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Das neue Huawei Mate 9 mit Dual-Kamera und Fingerprint-Sensor. Bild: watson.ch

Huawei hat das Smartphone enthüllt, das nie langsamer wird

Huawei hat mit dem Mate 9 und dem Mate 9 Porsche Design gleich zwei neue Phablets präsentiert. Während die Standardvariante mit innovativen Features überzeugt, sorgt das Modell im Porsche-Design vor allem mit seinem Preis für Aufsehen.



Ein Raunen ging durch den Saal, als Huawei an der Pressekonferenz in München den Preis für das limitierte Huawei Mate 9 im Porsche Design nannte. Knapp 1500 Franken soll das Phablet kosten, das in Zusammenarbeit mit Porsche entwickelt wurde.

Huawei Mate 9 im Porsche-Design

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Zugegeben, das Mate 9 PD besticht durch ansprechendes Design und tolle Technik in einem kompakten Gehäuse. Dennoch dürften sich die meisten Handy-Nutzer mehr für das wesentlich günstigere «normale» Mate 9 interessieren, welches wir hier mit allen wichtigen Eckdaten vorstellen möchten.

Das Mate 9 im Hands-on-Video

Video: watson.ch

Verarbeitung & Design

Das Mate 9 kommt in einem Aluminium-Unibody daher, wie man es sich heute von einem Premium-Smartphone gewohnt ist. Die Kanten an der Seite sind abgeschrägt, sodass das Mate 9 angenehm in der Hand liegt. Ein Hingucker ist auch das 2,5D-Glass, welches durch eine klitzekleine Wölbung am Rand den Eindruck erweckt, dass das Display beinahe nahtlos in den Rand übergeht.

Display

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Bild: huawei

Huawei hat seinem neusten Phablet ein 5,9 Zoll grosses Display spendiert, das mit Full-HD auflöst. Bemerkenswert ist hierbei, dass es die Chinesen geschafft haben, diesen grossen Bildschirm in ein Gehäuse zu packen, das praktisch die gleiche Grösse wie das iPhone 7 Plus (5,5 Zoll) aufweist. Tatsächlich ist das Mate 9 nur gerade einmal einen Millimeter breiter als das Konkurrenzprodukt aus Cupertino.

Leistung

Bild: watson.ch

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Das Mate 9 kommt mit dem neusten Prozessor daher, den die Entwicklungsabteilung von Huawei im Moment zur Verfügung hat. Dank diesem neuen Prozessor wird die Leistung des Mate 9 in vielen Bereichen massiv erhöht. So sollen grafisch anspruchsvolle Spiele um bis zu 400 Prozent mehr Grafikpower zur Verfügung haben und das, obwohl der Prozessor gleichzeitig 15 Prozent weniger Energie verbraucht.

Akku

Das Mate 9 ist ein wahres Akku-Monster. 4000 mAh sorgen dafür, dass das Smartphone bei normaler Nutzung mehr als zwei Tage durchhält. Diese beeindruckende Laufzeit erreicht Huawei nicht nur durch den grossen Akku alleine. So wurde auch das Betriebssystem optimiert und darauf ausgelegt, möglichst wenig Energie zu verbrauchen.

Aufladen

Bild: watson.ch

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Mit Super-Charge stellt Huawei ein neues Ladegerät vor, das so schnell ist wie noch kein Ladekabel bisher. In nur 30 Minuten versorgt man sein Mate 9 mit 58 Prozent Energie, was bei normaler Nutzung für mehr als einen ganzen Tag reichen sollte. Natürlich kommt das Mate 9 mit dem neuen USB-C-Anschluss, wodurch es beim Einstecken am Handy kein Verkehrtherum mehr gibt.

Kamera

Bild: watson.ch

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Wie schon beim Huawei P9 kommt auch beim Mate 9 eine Dual-Kamera zum Einsatz, die zusammen mit dem Kamerahersteller Leica entwickelt wurde. Schiesst man ein Foto, nimmt eine Linse das Bild monochron auf, während die zweite Linse dasselbe Motiv in Farbe festhält. Durch die Kombination entstehen dann Bilder, die durch noch höheren Kontrast und Detailreichtum bestechen. Ein weiteres sehr interessantes Feature ist die Möglichkeit, den Fokus bei Fotos nachträglich zu verändern. So kann man zum Beispiel den Hintergrund nachträglich wieder scharf stellen. Wer lieber filmt, kann dies in einer Auflösung von bis zu 4K tun.

