Trump und Kim beim letzten Treffen in Singapur.
Bild: AP Pool
Trump will Kim wieder die Hand schütteln – und zwar schon bald
Trotz mangelnden Fortschritten bei der atomaren Abrüstung in Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump einen neuen Gipfel mit Machthaber Kim Jong Un Anfang nächsten Jahres in Aussicht gestellt.
Ein solches Treffen könne voraussichtlich im Januar oder Februar stattfinden, sagte Trump in der Nacht zu Sonntag auf dem Rückflug vom G20-Gipfel in Buenos Aires vor Journalisten. Ein Ort dafür sei noch nicht festgelegt worden. Drei Orte stünden zur Diskussion. Trump sagte mit Blick auf Kim: «Wir kommen sehr gut miteinander aus. Wir haben eine gute Beziehung.»
Kim trifft Trump in Singapur
Was man schwarz auf weiss besitzt, kann man getrost nach Hause tragen. (Johann Wolfgang Goethe, Faust, Schüler zu Mephistopheles) AP/AFP Pool / Anthony Wallace
Trump kündigte an, er wolle Kim zu weiteren Gesprächen ins Weisse Haus nach Washington einladen. AP/AP Pool / Susan Walsh
US-Präsident Donald Trump hat sich nach eigenen Worten mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un auf erste Schritte zur atomaren Abrüstung verständigt. AP/AP Pool / Susan Walsh
Trump sagte: «Wir unterzeichnen ein sehr wichtiges Dokument, eine ziemlich umfassende Vereinbarung.» AP/AP / Evan Vucci
«Die Welt wird einen grossen Wandel erleben», versprach Kim. «Wir haben beschlossen, die Vergangenheit hinter uns zu lassen.» AP/Pool AP / Susan Walsh
Kurzer Moment der Ratlosigkeit. EPA/THE STRAITS TIMES / SPH / KEVIN LIM / THE STRAITS TIMES /
Vergangenheit hinter uns zu lassen.»
Trump und Kim hatten sich in Singapur zum ersten gemeinsamen Gipfel in der Geschichte der USA und Nordkorea getroffen. AP/AP / Evan Vucci
Beim Mittagessen werden die Gespräche fortgeführt. Auf dem Menü stehen unter anderem eingelegte Rippli vom Rind in Rotweinsosse mit gedünstetem Brokkoli und Kartoffelgratin. Zudem sind als Hauptspeise süss-saures Schweinefleisch mit gebratenem Reis sowie Kabeljau mit asiatischem Gemüse im Angebot. AP/Host Broadcaster Mediacorp Pte Ltd Pool
Beide Staatsoberhäupter glauben nach dem ersten Gespräch an einen Erfolg und beteuern ihre Zuversicht. AP/AP / Evan Vucci
Beide Parteien sind zum Dialog bereit. Zuerst wurde ein Gespräch unter vier Augen gehalten. AP/AP / Evan Vucci
Die beiden Staatsoberhäupter sind angespannt. Trotzdem wirkten beide sehr freundlich. AP/The Straits Times / Kevin Lim
Dieser Handschlag wird in die Geschichte eingehen: Zum ersten Mal trifft sich ein amtierender US-Präsident mit einem nordkoreanischen Machthaber. AP/AP / Evan Vucci
U.S. President Donald Trump beim Verlassen des Shangri-La Hotels in Singapur. AP/AP / Gemunu Amarasinghe
Fast zeitgleich setzten sich die beiden Konvois in Bewegung in Richtung Sentosa Island. EPA/EPA / MAST IRHAM
Kein Zutritt für Unbefugte – die Polizei ist rund um das Capella Hotel positioniert. EPA/EPA / MAST IRHAM
In Südkorea erwartet man das historische Treffen mit grossem Interesse. Es ist noch nicht lange her, als sich Kim Jong Un mit dem Sürkoreanischen Präsidenten Moon Jae In traf. AP/AP / Ahn Young-joon
Kim Jong Un scheint den Ausflug in Singapur sichtlich zu geniessen. Er hat ja auch nicht allzu oft Gelegenheit eine neue Stadt zu besichtigen. EPA/KCNA / kcna HANDOUT
Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong zeigt dem Gast seine Stadt. EPA/KCNA / kcna HANDOUT
Kim Jong Un beim Städtebummel am Abend vor dem grossen Gipfel mit Donald Trump. EPA/EPA / LYNN BO BO
Der nordkoreanische Machthaber sah sich Singapurs Sehenswürdigkeiten wie das Marina Bay Sands an. AP/AP / Gemunu Amarasinghe
Oft kommt der 34-Jährige nicht ausser Landes. AP/AP / Joseph Nair
Die Chance auf ein bisschen Sightseeing will sich Kim nicht entgehen lassen. EPA/EPA / LYNN BO BO
Donald Trump traf sich am Tag vor dem Gipfel mit Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong. AP/Ministry of Communications and Information Singapore
Gemeinsam wurde ein verfrühtes Geburtstagessen eingenommen. Der US-Präsident wird kommenden Donnerstag 72 Jahre alt. AP/Ministry of Communications and Information Singapore
Das Autokorso des US-Präsidenten zog in Singapur viele Schaulustige an. EPA/YNA / YONHAP
Die «New York Times» hatte im vergangenen Monat berichtet, Nordkorea treibe sein Atomwaffenprogramm ungeachtet der Abrüstungsgespräche mit den USA voran.
Das Blatt berief sich dabei auf eine Untersuchung des US-Think-Tanks CSIS (Zentrum für strategische und internationale Studien). Demnach sollen Satellitenbilder belegen, dass die nordkoreanische Führung an mehr als einem Dutzend verborgenen Standorten an dem Ausbau seines Atomwaffen- und Raketenarsenals arbeite. Nordkorea habe dies nicht offengelegt und täusche die amerikanischen Verhandlungspartner, hiess es.
Der Handschlag, der in die Geschichte eingeht
Video: srf
US-Präsident Trump spricht regelmässig von grossen Fortschritten bei den Gesprächen mit Nordkorea. Im Juni hatte er sich in Singapur zu einem historischen Gipfel mit Kim getroffen. Dieser hatte dort seinen Willen zur atomaren Abrüstung bekundet. Kim hat bisher aber keine konkreten Zusagen gemacht, wann und wie sein bestehendes Atomwaffen- und Raketenarsenal abgebaut werden so (sda/dpa)
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