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Ein Objekt früherer Begierde. War damals alles besser? screenshot: youtube

Kommentar

«Wo biiisch!?» – Die nackte Wahrheit über die guten alten Handy-Zeiten

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Nokia ist Kult, und Retro-Handys feiern ein Comeback. Doch wie war das damals, als mit Mobilgeräten noch telefoniert wurde? Ein Erinnerungs-Rant.

Wenn der Winter naht, steigen sie in uns hoch, die bittersüssen Erinnerungen.

Was waren das für herrliche Zeiten! Und wer erinnert sich nicht ans erste eigene Handy?

Einige meiner Freunde hatten ein Nokia. Und konnten damit Nägel einschlagen.

Ich besass ein Motorola. Doch dann musste auch bei mir ein finnischer «Knochen» her. Natürlich nicht irgendein x-beliebiges Modell zum Aufklappen. Sondern genau das gleiche wie Keanu Reeves in «Matrix» (1999) hatte.

Diese legendäre Filmszene besiegelte nicht nur Neos Schicksal ...

abspielen

Video: YouTube/TheMatrixFan314

Da war die Welt noch in Ordnung. Es wandelten weder iPhone-Jünger noch Android-Fanboys auf dem Planeten. Bei der Hardware dominierte ein sympathisches Unternehmen aus dem hohen Norden, das aus Erdöl Gehäuse für Handys fabrizierte, und aus Kautschuk Gummistiefel.

Gleich geht's weiter mit dem Erinnerungs-Rant, vorher ein kurzer Werbe-Hinweis:

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Und nun zurück zur Story ...

Wenn es kälter wird, kommen vor allem bei den Älteren vermehrt nostalgische Gefühle hoch. Und das macht durchaus Sinn: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schöne Erinnerungen die (gefühlte) Temperatur erhöhen und unser Schmerzempfinden senken. Wir halten also mehr aus und frieren weniger.

So verwundert es auch niemanden, dass heutige Handy-Hersteller auf den Retro-Zug aufspringen und mit moderner Technik in altehrwürdigem Design punkten.

Aber war früher alles besser?

Was sich heutige User kaum mehr vorstellen können: Früher wurde das Handy tatsächlich zum Telefonieren benutzt.

Zur Erinnerung (haha): Die Nostalgie hatte ursprünglich einen sehr schlechten Ruf. Ende des 17. Jahrhunderts prägte der Schweizer Mediziner Johannes Hofer den Begriff negativ. Er beschrieb damit die für ihn krankhaften Heimweh-Symptome der Schweizer Söldner im Dienste euro­päischer Königshäuser. Ein Militärarzt stellte die These auf, Schuld am Hang der Eid­genossen zur Nostalgie sei das ständige Klingen der Kuhglocken, das Ohren und Gehirn geschädigt habe.

300 Jahre später war das Gebimmel schlimmer denn je. Denn gehörschädigend und nervstrapazierend ging es auch in den Anfängen des Handy-Zeitalters zu und her.

Klingeltöne waren der ultimative Ausdruck von Individualität und wurden zum Bombengeschäft. Zudem kostete jeder Buchstabe bares Geld. Vor WhatsApp und Threema baten uns Diax und Co. sogar für Leerzeichen zur Kasse.

Richtig teuer wurden die auf 160 Zeichen begrenzten SMS im Ausland. Wobei die Roaming-Abzocke bei multimedialen Feriengrüssen besonders schlimm war. Sommer für Sommer servierten die Medien neue Horror-Geschichten über Handyrechnungen in vier- oder fünfstelliger Höhe.

Für Nostalgiker: Original-Klingeltöne aus Finnland

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Video: YouTube/Maciej Cała

Von einer stabilen Internetverbindung im Zug oder Tram konnten wir nur träumen. Statt Highspeed-Internet gab es WAP. Auf abgespeckten «Webseiten» ging es vor allem um Preisausschreiben und Wettbewerbe. Die Swisscom nannte ihr Mobilfunknetz Natel C. Und genau so langsam, wie es tönte, war es auch.

