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Matthew Rosenfeld, bekannt als Moxie Marlinspike, der «Vater» der Signal-App. Er hat sich mit einem der WhatsApp-Gründer zusammengetan, um die IT-Welt zu verändern.

WhatsApp-Gründer erklärt WhatsApp den Krieg – das steckt dahinter

Ein steinreicher Nerd und ein bekennender Anarchist wollen WhatsApp schlagen und das zuckerbergsche Datenkraken-Imperium ins Wanken bringen.



«Ich möchte, dass Signal Milliarden User erreicht. Ich weiss, was dazu nötig ist.»

Brian Acton, WhatsApp-Gründer

Hast du gewusst, dass WhatsApp die gleiche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwendet wie die Signal-App?

Den Smartphone-Messenger gibt's wie WhatsApp kostenlos fürs iPhone und für Android-Geräte. Wer Signal verwendet, bezahlt aber nicht mit den eigenen Daten. «Privacy First», lautet die Devise. Der Schutz der Privatsphäre geht vor.

Das erforderliche Know-how wie auch das «Kleingeld» sind vorhanden bei der Signal Foundation – das ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in Mountain View, Kalifornien.

Die Mission

Die Gründer heissen Matthew Rosenfeld, besser bekannt unter seinem Hacker-Pseudonym Moxie Marlinspike, und Brian Acton, einer der beiden WhatsApp-Gründer.

Die Stiftung ging aus dem 2013 von Rosenfeld gegründeten Unternehmen Open Whisper Systems hervor. Er hat das kryptografische Verfahren für Signal entwickelt, das seit 2016 auch von WhatsApp verwendet wird, und damit hat er die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung massentauglich gemacht. (Wohlgemerkt drei Jahre nach Apples Umsetzung mit iMessage.)

Laut «Wired»-Magazin war Rosenfeld ein bekennender Anarchist, der Verschlüsselung als eine Präventivmassnahme sehe gegen «ein Abgleiten in den Orwellschen Faschismus», der Protest und zivilen Ungehorsam verunmögliche.

Und Brian Acton amtet als Präsident der Signal-Stiftung und schoss zum Start 50 Millionen Dollar Kapital ein – ein Klacks für den 48-jährigen Programmierer, der seit dem WhatsApp-Verkauf an Facebook Multimilliardär ist.

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Damals waren Jan Koum (links) und Brian Acton noch selbstständige Unternehmer und führten bei WhatsApp die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein – mit Hilfe von Moxie Marlinspike. screenshot: wired

Wie sein Kompagnon Koum liess er sich nach der Übernahme in den Facebook-Konzern einbinden, ging aber 2018 frustriert von Bord und machte keinen Hehl daraus, dass er Zuckerberg und dessen Machenschaften verabscheut.

Facebook hatte sich 2014 den werbefreien Smartphone-Messenger einverleibt. Und wie Instagram und andere Tochterfirmen auch muss sich WhatsApp für den Facebook-Konzern irgendwann mal lohnen, bzw. richtig Geld abwerfen.

Nachdem der Facebook-Konzern laut eigenen Angaben davon abgerückt ist, bei WhatApp Werbung zu platzieren, bleibt eigentlich nur noch die Verwertung der wertvollsten Daten. Das sind die der weltweit rund 2 Milliarden User.

Die Kriegserklärung

Die Botschaft, die Acton Ende letzter Woche über das «Wired»-Magazin verbreiten liess, ist nicht weniger als eine persönliche Kriegserklärung. Adressiert an einen der reichsten und mächtigsten Männer der Welt: Mark Zuckerberg.

Sein Ziel: Signal soll WhatsApp überflügeln.

Das will Acton mit einer perfekten Mischung aus Benutzerfreundlichkeit und Datensicherheit schaffen. Signal soll die Vorzüge anderer moderner Messenger bieten, aber beim Datenschutz gehen die Macher keine Kompromisse ein.

«Das ist nicht nur für hyperparanoide Sicherheitsforscher, sondern für die Massen. Das ist etwas für jeden auf der Welt.»

Brian Acton über die Signal-App

Die Signal Foundation hat inzwischen 20 Angestellte und sucht weitere IT-Spezialisten, wie die Website verrät. Arbeitsort: irgendwo in den USA, ob zuhause oder im Café.

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Die Stiftung rekrutiert IT-Spezialisten. screenshot: signal.org

Wie das «Wired»-Magazin im aktuellen Artikel schreibt, mache Brian Acton keinen Hehl aus seinem Ehrgeiz, dass sich Signal zu einem Dienst in WhatsApp-Grösse entwickle.

