Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sunrise macht wieder Gewinn – und legt an Kunden zu

02.03.17, 06:55 02.03.17, 07:13


Sunrise ist in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Der zweitgrösste Telekomkonzern erzielte 2016 einen Reingewinn von 87 Mio. Franken. Im Vorjahr hatte Sunrise wegen des Börsengangs und der Schuldenrefinanzierung noch einen happigen Verlust von 113 Mio. Fr. erlitten.

Ohne diese Sonderkosten hätte das Unternehmen den Reingewinn im vergangenen Jahr beinahe verdoppelt, wie aus einem Communiqué vom Donnerstag hervorgeht. Operativ ist der Telekomanbieter indes unter Druck. Der Umsatz sank um 4 Prozent auf 1,897 Mrd. Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) sank um 2,8 Prozent auf 599 Mio. Franken.

Damit hat Sunrise die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP etwas weniger Umsatz, EBITDA und deutlich weniger Reingewinn prognostiziert.

Im laufenden Jahr hält der Druck an. Sunrise rechnet für 2017 mit einem Umsatz von 1,82 bis 1,86 Mrd. Franken. Auch der EBITDA dürfte etwas sinken. Die Dividende soll indes von 3,33 Fr. in diesem Jahr auf 3,45 bis 3,55 Fr. je Aktie nächstes Jahr erhöht werden.

Auf Kundenseite gibt's gute Nachrichten für den Telekomkonzern: Im vierten Quartal hatte Sunrise rund 9 Prozent mehr Mobile-Kunden, bei den TV-Kunden legt der Konzern im Vergleich zur Vorjahresperiode gar um fast 22 Prozent zu. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

«Who is America?» – 7 Fakten über die neue Skandal-Show von Sacha Baron Cohen

Warum das chinesische Modell über den Westen siegen wird

Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zur WM 2022 in Katar

Hat die Queen gerade Trump getrollt? Diese Bloggerin ist davon absolut überzeugt

Ein kleiner Vorgeschmack, was uns bei der nächsten WM erwartet

So gross müsste ein Gebäude sein, um die gesamte (!) Menschheit zu beherbergen

Nach diesen 5 Dokus wirst auch du deine Ernährung hinterfragen

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

«Nur no ä halbs Minipic»: Lara Stoll steckt für 127 Stunden mit dem Finger im Abfluss fest

Erkennst du alle Filme an nur einem Bild? Wer weniger als 7 hat, muss GZSZ* gucken!

8 Dinge, die purer Horror sind, wenn sie morgens vor deinem ersten Kaffee passieren

Bei welchen Fluglinien hast du gratis oder günstig WLAN? Der Preisvergleich zeigt's

Das sind die Tops und Flops der WM

WEKO eröffnet Untersuchung gegen AMAG

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Amboss 02.03.2017 08:37
    Highlight Sunrise bietet gute Angebote und guter Service.

    Erfreulich, dass auch die Zahlen stimmen. Bestimmt kein einfaches Unterfangen in der Schweiz, wo sehr viele kaum auf Angebote oder Preis achten, sondern am liebsten bei ihrer geliebten PTT oder Rediffusion bleiben, wo sie schon immer waren

    7 2 Melden
    • Triumvir 02.03.2017 10:11
      Highlight Na ja, so gut sind die Angebote auch wieder nicht. Ich werde jedenfalls bald von Sunrise zu M-Budget wechseln...denn dort bekommt man unterdessen mehr, für sein Geld geboten...
      3 3 Melden
  • theswissguy 02.03.2017 07:04
    Highlight Congrats, guys!
    9 2 Melden

Abweisende Vegetarier, skeptische Metzger – das Laborfleisch hat fast keine Freunde

Die Nachricht machte am Dienstagmorgen schnell die Runde. Die Coop Tochter Bell Food Group investiert in kultiviertes Rindfleisch. Mit rund 2,3 Millionen Franken beteiligt sich der Schweizer Fleischproduzent am holländischen Start-up Mosa Meat das bereits seit Jahren am Fleisch tüftelt, das kein Leben auf dem Gewissen hat. Am Fleisch, das die ganze Branche auf den Kopf stellen könnte.

Der Schweizer Fleisch-Fachverband SFF winkt ab. «Wir sehen mittelfristig keine Bedrohung für die …

Artikel lesen