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President Donald Trump gestures after speaking at a campaign rally at Smith Reynolds Airport, Tuesday, Sept. 8, 2020, in Winston-Salem, N.C. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Gibt sich siegessicher: Der Präsident bei einem Wahlkampfauftritt in North Carolina. Bild: keystone

Analyse

Kann Donald Trump doch noch gewinnen?

Das amerikanische Wahlsystem begünstigt eine Wiederwahl des Präsidenten. Zum Glück ist er sein eigener grösster Feind.



Dass Donald Trump am 3. November die Mehrheit der Stimmen erzielen kann, schliessen selbst seine Anhänger aus. Doch es geht auch ohne. Vor vier Jahren hatte Hillary Clinton beim Volksmehr einen Vorsprung von rund drei Millionen Stimmen – und wurde trotzdem geschlagen.

Modellrechnungen des Star-Demographen Nate Silver zeigen, dass Joe Biden in den kommenden Wahlen selbst bei einem Vorsprung von vier Millionen Stimmen die Wahl verlieren könnte. Schuld daran ist das amerikanische Wahlsystem mit den sogenannten Elektorenstimmen.

Dieses System bevorteilt nicht nur die kleinen Staaten, in denen Trump wahrscheinlich obsiegen wird. 48 der 50 amerikanischen Bundesstaaten kennen das Winner-takes-all-Prinzip. Will heissen: Wer die meisten Stimmen erhält, heimst alle Elektorenstimmen ein, selbst wenn der Vorsprung minimal ist.

Das könnte dazu führen, dass im Extremfall ein paar tausend Stimmen in Michigan, Ohio, Arizona oder einem anderen «battleground state» darüber entscheiden, wer im nächsten Jahr ins Weisse Haus einziehen wird.

Supporters of President Donald Trump cheer as he arrives to speak at a campaign rally at Smith Reynolds Airport, Tuesday, Sept. 8, 2020, in Winston-Salem, N.C. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Ohne Maske: Trump-Fans an einer Rally in North Carolina. Bild: keystone

Obwohl Joe Biden im gewichteten Durchschnitt aller Umfragen nach wie vor über einen soliden Vorsprung zwischen sieben und acht Prozent verfügt, ist seine Wahl alles andere als sicher. «A Trump Comeback?», titelt etwa ein Leitartikel des «Wall Street Journal». Das Blatt steht zumindest auf der Meinungsseite fest hinter dem Präsidenten.

Wie dieses Trump-Comeback aussehen könnte, zeigt ein Artikel auf Nate Silvers Onlineportal «FiveThirtyEight» auf. Der Autor, Perry Bacon, stellt dabei fest:

«Ein wichtiger Grund, weshalb Trump immer noch die Mehrheit der Elektorenstimmen gewinnen kann – trotz der miserablen Noten für die Art und Weise, wie er die Coronakrise gemanagt hat –, ist die Tatsache, dass Schwarze, Hispanics und die weissen Wähler mit College-Abschluss, die ihn bereits 2016 gewählt haben, nach wie vor hinter ihm stehen.»

Es ist zwar richtig, dass die meisten Amerikanerinnen mit College-Abschluss für Joe Biden stimmen. Doch gerade in den wichtigen «battleground states» trifft dies nur bedingt zu, vor allem im Süden. «Die gute Nachricht für Trump lautet, dass die weissen Wähler mit College-Abschluss im Süden nach wie vor konservativer sind als diejenigen in anderen Regionen», so Bacon.

epa07918889 Dancers perform at the 55th Annual Hispanic Day Parade in New York, New York, USA, 13 October 2019.  EPA/PETER FOLEY

Tänzerinnen an der Hispanic Day Parade in New York. Bild: EPA

Obwohl Trump die Mexikaner und Immigranten aus Mittel- und Südamerika aufs Übelste beleidigt hat, zeigen Umfragen, dass ihn zwischen einem Viertel und einem Drittel der Hispanics unterstützen. Viele von ihnen sind streng katholisch oder gehören einer evangelikalen Kirche an und sind deshalb entschlossene Gegner der Abtreibung.

Selbst bei den Schwarzen kann Trump auf rund zehn Prozent der Stimmen hoffen. «Wenn es wirklich eng wird, könnte diese Unterstützung den Ausschlag geben», so Bacon.

Zum Glück vermasselt Trump mit seinem Charakter diese Vorteile stets aufs Neue. Anstatt mit Sachthemen, vor allem mit der Wirtschaft, aufzutrumpfen, stellt er seine eigene Persönlichkeit in den Vordergrund.

Letzten Freitag hätte er beispielsweise mit guten Zahlen vom Arbeitsmarkt punkten können. Stattdessen jammerte er über Hunter Biden, John McCain und das eingebildete Ausspionieren seiner Kampagne vor vier Jahren. «Dieses Gebrabbel ist auf seine Art unterhaltsam», jammert das «Wall Street Journal». «Aber die Wirtschafts-Botschaft ging dabei völlig unter. Die Presse hat kaum darüber berichtet.»

