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PSG hat für seine fünf prominenten Neuzugänge zwar kaum Geld ausgegeben, dafür sind die Lohnkosten förmlich explodiert. Bild: keystone

Von Demut keine Spur – die Topklubs klotzen, als hätte es Corona nie gegeben

Die Sommer-Transferausgaben der 98 Klubs aus Europas Top-5-Ligen sind im Vergleich zum Peak vor zwei Jahren um 45 Prozent eingebrochen. Gespart wird vor allem an der Basis, die meisten Topklubs halten sich dagegen kein bisschen zurück.

Publiziert: 01.09.21, 18:09

Lionel Messi zu PSG, Cristiano Ronaldo zu Manchester United, Antoine Griezmann zurück zu Atlético Madrid, dazu die beiden 100-Millionen-Transfers von Romelu Lukaku und Jack Grealish – so viele namhafte Wechsel in einer Transferperiode hat es schon lang nicht mehr gegeben. Das zweite Sommertransferfenster seit Beginn der Corona-Pandemie hatte es definitiv in sich.

Insgesamt haben die 98 Klubs der Top-5-Ligen in diesem Sommer fast drei Milliarden Euro für neue Spieler ausgegeben. Das ist zwar so wenig wie seit 2015 nicht mehr und ein Rückgang um 45 Prozent im Vergleich mit dem Top-Sommer 2019, aber angesichts der Corona-Pandemie mit den fehlenden Zuschauereinnahmen und TV-Geldern immer noch eine stolze Summe.

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Während die kleineren Klubs deutlich auf die Sparbremse drücken mussten, ist vor allem bei den finanzstarken Riesen wie Paris St-Germain, Real Madrid oder den englischen Teams wenig von der zu Beginn der Pandemie vielerorts angekündigten Demut zu spüren. Hier wurde geklotzt, als hätte es nie Corona-Einschnitte gegeben.

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In der Premier League beispielsweise gingen die Transferausgaben mit 1,34 Milliarden Euro im Vergleich zu den letzten beiden Rekordjahren nur geringfügig zurück. Mit Jack Grealish (für 117.5 Millionen Euro zu Manchester City) und Romelu Lukaku (für 115 Millionen Euro zu Chelsea) schafften es gar zwei Wechsel in die Top 10 der teuersten Transfers aller Zeiten. Von den Klubs, die in diesem Sommer am meisten Geld verprasst haben, kommen die ersten vier aus der Premier League – an der Spitze: der FC Arsenal.

Deutlich gespart werden musste dagegen in Italien und in Spanien. Juventus Turin und Inter Mailand haben sich trotz der Abgänge ihrer Superstars Cristiano Ronaldo und Romelu Lukaku vornehm zurückgehalten. Der FC Barcelona musste wegen des Ungleichgewichts zwischen Einnahmen und Ausgaben (Stichwort: Gehaltsobergrenze) mit Lionel Messi und Antoine Griezmann gar zwei Hochkaräter für kaum einen Gegenwert ziehen lassen.

In der Bundesliga scheint der Transfermarkt im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht angezogen zu haben. Doch auch in Deutschland wurde vielerorts nur das ausgegeben, was auch eingenommen wird. RB Leipzig gab für neue Spieler zwar 107,62 Millionen Euro ein, konnte durch Transfers aber auch 112 Millionen Euro einnehmen. Ein dickes Minus verzeichnete neben Bayern München, das sich mit Dayot Upamecano (42,5 Millionen) und Marcel Sabitzer (16 Millionen) verstärkte, lediglich der VfL Wolfsburg, der dank der Champions-League-Teilnahme über 50 Millionen Euro in die Mannschaft investieren konnte.

Die wichtigsten Transfers des Sommers 2021:

