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PETA giftet gegen toten Dok-Filmer Steve Irwin – und dann rächt sich das Internet

25.02.2019, 11:4725.02.2019, 13:55

Falls du es verpasst hast: Am Samstag feierte Google den Geburtstag von Steve Irwin mit einem Doodle. Der legendäre australische Dokumentarfilmer und «Crocodile Hunter» wäre 57 Jahre alt geworden. Er starb im Jahr 2006, als er bei Filmarbeiten durch einen Stachelrochen ums Leben kam.

Die amerikanische Tierrechtsorganisation PETA fand das gar nicht angebracht. Sie kritisierten Google, dass sie einem (aus der Sicht von PETA) Tierquäler eine Plattform boten. «Der heutige Google Doodle sendet eine gefährliche Botschaft. Wilde Tiere sollten in ihrem natürlichen Habitat alleine gelassen werden», schrieb PETA.

«Exotische Tiere, inklusive Babys, die von ihrer Mutter getrennt werden, für TV-Shows vor die Kamera zu holen, ist Belästigung. Tiere verdienen es, so zu leben, wie sie wollen, und nicht so, wie es der Mensch verlangt.»
PETA auf Twitter

Was PETA nicht bedacht hat: Steve Irwin ist Kultfigur. Seine Tier-Shows begeisterten Millionen von Menschen. Zudem setzte er sich sein Leben lang für den Schutz von Tieren ein, gründete Stiftungen und klärte sein Publikum über Tiere auf. Er machte auf gefährliche Tiere aufmerksam, ohne sie dabei zu dämonisieren. Dementsprechend heftig waren auch die Reaktionen im Internet.

So reagiert das Internet:

«Sorry, PETA, aber dieses Mal seid ihr zu weit gegangen.»

Das ganze Internet vereint.
Das ganze Internet vereint.twitter/Karthiksjbhs

Immer wieder der Vorwurf, dass PETA nichts für den Tierschutz tat.

Bild: reddit/KikkomanSoya

PETA macht immer wieder mit umstrittenen Aktionen auf sich aufmerksam, die Liste ist lang. Reine Marketing-Strategie?

(jaw)

«Ich habe einfach kein Verständnis für Leute, die Pelz tragen»

Video: watson/Angelina Graf, Emily Engkent
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