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Galaxy Z Fold 3 und Z Flip 3: Falt-Handys werden langsam günstiger.
Galaxy Z Fold 3 und Z Flip 3: Falt-Handys werden langsam günstiger.
bild: samsung

Angriff der Falt-Smartphones: Samsung will es wissen und lanciert gleich zwei neue Modelle

Samsung präsentiert seine neuen Galaxy-Geräte: Nebst Smartphones kommen auch neue Kopfhörer und eine Smartwatch. Die wichtigsten Infos im Überblick.
11.08.2021, 16:0012.08.2021, 17:06

Samsung glaubt unbeirrt an die Zukunft faltbarer Smartphones und stellte am Mittwoch das Galaxy Z Fold 3 und das Galaxy Z Flip 3 vor. Zwei faltbare Geräte, die das Rad nicht neu erfinden, sich aber deutlich unterscheiden und gänzlich unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Gegenüber den Vorgängern hat Samsung die Preise um mehrere Hundert Franken gesenkt, um die dritte Generation näher an den Massenmarkt zu bringen.

An der Zubehör-Front ergänzen die Kopfhörer Galaxy Buds 2 und die Galaxy Watch 4 das wachsende Galaxy-Universum. Aber dazu später mehr.

Alle Infos zum Galaxy-Unpacked-Event in 10 Minuten zusammengefasst

Galaxy Z Fold 3

Das faltbare Galaxy Z Fold 3 kann neu auch mit einem Stift bedient werden.
Das faltbare Galaxy Z Fold 3 kann neu auch mit einem Stift bedient werden.
bild: samsung

Das Galaxy Z Fold ist das Flaggschiff unter den faltbaren Smartphones: hochwertiges Display, flinker Prozessor, massig Speicher, gute Kamera – so weit, so erwartbar. Optisch ist es kaum vom Vorgänger zu unterscheiden. Zugeklappt hat man weiterhin ein langgestrecktes, 6,2 Zoll grosses AMOLED-Display vor sich, aufgeklappt erhält man ein kleines Tablet mit 7,6-Zoll-Diagonale. Technisch sind beide Displays mit hoher Bildwiederholrate (neu bis 120Hz) auf der Höhe der Zeit. Front- und Rückseite bestehen aus Gorilla Glass Victus. Im Vergleich zum älteren Gorilla Glass 6 soll die Victus-Generation deutlich stabiler sein.

Das Display  auf der Aussenseite ist 6,2 Zoll gross.
Das Display auf der Aussenseite ist 6,2 Zoll gross.
bild: samsung

Eine Neuheit ist die Under-Display-Kamera im grossen Display auf der Innenseite. Obwohl sie eigentlich versteckt sein soll, ist sie trotzdem noch gut sichtbar (siehe Slideshow). Grundsätzlich scheinen Haupt- und Selfiekamera aber sehr ansehnliche Fotos zu schiessen, wie ein erster kurzer Hands-on-Test zeigt.

Laut Samsung ist das Fold 3 vor allem robuster als die Vorgänger und es soll das erste wasserdichte, faltbare Smartphone sein. Samsung betont zudem, dass man die Software weiter für Multitasking optimiert habe. Wie gewohnt können mehrere Apps gleichzeitig dargestellt und Inhalte zwischen ihnen verschoben werden. Neu gibt es eine angeheftete Taskleiste, über die man häufig genutzte Apps und Funktionen jederzeit schnell erreicht.

Die für manche vielleicht wichtigste Neuerung ist die Unterstützung für den S Pen (Pro). Das Fold 3 kann also neu optional mit einem digitalen Stift bedient werden. Dies bietet sich bei einem Smartphone, das zu einem Tablet aufgefaltet werden kann, geradezu an. Ein kurzer erster Test zeigt, dass das Schreiben mit dem S Pen sehr gut funktioniert.

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Das Galaxy Z Fold 3 in Bildern
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Da das Design praktisch unverändert bleibt, ist auch die Neuauflage in zugeklappter Form eine klobige Angelegenheit. An der dicksten Stelle beim Scharnier misst es 16 mm, also rund das Doppelte eines normalen Smartphones. Dieses Manko lässt sich mit der aktuellen Technologie wohl nur schwer aus der Welt schaffen. Das Scharnier soll übrigens 200'000 Klappvorgänge überdauern, was 100 Klappvorgängen pro Tag in einem Zeitraum von fünf Jahren entspricht. Das Gewicht wurde gegenüber dem Vorgänger leicht von 282 auf 271 Gramm reduziert.

Insgesamt ist das Galaxy Z Fold 3 gewiss keine Revolution, aber Samsung scheint mehrere Mankos der Vorgänger ausgemerzt zu haben: Es ist robuster, wasserfest, mit Stift nutzbar und günstiger als die Vorgänger.

Das neue Foldable richtet sich an User, die zuvor ein Galaxy Note hatten. Es kann ab sofort vorbestellt werden und ist ab dem 27. August 2021 im Verkauf. Die offiziellen Preise starten ab 1799 Franken. Damit ist es 200 Franken günstiger als das Fold 2 und 300 Franken günstiger als die erste Generation.