Jérôme Boateng wird bei Olympique Lyon Teamkollege von Xherdan Shaqiri. Der Innenverteidiger kommt ablösefrei, nachdem er bei Bayern München ausgemustert worden ist.
Antoine Griezmann kehrt zu Atlético Madrid zurück. Der spanische Meister leiht den Franzosen mit Kaufoption vom FC Barcelona aus.
Saul Niguez verlässt Atlético Madrid und schliesst sich leihweise dem FC Chelsea an. keystone / Rodrigo Jimenez
Der FC Barcelona verpflichtet leihweise den niederländischen Stürmer Luuk de Jong von Ligakonkurrent Sevilla aus. keystone / Peter Dejong / POOL
Der FC Barcelona trennt sich endgültig von Emerson Royal: Der brasilianische Rechtsverteidiger wechselt für 30 Millionen Euro zu Tottenham Hotspur.
Nicht Kylian Mbappé, sondern Eduardo Camavinga ist der teuerste Real-Neuzugang des Sommers. Der 18-jährige Franzose stösst für 30 Millionen Euro von Stade Rennes zu den Königlichen.
Nicht nur der Schweizer Nationalspieler Dan Ndoye wechselt zum leihweise zum FC Basel, auch die beiden portugiesischen U21-Internationalen Joelson Fernandes und Tomas Tavares schliessen sich dem FCB an.
Cedric Itten wechselt für ein Jahr mit Kaufoption leihweise von den Glasgow Rangers zum Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth.
Der FC Bayern hat den österreichischen Nationalspieler Marcel Sabitzer verpflichtet. Der 27-Jährige kommt von RB Leipzig, wo er bereits unter Trainer Julian Nagelsmann gespielt hat. Sabitzer erhält einen Vertrag bis 2025. fc bayern / fc bayern
Der Schweizer Nationalspieler Steven Zuber spielt neu in Griechenland. AEK Athen leiht den linken Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt aus.
Andi Zeqiri wechselt leihweise von Brighton & Hove Albion zum FC Augsburg.
Moise Kean wechsel vom FC Everton zurück zu Juventus Turin. EPA/ANSA / ALESSANDRO DI MARCO
Ozan Kabak, der letzte Saison an Liverpool ausgeliehen war, wechselt erneut per Leihe von Schalke auf die Insel. Diesmal zieht es den Türken zu Norwich City. keystone / Oli Scarff / POOL
Kurt Zouma wechselt den Klub, nicht aber die Stadt: Von Chelsea geht es für 35 Millionen Euro zu West Ham United.
Es ist der nächste Transfer-Hammer: Manchester United bestätigt die Rückkehr von Cristiano Ronaldo nach zwölf Jahren. IMAGO / Sportimage / IMAGO / Sportimage
Matheus Cunha wechselt für 30 Millionen Euro von Hertha Berlin zu Atlético Madrid. Er unterschreibt für fünf Jahre.
Xherdan Shaqiri wechselt für 6 Millionen Euro (plus maximal 5 Millionen Euro Boni) von Liverpool zu Olympique Lyon. Der Schweizer unterschreibt einen Vertrag über drei Jahre.
Bleibt nach seiner Leihe in London: Martin Ödegaard unterschreibt fix bei Arsenal. screenshot arsenal / screenshot arsenal
Ein Europameister für den Rekordmeister: Manuel Locatelli wechselt von Sassuolo zu Juventus.
Für rund 40 Millionen Euro sichert sich AS Rom mit Tammy Abraham vom FC Chelsea einen neuen Stürmer. twitter.com/OfficialASRoma
Von Fischer zu Seoane: Mittelfeldspieler Robert Andrich wechselt für 6,5 Millionen Euro von Union Berlin zu Bayer Leverkusen. twitter.com/bayer04fussball
Der Niederländer Denzel Dumfries wird bei Inter Mailand Nachfolger von Achraf Hakimi. Der Rechtsverteidiger kommt für 12,5 Millionen Euro von PSV Eindhoven.
Und gleich noch ein Neuzugang bei Inter Mailand: Edin Dzeko kommt von der AS Roma und tritt bei den «Nerazzurri» in die Fussstapfen von Romelu Lukaku.
Der spanische Nationalspieler Diego Costa wechselt zurück in seine zweite Heimat und geht künftig für den brasilianischen Klub Atletico Mineiro auf Torejagd. twitter.com/Atletico
Für rund 20 Millionen Euro wechselt der Däne Jannik Vestergaard innerhalb der Premier League von Southampton zu Leicester City.
Zurück an alter Wirkungsstätte: Romelu Lukaku wechsel für 115 Millionen Euro von Inter Mailand zum FC Chelsea.
