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Der Ansturm am Black Friday hat die IT-Systeme an ihre Grenzen gebracht. Die Bezahl-App Twint kämpfte mit Problemen. (Archiv)

Im Online-Shop per Twint bezahlen: Bei Digitec Galaxus geht das vorerst nicht mehr. Bild: KEYSTONE

«Es hat sich ausgetwintet»: Digitec Galaxus wirft Twint raus

Digitec Galaxus und Twint streiten um Gebühren. Da sich der grösste Schweizer Online-Händler und der populäre Mobile-Payment-Dienst nicht einigen konnten, hat es sich vorerst «ausgetwintet».



Der März beginnt für Kunden von Digitec Galaxus mit einer happigen Überraschung: Auf der Website erklärt der Schweizer Online-Händler, dass das Bezahlen per Twint per sofort nicht mehr möglich sei.

«Nun ist es passiert: Per Ende Februar hat uns der Schweizer Zahlungsdienstleister Twint seinen Service abgeschaltet. Ihr könnt auf digitec.ch und galaxus.ch ab sofort nicht mehr mit Twint zahlen.

Der Schritt hat sich seit Monaten abgezeichnet: Twint wollte uns eine Zahlungsgebühr aufzwingen, die bei einem Vielfachen des bisherigen Preises liegt. Wir haben uns geweigert, die Offerte anzunehmen. Schliesslich hätten wir die Mehrkosten auf unsere Kunden abwälzen müssen – über generell höhere Preise oder über eine nicht zeitgemässe Gebühr für Twint-Zahlungen.

Wir bedauern den Schritt von Twint. Twint war bis zuletzt nach Kreditkarte und Rechnung das drittpopulärste Zahlungsmittel der digitec- und Galaxus-Kunden. Im Jahr 2015 gehörten wir zu den ersten, die die neue Zahlungsoption anboten. Wir entschieden uns für Twint, weil das Unternehmen mit dem Anspruch antrat, sich als günstiges alternatives Zahlungsmittel zu etablieren. So war ursprünglich angedacht, dass man in der Twint-App nur das Bankkonto hinterlegen kann – nicht aber teure Kreditkarten. Es kam anders.

Ende Mai 2016 fusionierte Twint mit der Konkurrentin Paymit. Neu gehörten zu den Eigentümern von Twint nebst PostFinance auch die UBS, die ZKB, die Schweizer Börse SIX und der französische Zahlungsdienstleister Worldline. Nach dem Zusammenschluss wollte unnötigerweise jede Bank eine eigene Twint-App haben. Unter anderem diesen Extra-Aufwand wollen die Aktionäre nun durch die Preiserhöhung wieder hereinholen. Doch was können wir oder unsere Kunden dafür, dass Twint geschätzt eine halbe Milliarde für eine vereinfachte Banküberweisung verbrannt hat?

Zudem einigten sich die Twint-Eigentümer darauf, dass die den Händlern belastete Kommission teilweise an die Bank weitergereicht wird, deren App benutzt wird. Damit überhaupt Geld zum Verteilen da ist, war Twint noch stärker genötigt, seine Preise zu erhöhen. Dagegen haben wir uns gewehrt und bis heute nicht nachgegeben.»

Digitec Galaxus digitec.ch

Twint kontert umgehend: «Digitec Galaxus verbreitet unwahre Informationen»

In einer längeren Stellungnahme wirft Twint Digitec vor, ihre Kunden nicht richtig zu informieren: «Alle Behauptungen von Digitec sind falsch. Twint verrechnet tiefere Transaktionsgebühren, als die meisten anderen Zahlungsmittel, die Digitec im Angebot hat und Twint verrechnet auch keine versteckten Kosten.» Man habe kein neues Preismodell. Digitec habe bisher lediglich von einem Sondertarif profitiert. Nun müsse Digitec die gleichen Gebühren zahlen, wie alle anderen Händler auch.

«TWINT hat Digitec Galaxus den Vertrag zur Nutzung von TWINT als Zahlungsmittel gekündigt, weil Digitec Galaxus nicht bereit ist, TWINT eine faire und bei allen Zahlungsmitteln übliche Übermittlungsgebühr zu bezahlen.

Die veröffentlichten Behauptungen von Digitec Galaxus sind falsch und irreführend. Tatsache ist, dass TWINT zu den Zahlungsmitteln mit den tiefsten Transaktionsgebühren gehört, günstiger als viele Zahlungsmittel, die auch Digitec Galaxus im Angebot hat. Zudem verrechnet TWINT keine versteckten Kosten. Auch die anderen Behauptungen von DigitecGalaxus sind reine Augenwischerei.

Richtig ist, dass TWINT nicht mehr länger bereit war, Digitec Galaxus Sonderkonditionen, wie sie beim Start von TWINT üblich waren, länger zu gewährleisten. Alle anderen rund 7000 Händler in der Schweiz zahlen faire und auch im Vergleich zu Kreditkarten und anderen Zahlungsanbietern günstige Transaktionsgebühren. ‹Dass sich Digitec Galaxus ausgerechnet mit dem grössten Schweizerischen mobilen Zahlungsmittel TWINT nicht einigen will, aber die Gebühren bei alle anderen Zahlungsmitteln offenbar akzeptiert, halten wir für unfair›, sagt TWINT CEO Markus Kilb und hofft, dass die vielen zufriedenen TWINT Kunden bald auch bei Digitec Galaxus wieder mit TWINT bezahlen können, dem einzigen Zahlungsmittel, das auch ohne Kreditkarte funktioniert und wo keine persönlichen Zahlungsdaten weitergegeben werden müssen.»

Twint twint.ch

Ist die Entscheidung definitiv?

Digitec lässt die Tür für Twint offen: «Wir wünschen uns ein entschlacktes Twint zurück, mit dem wir und vor allem unsere Kunden günstig bezahlen können.»

Markus Kilb, CEO von Twint, sagt: «Wir sind weiterhin offen mit Digitec Galaxus über eine faire Entgeltung unserer Services zu sprechen. Es ist ja schade, wenn die vielen Digitec Galaxus KundInnen, die gerne mit Twint bezahlt haben, dies nun nicht mehr tun können.»

Er wolle aber nicht auf die faire Bezahlung für den Service verzichten: «Es wäre gegenüber allen Händlern unfair, wenn wir einem Marktteilnehmer völlig andere Konditionen gewähren würden».

«Twint hat in der Einführungsphase – wie dies branchenüblich ist – Sondertarife und Einführungsverträge gehabt. Diese Zeit ist nun aber vorbei.» Twint bringe auch dem Händler viele Vorteile. «Daher gelten nun die branchenüblichen Preismodelle, die Twint ausnahmslos einsetzt», sagt Kilb. Die so generierten Erträge brauche man, «um das System laufend auszubauen und den immer noch massiv steigenden User- und Transaktionszahlen anzupassen».

Was sagt Twint zum Vorwurf zu hoher Gebühren?

Auf Anfrage von watson heisst es: «Das Gegenteil ist der Fall. Twint gehört im Vergleich mit anderen Zahlungsmitteln für Händler zu den günstigsten aller Zahlungsmittel. Die Verträge werden in Abhängigkeit unter anderem vom Umsatz des Händlers ausgehandelt. Jedes Zahlungsmittel hat daher unterschiedliche Konditionen, je nach Händler. Uns sind jedoch keine Fälle bekannt, in welchen Gebühren von Twint höher als Kreditkarten wären.»

Digitec widerspricht: «Tatsächlich verlangt Twint von Digitec Galaxus eine Zahlungsgebühr, die höher ist als die meisten bei uns genutzten Zahlungsoptionen. Selbst manche Kreditkarten sind bei uns günstiger als die Twint-Offerte. Und das, obwohl die Twint-Nutzer grösstenteils ihr Bankkonto hinterlegt haben – und nicht eine vermeintlich teure Kreditkarte.»