Schliesslich habe er nicht nur WhatsApp gegründet und dazu beigetragen, dass das Start-up zu einem Koloss mit Milliarden von Usern heranwachsen konnte. Er sei auch schon vorher in den frühen, explosionsartigen Wachstums-Tagen von Yahoo Mitte der 1990er-Jahre dabei gewesen.

Und Acton glaube, dass er es wieder tun könne.

Was muss passieren, damit die Signal-App, die bekanntlich auch vom NSA-Whistleblower Edward Snowden empfohlen wurde, zu einem echten WhatsApp-Killer wird?

Zunächst einmal müssen die Signal-Entwickler einen der wenigen (und vermutlich grössten) technischen Nachteile beseitigen, den ihre App derzeit noch aufweist: die Identifizierung der Nutzer anhand ihrer eigenen Handynummer.

Tatsächlich arbeiten die IT-Spezialisten an einer Lösung, die es ermögliche, die virtuellen Identitäten der User sicher und anonym auf den Signal-Servern zu speichern. Die verschlüsselt in der Cloud abgelegten Kontakte blieben dann auch erhalten, wenn man als Signal-User das Smartphone wechselt.

Die Signal-App gibt es für Android, für iOS-Geräte (iPhone und iPad) sowie als Browser-Version auf Desktop- und Notebook-Rechnern, gekoppelt mit dem eigenen Mobilgerät.

Quellen

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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • farbarch1 19.02.2020 17:20
    Highlight Highlight Jetzt müsste Watson nur noch einen Share_Link zu Signal zur Verfügung stellen: Taten und Worte...
  • Locutus70 19.02.2020 02:07
    Highlight Highlight Das wird schwer werden. Letztlich bemisst sich der Wert einer solchen App für den User in der Reichweite (also in wieweit kann ich damit Bekannte, Freude usw. erreichen).
    Und dieses "wir verwenden eure Daten nicht" - im Prinzip sagt es jeder als "Verkaufsargument" und in dem Moment ist es schon wieder wertlos.
  • HAL1 18.02.2020 20:41
    Highlight Highlight Ich finde es unterstützenswert, dass ihr (watson) öfter mal solche berichte bringt. Ich hoffe dass auch durch eure unterstützung die wichtigkeit des themas den lesern immer mehr bewusst wird. Es darf einfach nicht sein, dass eine thematik diesen ausmasses der mehrheit einfach egal ist. Es darf nicht sein, dass resignation zum standard wird. Bitte mehr und prominenter platzierte infos dieser art. Auch wenn sie vielleicht nicht so viele klicks bringen wie die pos der kardashians.👍
  • Avalon 18.02.2020 13:43
    Highlight Highlight Hab u.a. Signal, Telegram, Threema installiert und stelle bei allen Apps fest, dass immer mehr Freunde und Bekannte sich anmelden.
    Meine beruflichen Chats sind mittlerweile alle entweder auf Threema oder Signal. Die Fr. 3.- bei Threema waren noch nie wirklich ein Hindernis.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.02.2020 12:33
    Highlight Highlight "Er hat das kryptografische Verfahren hinter WhatsApp entwickelt und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (noch vor Apples Umsetzung mit iMessage) massentauglich gemacht."

