Schweiz
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Anzeigen wegen übler Nachrede haben sich schweizweit innert acht Jahren verdoppelt.  Bild: © Montage_SaW

Eskalation im Familien-Chat: Wie ein Streit auf WhatsApp mit einem Strafbefehl endete

Die Anzeigen wegen übler Nachrede haben stark zugenommen. Der Grund dafür sind Social Media. Das WhatsApp-Protokoll eines Streits, der mit einem Strafbefehl endet.

Andreas Maurer / Schweiz am Wochenende



Tim Hofmeier * hätte nicht gedacht, dass eine Aussage im Familien-Chat zu einem Eintrag im Strafregister führen könnte. Er ist der Jüngste von zehn Geschwistern und organisiert die Beerdigung seines Vaters. Dazu beruft er eine Familiensitzung ein.

Früher hätte er mit allen telefoniert, um einen Termin zu finden. Heute schickt er drei Vorschläge in die WhatsApp-Gruppe, in der sieben Geschwister Mitglied sind. An einem Mittwochabend im Februar vibriert der Familien-Chat alle zwei Minuten. Innert vierzig Minuten verschicken die Geschwister zwanzig Nachrichten zu passenden und unpassenden Sitzungszeiten. Doch drei Schwestern bleiben still.

Eine Schwester fragt: «Hallo wo sind di andere wos betrifft?»Eine andere Schwester antwortet: «Mir ischs egal. I cha mi richte.»

Da schreibt Tim Hofmeier den verhängnisvollen Beitrag: «Mir wärs au egal, wenn i dr papi und dr räscht vo dr familie so hintergange hät … S schlächte gewüsse nützt nüt meh … Ihr drei händ dr papi scho untere bode brocht …»

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Bild: watson

Die Familie weiss, was gemeint ist: Er macht die drei Schwestern für den Suizid des Vaters verantwortlich. Sie wollten ihm einen Kesb-Beistand zur Seite stellen. Als Tim Hofmeier den Vater erdrosselt auf dem WC fand, lagen zwei Papiere auf dem Stubentisch: die Todesanzeige der Mutter, die kurz zuvor an Brustkrebs starb – und ein Brief der Kesb.

Mit dem Screenshot zur Polizei

Die angesprochenen drei Schwestern antworten nicht im Chat. Sie machen einen Screenshot und gehen damit auf den Polizeiposten. Eine Staatsanwältin verurteilt Tim Hofmeier wegen übler Nachrede zu einer bedingten Geldstrafe sowie einer Busse von 160 Franken und stellt ihm die Verfahrenskosten von 1200 Franken in Rechnung.

Die Staatsanwältin zitiert im rechtskräftigen Strafbefehl aus dem Familien-Chat und schreibt: 

«Der Beschuldigte machte diese Äusserung im Wissen darum, dass sie ehrenrührig ist, mithin den Ruf der Privatklägerinnen und deren Wertschätzung als ehrbare Menschen herabsetzt. Er wusste sodann, dass diese Äusserung von den übrigen Geschwistern im Chat empfangen wird.»

Die Begründung der Staatsanwältin

Martin Steiger, Anwalt für Recht im digitalen Raum, schätzt den Fall auf Anfrage ein: «Mich überrascht nicht, dass üble Nachrede auch in einem Familien-Chat strafbar sein kann. Ich kann ohne weiteres nachvollziehen, dass die Staatsanwaltschaft die zitierte Äusserung als ehrverletzend qualifizierte.»

Damit der Straftatbestand erfüllt ist, muss die Ehrverletzung weiterverbreitet werden, also gegenüber sogenannten Dritten erfolgen. Das müssen keine Aussenstehenden sein, sondern können auch andere Familienmitglieder sein.

Hätte Tim Hofmeier die Aussage am Familientisch gemacht, wäre sie ebenfalls strafbar gewesen. Doch die drei Schwestern hätten dann Mühe gehabt, auf dem Polizeiposten die üble Nachrede zu beweisen. Vom virtuellen Familienstreit hingegen existiert stets ein Protokoll.