Es steht also Aussage gegen Aussage: Klar ist, hinter den Kulissen läuft seit Monaten ein Machtkampf, der nun in aller Öffentlichkeit ausgetragen wird. Digitec Galaxus und Twint streiten auf dem Buckel der Kunden über Gebühren. Twint will Digitec Galaxus offenbar nicht länger eine Extrawurst gewähren. Der mögliche Grund: Twint hat zwar über zwei Millionen Nutzer, verdient aber bislang dem Vernehmen nach kaum Geld. Laut Digitec Galaxus will Twint nun über höhere Gebühren beim Bezahlen in den Online-Shops von Digitec und Galaxus zu mehr Einnahmen kommen. Dem Online-Händler passt dies nicht. Das würde wohl seine Gewinne schmälern. Der Verdacht liegt nahe, dass der führende Schweizer Online-Händler mit der drastischen Massnahme versucht, den Druck auf Twint zu erhöhen, um doch noch tiefere Gebühren durchzusetzen bzw. seinen günstigeren Sondertarif zu behalten.

Viele Digitec Galaxus Kunden zeigen in den Kommentaren Verständnis für die Entscheidung des Händlers, bedauern aber auch gleichzeitig den (temporären) Verlust der sicheren und bequemen Bezahllösung per Handy.

(oli)

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    Alle Leser-Kommentare
  • King Ricky Bobby 02.03.2020 20:53
    Highlight Highlight Schade, eine gute und praktische zahlungsart, besser als PayPal. Und jetzt gibts stunk wegen Gebühren? Dislike! Werdet euch einig!
  • Daaaan 02.03.2020 20:30
    Highlight Highlight Haha, sooo ein Kindergarten, da müssen sich zwei Firmen in der Öffentlichkeit auf den Deckel geben...

    Anstatt von „Kundenfreundlichkeit“ zu reden, wäre mal cool sie auch zu leben.

    Weist doch alle Gebühren auf, lasst den Kunden entscheiden für was er bereit ist welche Gebühren zu bezahlen, falls es nicht anders geht...anstatt Dienstleistungen zu sperren und die Kunden zu bevormunden...das wäre mal „transparent „...
  • GM. 02.03.2020 11:08
    Highlight Highlight Habe jetzt schon viel gelesen darüber und wia immer noch nicht im wieviel Prozent gestritten wird und was Digitec Kreditkartenanbietern zahlen muss.
    Transparenz ist anders.
  • Tschowanni 02.03.2020 09:21
    Highlight Highlight Gebühren bei Bargeldlosen Bezahlen sollten gesetzlich verboten werden. Es kann nicht sein das ich beim Online Kauf eines Flugtickets 15.- Kreditkartengebühr bezahlen muss. Aber da ist die Politik wohl der Wirtschaft jährig, oder verdient sogar mit dabei
    • ands 02.03.2020 19:48
      Highlight Highlight Und von was sollen dann die Kreditkartenbetreiber leben? Luft und Liebe?
      Oder möchtest du, dass der Verkäufer die Gebühren übernimmt? Dann werden einfach die Grundpreise steigen. Damit werden diejenigen benachteiligt, welche günstige Zahlungsmittel verwenden.
      Ich bin im Gegenteil der Meinung, dass die Gebühren vollumfänglich auf den Kunden übertragen werden sollten. Damit hätten teure Zahlungsmittel in kürzester Zeit keine Kunden mehr. Und nein, Bargeld ist nicht gebührenfrei. Jedes Geschäft zahlt satte Gebühren, wenn es täglich Bareinnahmen zur Bank bringen will.
  • Tschowanni 02.03.2020 09:19
    Highlight Highlight Ich verstehe es einfach nicht. Die Politik und Wirtschaft möchte uns zum Bargeldlosen Bezahlen animieren, gleichzeitig wollen sie dafür Gebühren? Bei jeder einzelnen Zahlung? Wo bleibt da der Anreiz?
    • ands 02.03.2020 20:54
      Highlight Highlight Auch beim Bezahlen mit Bargeld fallen Kosten an. Oder glaubst du, das Geld fliegt alleine zur Bank? Und die Bankangestellten, die das Geld in Empfang nehmen, machen das als Hobby?
  • poltergeist 02.03.2020 08:03
    Highlight Highlight Scheint ein richtiges Problem zu sein. Warum nicht einfach per Rechnung?
    • Bits_and_More 02.03.2020 08:30
      Highlight Highlight Rechnung bedeutet für den Verkäufer immer Verzögerung. Er verkauft etwas und erhält das Geld im Schnitt ca. 50 Tage später.
      Betriebswirtschaftlich ist dies sehr suboptimal, da man ja selbst Kosten zu zahlen hat oder neu investieren möchte.

      Für mich als Kunde find ich Rechnungen auch unpraktisch. Die Bezahlung dauert länger und ist mehr Aufwand. Mit Twint hab ich in 10 Sekunden bezahlt und muss mich um nichts mehr kümmern.
    • Masche 02.03.2020 08:31
      Highlight Highlight Kann man machen, wenn man bereit ist, die Gebühren zu bezahlen. Die Gebühr beträgt 2% des Rechnungsbetrags plus CHF 1.00 pro Bestellung.
    • poltergeist 02.03.2020 10:52
      Highlight Highlight Ich habe bei Digitec noch nie Gebühren für Rechnungen bezahlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MadPad 01.03.2020 22:06
    Highlight Highlight Wir zahlen 2.5% für Twint und 1% für Kreditkarten.

    SIX/Twint ist so undurchsichtig was Gebühren angeht, die sollten lieber aufpassen wenn sie gross von günstiger als Kreditkarten schreiben.

    Vielleicht gegenüber ihren eigenen überhöhten Kreditkarten Gebühren, aber nicht bezüglich Marktgebühren anderer Anbieter.
    • Xonic 02.03.2020 13:02
      Highlight Highlight 1% bei Kreditkarten geht aber auch nur bei einem sehr grossen Zahlungsvolumen. Davon können die meisten kleineren Firmen nur träumen.
  • drüber Nachgedacht 01.03.2020 18:42
    Highlight Highlight Digitec ist beim Bezahlen sowieso die Hölle.
    Wenn man mit Kreditkarte bezahlt, muss man zusätzliche Prozente draufzahlen.
    Wenn man mit Postfinance zahlt, wird einem die Lieferung immer erst nach 3 Tagen zugestellt, statt wie in der Werbung behauptet am nächsten Tag.
    So war Twint eine Super Lösung.
    Bei allen anderen Schweizer Onlineshops ist es glücklicherweise noch aufgeschaltet.
    • Couleur 01.03.2020 18:53
      Highlight Highlight Bei allem Respekt: Geht bei Ihnen die Welt unter, weil Sie 2 Tage bei Banküberweisung länger auf ein Produkt warten? Ich glaube da liegt das Problem anderswo.
    • Raffaele Merminod 01.03.2020 20:19
      Highlight Highlight @Couleur: Das Problem bei Digitec ist, dass seit ein paar Jahren sie sowieso nicht mehr in der Lage sind, das versprochene Liefern am nächsten Tag einzuhalten. Und wenn man gerade deswegen bei Digitec einkauft und es dann nicht klappt, dann bestellt man in Zukunft nicht mehr dort.
      Für mich ist deswegen Digitec schon lange gestorben.
    • drüber Nachgedacht 02.03.2020 05:58
      Highlight Highlight @couleur
      1. Mit Postfinance geht es nicht um Überweisung, sondern direkte Zahlung ab Karte.
      2. Es geht nicht darum, dass ich auf Elektrogadgets nicht verzichten kann. Aber wenn ich am Mittwoch sehe, dass ich am Wochenende Zeit habe und darum etwas bestelle, bin ich schon frustriert wenn es nicht reicht. Besonders wenn immer mit dem Slogan 'Heute bestellt, morgen geliefert' geworben wird.

