja so langweiliges defensiv und Resultat Hockey ist.
    65 111 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 13:06
      Highlight Ehm, warum die Blitzer, es stimmt, Bern hat am meisten Tore erzielt. Also seid nicht so streng mit Bern.

      Klar, Bern spielt Systemhockey, wie 2/3 aller anderen erfolgreichen Teams auch. Aber wie ist das mit Davos? In Tat und Wahrheit ist Davos extrem Defensiv! Ihr Konzept, schnelle Konter, schnelles Umstellen, dies bedingt eine starke Abwehr. Center spielen bei Arno meist einen Defensiven Part. Wer del Curto kennt weiss, dass er lieber 1:0 gewinnt, als 7:6. Auch Davos spielt Systemeishockey, nichts von kreativem Offensivhockey. Eine Art: "Kick'n'Rush des Eishockey".
      35 13 Melden
  • Dogbone 31.10.2017 11:00
    Highlight Chläusu, da muss ich Dir für einmal Recht geben und ich freue mich sogar als HCDler über das spannende Hockey, welches Ambri bietet.
    Wie man beim HCD unschwer erkennt ist es aber nicht nur ein Problem, ob genügend Talent vorhanden ist sondern auch, dass bei diesem Stil die Verletzungshexe öfters zuschlägt. Die Frage stellt sich deshalb auch, ist das Kader von Ambri genügend gross für Ausfälle. Hoffen wir das Beste!
    Und BTW: Den SCB schaue ich mir schon lange nicht mehr an. Ja, sie sind sehr erfolgreich aber der Preis dafür ist ätzende, klebrige Langeweile.
    102 36 Melden
    • DingoAteMyBaby 31.10.2017 12:09
      Highlight Wir hoffen mal auf keine Verletzung der Ausländer. Aber in dem Falle würde Kubalik nachziehen aus Tschechien. Dieser Junge könnte noch interessant werden.
      23 2 Melden
    • Baccara 31.10.2017 12:53
      Highlight Ach Dogbone. Klebrige Langeweile, das liegt zum Glück auch sehr im Auge des Betrachters..
      19 19 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 13:13
      Highlight @Dogbone: Das mit den Verletzungen hat nicht nur mit der Spielweise zu tun. Es ist auch ein Thema der Coaches. Wer immer alles fordert, nie eine gewisse Regeneration zulässt, muss sich nicht wundern, wenn der eine oder andere ausfällt. Bei uns in der Garderobe gibt es einige, die konkrete Beispiele kennen, dass AdC nur Vollgas kennt, im Sommer wie im Winter. Verstehen sie mich nicht falsch. Ich halte sehr viel von AdC. Aber in dieser Frage, muss er etwas mehr beratung zulassen, oder halt akzeptieren, dass er eine lange Verletztenliste hat.
      16 1 Melden
    • MARC AUREL 31.10.2017 13:38
      Highlight So langweilig kann Bern nicht spielen. Kommen deswegen weniger Zuschauer?
      14 36 Melden
    • Hockrates 31.10.2017 14:15
      Highlight Was soll man sonst in Bern machen?
      19 5 Melden
    • MARC AUREL 31.10.2017 16:27
      Highlight Ich glaube das Bern genug bietet... diese Anti - Bern - Reflexe...
      14 12 Melden
  • marak 31.10.2017 11:00
    Highlight Gut, am Ende sind es immer dieselben Faktoren: Keine Verletzten, genügend Energie, Stimmt die Fanquote des Goalies und last but not least: Gibt es genügend Gegner, die aus irgendeinemgrund lange genug Krisen haben. Aber, und das wurde richtig erwähnt: Man gibt einem jungen einheimischen Trainer eine Chance. Warum ist egal. Hauptsache, man gibt die Chance. Und noch besser: Der Jungspund macht das Beste draus. Und das ist das wirklich Gute an der ganzen Geschichte.
    120 2 Melden
    • Zat 31.10.2017 13:07
      Highlight FANquote des Goalies, die war mir bisher unbekannt, aber wo Du recht hast, hast Du recht. Made me smile!
      7 2 Melden
    • marak 31.10.2017 14:16
      Highlight @Zat: He, he, he. Ja, der Rückhalt ist Balsam für die geschunde Goaliseele. Man könnte sagen: Je hörer die Fanquote, desto besser die Fangquote... Danke für den Hinweis.
      9 0 Melden
  • Babylon 31.10.2017 10:57
    Highlight Forza Ambri!
    54 7 Melden
  • mukeleven 31.10.2017 10:53
    Highlight wow - wir lesen ueber ambri!
    cooler bericht, danke klaus.
    166 6 Melden
  • Mennsgi 31.10.2017 10:46
    Highlight Könntet ihr nicht noch bei solchen reportagen bitte die tabelle einfügen.
    35 8 Melden
  • Bruno Wüthrich 31.10.2017 10:27
    Highlight Weshalb hat seinerzeit SCB-CEO Marc Lüthi in der Saison 2011/12 den Coach Larry Hurras entlassen? War dies, weil der SCB sonst abgestiegen wäre?