Jeden Tag werden vier Leute wegen übler Nachrede angezeigt

Die Anzeigen wegen übler Nachrede haben sich schweizweit innert acht Jahren verdoppelt. 2017 wurden 1440 Personen beschuldigt, wie die neue Kriminalstatistik zeigt. 2009 waren es erst 760 Beschuldigte. Inzwischen werden schweizweit jeden Tag vier Leute wegen übler Nachrede angezeigt.

Der Grund für den Trend ist das Aufkommen sozialer Medien. Dort ist ein rauer Umgangston verbreitet. Wenn die Täter nicht anonym sind, lassen sich Ehrverletzungen zudem einfach beweisen. Die Anzeigenflut fordert die Polizei heraus.

Stefan Blättler, Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten, ermutigt die Bevölkerung aber, auch wegen Bagatelldelikten einen Polizeiposten aufzusuchen: «Wir sagen den Leuten immer wieder, sie sollen sich auch auf sozialen Medien nicht alles bieten lassen und im Zweifel Anzeige erstatten.» Das verändert die Polizeiarbeit.

Blättler wagt eine Prognose: 

«In Zukunft werden wohl die meisten Delikte im virtuellen Raum stattfinden.»

Stefan Blättler, Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten

Wie viel Konfliktpotenzial ein virtueller Familientisch haben kann, zeigt der Chat-Verlauf der Hofmeiers. Tim gründet ihn, um die Geschwister über den Spital-Aufenthalt der Mutter auf dem Laufenden zu halten. Verlegung auf die Pflegestation, Erhöhung der Morphium-Dosis, Stopp der Chemotherapie. Für jeden Schritt des Sterbeprozesses gibt es eine Chat-Nachricht.

Dazwischen platzt die Meldung, dass der Vater versucht habe, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Tim will von seinen Schwestern und Brüdern wissen, was er tun solle. In die Psychiatrie einweisen, lautet die Antwort. Kurz nachdem der Vater entlassen worden ist, bringt er sich um – auch dies erfährt die Familie im WhatsApp-Chat.

Als die Beerdigungen der Eltern vorbei sind, endet der Familien-Chat. Die Geschwister organisieren sich in neuen WhatsApp-Gruppen: in Anwalts-Chats.

* Name geändert (aargauerzeitung.ch)

WhatsApp – das musst du wissen

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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sanhum 02.04.2018 12:06
    Highlight Highlight ich weiss jetzt grad echt nicht, welcher teil dieser geschichte der traurigste ist...
  • DerRaucher 31.03.2018 20:38
    Highlight Highlight Niemand schickt seine Eltern freiwillig zur KESB, hab es selbst miterlebt wie Menschen entmündigt und kaputt gemacht werden. Aber gibt immer noch genug die denken es sei eine gute Institution.
    • zialo 01.04.2018 00:14
      Highlight Highlight Manchmal ist das Gegenteil von gut , gut gemeint.
    • Phrosch 01.04.2018 17:48
      Highlight Highlight Lieber Raucher, wenn die Eltern nicht mehr in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen, hat man keine andere Wahl. Man kann nicht einfach an ihrer Stelle ihr Geld verwalten und die Rechnungen bezahlen (ausser das sei schon im Voraus rechtlich geregelt worden). Dann muss die KESB einen Beistand ernennen. Bei zerstrittenen Geschwistern kommt dann auch niemand von ihnen in Frage.
  • exeswiss 31.03.2018 17:48
    Highlight Highlight truth hurts... da wird dem scheinbar einzigen der sich um die eltern gekümmert hat nen strafbefehl aufgehalst. ganz grosses kino.
    • Mia_san_mia 01.04.2018 05:21
      Highlight Highlight Ja, eine echte Sauerei.
  • Simonetta 31.03.2018 14:21
    Highlight Highlight Der Straftatbestand der üblen Nachrede gehört ersatzlos gestrichen.
    Er verhindert nur, dass man frei die Wahrheit sagen darf.
    • Charlie Brown 31.03.2018 15:36
      Highlight Highlight Ich habe gehört, Simonetta hat bei ihrem Arbeitgeber Geld unterschlagen. Und Drogen soll sie auch nehmen. Und man munkelt, sie beziehe eine IV Rente, obwohl alles nur sinuliert ist.