Galaxy Z Flip 3

bild: samsung

Das aufklappbare Galaxy Z Flip 3 ist quasi das moderne Pendant zu den früheren Klapp-Handys. Zusammengeklappt ist es äusserst handlich, aufgeklappt bietet es ein grosses 6,7-Zoll-Amoled-Display (120 Hz). Das kleine Cover-Display auf der Aussenseite ist neu 1,9 statt 1,1 Zoll gross. Was nach wenig klingt, macht einen grossen Unterschied, effektiv ist es viermal grösser als beim Vorgänger. Das Cover-Display ist so für das Anzeigen wichtiger Informationen und neuer Benachrichtigungen deutlich besser geeignet. Auch Funktionen wie Musikwiedergabe, Wecker stellen etc. lassen sich darüber steuern.

Das Öffnen und Schliessen geht sehr leicht von der Hand.
Das Öffnen und Schliessen geht sehr leicht von der Hand.
bild: samsung

Das Flip 3 hat den gleichen Prozessor (Snapdragon 888) wie das Fold 3, aber «nur» 8 GB RAM und wahlweise 128 oder 256 GB Speicher (nicht erweiterbar). Wie beim Fold 3 soll es dank Gorilla Glass Victus einen hohen Schutz gegen Kratzer und Stösse bieten und wasserdicht sein. Der Akku ist mit einer Kapazität von 3300 mAh weiterhin eher schwach auf der Brust. Das Gewicht bleibt unverändert bei 183 Gramm.

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Das Galaxy Z Flip 3
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Während sich das Fold 3 primär an Business-Kundinnen und -Kunden richtet, ist das Flip 3 ein teures Lifestyle-Handy, das gleich in sieben verschiedenen Farben erscheint. Es kann ab sofort ab 1049 Franken vorbestellt werden. Zum Vergleich: Das erste Galaxy Z Flip schlug noch mit 1400 bis 1500 Franken zu Buche. Verkaufsstart für das neue Z Flip 3 ist der 27. August.

Z Flip 3 und Z Fold 3 im Video

Galaxy Buds 2

bild: samsung

Die Galaxy Buds 2 sind die neuesten In-Ear-Kopfhörer der Südkoreaner, die in den Farben White, Black, Olive Green und Lavender zeitgleich mit den neuen Galaxy-Smartphones erscheinen. Das Design erinnert an die bereits verfügbaren Galaxy Buds Pro.

Die neuen Galaxy Buds 2 kommen mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC), Touch- und optionaler Sprachsteuerung sowie einer Akkulaufzeit von bis zu 29 Stunden bei Musikwiedergabe ohne Geräuschunterdrückung. Ansonsten ist Bluetooth 5.2 an Bord und das Ladecase mit USB-C-Anschluss unterstützt kabelloses Laden.

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Galaxy Buds 2
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Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) der Galaxy Buds 2 liegt bei 169 Franken. Verkaufsstart ist der 27. August 2021.

Galaxy Watch 4 und Galaxy Watch 4 Classic

Galaxy Watch 4 Classic.
Galaxy Watch 4 Classic.
bild: samsung

Mit der Galaxy Watch 4 (Classic) schickt Samsung seine neuste Smartwatch ins Rennen. Nutzerinnen und Nutzer können mit der Uhr ihren Blutdruck überwachen, einen unregelmässigen Herzschlag erkennen und ihren Sauerstoffgehalt im Blut messen. Neu ist die BMI-Funktion: Innert weniger Sekunden lasse sich der Muskel-, Fett- und Wasseranteil im Körper bestimmen. Das geschehe mit einer Genauigkeit von 94 Prozent, verspricht Samsung.

Neu kommt als Betriebssystem Googles Wear OS zum Zug, allerdings mit Samsungs One UI Watch 3.5 als angepasste Benutzeroberfläche. Der Wechsel von Tizen zu Googles Smartwatch-Bertriebssystem erhöht primär die App-Auswahl auf einen Schlag. Brandneu ist auch der Prozessor, ein Samsung-eigener Exynos W920-Chip. Der soll nicht nur deutlich mehr Leistung bieten, sondern auch die Akkulaufzeit verlängern und eine schlankere Bauform ermöglichen.

Technisch ähneln sich Galaxy Watch 4 und Galaxy Watch 4 Classic, wobei das etwas grössere Classic-Modell über eine zusätzliche drehbare Lünette für eine vereinfachte Bedienung verfügt. Beide Modelle kommen in je zwei Grössen und mehreren Farben.

Samsung Galaxy Watch 4 (Classic)

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Samsung Galaxy Watch 4 (Classic)
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Die neue Galaxy Watch ist wasserdicht und gefunkt wird über Bluetooth, WLAN, NFC und gegen Aufpreis via LTE.

Die Preise beginnen ab 269 Franken und enden bei 449 Franken für das Topmodell Galaxy Watch 4 Classic mit LTE. Auch Watch 4 und Watch 4 Classic sind ab dem 27. August im Verkauf.

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Der Vorgänger: Samsung Galaxy Z Fold 2

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Samsung Galaxy Z Fold 2
quelle: watson
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Wir konfrontieren einen 16-jährigen mit einem Tastenhandy

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