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Fast 200 Musiker drängen US-Kongress zu strengeren Waffengesetzen

Publiziert: 24.06.16, 01:44 Aktualisiert: 24.06.16, 02:02

Fast 200 bekannte US-Musiker und Vertreter der Unterhaltungsbranche haben den Kongress in einem offenen Brief zu schärferen Waffengesetzen aufgefordert. Zu den Unterzeichnern gehören zwei Beatles, Sting, Lady Gaga und die Talkmaster Ellen DeGeneres und Conan O'Brien.

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Unter den 194 Unterzeichnern sind aber auch Rapper wie Questlove und Talib Kweli sowie New York Philharmoniker-Chefdirigent Alan Gilbert sowie Chefs grosser Plattenlabels. Sie fordern strengere Prüfungen bei Waffenkäufen und ein Kaufverbot für Terrorverdächtige.

«Es ist für gefährliche Menschen viel zu einfach, Waffen in ihre Hände zu bekommen», schreiben die Musiker in dem vom Magazin «Billboard» veröffentlichten Brief.

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Das lebensbejahende Ritual von Musik sei wie der Besuch einer Schule, einer Kirche oder des Arbeitsplatzes in den USA wegen Waffengewalt bedroht. Im Land sterben den Unterzeichnern zufolge im Schnitt täglich 90 Menschen durch Waffen. Der Kongress müsse die «tödlichen Schlupflöcher, die die Leben so vieler Musik-Fans» aufs Spiel setzten, endlich schliessen. (sda/dpa)

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Die schlimmsten Massaker in der US-Geschichte

Der brutale Angriff auf einen Gay-Nachtclub in Orlando ist der bisher schlimmste Amoklauf in der US-Geschichte. Wir erinnern uns an die anderen. X02008 / STEVE NESIUS
Dezember 2015: Im kalifornischen San Bernardino töten ein Mann und eine Frau 14 Menschen. Sie sterben später im Kugelhagel der Polizei. Es handelte sich um einen islamistisch motivierten Terrorakt. EPA/US CUSTOMS AND BORDER PROTECTION / US CUSTOMS AND BORDER PROTECTION
Dezember 2012: Beim bis dahin schlimmsten Amoklauf an einer US-Schule kommen in Newtown (Connecticut) 27 Menschen ums Leben, darunter 20 Kinder. Der 20-jährige Schütze tötet sich selbst. AP/FR125654 AP / Jessica Hill
Juli 2012: Während der Mitternachts-Preview eines «Batman»-Films tötet ein 24-Jähriger in einem Kino in Aurora (Colorado) zwölf Menschen. 70 werden verletzt. Am 8. August 2015 wurde James Eagan Holmes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, ohne Chance auf Bewährung. X80003 / POOL
November 2009: In der Militärbasis Fort Hood (Texas) tötet ein Armeepsychologe 13 Menschen und verletzt 42. Der Angreifer tötet sich nach der Tat selbst. EPA/EPA / ASHLEY LANDIS
April 2009: In Binghamton (New York) erschiesst ein Mann 13 Menschen in einem Verwaltungsgebäude. Die Tat war rassistisch motiviert. Der Täter richtet sich selbst. AP / Matt Rourke
April 2007: An der Technischen Universität von Virginia erschiesst ein Student 32 Menschen und verletzt 15, bevor er selber von der Polizei erschossen wird. Die Tat galt als der bis dahin blutigste Amoklauf in der Geschichte der USA. AP THE ROANOKE TIMES / Alan Kim
April 1999: Zwei Schüler erschiessen an der Columbine High School in Littleton (Colorado) zwölf Schüler und einen Lehrer und verletzen 24 Menschen. Die Täter nehmen sich das Leben. THE DENVER POST
Oktober 1991: Im texanischen Killeen tötet ein Mann in einer Cafeteria 23 Menschen. Anschliessend begeht er Suizid.
Juli 1984: In einem Schnellrestaurant in Kalifornien erschiesst ein 41-Jähriger wahllos 21 Menschen. Er wird von einem Polizisten erschossen. picture alliance / ZUMAPRESS.com / picture alliance / ZUMAPRESS.com
August 1966: Von einem Turm der Universität von Texas schiesst ein Amokläufer mehr als eine Stunde lang auf Passanten. Mindestens 14 Menschen werden getötet. wikipedia/Picasa 3.0 / wikipedia/Picasa 3.0

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