      Wird man ja noch sagen dürfen, dass man das irgendwo gehört hat.
    • Fabio74 01.04.2018 17:14
      Highlight Highlight Wessen Wahrheit? Deine? Menschen mit Bildung können ihre Meinung auch mit dem heutigen Gesetz äussern
  • Siebenstein 31.03.2018 13:16
    Highlight Highlight Getretene Hunde beissen sagt man da...
  • Calvin Whatison 31.03.2018 12:55
    Highlight Highlight #kopfschüttelundweg. 😂😂😂
  • martinsteiger 31.03.2018 12:11
    Highlight Highlight Was genau ist gemeint, wenn abschliessend geschrieben wird, die Geschwister würden sich nun in «neuen WhatsApp-Gruppen», nämlich in «Anwalts-Chats» organisieren?
    • flying kid 31.03.2018 13:23
      Highlight Highlight Kennst du Sarkasmus?
    • martinsteiger 31.03.2018 14:53
      Highlight Highlight Ja, aber was ist ein «Anwalts-Chat»? Was verpasse ich? 🤯
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.03.2018 15:45
      Highlight Highlight Also als Rechtsanwalt in der familiären Whatsappgruppe eingebunden zu sein, wäre wohl die Höchststrafe 🙃

      Aber so unmittelbar ist das (hoffentlich) nicht gemeint.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mikel 31.03.2018 11:21
    Highlight Highlight Das tut mir sehr leid für die Familie. Ich hoffe es gelingt ihnen, sich irgendwie wieder zusammenzuraufen. Freunde kann man austauschen, Familie bleibt fürs Leben.
  • Pinkes Einhorn 31.03.2018 11:07
    Highlight Highlight Wow einfach nur wow......
  • My Senf 31.03.2018 10:54
    Highlight Highlight Und jetzt aber schnell die Story über den WhatsApp Button weiter teilen gäl😀
  • DerHans 31.03.2018 10:28
    Highlight Highlight Je verwandter, desto verdammter.
    • Angelo C. 31.03.2018 12:51
      Highlight Highlight ...hat mein Vater selig schon immer gesagt....

      Und er hat(te) grossmehrheitlich recht 🤔!
  • OmegaOregano 31.03.2018 10:24
    Highlight Highlight Soziale Medien, eine wahre Bereicherung für den Zusammenhalt und das generelle Leben.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 31.03.2018 10:20
    Highlight Highlight 😳Da ist aber eine Menge schiefgegangen 😳
  • andrew1 31.03.2018 10:11
    Highlight Highlight Seien wir froh haben wir keine grösseren probleme und grössere verbrechen als üble nachrede......
  • LukasderErste 31.03.2018 09:57
    Highlight Highlight In dieser Situation ist ein Strafbegehl doch total egal, die innerfamiliäre Spaltunf ist viel schlimmer.
    • Zerschmetterling 31.03.2018 15:36
      Highlight Highlight 1200.- Verfahrenskosten wären mir def. nicht egal...
  • Bowell 31.03.2018 09:46
    Highlight Highlight Ich hoffe die Schwestern sind zufrieden mit dem Strafbefehl.
  • grind 31.03.2018 09:43
    Highlight Highlight weihnachten war bei denen bestimmt immer 1 grosser spass!
    • Makatitom 02.04.2018 04:19
      Highlight Highlight gross vong 1 Funigkeit her, heisst das ;)
  • E-Lisa 31.03.2018 09:30
    Highlight Highlight Eine schrecklich nette Familie.
  • giandalf the grey 31.03.2018 09:25
    Highlight Highlight Traurig wenns eine Familie so auseinanderreisst...
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.03.2018 08:42
    Highlight Highlight Dass manche Leute auch immer zuerst zu den Behörden rennen müssen...
    • Simonetta 31.03.2018 14:21
      Highlight Highlight Also ich glaube dem Verurteilten.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.03.2018 19:43
      Highlight Highlight @Simonetta

      Das kann ich nicht beurteilen.