      Das Ganze ist mir übrigens 2 Mal passiert. Weiss auch nicht wie naiv ich war es nochmals zu versuchen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix⸮ 01.03.2020 18:35
    Highlight Highlight Kein Ahnung was Digitec zahlt. Wir zahlen 1.3% für Twint und für Kreditkarten 2.5% bis 4% je nach Karte.
    • Erika,osten 01.03.2020 22:53
      Highlight Highlight Bezahl doch mit Bargeld,im laden,keine Gebühr,kommst mal an die frische Luft,wirst von den bezahlaps nicht ausspioniert.und verhilft dem Bargeld zur berechtigung
    • Kommentareschreiber 02.03.2020 07:40
      Highlight Highlight @Erika: Kriegst obendrein noch den Corvid ;-) und wirst vom Bankomat-Betreiber ausspioniert!
    • Caturix⸮ 02.03.2020 07:42
      Highlight Highlight Wenn man ein Hotel hat kann man es vergessen keine Karten zu nehmen. Die Ausländischen Touristen kommen dann halt einfach nicht.
  • Kommentareschreiber 01.03.2020 18:34
    Highlight Highlight Wenn Twint nicht mehr geht, und eine Kreditkarte brauchen, können wir auch gleich im Ausland bestellen. Schade! Habe oft bei Galaxus mit Twint bezahlt.
  • Mizz141 01.03.2020 18:28
    Highlight Highlight An alle:

    Schaut mal unbedingt beim Twint Twitter vorbei, deren rumgejammer wird mit jedem tweet besser! Twint hat jetzt glaube schon einen Bot um alle tweets mit @Twint mit einer Copypasta voll zu spammen!
    • ben_fliggo 01.03.2020 23:00
      Highlight Highlight Ging gerade kurz schauen: Die spamen Twitter voll mit ihrem gejammer. Das sind ja fast schon amerikanische eehh russische Zustände.
  • H. Fröhlich 01.03.2020 18:04
    Highlight Highlight Bargeld lacht!
    • Bongj 01.03.2020 22:47
      Highlight Highlight Öhm nein, schon lange nicht mehr...
    • versy 01.03.2020 23:54
      Highlight Highlight Jap vor allem online 🙄🤔
  • So en Ueli 01.03.2020 17:31
    Highlight Highlight TWINT schaufelt sich damit sein eigenes Grab. Wer das Gefühl hat, dass man einem grossen ans Bein pissen kann, der muss sich nicht wundern, wenn der Grosse entsprechend reagiert. TWINT soll schauen, dass die auf ihre Gebühren verzichten, weil sonst wären sie nicht besser als die KK Firmen.
    • fidget 03.03.2020 11:50
      Highlight Highlight Ich denke auch, dass Digitec/Galaxus am längeren Hebel sitzt. Für sie fällt lediglich eine Zahlungsmethode weg. TWINT hingegen verliert einen relativ grossen Kunden. Da muss man sich schon fragen, was besser ist, Sonderkonditionen mit tieferen Gebühren oder gar keine Gebühren mehr erhalten? Die Rechnung müssen sie für sich machen. Wenn sie es sich leisten können, nur zu.
  • Supermonkey 01.03.2020 17:25
    Highlight Highlight Wir haben in unserem Online-Shop kein Twint weil es einfach viel zu teuer ist. Abgesehen davon ist die Verfügbarkeit schlecht, Ausfälle gibt es oft, vondem her... Ciao Twint 👋😃
  • Satan Claws 01.03.2020 17:16
    Highlight Highlight Bargeld ist eine echt gute Alternative.
    • ands 03.03.2020 00:09
      Highlight Highlight Wie bezahlst du in einem Onlineshop mit Bargeld? Schickst du es per Post?
    • Satan Claws 03.03.2020 00:31
      Highlight Highlight @ands

      Korrekt, ich schicke es per Überweisung, so richtig wie früher.
  • -thomi- 01.03.2020 16:41
    Highlight Highlight Twint hiess in den 90ern Cash. Erinnert sich jemand? Nein? Genau!
    • Mimimimi 01.03.2020 19:53
      Highlight Highlight Mol. Und ich fand das super.
  • Elmas Lento 01.03.2020 15:58
    Highlight Highlight Schade, war ganz praktisch, dann wird es in Zukunft halt wieder die klassische Überweisung.
    Twint scheint aber etwas nicht verstanden zu haben, wenn man sich als "neuer" in einem bestehenden Markt durchsetzen will muss man etwas besser machen als die "alten". Eine Möglichkeit wären die Kosten, dann muss man aber tiefer liegen als die anderen und kann nicht mit "branchenüblichen" Kosten argumentieren.
  • Mandarinchen 01.03.2020 15:55
    Highlight Highlight Gute Aktion von Digitec Galaxus. Twint braucht sowieso niemand und ist reine Irreführung.
    • Fuchs1660 02.03.2020 18:28
      Highlight Highlight Twint ist wie eine Kreditkarte, aber Digital und besser.
  • SJ_California 01.03.2020 15:02
    Highlight Highlight Dafür, dass Twint eine App von den Banken ist, verstehe ich nicht, wieso sie eine Transaktionsgebühr erheben sollten bzw. dürfen, denn:
    - als Kunde kann ich Twint nur benutzen wenn ich ein Konto bei einer CH-Bank habe
    - bei dieser Bank zahle ich bereits x verschiedene Gebühren (und in meinem Fall genug wenn ich denke dass ich Zahlungen und Download von Dokumenten selber mache!)
    - die Entwicklung und Unterhalt der Unterhalt einer solchen App kann ja wohl kaum von der Höhe oder Anzahl der Transaktionen abhängig sein, somit ist eine prozentuale Gebühr nicht gerechtfertigt
    • Asho 01.03.2020 15:43
      Highlight Highlight Hierzu noch spannende Zahlen:

      UBS: 4.3 Mia Reingewinn im 2019
      CS: 3.4 Mia Reingewinn im 2019

  • elektron 01.03.2020 14:57
    Highlight Highlight Ich vermute, dass heutzutage sämtliche Online-Transaktionen über die Monopolisten Mastercard/Visa laufen. Diese zusammen mit den Banken sorgen für maximale Intransparenz, so dass Kunde und Händler kaum merken bzw. nichts dagegen tun können, wenn durchgehend im Inland 1-2% abgezwackt wird und im Ausland durch die zusätzlichen Währungsgebühren bis 4%. Unsere Banken glauben, dass sie die Besitzer unseres Geldes sind und weil das immer schon so einfach ging, zocken sie uns weiter ab aber ahnen nicht, dass sie sich langfristig ins Abseits stellen.
    • Pointer 01.03.2020 16:32
      Highlight Highlight Ich wäre dafür, dass es gesetzlich vorgeschrieben wird, allfällige Transaktionsgebühren auszuweisen. So wie heute die MwSt. auch ausgewiesen wird.
    • Satan Claws 01.03.2020 17:24
      Highlight Highlight @elektron

      "Unsere Banken glauben, dass sie die Besitzer unseres Geldes sind und weil das immer schon so einfach ging."