FILE - In this Jan. 30, 2010, file photo, Vice President Joe Biden, left, with his son Hunter, right, at the Duke Georgetown NCAA college basketball game in Washington. Hunter Biden is expressing regret for being discharged from the Navy Reserve amid published reports that he tested positive for cocaine. The Wall Street Journal reports that Hunter Biden failed the drug test last year and was discharged in February. In a statement issued Thursday, Oct. 16, Biden doesn't say why he was discharged. He says he's embarrassed that his actions led to his discharge and that he respects the Navy's decision. The vice president's office declined to comment.(AP Photo/Nick Wass, File)

Vater und Sohn Biden. Bild: ap/FR67404 AP

Selbst das «Wall Street Journal» anerkennt, dass Trump bei einer Charakterwahl keine Chance hat. «Es ist keine Wiederholung von 2016, als Hillary Clinton beinahe so sehr abgelehnt wurde wie Mr. Trump», stellt das Blatt fest. Trumps Wahlkampfteam setzt daher alle Hebel in Bewegung, um Sachthemen wie die Law-and-Order-Botschaft des Präsidenten in den Vordergrund zu stellen.

Doch diese Botschaft findet bisher wenig Gehör. Die Enthüllung des «Atlantic», wonach Trump gefallene und verstümmelte Soldaten als «Verlierer» und «Trottel» bezeichnet haben soll, hat während des so wichtigen Labour-Day-Wochenendes alles andere überschattet.

Die Tatsache, dass derzeit fast täglich ein neues Trump-Enthüllungsbuch erscheint, hilft in der Charakterfrage ebenfalls nicht wirklich weiter. Immer wieder wird in diesen Büchern betont, dass der Präsident keine Empathie und keinen Humor hat; dass er stets seine eigenen Interessen in der Vordergrund stellt etc.

Trump vergibt nicht nur seine Vorteile, er hat offenbar auch sein Wahlkampfgeld verschleudert. Die «New York Times» meldet, dass sein Team bereits rund 800 Millionen Dollar des 1.1-Milliarden-Dollar-Budgets verpulvert hat. Ein grosser Teil dieses Geldes floss in überzogene Spesen und Werbung, die zwar glamourös, aber wenig wirksam ist.

Gerade in der entscheidenden Phase könnte dem Trump-Team das Geld ausgehen. Bloomberg News meldet, dass Trump deshalb 100 Millionen Dollar aus seiner Privatschatulle in den Wahlkampf werfen wolle. Dabei stellt sich allerdings die nahe liegende Frage: Hat der notorische Geizhals dieses Geld überhaupt?

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139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Jürg 10.09.2020 13:55
    Highlight Highlight Klar kann Trump noch gewinnen. Und wenn's knapp wird, wird eben "etwas" nachgeholfen. Man ändert die Wahlkreise, erschwert oder verunmöglicht gewissen Bevölkerungskreisen die Teilnahme an der Wahl, man zerstört die Infrastruktur, die es gewissen Bevölkerungskreisen ermöglicht, zu wählen. Man manipuliert die Presse etc. usw.

    Und wenn das dann immer noch nicht helfen sollte, kann man ja das System Lukaschenko, Putin oder Erdogan anwenden.
  • Faktenchecker 10.09.2020 08:21
    Highlight Highlight Wartet die Fernsehdebatten ab. Danach wird Trumps Wiederwahl noch sicherer sein als jetzt schon.
    • Emil Eugster 10.09.2020 11:18
      Highlight Highlight Biden sollte einen Drogentest für beide vor den Debatten verlangen und ein positives Resultat würde zur sofortigen Disqualifikation des Kandidaten führen.
      Was meinen sie? Würde Trump zustimmen?
  • Kronrod 10.09.2020 07:07
    Highlight Highlight Spätestens wenn Biden wegen den Nebenwirkungen von Demenzmedis (Inkontinenz) während der Debatte in die Hose macht, ist die Wahl gelaufen.
    • Lucida Sans 10.09.2020 10:17
      Highlight Highlight Schade, dass Kirk Douglas bereits verstorben ist. Der wäre ein grossartiger Kandidat gewesen.
    • Hans Jürg 10.09.2020 13:58
      Highlight Highlight Dann hätten Trump und Biden ja endlich ein gemeinsames Thema, über das sie (offenbar, gemäss Deiner Behauptung...) aus eigener Erfahrung sprechen könnten. Und wenn sie sich zu zweit etwas langweilen, könnten sie noch Blocher in die Diskussionsrunde einladen. Der hat bestimmt auch Erfahrungen mit Demensmedis.

      PS: Demenz ist eine schlimme und ernst zu nehmende Krankheit, die ich keinen, nicht mal Trump und Blocher wünsche. Und auch nicht Biden.
  • YvesM 10.09.2020 06:45
    Highlight Highlight Das Rennen ist sicherlich offen und wer denkt, dass er zu diesem Zeitpunkt gewonnen hat, wird verlieren.

    In einer möglichen zweiten Amtszeit wird Trump noch mal eine Schippe drauf legen. Er muss nämlich nicht mehr rücksicht auf eine Wiederwahl nehmen.
    • Emil Eugster 10.09.2020 11:20
      Highlight Highlight Dass das Rennen offen ist, ist ein schauerliches Armutszeugnis für die stimmberechtigte US-Amerikanische Bevölkerung.
  • Auric 09.09.2020 22:04
    Highlight Highlight Natürlich wird er gewinnen, 4 Jahre langes Bashing, jede noch so dreckige Lüge der Dems und ihrer Medien haben es nicht geschafft, selbst Watson rudert schon zurück um nicht komplett das Gesicht zu verlieren.

