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Bild: WILLIAM PHILPOTT/REUTERS

Analyse

#ThisIsNotNormal: Warum wir uns nie an Präsident Trump gewöhnen dürfen

In einem Monat wird Donald Trump als US-Präsident vereidigt, doch er benimmt sich noch immer so, als wäre er im Wahlkampf. Grund genug, sich vor seiner Amtsübernahme zu fürchten.



Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten hat Schockwellen um den Erdball gesandt. In rund einem Monat findet seine Vereidigung statt. Fast alle Jobs in seiner Regierung sind vergeben. Viele in den USA sind bereit, zur Normalität überzugehen.

An den Finanzmärkten findet ein regelrechtes «Trump Rally» statt. Man erwartet, dass der neue Präsident die Wirtschaft auf Touren bringen wird. Die Märkte sähen in Trump «einen neuen Ronald Reagan», sagte der britische Finanzinvestor Stephen Jones im watson-Interview. Auch Schweizer Bankanalysten sehen in Trump vorwiegend eine Chance.

Zu ganz anderen Schlüssen kommen viele Menschen, die seit dem Wahltag kaum noch ruhig schlafen können. Sie sehen, was sich seither alles ereignet hat, und sie sind alarmiert. Denn Donald Trump verhält sich bislang überhaupt nicht wie ein «normaler» Präsident. Weshalb das Hashtag #thisisnotnormal auf Twitter Hochkonjunktur hat.

Einige Beispiele gefällig?

Es ist nicht normal, dass Rechtsradikale die Wahl eines US-Präsidenten mit «Hail Trump»-Rufen und Hitlergruss bejubeln. Und der Ku Klux Klan am 3. Dezember eine «Siegesparade» für Trump in North Carolina durchgeführt hat.

FILE - In this Dec. 6, 2016 file photo, Richard Spencer speaks at the Texas A&M University campus in College Station, Texas.  Twitter has restored Spencer's personal account less than a month after the social media company suspended it along with other accounts belonging to prominent members of the so-called

Richard Spencer, Anführer der Alt-Right-Bewegung. Bild: David J. Phillip/AP/KEYSTONE

Es ist nicht normal, dass seit dem 9. November im ganzen Land zahlreiche Übergriffe auf Angehörige von Minderheiten (Schwarze, Latinos, Muslime) registriert wurden, insbesondere an Schulen. Wiederholt kam es dabei zu körperlichen Attacken.

Es ist nicht normal, dass ein gewählter US-Präsident auf die Geheimdienste losgeht, weil diese angeblich Hinweise darauf haben, dass Russland die Wahlen zu seinen Gunsten beeinflusst hat.

Es ist nicht normal, dass ein gewählter Präsident sich über Darsteller eines Musicals aufregt, die seinen Vize auf durchaus anständige Weise aufgefordert hatten, die Vielfalt der USA zu respektieren. Während er selber im Wahlkampf zahlreiche Menschen verhöhnt und beleidigt hat.

Es ist nicht normal, dass der gewählte Präsident wahrheitswidrig behauptet, Millionen Menschen hätten ihre Stimme «illegal» abgegeben, nur weil er es nicht verkraften kann, dass Hillary Clinton 2,8 Millionen Stimmen mehr erhalten hat. Und damit die Legitimität seiner eigenen Wahl anzweifelt.

Es ist nicht normal, dass der gewählte Präsident Menschen ins Gefängnis stecken will, die die US-Flagge verbrennen, obwohl dies vom Obersten Gerichtshof 1990 als Ausdruck der freien Meinungsäusserung geschützt wurde.

Es ist nicht normal, dass Trump behauptet, er habe die Verlegung einer Ford-Fabrik von Kentucky nach Mexiko verhindert, obwohl das nie geplant war.

Es ist nicht normal, dass Trump den Kauf einer neuen «Air Force One» annullieren will, nur weil der Chef von Hersteller Boeing ihn wegen möglicher Handelskriege mit wichtigen Kunden wie China kritisiert hat.

Es ist nicht normal, dass offenbar niemand Trump daran hindern kann oder will, auf Twitter um sich zu schlagen. Wer kann ihn dann an irgendetwas hindern, zum Beispiel am Einsatz von Atomwaffen?

