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VISUALISIERUNG - UNDATIERTES HANDOUT - Visualisierung des Swisscom Breitband-Netz in Arnex-sur-Orbe im Kanton Waadt. Mit ihrem Netz verbindet Swisscom die ganze Schweiz. Bis heute wurden bereits 3 Millionen Wohnungen und Geschaefte mit Ultrabreitband erschlossen. (PHOTOPRESS/Swisscom)

Visualisierung des Swisscom Breitband-Netz in Arnex-sur-Orbe im Kanton Waadt. Bild: PHOTOPRESS

Swisscom kündigt Glasfaseranschluss für 1,5 Millionen Haushalte an – das steckt dahinter



Was ist passiert?

Angesichts des explodierenden Datenverkehrs und der aufrüstenden Konkurrenz baut die Swisscom ihr Glasfasernetz in den kommenden Jahren massiv aus. Bis Ende 2025 sollen 1.5 Millionen weitere Haushalte und Geschäfte an die ultraschnelle «Datenautobahn» direkt angeschlossen werden.

Somit solle die Abdeckung mit Glasfasern bis in Wohnungen und Geschäfte (im Fachjargon FTTH genannt) gegenüber heute verdoppelt werden. Der Ausbau finde nicht nur in den Städten, sondern auch in ländlichen Gebieten statt.

Darüber informierte der grösste Schweizer Mobilfunk- und Internet-Provider am Rande einer Medienkonferenz.

Wo werden die schnellen Leitungen verlegt?

Wo genau gebaut werde, sei noch offen, sagte IT-, Netz- und Infrastrukturchef Christoph Aeschlimann am Donnerstag am Rande der Bilanzmedienkonferenz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. «Wir haben keine starren Ausbaupläne.»

Der Ausbau finde in der ganzen Schweiz statt, entweder alleine oder zusammen mit Partnern wie etwa Elektrizitätswerken, lokalen Kabelnetzbetreibern oder Gemeinden. Wie viel die Swisscom alleine baue, schaue man sich noch an.

Diese online verfügbare Karte zeigt den Ausbaustand in jeder Gemeinde der Schweiz:

Bild

screenshot: swisscom.ch

Wie erhöht Swisscom die Surfgeschwindigkeit?

Im Geschwindigkeitsrennen auf dem Festnetz-Internet drückt jetzt auch die Swisscom aufs Gas. Der «blaue Riese» erhöht die maximale Surfgeschwindigkeit auf dem Glasfasernetz:

Bis Ende 2025 sollen so 50 bis 60 Prozent aller Haushalte und Geschäfte eine Surfgeschwindigkeit von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) erhalten.

Davon würden die Kunden sukzessive ab März profitieren, hiess es am Donnerstag vor den Medien in Zürich. Bisher hatte das höchste Tempo bei 1 Gbit/s gelegen.

Es gibt ein grosses Aber: In den Genuss der neuen Spitzengeschwindigkeit von 10 Gbit/s kämen allerdings nur jene Kunden mit einem Abo L, das heute schon das Maximaltempo biete, erklärte Privatkundenchef Dirk Wierzbitzki. Diese Kunden müssten nicht mehr bezahlen: «Der Preis bleibt gleich, die Geschwindigkeit verzehnfacht sich.»

Neue Internetbox mit WiFi-6 erforderlich

Von den 2 Millionen Breitbandanschlüssen in der Schweiz haben laut Swisscom nur 60'000 auf dem Glasfasernetz die Höchstgeschwindigkeit von 1 Gbit/s abonniert. Dabei decken die Glasfasern ein Drittel aller Haushalte in der Schweiz ab. «Das heisst, dass nicht alle, die im superschnellen Glasfasernetz sind, den höchsten Speed nutzen», sagte der Swisscom-Manager Dirk Wierzbitzki.

Für die Temposteigerung brauche es Änderungen bei der Hardware und Software in den Telefonzentralen. Wie hoch die Kosten dafür seien, wollte Swisscom-Chef Urs Schaeppi im Gespräch nicht beziffern.