    Kann man das umschreiben? Es ist so: Facebook hat für Whatsapp die E2E-Verschlüsselung ganz einfach von Signal übernommen. Das liest sich sonst ja so, als ob Rosenfeld die Verschlüsselung extra für Whatsapp entwickelt hätte, was nicht der Fall ist. Whatsapp ist nämlich noch nicht einmal vier Jahre lang verschlüsselt. Diese wurde erst irgendwann im 2. Quartal 2016 eingeführt. Das war sogar lange nach Apple's iMessage.
    • @schurt3r 18.02.2020 12:53
      Highlight Highlight Ja, natürlich. Habs umformuliert/korrigiert.
      Danke für das Feedback!
  • Der Buchstabe I 18.02.2020 12:28
    Highlight Highlight An Facebook verkaufen und sich dann wundern, dass Datenschutzrichtlinien umgangen werden. Momol, das ist gar nicht dämlich und scheinheilig.
    Benutzer Bild
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.02.2020 12:23
    Highlight Highlight Acton ist definitiv kein Held, schon gar kein Robin Hood. Er wollte ja 2009 unbedingt, ich wiederhole, unbedingt mit Koum zu Facebook. Facebook wollte die beiden aber gar nicht einstellen. Ironie der Geschichte, mit dem Kauf von Whatsapp kamen dann die beiden über den Umweg zu Facebook. Acton verliess Facebook erst im September 2017, dreieinhalb Jahre nach der Übernahme von Whatsapp. Zuvor war er mit Koum schon bei Ernst&Young und Yahoo. 🙄
    Dass er bei Signal einstieg, missfällt mir noch heute. Das kann nichts gutes heissen. Man kann nur hoffen, dass sich Rosenfeld treu bleibt...
  • Blackfoxx 18.02.2020 11:14
    Highlight Highlight Das wird schwer. Es gibt genug andere Anbieter mit viel besserer Verschlüsselung als Whatsapp. Aber die App hat sich so fest in die Smartphones verankert, dass diese fast als Standard gilt.
    Einzige Möglichkeit wird sein, wenn Whatsapp es schafft, ihre eigene App mit Werbung vollzustopfen, dass der User beim Benutzen beeinträchtigt wird.
    Dann wird nach der zweitbesten App gesucht.
    • @schurt3r 18.02.2020 11:44
      Highlight Highlight Bin neugierig: Welche Apps mit «viel besserer Verschlüsselung» meinst du?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.02.2020 12:38
      Highlight Highlight Nein, die E2E-Verschlüsselung von Whatsapp ist so gut wie die von Signal - und das ist im Bereich der Messenger aktuell die beste und Open Source dazu.
      Das Problem von Whatsapp ist die App selbst, die nämlich sämtliche Daten, Chats und Fotos unverschlüsselt auf dem Gerät ablegt. Whatsapp kann jederzeit von Facebook ausgelesen werden. Somit besteht zwar gegen aussen eine Verschlüsselung für die Übertragung, auf den Endgeräten liegen aber alle Daten offen.
      Whatsapp ist ein Pseudostandard, der weder in Asien noch in den USA besonders bedeutend ist. Hauptsächlich Europäer spinnen drauf. But why?
    • Mr.President 18.02.2020 13:22
      Highlight Highlight One and only: t e l e g r a m !
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pachyderm 18.02.2020 10:51
    Highlight Highlight Ich habe Signal seit bald zwei Jahren, von Whatsapp bin ich seit einem halben Jahr komplett weg - und das funktioniert prima. Wer mich erreichen will, erreicht mich, spamige Gruppenchats nicht mehr. :D

    Wobei ich das Gefühl habe, dass Signal in den letzten Monaten deutlich instabiler geworden ist, daran müssen sie unbedingt arbeiten wenn sie Whatsapp überflügeln wollen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.02.2020 13:13
      Highlight Highlight Was genau hast du denn als instabil empfunden? Wahrscheinlich liegt das eher an deinem Smartphone. Hast du Stock-Android?
    • Pachyderm 18.02.2020 17:40
      Highlight Highlight Ich nutze es auf iOS und OS X, zwischendurch hatte ich auch kurz eine Version auf Android am laufen (auf einem Nokia, das ist glaub ich recht stockig, oder?).