Was sich heutige User kaum mehr vorstellen können: Früher wurde das Handy tatsächlich zum Telefonieren benutzt. Und zwar überall. Ohne Rücksicht auf Mensch und Tier.

«Wo biiiisch?!»

Stundenlang wurde mit dem Handy am Ohr geplaudert, selbstverständlich ohne Kopfhörer, bis beide Ohrmuscheln überhitzt waren und der Akku schlappmachte.

Womit wir bei der Combox sind. Kennt das heute noch jemand? Oder verschickt gar Sprachnachrichten!? 😱

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Hipster mit vorgehängtem Handy. screenshot: instagram

Früher hatten wir Schutzhüllen – und heute Handyketten. (Wobei ich mir hier kein Urteil anmassen möchte, welches Betätigungsfeld in ästhetischer Hinsicht schlimmer ist ...).

Sicher ist: Die Schnappschüsse der damaligen Handys waren allesamt verpixelt und nur in Briefmarkengrösse verfügbar – passend zu den Schiessscharten-grossen Displays. Videos gab's hingegen nur auf VHS-Kassette.

Womit wir beim Thema Sex und Erotik wären. Statt Virtual-Reality-Pornos in 4K kursierte ASCII-«Kunst» ...

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screenshot: asciiart.website

Mini-Games wie «Snake» verursachten Augenkrebs, während wir heute zu fast schon beängstigend realistischen Multiplayer-Battle-Royal-Schlachten antreten können.

Statt auf einem hochsensiblen Touch-Screen drückten wir mit unseren Wurstfingern die T9-Tasten.

Die älteren Generationen verschickten teure MMS-Nachrichten und tappten in SMS-Abofallen.

Ich könnte noch stundenlang mit Beispielen weiterfahren, denke aber, mein Standpunkt ist klar: Früher war vieles besser, aber verklären sollten wir die Wild-West-Zeiten des Mobilfunks nichts. Dafür war die Technik zu wenig benutzerfreundlich und die persönlichen Kosten waren zu hoch.

Wobei mich das schmerzlich an die aktuellen iPhone-Preise erinnert. Ach, vermisse ich meine alte «Banane». 😌

Das letzte Wort soll Daniel Rettig haben, Autor des Buches «Die guten alten Zeiten – warum Nostalgie uns glücklich macht»:

«Das Leben ist wie eine Autofahrt ohne Tankanzeige und exaktes Navigationssystem. Wir wissen nicht, wie lange unser Motor noch läuft. Wo Staus, Umleitungen, rote Ampeln und Geisterfahrer lauern. Deshalb ist der Blick in den Rückspiegel manchmal hilfreich.»

Bild

«Gesendet von meinem ...» bild: shutterstock

Und jetzt du!

Was sind deine Erinnerungen an die guten alten Handy-Zeiten? Was vermisst du, was ist heute besser?

Geiler als Geiz: zu wenig zahlen!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Glitzermeitli 30.10.2019 00:19
    Highlight Highlight Ich vermisse unsere Wettrennen, wer schneller ein SMS schreibt. T9 ich vermisse dich! Und auch die Zeit als wir alle nicht abhängig waren von Socialmedia & Smartphone. Gibts sowas wie ne Entziehungskur dafür?
  • Tom H 29.10.2019 22:41
    Highlight Highlight Kleine Info: Der Film Matrix erschien erst 1999 (nicht 1996 wie im Artikel), das darin verwendete Modell Nokia 8110 wurde aber tatsächlich schon 1996 verkauft. Für den Film wurde das 8110 mit einem Federmechanismus modifiziert. Im gleichen Jahr erschien dann das Modell 7110 mit dem gleichen Federmechanismus aus dem Film.
    • @schurt3r 30.10.2019 06:12
      Highlight Highlight Ja natürlich, habs korrigiert. Und danke für die spannenden Hintergrundinfos!
  • Le_vrai_connaisseur 29.10.2019 20:31
    Highlight Highlight Der grösste Fehler im Niedergang der menschlichen Zivilisation der letzten 10 Jahre war die Einführung von flatrate-Abos. Seitdem sind 90% der Menschen zu Smartphone-Zombies mutiert. Und Besserung ist nicht in Sicht.

    Mobiles Internet und Mobiltelefonie müssten wieder pro Dateneinheit abgerechnet werden.
  • chraebu 29.10.2019 19:55
    Highlight Highlight Männer mit Halbglatze hatten damals ein Coupe diAx.
  • Dani B. 29.10.2019 19:45
    Highlight Highlight Muss mein Nokia schon wieder aufladen. Der Akku wird halt langsam alt. Dabei habe ich es erst letzten Montag aufgeladen...
  • Maya Eldorado 29.10.2019 18:02
    Highlight Highlight Ja die Zeiten ändern sich.
    Die Mutter meines Vaters hatte Zeit ihres Lebens nie ein Telefon. Wenn mal was Dringendes war, musste man den Nachbarn telefonieren.
    Auf Mutter-Seite hatten sie auch kein Telefon bis sie dann, in schon hohem Alter, eine Alterswohnung bezogen. Dort war schon ein Telefon installiert. Die Grossmutter tat sich sehr schwer, bei einem Anruf doch mal den Hörer abzunehmen. Selber anrufen tat sie nie! Das war ihr zu ungeheuerlich.
    • adam gretener 30.10.2019 08:46
      Highlight Highlight Nennst Du deine Grossmutter "Mutter meines Vaters"?
    • Maya Eldorado 30.10.2019 12:33
      Highlight Highlight Ich habe ja Grosseltern auf zwei Seiten. Das versuchte ich so zu unterscheiden.
  • Lilamanta 29.10.2019 17:16
    Highlight Highlight Ach, früher. FRÜHER konnte man sich noch vor eine Telefonkabine stellen und um 60 Rappen betteln. Und danach für 55 Rappen im Denner ein Bier kaufen...
  • Rikku 29.10.2019 16:19
    Highlight Highlight Mein Vater hatte noch so ein Riesenteil von Handy: ein Koffer zum Umhängen und der Hörer - kabelverbunden natürlich - wurde da eingehängt. Riesig, schwer und unhandlich. Und teuer, vor allem mit einer Tochter, die gerne plappert 😅
  • quallbum 29.10.2019 14:56
    Highlight Highlight Die ersten mp3-fähigen Handys waren lustig. Via bluetooth dauerte es 45 Minuten, um einen Song von Handy zu Handy zu senden. Mit dem einen Song war der Speicher dann voll.
    • adam gretener 30.10.2019 08:47
      Highlight Highlight Und niemand hat es jemals geschafft eine Datei per Infrarot zu übermitteln. Niemand weltweit.
  • zeromg 29.10.2019 14:48
    Highlight Highlight NOKIA 7110.....wer braucht schon ein Sechszeilendisplay.
  • Kritiker 2.0 29.10.2019 14:22
    Highlight Highlight Ich vermisse mein Alcatel One Touch Easy DB... Das Ding konnte man statt mit dem Akku auch mit 3 AAA Batterien betreiben. 😁
  • franzfifty 29.10.2019 13:23
    Highlight Highlight Jede Generation hat seine guten alten Zeiten. Ich kann natuerlich nur ueber meine Reden, da gehoert das Handy nicht unbedingt rein, sondern die Maxell Kassette in 90min Laenge und CrO2 Qualitaet und die Hitparade am Sonntag - aufnehmen ohne ein Gehuste von den Freunden und Family drueben im Wohnzimmer beim TV schauen, die sich einen Stromschlag auf dem Bildschirm holten beim Beruehren :-)
  • Stefflein 29.10.2019 12:42
    Highlight Highlight „Lasch mer einisch la lüte wed da bisch.“. Der Untergang der Türklingel...
  • Antinatalist 29.10.2019 12:16
    Highlight Highlight "...das aus Erdöl nicht nur Gehäuse für Handys fabrizierte, sondern auch Gummistiefel."

    Hüstel... Gummi ist Kautschuk und ein reines Naturprodukt, das nicht aus Erdöl gewonnen wird. Jedes Kind weiss doch, dass klassische Gummistiefel aus Kautschuk gefertigt werden. Nokian ist nebst Gummistiefel- auch Reifenmarke. Beide Unternehmen (Nokian Tyres und Nokian Rubberboots) gründen auf dem 1898 gegründeten finnischen Gummiwerk.
    • @schurt3r 29.10.2019 12:26
      Highlight Highlight Gummistiefel werden aus Kautschuk, Polyvinychlorid (PVC) oder Polyurethan (PUR) hergestellt.

      Aber danke für den Hinweis zum finnischen Gummiwerk! Und ja, Nokia = 100 Prozent Naturgummi, werds gleich im Artikel umformulieren ;-)

      «Nokian Footwear, seit 2005 in der Hand des finnischen Familienunternehmens Berner fertigt alle Gummistiefel nur aus natürlichem Gummi in ihrer bewährten Gummimischung.»

      Quelle: https://bit.ly/31WhGAC
    • Antinatalist 29.10.2019 12:40
      Highlight Highlight 👍

      Ja, ist mir schon bekannt, dass es auch synthetisch hergestellte Gummistiefel gibt (vornehmlich aus China). Darum schrieb ich "klassische Gummistiefel" 😉
  • kerZHakov 29.10.2019 12:09
    Highlight Highlight Komplett falscher Ansatz!

    Als es noch keine Handys, Internet und Social Media gab, ja dann war die Zeit wirklich besser! Und das Beste: Ich war dabei! 😊
    • Statler 29.10.2019 13:10
      Highlight Highlight Ja, gell, früher™ war sogar die Zukunft besser! ;)
    • Smörebröd 29.10.2019 22:27
      Highlight Highlight Na ja, Einerseits war die Zeit besser. Man kommunizierte viel öfters direkt, z.B. am Billetschalter, im Reisebüro, um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen. Aber ich möcht's nicht missen, gerade in den zwei genannten Bereichen. Auch wenn ich nicht hyperaktiv in Social Media unterwegs bin.
  • c_meier 29.10.2019 11:55
    Highlight Highlight also Snake gibts als App, dort kann sogar das Design vom Nokia-Handy gewählt werden... 😉
    Benutzer Bild
  • Bruno Wüthrich 29.10.2019 11:28
    Highlight Highlight Ich könnte sogar noch Erinnerungen an Zeiten bringen, als es noch gar keine Handys gab. An Zeiten, als man noch Telefonkabinen benötigte, wenn man unterwegs telefonieren wollte (Telefonbücher inklusive).
    Ich kaufte mir ein damals noch illegales Funktelefon, weil ich gerne vom Garten aus telefonieren wollte. Es fiel dann einem Blitzschlag zum Opfer und die Versicherung stahl sich aus der Verantwortung, weil sie wusste, dass ich nicht klagen konnte, ohne selbst zu hängen. Später kaufte ich mir für 3'500 Franken WIR ein Natel C, nur weil ich Anrufe auf mein Festnetz umgeleitet haben wollte.
    • Filzstift 29.10.2019 15:41
      Highlight Highlight WIR? Auch so was Vergangenes. Gibt's das eigentlich noch? Was bekommt man auf dem Schwarzmarkt für ein WIR?
    • plop 29.10.2019 19:38
      Highlight Highlight : )

      WIR

      In Kombination mit der ganzen Geschichte, herrlich!