    Kein halbwegs klar denkender Mensch wird sich für Unterdrückung Lügen Brandstiftung Stassenterror Mord und Totschlag entscheiden den die Kommunisten die hinter Biden an den Fäden ziehen haben wollen. Die würden sogar einen offenen Bürgerkrieg anzetteln nur um wieder an die Macht zu kommen.
  • Coromandante 09.09.2020 20:55
    Highlight Highlight Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber Trump wird die Wahlen ganz sicher wieder gewinnen. Die Demokraten haben es nicht geschafft einen Kandidaten zu nominieren, der den durchschnittlichen US-Bürger dazu bringen könnte ihn zu wählen. Die fallen alle auf Trumps „America first“ herein. Mich schauderts jedesmal wenn ich daran denke, dass dieser fakenewssexistischelügenrassist nochmals 4 Jahre in den Medien omnipräsent sein wird... fürchterlich!
  • Simplicissimus 09.09.2020 19:59
    Highlight Highlight Leider ist auch Biden selbst Bidens grösster Feind.
  • Black Cat in a Sink 09.09.2020 18:49
    Highlight Highlight Leute, sollten die Amerikaner (die Elektoren) den Trump wieder wählen, sehe ich schwarz für die Demokratie amerikanischer Prägung. Zuerst wird er mit Hilfe von AG Barr die Verfassung kassieren, dann die Amtszeitbeschränkung abschaffen und Amerika, das Land of the free in eine Diktatur verwandeln. Und die ganze Welt, ausser ein paar Ländern vielleicht, reibt sich verwundert die Augen, wenn der übernächste Präsident auch Trump heissen wird.
    • UrsEdelhart 10.09.2020 02:39
      Highlight Highlight waaaaas? bist du dir da sicher?? Meine Wahrsagersteine haben mir mitgeteilt Arnold Schwarzenegger wird Vize, er gewinnt ein Armdrückenduell vs Trump (erstaunlicherweise nur sehr knapp) und wird dann so Präsi von den Amis.

      Ooooooder du und ich wissen gar nichts und ich mach mir jetzt ein Toast mit Honig.

      MAGA
    • [CH-Bürger] 10.09.2020 05:54
      Highlight Highlight @BlackCat:
      ich fürchte, ich muss Dir widerwillig zustimmen...! 🥺
    • YvesM 10.09.2020 06:39
      Highlight Highlight Braucht er gar nicht...
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  • Pierrino85 09.09.2020 18:47
    Highlight Highlight Dabei gelten die USA für viele immer noch als Musterdemokratie und Rechtsstaat. In Wirklichkeit sind sie nie über das Wildwest-Prinzip "wer schneller schiesst überlebt" hinausgekommen. -> (the winner takes it all)
    • Müller Lukas 10.09.2020 08:05
      Highlight Highlight Nun mach mal halblang. "The winner takes it all" heisst in unserem Teil der Welt ja ganz einfach Majorz-Wahl. Das ist ein durchaus übliches und anerkanntes demokratisches Verfahren. Auch wenn man tatsächlich gute Gründe anführen kann, wieso das Proporz-Verfahren für die Wahl der Elektoren vielleicht sinnvoller und fairer wäre. Das ist aber letztlich eine reine Ermessensfrage.
  • joevanbeeck 09.09.2020 18:21
    Highlight Highlight Die Gouverneure, Bürgermeister und Polizeichefs in den Demokraten Bundesstaaten haben ja nicht gerade bewiesen das sie der Aufgabe gewachsen sind. Von der ersten Demokraten Tragödie ( George Floyd, Minnesota) bis zur letzen ( Kenosha, Wisconsin ) zieht sich das wie ein roter Faden durch den Krawall Sommer. So mancher Demokraten Wähler denkt sich vielleicht das es die Republikaner unmöglich schlechter machen können.
    • Joe 'Lock the S.O.B.s Up' Biden 10.09.2020 00:56
      Highlight Highlight Das ist leider so. In allen Mordhochburgen der USA regieren permanent die Demokraten. In Chicago regieren die Demokraten ununterbrochen(!) seit 1931. Warum leiteten sie nie sinnvolle Polizeireformen ein? Warum sprechen sie erst jetzt davon? Die Berechtigungen dazu hatten sie schon immer.
  • Knacker 09.09.2020 18:17
    Highlight Highlight Auf eine neue Runde :D
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  • De-Saint-Ex 09.09.2020 18:15
    Highlight Highlight Natürlich kann er gewinnen... erst recht wenn er so weiter trickst. Und ich fürchte viele Wahlbeobachter vor Ort haben recht, wenn sie befürchten, dass Trump vielleicht an der Urne geschlagen werden kann... aber juristisch? Bei diesem ihm zu 100% devoten Justizministerium? Er kann ja faktisch jedes Wahlresultat, das nicht zu seinen Gunsten ausgehen sollte, juristisch anfechten. Wir werden im November wohl nur wissen, wer gewonnen hat, falls Trump es ist.
    • swisskiss 09.09.2020 18:37
      Highlight Highlight De-Saint-Ex: Er kann nicht DAS Wahresultat anfechten, da jeder einzelne Bundestaat für sich ein Resultat liefert, dass zusammengefasst, das Endergebnis der Elkrorenstimmen liefert. Er muss in jedem einzelnen Bundestaat eine Neuauszählung beantragen. Das Trump damit in allen entscheidenden swing states durchkommt, Recht bekommt und eine Neuauszählung ein anderes Resultat liefert, ist mehr als fraglich.