Es ist nicht normal, dass ein gewählter Präsident nicht aus seinem Wahlkampfmodus herausfindet und zu einer «Victory Tour» aufbricht, statt sich seriös auf die Übernahme der Regierungsverantwortung vorzubereiten.

Es ist nicht normal, dass der gewählte Präsident sich als Kämpfer gegen das Establishment in Szene setzt und damit um die Stimmen der «kleinen Leute» buhlt, nur um Vertreter dieser Eliten in sein Kabinett zu berufen.

Es ist nicht normal, dass der gewählte Präsident im Wahlkampf über die Wall Street herzieht und dann drei Goldman-Sachs-Banker in seine Regierung holt.

epa05653583 Steven Mnuchin, a contender for the position of Secretary of Treasury of the USA under the administration of US President-elect Donald Trump, speaks to reporters as he arrives at the Trump Tower, in New York, NY, USA, 30 November 2016.  EPA/ALBIN LOHR-JONES / POOL

Steve Mnuchin soll Trumps Finanzminister werden. Bild: EPA/ABACA USA POOL

Es ist nicht normal, dass der designierte Finanzminister Steve Mnuchin eine Bank mitbegründet hat, die eine 90-jährige Frau in Florida aus ihrem Haus geworfen hat, weil sie aus Versehen 27 Cent zu wenig einbezahlt hatte.

Es ist nicht normal, dass der gewählte Präsident den ehemaligen General und CIA-Direktor David Petraeus als Aussenminister in Erwägung zog, obwohl er zu zwei Jahren Gefängnis bedingt verurteilt worden war, weil er seiner Geliebten vertrauliches Material zugespielt hatte. Während er Hillary Clinton ins Gefängnis stecken wollte, obwohl ihr noch nie etwas Illegales nachgewiesen werden konnte.

Trumps Regierungsmannschaft

Es ist nicht normal, dass der frühere Präsidentschaftskandidat Mitt Romney mit dem gewählten Präsidenten auf Schmusekurs geht, den er im Wahlkampf als «Aufschneidler» und «Betrüger» beschimpft hatte, nur weil er sein Aussenminister werden wollte.

Es ist nicht normal, dass Trump mit dem argentinischen Präsidenten Mauricio Macri telefoniert, und wenige Tage später heisst es, im nächsten Jahr werde mit dem Bau eines Hochhauses in Buenos Aires begonnen, an dem Trump beteiligt ist und das seit längerem blockiert war.

Es ist nicht normal, dass der neue Präsident noch vor seiner Vereidigung einen Konflikt mit China riskiert, weil er mit der taiwanischen Präsidentin Tsai Ing Wen telefoniert hat und die Ein-China-Politik seines Landes in Frage stellt.

Es ist nicht normal, dass Trump den Ex-General Michael Flynn zu seinem Sicherheitsberater machen will, der auf Twitter Fake News über Hillary Clinton verbreitet hat und offenbar in Afghanistan vertrauliches Material an Dritte (genauer: an Pakistan) weitergegeben hat.

President-elect Donald Trump speaks during a meeting with technology industry leaders at Trump Tower in New York, Wednesday, Dec. 14, 2016. From left are, Amazon founder Jeff Bezos, Alphabet CEO Larry Page, Facebook COO Sheryl Sandberg, Vice President-elect Mike Pence, and Trump. (AP Photo/Evan Vucci)

Trump beim Treffen mit Vertretern der Tech-Branche. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Es ist nicht normal, dass Donald Trump den Chef von Twitter angeblich nicht an seinem Treffen mit den Silicon-Valley-Bigshots teilnehmen liess, weil der Kurznachrichtendienst sich im Wahlkampf geweigert haben soll, ein Anti-Clinton-Emoji zuzulassen.

Es ist nicht normal, dass der gewählte Präsident nicht aufhört, die Medien zu attackieren, insbesondere seinen «Lieblingsfeind» CNN, und den Chef des Rechtsaussen-«Newsportals» Breitbart zu seinem Chefstrategen ernennt.

Es ist nicht normal, dass Trump bislang nicht erklärt hat, wie er den Interessenkonflikt zwischen seinen Rollen als Geschäftsmann und als Präsident auflösen will. Eine Medienkonferenz zu diesem Thema hat er auf den Januar verschoben.