Der Schweizer Nati-Stürmer Mario Gavranovic wechselt von Dinamo Zagreb in die Türkei zu Kayserispor. keystone / Marko Djurica / POOL
Der Transfer-Hammer des Jahrtausends! Lionel Messi wechselt nach 21 Jahren beim FC Barcelona ablösefrei zu Paris St-Germain, wo er einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat.
Von der AC Milan leiht Eintracht Frankfurt für eine Saison (mit Kaufoption) den norwegischen Angreifer Jens Petter Hauge aus.
50 Mio. Euro überweist Tottenham nach Bergamo: Für die Summe wechselt Atalanta-Verteidiger Cristian Romero zu den Spurs.
Neuer Rekordtransfer: Jack Grealish wechselt für 117 Millionen Euro von Aston Villa zu Manchester City. Damit ist er der teuerste Premier-League-Einkauf der Geschichte. keystone / Jon Super
Ein neuer Flügelstürmer für Aston Villa: Leon Bailey kommt von Bayer Leverkusen zum Premier-League-Klub. Die Ablöse für den 23-Jährigen soll rund 32 Millionen Euro betragen. keystone / John Raoux
Danny Ings wechselt für 35,2 Mio. Euro vom FC Southampton zu Aston Villa.
Innenverteidiger Ben White verlässt Brighton und spielt ab dieser Saison etwas weiter nördlich. Arsenal lässt sich den 23-Jährigen 58,5 Millionen Euro kosten. twitter.com/Arsenal
Nach zwei Jahren bei Shanghai Port kehrt Marko Arnautovic zurück nach Europa. Der 32-jährige Österreicher wird kommende Saison in der Serie A für Bologna stürmen. keystone / Frank Augstein
Manchester United hat einen weiteren gewichtigen Transfer getätigt: Von Real Madrid übernimmt der englische Rekordmeister den französischen Verteidiger Raphaël Varane für rund 50 Millionen Euro. Der 28-jährige Weltmeister von 2018 unterschrieb in Manchester für vier Jahre. keystone / CHRISTOPHE PETIT TESSON
Der Ersatz von Jadon Sancho ist bereits da: Der 22-jährige niederländische Mittelstürmer Donyell Malen wechselt mit einem bis Ende Juni 2026 datierten Vertrag von PSV Eindhoven zu Borussia Dortmund.
Jadon Sancho wechselt vom BVB zurück nach Manchester – aber nicht zu seinem Jugendverein ManCity, sondern zu United. Bei den «Red Devils» unterschrieb der 21-Jährige einen Vertrag bis 2026 mit Option für ein weiteres Jahr.
Ricky van Wolfswinkel zieht es in die Heimat. Der Stürmer wechselt vom FC Basel zu Twente Enschede in die Niederlande. twitter.com/fctwente
Michael Lang kehrt zurück zum FC Basel. Das Kapitel Bundesliga ist für den Rechtsverteidiger vorerst beendet. Der 30-Jährige unterschreibt beim FCB bis 2023. twitter.com/FCBasel1893
Olivier Giroud wechselt vom FC Chelsea in die Serie A. Der französische Stürmer unterschreibt einen Vertrag bei der AC Milan. keystone / Claudio Furlan
Stürmer Rodrigo Pollero aus Uruguay wechselt als Torschützenkönig der Challenge League von Schaffhausen zum FC Zürich. fcz / fcz
Torhüter Gianluigi Donnarumma, als bester Spieler der EM 2020 ausgezeichnet, wechselt ablösefrei von der AC Milan zu Paris Saint-Germain. psg / psg
Der FC Basel leiht Inter Mailands Stürmer Sebastiano Esposito für eine Saison aus. Der FCB hat zudem eine Kaufoption
Sergio Ramos verlässt Real Madrid nach 16 erfolgreichen Jahren in Richtung Paris. Der spanische Innenverteidiger geht zu PSG. keystone / Bernat Armangue
Achraf Hakimi wechselt nach nur einem Jahr bei Inter Mailand weiter zu Paris Saint-Germain. PSG bezahlt 60 Millionen Euro für den Marokkaner. keystone / Michel Euler
Der Argentinier Rodrigo de Paul wechselt für 35 Millionen Euro von Udinese zu Atlético Madrid. keystone / FERNANDO BIZERRA
Liam Millar stösst von der U23 des FC Liverpool für eine Ablöse von 1,5 Millionen Euro zum FC Basel. keystone / WALTER BIERI
