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Studentenverbindung spendet Lebern



Die Lebern von Verbindungsmitgliedern haben nicht gerade den besten Ruf: Kein Wunder, steht doch der Genuss des Hopfengetränks in vielen Studentenverbindungen im Mittelpunkt der Liturgie.

Mit diesem Vorurteil aufräumen – und gleichzeitig auf die Notwendigkeit von Organspenden aufmerksam machen – wollen die Zürcher Glanzenburger. Bis Oktober will man mindestens 75 Mitglieder der Studentenverbindung zu einem Organspendeausweis motiviert haben. Über die eigens eingereichtete Website leberspende.ch können auch Nicht-Mitglieder einen Spenderausweis downloaden oder bestellen. Laut Aussagen der Initianten haben schon über 40 ihrer Mitglieder einen Ausweis erstellt – inklusive Beweisfotos. Trotz des Bierkonsums ihrer Mitglieder seien ihre Lebern in gutem Zustand, so die Glanzenburger augenzwinkernd.

33 Male, als jemand sich ein Bier gönnte und kurz mal das Leben genoss

Wie Mitinitiant Martin Fussen in einer Medienmitteilung erklärt, soll mit der Aktion die Aufmerksamkeit für das Thema Organspenden erhöht werden. Man wolle andere motivieren, sich damit auseinanderzusetzen, so Fussen. Die Verbindung verspricht, dass das Bestellen des Ausweises und das anschliessende Ausfüllen nicht mehr als fünf Minuten in Anspruch nimmt. Nach Beendigung der Aktion im Oktober sollen alle Spender auf ein Bier eingeladen werden. (wst)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Simplicissimus01 09.08.2018 11:20
    Highlight Highlight Mich überrascht die Selbstironie! Das kennt man ja in diesen Kreisen sonst eher nicht! Für einen guten Zweck isses auch, da schadet es nicht mit, das Image augenzwinkernd zu hinterfragen. Da mache ich gern mit!
  • Fuego_1337 09.08.2018 09:58
    Highlight Highlight Coole und vorallem sinnvolle Aktion! In der Schweiz sterben immer noch Leute, welche auf ein Spendeorgan warten. Ich persönlich bin zwar für eine opt-out Regelung in Bezug auf Organspenden, aber bis wird dies politisch doch noch geregelt kriegen, brauchen wir genau solche Initiativen!
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 09.08.2018 10:46
      Highlight Highlight Bis es soweit ist, werden Trolle, besonders in schlecht moderierten Foren, weiterhin ein Riesen Theater veranstalten mit Märchen wie beispielsweise ich kenne einen der einen kennt, der aus dem Hirntod erwacht ist oder dass Swisstransplant Organhandel betreibt. Es bräuchte eine gnadenlose Aufklärungskampagne, die auch dem dümmsten Schweizer klar macht, dass es weder eine Rückkehr vom Hirntod gibt, noch Swisstransplant Organhandel betreibt.
      So lange Idioten solche falschen Informationen verbreiten, geht das sterben weiter.

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