Auch zu Hause brauchen die Kunden eine neue Internetbox. Diese bietet zusätzlich noch den neuesten Wifi-6-Standard, der erst vor zwei Monaten verabschiedet wurde. Damit verdoppelt sich auch die Geschwindigkeit beim drahtlos Surfen. Die Swisscom spricht von einer WLAN-Geschwindigkeit von bis zu 4,8 Gbit/s.

Warum tut die Swisscom das?

Damit reagiert die Swisscom auf die Konkurrenz, wo Salt als erste Anbieterin in der Schweiz bereits im März 2018 das Spitzentempo von 10 Gbit/s auf Glasfasern eingeführt hatte. Im vergangenen Herbst haben die Kabelnetzbetreiber UPC und Quickline den Speed auf 1 Gbit/s erhöht.

Hiermit kann das veraltete Kupfernetz der Swisscom nicht mehr mithalten, das derzeit noch den Löwenanteil aller Anschlüsse ausmacht. Dieses bietet den Privatkunden derzeit eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Megabit pro Sekunde.

Was ist mit Kupferleitungen, die nicht ersetzt werden?

Auch den alten Kupferleitungen will die Swisscom mehr Speed einhauchen. Das bestehende Festnetz mit Glasfasern bis zum Strassenschacht vor den Häusern oder bis in die Gebäude (im Fachjargon FTTS und FTTB genannt) werde modernisiert durch den Austausch der technischen Geräte, erklärte Aeschlimann. Damit erhielten bis Ende 2025 zusätzlich 30 bis 40 Prozent der Haushalte und Geschäfte Bandbreiten von 300 bis 500 Mbit/s.

Die restlichen Haushalte in abgelegenen Gebieten, wo es sich nicht lohnen würde, Glasfaserleitungen zu legen, will die Swisscom mit einer Kombination von Festnetz und Mobilfunktechnologien anschliessen.

Was kostet das?

Der Ausbau des kabelgebundenen Datennetzes geht ins Geld: In den nächsten Jahren will die Swisscom rund 550 Millionen Franken pro Jahr in den Glasfaserausbau stecken. Das sind gut 100 Millionen Franken mehr als noch 2017.

Was ist mit dem 5G-Netzausbau?

Auch für den Ausbau des Mobilfunknetzes auf die neue Technologie 5G will das Unternehmen mehr ausgeben. In den nächsten paar Jahren sollen die Investitionen dafür 270 Millionen Franken jährlich betragen, wie Finanzchef Mario Rossi erklärte. Wenn der Ausbau erledigt sei, würden sie wieder auf rund 220 Millionen Franken jährlich sinken.

Dennoch will der «blaue Riese» die Gesamtinvestitionen bei rund 1.6 Milliarden stabil halten. Dies könne man erreichen, indem weniger für IT-Systeme ausgegeben werde. Die Umstellung auf die digitale Telefonie über die Internettechnologie (All-IP) sei beinahe vollständig abgeschlossen.

Im laufenden Jahr werde die analoge Telefonietechnik endgültig abgestellt. Dadurch brauche man weniger Strom, Unterhalt und auch Gebäude, sagte Konzernchef Urs Schaeppi im Gespräch. Zudem müssten weniger Techniker ausrücken.

Wie stark hat der Datenverkehr zugenommen?

Das Argumentationsmuster der Swisscom-Führung ist klar: Der Ausbau von Netzen – ob mobil mit 5G oder per Glasfaser – sei die Grundlage von Innovationen. Denn sonst drohten Engpässe, wenn immer mehr Datenverkehr herrscht.

Seit 2010 habe sich das Datenvolumen im Mobilfunk vertausendfacht und im Festnetz verzehnfacht. «Deshalb müssen wir die Netze ausbauen. Wenn man das nicht macht, kommt es zu Datenstau», sagte Schaeppi vor den Medien.

Erneut forderte der Swisscom-Chef die Unterstützung von Politik und Behörden angesichts des Widerstands gegen 5G und appellierte für eine Versachlichung der emotionalen Diskussion. Die Blockade von sehr vielen Baugesuchen zur Aufrüstung von Handyantennen betreffe nicht nur die neue Generation 5G, sondern auch die bisherige Technik 4G.

