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Pekka Tirkkonen übernimmt in Kloten.

Ruhiger Arbeiter statt Schillerfalter: Pekka Tirkkonen ist Klotens neuer Trainer

Der EHC Kloten holt den finnischen «Nobody» Pekka Tirkkonen (47) als Trainer. Ein kluger Entscheid.

Publiziert: 23.06.16, 18:40 Aktualisiert: 24.06.16, 07:41

Es hätte so unterhaltsam werden können: SCB-Meistertrainer Lars Leuenberger in Kloten an der Bande. Er war Kandidat. Auch Christian Webers Banden-Comeback hätte uns sicherlich bestens unterhalten. Auch er gehörte zu den Kandidaten. Selbst der taktische Hexenmeister Heinz Ehlers hätte für mehr Unterhaltung gesorgt als der nun engagierte Trainer Pekka Tirkkonen.

Aber der neue Besitzer Hans-Ulrich Lehmann braucht erst einmal Ruhe. Seriöse Arbeit. Kein Hollywood. Und so hat er sich für Pekka Tirkkonen entschieden – der Finne hat den Aussenseiter Saipa oben gehalten. Ansonsten hat er keine Trainererfahrung in einer höchsten Liga. Ein guter Ausbildner, als Spieler Meister in Finnland und in Dänemark.

Ein ruhiger Ausbildner: Pekka Tirkkonen.

Der grosse Vorteil: Kloten bekommt einen Trainer ohne Vergangenheit in der Schweiz. Und das ist im Grunde genau das, was Kloten jetzt braucht: einen Trainer, der sich auf seine Arbeit konzentriert, nicht zu hohe Erwartungen weckt, sich gewohnt ist, bescheiden in den Ansprüchen zu sein. Eine zu enge Verbindung mit Felix Hollenstein, dem «Frank A. Meyer der Klotener Hockeykultur» ist auch nicht zu befürchten.

Gute Beziehungen für billige Ausländer

Zudem hat Klotens neuer finnischer Trainer gute Beziehungen um aus Skandinavien günstige ausländische Spieler nach Kloten zu locken. Drei müssen es sein – sofern der alternde Leitwolf Tommi Santala (36) zu den angebotenen Bedingungen bleibt.

Hans-Ulrich Lehmann: ein weiser Entscheid.
Bild: KEYSTONE

Mit dieser klugen Trainerwahl hat der EHC Kloten gute Voraussetzungen, in der neuen Rolle als Ausbildungsklub in der Aussenseiterrolle nach den Jahren des Grössenwahns endlich zu seinen Wurzeln zurückzukehren und seine wahre Identität zu finden. Gar kein schlechter Start für den neuen Besitzer Hans-Ulrich Lehmann.

