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ARCHIVBILD ZUR STRAFANZEIGE GEGEN SWISSCOM WEGEN ROAMING-GEBUEHREN --- The Swisscom logo pictured in a Swisscom Shop of the telecommunications provider Swisscom AG on Bubenbergplatz Square in Bern, Switzerland, on July 2, 2015. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Die Swisscom hat in einem Netztest ausserordentlich gut abgeschnitten. Bild: KEYSTONE

Handynetz der Swisscom auf Platz drei in Europa



Das Handynetz der Swisscom ist das drittbeste in Europa. An der Spitze liegen der schwedische Telekomkonzern Telia vor Vodafone in den Niederlanden, wie aus einem Netztest des Fachmagazins «Connect» und des deutschen Netztestspezialisten Umlaut hervorgeht.

Der am Dienstag veröffentlichte Test beurteilt Qualität und Leistung von 94 europäischen Mobilfunkanbietern aus 28 Ländern. Dabei wurden die Daten von hunderten populären Apps ausgewertet, welche diese im Hintergrund während der Smartphone-Nutzung gesammelt hatten.

Dabei flossen Parameter wie die Mobilfunk-Technologie der Verbindung und die Datenraten von Downloads sowie die Latenzzeit in die Ergebnisse ein, sofern die App-Nutzer dieser anonymen Datenerhebung vorher zugestimmt hatten. Die Daten wurden zwischen dem 14. Oktober 2019 und dem 29. März 2020 erfasst.

Sunrise auf Platz 15, Salt auf Platz 47

Gemäss dieser Auswertung hat Telia die höchsten Datenraten, während die Swisscom und Vodafone Niederlande sich hier Platz zwei teilen. Bei der Breitbandabdeckung liegt die Swisscom ebenfalls auf dem zweiten Platz hinter Vodafone Niederlande und vor Telia. Dagegen ist die Reaktionszeit des Swisscom-Handynetzes die langsamste der Top-3. Allerdings müsse betont werden, «dass der Wettkampf in der Spitzengruppe auf höchstem Niveau stattfindet», schrieb «Connect».

Sunrise liegt in dem Test auf Platz 15, Salt auf Rang 47. Insgesamt hat die Schweiz den viertbesten Mobilfunk in Europa. An der Spitze liegen die Niederlande vor Nordmazedonien und Österreich.

«Die Netze in der Schweiz schneiden insgesamt sehr gut ab», erklärte die Swisscom in einem Communiqué, warnte aber zugleich: «Aufgrund der erschwerten Rahmenbedingungen für den Netzausbau und den fehlenden Vollzugsbestimmungen für adaptive 5G-Antennen wird es jedoch schwierig werden, ein solch hohes Niveau in Zukunft zu halten.» (dab/awp/sda)

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