      Mit instabil meine ich dass ich in den letzten Monaten durchaus sync-Probleme erlebt habe (Nachrichten kommen nur auf einem Gerät an), einmal hatte ich so starke Probleme mit den Notifications / Badge, die nur eine komplette Neuinstallation der App lösen konnte (wobei man da dann die Gruppen „verliert“, bis wieder wer was schreibt), in letzter Zeit hält es die Scrollposition in der Konversation schlecht...
  • Anna Lyse 18.02.2020 10:45
    Highlight Highlight Solange das Verkaufsargument "Datenschutz" ist, kriegst Du keine Milliarden von Nutzern. Eine neue Kommunikations-App fliegt nur, wenn sie besser ist (Bedienung, Funktionen) als diejenige, die bisher benutzt wird. Datenschutz alleine ist momentan eine Marginalie statt ein Hygienefaktor.
    • Nora Flückiger 18.02.2020 12:02
      Highlight Highlight Signal ist schon heute grösstenteils gleich wie WhatsApp, mit dem Unterschied dass Signal Open Source ist und wirklich Sinnvolle Einstellungen gegenüber WA bietet.
    • Anna Lyse 18.02.2020 12:17
      Highlight Highlight Das ist das Problem, Nora. Wegen "grösstenteils gleich" wechsle ich (und alle anderen) nicht. Ich wechsle wegen "besser" oder sogar "viel besser". Ich ist mir leider nicht vergönnt, eine Nerdin zu sein, die sich mit Open Source rumschlagen kann.
    • Nora Flückiger 18.02.2020 12:51
      Highlight Highlight Lade dir die App runter, und schau sie dir an! Du wirst kaum unterschiede finden, ausser halt dass Signal in Sachen Sicherheit dem grüner Spionagemessenger haushoch überlegen ist! Und was ist schon eine App mehr auf dem Smartphone?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Musta Makkara 18.02.2020 10:17
    Highlight Highlight Jetzt nur noch den Watson Whatsapp Sharing button ersetzen, und die durch die einbrechenden Klickzahlen entgangenen Werbeeinnahmen durch die noch zu gründende AZ Stiftung zur Förderung des freien Internets kompensieren lassen, und ich bin happy.
    • The Destiny // Team Telegram 18.02.2020 11:32
      Highlight Highlight Wie wenn man einen Artikel ohne sharing Button nicht teilen könnte...
  • gurgelipeter 18.02.2020 10:01
    Highlight Highlight Ich habe WhatsApp vor ca 6 Mt. gelöscht. Wenn ich jemandem erklären muss, dass ich das nicht nutze, dann verstehen die Leute das nicht. Die meinen ich sei ein paranoider Freak, alternativ bis zum geht nicht mehr. Das Nichtwissen, die Naivität ist einfach krass. Warum hängen die Leute nicht gleich ihre Telefonnummer und all ihre Kinderfotos etc. an die Decke im Hauptbahnhof? Ach ja, könnte ja jemand sehen....
  • Flexon 18.02.2020 09:58
    Highlight Highlight Welche Daten kann WhatsApp eigentlich verwerten? Die Chats sind ja verschlüsselt... Metadaten?
    • Truth Bot 18.02.2020 10:07
      Highlight Highlight Metadaten und vor Allem das Adressbuch.
    • The Destiny // Team Telegram 18.02.2020 11:34
      Highlight Highlight Wenn du das Backup in die Cloud machst, dann geht alles unverschlüsselt auf US Server.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.02.2020 12:55
      Highlight Highlight Nochmals: E2E-Verschlüsselung heisst, dass die Übertragung von einem Endgerät zum anderen verschlüsselt ist. Auf den Endgeräten liegen die Daten unverschlüsselt vor. Facebook kann somit jederzeit über die App selbst Daten auslesen. Hinzu kommt, dass Facebook proprietäre Server betreibt und dort sehr viele Metadaten speichert. Wer wann wo an wen was verschickt hat. Auch ist nicht klar, ob Facebook auf den Servern die E2E-Verschlüsselung aushebelt. Das ist absolut möglich. Man muss dem Dienstanbieter vertrauen.

      Facebook ist der Dienstanbieter von Whatsapp. Ist Facebook vertrauenswürdig? Kaum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • joe 18.02.2020 09:49
    Highlight Highlight Was nützt mir die beste und sicherste Messenger App, wenn alle anderen es nicht installieren.
    Das aufgeschrei betreffend Datenschutz ist immer wieder gross. Aber sobald Datenschutz zu Einschränkungen führt nimt man es wieder in Kauf.
    • Nora Flückiger 18.02.2020 12:13
      Highlight Highlight Also wenn jeder meiner Kontakte die ich zu Signal gebracht, habe nur einen weiteren dazu bringen würde Signal zu benützen. Und jeder weitere ebenfalls einen neuen Kontakt bringen würde, wäre das leidige Thema WhatsApp schon lange gestorben. Aber die Leute heutzutage, können nicht mehr miteinander sprechen und jemanden von einer wirklich guten App überzeugen. Und wenn einer per Zufall den Messenger Signal installiert, seine Kontakte damit synchronisiert und nur 1 bestehenden Kontakt sieht ist die App in 2 Stunden wieder deinstalliert.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.02.2020 13:17
      Highlight Highlight Man muss eigentlich niemanden überzeugen, sondern bietet den Leuten die Kontaktmöglichkeiten an. Signal, Threema, SMS. Wer sich nicht überwinden kann, eine der vorhandenen Optionen zu verwenden, ist es nicht wert, meine Zeit zu verschwenden und meine Aufmerksamkeit zu geniessen.

