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Das sind die absolut besten Features von iOS 10

Manche sprechen vom grössten iOS-Update aller Zeiten, andere kritisieren, es seien hauptsächlich Spielereien. Wir stellen knackige und praktische Features vor und sagen, wann und wo es die neue Apple-Software gibt.

daniel schurter, san francisco



In diesem Beitrag zeigen wir 10 Features, die mit iOS 10 schon bald auf dem iPhone, iPad und dem iPod Touch Einzug halten. Es ist eine Auswahl aus einer Vielzahl neuer Funktionen, wobei einige davon den Besitzern eines neuen Android-Smartphones bekannt vorkommen dürften. 😉

WWDC 2016

So wurden die Software-Entwickler vor der Halle begrüsst. Dann ging es (drinnen) zur Sache. bild: watson

Da (bewegte) Bilder mehr sagen als Worte, zeigen wir wenn immer möglich den dazu passenden Ausschnitt von der Apple-Keynote am Montagabend. Die kurzen Filme demonstrieren am besten, worauf sich iOS-Nutzer freuen können.

Du hast nicht so viel Zeit? Dann scrolle herunter zu Punkt 10. Dort gibt's alle Höhepunkte der WWDC 2016 im Schnelldurchlauf, und zwar in einem 10-minütigen Best-of-Video.

Bequem und sicher mit dem iPhone bezahlen

Apple Pay wird diesen Sommer offiziell in der Schweiz lanciert. Das genaue Datum ist allerdings noch nicht bekannt.

So wie es aussieht, machen die grossen Kreditkarten-Unternehmen mit, so dass sehr viele iPhone-Besitzer ab dem Start die Möglichkeit haben, die neue Technik zu nutzen. Voraussetzung ist ein iOS-Gerät mit Fingerabdruck-Scanner (Touch ID). Denn bei Apple Pay identifiziert man sich mit dem Finger – mehr braucht es nicht, um innert Sekunden kontaktlos an der Kasse (und bald auch auf Websites) zu zahlen.

iMessage auf Steroiden

Mit iOS 10 spendiert Apple seinem abhörsicheren Messenger-Dienst, der sich gegen WhatsApp und Co. behaupten muss, einige ziemlich spektakuläre neue Funktionen.

Bild

Apple Music: alles vieles wird besser – mit Lyrics

Good News für Karaoke-Fans: In der neuen Apple-Music-Apps lassen sich auch Songtexte (Lyrics) anzeigen. Und auch sonst soll sich einiges zum Guten ändern mit der App, hinter der sich der Musik-Streamingdienst von Apple verbirgt.

Vorinstallierte Apps vom Homescreen löschen

Ja, richtig gelesen. Ein kleiner Schritt für die Smartphone-Welt, aber ein grosser für sehr viele iPhone-Besitzer.

Aufgemotzte Karten-App

Nur so viel: Apple ist Google (Maps) auf den Fersen ...

Neue Foto-App (Hallo Google!)

Die aufgemotzte Foto-App erkennt automatisch Gesichter und Objekte und kann Bilder entsprechend ordnen – das erinnert uns doch ziemlich stark an das viel gelobte Google Photos.

Dazu schreibt mactechnews.de:

«Die Fotos-App aus iOS 10 kann Bilder analysieren und versuchen, den Inhalt zu erfassen. Apple geht allerdings einen Schritt weiter und bietet nicht nur Gesichtserkennung, sondern lässt den Algorithmus auch nach Motiven und Objekten suchen. 11 Milliarden Berechnungen pro Foto seien dafür erforderlich, so die Erklärung. Beispielsweise soll es damit wie bei anderen Bilderdiensten auch möglich sein, alle Fotos mit Bergen, bestimmten Personen oder Sonnenuntergängen suchen zu lassen.»

Völlig neuer Sperrbildschirm («Lock Screen»)

Noch eine massive Verbesserung für iPhone-Besitzer, die Android-Nutzern ein müdes Lächeln entlocken dürfte. Aber hey, da dürfen wir an ein berühmtes Zitat von Picasso erinnern: «Gute Künstler kopieren, grosse Künstler stehlen.»

«Apple trägt damit unter anderem auch einem Nebeneffekt Rechnung, der sich durch den sehr schnell arbeitenden Fingerabdrucksensor des iPhone 6s ergab: Die Entsperrung erfolgt so schnell, dass der Lock Screen kaum noch zu sehen ist. Unter iOS 10 hingegen zeigt das iPhone sofort den Sperrbildschirm an, wenn man das Gerät aufhebt. Die Optik gestaltet sich komplett neu. Eingegangene Nachrichten sind übersichtlich dargestellt und unterstützen 3D Touch. Für Drittanbieter-Apps gibt es diesbezüglich neue Schnittstellen.»

quelle: mactechnews

Siri soll schlauer werden

Der Titel zu diesem Punkt ist bewusst skeptisch gehalten. Denn schon damals, als Apple die iPhone-Assistentin zum ersten Mal vorstellte, gab es berechtigte Hoffnungen. In der Praxis entpuppte sich die charmante Dame, die wahlweise auch als Herrenstimme spricht, als ziemlich eingeschränkt. Dies soll sich nun definitiv ändern. Muss sich auch, wenn Apple gegenüber der Konkurrenz (Google Now) Boden gut machen will.

Alle Mehr Macht den Entwicklern

Mit iOS hat Apple ein florierendes und ziemlich abgeschottetes Ökosystem erschaffen. Eine besonders wichtigere Rolle kam seit jeher der weltweiten Entwickler-Community zu.

An der diesjährigen WWDC-Keynote wurde gesagt, dass bis heute 50 Milliarden Dollar an die unabhängigen Software-Firmen, App-Unternehmer, Programmierer und Designer ausbezahlt worden sind. Eine Wahnsinnszahl!

Um die besten Köpfe weiterhin an die iOS-Plattform zu binden, muss Apple mehr tun, als viel Geld auszuschütten. App-Entwickler sind kreative und engagierte Leute, die sehr gute Ideen haben und auch mitbestimmen wollen. Das scheinen die Kalifornier mittlerweile begriffen zu haben. Und so ist es sehr begrüssenswert, dass Apple iOS und seine Schnittstellen öffnet, so dass noch mehr gute Apps zu erwarten sind.

Die Keynote in Kürze

Was fehlt noch?

Nicht bewahrheitet haben sich die Gerüchte, dass Apple mit iOS 10 dem iPhone und iPad einen «Dark Mode» spendiert.

Und auch das Gerücht, dass iMessage plattformübergreifend wird und auch als Android-App herauskommt, war falsch.

Und leider lässt sich das an sich praktische Kontrollzentrum, das man durch Wischen vom unteren Bildschirmrand nach oben einblendet, noch immer nicht nach eigenem Gusto anpassen.

Und wann gibt's iOS 10?

Bei Apple registrierte Software-Entwickler können die erste Betaversion bereits über die Apple-Website herunterladen.

Wann die erste öffentliche Betaversion als Download freigegeben wird, ist nicht bekannt. Die endgültige Version soll im Herbst kommen – und zwar voraussichtlich im September, kurz nach der Präsentation der nächsten iPhone-Generation.

Und zum Schluss das erste Promo-Video von Apple zu iOS 10

abspielen

YouTube/Apple

Disclaimer: watson-Redaktor Daniel Schurter weilte auf Einladung von Apple in San Francisco, zusammen mit einem Vertreter des «Tages-Anzeigers» und der NZZ. Der US-Konzern bezahlte auch die Übernachtung und Verpflegung von Hunderten Medienschaffenden aus aller Welt.

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