Im Choose Love Store können Produkte für Flüchtlinge gekauft werden.
Bild: choose.love
Dieser Laden machte am «Black Friday» eine Million Franken für Flüchtlinge
In der Londoner Innenstadt kämpften die Konsumenten am Freitag um Schnäppchen in den unzähligen Läden, die zum «Black Friday» mit Sonderangeboten aufwarteten. Heraus stach jedoch ein Laden, in dem man keine Sachen für sich selbst, sondern für Flüchtlinge kaufen konnte.
Vor dem Choose Love Store standen die Leute trotz Novemberkälte Schlange. Im Laden selbst waren die Produkte wie Zelte, Schlafsäcke und Solarlampen zwar aufgestellt, doch sie verlassen diesen nicht. Die Konsumenten können sich im Shop so ein Bild machen, was ein Flüchtender auf seiner gefährlichen Reise alles braucht, und so einen Eindruck bekommen, was den Menschen helfen könnte.
Letztes Jahr kamen so umgerechnet fast eine Million Franken zusammen. Damit konnte Flüchtenden auf der ganzen Welt geholfen werden, zum Beispiel mit 800'000 Mahlzeiten. «Wir konnten den Erfolg letztes Jahr kaum fassen. Menschen kamen in den Shop, sahen einen Stiefel für Kinder und fingen an zu weinen», sagt Josie Naughton, Chef der Non-Profit-Organisation Help Refugees, zum «Guardian».
Der Laden ist in drei Abteilungen unterteilt. Jede Abteilung symbolisiert eine Station der Flucht: Ankunft, Unterkunft und Zukunft. Damit soll der Shop den Menschen ein Bild der Flüchtlingskrise geben, die Bedürfnisse der Flüchtenden sichtbar machen. Die Produkte können auch online «gekauft» werden. (leo)
Diese Kurden lebten über 49 Tage im Flughafen Zürich
Video: watson/Nico Franzoni
Kinder auf der Flucht
Über 20 Millionen Kinder sind weltweit auf der Flucht. AP/AP / Burhan Ozbilici
Flüchtlinge am 4. August 2015 unterwegs nach Serbien. EPA/EPA / GEORGI LICOVSKI
Afghanische Geschwister am 1. August in Pakistan. X90088 / CAREN FIROUZ
Flüchtlinge am 3. August im Zug nach Serbien. EPA/EPA / GEORGI LICOVSKI
Iraker auf der Flucht im eigenen Land am 30. Juli 2015. AP/AP / Khalid Mohammed
Afghanische Flüchtlinge im deutschen Rosenheim am 28. Juli 2015. AP/AP / Matthias Schrader
Afghanische Flüchtlinge am 30. Juli in Pakistan. AP/AP / B.K. Bangash
Warten auf den Zug nach Serbien am 4. August 2015. EPA/EPA / GEORGI LICOVSKI
Gestrandet im mazedonischen Gevgelija am 4. August 2015. EPA/EPA / GEORGI LICOVSKI
Gevgelija, Mazedonien am 4. August 2015. EPA/EPA / GEORGI LICOVSKI
Gevgelija, Mazedonien am 3. August 2015. EPA/EPA / GEORGI LICOVSKI
Gevgelija, Mazedonien am 3. August 2015. EPA/EPA / GEORGI LICOVSKI
Gevgelija, Mazedonien am 3. August 2015. EPA/EPA / GEORGI LICOVSKI
Bootsflüchtlinge in Sizilien am 3. August 2015. X90010 / STRINGER/ITALY
Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern im ungarischen Asotthalom am 31. Juli 2015. X90146 / LASZLO BALOGH
Asotthalom, Ungarn am 30. Juli 2015. X90146 / LASZLO BALOGH
Sie haben die serbische Grenze am 30. Juli 2015 hinter sich gebracht. X90146 / LASZLO BALOGH
Bootsflüchtlinge in Sizilien am 29. Juli 2015. AP/AP / Carmelo Imbesi
Syrische Flüchtlinge in Jordanien am 29. Juli 2015. AP/AP / Raad Adayleh
Flüchtlinge in Myanmar am 30. Juli 2015. X02594 / Soe Zeya Tun
Pakistan am 31. Juli 2015. AP/AP / B.K. Bangash
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