      Aber ich weiss, du hast Angst, fallengelassen zu werden.
  • MadPad 18.02.2020 08:52
    Highlight Highlight "Zunächst einmal müssen die Signal-Entwickler einen der wenigen (und vermutlich grössten) technischen Nachteile beseitigen, den ihre App derzeit noch aufweist: die Identifizierung der Nutzer anhand ihrer eigenen Handynummer."

    What about Threema? Kann dieser schon seit Anfang an.
    • @schurt3r 18.02.2020 09:07
      Highlight Highlight Ja, nutze Threema regelmässig.

      Der deutsche Bürgerrechtler Patrick Breyer (Piratenpartei) warnte nach dem Crypto-Leak:

      «Jetzt sollte jeder wissen, dass Unternehmenswerbung mit Verschlüsselung nicht zu trauen ist, solange der Code nicht quelloffen und unabhängiger
      Überprüfung zugänglich ist. Wirksame Verschlüsselung ist kein Geschäftsgeheimnis. Statt Unternehmen wie ProtonMail, Threema oder Signal zu vertrauen, sollten wir auf transparente Verschlüsselung von Produkten wie VeraCrypt, GnuPG oder Matrix setzen.»

      Immerhin gibts bei Threema meines Wissens unabhängige Code-Audits.
    • NotWhatYouExpect 18.02.2020 09:26
      Highlight Highlight Ja Matrix wäre toll :) aber ist zurzeit einfach noch nicht zu empfehlen für "normale" Nutzer. Da funktioniert zu vieles noch nicht Intuitiv beim Riot Client.

      Auch die Server verwaltung ist noch alles andere als benutzerfreundlich. Jedoch benutzten wir es nun schon seit gut einem Jahr auf der Arbeit.
    • My Senf 18.02.2020 09:40
      Highlight Highlight Versuch mal das Argument bei der Firma Threema ins Spiel zu bringen (mit dem Risiko, dass es Schurter nicht gefällt).
      Wenn man sich die Struktur und den Werdegang der Firma anschaut, sorry aber da hab ich absolut kein Vertrauen meine Daten herzugeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 18.02.2020 08:36
    Highlight Highlight Da bin ich pessimistisch: es sind schon länger Alternativen mit grösserem Funktionsumfang (Telegram) und Fokus auf Datenschutz (Threema) verfügbar.

    Die haben auch eine grössere Anzahl Nutzer, aber Otto Normaluser interessiert sich nicht für Datenschutz und er ist ein Herdentier.
    • @schurt3r 18.02.2020 09:09
      Highlight Highlight Trotzdem schadet es nicht, die Signal-App auf dem eigenen Smartphone zu installieren. Vielleicht geschehen noch Zeichen und Wunder ;-)
    • My Senf 18.02.2020 09:37
      Highlight Highlight Genau Schurter.
      Wichtig dabei ist jedoch WhatsApp zu löschen, sonst „nützts“ nix!
      Ich lebe seit 5j WhatsApp frei und glücklich 😀
      Wer was von mir will, weiss wie er/sie mich erreichen kann.
    • Madison Pierce 18.02.2020 09:53
      Highlight Highlight Das stimmt natürlich. Kostet ja nichts und Speicher hat man meist genug.

      Weiss übrigens jemand, ob Telegram wirklich an Popularität gewinnt in der Schweiz oder ob das nur bei meinen Kontakten so ist? Die letzten Wochen habe ich recht viele "XY verwendet jetzt Telegram"-Nachrichten erhalten. Darunter auch von Leuten, von denen ich es nicht erwartet hätte.
  • Name_nicht_relevant 18.02.2020 08:29
    Highlight Highlight Was nützt eine App, die niemand benutzt? Am Ende haben viele WhatsApp weil viele diese nutzen. Dies muss Singnal, Threema ect. leider auch hinnehmen.
    • @schurt3r 18.02.2020 09:11
      Highlight Highlight Das ist ein Nullargument.

      Niemand nutzt Signal, weil es niemand installiert hat? 🤔

      Ich habe die Signal-App installiert und versuche von Zeit zu Zeit, sie zu verwenden.
    • @schurt3r 18.02.2020 11:48
      Highlight Highlight @SwissWitchBitch