Wie läufts Swisscom wirtschaftlich?

Im vergangenen Jahr hat die Swisscom trotz weniger Umsatz mehr verdient. Der Umsatz sank wegen des Preis- und Wettbewerbdrucks um 2.2 Prozent auf 11.45 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg indes dank Sondereffekten um 3.4 Prozent auf 4.36 Milliarden Franken.

Unter dem Strich fuhr die Swisscom einen Reingewinn von 1.67 Milliarden Franken ein. Der satter Anstieg um fast 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist der im Mai angenommenen Unternehmenssteuerreform zu verdanken.

(dsc/sda/awp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Herrin Hermine 07.02.2020 22:48
    Highlight Highlight Hatte schon vor 5 Jahren in einer AirB‘nB-Wohnung in der Altstadt von Strassburg Glasfaseranschluss mit Datenraten höher als im Artikel erwähnt. Warum können die Franzosen sowas und wir nicht?
  • Novanavigator 07.02.2020 12:38
    Highlight Highlight Finde ich super jeder der 160. - statt 50.- ausgeben will fühle sich frei das zu machen
    • lucasm 07.02.2020 18:19
      Highlight Highlight Ich bezahle 30 für 1gbit auf glasfaser. Bei der swisscom bekäme ich da grad mal gut den telefonanschluss und eine papierrechnung. Selber schuld, wer bei denen einen vertrag abschliesst.
  • bigfr0g 07.02.2020 10:31
    Highlight Highlight Seit Dezember 2019 endlich auch im Besitz von Glasfaser! Und dies nach über 2 Jahren nachdem meine Eltern Glasfaser haben und in der gleichen Gemeinde wohnen... also schneller Ausbau sieht für mich anders aus.
  • Matti_St 06.02.2020 23:23
    Highlight Highlight Solange mein Vermieter sich dagegen wehrt, nützt mir das alles nichts.
  • nihug 06.02.2020 22:18
    Highlight Highlight Spannend. Ich wohne gemäss Karte in einer "blauen" Gemeinde. Habe bereits Fiber bis in die Wohnung - allerdings von einem Swisscom-Konkurrenten und hier bei uns wird die Swisscom niemals eine Glasfaserleitung legen dürfen. Das haben diverse Gemeinden so zu verhindern gewusst. Watson, könnt ihr das mal recherchieren? Das ist teilweise einfach unfair...
    • Pointer 07.02.2020 19:46
      Highlight Highlight Wozu sollte die Swisscom bei dir noch ein weiteres Glasfasernetz bauen? Eines reicht doch! Wichtig wäre nur, dass dies alle Provider gleichberechtigt nutzen dürfen.
    • techiesg 07.02.2020 20:46
      Highlight Highlight Hey Pointer - aber genau so ist das eben nicht. Wohne in einer Gemeinde mit nur einem Anbieter- der spielt hier Monopolist.... sauteuer für wenig Leistung. Die Gemeinde lässt nicht zu, dass die Swisscom selber verlegt (schon logisch) oder auf die Faser des Monopolisten darf - da der Gemeinde einen Teil am Monopolisten gehört. So wirds auch nie günstiger... doofe Situation.
    • Pointer 08.02.2020 08:37
      Highlight Highlight Du kannst es über den politischen Weg versuchen. Gemeindeinitiative, Gemeindeversammlung (falls es das bei dir gibt).
  • Antinatalist 06.02.2020 22:06
    Highlight Highlight "Heute feiern alle Medien die neuen #FTTH-Pläne der Swisscom und übersehen dabei, dass die FTTH-P2MP (Point-to-Multipoint) Netz-Topologie vorgesehen ist.

    Diese verhindert im Gegensatz zu P2P zuverlässig den Provider-Wettbewerb auf OSI-Layer 1."