      An Gespräche in Telefonkabinen hab ich schöne Erinnerungen ...
    • Bruno Wüthrich 30.10.2019 07:26
      Highlight Highlight WIR erhalten immer dann eine aufsteigende Bedeutung, wenn es in der Wirtschaft kriselt. In den heutigen Zeiten, in denen man einer Rezession mit Negativzinsen entgegenwirkt, haben es die WIR schwer. Aber falls es sie bei der nächsten wirklichen Krise noch geben sollte, werden sie wieder Aufschwung haben.
      Aber es gibt Unternehmer, die quasi ihr ganzes Imperium auf WIR aufgebaut haben und die damit erfolgreich geschäften.
      Im Idealfall zählt ein WIR exakt einen Franken. Doch wer WIR in Franken umtauschen will (was den Statuten widerspricht), muss mit Einbussen von z.T. über 30% rechnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rumpelpilzli 29.10.2019 11:09
    Highlight Highlight AKKULAUFZEIT!!!!!!!!
    • derlange 29.10.2019 12:44
      Highlight Highlight Die Akkulaufzeit in 10 Jahren wird Wochen wenn nicht Monate halten.

      2019: wenig Nutzer einen Tag, Hard Users bis zum Mittag.
    • Antinatalist 30.10.2019 07:51
      Highlight Highlight @derlange: Höchst unwahrscheinlich. Seit der Einführung von Smartphones haben Akkus keinen nennenswerten Fortschritt gemacht. Und in den nächsten 10 Jahren wird das auch nicht besser. Bei Akkus gilt auch weiterhin: Lange Leistung, viel Gewicht und Volumen. Abgesehen davon werden die Geräte mit dem Fortschritt immer energiehungriger. Somit wird ein eventueller Leistungsgewinn schlicht durch einen höheren Hunger aufgefressen. Das ist das was ich immer sage: Hart erarbeitete Effizienz wird durch technologischen Fortschritt und höhere Ansprüche immer wieder sofort wieder zunichte gemacht.
  • Noob 29.10.2019 11:05
    Highlight Highlight Früher: Je kleiner desto besser!
    Heute: Schau mal mein neues iPhone mit 65 Zoll Bildschirm, passt fast in jede Hosentasche!
  • Gaskaidjabeaivváš 29.10.2019 11:04
    Highlight Highlight Ich kann jetzt nicht wirklich mitreden. Ich hatte zwar ein Handy (Nokia 2220s), doch erhielt ich es 2010 (also bereits zu Smartphone-Zeiten).
    Ich persönlich konnte mich nie richtig damit anfreunden.
    Ich kam mit T9 nie wirklich gut klar. Aber Snake war schon ganz lustig und die lange Akkulaufzeit vermisse ich noch immer.
    War aber 2014 recht froh über mein erstes Smartphone (iPhone 5C)
    Die meisten in diesem Artikel genannten Dinge bekam ich indirekt über meine ältere Schwester mit und nicht aus persönlichen Erfahrung mit dem eigenen Handy.
    Als 98er bin ich wohl schlicht etwas zu jung dafür.
  • Lioness 29.10.2019 10:58
    Highlight Highlight Ende der Neunziger musste man beim gleichen Anbieter sein, um sich SMS zu senden. War als einzige und Erste meiner Freunde bei Diax (meine Mutter kannte die Pressesprecherin von Diax), deswegen konnte ich mit ihnen nur telefonieren. Das machte aber nichts, da ich zu Hause eh nur in der einen Ecke meines Zimmers, am Fenster einen Balken (von 5!) Empfang hatte. Telefonieren konnte ich mit einem Balken natürlich auch nicht. Also taugte mein "cooles" Motorola zu Beginn nur für den Ausgang in der Stadt.
    • Antinatalist 29.10.2019 12:23
      Highlight Highlight Das kann unmöglich sein. Ich war Ende 98, als diAx offiziell den Betrieb aufnahm, gleich dort Kunde und konnte von Anfang an auf alle Netze SMS schreiben, sogar ins Ausland. Und davor gab es ja nur Swisscom.
    • Antinatalist 29.10.2019 12:43
      Highlight Highlight Du hast irgendwie doch recht.

      Wobei ich meine, es war nur von Swisscom aus nicht möglich, an diAx zu schreiben, umgekehrt aber doch. Zumindest konnte ich von diAx aus 1998 SMS ins Ausland senden.