      Es wäre Ironie der Geschichte, wenn am Schluss wie 2000, Florida als Zünglein an der Waage ist und dasselbe Chaos sich wiederholt.
    • Kontrovers 10.09.2020 08:54
      Highlight Highlight Das damalige Wahlchaos hat aber der uneinsichtige Kandidat der Demokraten Al Gore ausgelöst. Nur so zur Erinnerung!
  • honesty_is_the_key 09.09.2020 18:11
    Highlight Highlight Vor vier Jahren war ich absolut überzeugt davon dass Trump NICHT Präsident wird, trotz einer nicht wirklich 100% überzeugenden demokratischen Kandidatin. Wie die Geschichte weiss, habe ich mich total getäuscht.

    Trump hat in den letzten 4 Jahren so viel Mist gebaut, so viel gelogen, so grosse Unkompetenz gezeigt, so unglaubliche Dummheit bewiesen etc., dass man eigentlich meinen müsste dass die Sache klar ist. Ich befürchte jedoch das Schlimmste. Hoffentlich irre ich mich. Weitere 4 Jahre Trump wären sehr ungesund für die USA und für die ganze Welt.
  • Tropennütteler 09.09.2020 17:46
    Highlight Highlight Ein sehr viel besserers Wahlsystem als unser 1:1 System. Es ist definitiv nicht jede Stimme gleich viel wert.
  • Peter Vogel 09.09.2020 17:26
    Highlight Highlight Natürlich kann er doch noch gewinnen. Seine Chancen sind mehr als intakt, wieso wird Trump hier bereits abgeschrieben? Es sollte langsam jeder wissen wie die Amis ticken.
    • Joe 'Lock the S.O.B.s Up' Biden 10.09.2020 01:11
      Highlight Highlight Mit solchen Generalisierungen solltest du aufpassen: Die Mehrheit der "Amis" hatte 2016 Hillary Clinton gewählt.

      Wie ticken sie also, genau?
  • HundBasil 09.09.2020 17:22
    Highlight Highlight Trump wird gewinnen und das ist gut so.
    • [CH-Bürger] 10.09.2020 05:56
      Highlight Highlight @Basil:
      WTF?!
      was findest Du an seiner Politik gut?
  • Murky 09.09.2020 17:08
    Highlight Highlight Yep. 2020 ist alles möglich. Alles.
  • Lacando 09.09.2020 17:08
    Highlight Highlight wieso kann? der gewinnt ziemlich sicher.
  • Töfflifahrer 09.09.2020 16:57
    Highlight Highlight Ja er kann immer noch gewinnen. Einerseits sind zu viele der Amis ihm fast schon hörig, egal was er sagt oder tut, er ist für diese ein Heiliger. Andererseits werden Minderheiten in republikanisch regierten Bundesstaaten beim Wählen benachteiligt. Er generiert Chaos um danach Härte zu zeigen und sich als Law&Order Typ darzustellen. Zudem traue ich seinen Jüngern zu, zu versuchen die Wahlen zu manipulieren. Ob es gelingt, wissen wir noch nicht.
    Alles in allem, das einzige was sicher ist, ist dass er gewinnen kann.
    • landre 09.09.2020 17:45
      Highlight Highlight Das könnte oder ist haargenau das grundsätzliche Problem. Bzw, in den USA wird das "one wo-man, one guaranteed vote" seitens des demokratischen Rechtsstaats USA nicht gewährleistet (siehe emblematisch zB was USPS betrifft).

      Das hat aber sachlich viel, viel, viel! weniger mit Exekutive (hierarchisch Zweite) als mit Legislative (hierarchisch Erste! Gewalt) zu tun.

      (Was ein Philipp L, ein Töfflifahrer, ich und/ oder andere damit direkt zu tun haben bzw beeinflussen können, bleibt gerechtfertigt nur nebensächlich und substanziell indifferent.)
  • landre 09.09.2020 16:55
    Highlight Highlight "Kann Donald Trump doch noch gewinnen?"

    ...Interessanter Titel...

    Und ja, es ist durchaus möglich bis wahrscheinlich dass dieser POTUS eine zweite Präsidentschaftswahl gewinnen kann/ wird.

    (Höchstwahrscheinlich weil die ebenso primitiv spaltende und primitiv agierende populistische pseudo Crew/ Team "anti-Trump" sich auf ein personifiziertes Feindbild namens Donald John fokussiert hat und somit dasselbe blödsinnige und destruktive Schema anwendet wie die populistische "pro-Trump" Crew/ Team.)
    • Juliet Bravo 09.09.2020 17:14
      Highlight Highlight In seiner Nominierungsrede hat Biden Trump nicht ein einziges Mal erwähnt. Ist sicher nicht so schlecht, das so zu machen.
    • landre 09.09.2020 18:04
      Highlight Highlight @Juliet

      Leider nur in der "Nominierungsrede". Davor und danach hingegen...(?)