    Swisscom ist hundert Mal für die Tonne. 🗑
    • bebby 07.02.2020 07:06
      Highlight Highlight Swisscom gehört mehrheitlich dem Staat, weshalb sie immer eine Sonderstellung haben wird.
    • Antinatalist 07.02.2020 11:43
      Highlight Highlight @bebby: Sonderstellung ist etwas anderes, als bewusst schlechte Technologien einzusetzen, um sich daraus einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen.
  • luegeLose 06.02.2020 20:58
    Highlight Highlight Wäre auch mit 300 oder 500Mbit schon zufrieden. Ich glaube nicht, dass wir in unserem Quartier jemals Glasfaser zusammen bezahlen werden. Also wenn das gute alte Kupferkabel diesen Speed von 300 anebringt ist das schon extraklasse.
    • Dominik Treier 07.02.2020 00:42
      Highlight Highlight Das gute alte Kupferkabel, oder besser gesagt der Swisscom-Klingeldraht... bringt das mal grundsätzlich nicht, ausser es wird eben sehr stark in seiner Länge gekürzt, denn nur so lassen sich die höheren Frequenzen auf einem Telefonkabel, dass dafür nie vorgesehen war, noch genug weit übertragen, um annähernd auf solche Geschwindigkeiten zu kommen. Wir sprechen da aber von seehhhr kurz bis zum Glasfaser-Anschlusspunkt, also max. 100-150 Meter maximal für diese Geschwindigkeit und zwar nicht Luftlinie... Je nach dem wo du wohnst wird nicht mal entfernt rauskommen was du dir da erhoffst...
  • Grümscheli 06.02.2020 20:49
    Highlight Highlight Ich lach mich schlapp, habe erst vor kurzem eine Bandbreitenerhöhung für 5 Franken mehr im Monat abgelehnt. Ich schaue HD, es werden mehrere Laptop/Smartphone via WLAN gleichzeitig genutzt und komme mit meinen 40Mbps bestens klar. Was soll ich mit 10Gbps?
    • ARoq 07.02.2020 09:28
      Highlight Highlight Wie lange brauchst du an deinem Anschluss um 40 GB Daten hochzuladen?
      Bei 1 Gbit/s sind es 6 Minuten.

