Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
This combination made with product images provided by Google shows the Google Play Music app, featuring playlists curated by Songza music experts. Google is adding a free tier to its subscription streaming music service in the U.S., aiming to convert the millions of people who click on the Google Play Music app every month but turn away because they’re prompted for payment information. The playlists will now be available to U.S. users for free, interspersed with ads. (Google via AP)

Google Play Music weitet sein Angebot aus. Bild: AP/Google

Google führt kostenloses Musikangebot ein und setzt Spotify noch mehr unter Druck

Googles Online-Musikangebot gibt es ab sofort auch in einer werbefinanzierten Gratisversion. Die Funktionalität ist aber ebenso eingeschränkt wie die Reichweite – zumindest derzeit noch.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Eine Woche vor dem Start von Apples Streamingdienst Apple Music hat Google seinen Musikdienst Google Play Music um ein neues Angebot erweitert. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, gibt es den Dienst ab sofort auch in einer werbefinanzierten Gratisversion. Allerdings vorerst nur in den USA. Updates der entsprechenden Apps für Android und iOS sollen noch in dieser Woche veröffentlicht werden.

Ähnlich wie man es von anderen Gratisangeboten kennt, hat man die Wahl zwischen verschiedenen Musikkanälen, die etwa nach Genre, Stimmung, Aktivität oder Jahrzehnt sortierte Spartenradios bieten. Ausserdem soll es möglich sein, einen Musiker, ein Album oder einen Song auszuwählen, auf dessen Basis dann ein persönlicher Kanal mit ähnlicher Musik erstellt wird.

Die Einteilung in Kanäle oder Sender ist nicht neu. The Verge weist darauf hin, dass zahlenden Google-Play-Nutzern diese Funktion schon seit vergangenem Jahr zu Verfügung steht. Im Juli 2014 hatte Google den Musiksortierdienst Songza gekauft und in sein Angebot eingebaut.

Die Schweizer Version ist schon fertig

Allerdings, so The Verge weiter, gibt es eine Einschränkung. Google-Play-Nutzer hätten, anders als etwa bei Spotify, nie die Kontrolle darüber, welche Titel genau abgespielt würden. Nach Meinung des zuständigen Produktmanagers Elias Roman kommt es den Hörern auch gar nicht darauf an, sie würden den Dienst eher als Berieselung im Hintergrund nutzen: «Sie wollen tolle Musik hören, die zur Stimmung passt. Aber sie wollen nicht zu viele Knöpfe drücken.»

Da das Angebot zunächst nur auf die USA begrenzt ist und Google keine Angaben zur Einführung in weiteren Ländern macht, gucken Schweizer Nutzer erst einmal in die Röhre. Wer sich von einem Computer ausserhalb der USA in den Dienst einzuwählen versucht, erhält nur den Hinweis, der Dienst sei nicht verfügbar.

Allerdings scheint es trotzdem eine Möglichkeit zu geben, Googles neuen Service über Umwege auch in der Schweiz zu testen. Dazu benötigt man eine sogenannte VPN-Verbindung, die dem Dienst eine IP-Adresse aus den USA vorgaukelt. Caschys Blog gibt den Rat, es mit Browser-Erweiterungen wie ZenMate zu probieren. Mit einer voreingestellten US-IP-Adresse sei die Registrierung kein Problem, danach könne das Angebot auch in der Schweiz genutzt werden und sei sogar in deutscher Fassung verfügbar. (meu)

Das könnte dich auch interessieren

31 Dinge, die uns in den 90er-Jahren schrecklich genervt haben

Das könnte dich auch interessieren:

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

Biden, Warren oder Sanders? Das Rennen der Demokraten wird zum Dreikampf

Link zum Artikel

Jack Ma tritt als Alibabas Vorsitzender offiziell zurück, aber ...

Link zum Artikel

Das sind die 50 besten Spieler in «FIFA 20» – Piemonte Calcio zweimal in den Top 15

Link zum Artikel

12 neue Serien, auf die du dich im Herbst freuen kannst

Link zum Artikel

In China sind gerade 100 Millionen Schweine gestorben – das musst du wissen

Link zum Artikel

Hat Bill Gates ein schmutziges Geheimnis?

Link zum Artikel

In Jerusalem verschwinden hunderte Katzen auf mysteriöse Weise – was ist bloss los?

Link zum Artikel

«... dann laufen sie hier 3 Tage besoffen mit geklauten Stadion-Dingen rum»

Link zum Artikel

Mit 16 der jüngste Torschütze in Barças Klub-Geschichte – 8 Fakten zu Ansu Fati

Link zum Artikel

Boris Johnson verliert wegen eines Überläufers die Mehrheit und ist jetzt in argen Nöten

Link zum Artikel

Erneut wüste Szenen bei Protesten in Hongkong

Link zum Artikel

Xherdan Shaqiris Alleingang ist ein fatales Zeichen

Link zum Artikel

Auch Android und Windows von massivem Hackerangriff betroffen – was wir bislang wissen

Link zum Artikel

«Diese Wahlen widerlegen eine oft genannte These über die AfD»

Link zum Artikel

Wawrinka über Djokovic: «Dass er den Platz so verlassen muss, ist natürlich nicht schön»

Link zum Artikel

«Soll ich die offene Beziehung mit dem 10 Jahre Älteren beenden?»

Link zum Artikel

Messi darf Barça ablösefrei verlassen +++ Pa Modou wieder beim FC Zürich

Link zum Artikel

Kim Tschopp zeigt den grossen Unterschied zwischen Realität und Instagram

Link zum Artikel

Wie viel Schweizer Parteien auf Facebook ausgeben – und warum wir das wissen

Link zum Artikel

Der Roadie, der mich Backstage liebte (und mir biz Haare ausriss)

Link zum Artikel

Für Huawei kommts knüppeldick – neue Handys müssen auf Google-Apps verzichten, sagt Google

Link zum Artikel

Die Hockey-WM lehnt den «Eisenbahn-Deal» ab – und das ist schlicht lächerlich

Link zum Artikel

Netflix bringt 10 Filme in die Kinos – und die hören sich grossartig an

Link zum Artikel

Verrückt, aber wahr – Stuckis Sieg, der keiner war

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das Fairphone 3 ist da – und es ist das erste faire Handy, das wirklich gut ist

Die niederländische Initiative Fairphone hat die dritte Generation ihres fair produzierten Smartphones enhüllt. Der Hersteller verspricht, das Smartphone fünf Jahre lang mit Updates zu versorgen.

«Das Fairphone 3 beweist, dass Fairness und ein schonender Umgang mit Ressourcen mit Komfort und technischen Möglichkeiten vereinbar sind», sagte Firmenchefin Eva Gouwens am Dienstag in Berlin.

Fairphone hat sich vorgenommen, möglichst viele Bauteile seiner Smartphones nachhaltig und unter menschenwürdigen Bedingungen produzieren zu lassen. Das betrifft zum einen die Fertigung des Smartphones. Weiterhin versucht das Unternehmen, die Rohstoffe für das Smartphone aus «fairen» Quellen zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel