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Der «ökologische Reifenabdruck» von Personenwagen mit unterschiedlichen Antriebsarten (2018 und voraussichtlich im Jahr 2040).
infografik: PSI

E-Auto? Brennstoffzelle? Oder doch Diesel? Diese Autoantriebe haben die beste Klimabilanz

Welcher Antrieb ist der klimafreundlichste? Mit wachsendem Umweltbewusstsein stellen sich Autokäuferinnen und -käufer zunehmend diese Frage. Antworten bietet nun eine Studie des Schweizer Paul Scherrer Instituts.



Vor den ersten Kilometern schneiden Elektroautos in Sachen Klimabilanz noch schlechter ab als andere Fahrzeuge. Je weiter man jedoch damit fährt, desto besser wird diese Bilanz.

Grund dafür ist, dass die Herstellung der Batterie für E-Autos relativ viele Emissionen verursacht. Der Betrieb mit Strom aus erneuerbaren Quellen macht diesen anfänglichen Nachteil jedoch mehr als wett, zeigt eine Studie des Paul Scherrer Instituts (PSI), von der das Institut in seinem Magazin berichtet.

Im Auftrag des Bundesamtes für Energie betrieben Brian Cox und Christian Bauer vom PSI eine gross-angelegte Recherche, um die Klimabilanz verschiedener Antriebe während des gesamten Lebenszyklus von Personenwagen zu ermitteln. Dabei wurden typische Daten von Fahrzeugen aus dem Jahr 2018 zugrunde gelegt. Zudem wagten sie eine Zukunftsprognose, welche Antriebe sich bis ins Jahr 2040 bewähren werden.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

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Handy-Nutzer können die Grafik antippen, um sie zu vergrössern. infografik: psi

Die beiden Balken hinter den Autos zeigen den jeweiligen «ökologischen Reifenabdruck», ihre Länge entspricht den gesamten Treibhausgasemissionen des jeweiligen Fahrzeugs für das Jahr 2018 bzw. 2040. Die Forscher haben also ausgerechnet, welche Werte für jeden Antrieb vermutlich im Jahr 2040 erreicht werden.

Bei jedem einzelnen Autotyp ist zudem für das Jahr 2018 dargestellt, wie sich die Treibhausgasemissionen zusammensetzen. «Die Grösse der jeweils linken Wolke steht für die anteiligen Emissionen beim Bau sowohl des Fahrzeugs als auch anteilig der Strassen, auf denen es fahren wird», schreibt das PSI. Die Wolke gleich hinter dem Auspuff stehe dagegen «für die direkten Abgase während der Fahrt sowie die Emissionen, die für Herstellung und Transport des jeweiligen Treibstoffs anfallen – sei dies Benzin, Diesel oder der Strom für das E-Auto.»

E-Autos lohnen sich schon heute

In der Gesamt-Klimabilanz, von der Produktion des Fahrzeugs und seiner Komponenten über den Betrieb bis zur Entsorgung, schnitt der batterieelektrische Antrieb demnach am besten ab. Das gelte aufgrund des derzeitigen Schweizer Strommixes, der sich vor allem aus Wasser- und Atomkraft zusammensetzt, bereits heute, so das PSI.

Den zweiten Platz in Sachen Klimabilanz fällt der Brennstoffzelle zu, sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Bei diesem Antrieb kommt der Strom für den Betrieb des Elektromotors nicht aus der Steckdose, sondern aus einer Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser unter Freisetzung von Energie.

Zentral ist dabei jedoch, wie der Wasserstoff erzeugt wird, mit dem Brennstoffzellen-Fahrzeuge betankt werden. Wird er durch Aufspaltung von Wasser mithilfe von Solarstrom produziert, ist das sehr klimagünstig. Etwas schlechter schneidet dieser Antrieb mit dem derzeitigen Schweizer Strommix ab. Völlig ruiniert wird die gute Bilanz, wenn der Wasserstoff aus Erdgas gewonnen wird.

Erdgas-betriebene Autos schneiden ähnlich ab wie Dieselfahrzeuge. Die schlechteste Bilanz haben Benziner.

Studienautor Christian Bauer:

«Für viele wäre Elektro unterm Strich schon heute die richtige Wahl. Wer vor allem kurze Strecken fährt und zuverlässig an einem Ort aufladen kann, sollte das für sich mal durchrechnen. Wenn wir davon ausgehen, dass sich Batterietechnik und Ladedauer weiter verbessern, bleiben nur zwei bis fünf Prozent der Autofahrenden, für die die Reichweite nicht ausreicht. (...) Beim Kauf muss man heute noch um einiges mehr ausgeben. Allerdings spart man laufend Spritkosten. (...) Und ich gehe davon aus, dass sich dieser Kostenvergleich generell bald zugunsten der Elektroautos ändern wird.»

Christian Bauer ist Wissenschaftler am Labor für Energiesystemanalyse des PSI und spezialisiert auf Lebenszyklus- und Nachhaltigkeitsanalysen.

Und in Zukunft? Synthetic Natural Gas (SNG) nur bedingt zu empfehlen

Ein Antrieb mit Synthetic Natural Gas (SNG), einem künstlichen Erdgas-Ersatz, könnte sich dereinst lohnen, wenn in Zukunft grosse Mengen überschüssiger Strom aus erneuerbaren Quellen anfällt.

Das Gas hat den Vorteil, dass es sich sehr einfach und kostengünstig speichern lässt und auch dann zur Verfügung steht, wenn gerade weniger Ökostrom produziert wird, beispielsweise im Winter. Allerdings verbrauchen Erdgas-Autos, die mit SNG fahren, fünf- bis sechsmal so viel Strom wie E-Autos, wie Bauer im Magazinartikel festhielt.

Das Fazit: Entscheidend für die Klimabilanz der verschiedenen Antriebe sei, wie das europäische Stromnetz der Zukunft aussehe, hiess es weiter. Wenn es zügig auf erneuerbare Energiequellen umgestellt wird, könnten die alternativen Antriebe wirklich trumpfen.

Das Magazin des PSI mit dem Schwerpunktthema «Mobilität von Morgen» kann hier heruntergeladen werden (PDF).

(oli/sda)

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Für den japanischen Elektronikkonzern Panasonic gewinnt das Batteriegeschäft an Bedeutung. Der Ausbau der Produktion beim US-Elektrobauer Tesla, den Panasonic mit Batterien beliefert, lässt die Kassen klingeln.

Hinzu kamen Kostensenkungen, so dass im Zeitraum Oktober bis Dezember der Gewinn um drei Prozent auf 100,4 Milliarden Yen (826 Millionen Euro) stieg. «Wir holen auf, da Tesla die Produktion schnell ausbaut», erklärte Finanzvorstand Hirokazu Umeda am Montag. «Ein höheres Produktionsvolumen trägt dazu bei, die Materialkosten zu senken und Verluste auszugleichen.»

Um sich weniger abhängig von Tesla zu machen, setzt Panasonic auch auf andere Partnerschaften. Der Konzern gab bekannt, mit Toyota ein Gemeinschaftsunternehmen für Batterien für Elektroautos zu gründen. Es werde im April starten und Toyota 51 Prozent an dem Joint Venture halten.

Die Gewinnprognose von 300 Milliarden Yen für das im März endende Bilanzjahr bestätigte der Vorstand. Analysten rechneten mit 295,14 Milliarden Yen. (awp/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ZimmiZug 07.02.2020 06:37
    Highlight Highlight Was mich wundert: Die Herstellung der Batterie wird beim E-Auto sowie bei der Brennstoffzelle nahezu gleich bewertet, obwohl dort in der Regel ja wesentlich kleinere Batterien für die Zwischenspeicherung für Boos und Bremsenergierückgewinnung eingebaut werden.
  • Novanavigator 06.02.2020 13:41
    Highlight Highlight Ich frage mich immer bei dieser super elektro auto bilanz ob man auch einberechnet von wo dieser kommt wie akw oder kohlenkraftwerk z.B wie in Deutschland.
    • news2go 06.02.2020 14:46
      Highlight Highlight Steht doch im Artikel. Dort ist dreimal erwähnt, dass es sich um den Schweizer Strommix handelt.
  • Ökonometriker 06.02.2020 10:31
    Highlight Highlight Bei den neuen Technologien ist aber noch viel Effizienzgewinn möglich, der hier aussen vor gelassen wurde. So könnte die Prozessenergie für die Herstellung von Batterien und Wasserstoff ja künftig beispielsweise direkt aus Solar- oder Nuklearwärme ohne den Umweg über Strom bereitgestellt werden. Entsprechende Prototypen gibt es bereits.
  • EinePrieseR 06.02.2020 09:46
    Highlight Highlight Ich denke mehr als mit der Technik kann mit nicht gefahrenen Kilometern erreicht werden. Ich nehme z.B. auch gerne mal den Zug statt das Auto. So habe ich vermutlich mit meinem 15 Jahre alten Diesel die bessere Bilanz als die meisten Tesla fahrer.
  • Driver7 06.02.2020 08:33
    Highlight Highlight Schön und gut.. aber solange es nur teure Bling-Bling Modelle am Markt gibt und keine bezahl- und brauchbaren Familien-Alltagsmodelle (Hochdachkombi, Van,..) ist es nur Theorie für Powerpoint und nicht Praxis.

    Neustes Beispiel: Honda e.. super cool.. aber 43'000.- für ein Kleinstwagen mit 200km Reichweite.. echt jetzt?
    • Bruuslii 06.02.2020 10:41
      Highlight Highlight driver7: da gebe ich dir absolut recht.

      deshalb ist auch wichtig zu verstehen, dass die grafik einen reinen vergleich der technik ist (sicher von gleichwertigen modellen).

      die kritik die du vorbringst, ist an die autohersteller zu richten, welche lieber "greenwashed" riesen suv verticken, anstatt vernünftige autos.

      hier wird dem kunden dann der schwarze peter angehängt ("der kunde will halt..."). was auch nicht gelogen ist, aber ja auch nicht bedient werden "muss" (was aus aktionärssicht nicht gewünscht wird, wegen dem casino-kapitalismus).
    • Driver7 06.02.2020 13:29
      Highlight Highlight Ich denke allerdings auch, dass die Technik schlicht noch zu teuer ist. Es wird in Bling-Bling verpackt, dadurch fällt es nicht so auf. Um wieder auf den Honda e zu kommen: hätten sie ein normalen Kleinwagen gebaut, ohne Bling-Bling, wäre er vielleicht 33'000.- statt 43'000.- Aber keiner kauft einen 08/15 Kleinstwagen für diesen Preis. Also lieber genug Bling-Bling rein, dadurch ist er zwar nochmals 10'000.- teurer, aber es wird Design-Hibster geben die das Ding kaufen.. auch wenn nur fürs Ego.
    • Bruuslii 06.02.2020 16:44
      Highlight Highlight driver: das hat was.

      das ist auch in der verantwortung der hersteller, die es verpennt haben, rechtzeitig auf die technologie zu setzen. hätte man sinnvollerweise 10-20jahre früher darauf gesetzt, wären die preise heute wohl bereits tiefer.
      da muss man musk/tesla gratulieren, dass sie den mut hatten sehr viel früher auf dieses pferd zu setzen, selbst wenn man wie ich kein tesla-fan ist.

      dass die politik auch kräftig mitgeholfen hat (saudi-lobby), nicht-fossile antriebe zu verhindern, ist dann auch noch zu erwähnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raffaele Merminod 06.02.2020 06:56
    Highlight Highlight Weniger Verkehr wäre noch ökologischer. Aber das ist offenbar Heute immer noch kein Thema.
  • Epic Koala 05.02.2020 22:43
    Highlight Highlight Also wenn alles E wird, muss ein Krankenwagen/Feuerwehrauto möglicherweise 30min auftanken und so Leben riskieren? Da geht auftanken mit Diesel/Benzin schon viel schneller
    • Bits_and_More 06.02.2020 11:44
      Highlight Highlight Ich bin ziemlich sicher, dass auch heute keine Blaulichtfahrzeuge nach eintreffen des Alarms aufgetankt werden.
      Warum sollen diese in Zukunft also nach der Alarmierung aufgeladen werden?
    • dan2016 07.02.2020 05:54
      Highlight Highlight Und wenn die Ambulanz vor deinem Haus kein Benzin mehr hat, kannst du nicht wegfahren, beim Strom kannst du sofort nachladen..... hättest du vermutlich geschrieben, wenn der Benzinantrieb ‚neu‘ wäre
  • Grötzu 05.02.2020 22:06
    Highlight Highlight Früher, ja früher ich weiss, als man seine Einkäufe zu Fuss machte, hat man aufgeschrieben was man benötigte und ging so wenig wie möglich einkaufen. Heute könnte man das Handy auch für Notizen gebrauchen nicht nur um der Freundin zu telefonieren und zwar nicht alle 5 Minuten weil man vergessen hat, alles in einem Gespräch zu sagen. Also mit Notizen müssten die Chefin der Familie nicht 2 mal mit dem Auto zum einkaufen, täglich, Ist ja praktisch, man muss nicht überlegen. Und die Kinder kann man ja auch mit dem Auto von der Schule abholen. Ich weiss, Kinder haben keine Beine. Aussendienstmitarbeiter könnten auch Videokonferenz benutzen. Das sind kurzfristige Einsparungen.
  • esmereldat 05.02.2020 21:29
    Highlight Highlight Liebes watson-Team, bei solchen Artikeln wäre es wirklich toll, wenn die Verweise auf die Artikel und Studien etwas prominenter hervorgehoben würden, z.B. in einer Infobox.

    Hier ist übrigens der Link zur Studie, ist öffentlich publiziert:

    https://www.dora.lib4ri.ch/psi/islandora/object/psi:26486
  • FloBer 05.02.2020 19:35
    Highlight Highlight Hallo zusammen,

    Ich weiss nicht ob ich das richtig verstanden habe:

    Wird bei der Studie davon ausgegangen, dass man das gleiche Auto 22 Jahre lang fährt?

    Ein Auto wird heutzutage 12 Jahre im Durchschnitt gefahren. Und dazwischen gibt es noch paar Besitzwechsel.

    In dem Fall würde die Studie kaum Sinn m.E. machen :/
  • anders gedacht 05.02.2020 15:00
    Highlight Highlight Klimabilanz von E85 statt Normal- oder Super-Benzin?
    Flexfuel Fahrzeuge kann man notfalls auch mit Benzin tanken, also kein Reichweitenproblem der wenigen Tankstellen wegen.
  • Trooper87 05.02.2020 13:30
    Highlight Highlight Also mich wunderts das beim Wasserstoff Auto so ein grosser Teil der Batterie zu geordnert wird, ähnlich wie beim Elektro Auto. Obwohl er ja ein viel kleinerer Batterie hat...
  • DerUhu 05.02.2020 13:00
    Highlight Highlight Der Hinweis, dass Erdgas und Diesel fast gleichauf sind, mag vielleicht fürs C02 stimmen, aber beim Erdgas kommt null Feinstaub und fast keine Stickoxide raus, das ist ja (finde ich zumindest) kein unerheblicher Faktor bei einem solchen Vergleich. Auch schade, dass beim Erdgas-Auto die Variante mit 100% Biogas nicht auch berechnet wurde... damit müsste die Gesamtbilanz des CNG-Antriebes dann ja nahe an ein E-Auto kommen, oder nicht?
    • Nony 05.02.2020 15:19
      Highlight Highlight Wenn es um den Feinstaub geht, haben Sie wohl noch nicht so ganz mitbekommen, dass bei aktuellen Dieselfahrzeugen (ab E5) weniger Feinstaub aus dem Auspuff rauskommt, wie vorne angesaugt wurde. Sie reinigen also die Luft von Feinstaub. Und dieser entsteht bei ALLEN Fahrzeugkonzepten v.a. durch Reifen und Bremsen. Wenngleich reine E - Autos da natürlich noch den Vorteil der Rekuperation haben und somit weniger Feinstaub beim Bremsen produzieren.
      Schwierig finde ich Atomstrom als klimaneutral und ökologisch anzusehen. Aber lassen wir das. Ansonsten müssten wir alle ja vernetzt denken lernen
    • 7immi 05.02.2020 17:31
      Highlight Highlight @uhu
      Die Feinstaubemissionen aus dem Verbrennungsprozess sind 90 % tiefer als bei einem Benziner (Einspritzer) oder Diesel. Die restlichen 2/3 aus Bremsen und Reifenabrieb ist aber dennoch vorhanden. Die Feinstaubreinigung ist sehr ausgereift, wie Nony richtig schreibt - im Gegensatz zur Stickoxidreduktion die zwar gut möglich, dafür aber teuer ist...
    • Astrogator 07.02.2020 03:51
      Highlight Highlight @Nony; Das ist nicht ganz korrekt, dass der Diesel die Luft sauberer macht stimmt nur bezogen auf Feinstaub und das auch nur wenn bereits viel Feinstaub in der Luft ist und der Partikelfilter nicht gerade ausgebrannt wird.

      Die Partikel verschwinden nicht einfach, sie werden einfach nur zeitlich gestaffelt dann aber konzentriert ausgestossen.
  • Imfall! 05.02.2020 12:58
    Highlight Highlight Mir fehlt in dieser Bilanz ganz klar die Entsorgung. Auch die muss berücksichtigt werden. Ebenso die durchschnittliche Lebensdauer der Antriebszelle.

    Nur mit diesen Daten ist ein vernünftiges Resultat möglich.
    • TheManoure 05.02.2020 14:18
      Highlight Highlight Sie können beruhigt sein. Das PSI hat etwas höhere Ansprüche an die Vollständigkeit als der durchschnittliche 20min-Artikel. Es wurde natürlich der ganze Lebenszyklus inklusive der Entsorgung berücksichtigt. Nachzulesen auf den Seiten 19/20 in: "Das Magazin des Paul Scherrer Instituts", Ausgabe 01/2020.
    • Bits_and_More 06.02.2020 11:46
      Highlight Highlight Dann lies mal die Studie, bevor du diese bemängelst. Imfall!
      Die Punkte wurden berücksichtigt...
  • Pümpernüssler 05.02.2020 12:57
    Highlight Highlight Gibt es einen Elektro-Kombi? Ein E-Auto mit viel Ladefläche mit Platz für eine grosse Hundebox? Von Mercedes gibt es den E-Vito. Ist aber doch etwas gross für meine Bedürfnisse.
    • Pümpernüssler 05.02.2020 13:54
      Highlight Highlight Opel Vivaro kommt auch als E-Version. Dann kommen eventuell die neuen Zafiras auch noch. VW wird den Passat unter Strom setzen. Das war es auch schon. Es kommen in den nächsten 2 Jahren hauptsächlich Kleinwagen, Sportwagen, Crossover und SUV mit Elektroantrieb. Immerhin auch Lieferwagen. Aber wieso keine Familienautos mit viel Stauraum?
    • skater83 05.02.2020 14:11
      Highlight Highlight NISSAN E-NV200 z.B.
    • Altorez 05.02.2020 14:27
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob der E-tron von Audi oder EQC von Mercedes gross genug dafür wären (sind halt auch SUVs und keine Kombis) aber sind halt beide auch sauteuer. Hab grad etwas Zeit falls mir noch was in den Sinn kommt melde ich mich :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • der nubische Prinz 05.02.2020 11:52
    Highlight Highlight Für alle die Wasserstoff so hochloben;
    Wie kommt Wasserstoff ins Auto?
    Photovoltaik erzeugt Strom, Strom erzeugt Wasserstoff, Wasserstoff in Tank, vom Tank in LKW, LKW zu Tankstelle, Tankstelle ins Auto, Wasserstoff wird in Brennstoffzelle in Strom umgewandelt, Strom wird in Batterie zwischengespeichert, Batterie treibt Elektromotor an.
    Alle Schritte haben Verluste, und zwar bedeutende. Ein Wasserstoffauto ist im Prinzip ein Elektroauto mit extra Steps. Wasserstoff ist nur dann konkurenzfähig, wenn Energie gratis ist. Also z.b. unendlich photovoltaikanlagen im betrieb sind.
    • Bruuslii 05.02.2020 17:25
      Highlight Highlight hinzu kommt der verflüchtigungs-verlust, wenn das auto nicht gebraucht wird.

      da ein autotank nicht so weit heruntergekühlt werden kann und auch nicht für sehr hohe drücke konzipiert ist (gewicht!), wird der flüssige wasserstoff expandieren und muss über ein überduckventil entlassen werden.

      "So beginnt die Ausgasung beim BMW Hydrogen 7 nach 17 Stunden Standzeit, nach 9 Tagen ist ein halbvoller Tank verdampft."

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffantrieb
    • freddy.k 05.02.2020 22:50
      Highlight Highlight Warum muss es eine entweder-oder-Entscheidung sein? Wasserstoff und Strom ergänzen sich doch relativ gut: Produzierst du zu viel Strom, wandelst du ihn in Wasserstoff um und kannst ihn später oder anderswertig nutzen, in dem Fall ist es doch relativ egal wie gross die Verluste sind, ganz nach dem Motto besser als nicht.
    • Bruuslii 06.02.2020 11:04
      Highlight Highlight freddy.k. im prinzip richtig. nur müssen sich die investitionen in solche wasserstoffanlagen dann trotzdem auch mal (finanziell) lohnen.

      einfach so - mal um zu schauen/hoffen, ob was dabei rauskommt - würdest selbst du keine x-tausend in dein eigenheim investieren. stimmts?

      keine bank würde da kredit geben und der staat subventioniert vernünftigerweise auch nur dort, wo es sich wirklich lohnt (da dankt der steuerzahler).
  • ivolution 05.02.2020 11:50
    Highlight Highlight Ich frage mich, warum synthetische Kraftstoffe (noch) nicht in solche Zukunftszenarien miteinbezogen werden. Wenn es gelingt, synthetisches Benzin aus CO2 in grossen Mengen zu gewinnen, dann fahren die Benziner plötzlich Klimaneutral. Die ETH werkelt an so einem vielversprechenenden Projekt
    Play Icon
    • TheManoure 05.02.2020 14:36
      Highlight Highlight Thermodynamik: "What comes out, must go in".
      Egal mit welcher Technik, es muss mindestens gleich viel Energie für die Synthese aufgebracht werden, wie bei der Verbrennung frei wird. Das Problen ist nun, dass selbst in einer perfekten Welt, in der der Treibstoff absolut verlustfrei hergestellt werden könnte, der Wirkungsgrad von den Flüssigtreibstoffen bei rund 33% liegt und je nach Gas bis zu 65%. Es geht also mindestens ein bis zwei Drittel der eingesetzten Energie verloren. Elektromotoren arbeiten dagegen mit einem 90% Wirkungsgrad. Der Umweg lohnt sich also in den meisten Fällen nicht.
    • Inspector Callahan 05.02.2020 15:16
      Highlight Highlight darum.
      Benutzer Bild
    • der nubische Prinz 05.02.2020 20:19
      Highlight Highlight Ich denke dieses Verfahren sollte vor allem für den FLugverkehr verwendet werden. PKW's können gut mit Batterie betrieben werden, für ein Flugzeug ist die Leistungsdichte schlicht zu klein.
  • Tobias W. 05.02.2020 11:39
    Highlight Highlight Unser Volvo C30 eDrive wurde im Jahr 2009 hergestellt, und stösst 118g Co2/km aus.

    Jetzt würde mich interessieren, mit welcher Lebensdauer (Km-Leistung) für diese Studie gerechnet wurde. Unser Volvo hat nämlich inzwischen 455’000 Km auf der Uhr, und läuft noch wie neu.
    • Graf Zacharias von Zitzewitz 05.02.2020 14:05
      Highlight Highlight Volvos Qualität in Ehren, aber Sie glauben nicht ernsthaft daran, dass der vom Hersteller deklarierte CO2-Wert auch nur annähernd korrekt ist?
    • Tobias W. 05.02.2020 18:53
      Highlight Highlight @ Graf, und Sie? Sie glauben, dass die vom E-Auto-Hersteller selbstverständlich besser stimmen?

      Ich weiss schon, die meisten hier glauben das natürlich, wie sich am Herz-Blitz-Verhältnis sicher zeigen wird.

      Aber glauben kann man eben, was man will. Gemessen haben wir beide nicht. Ihr Problem ist einfach, dass die Lebensdauer dem E-Fahrzeug einen Strich durch die Rechnung macht, darum versuchen Sie offizielle (abgenommene) Messwerte in Abrede zu stellen. Mit welchem Argument (mit Quelle, bitte!)?
    • Graf Zacharias von Zitzewitz 06.02.2020 01:57
      Highlight Highlight Zu den E-Autos hat das PSI unlängst eine Studie veröffentlicht (gerüchteweise steht sogar etwas über diese in diesem Artikel), welche batterieelektrischen Fahrzeugen, betrieben mit dem hiesigen Strommix, den tiefsten CO2 Wert attestiert.

      Dass die von den Autoherstellern deklarierten, auf Prüfständen fernab jeglicher reeller Situation ermitteltenCO2 Ausstösse ein schlechter Witz sind, dürfte jedem, welcher sich mit der Thematik auseinandersetzt klar sein. Es hilft, einfach mal ein Dokument wie dieses hier zu lesen: https://theicct.org/sites/default/files/L2R17_ICCT-fact-sheet_DE_vF.pdf
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turrdy 05.02.2020 11:36
    Highlight Highlight Und die Petrolheads so: "Ja dann ist der Benziner ja der beste, weil er bis 2040 am meisten besser wird!" 🙈
    Spass bei Seite, mich würde auch die Bilanz mit Bio-Diesel interessieren...
  • Tobias W. 05.02.2020 11:21
    Highlight Highlight Das wird zwar an der Rangfolge nichts ändern - aber ich finde, dass für den CO2-Anteil bei der Stromproduktion andere Werte verwendet werden sollten; zum Beispiel ein internationaler Durchschnittswert.

    Warum? Weil wir in der Schweiz ~60% Strom aus erneuerbaren produzieren, dieser Wert aber im Ausland bei weitem nicht so gut ist. - Und da wir es (so siehts leider aus) politisch nicht hinkriegen, mehr (sauberen) Strom selber zu produzieren, werden wir schon ziemlich bald unsere E-Fahrzeuge mit dem weniger sauberen Strom betreiben (-so wie es die anderen heute schon tun, nota bene).
  • Gigi6 05.02.2020 11:10
    Highlight Highlight Interessant. Müsste man aber für die gesamte Ökobilanz nicht auch den Rückbau der Fahrzeuge in Rechnung ziehen? Das würde die Bilanz der E-Fahrzeuge wieder verschlechtern.
    • DerHans 05.02.2020 12:34
      Highlight Highlight Weil? Müssen Verbrenner nicht entsorgt werden? All die Verschleissteile? Wie wird so ein Kat rezykliert? All die Getriebe und Motorenöle?
    • DuSaliDu 05.02.2020 12:34
      Highlight Highlight Woher sind die Fakten für diese Behauptung? Die aufwändig produzierten Batterien können bestens weiterverwendet (Speicher für PV-Anlagen usw.) und dann fast zu 100% recyliert werden.
    • 7immi 05.02.2020 17:41
      Highlight Highlight @dusalidu
      Das stimmt so nicht. theoretisch können sie zu 99, igrendwas % wiederverwertet werden, praktisch zu gut 50 % mehr lohnt sich wirtschaftlich und ökologisch mit derzeitigen Methoden nicht. Stand Sommer 2019. Es wird an vielem gearbeitet, grosstechnisch ist aber nicht mehr möglich im Moment.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist 05.02.2020 11:04
    Highlight Highlight "Wir haben die Technologie. Wir haben die Wissenschaft. Wir wissen, was zu tun ist, wie die Welt funktioniert."

    🙄🤦‍♀️🤦🏼‍♂️🤦🏽‍♀️🤦🏾‍♀️🤦🏿‍♂️🙈
  • SUV-Fahrer 05.02.2020 11:03
    Highlight Highlight Also halten wir fest: Autos mit synthetischen Kraftstoffen aus 100% Sonnenenergie wären am klimafreundlichsten. Aber das wurde netter Weise unterschlagen. Wäre ja zu schön ein klimaneutrales SUV!? Das. Darf. Nicht. Sein.
    • gnom 05.02.2020 12:29
      Highlight Highlight meinst du bio treibstoffe? wir haben nicht genug ackerfläche um diese für das anpflanzen von ausreichend treibstoff zu nutzen, weil wir brauchen essen..
    • DerHans 05.02.2020 12:57
      Highlight Highlight E-Autos die in jeder Hinsicht besser sind als Verbrenner jeglicher Art!? Das. Darf. Nicht. Sein.
    • Schewi 05.02.2020 17:03
      Highlight Highlight Synthetischer Treibstoff aus Sonnenenergie? Diese Technologie ist noch so weit von einer Markteinführung entfernt. Wir müssen aufhören auf zukünftige Technologische Entwicklungen zu setzen, bei denen wir nicht wissen ob und wann Sie kommen. Wir müssen jetzt und heute handeln!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gringo99 05.02.2020 10:56
    Highlight Highlight Gute Übersicht.
    Was man bei diesen Vergleichen immer erwähnen sollte ist das grünste Auto = kein Auto ist.
    • Mutzli 05.02.2020 11:33
      Highlight Highlight Ist so! Finde es ziemlich bedenklich, wie oft ich inzwischen schon gehört habe, dass z.B. der ÖV nicht mehr ausgebaut oder Autobahnen massiv vergrössert werden müssen, weil ja "eh alle mit E-Autos fahren werden".

      Klar ist ein E-Auto besser als ein Benziner, aber beide reichen bei weitem nicht an einen Zug oder innerorts an Tram oder Velo heran.
    • K1aerer 06.02.2020 17:46
      Highlight Highlight Ah stimmt der Handwerker oder Elektroinstallateur kommt mit dem ÖV zu uns.
  • Bouben17 05.02.2020 10:50
    Highlight Highlight Interessante Studie zu dem Thema, sehr aufschlussreich.
    Dennoch bin ich der Meinung dass zuerst ein Umdenken in der Bevölkerung stattfinden muss, denn das grösste Problem stellt der Konsum dar.
    Nicht alle 2 Jahre ein neues Auto, sondern mal ein Auto halb totfahren und nicht ständig mit einem Hype mitziehen und ein Neues anschaffen. Ebenso beim Smartphone..
  • dmark 05.02.2020 10:50
    Highlight Highlight Die Bilanz gilt für 2018. Wir wissen aber noch nicht in wie weit synthetische Kraftstoffe eine Rolle spielen werden und wie man in ein paar Jahren Wasserstoff erzeugen kann.
    D.h. die "Hochrechnung" für 2040 kann ganz anders ausfallen, als nun angenommen wurde. Bei E-Autos wird u.a. auch gerne der Ausbau des Stromnetzes vergessen, welcher noch sehr viel Kupfer, Maschinen- und Menpower verschlingen wird, sowie die Umstellung auf die regenerative Energie, für die Windkrafträder und Solarzellen produziert werden müssen. Auch das wird noch Unmengen an CO2 freisetzen.
    • AHTOH 05.02.2020 11:07
      Highlight Highlight Auch Wasserstoff wird man in 20 Jahren nicht einfach herbeizaubern können, sondern weiterhin energieaufwändig erzeugen müssen. Deshalb: diese Energie ieber gerade in den Akku stecken und damit fahren.
    • DerHans 05.02.2020 11:20
      Highlight Highlight Und bei Wasserstoff und SynFuels bestehen schon alle Anlagen für die Herstellung und deren Stromversorgung?
    • dmark 05.02.2020 13:12
      Highlight Highlight @Hans:
      Nein, aber die Infrastruktur zum Verteilen (Syn-Fuels) ist bereits vorhanden. Tankstellen, sowie eine hohe dreistellige Millionenanzahl von Fahrzeugen, welche bereits schon produziert wurden, weisch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Temanu 05.02.2020 10:47
    Highlight Highlight Hoffentlich haben die gescheiten Herren Studienauthoren auch vorhergesehen, dass sich der Schweizer Strommix verschlechtert. Wasserkraftwerke werden abgestellt (unrentabel wegen zu hoher Auflagen für die FIsche), ebeso die AKWs. Da wir dank Heimat/Denkmalschutz die Dächer nicht mit PV-Modulen zupflastern dürfen und niemand eine Windturbine vor der Nase haben will, wird der Strommix im 2040 nicht mehr so CO2 neutral sein wie heute, zumal der Stromverbrauch mit der Elektromobilität exponentiell zunehmen wird. Und siehe da, E-Autos sind dann vielleicht plötzlich nicht mehr so umweltfreundlich.
    • DerHans 05.02.2020 10:54
      Highlight Highlight Zum Glück wird der Strommix nur beim E-Auto schlechter und nicht für die Herstellung von Treibstoffen und Wasserstoff...
    • Gringo99 05.02.2020 10:55
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf dass Wasserkraftwerke geschlossen werden? Gerade wurde in der ersten Session nach den Wahlen der Gewässerschutz gelockert..

      Die Auflagen (Ausgleichsbecken und Fischtreppen) gibt es seit dem Gewässerschutzgesetz aus den 90ern.
    • der nubische Prinz 05.02.2020 11:18
      Highlight Highlight Gut gibt es investigative, unabhängige Journalisten wie Sie in den Kommentarspalten!
      Ansonsten würden wir die Studie von einer der angesehensten wissenschaftlichen Institution einfach so glauben!
      Weiter so...
    Weitere Antworten anzeigen
  • BerthaPhilipPayne 05.02.2020 10:41
    Highlight Highlight uiui, ich liebe grafiken, die mir das denken abnehmen. Wäre noch gut, wenn die skala eingehalten würde!
    • Bruuslii 05.02.2020 11:34
      Highlight Highlight wie kommst du darauf, dass die grafik das nicht tut? hab mal grob nachgemessen, und die skala stimmen im verhältnis zumindest ungefähr.
    • Lienat 05.02.2020 12:54
      Highlight Highlight Nur um Missverständnisse vorzubeugen: Es ist schon allen klar, dass die Menge CO2 durch die Fläche der Kreise (welche sich bekanntlich quadratisch zu deren Durchmesser verhält) dargestellt wird?

      Was mich eher stört ist der ganze "Chart Junk". Solche Spielereien haben in einer seriösen Grafik eines international anerkannten Instituts nun wirklich nichts zu suchen.
    • Bruuslii 05.02.2020 13:35
      Highlight Highlight lienat: ich glaube, dass die grafik auf den "gemeinen" rezipienten abgestimmt ist.
      meinerseits funktioniere ich - wie wohl auch die meisten - sehr visuell

      (siehe auch "spiegel mining", was david krisel zur effizenz von grafiken sagt:
      Play Icon

      )

      wenn du lieber tabellen studierst (und wie beim film matix in den codes die rote blondine enteckst), könntest du diese bei watson oder gleich beim psi einfordern.

      https://www.psi.ch/de/ta/people/christian-bauer
    Weitere Antworten anzeigen
  • K.R. 05.02.2020 10:25
    Highlight Highlight Ohne das jetzt gross recherchiert zu haben, könnte ich mir vorstellen, dass Velo oder zu Fuss immer noch die beste Umweltbilanz hat. Wir können uns das schönreden so lange wir wollen, MIV wird als alltägliches Fortbewegungsmittel keine Zukunft haben.
    • Bruuslii 05.02.2020 13:39
      Highlight Highlight "kein" auto hat sicher die beste ökobilanz.

      ob MIV keine zukunft hat, kann ich nicht wirklich beurteilen, könnte mir aber vorstellen, dass das vielleicht so ähnlich wie im scifi film minority report aussehen könnte. da spielt vorallem die automatisierung des verkehrs eine grosse rolle.
      Play Icon
  • Joe Smith 05.02.2020 10:20
    Highlight Highlight Trotzdem denke ich, dass die Batterie eine Übergangslösung ist und die Zukunft der Brennstoffzelle gehört. Gründe sind Infrastruktur und Verfügbarkeit.
    • DerHans 05.02.2020 10:56
      Highlight Highlight Welche Infrastruktur und Verfügbarkeit!?
    • Yakari9 05.02.2020 11:01
      Highlight Highlight Nein eben nicht, weil siehe Artikel
    • AHTOH 05.02.2020 11:09
      Highlight Highlight das PSI sagt zwar das, aber "ich denke trotzdem, dass ..."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Navigatorin 05.02.2020 10:18
    Highlight Highlight Bei der Benzin/Diesel Produktion steht ein ganz autarke Produktionskette (Förderung, Transport, Veredelung, Transport und Verbrennung mittels Fahrzeug) hinter der großen Wolke mit 229,7 CO2.
    Bei Strom greift die "Studie" nur auf Bestandsdaten (momentane Produktion) zurück. Wenn aber der Anteil der Stromer signifikant steigt, benötigt man hier ein deutlich größeres Netz an Ladestationen und Kraftwerken. Das würde die 33 CO2 in der Herstellung des Kraftstoffs für Stromer deutlich erhöhen.
    Wir reden hier von vielen hundert Gigawatt Leistung die im Individualverkehrt täglich verbraucht werden.
    • AHTOH 05.02.2020 10:59
      Highlight Highlight Woher kommt bloss die Annahme, dass so unglaublich viel mehr Strom benötigt wird? Wenn alle PWs in der CH Stromer wären, bräuchte die CH 20-25% mehr Strom. Gleichzeitig würden Mrd. CHF weniger ins Ausland fliessen.
    • Bruuslii 05.02.2020 13:45
      Highlight Highlight navigatorin: ich empfehle zur lektüre:

      https://edison.media/e-hub/so-viel-strom-brauchen-autos-mit-verbrennungsmotor/20826274.html

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Well-to-Tank

      dann relativiert sich deine aussage sehr stark, das man mehr strom benötigt, wenn mehr ev's genutzt werden.
    • Navigatorin 05.02.2020 16:00
      Highlight Highlight @Bruuslii
      Also der Link Nr. 1 ist am Thema vorbei.
      Nr. 2 ist Wikipedia, das ignoriere ich grundsätzlich ->gib das mal als Quelle in einer Dissertation an ;)

      Rohöl wird doch nicht nur zu Benzin und Diesel verarbeitet. Wo kommt das Plastik her? Schweröl für Schiffe? Kerosin für Flugzeuge? Kosmetika? Der Blick ist so engstirnig.

      Erdöl gibt so viele Produkte frei und natürlich muss es irgendwie hier her gebracht werden.

      Aber bei gefährlichem Halbwissen sollte man auch vorsichtig sein...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist 05.02.2020 10:16
    Highlight Highlight Wenn 2040 dann weltweit doppelt so viele Autos unterwegs sind, was angesichts der globalen Entwicklung durchaus realistisch erscheint, ist nichts gewonnen. Im Gegenteil.

    Gegenüber 1980 sind alleine in der Schweiz heute doppelt so viele Autos auf den Strassen unterwegs. Und fünf mal so viele schwere Motorräder. Woher das wohl kommen mag? http://S
    • der nubische Prinz 05.02.2020 11:22
      Highlight Highlight 2018 & 2019 wurden weniger Autos verkauft als 2017.
    • Antinatalist 05.02.2020 11:54
      Highlight Highlight Gestern war das Wetter auch kälter als vorgestern und vorvorgestern. Ist heute das Klima also kühler als vor 40 Jahren?

      Was genau ändert dies an der Tatsache, dass 2020 mehr Autos auf Schweizer Strassen unterwegs sind, als es 2019, 2018, 2017, 2016, 2015... 1980 waren?
    • der nubische Prinz 05.02.2020 13:31
      Highlight Highlight Ich wollte nur sagen dass die globalen Autoverkäufe möglicherweise einen Peak erreicht haben und zurückgehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Who Cares 05.02.2020 10:07
    Highlight Highlight Interessant! Die Thematik Energie ist hochgradig komplex und viel weiter verzahnt als wir auf den ersten Blick glauben. Ein kleines Beispiel: Wenn alle E-Autos fahren und niemand mehr Benzin/Diesel braucht dann fallen auch die Steuereinnahmen(aktuell bei knapp 0.75 SFr/liter) auf den Treibstoffen weg. Somit fehlen uns dann diese Gelder für den Strassenunterhalt UND für die Bahnsubvention. Heisst in der Konsequenz, dass man mit zunehmender Elektromobilität auch neue Lenkungsabgaben einführen muss. Stichworte: Mobility Pricing, teurere Vignette und natürlich der Evergreen: Reiche besteuern 🤪
    • Auric 05.02.2020 11:10
      Highlight Highlight Nein nicht die Reichen besteuern, die hauen ab, besteuern kann man nur die die was haben, erwirtschaften und nicht einfach so abhauen können.
    • Who Cares 05.02.2020 13:12
      Highlight Highlight Ich meinte es ja auch etwas zynisch. Reiche besteuern ist ein sozialistisches Dauerkonzept. Kann man überall gebrauchen.
  • Scaros_2 05.02.2020 10:04
    Highlight Highlight Gemessen an der Logik dieser Studie müsste das Resultat doch eigentlich sein, dass man erst gar keine Bewegung vollziehen würde.
  • MartinZH 05.02.2020 10:02
    Highlight Highlight Offensichtlich hat die PSI-Studie zu den Autoantrieben die älteste Antriebsart schlichtweg unterschlagen... – Yabadabadoo! 😉👍😂
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  • Grümscheli 05.02.2020 09:59
    Highlight Highlight Alles absolut richtig, nur kostet ein E-Auto einiges mehr, dann kommen noch ca. CHF 15'000 für Ladestation und Stromanschluss in der Tiefgarage dazu und wenn zuviele E-Autos in einer Tiefgarage oder einer Gemeinde vorhanden sind, muss das Stromnetz des EW ausgebaut werden. Von den benötigten Ladestationen bei Parkplätzen reden wir schon mal gar nicht.
    Wer eine Gesellschaft umbauen will, braucht die nötige Infrastruktur und muss Geld investieren. DAS wäre mal ein Beitrag, den Watson schreiben könnte und das richtige und wichtige Thema für unsere Politiker.
    • AHTOH 05.02.2020 11:02
      Highlight Highlight Jede Infrastruktur braucht Investitionen: Raffinerien, Tankstellennetz, Gasnetz, alles unglaublich teuer. 15'000 kostet eine ffentliche Ladesäule. Eine Wallbox in der Tiefgarage nur noch 10% davon.
    • DerHans 05.02.2020 11:02
      Highlight Highlight 15‘000 für eine Ladestation!? Ist die aus Gold? Für Eigenheimbesitzer reicht eine normale Haushaltssteckdose, in einem Mehrfamilienhaus mit 10 Parkplätzen kommen sie dann in etwa auf 15‘000.
      Alle Stromanbieter bekräftigen immer wieder, dass der Mehrverbrauch keine neue Probleme für das Netz darstellt. Ist wohl nur noch nicht bis zu ihnen hervor gedrungen.
    • Auric 05.02.2020 11:18
      Highlight Highlight Also meine rote CEE 16 -5 Dose in der Garage hat 12 CHF gekostet! die ganze Installation so ca. 250 CHF incl. Fi LS und Kabel,

      Wenn ich ein noch ein Juice Booster für einen 1000er kaufe kann ich auch zwei BEVs hier in der Famile stressfrei schnell genug laden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Royalrider 05.02.2020 09:53
    Highlight Highlight E-Autos sind gut okey.
    Für die beste Klimabilanz soll man aber erst gar nicht ins Auto steigen oder andere Fahrzeuge in betracht ziehen. Ein E-Bike im Vergleich hätte mich sehr interessiert.
    • Zerschmetterling 05.02.2020 10:37
      Highlight Highlight Im Vergleich zu der Kilometerleistung wird das eBike wahrscheinlich nicht gut abschneiden. Hat ja auch eine Batterie drin. Aber das normale Velo wo man mit den Beinen richtig trampen muss ist sicher nicht schlecht 🙃
    • Antinatalist 05.02.2020 10:37
      Highlight Highlight Bikes ohne E sind noch viel besser. Das merkt man so nach ein paar Wochen, wenn die Fitness markant besser wird. Und das beste Gefühl kehrt immer noch über selbst erbrachte Leistung ein.
    • w'ever 05.02.2020 10:59
      Highlight Highlight @royalrider
      ach...
      e-bikes sind gut okey.
      aber noch besser wäre es kein e-bike zu kaufen und stattdessen zu laufen, und zwar barfuss. braucht am wenigsten ressourcen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 05.02.2020 09:51
    Highlight Highlight Neue Verbrenner sollten weltweit nicht mehr zugelassen werden! Wir haben für die nächsten 20 Jahren noch massenhaft Occassionen und wenn weiter solche Dreckschleudern produziert werden verschiebt sich dieser Zeitraum entsprechend oder sie müssen zu früh verschrottet werden.
    • herpderpschlerp 05.02.2020 10:10
      Highlight Highlight hab vor einer woche grad meinen neuen BMW bestellt und freue mich total drauf
    • Ueli Leuenberger 05.02.2020 10:32
      Highlight Highlight da kann ich nur zustimmen! Die Ressourcen, welche heute für Verbrenner genutzt werden, könnten anderweitig viel intelligenter genutzt werden. Auch können wir es uns in den Industrieländer problemlos leisten zu wechseln, die 3. Welt wird noch lange von Verbrennern abhängig sein. Also sollten wir möglichst heute (schon morgen 6.2 ist zu spät) wechseln!
    • Auric 07.02.2020 00:20
      Highlight Highlight Gute Idee, welches Druckmittel hast Du um der Welt Deinen Willen aufzuzwingen?

      Kein einziges?? kein Supervirus oder Killer-Laser-Satellit?

      Dann gehe wieder ins Zimmer und mach deine Hausaufgaben.
  • Nick Name 05.02.2020 09:32
    Highlight Highlight Ist ja gut und recht.
    Aber langsam sollten wir (wieder!) davon wegkommen, Ökobilanzen immer nur aufs Klima zu beziehen. Wirklich wichtig ist und Sinn machen nur GESAMT-Ökobilanzen, bei denen das Thema Klima einfach ein Teil ist. Lebensgrundlagen werden bekanntlich auch anderweitig geschädigt ...
    • DerHans 05.02.2020 09:42
      Highlight Highlight Ja dabei werden Verbrenner bestimmt besser abschneiden.
    • Tortejäger 05.02.2020 09:43
      Highlight Highlight stimmt natürlich, ...

      ..., aber wenn dann hunderte Millionen Menschen wegen dem Klimawandel fliehen müssen, wird dies deutlich grössere Auswirkungen haben.
    • Relativ Subjektiv 05.02.2020 09:45
      Highlight Highlight Schlussendlich läuft Mobilität und deren Ressourcenverschleiss über die Effizienz. Antriebstechnisch gibt es, zumindest im Moment, keinen effizienteren als den Elektromotor mit Akku-Speicher. Diese Effizienz wird mit den nächsten Akku-Generationen noch wesentlich gesteigert, im Sinne von weniger Gewicht bei gleicher Reichweite. Zudem wird auch der Strom aus der Steckdose zunehmend grüner. Somit hat der Elektromotor/Akku-Antrieb mit Abstand das grösste Potential noch ressourceschonender zu werden und dies unter Umständen sogar um ein Vielfaches im Vergleich zu den Verbrennern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _Luca_ 05.02.2020 09:28
    Highlight Highlight Interessanter Bericht über eine super Studie. Mich würde interessieren, wie Hybridfahrzeuge und Plug-In-Hybride abgeschnitten hätten. Nach meiner Recherche, welche ich für eine grosse schriftliche Arbeit betrieben haben, schneiden diese ebenfalls sehr gut ab.
    • Pafeld 05.02.2020 10:14
      Highlight Highlight Hybride hängen sehr stark von der Nutzung ab und sind darum extrem schwer "fair" zu erfassen. Werden Pluginhybride nur auf kurzer Strecke rein elekrisch gefahren, dürften sie ähnlich gut abschneiden, wie Elektrofahrzeuge. Werden Vollhybride dagegen mehrheitlich auf der Autobahn gefahren, schneiden sie schlechter ab als Benziner.
    • RandomNicknameGenerator 05.02.2020 10:26
      Highlight Highlight Hier müsste man zusätzlich nach 'Nutzerprofilen' (i.e. üblichen gefahrenen Distanzen) und Batteriegrössen unterscheiden, was die ganze Sache etwas unübersichtlich machen dürfte
    • offspring 05.02.2020 13:20
      Highlight Highlight Luca, ist die erwähnte Arbeit öffentlich zugänglich? Würde mich sehr interessieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bio Zitronensaft 05.02.2020 09:27
    Highlight Highlight Nur weil du klimafreundlicher bist,
    bist du noch lange nicht klimafreundlich.

    Think about it, liebe Tesla Fanboys.
    • der nubische Prinz 05.02.2020 13:35
      Highlight Highlight Ja, m.M.n. ist ein Elektroauto einfach ein besseres Alltagsauto als ein ICE. Niemals tanken, billiger tanken, viel längere Serviceintervalle bei denen erst noch weniger gemacht werden muss, kein Inputlag beim Gasgeben, viel mehr Drehmoment.
  • firekillerolten . 05.02.2020 09:24
    Highlight Highlight Warum wird dieser Satz „Die Herstellung von E-Auto Batterien verursacht viele Emissionen.“ immer als erstes ins Feld geführt?

    Die Herstellung von Benzin verursacht viele Landschäden, Wasserverschmutzung und das Gas wird teilweise einfach abgefackelt.

    Siehe z.B. Oelsandgewinnung in Alberta (Canada) oder die verschmutzten Oelfelder in Aserbaidschan.

    Warum wird das niemals Erwähnt?

    Es sind nicht nur die schönen cleanen Oelfelder der Saudis die man immer sieht.
    • _Luca_ 05.02.2020 12:39
      Highlight Highlight Weil die Gewinnung von Lithium und Nickel noch viel mehr Land zerstört. Lithium wird mehrheitlich aus Salzseen gewonnen. Durch die Förderung des vielen Wassers fliesst Grundwasser in die Salzseen nach. Dieses Grundwasser fehlt dann den örtlichen Bauern zum leben und die Lebensbasis von ihren Tieren und ihnen selbst schwindet von Tag zu Tag. Und die Lithiumgewinnung hat gerade erst angefangen.
    • _Luca_ 05.02.2020 12:41
      Highlight Highlight Nickelerz muss in vielen Waschdurchgängen gewaschen werden. Das Wasser ist danach rot und verseucht, wird dennoch einfach in den Fluss gekippt. Dadurch bekommen ganze Vegetationen und Tiere nur noch verseuchtes Wasser.
    • der nubische Prinz 05.02.2020 21:37
      Highlight Highlight Fracking ist aber mega geil gell?
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Klimaschutz vor Demokratie und Jobs: Studie zeigt, wie die Klimajugend wirklich tickt

Eine Studie zeigt, wie die Klimajugend denkt. Besonders eine Forderung ist fragwürdig, aber weit verbreitet.

Heute streikt sie wieder, die Klimajugend. Die Bewegung, die sich für eine radikale Reduktion des CO2-Ausstosses, einsetzt, begeht wöchentlich ihren «Friday for Future». Manche schwänzen dazu tatsächlich den Unterricht, andere verlegen ihren Protest in die Mittagspause oder haben pragmatische Abmachungen mit den Lehrern, wie sie den beim Demonstrieren verpassten Stoff nachholen. Was die Aktivisten wollen, steht zum Teil auf ihren Transparenten oder einfach nur auf Karton-Schildern. Es …

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