Man könnte weitere Beispiele erwähnen. Sie ergeben ein beunruhigendes Bild. Was aber bezweckt Donald Trump mit diesem Verhalten? Es gibt verschiedene Interpretationen. Die gängigste besagt, dass er die verhassten Medien vor sich her treiben und so in den Schlagzeilen bleiben will. Gleichzeitig kann er seine Anhänger bei Laune halten.

Vielleicht sind seine Twitter-Rants aber auch Ausdruck eines dünnhäutigen und geltungssüchtigen Menschen. Trump liebt den Applaus im Rampenlicht, auf Kritik reagiert er allergisch. Gleichzeitig will er das Land wie ein CEO regieren. Auch die Volkswirtschaft betrachtet er wie ein Unternehmen, gegen alle Grundprinzipien der Ökonomie.

Wenn es so kommt, wird es gefährlich.

Es gab seit der Wahl Vergleiche von Trump mit Ronald Reagan und George W. Bush. Beide waren ebenfalls Feindbilder der Linken. Als junger Gymnasiast habe ich Reagan als Kalten Krieger verachtet. Aber «Ronnie» war auch ein humorvoller und optimistischer Mensch. Das ermöglichte es ihm, sein Feindbild zu überwinden und die ausgestreckte Hand von Michail Gorbatschow zu ergreifen.

Umfrage

Wird Trump Amerika zu alter Grösse führen?

3,897

  • Ja12%
  • Nein82%
  • Weiss nicht5%

Kann man von Trump Ähnliches erwarten, etwa im Umgang mit Iran? Man möchte es. Aber was seit der Wahl geschehen ist, stimmt nicht zuversichtlich. Wenig spricht dafür, dass der neue Präsident tatsächlich ein neuer Reagan sein wird. Deshalb gilt für die Zeit nach dem 20. Januar 2017: Fürchtet euch! Denn nichts ist normal.

Trump mag nicht, wie Medien Berichte über ihn bebildern – so reagiert das Internet

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 17.12.2016 09:39
    Highlight Highlight Mir gegenüber hat auch schonmal jemand den Hitlergruss gemacht und "Sieg Heil!" gerufen - bin ich jetzt auch ein Nazi?
    • Nevermind 17.12.2016 10:12
      Highlight Highlight Hast du davor Reden geführt, die den anderen dazu verleitet haben seine Zustimmung mittels dem Deutschen Gruss auszudrücken?
    • Alnothur 17.12.2016 14:18
      Highlight Highlight Nö. In Deutschland reicht es schon, in Verbindungsuniform unterwegs zu sein.
  • René Schmid (1) 17.12.2016 07:40
    Highlight Highlight Wenn der gewählte Präsident der USA noch Zeit zum. Twittern hat um jeden Zeitungsartikel zu "bewerten" der im nicht passt.... dann mache ich mir schon ein wenig Sorgen. Oder es ist nicht normal so dünnhäutig zu sein.
  • Energize 16.12.2016 21:43
    Highlight Highlight @Peter Blunschi: Behalten Sie diesen Artikel und füttern Sie diesen laufend. Nach 4 Jahren schauen wir dann mal zurück (wenn er es denn 4 Jahre schafft). Top Arbeit!
  • Thomas Bollinger (1) 16.12.2016 21:06
    Highlight Highlight Ich habe mich schon an Trump gewöhnt. 35 Jahre Blocher Trainingslager machens einfach.
    • René Schmid (1) 17.12.2016 07:41
      Highlight Highlight Nur hatte Blocher weniger Macht und Einfluss. Weder auf die Schweiz, noch auf die Welt.
    • Thomas Bollinger (1) 17.12.2016 17:00
      Highlight Highlight René Schmid: Mit der Welt bin ich einverstanden. Warst Du bei der EWR Abstimmung dabei? Wenn das nicht Macht ist...
  • MaskedGaijin 16.12.2016 17:36
    Highlight Highlight Die Journalisten sind doch nur angepisst weil Trump ankündigungen auf Twitter macht und sie nicht zuerst befreundeten Journalisten bei der NYT usw. zusteckt.
    • Enzasa 17.12.2016 00:47
      Highlight Highlight 😂. Obama hat Twitter in den Wahlkampf eingeführt
  • Pana 16.12.2016 15:59
    Highlight Highlight Es ist nicht normal, dass Trump seine Geschäfte seinen Kindern überlässt.