      Biden ist leider keine valide Alternative. (Biden ist purer Schein...?)
    • De-Saint-Ex 09.09.2020 18:19
      Highlight Highlight „Schlag den Feind mit seinen eigenen Waffen“. Die Demokraten scheinen die Lektion von 2016 verstanden zu haben... mit „Mr Nice Guy“ gewinnt man in den USA leider keinen einzigen Blumentopf mehr!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donny Drumpf 09.09.2020 16:53
    Highlight Highlight Tot gesagte Leben länger. Donnie wird die dreckigsten Mittel einsetzen, er wird mehr Chaos säen und seine Anhänger werden fanatischer sein denn je. Manchmal seh ich ziemlich schwarz für Amerika, besonders wenn ich dann noch irgendwelche arme Leute aus Texas höre die Aussagen machen wie: "Er setzt sich für uns kleinen Leute ein" Ein scheiss setzt er sich für die Kleinen ein... aber halt für gewisse Nationalistische Ideologien. Ich hoffe Trump wird nicht mehr gewählt.
  • Bruno S.1988 09.09.2020 16:52
    Highlight Highlight Biden muss auf die progressiven Demokraten einen Schritt zugehen! Dazu braucht es nur auf eine der konkreten Forderungen einzugehen.
    - "Free College"
    - "Medicare 4 all"
    - "minimum wage"

    Wenn er sich fix darauf verlässt, dass die progressiven ihn wählen werden weil er nicht Trump ist, hat er sich getäuscht! Er geht momentan eher noch auf gemässigte Republikaner zu als auf die Linken aus der eigenen Partei! Es reicht nicht, wenn Bernie seinen Leuten sagt "wählt für Biden!". Es ging seinen Wählern nie um einen Personenkult, sondern um konkrete politische Forderungen!

    (Bild: Bernie-Rally)
    Benutzer Bild
    • Juliet Bravo 09.09.2020 17:16
      Highlight Highlight - student loans ✅
      - minimum wage ✅

      Immerhin schon mal.
    • joevanbeeck 09.09.2020 18:23
      Highlight Highlight Biden geht erst auf die progressiven Demokraten zu wenn es ihm der Teleprompter befiehlt.
    • swisskiss 09.09.2020 18:49
      Highlight Highlight Bruno S.1988: So dumm sind die Progressiven kaum denselben Fehler nochmals zu machen, mit ihrer Verweigerungstaktik nicht zur Wahl zu gehen um Clinton eine Denkzettel zu verpassen und damit Trump den entscheidenen Vorsprung zu ermöglichen.

      Ideologie ist das Eine, aber Realpolitik, mit dem klaren Ziel Trump zu besiegen und einen Demokraten ins Amt zu bringen, zählt etwas mehr.

      Nein, Biden/Harris müssen nicht die Progressiven bedienen, sondern dafür sorgen, dass genügend Wechselwähler und moderate Republikaner nicht Trump wählen. Ueber politische Inhalte und Ziele kann man später diskutieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 09.09.2020 16:45
    Highlight Highlight Trumpt hat bessere Chancen als 2016, weil die Amis eher noch dümmer geworden sind.
    • Spookie 09.09.2020 17:20
      Highlight Highlight Was für eine dümmliche und rassistisch angehauchte Aussage...
  • Joe_Dirt 09.09.2020 16:31
    Highlight Highlight Spätestens nach der Debatte wird jedem klar sein, dass Trump erneut gewinnen wird. Biden hat schon Probleme sich an vorgeschriebene Texte, während Tage im voraus geplanten Pressekonferenzen, zu erinnern und wirkt, sagen wir es mal nett, nicht sehr souverän. Stottert, sucht nach Worten, verhaspelt sich um nur Kleinigkeiten zu nennen.
    Dazu kommt noch sein unsäglich unheimliches Verhalten wenn Frauen anwesend sind, seine "Kids like to touch my hair" Rede und "if you don't vote for me, you're not black" Aussage. Habe die Debatten bisher nie gesehen, nur die Highlights. Aber dieses Jahr ein Muss.
    • PVJ 09.09.2020 16:57
      Highlight Highlight Wären die Debatten entscheidend, hätten die USA jetzt eine Präsidentin.

      https://en.m.wikipedia.org/wiki/2016_United_States_presidential_debates

    • Juliet Bravo 09.09.2020 16:59
      Highlight Highlight Naja, hier beweist er ziemlich das Gegenteil: wach, eloquent, präsidetiell und sehr angepisst.

