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PETA giftet gegen toten Dok-Filmer Steve Irwin – und dann rächt sich das Internet



Falls du es verpasst hast: Am Samstag feierte Google den Geburtstag von Steve Irwin mit einem Doodle. Der legendäre australische Dokumentarfilmer und «Crocodile Hunter» wäre 57 Jahre alt geworden. Er starb im Jahr 2006, als er bei Filmarbeiten durch einen Stachelrochen ums Leben kam.

Das ist der Doodle:

Die amerikanische Tierrechtsorganisation PETA fand das gar nicht angebracht. Sie kritisierten Google, dass sie einem (aus der Sicht von PETA) Tierquäler eine Plattform boten. «Der heutige Google Doodle sendet eine gefährliche Botschaft. Wilde Tiere sollten in ihrem natürlichen Habitat alleine gelassen werden», schrieb PETA.

«Er starb, während er einen Rochen belästigte»

«Steve Irwins Aktionen widersprachen seiner Botschaft vom Naturschutz. Ein echter Tierwelt-Experte und jemand, der Tiere als Individuen respektiert, lässt die Tiere in Ruhe.»

«Exotische Tiere, inklusive Babys, die von ihrer Mutter getrennt werden, für TV-Shows vor die Kamera zu holen, ist Belästigung. Tiere verdienen es, so zu leben, wie sie wollen, und nicht so, wie es der Mensch verlangt.»

PETA auf Twitter

Was PETA nicht bedacht hat: Steve Irwin ist Kultfigur. Seine Tier-Shows begeisterten Millionen von Menschen. Zudem setzte er sich sein Leben lang für den Schutz von Tieren ein, gründete Stiftungen und klärte sein Publikum über Tiere auf. Er machte auf gefährliche Tiere aufmerksam, ohne sie dabei zu dämonisieren. Dementsprechend heftig waren auch die Reaktionen im Internet.

So reagiert das Internet:

«PETA, du hast es richtig verk*ckt»

«Ich denke, ich spreche für alle Australier. PETA, du hast es richtig verk*ckt. Deine Attacke auf unseren schönen Steve Irwin ist wie eine persönliche Attacke auf alle Australier. Ihr habt grad einen Krieg mit einem ganzen Land angefangen!»

Der Vorwurf an PETA: Sie helfen den Tieren gar nicht.

Irwin habe mehr für die Tierwelt getan als PETA

«Steve Irvin hat mehr für die Umwelt getan, als PETA je tun wird.»

Steve Irwin machte viel für die Tierwelt, selbst abseits des TV

«Ich bin ein australischer Wildschützer. Steve Irwin und seine Familie gaben viel, um Organisationen wie meine zu unterstützen. Er war ein ernster Bewahrer und machte auch die harte und unglamouröse Arbeit, die dafür nötig war. PETA sind im Vergleich nur Aufmerksamkeit suchende Poser.»

Vor den Tieren warnen, ohne sie zu dämonisieren

«Sorry, PETA, aber dieses Mal seid ihr zu weit gegangen.»

Bild

Das ganze Internet vereint. twitter/Karthiksjbhs

Das ganze Internet ist angepisst.

Liberale und Konservative sind sich für einmal einig

«Es ist so weit, Internet. Stürzen wir PETA!»

Ist das Tiermissbrauch?

«Irwin verurteilte die Wilderei und gründete Organisationen wie ‹Wildlife Warriors.›»

«Er machte auch kontroverses Zeugs, aber ich denke nicht, dass er es verdient, so schlecht dargestellt zu werden, wie es PETA tat.»

Zum Teil reagierte das Netz aber auch hart an der Grenze ...

Immer wieder der Vorwurf, dass PETA nichts für den Tierschutz tat.

peta shit storm quelle reddit u/KikkomanSoya

Bild: reddit/KikkomanSoya

PETA sorgt mit umstrittenen Aktionen für Empörung.

So etwa mit einem gefakten toten Hund in einem Einkaufszentrum im Jahr 2017.

PETA macht immer wieder mit umstrittenen Aktionen auf sich aufmerksam, die Liste ist lang. Reine Marketing-Strategie?

(jaw)

«Ich habe einfach kein Verständnis für Leute, die Pelz tragen»

Video: watson/Angelina Graf, Emily Engkent

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