Silvan Widmer wechselt für 2,5 Millionen Euro vom FC Basel in die Bundesliga zum FSV Mainz 05. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Salzburgs Torjäger Patson Daka geht für 30 Millionen Euro in die Premier League zu Leicester City. keystone / Domenech Castello
Hakan Calhanoglu (rechts) bleibt in Mailand, tauscht aber die Farben. Der Türke wechselt ablösefrei von der AC Mailand zu Inter Mailand. keystone / DANIEL DAL ZENNARO
Emiliano Buendia wechselt für 38,4 Mio. Euro von Norwich City zu Aston Villa. keystone / RICHARD HEATHCOTE / NMC / GETTY
André Silva jubelt nicht länger für Frankfurt: Der Portugiese wechselt für 23 Millionen Euro zu RB Leipzig. keystone / Lars Baron
Für 42,5 Millionen Euro wechselt Dayot Upamecano von RB Leipzig zu Liga-Konkurrent Bayern München. keystone / SASCHA STEINBACH / POOL
Enttäuschung an der EM, dafür ein neuer Vertrag: Memphis Depay verlässt Lyon und wechselt ablösefrei zu Barcelona. keystone / Kenzo Tribouillard
Nach über 10 Jahren verlässt David Alaba Bayern München und wechselt ablösefrei zu Real Madrid. keystone / ALEXANDER HASSENSTEIN / POOL
Ibrahima Konaté kehrt RB Leipzig den Rücken und wechselt für 40 Millionen Euro zu Liverpool. keystone / Alexander Hassenstein / POOL
RB Leipzig übernimmt Angelino definitiv von Manchester City, die Ablösesumme beträgt 18 Millionen Euro. keystone / SASCHA STEINBACH / POOL
Georginio Wijnaldum wechselt ablösefrei von Liverpool zu Paris Saint-Germain.
Juventus Turin übernimmt Weston McKennie für 20,5 Millionen Euro definitiv von Schalke 04. keystone / ALESSANDRO DI MARCO
Nicolas Gonzalez wechselt vom VfB Stuttgart für 23 Millionen Euro zu Fiorentina. keystone / TOM WELLER / POOL
Eric Garcia verlässt Manchester City und ist neu bei Barcelona unter Vertrag. keystone / Martin Rickett
Sergio Agüero wechselt ohne Ablöse von Manchester City zu Barcelona. keystone / Alejandro Garcia
Nati-Torhüter Gregor Kobel kehrt Stuttgart den Rücken und steht neu bei Dortmund unter Vertrag. Der BVB bezahlt für den Schweizer 15 Millionen Euro. keystone / Matthias Hangst / POOL
Nach dem Abstieg mit Werder Bremen wechselt Milot Rashica in die Premier League zu Norwich City. keystone / JOOSEP MARTINSON / POOL
Die schwierige Zeit bei Schalke ist vorbei: Suat Serdar verlässt die Königsblauen und ist neu in der Hauptstadt unter Vertrag. Hertha Berlin bezahlt für den 24-Jährigen 8 Millionen Euro. keystone / MIKA VOLKMANN / POOL
Alexander Nübel braucht Spielpraxis, deshalb wechselt der 24-jährige Goalie leihweise von Bayern München zu Monaco. keystone / LUKAS BARTH-TUTTAS
Jordan Siebatcheu hat die Verantwortlichen bei YB überzeugt, der Stürmer wird für 2,5 Millionen Euro von Stade Rennes definitiv übernommen. keystone / Martin Meissner
Javi Martinez' sehr erfolgreiche Zeit bei Bayern München ist vorbei, der Spanier wechselt ablösefrei in die Wüste zum Qatar SC. keystone / ALEXANDER HASSENSTEIN / POOL
Southampton übernimmt Theo Walcott definitiv und ohne Ablöse von Everton. keystone / Glyn Kirk
Rani Khedira zieht von Augsburg ablösefrei weiter zu Union Berlin. keystone / ALEXANDER HASSENSTEIN / POOL
Ex-FCB-Akteur Aleksandar Dragovic verlässt Bayer Leverkusen ablösefrei und verteidigt neu für Roter Stern Belgrad. keystone / ANTHONY ANEX
Auch dieses Missverständnis ist vorbei: Mark Uth verlässt Absteiger Schalke und wird von Köln ablösefrei und definitiv übernommen. keystone / Matthias Hangst / POOL
Jordi Quintilla wechselt innerhalb der Super League ohne Ablöse vom FC St. Gallen zum FC Basel.
Miro Muheim wird vom FC St. Gallen an den Hamburger SV verliehen, die Leihgebühr beträgt 200'000 Euro. keystone / PATRICK B. KRAEMER
FCZ-Eigengewächs Toni Domgjoni wechselt ablösefrei zu Vitesse Arnheim. keystone / ENNIO LEANZA
Kevin-Prince Boatengs Reise geht weiter, der Offensivspieler kehrt ablösefrei von Monza zu seinem Jugendverein Hertha Berlin zurück.