      Das Ironische daran ist, dass den Banken unser Geld wirklich gehört.

      https://www.heise.de/tp/features/Kommentar-Wem-gehoert-das-Geld-auf-meinem-Konto-4320219.html

    • Kommentareschreiber 02.03.2020 07:47
      Highlight Highlight Twint ist keine Bank.
  • Pointer 01.03.2020 14:14
    Highlight Highlight Habe noch die alten Preise von Juni 2016 (Einführung bei Digitec) gefunden:
    0.00 bis 5.00 = 2 Rappen pro Transaktion
    5.01 bis 10.00 = 6 Rappen pro Transaktion
    10.01 bis 100.00 = 10 Rappen pro Transaktion
    ab 100.01 = 20 Rappen pro Transaktion

    Heute:
    Pauschal 1,3 %

    • Uno 01.03.2020 18:13
      Highlight Highlight ja 1,3% pro Transaktion sind Wucher, ist ja nur ein wenig Algorithmus. Wie wenn Google jedesmal 10 Rappen verlangen würde.
    • d10 01.03.2020 18:26
      Highlight Highlight 1.3% ist immer noch viel weniger als bei Mastercard, Visa, Paypal & Co
    • ands 02.03.2020 07:13
      Highlight Highlight @ d10: Bei Mastercard und Visa gibt es individuelle Konditionen. Grosse Händler wie digitec Galaxus dürften etwas um die 1% bezahlen. Bei Paypal-Zahlungen zahlt bei digitec der Kunde 2%, eben weil Paypal teurer ist.
  • amazonas queen 01.03.2020 14:11
    Highlight Highlight Gemäss Homepage möchte Twint 1.3% Anteil. Bei Grosskunden wie digitec wird es ein gutes Stück darunter sein. Davon kannst du als KMU träumen...
    • ands 02.03.2020 19:43
      Highlight Highlight Wie es scheint, macht Twint keine (oder nur marginal angepasste) Spezialkonditionen für Grosskunden. Daher sind sie vermutlich auch teurer als Kreditkarten.
      Mein Verdacht ist, dass Twint die Spezialkonditionen der Kreditkartenbetreiber unterschätzt. Darum sagen sie auch, sie seien günstiger als die Kreditkarten...
  • Felix Meyer 01.03.2020 14:05
    Highlight Highlight "oder über eine nicht zeitgemässe Gebühr für Twint-Zahlungen."
    Und bei allen anderen Zahlungsmitteln, wo Digitec eine Gebühr verlangt, ist diese zeitgemäss?
    • LeChef 01.03.2020 14:21
      Highlight Highlight Zumindest für Transaktionen mit Kreditkarten verrechnet Digitech den Kunden keine Gebühren.
    • philosophund 01.03.2020 15:44
      Highlight Highlight @lechef - lange knallte Digitec & Co. unbehelligt Kreditkartengebühren in % drauf bis der Staat diese Abzockerei ein Ende setzte.
    • Felix Meyer 01.03.2020 15:48
      Highlight Highlight Ich nehme alles zurück. Offenbar wurde die Gebühr inzwischen für alle Zahlungsarten ausser Paypal gestrichen (Zusammenhang mit der Entfernung von Twint?). Vor Kurzem war noch bei fast allen Zahlungsarten eine Gebühr vorhanden, weshalb ich jeweils mit Twint bezahlt habe, da es dort eben keine gab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.03.2020 13:58
    Highlight Highlight "Der März beginnt für Kunden von Digitec Galaxus mit einer happigen Überraschung"

    Couldn't care less.
  • Rethinking 01.03.2020 13:35
    Highlight Highlight Was ich mich ja schon länger frage:

    Wenn ich bei Teint meine Kreditkarte hinterlege und dann mit Teint bezahle...

    Wer bezahlt dann die Kreditkartengebühren und wie kann Twint dann günstiger als die Kreditkarten sein?
    • purzelifyable 01.03.2020 15:07
      Highlight Highlight Oh la la! Mit meinem Teint möchte ich auch gern mal bezahlen.
  • peeti 01.03.2020 13:24
    Highlight Highlight Verstehe jetzt nicht, weshalb digitec nur weil sie von Beginn an dabei waren den Anspruch hat, auf die lange Frist günstigere Konditionen als alle anderen Händler zu bekommen.

    Riecht etwas stark nach PR-Aktion von digitec. Verdrängen als grösste online-Verkaufsplattform zahlreiche Fachhändler und spielen sich jetzt als Opfer gegenüber den grossen Banken auf. Sind doch beide unsympathisch.
    • sonwat 01.03.2020 13:36
      Highlight Highlight Fairerweise muss man erwähnen, dass Twint nicht zuletzt wohl auch dank Digitec Galaxus an viel Akzeptanz gewonnen hat..
    • Neruda 01.03.2020 13:46
      Highlight Highlight Wenn die höherem Gebühren nur deswegen nötig sind, weil die Deppen für jede Bank eine eigene, App haben müssen, kann ich die Weigerung von Digitec schon verstehen. Das ist einfach dämlich. In Schweden schaffen es die Banken eine einzige App anzubieten. Warum alles verkomplizieren und die Kosten so in die Höhe treiben?
    • Kommentareschreiber 01.03.2020 18:38
      Highlight Highlight Auch dort muss die App den Banksystemen angepasst sein.
  • Rethinking 01.03.2020 13:23
    Highlight Highlight Was ich absolut nicht kapiere ist, warum jede Bank eine eigene Twint App benötigt. Das macht aus Benutzer / Kunden Sicht total keinen Sinn...

    Ganz im Gegenteil. Je nach Bank wird man dadurch von Teint ausgeschlossen. So zum Bespiel bei der Migrosbank oder bei Neon...
    • Kommentareschreiber 01.03.2020 18:39
      Highlight Highlight Das braucht es ja nur, wenn die Bank eine direkte Kontoanbindung anbietet.
    • Rethinking 01.03.2020 19:00
      Highlight Highlight @ Kommentareschreiber: Warum sollte es das brauchen? Man kann die Abb so programmieren, dass sich irgend eine IBAN hinterlegen lässt.

      Die UBS Twint App ermöglich genau dies...
  • bebby 01.03.2020 13:22
    Highlight Highlight Kann mir hier jemand erklären, was die Vorteile von Twint gegenüber contactless Master/Maestro im Offline und gegenüber Google Pay/Paypal im Online Handel sein sollen?
    contactless aka pay wave ist bereits extrem komfortabel.
    • Papedipupi 01.03.2020 13:31
      Highlight Highlight Das einzig Gute an Twint ist mMn, dass du KollegInnen super schnell Geld schicken kannst. Und evtl für Leute ohne Kreditkarte.
    • Imfall 01.03.2020 13:32
      Highlight Highlight frag mal einen twinter... die sind fast wie Veganer 😂😂
    • Yunnan 01.03.2020 13:58
      Highlight Highlight Wenn du lieber Twint mit deinen Daten fütterst, dann ist das der Vorteil.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 01.03.2020 13:19
    Highlight Highlight Twint war von Anfang an eine Totgeburt.
  • Optimistic Goose 01.03.2020 13:15
    Highlight Highlight Kann mir jemand erkären, warum Zahlungsdienstleister auf die Transaktion eine prozentuale Gebühr verlangen? Wieso ist denn eine grössere Transaktion teurer?
    • Ikep 01.03.2020 15:08
      Highlight Highlight ..ist sie nicht.

      Aber 20 Rappen von CHF 1 gäben einen Aufschrei, bei bsp. 20 Rappen ab CHF 50 kümmert es kaum jemanden.
      Man schöpft also nur mehr ab, da mehr Basis vorhanden ist. Im Verhältnis scheint es "vertretbar" und interessiert nicht.
    • Optimistic Goose 02.03.2020 08:56
      Highlight Highlight Merci
  • Miikee 01.03.2020 13:14
    Highlight Highlight Habe nie vertsanden warum eine Firma mehrere Apps macht für den selben Service.

    Wie viele Twint Apps gibt es? 10-15? Wohl noch jede mit speziellen Eigenheiten. Das muss auch erstmal unterhalten werden, wer diese Idee hatte sollte man auch auf die Strasse stellen.🤦🏽‍♂️

    Eine App, jede Bank die will kann mitmachen, keep it simple und schon verdient man auch mehr Geld.

    #TeamDG
    • Kommentareschreiber 01.03.2020 18:53
      Highlight Highlight Ist ja so!
  • Eron 01.03.2020 13:11
    Highlight Highlight An alle Zahlkartenbenutzer ... ihr gebt den Anbietern eure Daten, dafür sollten wir alle auf keinen Fall irgendwelche Gebühren zahlen müssen!
    Nur Barzahlen ist Wahres, alles andere ist jobvernichtende und überwachende Verarsche!
    • BoomBap 01.03.2020 14:15
      Highlight Highlight Waren sie schon mal in Skandinavien? Kaum Bargeldgebraucht. Nur noch Karte. Das wird wohl irgendwann auch bei uns versucht durchzusetzen.
  • RioB 01.03.2020 12:57
    Highlight Highlight Twint ist eh überflüssig und braucht obendrauf noch separate Hardware an den Zahlstellen. Sinn machen m. E. nur Dienste wie Google- oder Apple Pay und genau diese Dienste wurden anfangs meines Wissens nach von einigen Schweizer Kreditkarten gesperrt ...ev. um Twint zu begünstigen... ?🙄
    • dan2016 01.03.2020 14:22
      Highlight Highlight Umgekehrt, die Technik wurde von Apple Pay den Schweizer Anbietern nicht zur Verfügung gestellt. Ich wünschte mir, dass nicht nur Schweizer Unternehmen in den USA gebüsst werden, sondern auch umgekehrt
  • TheBee 01.03.2020 12:48
    Highlight Highlight In beiden Aussagen stecken Wahrheiten drin.