      Wie auch immer. Damals waren noch viele Dinge unlogischerweise Unmöglich... 🙄
    • Burdleferin 29.10.2019 15:46
      Highlight Highlight Dafür sind heute viele Dinge unlogischerweise möglich 😅
  • Nömi the strange aka Wizard of Whispers 29.10.2019 10:58
    Highlight Highlight Ich vermisse es, nicht immer und überall erreichbar zu sein. Wenn man weg war im Ausland, war man eben weg und man konnte erst wieder sms-en oder telefonieren wenn man wieder in der Schweiz war. http://ch ve
    • Smörebröd 29.10.2019 22:36
      Highlight Highlight Na ja, Ende 90er konnte man schon sms-en aus dem Ausland, aber jede SMS kostete ein kleines Vermögen, wie auch die Telefongespräche. Aber es ist schon so: Wir haben verlernt die Dinger auszuschalten 😉. Meins ist zumindest in der Nacht im Flugmodus (da ich mir keinen Wecker kaufen will ist's halt auch im Schlafzimmer).
    • Antinatalist 30.10.2019 07:40
      Highlight Highlight @Nömi: Warum genau soll man das heute nicht mehr können? Schleicht das Smartphone heimlich hinterher und versteckt sich irgendwo im Gepäck, wenn man es zuhause lässt?
    • Nömi the strange aka Wizard of Whispers 30.10.2019 10:30
      Highlight Highlight @Antinatalist Ja können tu ichs schon, aber es kommt bei meinem Chef/Arbeitskollege nicht gut an... Der fragt mich immer tausend Sachen wenn ich weg bin, wie geht das schon wieder, was muss ich dort machen, was haben wir hier für ein Passwort...

      Und bei meiner Mutter auch nicht, wenn plötzlich 2 Wochen Funkstille ist xD
  • Randalf 29.10.2019 10:48
    Highlight Highlight Da es so teuer war verbrachte man weniger Zeit am Telefon.
    In dieser Zeit ohne Whatsapp gab es Telefonkarten um billiger in andere Länder zu telefonieren.
    Nummer anrufen, Kartennummer eingeben und sich ärgern weil man immer wieder aus der Leitung fiel.
    • Randalf 29.10.2019 13:20
      Highlight Highlight
      Jetzt ist mir eingefallen das es auch noch Autotelefon (Natel) Attrappen zum bluffen gab.
  • Rafiki 29.10.2019 10:45
    Highlight Highlight Bei einer SMS hast du nicht gewusst von wem und der Infogehalt war im Normalfall höher, entsprechend auch die Aufregung vor dem Öffnen. Heute erhält man 100+ Notifications pro Tag von WhatsApp mit vielem Schrott...
  • Fiu 29.10.2019 10:26
    Highlight Highlight ich vermisse die Zeiten wo man vereinbahrte wo und alle waren dort. Snake fand ich toll und das die Handies nicht so schnell kaputt giengen. Heute ist alles aus Glas und einmal fallen lassen, das wars mit um die 500 bis 1000 Fr.
  • Amadeus 29.10.2019 10:24
    Highlight Highlight Was sind meine Erinnerungen an die guten alten Handy-Zeiten?

    Nokia 3210. Akkulaufzeit etwa zwei Wochen
  • drüber Nachgedacht 29.10.2019 10:19
    Highlight Highlight Stundenlang telefonieren war mit dem Natel C definitiv nicht der Fall.
    Es gab keine Flatrate. Die Gespräche wurden im Minutentakt abgerechnet. Zu horenden Preisen.

    Der Akku war am Abend immer leer, auch wenn man nur 2 Minuten telefoniert hat.

    • Le_vrai_connaisseur 29.10.2019 20:34
      Highlight Highlight Flatrate war der Anfang vom Ende.
  • TheNormalGuy 29.10.2019 10:17
    Highlight Highlight Als der Internetknopf dein finanziellen Ruin bedeuten konnte...
    • Stefflein 29.10.2019 12:40
      Highlight Highlight „Oh gottogoottttoooogooootttt“ hektischesrotenknopfhämmern!
  • Snowy 29.10.2019 09:58
    Highlight Highlight Lautes und ungehemmtes Telefonieren - zusätzlich auch „gerne“ noch mit der Lautsprecher-Funktion ist leider eher eine Unsitte der Neuzeit.

