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Kanton Nidwalden: Regierung will Airbnb nicht regulieren

Tagesausfluegler und Touristen geniessen den sonnigen Saison Eroeffnungstag auf dem Stanserhorn am Samstag, 12. April 2025 oberhalb von Stans im Kanton Nidwalden.(KEYSTONE/Urs Flueeler).
Touristen auf dem Stanserhorn. Laut der Kantonsregierung hat Airbnb keinen spürbaren Einfluss auf den Nidwaldner Wohnungsmarkt.Bild: keystone

Darum will der Kanton Nidwalden Airbnb nicht regulieren

28.05.2025, 14:0928.05.2025, 14:11

Nidwaldens Regierungsrat erachtet die Einführung von Regulierungen für Airbnb und ähnliche Angebote als «nicht angemessen». Zu diesem Schluss kam er nach einer Prüfung einer Interpellation aus dem Landrat.

Die Interpellantin Nathalie Hoffmann (FDP) hielt am Mittwoch an der Sitzung des Landrats fest, Airbnb bringe dem Tourismus Konkurrenz ohne Regeln. Zudem würden Angebote wie Airbnb die Wohnungsnot verstärken. Mitunterzeichnerin Angela Christen (SVP) sorgte sich um den fairen Wettbewerb im Kanton.

Angeblich kein spürbarer Einfluss auf Hotels und Wohnungsmarkt

Der Regierungsrat Nidwalden sieht dies allerdings anders: Er geht davon aus, «dass Airbnb und andere ähnliche Plattformen keinen merklichen Einfluss auf den Nidwaldner Wohnungsmarkt haben», wie er in der Antwort auf die Interpellation schreibt.

Die Regierung schätzt die auf Airbnb zur Miete angebotenen Wohnungen auf rund 150. Das entspreche etwa 0,6 Prozent aller Wohnungen im Kanton.

Auch die Hotellerie werde von Airbnb und ähnlichen Plattformen nicht unfair konkurrenziert. Die strengeren Auflagen für Hotels in Bezug auf Sicherheit, Hygiene und Steuern seien aufgrund des Angebots gerechtfertigt. Während Hotels einen umfassenden persönlichen Service anbieten würden, sei dies in Ferienwohnungen nicht der Fall, hiess es weiter.

(sda)

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