      Play Icon
    • Joe_Dirt 09.09.2020 17:10
      Highlight Highlight @PVJ: Das weiss ich... Deswegen schreibe ich ja "dieses Jahr ein Muss". Ich kann mir nur nicht vorstellen, wie Biden Trump die Stirn bieten will in einer Diskussion, die in Echtzeit abgehalten wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kontrovers 09.09.2020 16:17
    Highlight Highlight Das US Wahlsystem hat Ähnlichkeiten mit dem Ständemehr bei Abstimmungen in der Schweiz und ist ein sinnvolles Instrument die kleinen Staaten gegenüber Staaten wie Kalifornien nicht von vorne herein untergehen zu lassen. Die Dems hatten 2016 eine schwache Kandidatin ins Rennen geschickt und die Dems wiederholen dies mit Biden wieder. Joe ist ein liebenswerter Opi, welcher sich besser um seine Enkel kümmern würde. Vize Kamala Harris ist als Linke für viele Dems nicht wählbar. Zu alt (Biden) und zu links (Harris) ist ein Risiko. Daraus könnte Trump ein zweites Mal als Profiteur hervorgehen!
    • Daniel Caduff 09.09.2020 17:51
      Highlight Highlight "ist ein sinnvolles Instrument" stimmt nur dann, wenn man davon ausgeht, dass die Herkunft (Bundesstaat) entscheidend für die politische Gesinnung ist. Dem Ur-demokratischen Grundsatz "One Man, One Vote" entspricht es definitiv nicht.

      Wieso könnte z.B. nicht auch Hautfarbe prägend sein, genauso wie Herkunft? Dann wäre es ein "sinnvolles Instrument" die Stimmen von Schwarzen höher zu gewichten...

      Genauso unsinnig ist es natürlich, dass die Stimme eines Appenzellers ca. 40x mehr wert ist, als die eines Zürchers. Nicht nur im Ständemehr, sondern generell (Ständerat, Kommissionen).
    • FrancoL 09.09.2020 19:33
      Highlight Highlight Auch wenn Dein Statement so eigentlich nicht das US Wahlsystem richtig ausleuchtet, trifft sicherlich zu dass die Dems sich selbst ins Bein geschossen haben und dies leider nun schon 2 x in Folge.
    • Sprachrohr 10.09.2020 01:14
      Highlight Highlight @Daniel Caduff

      Kein Kleinstaat hätte sich je der EU angeschlossen, wenn das nackte Volksmehr aller EU-Staaten in Brüssel allein entscheidend wäre. Dann wäre nämlich die Doninanz von Deutschland und Frankreich noch erdrückender als dies heute bereits der Fall ist.

      Was für die EU gilt, gilt auch für Bundesstaaten wie die USA und die Schweiz. Oder denkst du, dass sich unsere Kleinkantone von Zürich und Bern dominieren lassen wollen.

      Ohne Föderalismus gibt es auch keine föderalen Staaten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • echter Züricher 09.09.2020 16:14
    Highlight Highlight Biden ist Trumps grösste Chance zu gewinnen
    Play Icon
  • DRS 09.09.2020 16:12
    Highlight Highlight Klar kann er - es ist 2020. Kennsch?
  • Mexx 09.09.2020 16:10
    Highlight Highlight TL;DR: Ja, kann er.
  • Philboe 09.09.2020 16:01
    Highlight Highlight Die leider eher zutreffende Frage sollte lauten:" Wie hoch wird Biden verlieren?" Das Land ist gespalten. Siehe dazu Kenosha. Nebenbei bemerkt das Biden schon 40 Jahre in Washington sitzt spricht auch nicht gerade für Ih. DT ist ein Verkäufer. Leider werden es nochmals 4 Jahre
  • Trude45 09.09.2020 15:59
    Highlight Highlight Trump ist mit seiner "Frecheit siegt!"-Art bisher immer durchgekommen bzw. wird dafür noch bewundert.
    Vielleicht wählen da viele eher nach dem Unterhaltungswert eines Kandidaten anstatt nach der realen Politik.
    Und dann ca. 1 Milliarde für den Wahlkampf!!! Das ist doch alles verrückt und traurig!
  • Masus 09.09.2020 15:59
    Highlight Highlight So viel Theater um zwischen schlimm und schlimmer zu entscheiden. Egal wer gewinnt, Hoffnung auf Fortschritt ist wohl fehl am Platz.
  • runthehuber 09.09.2020 15:50
    Highlight Highlight der Trump kann alles.....
    leider ist die Liste zu lang, um publizert zu werden
    aber das alle mögen, was der Trump (angeblich) kann?
  • hairypoppins 09.09.2020 15:49
    Highlight Highlight "Kann Donald Trump doch noch gewinnen?"

    Na, hoffentlich nicht. Wäre für die Welt besser.
  • mrgoku 09.09.2020 15:42
    Highlight Highlight Wenn man von den US und A und deren Volk etwas erwartet, nenne ich das Optimismus auf höchstem Niveau.

