US-Verkehrsbehörde untersucht tödlichen Tesla-Unfall in New York
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat nach einem tödlichen Unfall in New York mit einem Tesla-Fahrzeug, das möglicherweise ein Assistenzsystem für automatisiertes Fahren nutzte, Untersuchungen eingeleitet. Wie eine Sprecherin der NHTSA am Freitag (Ortszeit) erklärte, sei ein spezielles Team zur Untersuchung des Unfalls eingesetzt worden.
Auch die Polizei von New York City bestätigte die laufenden Ermittlungen zum Tod eines 52-jährigen Mannes, der am 26. Juli eine Reifenpanne an seinem Fahrzeug beheben wollte und dann von einem Tesla angefahren worden sei. Das Unternehmen reagierte bisher nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.
Die Untersuchungen finden in einer Zeit statt, in der Teslas Autopilot und andere Fahrerassistenzsysteme in den USA verstärkt unter die Lupe genommen werden. Die NHTSA hat seit 2016 33 Untersuchungen zu Tesla-Unfällen mit elf Todesfällen eingeleitet, bei denen der Verdacht auf den Einsatz von Fahrerassistenzsystemen besteht.
Zusätzlich leitete die Behörde nach mittlerweile zwölf Unfällen zwischen Tesla-Modellen und Rettungsfahrzeugen eine formelle Sicherheitsuntersuchung ein. Teslas Assistenzsystem für automatisiertes Fahren erlaubt es dem Fahrer, zeitweise die Hände vom Steuer zu lassen. (sda/reu)
Neues Tesla-Modell fängt Feuer während der Fahrt
Ein gerade ausgeliefertes neues Tesla-Topmodell «S Plaid» ist Ende Juni in Flammen aufgegangen. Der Fahrer, ein Unternehmenschef, habe sich nur unter Einsatz von Gewalt aus dem brennenden Fahrzeug retten können, weil das elektrische Türschloss blockiert habe. Gladwyne Firefighters
Der Wagen sei kurz nach dem Anrollen in einem Wohngebiet in Pennsylvania zu einem Feuerball geworden. «Das war eine grauenhafte und entsetzlich Erfahrung», sagte Anwalt Mark Geragosragos am 2. Juli 2021. Gladwyne Firefighters
Tesla nahm dazu auf Anfrage bislang nicht Stellung. Der neueste Luxuswagen des US-Elektroautopioniers wird erst seit Juni ausgeliefert. Gladwyne Firefighters
Der Fall werde jetzt untersucht, erklärte der Anwalt weiter und forderte von Tesla, das Modell vom Markt zu nehmen, bis die Ursachen klar wären. Gladwyne Firefighters
Tesla-Chef Elon Musk hatte das Auto zur Weltpremiere angepriesen mit den Worten, es sei «schneller als jeder Porsche und sicherer als jeder Volvo.» Die Entwicklung der Batterie sei wegen Sicherheitsfragen aufwendiger gewesen. Gladwyne Firefighters
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA erklärte, sie werde den Fall untersuchen und eingreifen, wenn die Öffentlichkeit geschützt werden müsse. Die Behörde prüfte schon etliche Unfälle mit Tesla-Modellen aufgrund der automatisierten Fahrfunktion. Gladwyne Firefighters
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Video: SRF / Roberto Krone
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