    1. Twint hat nach PayPal die zweithöchsten Gebühren bei Zahlungsmitteln.
    Bei Zahlungen am Terminal sogar die höchsten Gebühren.
    2. Digitec verlangt oft Sonderbehandlungen und Konditionen, welche sie mit dem Argument der Shopgrösse und Reichweite rechtfertigen und damit werden dann Margen optimiert, was unfair gegenüber anderen Mitbewerbern ist.
  • Gigle 01.03.2020 12:40
    Highlight Highlight „[...] oder über eine nicht zeitgemässe Gebühr für Twint-Zahlungen.“ Aber die Gebühren bei PayPal o.ä. Zahlungsarten bei Digitec/Galaxus, sowie der Kleinmengenzuschlag sind ‚zeitgemäss‘? Was für eine schwachsinnige Argumentation.
  • Guido Zeh 01.03.2020 12:33
    Highlight Highlight Anfixen und dann abkassieren (die Shareholder wollen Profite sehen)..
  • Schlingel 01.03.2020 12:26
    Highlight Highlight Sorry aber dass sich nun Digitec/Galaxus als glorreicher Retter der Konsumenten ausgibt ist einfach lächerlich. Haben sie doch jahrelang Kreditkartengebühren widerrechtlich auf die Kunden abgewälzt.
    • Evan 01.03.2020 13:01
      Highlight Highlight Ich verstehe wirklich nicht, wie man sich darüber aufregen kann. Man sollte sich viel eher darüber aufregen, dass die KK Firmen wohl ziemlich überrissene Gebühren verlangen können, und die Firmen müssen die schlucken, ohne es den Konsumenten weitergeben zu können.
    • ursus3000 01.03.2020 13:42
      Highlight Highlight Aber nur im Laden , sie haben dafür gesagt wo der nächste Bankautomat ist und wenn Dir diese 15 Minuten zuviel waren bist Du selber Schuld
  • dontmindme 01.03.2020 12:20
    Highlight Highlight Mich würde in diesem Fall eine Einschätzung eines Experten interessieren. Könntet ihr vielleicht ein Interview durchführen? 😊
    • Rethinking 01.03.2020 13:27
      Highlight Highlight Du meinst einen selbst ernannten Experten?

      Wer definiert denn, dass ein Experte ein Experte ist?

      Und wer stellt sicher, dass allen klar ist, was er für einen Hintergrund hat (Arbeitgeber, Mandate, Sponsoring, Spenden, Sitze etc.)