    Zu meinen Teenagerzeiten im Jahr 2000 konnten wir uns gar keine langen Handygespräche leisten.

    Team: Nokia - in das 8210 war ich damals richtig verliebt. In langweiligen Gymi-Stunden haben wir uns epische „Snake-Schlachten“ geliefert.

    Smartphone Umhängeketten gehen bei einigen Frauen. Bei Männern sehen sie allerdings immer scheisse aus.
    Benutzer Bild
    • Mia_san_mia 29.10.2019 19:05
      Highlight Highlight Yeah, ich hatte es in Blau. Das geilste Handy ever.
    • eselhudi 30.10.2019 00:33
      Highlight Highlight genau das hatte ich auch. auch in rot ❤️ ich wollte kein weiterer 3210er sein. 😂
  • Sir_Saku 29.10.2019 09:57
    Highlight Highlight Zum Glück kamen Pokémon Go und die E-Trottis nicht gleichzeitig auf den Markt...
  • 's all good, man! 29.10.2019 09:46
    Highlight Highlight Mit diesen Horror-Roaming-Rechnungen hatte ich zu jener Zeit oft zu tun. Habe bei einem der grossen Mobilfunkanbieter in der Rechnungs-Beschwerdeabteilung gearbeitet.

    Besonders die armen Tropfe, die direkt an der Grenze wohnten und deren Gerät unbemerkt im Hintergrund alle 30 Minuten eine WAP-Verbindung zum E-Mail-Synchronisieren aufgebaut hat, waren so ziemlich die verarschten... 😆
  • Boston5 29.10.2019 09:45
    Highlight Highlight Wenn man etwas übertragen wollte mit Infrarot musste man beide Handys zusammenhalten. Herrlich
  • sherpa 29.10.2019 09:34
    Highlight Highlight es gibt nach wie vor nichts besseres als die alten Natels. Wer glaubt, er müsse ständig online sein und die Nase auf dem Smartphone platt drücken, weiss eh nicht, was wirklich gut und nützlich ist. Ein hoch den alten Natels!
  • Statler 29.10.2019 09:31
    Highlight Highlight WAP ist - jedenfalls wenn's nach dem SRF geht - immer noch aktuell.
    Weiss grad' nicht in welcher Sendung, aber die bieten immer wieder an, man könne an Wettbewerb XY per WAP mitmachen.
    Ich kenn niemanden der das noch hätte, geschweige denn wüsste, was das ist ;)
    • Antinatalist 29.10.2019 12:33
      Highlight Highlight WAP ist ein Protokoll, mit dem man ohne Emulation nur von dedizierten Mobilgeräten aus zugreifen kann. Darum wird SRF das wohl benutzen. Damit sich die Leute nicht vor den PC hängen und die Server fluten.
      Man kann bei PCs aber einige Browser so einstellen, dass sie sich als ein bestimmtes Mobilgerät ausgeben.
    • Statler 29.10.2019 15:45
      Highlight Highlight @Antinatalist: Ja, schon klar, dass das ein Protokoll ist - aber welches Mobile-Gerät beherrscht das heutzutage noch? Ich glaub' kaum, dass einer der mobilen Browser mit WAP umgehen kann.
    • Burdleferin 29.10.2019 15:52
      Highlight Highlight Ich mache tatsächlich, wenn ich eine SRF-Sendung schaue, noch gerne beim Wettbewerb mit. Härzchlopfe u so...
      Und das mache ich dann jeweils über WAP, weil es gratis ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GraveDigger 29.10.2019 09:27
    Highlight Highlight Als ich mein erstes Mobiltelefon erhalten habe,war das schwer wie ein Backstein in Form eines Bügeleisens. Ein Motorola war das. 6 h Stand by und eine halbe Stunde Gespräch ohne SMS Internet. In unserem Firmenwagen war noch ein Natel B eingebaut. Damit zu telefonieren war eine echte Herausforderung. Wenn man darauf anrief kam zuerst folgende Meldung: Bitte bleiben sie am Apparat der Teilnehmer wird gesucht.. und limitierte Gesprächszeit 3 Minuten. heute? hab ich gar kein Mobiltelefon mehr. Eigentlich mochte ich die Zeiten von Pager, man konnte zurückrufen wenn man Lust und zeit hatte.
  • Triumvir 29.10.2019 09:26
    Highlight Highlight Ich vermisse rein gar nichts. Ich sage nur WAP. Der reinste Horror! Diese hipstermässige Verklärung alter Technik ist sowieso lächerlich. Ich war schon immer ein Freund neuer innovativer Technik und werde es auch immer sein.
  • Tarzipan 29.10.2019 09:24
    Highlight Highlight Was viele nicht wissen, NATEL ist resp. war ursprünglich nicht eine Bezeichnung für ein Mobiltelefon, sondern die Bezeichnung der Swisscom (damals noch PTT) für ihr "Nationales AutoTELefon" und bezeichnete die Funktechnologie sowie Geräte gleichermassen. Da die Swisscom das Monopol hatte, mauserte sich der Begriff zum Synonym für Mobiltelefone.
  • Vecchia 29.10.2019 09:18
    Highlight Highlight Mein altes Nokia habe ich letztes Jahr durch ein neues klassisches Handy ersetzt. Das ist wunderbar. :-)
    Wer mich erreichen will, muss smslen oder telefonieren. Keiner sieht ob ich das Telefon nicht abnehme, obwooohl ich im Whatsapp gewesen sei...
    In Warteräumen kann ich mit Leuten (falls solche ohne Smartphone dort sind) sprechen oder "muss" mich entspannen ...
    Es gibt Leute, die ärgert das - ich geniesse meine kleine nostalgisch angehauchte Freiheit sehr. ;-)

