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Das iPhone X ein Flop? So lief das wichtigste Quartal von Apple



Apple hat das beste Geschäftsquartal seiner bald 42-jährigen Geschichte hinter sich, dank des iPhone X: Im Weihnachtsquartal (1. Oktober bis 30. Dezember 2017) stieg der Gewinn im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf gut 20 Milliarden Dollar. Der bisherige Rekord war im Weihnachtsquartal 2015 mit 18,4 Milliarden Dollar Gewinn erzielt worden.

Zwar gingen die iPhone-Verkaufszahlen im Jahresvergleich um eine Million Geräte auf 77,3 Millionen Geräte zurück. Das könnte daran gelegen haben, dass das iPhone X erst im November statt wie üblich schon im September in den Handel kam.

Sicher ist: Das iPhone X war sehr begehrt bei den Kunden: Der durchschnittliche Preis eines verkauften Apple-Smartphones stieg im Jahresvergleich von 695 auf 796 Dollar.

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Der bekannte Analyst Horace Dediu lag mit seiner Prognose daneben. Apple verkaufte «viele» iPhone X. screenshot: twitter

Deshalb konnten die Kalifornier auch den Quartalsumsatz auf 88,3 Milliarden Dollar steigern, wie der Konzern nach US-Börsenschluss mitteilte. Den bisherigen Bestwert hatte Apple vor einem Jahr mit 78,35 Milliarden Dollar erreicht.

Apple-Chef Tim Cook betonte, dass das Weihnachtsquartal diesmal mit 13 Wochen eine Woche kürzer gewesen sei als im Jahr davor. Und das iPhone X sei seit dem Start jede Woche das bestverkaufte Apple-Gerät gewesen.

Und die iPads, Macs und die Apple Watch?

Die Prognose für das laufende Vierteljahr verfehlte zugleich die Erwartungen der Finanzanalysten. Das könnte darauf hinweisen, dass sich das iPhone X nach dem ersten Schub doch schlechter verkauft als gedacht. Zuletzt hatte es Spekulationen von Medien und Analysten gegeben, wonach Apple angesichts inzwischen abgeschwächter Nachfrage die Produktion des iPhone X zurückfahren wolle. Belege dafür gibt es jedoch keine.

Geldregen für Aktionäre

Die Apple-Aktie gab in der ersten Reaktion im nachbörslichen Handel nach, drehte dann aber ins Plus und legte um mehr als drei Prozent zu. Das könnte auch daran liegen, dass Aktionäre sich auf einen Geldregen einstellen können.

Finanzchef Maestri stellte in Aussicht, dass Apple die bisherigen Auslandsreserven nach der Überweisung in die USA grosszügig an Anteilseigner ausschütten werde. Apple sass zuletzt auf einem Geldberg von 285 Milliarden Dollar. Davon lagerten 269 Milliarden ausserhalb der USA.

Mit Material der SDA

(dsc, via The Verge)

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Video: srf

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