      Bei einem 40/10 Anschluss wären es etwas über 9 Stunden.
    • Grümscheli 07.02.2020 10:44
      Highlight Highlight Wann lade ich denn 40GB hoch und wozu?
    • Carlo Meyer 07.02.2020 14:00
      Highlight Highlight Andere kaufen sich Sportwagen, um täglich im Pendlerstau zu stehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 06.02.2020 20:02
    Highlight Highlight 10gbit/s für haushalte.... okeee....
    so zur info: 4k streaming braucht ca 20mbit/s.
    wenn du kein hochleistungsrechenzentrum dahoam hast, sind die jetzige 1gb und zukünftigen 10gbit/s blanker unsinn, auch für die meisten firmen....
    • bebby 07.02.2020 07:07
      Highlight Highlight Viel wichtiger ist die Stabilität der Verbindung dank Glasfaser.
    • Outi 07.02.2020 10:37
      Highlight Highlight @TheOne
      Ich wäre mit einer symmetrischen 1 Gbit/s Leitung schon mehr als zufrieden. Bei uns wird es aber wohl Jahre dauern und dann auch wohl max. bis 500 Mbit/s. Naja, wird ausreichen müssen, aber mit ein paar Servern zuhause wäre ein Upload mit mehr als 50 Mbit/s schon kein Seich.
  • Ridcully 06.02.2020 19:35
    Highlight Highlight toll, bei uns gibt's max 100MBit. Danke liebe Swisscom, dass Euch die Peripherie so am A... vorbei geht... Da geb ich meine Kohle lieber der Konkurrenz.
  • Randen 06.02.2020 19:17
    Highlight Highlight Nimand braucht in Zukunft noch einen Festnetzanschluss. Das muss über 5G oder was auch immer überall und für jedes Gerät verfügbar sein. Der Aufwand, Zeit, Geld und Ressourcen für Kabel ist völlig unverhältnismässig.
    • sambeat 06.02.2020 22:13
      Highlight Highlight Da 5G-Antennen ziemlich nah beieinander positioniert sein müssen, um das Land flächendeckend mit gutem Signal zu versorgen (und die Antennen selber auch einen oder mehrere Glasanschlüsse ans Netz benötigen, um diese Geschwindigkeit für X mobile Clients zu garantieren), muss Swisscom sowieso Aufwand, Zeit, Geld und Ressourcen investieren. Und natürlich auch Kabel, oder meinst Du, die Antennen seien mit Funk ans Netz gebunden? 😉
    • Randen 06.02.2020 22:30
      Highlight Highlight @Sambeat Das nicht aber ich gehe davon aus dass zahlenmässig etwas weniger Masten benötigt werden als Häuser rum stehen. Man muss die einzelnen Wohnungen noch dazu rechnen. Also zb Ein Haus mit 10 Wohnungen = Hauptanschluss, Anschluss für jede Wohnung, mind. 1 Router pro Wohnung inkl. Kabel. Das könnte man alles weglassen.
    • ZimmiZug 06.02.2020 22:40
      Highlight Highlight Wenn alle nur noch 5 G wollen, braucht es zig tausende Antennen. Die Bandbreite wird bei allen Funkstandarts geteilt. 1000 gleichzeitige Nutzer = ein Tausendstel Bandbreite. Es wird auch in (naher und mittlerer) Zukunft noch kabel brauchen, wenn wir uns nicht mit Funkwellen total zudröhnen lassen wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Supermonkey 06.02.2020 18:21
    Highlight Highlight Surfgeschwindigkeit 10GBit und einen 10GBit Link sind leider nicht dasselbe...
  • freeman 06.02.2020 18:14
    Highlight Highlight 1,6 Mrd Reingewinn alss staatsnaher Betrieb?! Dürfen die das?
    • Dominik Treier 07.02.2020 00:54
      Highlight Highlight Es ist eine Privatwirtschaftlich organisierte Firma und ein Teil ist privatisiert, also leider müssen sie das sogar, denn es wird von den Aktionären gefordert, sogar dem Bund...

      Grundversogung privatisieren war eben schom immer das Beste! Dann können möglichst viele Wohlhabende noch ihre Hände drinn waschen und wenn dann viel schlimmer bei ÖV oder Wasser und Strom noch keine Konkurrenz da ist wird es noch besser...
  • Pointer 06.02.2020 17:58
    Highlight Highlight Den grossen Haken beim FTTH-Ausbau habt ihr leider verschwiegen. Früher hat die Swisscom pro Anschluss 4 Fasern von der Zentrale (Pop) verlegt. Mir der neuen Technik wird nur noch eine Faser von der Zentrale Richtung Kunden verlegt, diese wird dann unterwegs optisch auf 32 Fasern aufgesplittet. Man teilt sich die theoretischen 10 GBit/s also mit 31 anderen Kunden. Mit dieser Technik kann sich die Swisscom zudem die ungeliebte Konkurrenz vom Leib halten, ergo höhere Preise für uns. Interviewt doch mal Fredy Künzler dazu!
    • Sumsum 06.02.2020 19:00
      Highlight Highlight 👍🏼👍🏼👍🏼
  • Flötenzauber 06.02.2020 17:54
    Highlight Highlight UPC hat das versprochene Datenvolumen nicht eingehalten, es wurde sogar noch langsamer und der Preis blieb gleich. Seit ich zu Quickline gewechselt bin, bin ich mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis mehr als zufrieden und spare dazu noch CHF 140.-/Jahr!
    Benutzer Bild
    • Flötenzauber 06.02.2020 22:59
      Highlight Highlight Vergessen zu erwähnen, dass bei UPC 600 versprochen wurden und kurze Zeit später noch max. 450.
  • ARoq 06.02.2020 17:41
    Highlight Highlight Da bin ich ja gespannt:
    Benutzer Bild
  • Darkglow 06.02.2020 17:17
    Highlight Highlight Wow... Trau keiner *Grafik* die du nicht selber gefälscht hast...
    Swisscom betrachtet allen ernstes 100 Mbit/s bis 1 Gbit/s als Highspeed ^^