      Gibt es überhaupt „neutrale“ Experten?
    • ursus3000 01.03.2020 16:18
      Highlight Highlight @ wolge " Gibt es überhaupt „neutrale“ Experten? " Nein aber viele selbsternannte
  • Ökonometriker 01.03.2020 12:18
    Highlight Highlight Einfach die Zahlungskosten transparent ausweisen und dem Kunden weiterverrechnen. Dann kann der Konsument entscheiden.
  • Erklärbart. 01.03.2020 12:09
    Highlight Highlight Am Anfang Sonderkonditionen anbieten und dann "plötzlich" die Preise erhöhen wollen. So funktioniert das nicht wirklich. Man würde besser von Anfang so kalkulieren dass man im Plus ist und Gewinn macht. Alles andere ist schwierig. Was gut ist und einen hohen Mehrwert/Nutzen bringt, darf kosten - von Anfang an.
    • peeti 01.03.2020 13:16
      Highlight Highlight Wenn es ja wie du selber sagst Sonderkonditionen sind, dann soll digitec jetzt nicht so überrascht tun. Irgendwie logisch, dass in einer neuen Vertragsperiode die Vergünstigungen angepasst werden.
      Aber 500Mio sind natürlich auch irrsinnig viel. So gesehen unverständlich, dass sich die beiden Parteien nicht einen Kompromiss gefunden haben.
  • Masche 01.03.2020 12:01
    Highlight Highlight Ich finde Twint eigentlich genial, deshalb ist es für mich bedauerlich, wenn dessen weitere Verbreitung wegen vermeintlichen Gewinnoptimierungen behindert wird. Was DG betrifft: es gibt genug andere Zahlungsmöglichkeiten, dass man nicht auf Twint angewiesen ist.
  • What’s Up, Doc? 01.03.2020 11:58
    Highlight Highlight Die beiden sollen mal konkrete Zahlen nennen, so ist das einfach nur ein kindischer Schulplatz streit. Ich kann mir fasst nicht vorstellen dass die Gebühren höher als bei KK's sein soll. Aber eben, ohne Zahlen keine Gewissheit.
  • BVB 01.03.2020 11:57
    Highlight Highlight Bargeld ist eh besser.
    • TauRam 01.03.2020 13:15
      Highlight Highlight Im Online Shop? Klasse Idee...
  • bebby 01.03.2020 11:56
    Highlight Highlight „faire Konditionen“: das tönt eher nach Kartellbedingungen...Twint braucht es nicht. Digitec kann ja zusammen mit Migros und Coop eine eigene Alternative bauen, falls es das überhaupt braucht.
  • Peter R. 01.03.2020 11:56
    Highlight Highlight Ja dann werde ich anstelle von Digitec/Galaxus einen neuen Anbieter für Produkte finden - kein Problem. Es lebe der Wettbewerb.
    • lecra 01.03.2020 12:55
      Highlight Highlight Genau, ich schliesse mich auch an.
    • ursus3000 01.03.2020 13:44
      Highlight Highlight Ich glaube Dich werden sie nicht vermissen
  • TanookiStormtrooper 01.03.2020 11:53
    Highlight Highlight Also meine happige Überraschung bei digitec startete dieses Jahr etwas früher, als sie mir für eine Bestellung einen Mindermengenzuschlag berechnen wollten.
    Also habe ich woanders und ohne diesen Zuschlag bestellt. 🤷‍♂️
    • kobL 01.03.2020 12:21
      Highlight Highlight Den Mindermengenzuschlag gibt es schon seit langem, nicht erst seit diesem Jahr.
    • TanookiStormtrooper 01.03.2020 12:40
      Highlight Highlight @kobL
      Ich bestelle schon seit Jahren bei digitec und habe schon oft Artikel für weniger als 50.- und aus der selben Produktgruppe bestellt, den Zuschlag musste ich bisher nie bezahlen. Lange Rede kurzer Sinn: Ein anderer Schweizer Onlineshop lieferte mir dieselben Produkte ganz ohne Zuschlag. So viel zum Thema man wolle den Kunden keine unsinnigen Zusatzgebühren aufdrängen.
    • Las Palmas 01.03.2020 13:21
      Highlight Highlight Bei Galaxus schon, bei Digitec nur bei bestimmten Artikeln...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Naraffer 01.03.2020 11:52
    Highlight Highlight Das passiert, wenn die grauen Herren bei den Banken digitale Geschäftsmodelle nicht verstehen. Für Twint langfristig das Todesurteil, Paypal, Apple, Google und Newcomer werden den schweizer Geldhäusern noch zeigen wie Future Banking aussieht. Das wird teuer für den Finanzplatz CH.
    • weissauchnicht 01.03.2020 13:43
      Highlight Highlight Mit den Gebühren von Paypal kann Twint noch lange mithalten. Im Gegensatz zu Paypal und Kreditkarten bietet Twint jedoch komplett gebührenfreie Privattransaktionen an, womit Twint einen Mehrwert mit öffentlichem Interesse schafft.
      Dass die grauen Herren bei Digitec nicht bereit sind, nach dem Einführungsrabatt für diese Dienstleistung faire und branchenübliche Tarife zu bezahlen, wie alle andern Online-Händler auch, spricht auch nicht gerade für den Online-Händler...
    • Neruda 01.03.2020 13:53
      Highlight Highlight In Schweden haben es die Banken mit Swish geschafft, eine Bezahlapp aufzustellen, die erst noch besser ist als Twint. Und Apple und Google stehen hinten an. Die Schweizer Banken sind einfach bescheuert und inkompetent.
    • buffettino 01.03.2020 15:33
      Highlight Highlight Das Unsägliche ist, dass man als Ausländer/Tourist kaum an Swish herankommt. In einem totalitären Staat (Wechat Pay) kann ich das ja noch nachvollziehen, aber in Schweden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sinthobob 01.03.2020 11:52
    Highlight Highlight Digitec hat das schon verständlich kommuniziert. Wenn man 500 Millionen Franken für eine Vielzahl für Apps ausgibt, die eigentlich alle nur eine Überweisung von A nach B tätigen, kann man das im Nachhinein schlecht auf den Benutzer abwälzen (wenn man das Geld zu wenig schnell wieder reinholt). Eine einzige App hätts auch getan und auch weniger gekostet.
  • Ruffy 01.03.2020 11:48
    Highlight Highlight Ich verstehe das nicht ganz, wenn ich bei digitech mit kk zahle bezahle ich die gebühr ja auch selbst. Wenn die twint gebühr nun tiefer ist zahle ich die halt auch, immer noch besser als die teurere kk oder umständliche rechnung.
    • ands 01.03.2020 13:16
      Highlight Highlight Du zahlst die Gebühr selbst? Wie denn? Schickst du digitec noch eine Zweifränkler per Post?
      Die Kreditkarten-Anbieter leben primär davon, dass die Empfänger des Geldes Gebühren bezahlen. In der Regel irgendwas im tiefen einstelligen Prozentbereich.
    • Neruda 01.03.2020 13:56
      Highlight Highlight ands, die Gebühren zahlt man eh indirekt via Produktpreis. Oder glaubst du ernsthaft irgendeine Firma kalkuliert die Preise so, dass die Gebühren von der eigenen Marge weggehen? Am Ende zahlt das immer der Kunde.
    • Maragia 01.03.2020 14:03
      Highlight Highlight @ands, indem Digitec automatisch 2.5% auf den Betrag draufschlägt oder so
    Weitere Antworten anzeigen
  • Malt-Whisky 01.03.2020 11:47
    Highlight Highlight Ich bezahle seit mittlerweile 15 Jahren praktisch ausschliesslich mittels PayPal. Ausser in der Schweiz, da haben wir noch massive Margen.
  • Töfflifahrer 01.03.2020 11:46
    Highlight Highlight Ziel war doch eine Schweizerlösung und Alternative zu ApplePay und PayPal bereitzustellen. Dazu wird also eine Firma gegründet die ein Produkt auf den Markt bringt, das auch noch beginnt erfolgreich zu sein. Wie zu erwarten, reicht es nicht wenn diese Firma selbsttragend ist, nein, die alle Miteigner wollen jetzt richtig Geld verdienen. Dabei nehmen die Miteigner in Kauf, dass Twint wieder Bach ab geht und der Konkurrenz das Feld überlassen wird.
    Wie lange bieten Migros und andere diese Zahlungsmöglichkeit noch an, wenn die Abdeckung bröckelt?
    • dä dingsbums 01.03.2020 12:55
      Highlight Highlight Kann man bei Migros mit Twint zahlen?
    • baumgrt 01.03.2020 13:41
      Highlight Highlight Ja, sicher. Mit QR-Code am Kartenterminal
    • weissauchnicht 01.03.2020 13:47
      Highlight Highlight Migros bezahlt wohl schon heute die Gebühren bei Twint, die Digitec nach der 5-jährigen Einführungsphase nun bezahlen sollte. Logisch, dass Twint da nicht mitmacht, weil sich Migros sonst auch bessere Gebühren aushandeln wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeteZahad 01.03.2020 11:46
    Highlight Highlight Ich habe mich schon lange gefragt ob wirklich jede Bank ihre eigene Twint-App haben muss. Hier sieht man, dass wieder lieber Extrawürste gegessen werden als dass man etwas gemeinsam vorwärts bringt.
    • Töfflifahrer 01.03.2020 14:06
      Highlight Highlight Es geht nur um den Profit, das zeigt dies einmal mehr.
    • PeteZahad 01.03.2020 15:02
      Highlight Highlight Ich glaube, dass es hier bei den Banken weniger um Profit als um die PR/Marketingabteilungen ging, die bestimmen wollten wie bezüglich der TWINT App gebrandet und kommuniziert wird. Ich habe auch schon miterlebt, wie übergeordnete Projekte mit einer guten Idee diesen Abteilungen in den beteiligten Firmen zum Opfer gefallen sind.
  • Michael Heldner 01.03.2020 11:44
    Highlight Highlight es Gibt nur 2 Gründe für die ich TWINT nutze. Um den pöstler zu bezahlen weil dieser nur Twint oder bar akzeptiert und um Freunden schnell Geld zu senden, da es der Apple Dienst immer noch nicht aus den USA her geschafft hat.
    • Zwiebeln haben Schichten 01.03.2020 12:39
      Highlight Highlight Freunden schnell Geld schicken? Man muss doch genau so Kontonummer angeben. Was soll da schneller gehen? Ich vertraue meiner Bank sehr viel mehr. Zudem würde ich niemald Bankgeschäfte via Apps tätigen.
    • Pierre Beauregard 01.03.2020 13:27
      Highlight Highlight @Zwiebeln...
      du hast Twint noch nie benützt und hast keine Ahnung, schreibst aber trotzdem einen unqualifizierten Beitrag...
      kann man machen, muss man aber nicht.
    • weissauchnicht 01.03.2020 13:53
      Highlight Highlight @Zwiebeln, Du musst nur die Natelnummer Deines Freundes kennen, um ihm Geld zu überweisen. Seine App versorgt das Geld dann auf seinem Konto, ohne dass sie Dir sagt, auf welches Konto das geht. Solche Privattransaktionen sind übrigens komplett gebührenfrei für beide Seiten. Dein Freund kriegt genauso viel Geld gutgeschrieben, wie Dir abgezogen wird. Die Transaktion unter Freunden kostet also nicht mehr, als eine Bargeldtransaktion.
      Im Gegensatz zu anderen Zahlungsdienstleistern nimmt Twint damit soziale Verantwortung im Finanzbereich wahr. Digitec sabotiert dies nun. Nicht sehr sympathisch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Milf Lover 01.03.2020 11:43
    Highlight Highlight Bravo für die transparente Kommunikation. Das nenne ich Marketing!
  • schmiiidiii 01.03.2020 11:39
    Highlight Highlight dass jede Bank seine eigene TWINT App anbietet finde ich das tragische an TWINT. Das ist doch völlig Kantönligeist-Mentalität und sowas aus dem letzten Jahrtausend. Ah und - off topic - aber auch zu erwähnen: die langsamen, unzuverlässigen Bluetooth-Beacons an den Coop-Kassen... absolut unterirdisch, diese overengineerte User Experience! - ansonsten find ich TWINT ganz praktisch.
    • winglet55 01.03.2020 11:51
      Highlight Highlight TWINT ist eh eine Insellösung, die nur in der Schweiz funktioniert. Daher keine Option.
    • Ikarus 01.03.2020 11:54
      Highlight Highlight Wäre dann twint gehackt worden und die halbe schweiz würde ihre kontodaten freu zugänglich im internet sehen, wer wär der erste der rumschreit?