In Frankreich stellte PSG einmal mehr alles in den Schatten. Zwar gab der Scheichklub aus der Hauptstadt nur 83 Millionen Euro für neue Spieler aus, doch hier täuscht die reine Zahl über die wahren Auswüchse hinweg. Lionel Messi, Sergio Ramos, Gianluigi Donnarumma und Georginio Wijnaldum wechselten allesamt ablösefrei an die Seine, Millionengehälter verdienen sie aber trotzdem. Dank der fragwürdigen Finanzierung spielt in Paris jetzt Woche für Woche eine atemberaubende Weltauswahl.

Die Schere zwischen arm und superreich geht so immer weiter auf. Während die Topklubs weiter klotzen können, wird an der Basis gespart, wo es nur geht. Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth beispielsweise holte zwar zehn neue Spieler, gab aber nur eine Million Euro aus. Vier Neuzugänge kamen ablösefrei, vier weitere – darunter auch der Schweizer Nationalspieler Cedric Itten – als Leihspieler.

Überhaupt setzen viele Klubs in der Corona-Zeit vermehrt auf Leihgeschäfte mit Kaufoption. So kann zunächst getestet werden, ob ein Spieler auch den Anforderungen entspricht, und erst dann wird er fest verpflichtet. Als Paradebeispiel hierfür gilt der FC Basel, der in diesem Sommer mit Darian Males, Sebastiano Esposito, Andy Pelmard, Tomas Tavares, Joelson Fernandes und Dan Ndoye gleich sechs aussichtsreiche Talente durch Leihgeschäfte ans Rheinknie gelockt hat.

Vom Hobbit zum Hipster: Lionel Messi im Wandel der Zeit

Lionel Messi betritt im Sommer 2005 erstmals die grosse Fussballbühne. Bei der U20-WM schiesst er Argentinien mit sechs Toren und Schulbuben-Frisur zum Titel. X00175 / © Reuters Photographer / Reuter
Bei Barcelona kommt seine Karriere nur langsam in Fahrt. 2004 und 2005 kann er erst wenige Akzente setzen. Ob's an der Frisur liegt? X90031 / © Stringer Spain / Reuters
An der WM 2006: Von Haargel scheint Messi nicht allzu viel zu halten. AP / ROBERTO CANDIA
Im September 2006 sieht Messi schon aus wie ein richtiger Langhaar-Argentinier. X01398 / © Albert Gea / Reuters
Bei der FIFA-Gala 2007 fällt Messi zwischen Kaká und Cristiano Ronaldo modisch klar ab. Auch die Auszeichnung für den besten Fussballer der Welt geht noch nicht an ihn.
April 2007: Ein Haarband muss Messis Haare zurückhalten. AP / MANU FERNADEZ
An den Olympischen Spielen 2008 in Peking: Messi könnte gut in einem Mafia-Film mitspielen. AP / Petr David Josek
Beim zweiten Champions-League-Triumph mit Barcelona 2009 sind die Haare wieder kurz. AP / LUCA BRUNO
Die erste Auszeichnung als Weltfussballer im Jahr 2009: Die Haare werden wieder länger. AP / Michael Probst
WM 2010 in Südafrika: Bei Messi hat sich nicht viel getan. Modisch holt er sich keine Topnoten ab und auch mit Argentinien scheitert er früh. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Beim Champions-League-Sieg 2011 glänzt Messi mit Wuschelkopf. EPA / ALEJANDRO GARCIA
Ende 2012 sieht's endlich besser aus. Der Kurzhaarschnitt steht Messi deutlich besser als eine lange Matte. EPA / MIGUEL TONA
Bei der FIFA-Gala im Januar 2014: Mit Freundin Antonella Roccuzzo macht Messi eine gute Figur. KEYSTONE / WALTER BIERI
Ein Jahr später: Der Kurzhaarschnitt scheint sich bewährt zu haben. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Januar 2016: Messi wie man ihn kennt. KEYSTONE / WALTER BIERI
Ende Saison deutet sich mit einem Flaum im Gesicht an, wohin es gehen soll. AP / FRANCISCO SECO
An der Copa America 2016 taucht Messi dann mit Vollbart auf. AP / ELISE AMENDOLA
Einen Monat später, im Juli 2016, dann die Überraschung: Messi taucht als Blondie auf und vollzieht endgültig den Wandel vom unscheinbaren Hobbit zum modischen Hipster.
Mai 2019: Auch Hipster mögen Hunde. instagram.com/leomessi / instagram.com/leomessi
Juli 2019: Kurze Badehosen und veränderte Tattoos! Messi ist weiterhin voll im Trend. instagram.com/leomessi / instagram.com/leomessi
Januar 2020: Die Ärmel werden kürzer und der Bart wieder länger. instagram.com/leomessi / instagram.com/leomessi
Juli 2020: Der Bart ist wieder kürzer und auch Caps sind wieder in. instagram.com/leomess / instagram.com/leomess
Juli 2021: Armbändeli und auffällige Ringe. Mit 34 Jahren gibt's Messi in der Version «Wenn du einen Rocker bei Wish bestellst.»

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Video: watson

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