    glaube 100Mbit/s war 2000 high speed...
    • Phallumegaly 06.02.2020 17:40
      Highlight Highlight Wir sprechen hier von Privathaushalten und nicht von Provider-Backbones...
    • Alnothur 06.02.2020 18:33
      Highlight Highlight 100Mbit/s ist immer noch high speed. 98% der Kunden würden eine noch höhere Datenrate gar nicht bemerken.
    • ZimmiZug 06.02.2020 22:44
      Highlight Highlight Privat würden für 80 - 90% der Haushalte 20 Mbps weit reichen. Also das ist noch immer Highspeed
  • Fernrohr 06.02.2020 17:04
    Highlight Highlight Diese Online-Karte die ihr hier angebt, sagt nix über die Glasfaser aus. Ich z.B. bin im dunkellila Bereich, das nennt sich Hispeed Internet und komme gerade mal auf 55 Mbit/s. Lächerlich!
    • Radesch 06.02.2020 17:36
      Highlight Highlight Ja, ich auch... Gerade bei Swisscoms Tool getestet.
    • Uranos 06.02.2020 19:21
      Highlight Highlight Lächerlich? Ich wohne in einem städtischen Gebiet und hatte bis letztes Jahr eine Maximalgeschwindigkeit von 15 Mbit/s.
    • Radesch 06.02.2020 20:34
      Highlight Highlight @Uranos

      Das ist doch ein Verbrechen. Eigentlich müsste man die Anbieter verpflichten, dass wen sie bestimmte Städte erschliessen gleichzeitig das Land ausbauen. Sonst ist ja das Land immer (oder fast immer) im Nachteil. Und Kabel ziehen ist jetzt wirklich nicht die komplexeste Aufgabe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 06.02.2020 16:40
    Highlight Highlight Auch damit werden sie den Superbowl nicht störungsfreier übertragen 😉
  • mbr72 06.02.2020 16:32
    Highlight Highlight Mein 1GB Glasfaser Abo von Swisscom hat zu KEINEM Zeitpunkt mehr als 600Mbit/s geleistet. Schwach! Nach einem Jahr gekündigt und gewechselt zu init7.
    Volle 1GB/s - mit deutlich niedrigeren Pings.
  • Holunder 06.02.2020 16:32
    Highlight Highlight Der Swisscom geht es in erster Linie darum, als technisch führend zu gelten und so Kunden in allen Bereichen (Festnetz-Internet, Festnetz-Tel, Mobil, TV) mit Bundle-Angeboten an sich zu binden und ordentlich ab zu kassieren. Wer seriös vergleicht wird in den meisten schweizer Gebieten feststellen, dass Swisscom im Vergleich zur Konkurrenz extrem teuer ist.
    Wem der Preis schnuppe ist, ist gut aufgehoben bei Swisscom. Preisbewustere Kunden finden meistens ein preiswerteres Angebot.
  • Holunder 06.02.2020 16:23
    Highlight Highlight Alles nur Marketing!!
    Wer zum Teufel braucht zu Hause 10Gbit/s?
    Kaum ein Privathaushalt wird sich 10Gbit-fähige Netzwerkkomponennten leisten. Auch heute noch wird in den meisten Häusern Cat.5E verbaut (max. 1Gbit). Zudem läuft der meiste Verkehr via Wifi. Da sind 10Gbit/s schlicht unrealistisch auch mit Wifi 6.
    Ein UHD-Filme Streamen benötigt max. 25Mbit/s. Das entspricht einem 400stel einer 10Gbit/s Leitung...

    In dieser Branche ist ein Wetrüsten im Gange das kaum ein Konsument versteht, der nicht vom Fach ist.