      Das jede bank seine eigene app hat ist reiner datenschutz, es dürfen keine daten rausgegeben werden an dritte. Umständlich ja aber dafür sind wir hier immernoch nicht auf kreditkarten angewiesen wie vielerorts im ausland.
    • Rethinking 01.03.2020 13:33
      Highlight Highlight @ Ikarus: Ich wage zu bezweifeln dass der Datenschutz resp. der Schutz davor gehackt zu werden durch die vielen Teint Apps abnimmt.

      Letztlich werden die zentralen Komponenten sicherlich von Twint selbst entwickelt und allen zur Verfügung gestellt...

      Bei dem ganzen wird es primär um Marketing gehen, damit man den eigenen Brand positionieren kann.

      Die Banken haben angst davor irrelevant zu werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • fritzbrause 01.03.2020 11:38
    Highlight Highlight für mich sagen beide parteien dasselbe - nur in anderem jargon. twint will höhere gebühren durchsetzen und gefährdet dadurch digitec's geschäftsmodell. all diese 2 mill twint nutzer haben bankkonten und/oder kreditkarten - sind also nicht angewiesen auf eine dritte partei wie z.b. twint.. swissness hin oder her.
  • Töfflifahrer 01.03.2020 11:36
    Highlight Highlight Toll Twint schafft sich wohl selbst ab.
  • sebastian anderbach 01.03.2020 11:36
    Highlight Highlight Die Pressemitteilung von TWINT liest sich, als ob sie ein wütender 12-jähriger geschrieben hätte.
    • Töfflifahrer 01.03.2020 11:48
      Highlight Highlight Wie ein 12 jähriger, der ertappt wurde 😉
  • DunkelMunkel 01.03.2020 11:34
    Highlight Highlight “Es steht also Aussage gegen Aussage“

    Das lässt sich ja einfach klären. Was waren die bisherigen Kosten von TWINT. Was sind die zukünftigen Kosten von Twint. Und was Kosten die anderen Zahlungsmethoden.

    Legt die Karten auf den Tisch, dann ists nicht mehr Aussage gegen Aussage.

    Es ist Klar, dass Twint höhere Abgaben braucht, wenn plötzlich Kreditkarten ins Spiel kommen. Aber wieviel mehr will Twint nun?

    Wenn’s wirklich absurd hoch ist, dann hat Galaxis recht. Wenn die Kosten im selben Rahmen sind wie bisherige Kreditkartenkosten, dann liegt Twint sicher nicht falsch.
    • bruuslii 01.03.2020 13:18
      Highlight Highlight flötist: "Wenn die Kosten im selben Rahmen sind wie bisherige Kreditkartenkosten, dann liegt Twint sicher nicht falsch."

      nun wird aber behauptet, dass twint damit geworben hat, wesentlich günstiger als KK zu sein. deshalb habe sich DG darauf eingelassen. wenn dies nun ein hoax war, sehe ich DG mehr im recht.
    • DunkelMunkel 01.03.2020 14:06
      Highlight Highlight @Bruusli Es gab auch mal eine Zeit wo man bei Twint keine KK hinterlegen konnte. Da man dies nun kann, entstehen natürlich mehr Kosten. Dass KK hinterlegt werden können erhöht auch die Akzeptanz von Twint bei den Kunden, entsprechend gibts auch nen Mehrwert für die Anbieter.

      Preisänderungen sind legitim, wenn sich auch das Produkt verändert.

      Die Frage ist, übertreibt es Twint mit überrissenen Forderungen oder liegen sie da auch im Rahmen der regulären KK Kosten?
    • buffettino 01.03.2020 15:44
      Highlight Highlight Ja, twint MUSS günstiger sein als Kreditkarten, ansonsten wird es sich nicht annähernd als Bezahlmethode etablieren (von durchsetzen gar nicht mal die Rede). Beim unbedienten Hoflädeli und Sonnenblumenfeld muss das "günstiger Sein" jedoch nicht mal unbedingt an einer geringeren Transaktionsgebühr liegen, sondern an der einfacheren und somit günstigeren technischen Umsetzung (z.B. QR).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 01.03.2020 11:34
    Highlight Highlight Tja und genau da fangen die Probleme an, wenn bargeldloses Bezahlen Standard werden soll, aber Private weiterhin alleine die Oberhand darüber haben sollen.
    Dabei stört mich vor allem das TWINT sich beschwert kaum Geld zu verdienen. Sollte ein guter Zahlungsdienstleister, der dereinst wohl ein Teil der Grundlage für die Abschaffung von Bargeld sein möchte denn einen Haufen Geld verdienen? Ich meine nein und genau deshalb ist für mich eine solche deregulierte, private Lösung auch niemals die Grundlage, auf der man auch nur an die Abschaffung des Bargelds denken kann.
  • Pitlane 01.03.2020 11:31
    Highlight Highlight Zwei grosse Unternehmen streiten sich öffentlich und spielen Kindergarten. Am Ende ist es wie immer und der Konsument leidet darunter.
    • ben_fliggo 01.03.2020 12:12
      Highlight Highlight Da leidet doch niemand ernsthaft. Das ist ein klassisches First World Problem. Bezahlst du halt per Kreditkarte oder Rechnung, so what 🤷‍♂️
  • de_spy 01.03.2020 11:31
    Highlight Highlight Twint war also der Meinung sich überall für Dumping einzukaufen und dann, wenn sie die Konditionen ändern und deutlich verteuern wollen, ziehen schon alle diskussionslos mit? Ganz schön naiv. Und eigentlich egal, ob die Darstellung von DG oder Twint nun näher an der Wahrheit liegt.
  • bossac 01.03.2020 11:30
    Highlight Highlight Ohne harte Zahlen ist es schwierig sich eine Meinung zu bilden. Ich finde Twint für das Zahlen in Onlineshops wirklich genial einfach und daher sehr schade, dass dies bei Digitec/Galaxus nicht mehr möglich ist. Ich ertappe mich bei Bankenthemen immer sehr schnell auf der konträren Seite. Sofern die Gebühren bei Twint immer noch tiefer sein sollten als bei Kreditkarten, sehe ich das Vorgehen von Digitec/Galaxus inkl. der Medienmitteilung jedoch eher als heuchlerischen Versuch den Preis zu drücken...
    • Töfflifahrer 01.03.2020 14:15
      Highlight Highlight Würde mich interessieren wie hoch die Gebühren sind, wenn man mit Postfinance Card bezahlt. Das ist für mich die Richtschnur, nicht die Kreditkarten.
  • Beat_ 01.03.2020 11:30
    Highlight Highlight Wieso muss den twint überhaupt noch Geld verdienen, bzw. einen Gewinn erwirtschaften?
    Ich erachte twint als eine Dienstleistung, die den Banken eine Kundenbindung ermöglicht. Und die Banken bekommen bereits Kontogebühren von mir, dass sollte dann mal reichen.
    Statt immer neue unnötige Funktionen wäre vielleicht eine Vereinfachung angebracht, und ebenso die Untertützung von Kleinhändlern, die nicht tausende von Transaktionen generieren.
    • Mel (1) 01.03.2020 13:34
      Highlight Highlight Twint benötigt viele Server, sowie IT Spezialisten, welche die Sicherheit bewahren können.