      Ja, ich freue mich jedes Mal, wenn eine(r) meiner Kontakte die Signal-App installiert hat 😌
  • KenGuru 18.02.2020 08:19
    Highlight Highlight Solange die User nicht verstehen, dass sie gar nicht die Kunden sondern das Produkt sind, hat gar niemand das Interesse zu einer anderen App zu wechseln. Mit Threema gibt es bereits heute eine sichere, günstige und benutzerfreundliche Alternative.
  • Kaspar Floigen 18.02.2020 08:11
    Highlight Highlight Ich habe seit Jahren Signal installiert. Es hat keine Nachteile es einfach mal installiert zu haben, da man es auch alle SMS (für die paar Mal, wenn man die doch braucht) über die App laufen lassen kann und bei denen Kontakten, die dann auch Signal haben, sind die Nachrichten direkt verschlüsselt.
  • Weisser Mann 18.02.2020 08:08
    Highlight Highlight Viele in meinem Bekanntenkreis, die noch Whatsapp nutzen sind auch resigniert. Nach dem Prinzip, die haben eh schon all meine Daten oder dann kriegen sie sie halt von irgendwo anders. Also warum noch wechseln.
    Auf eine gewisse Art stimmt das auch. Wenn ein Kollege sich auf Whatsapp anmeldet, den Zugriff auf das Telefonbuch gewährt, hat Whatsapp schonmal wieder einen haufen Namen und Nummern und wenn der Nutzer noch gewissenhaft die Adressen, Geburtstage und Bilder im Kontaktbuch gespeichert hat, dann noch mehr. Dazu haben sie dann die Daten noch in einer Cloud.
    • @schurt3r 18.02.2020 09:12
      Highlight Highlight Aufgeben ist keine Option! :)
    • NotWhatYouExpect 18.02.2020 09:28
      Highlight Highlight @schurt3r: Eventuell macht Ihr mal so ein kleines Tutorial hier um zu erklären wie Signal funktioniert? Sowie Vor/Nachteile Damit man diesen Artikeln dann verlinken kann?
    • @schurt3r 18.02.2020 11:48
      Highlight Highlight Guter Vorschlag, danke!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Out of Order 18.02.2020 07:41
    Highlight Highlight Für alle die nun mit Aussagen wie «er hat uns schon einmal verkauft» daherkommen:

    Brian war 20% Teilhaber von WhatsApp und hatte möglicherweise beim Verkauf überhaupt nichts mitzuentscheiden. Wir wissen es schlichtweg nicht.
    Er engagiert sich und investiert seit Jahren bei Signal. Auch kritisiert er immer wieder die Datenproblematik und Facebook.
  • Vesparianer 18.02.2020 07:20
    Highlight Highlight Mit threema ist schon ersichtlich, wie schwer es eine neue Chatapp haben könnte. Gut, dass sich dem Thema jemand mit Schlagkraft annimmt.
    • Nora Flückiger 18.02.2020 12:23
      Highlight Highlight Wie gesagt der grösste Nachteil von Threema sind die einmaligen Kosten.
  • Einstürzende_Altbauten * 18.02.2020 07:16
    Highlight Highlight Ich habe eine Verständnisfrage, vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen: Ich verwende zB. Threema, Telegram und Discord - verwenden/teilen diese Apps meine Daten? wäre der Nutzen, auf Signal umzusteigen, dass niemand an meine verschlüsselten Daten kommt? Danke für Antworten.
    • Out of Order 18.02.2020 07:32
      Highlight Highlight Datenschutzerklärung der Apps mit einer Portion Skepsis gelesen und hinterfragt?
    • Kiro Striked 18.02.2020 07:55
      Highlight Highlight Es geht hier weniger um die "Daten" im Sinne von "Dein Username ist Einstürzende_Altbauten *" Sondern um das was du chattest, das kann auf Discord und Telegram ausgelesen werden, da es im Normalen Chat nicht End-to-End verschlüsselt wird und auf Ihren Servern liegt.

      Telegram im "Secure Chat" ist sehr sicher. Das muss man aber von Hand und pro Person eingeben.

      Signal hat IMMER End-to-End Also bevor die Nachrichten rausgehen werden sie verschlüsselt, so dass nur die App des Empfängers die Nachricht entschlüsseln kann.
    • Kaspar Floigen 18.02.2020 08:14
      Highlight Highlight Threema und Telegram behaupten sie seien sicher verschlüsselt ohne Hintertüren (bei Discord weiss man es nicht). Beide lassen aber keine Einsicht auf den Source-Code zu (lasse mich da gerne korrigieren, falls das nicht mehr stimmt) und spätestens seit der Crypto AG wissen wir jetzt, dass man Niemandem vertrauen darf. Der Signal Code hingegen ist öffentlich zugänglich und deshalb unabhängig getestet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phonseli 18.02.2020 07:15
    Highlight Highlight Warum soll ich jemandem glauben, der mich schon einmal verkauft hat?