      Aber vermutlich bin ich mit Ihnen einig, wenn ich es kleinlich finde, deswegen einen Strafantrag zu stellen - gerade wenn solche Äusserungen im Kreise derer bleiben, die ohnehin in die näheren Umstände eingeweiht sind.
  • jjjj 31.03.2018 08:15
    Highlight Highlight Darum: doodle!
  • zeromaster80 31.03.2018 08:02
    Highlight Highlight Das ist komplett daneben, so etwas darf unsere Gerichte nicht beschäftigen und die Polizei sollte sich sicher nicht auch noch dafür aussprechen. Die Rechtsprechung dazu ist zudem mehr als nur etwas undeutlich, das hat dann mit Rechtsstaat auch nichts mehr zu tun. Wo ist die Grenze? Warum gilt das nicht für die Medien in Bezug auf Unternehmen und "Celebs"? Wie viele der Kommentare hier wären strafrechtlich relevant? "Harden the fuck up".
    • martinsteiger 31.03.2018 12:12
      Highlight Highlight Kein Privatkläger, kein Staatsanwalt oder Strafrichter …
  • öpfeli 31.03.2018 08:01
    Highlight Highlight Deswegen rennt man zur Polizei und zeigt den eigenen Bruder an 🤷
    Die 3 Schwestern scheinen tiefere Probleme zu haben.
    Solchen Beschuldigungen stellt man sich direkt oder man lebt damit, wenn man tatsächlich eine Mitschuld hat.
  • Gustav.s 31.03.2018 07:50
    Highlight Highlight Ist die Wahrheit auch üble Nachrede?
    Ausserdem ist das was da im Chat steht nichts wofür man für Gericht gehen dürfte. Wegen solchen Lapalien sind unsere Gerichte chronisch überlastet. Der Chat ist ja auch Familienintern und nicht öffentlich.
    • Beggride 31.03.2018 12:38
      Highlight Highlight Jetzt schon... Obwohl jetzt haben ja die Schwestern das sozusagen veröffentlicht. Hat zwar nicht mit diesem Fallbzu tun, es könnte jedoch in Zukunft zu manchen falschen Spielchen kommen, wenn sich die richtigen Leute in Chats dazu finden...
    • satyros 31.03.2018 15:41
      Highlight Highlight Dem Beschuldigten steht der Wahrheitsbeweis offen. D.h. er bleibt straffrei, wenn er beweisen kann, dass das was er sagte stimmt. Wird vorliegend allerdings schwierig. Er behauptet, seine Schwestern hätten den gemeinsamen Vater umgebracht. Und das haben sie nachweislich nicht.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 31.03.2018 20:04
      Highlight Highlight @satyros

      Soweit wir wissen, war die Aussage, dass die Schwestern ihren Vater (wohl durch eine Meldung an die KESB) ins Grab gebracht hätten.

      Das kann man als (Mit-)Verantwortung am Suizid verstehen. Ob der Sohn das im Sinne von Art. 173 Abs. 2 StGB für wahr halten durfte und ob er das nicht nur tat, um im Sinne von Abs. 3 "nur Übles vorzuwerfen", ist eine andere Frage.

So kannst du dir selbst auf WhatsApp schreiben

Du bist gerade auf einen richtig spannenden Artikel gestossen, aber hast keine Zeit, ihn gleich zu lesen. Oder du willst dir unbedingt etwas notieren, hast aber statt Zettel und Stift nur dein Smartphone parat: In diesem Fall wäre es doch richtig praktisch, wenn du dir selbst eine Nachricht in WhatsApp schreiben könntest, oder?

Denn: In die Messenger-App blicken wir mehrmals am Tag, vielleicht sogar am häufigsten. Wer geht schon seine Notiz-App auf dem Smartphone durch?

Das Dumme ist nur: Wer …

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