    Ambris Spielweise ist für jeden Gegner äusserst unangenehm. Doch es ist tatsächlich sehr risikoreich, und ohne Torhüter Benjamin Conz in Topform ist die Niederlage kaum vermeidbar.

    Und sollten die Kräfte im Verlaufe der Meisterschaft schwinden, wird es schwierig werden, das Konzept umzustellen. Ambri ist für die NLA eine Bereicherung, gehört aber trotz momentanem Höhenflug mit Biel und Kloten zu den gefährdeten Teams.
    60 9 Melden
    • Max Dick 31.10.2017 11:52
      Highlight Du hättest mit allem Recht, ausser dass bei den gefährdeten Teams Genf vergessen ging...und dann noch eines ;) Kannst du erraten, welches?
      21 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 31.10.2017 13:29
      Highlight Nein! Beim besten Willen nicht!
      11 3 Melden
    • MARC AUREL 31.10.2017 13:40
      Highlight Langnau gehört ganz klar auch dazu. Eher als Biel.
      15 25 Melden
  • MARC AUREL 31.10.2017 10:11
    Highlight Es freut mich für Ambri das sie bis jetzt erfolgreich mithalten und trotzdem wäre es eine dicke Überraschung sollten sie sich für die PO qualifizieren! Hingegen finde ich es ungerechtfertigt Jalonens System zu kritisieren. Es wäre langweilig wenn alle das gleiche Hockey spielen lassen würden.
    27 61 Melden
  • play off 31.10.2017 09:54
    Highlight Wäre nicht die halbe Liga am kriseln, wäre Ambri trotz allem abgeschlagen. Auch wird die geforderte neue Halle nie gebaut. Also alles in allem zuviel des Lobes. Wäre schön, wenn auch dieser Verein sich an die Regeln halten würde/müsste!
    20 98 Melden
    • Eddy Huser 31.10.2017 11:46
      Highlight So än Chabis
      30 3 Melden
    • Larionov 31.10.2017 11:49
      Highlight Du bringst es auf den punkt! Eine bereicherung der liega ist ambri auf jeden fall aber nicht auf kosten der anderen! Die liega gibt klare anweisungen und ambri kann sie nicht umsetzen!
      Auch kloten sollte nicht im a spielen!!!!
      11 30 Melden
    • 1848BO 31.10.2017 11:59
      Highlight Wie oft warst du schon in ambri? Es ist immer wider eine reise wert. Das einzige was einem dort stört ist der zuhohe Eintrittspreis und das Katastrophale Caitering aber lieber das als in modernen Hallen Hocky schauen
      36 10 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 13:21
      Highlight @1848BO: Nur gut dass sie wohl keine Frau sind. Denn wie die in Ambri auf's Klo müssen, naja.

      Es geht gar nicht darum, dass es lustig ist Hockeynostalgie zu erleben. Es geht darum, dass es Regeln gibt, welche Infrastruktur notwendig ist. Und deshalb können einzelne B-Teams nicht aufsteigen, wie lange Zeit Olten oder Langenthal, Ambri darf aber wursteln wie es ihnen gefällt. Und das ist, bei einer praktisch geschlossenen Liga, ein Undingt und sehr unfair den genannten Mannschaften gegenüber.
      17 18 Melden
    • 1848BO 31.10.2017 14:11
      Highlight @ sportfan bin absolut deiner meinung mir währs lieber man würde hier bei allen etwas nachlass geben dafür wider Auswärtspiele in einem geilen Stadion statt z.b in Lausanne wo es nicht mal ein Gästesektor gibt.
      12 2 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 15:18
      Highlight @1848BO: Ja nicht nachgeben. Haben sie schon mal beobachtet, wieviel Schub eine gute Infrastruktur bringt? Dann werden sie sehen, wie entscheidend gute Stadien für die Entwicklung des Sportes sind.
      4 7 Melden
    • 1848BO 31.10.2017 16:25
      Highlight @ sportfan was unser sport braucht sind richtige eishallen mit stehplätzen und normalen eingangskontrollen und nicht irgend welche Eventhallen wo man für den Besuch seine ID zeigen muss Olten,Ajoie oder Langenthal währen mir Lieber als Zug oder Lausanne
      16 1 Melden
    • Martina Flühler 31.10.2017 20:39
      Highlight @sportfan ich bin mir nicht ganz sicher, was an den Damen-Toiletten in Ambrì nicht in Ordnung sein sollte? In Ambrì funktioniert der Toilettengang auch ohne Lichteffekte wie sie vielleicht in Bern vorzufinden sind? Auch beheizte WC-Ringe werden sie in der Valascia nicht finden, ob das in Bern gewünscht ist, kann ich nicht beurteilen. Solche kapitalisierte Konsumententempel wie jener in Bern schaden dem traditionellen Sport aus den Bergen(!). Ein spannendes Spiel kann ebenso gut in einer rustikalen, kalten Valascia verfolgt werden. Es ist die Liga, die den traditionellen Sport kaputt macht!
      18 5 Melden

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