    • Out of Order 18.02.2020 07:36
      Highlight Highlight Wir kennen alle die Beweggründe und Umstände für den Verkauf von damals nicht. Brian war Minderheitsinhaber von WhatsApp und hatte möglicherweise überhaupt nicht viel mitzuentscheiden.
    • NotWhatYouExpect 18.02.2020 08:48
      Highlight Highlight Da hast du recht. Aber auch Menschen können sich ändern. Sowie kann man eventuell einer Community trauen die den Quellcode im Auge behält und Bugfixes macht.

      https://github.com/signalapp

      Um zu überprüfen ob die App im AppStore mit der vom Quellcode übereinstimmt gibt es dazu eine Anleitung (Zumindest unter Android geht das): https://github.com/signalapp/Signal-Android/blob/master/ReproducibleBuilds.md


    • eightball 19.02.2020 00:53
      Highlight Highlight Danke NotWhatYouExpect. Genau das von dir Erklärte ist ein sehr wichtiger Punkt. In kurz: "Ein guter Verschlüsselungscode ist quelloffen und transparent und wird durch eine möglichst grosse Community stets analysiert und getestet. Bloss der Schlüssel hat geheim zu sein."
  • THEOne 18.02.2020 07:14
    Highlight Highlight ich frage mich eh schon, wofür es noch geheimdienste braucht, die user (auch die bösen) geben ja eh alles freiwillig preis auf socislmedia etc. und scheren sich ein dreck um datenschutz.
    in china hat man sogar ein belohnungs/bestrafungsprinzip eingeführt. je mehr oder weniger du von dir preis gibst, desto mehr oder weniger ehre erhältst du...
    bis hin zu bestrafungen wenn du nicht spurst.
    wie in einem videogame.....
    • Nora Flückiger 18.02.2020 12:31
      Highlight Highlight Glaub mir, die sogenannten bösen wissen mit welchen Apps sie kommunizieren müssen!
  • DerRaucher 18.02.2020 07:14
    Highlight Highlight Der Krieg ist jetzt schon verloren. Es gibt schon x Messenger die besser als Whatsapp sind. Durchgesetzt hat sich trotzdem nie eine. Und warum? Weil die Menschen zu bequem sind um zu wechseln. Whatsapp hat sich so in den Smartphones verankert, das den Ensnutzern alles egal ist.
  • Merida 18.02.2020 07:05
    Highlight Highlight Gute Sache wenn die Finanzierung über die Stiftung reicht. Ansonsten werden sie irgendwann auch irgendwie Geld verdienen müssen mit Daten oder Werbung.
  • Passierschein A38 18.02.2020 07:05
    Highlight Highlight Warum schaffen es die Mobilfunkanbieter nicht, einen unabhängigen echten SMS-Nachfolger zu entwickeln?
    • Drizz h 18.02.2020 07:40
      Highlight Highlight Als ob SMS sicher war...😅
    • dä dingsbums 18.02.2020 07:50
      Highlight Highlight Gibt es:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Rich_Communication_Services

      Interessiert niemanden.

    • Leachim 18.02.2020 08:04
      Highlight Highlight Das gibt es, er heisst RCS. Er wäre für Whatsapp wohl sehr unangenehm, weil jedes Handy ihn übers Betriebssystem hätte.
      Vermutlich läuft da im Hintergrund einiges, damit das nicht passiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 18.02.2020 07:03
    Highlight Highlight Ich habe endlich geschafft, dass all meine Freunde und Bekannten, Arbeitskollegen Telegram nutzen und jetzt kommt der mit Signal. Naja auch gut, bin dabei 😁

    Sollange es nicht Facebook ist, ist alles gut.
  • ingmarbergman 18.02.2020 06:48
    Highlight Highlight Sehr scheinheilig. Wenn er wirklich an die Nutzer gedacht hätte, dann hätte er nicht an Facebook verkauft.
    Aber da waren die Milliarden wohl interessanter als Datenschutz.
    • dä dingsbums 18.02.2020 07:51
      Highlight Highlight Ganz ehrlich, hättest Du nicht verkauft?
    • no-Name 18.02.2020 08:39
      Highlight Highlight Du würdest staunen welche deiner Prinzipien du selbst für 19 Milliarden aufgeben würdest. 9 Milliarden davon in Bar und sofort Zugänglich.

      Das sind Beträge jenseits der Vorstellungskraft!

      Ein Dreissigfaches des Vermögens der Rolling Stones.

