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Tesla verkauft mehr E-Autos als je zuvor – darum stürzt die Aktie trotzdem ab

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Teslas Model 3 im Test
Das Model 3 von Tesla ist in der Schweiz ab 40'000 Franken erhältlich. Die Performance-Variante mit Allradantrieb, höherer Leistung und diversen Extras kostet rund 60'000 Franken.
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Tesla verkauft mehr E-Autos als je zuvor – darum stürzt die Aktie trotzdem ab

Der E-Autokonzern Tesla hat die ambitionierten Vorgaben seines Chefs Elon Musk im vergangenen Quartal verfehlt. Damit werden auch die Jahresziele schwer erreichbar. Die Börse reagiert empfindlich.
04.10.2019, 10:2605.10.2019, 10:38
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Der US-Elektroautobauer Tesla hat einen neuen Auslieferungsrekord erreicht, die Markterwartungen aber dennoch enttäuscht. Im dritten Quartal wurden insgesamt 97'000 Autos an die Kundschaft gebracht, wie Tesla nach US-Börsenschluss im kalifornischen Palo Alto mitteilte. Trotz des neuen Bestwerts kamen die Absatzzahlen bei Anlegern gar nicht gut an – Teslas Aktien fielen im frühen US-Handel um mehr als sieben Prozent.

Analysten hatten mit einem besseren Ergebnis gerechnet, zumal Teslas ehrgeiziger Firmenchef Elon Musk kurz zuvor noch Zuversicht geschürt hatte. «Wir haben die Chance, unser erstes Quartal mit 100'000 Auslieferungen zu erreichen», schrieb der 48-jährige Tech-Milliardär in einer in US-Medien veröffentlichten E-Mail an die Tesla-Mitarbeiter.

Kaum Wachstum gegenüber Vorquartal

Letztlich schaffte Tesla zwar einen neuen Rekord, verfehlte aber Musks sechsstelliges Auslieferungsziel und erreichte nur einen Anstieg von knapp zwei Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Analysten äusserten sich kritisch. «Wir fragen uns, ob die Nachfrage nach Teslas Autos abflacht», schrieb Experte Joe Osha vom Investmentmanager JMP Securities und stufte das Kursziel für Teslas Aktien herab.

Der Grossteil der ausgelieferten Autos entfiel mit 79'600 Stück auf den Hoffnungsträger Model 3. Während die Nachfrage nach Teslas günstigstem Fahrzeug hoch bleibt, gerät der Absatz der älteren Luxuswagen Model S und X ins Stocken. Diese Abschwächung und den Einfluss, den sie auf die Profitabilität habe, dürfte Investoren weiter umtreiben, meint Nomura-Experte Christopher Eberle.

Fest steht: Für Tesla-Chef Musk wird es nun sehr schwierig, seine ambitionierten Jahresziele zu erreichen. 2019 will er insgesamt 360'000 bis 400'000 Wagen ausliefern. Dafür müsste Tesla sich im Schlussquartal deutlich steigern. Ausserdem fürchten Anleger, dass die von Musk versprochenen schwarzen Zahlen nicht erreicht werden, da die Gewinnspannen beim boomenden Model 3 gering sind. (sda/awp/dpa)

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53 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Statler
04.10.2019 14:15registriert März 2014
Da baut Tesla also 3000 Autos weniger als erwartet (also 3% weniger als erwartet) und der Aktienkurs stürzt ab? Dochdoch, das nenn ich mal einen realitätsnahen Handelswert.

Analüsten sollte man auf den Mond schiessen, allesamt.
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Karnüsel
04.10.2019 18:49registriert April 2019
Ich fahre seit einer Woche ein Model 3 und verstehe jetzt, weiso VW und andere Milliarden in Elektroautos investieren: Tesla ist das Smartphone unter den Autos, alle anderen verkaufen noch alte Ware an treue und zurückhaltende Kunden.

Sobald die etablierten Marken auch EVs auf den Markt bringen können, werden sie die neuen Fahrzeuge als den Verbrennern haushoch überlegen anpreisen und sich voller Selbstlob medial auf die Schulter klopfen.
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Inspector Callahan
04.10.2019 14:27registriert Mai 2019
Soviel zum Stand bei Tesla:
Für deren Wachstum würde jeder bigAuto CEO töten.
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