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Zeckenbiss: Zahlt die Krankenkasse meine FSME-Impfung?

Impfung Frau Impfgegner Impfen
Eine Zeckenimpfung kann sinnvoll sein – sie schützt aber nicht in jedem Fall.Bild: shutterstock.com
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«Wer zahlt meine Zeckenimpfung?»

Sandra (33): «Ich möchte mich zur Grillsaison gegen Zecken impfen lassen. Übernimmt die Krankenkasse diese Kosten?»
05.07.2019, 15:0005.07.2019, 16:00
Elisabeth Rizzi / Comparis

Liebe Sandra

Wichtig zu wissen ist zuallererst: Eine Impfung schützt nicht vor der weit verbreiteten Borreliose. Während je nach Region bis zu 50 Prozent der Zecken das Borreliose-Bakterium in sich tragen, sind nur 1 Prozent der Zecken Träger des FSME-Virus. Nur gegen letztere richtet sich die Impfung.

3 Behandlungen für 10 Jahre Impfschutz

Für einen nachhaltigen Schutz benötigt die FSME-Impfung drei Behandlungen. Die ersten zwei Impfungen sollten im Abstand von 1 bis 3 Monaten verabreicht werden. Die dritte Impfung erfolgt dann zwischen 5 und 12 Monate nach der zweiten Behandlung. Eine Auffrischung der Impfung ist erst rund 10 Jahre später nötig.

Grundversicherung zahlt in Zecken-Risikogebieten

Bei Personen, die berufsbedingt öfter im Wald bzw. dichten Unterholz unterwegs sind (Förster, Landwirte etc), muss der Arbeitgeber für die Impfung aufkommen.

In den übrigen Fällen zahlt die Grundversicherung die Impfkosten für Kinder ab 6 und Erwachsene in Zecken-Risikogebieten abzüglich Franchise und Selbstbehalt. Das sind seit diesem Jahr praktisch alle Regionen der Schweiz.

Contentpartnerschaft mit Comparis.ch
Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit Comparis.ch. Die Fragen in dieser Rubrik wurden dem Kundencenter von Comparis gestellt und von Experten beantwortet. Die Antworten werden als Ratgeber in dieser Rubrik veröffentlicht. Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt. (red)

Bei Impfung in Apotheke zahlt die Grundversicherung nicht

Aber Achtung: Die Krankenkasse zahlt nur, wenn die Impfung bei einem Arzt durchgeführt wird. Bei einer Impfung in einer Apotheke muss man im Regelfall selbst die Kosten tragen.

Auch die Behandlungskosten eines Zeckenbisses werden nicht von der Grundversicherung gedeckt. So gilt ein Zeckenbiss versicherungstechnisch als Unfall. Folglich zahlt die Unfallversicherung die Behandlung von im Nachgang entstandenen viralen und bakteriellen Infektionen.

Viele Grüsse von Comparis.ch

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FRAGFRAUFREITAG
Liebe Frau Freitag. Ich wohne seit knapp zwei Jahren in der Stadt Zürich (ursprünglich aus Chur) und habe bis jetzt noch keinen Anschluss gefunden und mir fehlt ein Freundeskreis, vor allem Freundinnen.
Leider fühle ich mich des öfteren einsam, denn auch in Chur sind alle meine Freundinnen schon verheiratet und haben Kinder. Wo kann man neue Freundinnen bzw. den Anschluss finden? Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich anzukommen. Rea, 27
Liebe Rea 

Nur zu gerne würde ich Ihnen gut zureden und sagen, hey! ruhig Blut, das wird schon. Aber Zürich ist diesbezüglich ein verdammt hartes Pflaster. Der Zürcher an sich (ich mag es wahnsinnig gern, mein nahes Umfeld mit solchen Verallgemeinerungen in Rage zu bringen) ist einfach unsäglich unglaublich wahnsinnig cool drauf und hat es so was von überhaupt nicht nötig, jemanden Neues kennenzulernen. Und schon gar nicht eine Nicht-Zürcherin wie Sie. Da geht es Ihnen in ungefähr so, wie den unliebsamen Deutschen in der Stadt.

Sie sollten sich abends mal in eine Bar setzen und das Balzverhalten der Zürcher beobachten! Es ist unerträglich. Da sind zwar zwei vollkommen offensichtlich heiss aufeinander. Aber sie ist viel zu eitel und zu eingebildet, um es sich anmerken zu lassen. Und er ist einfach nur ein cooler Hund und verbringt seine Zeit lieber damit, sich im Spiegel hinter dem Tresen anzuhimmeln. Schlussendlich gehen beide allein nach Haus. Nur weil sie zu prätentiös waren, die Hosen auch nur spaltbreit runter und sich was anmerken zu lassen. Ich habe das schon tausendfach erlebt und es erstaunt mich dennoch immer wieder aufs Neue. Es ist vermutlich nirgendwo auf der Welt anspruchsvoller, jemanden kennenzulernen. Sei's Frau oder Mann. Ich mag sie ja, die Zürcher. Aber diesbezüglich haben sie einen an der Waffel.

Wenn Sie hier Fuss fassen wollen, müssen Sie sich entweder an die Leute bei der Arbeit halten (Sie haben doch Arbeit, oder?) oder einem Verein beitreten. Ich persönlich würde zwar eher auswandern, als mich einem Verein anzuschliessen. Aber ich glaube schon, dass es hilft. Oder Sport! Machen ausser mir ja praktisch alle. Ich denke zwar nicht, dass man sich mit den arschvergleichenden Weibern aus der Dusche im Fitnesscenter anfreunden sollte, aber ein sympathisch geleiteter Yogakurs könnte eine gute Basis sein.

Aber vielleicht gehen Sie der körperlichen Tätigkeit aus dem Weg, so wie ich es auch zu tun pflege. Dann bleibt Ihnen immer noch die virtuelle Welt zum Knüpfen von Kontakten. Auf Facebook ist es sehr niederschwellig und dadurch ein Kinderspiel. Oder stellen Sie eine Anzeige auf Ron Orp! Wenn Sie dort schreiben, dass Sie Freunde suchen, wird sich (aus oben genannten Gründen) zwar mit Sicherheit keine Zürcherin und kein Zürcher melden, aber ich fand die vielen Basler, Berner und Bündner (ja sogar Aargauer!) in Züri schon immer viel charmanter! Und sonst halten Sie sich an die vielen Deutschen. Denen ergeht es erstens genau so wie Ihnen und die sind zweitens viel entspannter drauf.

In diesem Sinne: Hey! ruhig Blut, das wird schon.

Alles Gute und Liebe! Ihre Kafi.
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