DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07200253 Boxes with a reimagined Amazon logo during a protest related to the recent announcement that the company Amazon will be opening one of two new headquarters in New York, New York, USA, 30 November 2018. The protest was held by students from the City University of New York who are upset with school's board for supporting the Amazon deal in the Long Island City neighborhood and how it may affect public funding of education.  EPA/JUSTIN LANE

Abgewandeltes Amazon-Logo: Der US-Online-Händler will hierzulande keine Mehrwertsteuer entrichten. Bild: EPA

Amazon schränkt Angebot für Schweizer User ein – keine US-Lieferungen mehr



Amazon.com werde ab dem 26. Dezember 2018 nicht mehr in die Schweiz liefern, berichtet der «Tages-Anzeiger». Ausgenommen seien digitale Güter wie E-Books oder Apps.

Wegen einer Gesetzesänderung stelle die US-Seite des Händlers Lieferungen in die Schweiz ein. Kunden seien verärgert.

Grund sei eine Teilrevision des Schweizer Mehrwertsteuergesetzes, die ausländische Versandhändler den Unternehmen mit Sitz in der Schweiz gleichstellen solle:

«Ab Januar 2019 werden diese [Versandhändler] der Schweizer Mehrwertsteuer unterstellt. Erzielt ein ausländischer Versandhändler pro Jahr mindestens 100'000 Franken Umsatz aus Kleinsendungen, gelten seine Lieferungen als Inlandlieferungen. Er muss sich im MwSt.-Register eintragen und wird steuerpflichtig. Freigrenzen gelten nicht mehr.»

quelle: tagesanzeiger.ch

Internet-User reagieren enttäuscht ...

Die Tragik an der Sache sei von beschränkter Reichweite, zitiert der «Tages-Anzeiger» aus dem Blog des E-Commerce-Experten Thomas Lang. «Die Umsätze aus der Schweiz bei Amazon.com beliefen sich Schätzungen des Portals zufolge 2017 lediglich auf 65 Millionen Franken. Die europäischen Länderseiten seien deutlich dominanter.»

Amazon hat watson folgende schriftliche Stellungnahme zukommen lassen:

«Schweizer Kunden können weiterhin in ihren bevorzugten EU-Amazon-Websites (amazon.de, amazon.fr, amazon.co.uk, amazon.es und amazon.it) einkaufen, Millionen von Produkten in verschiedenen Sprachen inklusive Französisch, Italienisch und Deutsch bestellen und an jede Adresse in der Schweiz liefern lassen.»

(dsc)

80 Rappen inklusive Versand für ein Ladekabel aus China

Video: watson/Lya Saxer

Internet und Recht

Was WhatsApp-User über die Verbreitung illegaler Inhalte wissen müssen

Link zum Artikel

Polizei findet Kinderporno auf Handy von Appenzeller Teenager – der Tipp kam vom FBI

Link zum Artikel

Ist WhatsApp wirklich «illegal» für unter 16-Jährige? 5 Fragen und Antworten 

Link zum Artikel

Eskalation im Familien-Chat: Wie ein Streit auf WhatsApp mit einem Strafbefehl endete

Link zum Artikel

Du streamst gern Serien und Filme? Dann Hände weg von diesen Seiten

Link zum Artikel

Das FBI schlägt in der Schweiz jedes Jahr 3000 Mal wegen Kinderpornos Alarm

Link zum Artikel

SVP-Mann will Radar-Warnungen per Whatsapp und Snapchat legalisieren

Link zum Artikel

Wenn die halbe Welt plötzlich vertrauliche E-Mails liest: Das müssen wir aus dem Sony-Hack lernen

Link zum Artikel

«Herr Steiger, wie einfach ist es, auf Facebook eine Straftat zu planen?» – «Kein Problem, sehr einfach!»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Diese drei Schweizer bauen den Alpen-Tesla

Die Geschichte beginnt vor 22 Jahren mit einem Missverständnis. Der siebenjährige Stadtzürcher David Pröschel besucht mit seinem Vater das malerische Dörfchen La Punt im Engadin. Er hört, wie jemand seinen Namen ruft. Es ist der vierjährige Einheimische Patrik Koller.

Doch es handelt sich um einen Irrtum. Patrik ruft nach seinem Bruder. Er heisst ebenfalls David. Wie Kinder halt sind – die drei Buben kommen trotzdem ins Gespräch. Und wenig später stauen sie bereits Bäche und bauen Hütten: …

Artikel lesen
Link zum Artikel