Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Frau kauft online ein

Onlineshopping braucht meist eine Kreditkarte. Bild: shutterstock.com

Money Matter

«Wie kann ich mich beim Onlineshopping gegen Kreditkartenmissbrauch schützen?»

Ursula, 47: «Ich habe Angst, dass meine Kreditkarten-Daten beim Onlineshopping missbraucht werden. Wie kann ich mich dagegen schützen?»

Michael Kuhn / Comparis



Liebe Ursula

Verwenden Unberechtigte gefälschte oder gestohlene Kreditkartendaten, gilt das als Kreditkartenbetrug. Wichtig zu wissen: Hat der Karteninhaber seine Sorgfaltspflicht nicht eingehalten, muss er den dadurch entstandenen finanziellen Schaden in der Regel selbst bezahlen.

Halte die Sorgfaltspflichten ein

Neben der Haftung im Schadenfall sind im Vertrag deiner Kreditkarte auch die Sorgfaltspflichten festgehalten. In der Regel zählen dazu die Kontrollpflicht der Abrechnungen, der sichere Umgang mit der Karte, das Sperren der Karte bei Verlust und bei Missbrauch Anzeige zu erstatten.

Du solltest deine Karte stets sicher aufbewahren und nicht an Dritte weitergeben. Wähle unbedingt eine schwer ermittelbare Zahlenkombination und gib die PIN immer geschützt ein. Es versteht sich von selbst, dass du die PIN nicht zusammen mit der Karte aufbewahren solltest.

Zur Kontrollpflicht gehört nicht nur die Kontrolle des Kontoauszugs und der Kartenabrechnung, sondern auch die Meldung von Unstimmigkeiten. Hältst du diese Sorgfaltspflichten ein, hast du bei einem Kreditkartenbetrug bessere Chancen auf eine Rückerstattung des finanziellen Schadens. Detaillierte Informationen dazu, wann dein Kreditkartenanbieter für einen Schaden aufkommt, liefern die jeweiligen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).

Meide öffentliche Hotspots

Überprüfe bei Warenbestellungen im Internet die Vertrauenswürdigkeit des Online-Shops. Verwende am besten dein eigenes WLAN oder achte darauf, einen verschlüsselten Hotspot zu nutzen. Denn öffentliche Hotspots sind meist ungeschützt und erleichtern das Stehlen der Kreditkarten-Daten.

Contentpartnerschaft mit Comparis.ch

Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit Comparis.ch. Die Fragen in dieser Rubrik wurden dem Kundencenter von Comparis gestellt und von Experten beantwortet. Die Antworten werden als Ratgeber in dieser Rubrik veröffentlicht. Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt. (red)

Wichtig ist zudem, Online-Zahlungen nur mit einem gesicherten Verfahren zu betätigen. Deine Daten werden dadurch verschlüsselt übermittelt. Du erkennst dieses Verfahren am Schloss oben in der Adresszeile und am «https» am Anfang der URL.

Hüte dich vor Phishing-E-Mails

Phishing-E-Mails sind eine bekannte Masche von Betrügern, die so Informationen wie Kreditkartennummer, Sicherheitsziffer und Ablaufdatum sammeln. Meist fordern sie den Empfänger der E-Mail unter einem Vorwand auf, die Kreditkarten-Daten anzugeben.

Heute sind diese E-Mails zwar schwieriger zu erkennen als früher. Sobald aber ein dringender Handlungsbedarf suggeriert wird, du deshalb vertrauliche Daten eingeben oder auf Formular-Links drücken sollst, ist Vorsicht geboten. Denn Banken und andere seriöse Dienstleister schicken niemals E-Mails, die zur Eingabe dieser Daten auffordern.

Übrigens: Ob Betrüger deine E-Mail bereits einmal gehackt haben, kannst du hier überprüfen. Und erschrecke nicht: Die meisten E-Mail-Adressen wurden schon gehackt. Deshalb ist das regelmässige Ändern des Passwortes zentral.

Reichen dir diese Sicherheitsmassnahmen nicht, kannst du die Kreditkartennutzung nur für bestimmte Länder freigeben. Je weniger Länder du für die Nutzung der Karte freigibst, desto grösser ist der Schutz.

Viele Grüsse von Comparis.ch

Fragen? Fragen!

Hast du noch Fragen zu diesem Thema? Oder hast du eine Frage, die die Comparis-Experten einmal beantworten sollten? Dann schreib eine E-Mail an money-matter@comparis.ch!

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Diese 10 Probleme kennen wir alle beim Einkaufen

So manipulieren Karten unser Kaufverhalten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Booker 31.05.2020 08:02
    Highlight Highlight Hatte mal über ebay in Hongkong ein spezielles Kabel gekauft für irgendwie 1.50€, mit KK bezahlt und gleichtags gegen 21 Uhr einen Anruf der KK Firma gekriegt. Sie fragten ob ich etwas gekauft hätte in HK und wieviel ich bezahlt hätte. Die Zahlungen werden sehr gut überwacht und es blinkt da schnell mal rot auf den Displays der Überwacher.
  • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 30.05.2020 19:07
    Highlight Highlight Statt der Kreditkarte, kannst Du auch mit Paysafecard bezahlen. Bekommst Du an vielen Kiosken und Bahnhof-Shops von AVEC. Ist wie eine Prepaid-Kreditkarte. Einfach kaufen, im Onlineshop den 16-Stelligen Code eingeben (notfalls mehrere, je nach Betrag) und der Betrag wird vom Guthaben abgezogen.
    Habe ich jeweils im Online-Casino benutzt...

Money Matter

«Kann ich eine Mietzinssenkung wegen Kinderlärm verlangen?»

Ercan (48) : «Die Lärmbelästigung durch spielende Kinder in unserem Wohnviertel ist unerträglich. Kann ich eine Mietzinssenkung verlangen?»

Lieber Ercan

Spielen ist wichtig für die Entwicklung der Kinder. Im Spiel entfalten sie ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten. Dabei geht es ab und an auch laut zu und her. Lärmgeplagte Mieter müssen das hinnehmen – zumindest bis zu einem gewissen Grad.

Die Ruhezeiten sind bestmöglich einzuhalten. Sie sind in der Hausordnung geregelt. Wirst du dort nicht fündig, kannst du dich auf die Polizeiverordnung deiner Wohngemeinde stützen. Für die Stadt Zürich etwa gilt: Mittags von 12 bis 13 …

Artikel lesen
Link zum Artikel