Was vorher nur informelle religiöse Vorgaben waren, wird jetzt Gesetz im Islamischen Emirat von Afghanistan. Wie das afghanische Justizministerium am 21. August bekanntgab, hat der oberste Taliban-Führer Hibatullah Akhundzada das Gesetz zur Sicherung der «Tugend» genehmigt.
Damit werden die Rechte von Frauen, trotz alternativer Versprechungen gegenüber der UN, nun extrem beschränkt. Auch Männer müssen sich an neue Gesetze halten. Das Einhalten der Gesetze wird durch die Sittenpolizei durchgesetzt.
Muslimische Frauen sind nun gesetzlich dazu verpflichtet, ihr Gesicht und ihren Körper in Anwesenheit von Männern, die keine «Mahram» sind, und nicht-muslimischen Frauen zu bedecken. «Mahram» bezeichnet meist Männer der eigenen Familie, also Brüder, Väter, Söhne, Grossväter, Onkel, der Vater oder der Ehemann.
Auch wenn eine Frau das Haus verlässt, hat sie sich an strenge Regeln zu halten, so sagt das Gesetz:
Auch das Benützen eines Transportmittels ist nur in Begleitung einer «Mahrams» erlaubt. Für Fahrzeuglenker gelten auch strikte Regeln. So darf man keine Musik hören, keine Drogen nehmen und keine unbedeckten Frauen transportieren.
Für Männer gelten neu Gesetze, die die Länge der Bärte und Hosen regelt. So darf der Bart nicht zu kurz gestutzt werden.
Das Gleiche gilt für kurze Hosen. Diese müssen mindestens bis über die Knie gehen.
Bei den Sicherheitskräften wurde die Bartregel schon länger angewendet. So erklärte ein Direktor in einer Pressekonferenz, dass in den vergangenen 12 Monaten bereits 281 Männer aus den Sicherheitskräften entlassen wurden, weil sie keinen ausreichenden Bartwuchs gehabt hätten.
Zusätzliche Regeln des «Laster-und-Tugend»-Gesetz, beinhalten die Verbote von Homosexualität, Glücksspiel, Ehebruch und Ungehorsam gegenüber Eltern. Auch das Kämpfen mit Tieren sowie das Erstellen und Betrachten von Bildern mit lebenden Wesen ist per Gesetz verboten.
Das Gesetz sieht für Verstösse ein gestaffeltes Strafsystem vor, das von mündlichen Verwarnungen und Drohungen über Geldstrafen bis hin zu Arrestzeiten von einer Stunde bis zu drei Tagen reicht, sowie weiteren von der Sittenpolizei auferlegten Strafen. (ear)
Vorgeschriebene Bartlänge, unglaublich 😳🤨
Wer jemals geglaubt hat es würde sich was ändern wird jetzt hoffentlich begreifen was Sache ist…
Mal abwarten aber ich glaube der ReligionsTerror wird in solchen Ländern nie aufhören.
Bei uns in Westeuropa wird ja auch schon das Kalifat gefordert! Was solche Leute noch bei uns zu suchen haben erschliesst sich mir nicht 🤷♂️🤷♂️