  • Ichweissmeinennamennichtmehr 09.09.2020 15:34
    Highlight Highlight Oh... Bitte lasst ihn verlieren!
    Nach 4 Jahren Ertrage ich den nicht mehr... 🤯🤯🤯🤯🤯
    • Knacker 09.09.2020 18:20
      Highlight Highlight Oh mein Gott! Was hat denn der Donald dir so schreckliches angetan? 😱
  • FrancoL 09.09.2020 15:22
    Highlight Highlight Ich weiss man muss die Spalten füllen, aber jeden Furz in Bezug auf Trump sollte schon nicht niedergeschrieben werden. Ich denke es wird knapp und das wissen wir schon seit Monaten und es wird sich auch nicht in den nächsten 2 Monaten ändern. Sollten die Amis wieder mit den Electorenstimmen den Trump zum Präsidenten küren und der Verlierer mehr Volksstimmen erhalten, dann ist das System marode, Trump profitiert und kann nicht einmal etwas dafür.
    Die Dems hätten 4 J. Zeit gehabt einen besseren Kandidaten als Biden in Stellung zu bringen, haben es aber sträflich verpasst; ein grober Fehler.
  • Skeptischer Optimist 09.09.2020 15:20
    Highlight Highlight "Kann Donald Trump doch noch gewinnen?"

    Warum nicht?
  • MeinAluhutBrennt 09.09.2020 15:17
    Highlight Highlight Und was wenn der Linke und Rechte Flügel zum selben behinderte Vogel gehört?
  • Erklärbart. 09.09.2020 15:17
    Highlight Highlight Bis anhin hat uns 2020 nicht verschont - hoffe dass es wenigstens bei dieser Frage/Wahl vernünftig ist und Trump untergeht.
  • Spin Doctor of Medicine 09.09.2020 15:14
    Highlight Highlight 800 Millionen für den Wahlkampf. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    • grind 09.09.2020 15:38
      Highlight Highlight das geld kommt hauptsächlich von den leuten, die von den steuersenkungen in milliardenhöhe profitiert haben. hat sich also mehr als gerechnet dieses investment
    • Varanasi 09.09.2020 15:40
      Highlight Highlight Das System ist total krank.
      Man darf gar nicht darüber nachdenken, was man mit dem Geld alles machen könnte, um finanziell schlecht gestellten Menschen zu helfen. Und hier wird es nur "verbraten".

    • _andreas 09.09.2020 15:53
      Highlight Highlight Das ist doch wie überall viel für Werbung ausgeben funktioniert. Egal wie gut das Produkt dann auch ist..
  • Chris69 09.09.2020 15:07
    Highlight Highlight Sollte die Frage nicht heissen, kann Trump doch verlieren? Für mich ist Trump immer noch Favorit, hier habe ich meine Lehre aus Georg W Bush gemacht. Die Amerikaner ticken anders, der Hass auf Trump ist leider "Rest of the World" getrieben
  • Der Buchstabe I 09.09.2020 14:57
    Highlight Highlight Ich habe es schon oft gesagt und ich sage es wieder.

    Schon einmal waren die Amis so blöd und es ist nicht besser geworden.

    Korruption, Rassismus, Dummheit und Ignoranz sind seit langem wieder im Kommen.

    Man verbinde das mit dem amerikanischen Wahlsystem (Scheindemokratie, wenn ihr mich fragt) und zack, haben wir 4 weitere Jahre mit Donnie.

    Ich glaube erst, dass Trump abgewählt wird, wenn es soweit ist.
  • Toga 09.09.2020 14:57
    Highlight Highlight Déjà-vu:
    Berlusconi lässt grüssen.
    Den konnten die vernünftigen Italiener auch nie abwählen.
  • Dirk Leinher 09.09.2020 14:55
    Highlight Highlight Hört endlich auf die POC so zu beleidigen. Vielleicht gibt es andere Gründe weshalb die POC und Hispanics so fest hinter Trump stehen. Vielleicht sind es die Medien, die etwas nicht verstanden haben:
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  • Sapere Aude 09.09.2020 14:52
    Highlight Highlight Natürlich kann er, solange die Demokraten weiterhin nicht den Finger aus dem Hintern nehmen und Sleepy Joe sich von der Öffentlichkeit versteckt. Die Parteielite hat immer noch nicht begriffen, dass es sau gefährlich ist, die gleiche Strategie wie 2016 zu fahren.
  • arconite 09.09.2020 14:49
    Highlight Highlight Auf die Frage im Titel.

    Ja. Es ist vorbei wenn es vorbei ist... und dieses Jahr ist es wohl selbst dann noch nicht vorbei...
  • ELMatador 09.09.2020 14:48
    Highlight Highlight Kann Trump nicht gewinnen?

    Leider Wurde der Sieg von Hillary Clinton ebenfalls von den Dächern gezwitschert und am Schluss, verlor sie das Elektorat.

    Ich würde es nicht wagen Trump zu unterschätzen er ist und bleibt ein Verkäufer, er kann nichts ausser sich zu verkaufen.
    • Democracy Now 09.09.2020 15:39
      Highlight Highlight Verkäufer? Hochstapler halte ich für ein geeigneteres Wort. Er kann gut Leute betrügen, die dumm genug sind auf ihn hereinzufallen.
    • rodolofo 09.09.2020 17:13
      Highlight Highlight Ein guter Verkäufer...
      ... für ein verblödetes Zielpublikum.
    • ELMatador 09.09.2020 17:29
      Highlight Highlight Sind nicht alle Verkäufer auf eine gewisse art Hochstapler die dir ihr Produkt verkaufen wollen, ob du es willst oder nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • His Dudeness 09.09.2020 14:46
    Highlight Highlight Trump hat bereits gewonnen. Hillary hatte noch die "first femal president"-Karte, Biden hat nichts. Zudem reicht der Slogan "Wir sind nicht Trump" garantiert nicht aus um die Wahl zu gewinnen.
  • Dory. 09.09.2020 14:44
    Highlight Highlight Die neue Peoples Party, ein Hoffnungsschimmer am Horizont.
    Play Icon