Geschwindigkeit

Beim Thema Geschwindigkeit hat Huawei wohl eines der interessantesten Features präsentiert. Dank einem ausgeklügelten Algorithmus soll es nämlich nicht mehr vorkommen, dass das Mate 9 nach mehreren Monaten plötzlich langsamer wird. Dabei soll es keine Rolle spielen, wie viele Apps man installiert hat. So wurde zum Beispiel in einem Vergleich mit dem Samsung Galaxy S7 Edge die App Twitter rund fünf Sekunden schneller geöffnet und das, obwohl mit beiden Smartphones eine 18-monatige Nutzungsdauer simuliert wurde.

Ausstattung & Preis

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bild: huawei

In diesem Bereich unterscheiden sich die beiden Modelle Mate 9 und Mate 9 Porsche Design. Während der kleinere Bruder mit 4 GB RAM und 64 GB internem Speicher daherkommt, welcher per Micro-SD-Karte erweitert werden kann, gibt's den grossen Bruder ausschliesslich mit 6 GB RAM und 256 GB internem Speicher. Dies wirkt sich auch preislich aus. Während man das Huawei Mate 9 für 699 Franken erwerben kann, muss man für das Mate 9 PD stolze 1499 Franken berappen.

Das Huawei Mate 9 ist ab Mitte November in den Farben Space Gray und Moonlight Silver im Schweizer Fachhandel verfügbar. Fans des Porsche Design Mate 9 müssen sich noch bis zum 20. Dezember 2016 gedulden. Kurz vor Weihnachten soll es in streng limitierter Auflage erhältlich sein.

Huawei Mate 9: Technische Daten

Huawei Mate 9

bild: watson.ch

watson war auf Einladung von Huawei in München an der Mate-9-Präsentation. Huawei hat die Kosten der Reise übernommen.

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SanVilano 04.11.2016 19:00
    Highlight Highlight Designkonzept vom lg g3/4 inspiriert?
  • Matrixx 04.11.2016 18:27
    Highlight Highlight Das mit dem Supercharge, das "kein Ladegerät bisher geschafft hat" stimmt so nicht ganz.
    Das Samsung Galaxy S7 hat diese Funktion, innert 30 Minuten rund 60% zu laden.
    • Findolfin 04.11.2016 21:47
      Highlight Highlight Du vergisst, dass das Samsung einen kleineren Akku hat, nämlich 3000 mAh.
      Der des Mate 9 ist 4000 mAh also schafft das Ladegerät von Huawei in den 30 Minuten etwas mehr. ;)
  • SVARTGARD 04.11.2016 13:52
    Highlight Highlight Weg damit.😂👍
  • SVARTGARD 04.11.2016 10:59
    Highlight Highlight Her damit.
    • Fonzie 04.11.2016 12:43
      Highlight Highlight Word.
  • hektor7 04.11.2016 10:06
    Highlight Highlight Gibts diese neuen Dinger auch noch als Smartphone oder muss ich ich langsam mit diesen Übergrössen abfinden?

    Jetzt mal im Ernst? Wieso sind Handys heutzutage so gross? Das ist doch total unhandy...
    • Einer Wie Alle 04.11.2016 12:43
      Highlight Highlight Wegen den Pornos
    • hektor7 06.11.2016 07:38
      Highlight Highlight Eines der wenigen Dingen, die ich noch nicht mobile mache... Aber oke, fair enough.
  • MaskedGaijin 04.11.2016 09:31
    Highlight Highlight Huawei immer mit ihren doofen On-Screen Tasten... Dann doch lieber OnePlus, Xiaomi oder Meizu.
    • EMkaEL 04.11.2016 09:48
      Highlight Highlight Oder HTC
  • Theor 04.11.2016 09:14
    Highlight Highlight Woher kommt der Begriff "Phablett" auf einmal? Ihr verwendet den hier in dem Artikel wie die grösste Selbstverständlichkeit, aber ich habe den noch niemals gehört?

    Ist ja toll, wenn watson am Puls der Zeit ist, aber ich fühle mich jetzt mal wieder sehr alt... :(
    • Oliver Wietlisbach 04.11.2016 09:22
      Highlight Highlight Hallo Theor

      Der Begriff Phablet existiert seit einigen Jahren. Er kam auf, als Smartphones immer grösser wurden. Typischerweise wurden die Galaxy-Note-Modelle als Phablet bezeichnet – halb Smartphone, halb Tablet – da sie grösser als ein "normales" Smartphone sind und per Stift bedient werden können.

