Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE- In this May 15, 2013, file photo Larry Page, Google's co-founder and chief executive, speaks during the keynote presentation at Google I/O 2013 in San Francisco. Twenty years after Page and Sergey Brin set out to organize all of the internet’s information, the search engine they named Google has morphed into a dominating force in smartphones, online video, email, maps and much more. (AP Photo/Jeff Chiu, File)

Larry Page 2013 bei einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte. archivBild: AP

Wo ist Larry Page? Rätselraten um einen der Google-Gründer

Der 45-jährige CEO des Google-Mutterkonzerns Alphabet ist von der Bildfläche verschwunden. Erst kürzlich liess er einen wichtigen Termin sausen ... 

16.09.18, 09:55 16.09.18, 10:51


Wer eine Anhörung vor dem US-Kongress verpasst, hat hoffentlich sehr gute Gründe: Die hochrangigen Politiker nehmen es persönlich, wenn man nicht Red und Antwort steht.

Genau dies hat Larry Page kürzlich getan. Der Google-Mitgründer war wegen eines brisanten Themas vorgeladen. Er sollte öffentlich erklären, was Google gegen (russische) Manipulationsversuche rund um die US-Wahlen unternimmt.

Bekanntlich stehen auch andere US-Techgiganten am Pranger. Und so wohnten Twitter-CEO Jack Dorsey und Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg der Anhörung bei.

Von Google hingegen keine Spur: Sowohl Page als auch der Google-CEO Sundar Pichai blieben fern. Stattdessen übermittelte der mächtigste Internet-Konzern der Welt ein schriftliches Statement und veröffentlichte einen Blogpost.

Der Unsichtbare

«Wo in aller Welt ist Larry Page?», titelte Bloomberg am Freitag und illustrierte den Artikel mit dem Foto des leeren Stuhls, auf dem der Google-Gründer hätte sitzen sollen.

screenshot: bloomberg

Page habe sich auch in anderen Geschäftsbereichen zurückgezogen, berichtet die US-Nachrichtenagentur. Der Google-Konzernchef sei nahezu «unsichtbar» fürs Unternehmen und habe alle Entscheidungen anderen Managern überlassen.

Rückzug auf Privatinsel

Der Rückzug erfolge in einem denkbar ungünstigen Moment, meinen Kritiker. Es stellten sich zunehmend drängende gesellschaftliche Fragen: Die Google-Führung müsse erklären, was der Tech-Konzern gegen politische Einflussnahme tue.

Der Google-Mutterkonzern Alphabet verteidigte Page und erklärte, dass Kent Walker ein hochrangiger Manager für den US-Kongress bereitgestanden sei. Zudem wurde betont, dass sich Page anderen längerfristigen technischen Problemen widme.

Eustatia Island: Diese Karibikinsel soll Larry Page gehören.  bild: wikimedia/David Pettigrew

Laut Bekannten hat sich Page verstärkt auf seine private Insel in der Karibik zurückgezogen. Er verfolge aber die Geschäfte von Alphabet nach wie vor sehr genau. Und er nehme gelegentlich auch an wöchentlichen Sitzungen in der Google-Zentrale in Mountain View mit Sergey Brin teil.

Gesundheitliche Gründe?

US-Medien erinnern daran, dass der Verzicht auf öffentliche Auftritten gesundheitliche Gründe haben könnte. 2013 erklärte der Google-Gründer in einem Beitrag auf Google+, «dass er unter einer chronischen Erkrankung leidet, die seine Stimmbänder teilweise lähmt und ihn permanent heiser macht».

Zudem liegen die Interessen von Page mehr bei zukünftigen technischen Herausforderungen, als in der Politik. Er soll dieses Jahr in ein Lufttaxi-Projekt investiert haben und arbeitete an einem anderen Projekt mit dem Titel Heliox. Dabei handelte es sich laut Insidern um eine Art «Hyperloop für Velos».

«Die Vision war es, Google-Mitarbeitern zu ermöglichen, die Strecke von San Francisco nach Mountain View schnell per Fahrrad zurücklegen zu können», schreibt futurezone.at. Das Projekt sei jedoch nach einiger Zeit eingestellt worden.

(dsc)

Jetzt gibt es einen Roboter, der Walter für dich findet

Video: watson

Unterwegs mit Teslas «Autopilot» – eine krasse Erfahrung

Als Neu-«Hündeler» am Strand – ein schonungsloser Ferienbericht 🐶

Wenn der Weltuntergang kommt, sind sie bereit: Willkommen in der Welt der Prepper

Wie beliebt ist dein Vorname? Dieses geniale Tool verrät es (und noch vieles mehr)

Warum unsere Schulen NICHT auf Microsoft (oder Apple) setzen sollten

Ein Hoch auf die Schweizer Bierbrauer! (und ein Aspirin, bitte)

Wer in die USA reist, muss mit dem Schlimmsten rechnen – 11 Fakten und Irrtümer

Was man mit privaten Sicherheitskameras darf – und warum die Cloud riskant ist

Alte Fotos zeigen die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs

Diese Bilder durfte die Schweizer Presse im Zweiten Weltkrieg nicht zeigen

Busen-Pillen und Alpenbitter – Schweizer Werbung im Zweiten Weltkrieg

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

6
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Melker Spitzwegerich 16.09.2018 14:54
    Highlight Leisure Suit Larry...?
    46 1 Melden
  • wuschel1984 16.09.2018 13:37
    Highlight Turn the page.
    29 4 Melden
  • Dario4Play 16.09.2018 13:31
    Highlight Ein Techmilliardär, dessen Unternehmen Roboter und KI entwickelt, zieht sich auf eine einsame Insel zurück?

    Klingt sehr nach Black Mirror Vorspiel...
    133 8 Melden
    • T13 16.09.2018 15:38
      Highlight Dachte ich auch gleich, so fängt doch jede Supervillain-Geschichte an.
      🤔
      18 1 Melden
  • franzfifty 16.09.2018 11:26
    Highlight www.google.com > search Balken:
    "Where is Larry Page"
    Resultat:
    "Some results may have been removed under data protection law in Europe"

    ...hm.. Die EU hat ihn entführt?
    95 11 Melden
  • HerrDingsa 16.09.2018 11:17
    Highlight Vielleicht macht er eine Russlandreise.
    39 9 Melden

Warum JETZT der schlechteste Zeitpunkt ist, ein iPhone, Huawei- oder Nokia-Handy zu kaufen

Wenn du mit dem Gedanken spielst, in den nächsten Tagen ein neues Smartphone zu erwerben, machst du vermutlich einen Fehler. Apple, Huawei und Nokia stellen demnächst ihre neuen Modelle vor. Es lohnt sich, auf die neue Generation zu warten.

Ob Apple, Huawei oder Nokia: Gleich drei Smartphone-Hersteller präsentieren in den nächsten Tagen und Wochen ihre Neuheiten. Etwas Geduld lohnt sich – zumal mit der neuen Generation auch die Preise der bisherigen Geräte fallen werden. 

Nokia hat in den letzten eineinhalb Jahren ein solides Comeback hingelegt. In Europa sind die Finnen zurück in den Top 5 der meistverkauften Smartphone-Marken und damit dies so bleibt, wird bereits am Dienstag ein neues Modell vorgestellt. Auf Twitter hat …

Artikel lesen