      Mit 19 Milliarden kannst du die Auslandsverschuldung der Europäischen Union komplett tilgen. Und bist immer noch Multimilliardär.

      Die Auslandsverschuldung der USA kannst du auch tilgen, bleibt aber nur etwas mehr als eine Milliarde übrig...

      Wer behauptet, er würde nicht schwach werden, macht sich selber etwas vor. Ein Urteil ist schnell gefällt.
    • qolume 18.02.2020 09:37
      Highlight Highlight Haha, Auslandsverschuldung tilgen... Da fehlen noch 3 Nullen hinten dran...
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  • wasps 18.02.2020 06:47
    Highlight Highlight Als ob der Datenschutz heute die Massen beschäftigen würde. Das Thema ist dem Durchschnittsheini mehr oder weniger egal. Und wer glaubt, die Beiden würden die Datenflut nicht nutzen, soll weiter träumen. Das ist pures Gold.
  • dä dingsbums 18.02.2020 06:47
    Highlight Highlight Datenschutz interessiert die grosse Mehrheit nicht im Geringsten. Wo kämen sonst Milliarden von Facebook, Instagram und Whatsapp user her?

    Ich habe nur gerade einen Kumpel von Threema überzeugen können. Der Rest hat kein Problem mit Whatsapp.
    • Passierschein A38 18.02.2020 07:03
      Highlight Highlight Geht mir auch so! Brave new world! Wo das hinführt, zeigt uns China gerade... Klar, das ist die Extremform, aber ich will das nicht mal ansatzweise!
    • Merida 18.02.2020 07:09
      Highlight Highlight Ich nutze Whatsapp auch nur, weil es "alle" haben.
      Je nach Person Nutze ich auch Threema und Apples eigene Message App.
      Andere aus der Gewohnheit zu zerren ist fast unmöglich.
      Vielleicht kippts ja mit Signal und "alle" nutzen dann das 🤔
    • Playboy51 18.02.2020 08:24
      Highlight Highlight Threema ist der hammer, aber niemand will es mitnutzen. Wie geht das, zu kompliziert etc. etc. und ich bin alleine im Threema.
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  • 3,2,1... vorbei 18.02.2020 06:44
    Highlight Highlight Und was passiert, wenn sie es tatsächlich hinbekommen dass Signal ein sehr erfolgreiche App weird?!
    Richtig: irgend ein Unternehmen kauft es ab. Aber ich kann es ja mal installieren.
    • Nora Flückiger 18.02.2020 12:40
      Highlight Highlight In den nächsten 5 Jahren wird keine neue Nummer 1 oder 2 geboren!
  • Bouben17 18.02.2020 06:42
    Highlight Highlight Klingt sehr vielversprechend :) Aber ich denke dass vielen Menschen der Datenschutz einfach zu unwichtig ist und niemals ohne all die Facebook Apps (WhatsApp/Instagram/Snapchat) auskommen.
    • Fastadi 18.02.2020 06:56
      Highlight Highlight Snapchat ist eigenständig..
    • Bouben17 18.02.2020 07:05
      Highlight Highlight Stimmt :) danke für deinen Input^^
  • HPOfficejet3650 18.02.2020 06:38
    Highlight Highlight Threema jünger in 3...2....1...
  • Troll Watson 18.02.2020 06:32
    Highlight Highlight Das predige ich schon seit Ewigkeiten, jedoch stosse ich da oft auf totale Ignoranz. "Mach doch Whatsapp", obwohl ich klar erläutert habe, weshalb man sich weit davon distanzieren sollte.
    Den Menschen ist wohl einfach nicht mehr zu helfen.
    • 8Ball 18.02.2020 07:08
      Highlight Highlight Ich habe kein whatsapp, schreibe per sms. Das erste Argument immer whatsapp kostet aber nichts! Sms kostet seit 12 jahren ca. auch nichts mehr, aber egal...
      Nicht unterkriegen lassen, du bist nicht alleine!
    • Passierschein A38 18.02.2020 07:10
      Highlight Highlight Wenn mich jemand fragt, warum ich kein WhatsApp habe, dann sage ich „zu teuer!“
      Dann kommt immer die Antwort, es sei doch gratis...
    • HAL1 18.02.2020 20:46
      Highlight Highlight Gib nicht auf. Du kämpfst gegen Faulheit nicht gegen Dummheit. Faulheit kann überwunden werden💪.
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Anonymous zerlegt Schweizer Sektenführer nach Strich und Faden

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