  • walsi 09.09.2020 14:44
    Highlight Highlight Auch in der Schweiz können eine Handvoll Appenzeller Abstimmungen über Gesetze und Initiativen bodigen, auch wenn es eine Mehrheit der Wähler anders sieht. Nennt sich Ständemehr. Wenn wir also das US-Wahlsystem kritisieren sollten wir vorsichtig sein.
    • ELMatador 09.09.2020 15:06
      Highlight Highlight Jein Dass Stände mehr gilt bei gewissen Themen dass stimmt dies ist aber nicht mit dem US System vergleichbar. Bei ihnen wird die Bevölkerungsmehrheit durch das Electoral College System komplett ausgehebelt.

      In der Schweiz entscheidet das Ständemehr nicht alleine sondern immer im Zusammenhang mit dem Bevölkerungsmehr. In der USA kann das Electoral Kollege trotz Wahlausgang 70/30 für die 30% entscheiden.
    • tr3 09.09.2020 15:09
      Highlight Highlight Initiativen ja. Gesetzesänderungen aka Referenden benötigen kein Ständemehr.
    • Superreicher 09.09.2020 15:12
      Highlight Highlight Bodigen schon, aber nicht durchsetzen. Und auch nur Verfassungsänderungen.

      In der Schweiz werden Wahlen von einzelnen Personen nach dem Majorz-Wahlsystem solange wiederholt, bis eine Person die absolute Mehrheit der Stimmen geholt hat. Das wäre korrekt.

      Beide, Trump und Clinton, haben im ersten Wahlgang nicht die absolute Mehrheit erreicht. Wenn auch Clinton mit 48,18 Prozent der Stimmen ca. 2,8 Mio. Stimmen mehr als Trump erhalten hat, hätten die beiden Kandidaten in der Schweiz und nach einem korrekten demokratischen Verfahren zu einem weiteren Wahlgang antreten müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • techiesg 09.09.2020 14:41
    Highlight Highlight Ach Herr Loepfe. Der Donald kann IMMER noch gewinnen. Auch wenn es schwer zu glauben ist... 😉
  • Stefan Morgenthaler-Müller 09.09.2020 14:40
    Highlight Highlight Trump wird die Wahl gewinnen. Man liest ja 90% nur von Trump. Die Medien dürfen sich freuen, sie werden weitere vier Jahre über den mächtigsten Hampelmann der Welt berichten können.
  • Weiter denken! 09.09.2020 14:35
    Highlight Highlight Die Frage lautet nicht, ob er gewinnen kann sondern wie er gewinnen wird.

    Trump ist der Inbegriff des amerikanischen Stereotypen:
    Ein bisschen dumm, sehr arrogant und absolut von sich überzeugt.

    Es gibt leider genügend Verirrte die solchen Menschen nachrennen.

    Ist dies der Fehler von Donald Dumb? Nein, es ist der Fehler der sogenannten "Gemässigten", der Mitte.

    Die Menschen die über ein einfaches Gemüt verfügen werden aussen vorgelassen, ein gefundenes Fressen für Rattenfänger (z.B. Klöppel und andere Vertreter dieser Gruppierung rund um den Gott vom Herrliberg).
  • Butschina 09.09.2020 14:35
    Highlight Highlight Ein Christ der alleine wegen der Abtreibungsfrage Trump wählt, hat den wichtigsten Teil der Bibel nicht verstanden. Die Nächstenliebe
    • MarGo 09.09.2020 14:44
      Highlight Highlight Ein Christ, der aus religiösen Gründen den Präsidenten wählt, hat noch viel mehr nicht verstanden...
    • Superreicher 09.09.2020 15:03
      Highlight Highlight Ich bin natürlich mit dir einverstanden, bin mir aber nicht sicher, ob das Recht auf Selbstbestimmung aus der christlichen Nächstenliebe hergeleitet werden kann.

      Im Übrigen haben wohl die meisten Christen die Bibel nicht richtig verstanden, resp. gewichten die Aussagen und Taten von Jesus nicht richtig. Ansonsten würde man sich fragen, warum Christen so gerne über Homosexualität diskutieren, wo doch das im Neuen Testament kaum in Thema ist. Die Liebe zum Nächsten, und zwar ungeachtet seiner Herkunft, dagegen kaum.
    • BöserOnkel 09.09.2020 15:04
      Highlight Highlight Die Frage ist vorallem wie man als stenggläubiger Christ überhaupt jemanden wie Trump wählen kann? Der Typ ähnelt ja eher der Beschreibung einer Ausgeburt der Hölle. Und wenn es dann noch Latinos und Dunkelhäutige sind, dann ist man vollends sprachlos.
      Wie schon öfters gesagt, der geistige Zustand der Menschheit lässt für die Zukunft wenig Gutes erahnen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 09.09.2020 14:33
    Highlight Highlight Ja.

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