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Play-offs 1985/86

2021: EV Zug, Finalserie: 3:0 gegen Servette-Genf. keystone / ENNIO LEANZA
2020: Kein Meister, die Meisterschaft wurde wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt. KEYSTONE / WALTER BIERI
2019: SC Bern, Finalserie: 4:1 gegen den EV Zug. KEYSTONE / ALEXANDRA WEY
2018: ZSC Lions, Finalserie: 4:3 gegen den HC Lugano. KEYSTONE/TI-PRESS / DAVIDE AGOSTA
2017: SC Bern, Finalserie: 4:2 gegen den EV Zug. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
2016: SC Bern, Finalserie: 4:1 gegen HC Lugano. TI-PRESS / GABRIELE PUTZU
2015: HC Davos, Finalserie: 4:1 gegen ZSC Lions. KEYSTONE / PATRICK B. KRAEMER
2014: ZSC Lions, Finalserie: 4:0 gegen Kloten (Bild: Mark Bastl stemmt Pokal). KEYSTONE / ENNIO LEANZA
2013: SC Bern, Finalserie: 4:2 gegen Fribourg. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
2012: ZSC Lions, Finalserie: 4:3 gegen Bern (Bild: Ari Sulander stemmt Pokal). KEYSTONE / PETER KLAUNZER
2011: HC Davos, Finalserie: 4:2 gegen Kloten. KEYSTONE / PATRICK B. KRAEMER
2010: SC Bern, Finalserie: 4:3 gegen Servette (Bild: Pascal Berger stemmt den Pokal in die Höhe). KEYSTONE / PETER KLAUNZER
2009: HC Davos, Finalserie: 4:3 gegen Kloten. PHOTOPRESS / WALTER BIERI
2008: ZSC Lions, Finalserie: 4:2 gegen Servette (Bild: Mathias Seger, Adrian Wichser und Ryan Gardner (v. l.). KEYSTONE PHOTOPRESS / ALESANDRO DELLA BELLA
2007: HC Davos, Finalserie: 4:3 gegen Bern. PHOTOPRESS / ARNO BALZARINI
2006: HC Lugano, Finalserie: 4:1 gegen Davos (Bild: Sandy Jeannin mit Pokal und Assistenztrainer Ivano Zanatta (vorne)). PHOTOPRESS / KARL MATHIS
2005: HC Davos, Finalserie: 4:1 gegen die ZSC Lions (Bild: Michel Riesen, Joe Thornton (vorne von links), Rick Nash, Andrea Häller und Sandro Rizzi (hinten von links). KEYSTONE / EDDY RISCH
2004: SC Bern, Finalserie: 4:1 gegen Lugano (Bild: Rolf Schrepfer, Marc Leuenberger und Thomas Ziegler (von rechts)). KEYSTONE / EDI ENGELER
2003: HC Lugano, Finalserie: 4:2 gegen Davos (Bild: André Rötheli, Patrick Sutter, Sandro Bertaggio (von links)). KEYSTONE / EDDY RISCH
2002: HC Davos, Finalserie: 4:0 gegen die ZSC Lions. KEYSTONE / WALTER BIERI
2001: ZSC Lions, Finalserie: 4:3 gegen Lugano (Bild: Michael Zeiter mit Pokal). KEYSTONE / STEFFEN SCHMIDT
2000: ZSC Lions, Finalserie: 4:2 gegen Lugano (Bild: Mathias Seger (r.)). KEYSTONE / WALTER BIERI
1999: HC Lugano, Finalserie: 4:1 gegen Ambrì (Bild: Trainer Jim Koleff (l.)). KEYSTONE / KARL MATHIS
1998: EV Zug, Finalserie: 4:2 gegen Davos. KEYSTONE / MICHELE LIMINA
1997: SC Bern, Finalserie: 3:1 gegen Zug (Bild: Captain Roberto Triulzi). TISCHLER/LIMINA
1996: EHC Kloten, Finalserie: 3:0 gegen Bern. KEYSTONE / STR
1995: EHC Kloten, Finalserie: 3:1 gegen Zug (Bild: Roman Wäger (l.) und Felix Hollenstein). KEYSTONE / STR
1994: EHC Kloten, Finalserie: 3:1 gegen Fribourg (Bild: Felix Hollenstein (Mitte), Roman Wäger (r.)). KEYSTONE / STR
1993: EHC Kloten, Finalserie: 3:0 gegen Fribourg. KEYSTONE / STR
1992: SC Bern, Finalserie: 3:2 gegen Fribourg. KEYSTONE / EDI ENGELER
1991: SC Bern, Finalserie: 3:1 gegen Lugano (Bild: Bern-Goalie Renato Tosio). KEYSTONE / STR
1990: HC Lugano, Finalserie: 3:1 gegen Bern. KEYSTONE / STR
1989: SC Bern, Finalserie: 3:2 gegen Lugano. KEYSTONE / KARL MATHIS
1988: HC Lugano, Finalserie: 3:0 gegen Kloten (Bild: Captain Kenta Johansson). KEYSTONE / STR
1987: HC Lugano, Finalserie: 3:0 gegen Kloten (Bild: die Lugano-Spieler Beat Eggimann, Alfred Luethi, Andy Ton und Bernasconi). KEYSTONE / KARL MATHIS
1986: HC Lugano, Finalserie: 2:0 gegen Davos (Bild: Lugano-Captain Beat Kaufmann). KEYSTONE / STR

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