  • SMGi 29.10.2019 09:10
    Highlight Highlight Beste Erinnerung: Klingeltöne via bluetooth verschicken. was 1 leben das war! :)
  • Tooto 29.10.2019 09:08
    Highlight Highlight Die Leute benutzen es wieder zum telefonieren.
    Die Haltung hat sich nur etwas geändert.
    Man muss das Gerät horizontal vor dem Mund halten, mit dem Ellbogen ergonomisch am Oberkörper abgestützt.

    Wichtig dabei: Telefonieren über Facetime oder minimum mit Lautsprecher. Sonst hört man die Person gegenüber nicht mehr.
  • soulcalibur 29.10.2019 09:02
    Highlight Highlight Ach was bin ich froh, dass es zu meiner Jugend(un)zeit noch keine Smartphones gab, die hochauflösende Fotos und Videos machen konnten. So bleiben alle meine Sünden im Dunkel der Geschichte. Gerne erinnere ich mich auch an viele Konzerte "die abgingen" und die einzig noch in meiner Erinnerung existieren und nicht als verwackeltes Filmli. Und "Secret Spots" wurden damals in Down Under in Backpacker-Unterkünften, in Bars und beim Barbecue weitergereicht, nicht auf Insta. Karten und Reiseführer waren aus Papier, Internet gabs nicht. Wars Besser? Ich weiss nicht, unbeschwerter auf jeden Fall.
  • EvilBetty 29.10.2019 08:54
    Highlight Highlight Also ich würde jetzt Natel C und WAP nicht im selben Zeitraum verorten 🧐
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 29.10.2019 09:16
      Highlight Highlight Mit Natel C gab es noch nicht mal SMS. Herr Schurter meinte wohl Natel D





      Hier Vertreter von Natel C
      Benutzer Bild
    • ursus3000 29.10.2019 09:31
      Highlight Highlight Doch in den puten alten Zeiten

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