      So ein Service kann nicht gratis angeboten werden.
    • Schaaggi 01.03.2020 13:53
      Highlight Highlight @Beat: 100% einverstanden.
      Ich habe in Südamerika die Erfahrung gemacht, dass eine Inlandzahlung am gleichen Tag in weniger als 20 Minuten dem Empfängerkonto gutgeschrieben wird. Hier wären eher die Banken gefordert sich auf das neue Jahrtausend einzulassen

      Aber das Verschlampen von Innovation und Kundenorientierung wollen diese sich natürlich gut bezahlen lassen.
    • buffettino 01.03.2020 15:49
      Highlight Highlight Ist in Europa längst angekommen, wenn auch noch nicht flächendeckend, nennt sich SEPA Instant Credit Transfer. Schweizer Banken benötigen wohl noch ein paar Jahrzehnte dafür und selbst dann wohl auch nur gegen Gebühr.
  • ursus3000 01.03.2020 11:29
    Highlight Highlight Twist ist so überflüssig wie ein Kropf . Die UBS würde gescheiter endlich die Kreditkarten für Apple Pay freigeben
    • cgk 01.03.2020 13:44
      Highlight Highlight ursus3000, dann wechsle doch zur Berner Kantonalbank. Funktioniert bestens. Für mich ist Twint eine Insellösung die man nur im Inland brauchen kann.
    • Töfflifahrer 01.03.2020 14:17
      Highlight Highlight Stimmt Twist ist eh nirgends vertreten, bei Twint bin ich mir da nicht so sicher.
    • ursus3000 01.03.2020 16:24
      Highlight Highlight @ Töfflifahrer blöde Autokorrektur , sorry für deine Verwirrung
  • DerAlteBenisun 01.03.2020 11:29
    Highlight Highlight Der Vorwurf, dass man für eine halbe Milliarde ein Zahlungssystem entwickelt hat und man das nun wie Kommissionen refinanzieren muss, trifft ja schon zu. Der „Geld an den Kollegen beim Pizza Essen schicken“-Fall wirft ja kein Geld ab.
  • Nolė 01.03.2020 11:28
    Highlight Highlight Ich verstehe es ohnehin nicht weshalb man bei einer neuen digitalen Lösung für den (veralteten) Zahlungsverkehr, 20 verschiedene Versionen anbietet, Betreibt und ausrollt. Ich denke da merkt man dass die Banken noch sehr hinterherhinken was den Mindset im Bezug auf die digitale Transformation betrifft. Solche Entwicklungen sind nich nachhaltig. Da warte ich gespannt bis jemand wie Revolut mal drüberfegt.
    • Töfflifahrer 01.03.2020 14:18
      Highlight Highlight Nicht die Banken, es sind die Manager, die in alten und versteinerten Strukturen verhaftet sind.
  • Zappenduster 01.03.2020 11:27
    Highlight Highlight Wie hoch sind die Gebühren? Viel blabla und 0 Fakten von beiden Seiten.
    • Cityslicker 01.03.2020 13:46
      Highlight Highlight Vertragsgeheimnis?
  • Tekk 01.03.2020 11:24
    Highlight Highlight Also wenn das stimmt wie Galaxus das darstellt, werde ich keine Zahlungen mehr per Twint tätigen.
    • weissauchnicht 01.03.2020 13:57
      Highlight Highlight Also wenn das stimmt wie Twint das darstellt, werde ich keine Einkäufe mehr bei Galaxus tätigen.
  • Mizz141 01.03.2020 11:22
    Highlight Highlight "Doch was können wir oder unsere Kunden dafür, dass Twint geschätzt eine halbe Milliarde für eine vereinfachte Banküberweisung verbrannt hat?"

    Klares und Sachliches statement.

    "Dass sich Digitec/Galaxus ausgerechnet mit dem grössten Schweizerischen mobilen Zahlungsmittel TWINT nicht einigen will, aber die Gebühren bei alle anderen Zahlungsmitteln offenbar akzeptiert, halten wir für unfair, sagt TWINT CEO Markus Kilb"

    Mimimimimi twint isch gross mimimi
  • oliversum 01.03.2020 11:21
    Highlight Highlight Dieses Geschrei von Twint klingt ein bisschen wie Trump, bei dem auch alle anderen Schuld mit "unfairem Verhalten" für das eigene Handelsdefizit verantwortlich sind
  • 45rpm 01.03.2020 11:20
    Highlight Highlight Nun ja, das ist zwar schon Aussage gegen Aussage, aber wenn man mit Lockmittelpreisen ein Angebot startet und später erhöht, dann ist das ebenfalls nicht fair. Man kann nicht einfach inmitten des Geschäfts die Spielbedinungen abändern.
    Erinnert mich an den Fall Manor versus Swisslife.
    • Scenario 01.03.2020 11:35
      Highlight Highlight @45rpm
      Es ist üblich in der digitalen Branche zunächst "Beta"-Preise für Beta-Versionen zu verlangen.

      Grundsätzlich lassen sich die Aussagen gut überprüfen, wenn denn Galaxus und Twint die Offerte veröffentlichen würden. Dass die CH-Banken keinen blassen Schimmer von der digitalen Branche haben, ist jedem bewusst, der sich in der Fintech rumtreibt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Banken höhere Renditen durchboxen wollen. Auf der anderen Seite könnte ich mir auch vorstellen, dass Galaxus seine Marktmacht durchsetzt und Peanuts für den Twint-Dienst bezahlen möchte...
    • john benz 01.03.2020 11:39
      Highlight Highlight Normalerweise sind diese Sonderkonditionen von Anfang an zeitlich reglementiert und vertraglich festgehalten. Somit war klar das es später höhere Gebühren geben wird. Ob die höheren Gebühren auch schon festgehalten waren, ist schwierig zu sagen.
    • peeti 01.03.2020 13:27
      Highlight Highlight Wieso inmitten des Geschäfts? Wenn zu Beginn befristete Verträge mit extra vergünstigten Konditionen ausgehandelt werden, würde ich jetzt bei der nächsten Vertragsperiode nicht so überrascht tun.

      Das kann man Lockangebote nennen. Oder einfach auch eine Möglichkeit, einer neuen Bezahlform gegenüber den bewährten (teuren) Systemen zum Durchbruch zu verhelfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • der nubische Prinz 01.03.2020 11:20
    Highlight Highlight Naja warum Twint 10 verschiedene Apps braucht ist schon fraglich. Da gibt es schon Potential zum Kosten senken.
    • illoOminated 01.03.2020 12:17
      Highlight Highlight Dieses sogenannte Whitelabeling von Apps für firmenübergreifend genutzte Plattformen ist eine immer weiter verbreitete Praxis. Ich habe den Ansatz beruflich bereits für eine andere Plattform durchgerechnet und kann dir sagen, dass die Kosten dafür im Verhältnis zum Betreiben und Weiterentwickeln der Plattform zum einen vernachlässigbar sind und zum anderen den jeweiligen Whitelabeling-Kunden (hier die Banken) weiterverrechnet werden.
      Das Whitelabeling ist mit Sicherheit keine relevante Kostenstelle, wenn man die Grösse der Twint-Plattform betrachtet.
    • bebby 01.03.2020 13:18
      Highlight Highlight Ist das nicht die Grundidee von Twint: Kundenbindung der Banken?
    • Cityslicker 01.03.2020 13:38
      Highlight Highlight @illo: Ich nutze die TWINT Apps von UBS und PostFinance - nach meinem Eindruck gibt es da deutlich mehr Unterschiede als einfach nur das Branding.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasihrnichtsagt 01.03.2020 11:19
    Highlight Highlight Das ist der Start vom Ende von Twint. Schade wenn der Exit für die Gründer zwar gut war, doch die neuen Eigentümer eben keine Gamechanger sind.
    • JaneSodaBorderless 01.03.2020 12:31
      Highlight Highlight Der Anfang vom Ende kam bereits mit der Fusionierung.
    • redeye70 01.03.2020 18:34
      Highlight Highlight Erklärt eben auch weshalb der Gründer Twint verlassen hat. Die KK-Anbindung als Zahlungsmittel war ein grosser Fehler.
    • King Ricky Bobby 02.03.2020 20:57
      Highlight Highlight Bringt endlich APPLE PAY!!!! ;)
  • locheha1 01.03.2020 11:18
    Highlight Highlight Sehr guter Entscheid. Danke digitec
  • Rockola 01.03.2020 11:15
    Highlight Highlight Na und wer hat nun recht ? es wird alles auf dem Rücken der Kunden ausgetragen.
    • watsoff 01.03.2020 11:45
      Highlight Highlight Ja steht so im Beitrag. Danke.
  • Aussie 01.03.2020 11:15
    Highlight Highlight Twint wird sowieso nicht überleben.

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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