    Was bringt mir ein Auto mit 1000 PS wenn ich doch nur 120 fahren darf!
    • Caturix 06.02.2020 16:29
      Highlight Highlight Praktisch ist es wenn mehrere an der selben Leitung, grosse Familie, kleines Hotel oder BnB... , sind und gleichzeitig das Internet nutzen für z.B. Netflix HD, Zattoo HD ... man braucht eigentlich nur den Router und jeder hat genügend Speed.
    • humpalumpa 06.02.2020 16:37
      Highlight Highlight Pirat pirat arrr arrr. Für solche sachen ist es super :-)
    • JaAber 06.02.2020 16:46
      Highlight Highlight Sehe ich genau gleich. Aus Sicht des Users befinden sich die Flaschenhälse nicht im Netz, sondern vielmehr bei den Content-Servers.
      Da die User jedoch zunehmen und immer mehr loaden, streamen, clouden etc., muss das Netz dennoch ausgebaut werden. Die hohen Bit-Raten beim privaten Anschluss ergeben sich dadurch als Nebeneffekt (deshalb nur als „best effort“), den man werbemässig „ausschlachten“ kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 06.02.2020 16:15
    Highlight Highlight Wir haben bei uns Im Kaff (250 Einwohner +/- je nachdem wer mal wieder wegstirbt oder dazukommt) 5G von Sunrise (die strahlt auf die Häuser gefällt nicht jedem), Glasfaser von Net+ FR (zu teuer pro Monat aber schon kostenlos bis ins Haus installiert), Kabel von UPC (muss man den Anschluss aber selber bezahlen) und jetzt kommt noch die Swisscom mit Ihrer Glasfaser bis vors Haus. Die Qual der Wahl, noch vor kurzem war nichts vorhanden. Von einem Extrem ins andere.
    • Dominik Treier 06.02.2020 17:28
      Highlight Highlight Leider oft der Fall... Solange keine Konkurrenz vorhanden ist passiert nichts und man zahlt auch gerne das Doppelte...

      Da sehen wir auch warum ich immer über jene Lache, die behaupten Infrastruktur und Grundversorgung zu privatisieren spare Kosten...
  • Skeptischer Optimist 06.02.2020 16:12
    Highlight Highlight Die Swisscom reist offensichtlich im Schlafwagen. FTTH sollte in jedem Winkel der Schweiz selbstverständlich sein. Wenn es sich vor 100 Jahren „gelohnt“ hat Kupferkabel zu verlegen, bzw. zu vermasten, muss es sich heute lohnen Glasfaser zu verlegen.
    • Holunder 06.02.2020 17:00
      Highlight Highlight Die Schweiz gehört zu den Top10 Länder in Sachen Breitbandausbau. Von Schlafwagen zu sprechen ist da wohl etwas überheblich.

      Man kann nicht einfach nur ein Kupferkabel durch ein Glasfaserkabel ersetzten. Das ist eine komplett andere Technik. Da ist eine riesen Infrastruktur dahinter mit vielen Geräten, Zentralen und Streckenkabel die ebenfalls ausgewechselt werde müssen. Die Swisscom wie auch andere Netzbetreiber können daher nicht einfach überall sofort auf FTTH umstellen. Diese Investitionen müssen sie auf viele Jahre verteilen. Und dies trotz den Wucherpreisen!
    • Citizen321 06.02.2020 18:00
      Highlight Highlight Vor 100 Jahren gabs noch keine Mobilfunknetze! Darum mag sich das früher noch gelohnt haben, heute aber sicher nicht mehr...
  • Duscholux 06.02.2020 16:08
    Highlight Highlight Und ich in einem Bergdorf habe Fiber bis in die Wohnung mit Salt 10gbit/s. (Theoretisch, aber in der Praxis ist der Speed sehr gut und eigentlich immer deutlich mehr als 1gbit/s, obwohl das Abo nicht mehr kostet als 1gbit/s Abos der Konkurrenz).
  • UrGamer 06.02.2020 15:51
    Highlight Highlight Leider wird es an meinem Wohnort nie Glasfaser geben. 5G wäre eine tolle Alternative, wird aber leider durch Privatpersonen mit Einsprachen blockiert / ausgebremst...
    • IchSageNichts 06.02.2020 16:18
      Highlight Highlight Man kann nicht alles haben. Billig wohnen, tiefer Steuern, hochsubventionierter öV, Strassenbau in jeden Krachen ....
    • Hades69 06.02.2020 16:21
      Highlight Highlight Hab dir ein Herz gegeben, wegen der Ausbremsung.
    • [Nickname] 06.02.2020 16:45
      Highlight Highlight @IchSageNichts Hat überhaupt nichts mit seinem Kommentar zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bcZcity 06.02.2020 15:51
    Highlight Highlight Wenn ich den Artikel so lese, passiert eigentlich nichts Spektakuläres. Swisscom baut "nur" FTTS, auch weil einige Besitzer der Liegenschaften Investitionen scheuen.