      Heute ist der Kunstbegriff Phablet nicht mehr sehr gebräuchlich, da sehr grosse Smartphones wie das Galaxy S7 Edge oder das iPhone 7 Plus als etabliert gelten.
    • Donald 04.11.2016 09:22
      Highlight Highlight Phone/Tablet, wobei ich diese Grösse noch nicht als Phablet sehe...
    • saukaibli 04.11.2016 09:27
      Highlight Highlight Den Begriff Phablet gibt's schon seit ein paar Jahren, seit die ersten 6-Zoll Smartphones auf den Markt kamen. Ist eine Mischung aus Phone und Tablet und bezeichnet eben ein Smartphone mit ca. 6 oder mehr Zoll Bildschirmdiagonale. Juhu, ich bin alt und kenn das trotzdem... Aber ich bin dummerweise auch ein Nerd und da gehört das dazu ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meitlibei 04.11.2016 09:11
    Highlight Highlight So müssen Reviews sein, neutral, informativ und fair. Es geht auch ohne Fanboys getue und unnötigen Lobpreisungen. Schickes Ding aber 1500 ocken für das? Nö dann Kauf ich lieber 4 mal einoneplus 3 ;-).
    • David Gerber (1) 04.11.2016 11:11
      Highlight Highlight 1500 für die Porsche-Design Version, das normale kostet "nur" 700 Fr. ;) beim Rest bin ich einverstanden.
  • Alex_Steiner 04.11.2016 09:09
    Highlight Highlight Warum sollte ein Handy langsamer werden? Geht meiner Meinung nach nur wenn mehr Apps im Hintergrund laufen. Aber dagegen kann Huawei ja nichts machen... wenn du all diese Apps im Hintergrund haben willst ist das ja dein Problem.
    • Prof.Farnsworth 04.11.2016 09:21
      Highlight Highlight ähm stichwort "apple"...
    • Donald 04.11.2016 09:23
      Highlight Highlight Ja, würde mich auch mal interessieren was dieser tolle Algorithmus denn so macht?
    • dmark 04.11.2016 10:05
      Highlight Highlight Dieser "Algorithmus" wird nicht anderes sein, als ein im Kernel des Androiden eingepflanzter "Low-Memory-Killer" (LMK), welcher etwas "schärfer" eingestellt wurde und dafür sorgt, dass bestimmte Bereiche des Speichers (RAM) frei bleiben, bzw. Anwendungen je nach ihrer Verweildauer im RAM und Priorität oder Häufigkeit der Nutzung wieder geschlossen werden. (...Kurzfassung...)
      Eigentlich nix Neues...gibt es schon ne ganze Weile in sog. "Custom-ROMs" und sind wir mal ehrlich - bei 4 oder 6 GB RAM ist so etwas eigentlich überflüssig. :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Süffu 04.11.2016 09:02
    Highlight Highlight Und ich gurke mit einem 3 jährigen Samsung umher - will haben (müsste aber ein Spendenkonto o.Ä. einrichten..)
    • Charlie B. 04.11.2016 09:13
      Highlight Highlight Wo kann ich meine Spende hinschicken?
    • Süffu 04.11.2016 09:40
      Highlight Highlight Wenn ich das so höre und nochmal drüber nachdenke am besten an ein Flüchtlingshilfswerk, ist wichtiger als ein neues Spielzeug :-)

Offener Brief an den Bundesrat – die Corona-Warn-App soll möglichst breit getestet werden

Aus der Zivilgesellschaft erhält der Gesundheitsminister konkrete Vorschläge, wie die geplante Proximity-Tracing-App trotz Verzögerung ein Erfolg werden kann.

Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft haben Gesundheitsminister Alain Berset einen offenen Brief geschrieben zur geplanten Schweizer Corona-Warn-App. Diese App heisst nun übrigens offiziell «Swiss PT-App» (wobei die Abkürzung für Proximity Tracing steht.

Die Unterzeichnenden (siehe unten) geben ihrer Sorge Ausdruck, dass die nun anlaufende Testphase, die der Bundesrat als «Pilotphase» bezeichnet, nicht ausreicht. Statt Tests im stillen Kämmerlein brauche es eine grosse Beteiligung.

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