    Dann bekommt man also in der Agglo über alte Kupferkabel max. 500/50. Und auf dem Land will man mit 5G das verpasste wett machen.

    Dann kann man Werbung schalten und Mondpreise verlangen. Und mache bezahlen dann für 1 oder sogar 10Gb gleich viel wie andere, die mit 250Mbit rumkrebsen weil der FTTS weit weg ist.

    Und in 20 Jahren sind diese Geschwindigkeiten für Gewerbe und Game-Streaming zu langsam. Was dann? 6G? 7G?
    • fant 06.02.2020 21:02
      Highlight Highlight Einen wichtigen Aspekt sprichst du im Nebensatz an: Einer der grossen Vorteile von Glas ist, dass du die volle Bandbreite in der anderen Richtung 'gratis' dazubekommst, sie wird nicht - wie bei Kupfer - von up- und downstream geteilt. Also wird es auch sinnlos, asymmetrische Datenraten anzubieten. Und meiner Meinung nach ist man erst mit symmetrischer Bandbreite 'cloud-ready'.
  • PlayaGua 06.02.2020 15:27
    Highlight Highlight Es ist sehr wichtig, dass beim Ausbau die ländlichen Gegenden einbezogen werden. In der Schweiz stehen wir da ganz gut da. In Deutschland hingegen ist es ein massives Problem.
    • Kaaris 06.02.2020 16:17
      Highlight Highlight Für wen ist es bitte ein Problem ? für die Bauern ? bleib mal geschmeidig, es braucht kein ottonormalverbraucher ein Glasfasernetz, da reicht auch kupfer. Man muss halt nur anständige server zur verfügung haben dann ist es gegessen.
    • @schurt3r 06.02.2020 16:24
      Highlight Highlight @Kaaris

      Doch, ich. Hier bitte Glasfaser, aber pronto! :)
    • ralck 06.02.2020 16:37
      Highlight Highlight @Karis: Habe lang genug in einem Haus mit sechs Parteien gewohnt. Von den versprochenen 50 MBit/s kamen deren 15 MBit/s in die Wohnung. Wenn dann alle Bewohner der Wohnung gleichzeitig grössere Uploads/Downloads haben, ist fertig. Vor allem heute, wo vieles in der Cloud ist und gestreamt wird. Am neuen Wohnort mit Salt komme ich zwar nie auf 10 Gbit/s. Für diesen Preis habe ich aber auch mit 500 MBit/s bis 1 Gbit/s eine schnellere Leitung als mit der Swisscom…
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Wohnst du neben einer 5G-Antenne? Hier findest du es auf einen Blick heraus

Sunrise und Swisscom haben das 5G-Netz gestartet. Der Bund zeigt auf seinem Online-Kartendienst, wo die neuen (und die bisherigen) Antennen stehen.

In der Schweiz sind bereits über 300 5G-Antennen installiert. Sie sind jedoch noch nicht alle in Betrieb. Auf der Website des Bundesamtes für Kommunikation sind alle Telefonantennen auf einer interaktiven Karte markiert, jene, die 5G übertragen, aber auch 3G- und 4G-Antennen.

Die 5G-Antennen von Swisscom, die seit Mittwoch in Betrieb sind, senden aber vorerst noch auf 4G+-Frequenzen. An 102 Standorten in 54 Ortschaften wie Zürich, Bern, Basel, Genf und Lausanne, soll 5G in Betrieb genommen …

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