    Es ist auch nicht normal, dass die selben Kindern bei Regierungstreffen anwesend sind.
  • John Carter 16.12.2016 15:16
    Highlight Highlight Es ist nicht normal, dass so viele US Amerikaner keine Lust auf die verlogene Clinton hatten oder eine der schlechtesten Obama Präsidentschaften.

    Dass solltest du Dir mal unter die Lupe nehmen Blunschi und mit dem Main-Stream Trump-Bashing aufhören. Er hat ja noch nicht einmal angefangen.

    Irak, Syrien, Libyen die Finanzkrise sind nicht von Trump!
    • Sapere Aude 16.12.2016 16:02
      Highlight Highlight Stimmt für vieles hat Bush den Grundstein gelegt.
  • Die Erleuchtung 16.12.2016 15:03
    Highlight Highlight Millionen von Menschen haben Trump gewählt, weil sie den Jetzt Zustand für abnormal halten und die Schnauze voll haben von eben dem was Herr Blunschi als "normal" bezeichnet. Sie können Aussagen und Handlungen von Trump falsch und schlecht finden. Es ist jedoch, aus meiner Perspektive abnormal, alle Andersdenkenden als abnormal zu bezeichnen. In ihrem Artikel suggerieren Sie Herr Blunschi, dass "normal" = "so wie es bisher war".
    Wo kommen wir hin mit dieser Definition? Für Viele ist heute gar nichts "normal" und viele Amerikaner erhoffen sich durch Trump endlich etwas mehr "Normalität"!
  • Mia_san_mia 16.12.2016 14:59
    Highlight Highlight Doch es ist jetzt halt normal und man muss sich daran gewöhnen... Genau so wie man sich an die schlechten Sachen von Hillary hätte gewöhnen müssen.
  • Die Erleuchtung 16.12.2016 14:56
    Highlight Highlight Finde den Artikel höchst befremdend. Was heisst den schon "normal"? Normalität ist eben normativ und per se subjektiv! Gerade in einer Zeit in der mehr und mehr von Fakenews (eine Seite) und Lügenpresse (andere Seite) gesprochen wird und jeder in seiner Blase hockt (und sie dummerweise für die Realität hält) sollte der halbwegs intelligente Mensch endlich merken, dass der Begriff der "Normalität" für jegliche Argumentation komplett ungeeignet ist!
  • Duscholux 16.12.2016 14:08
    Highlight Highlight Ich find Trump voll geil.
  • wonderwhy 16.12.2016 12:05
    Highlight Highlight Etwas mehr ehrliche Differenziertheit und faktentreue wären hier angebracht. Die Doppelstandards sind schon sehr erstaunlich und offensichtlich.
    • Sapere Aude 16.12.2016 17:50
      Highlight Highlight Wonderwhy, schlagen Sie doch bitte einmal den Begriff Fakten nach. Unter Wikipedia ist da zu lesen:

      "Eine Tatsache (lateinisch factum, res facti; griechisch πράγματα) ist je nach Auffassung ein wirklicher, nachweisbarer, bestehender, wahrer oder anerkannter Sachverhalt."

      Wenden wir doch diese Definition auf jeden einzelnen beschriebenen Sachverhalt an und überprüfen, ob jeweils ein Nachweis der Aussage erbracht werden kann:

      1. "Rechtsradikale die Trump abfeiern"
      Lässt sich überprüfen, entsprechende Videaos sind im Netz zu finden, inkl. Bericht zur Siegesparade der KKK ist sogar verlinkt.
    • Sapere Aude 16.12.2016 17:59
      Highlight Highlight 2. "Übergriffe auf Minderheiten"
      Aussage ist mit entsprechendem Link belegt.

      3. Konflikt Trump - Geheimdienste
      Aussage ist mit Quelle belegt.

      4. Konflikt Trump - Musicalkünstlerin
      Aussage ist mit Quelle belegt inkl. Trump Tweet.

      5. Trumps Aussage bezüglich angeblich illegare Stimmabgabe
      Aussage ist mit Quelle belegt inkl. Trump Tweet.

      6. Trump und US Flagge
      Aussage ist mit Trump Tweet belegt.

      7. Trump und Fordfabrik
      Aussage ist mit Quelle belegt inkl. Trump Tweet.

      8. Trump und Boeing
      Aussage ist mit Quelle belegt inkl. Trump Tweet.


    • Sapere Aude 16.12.2016 18:05
      Highlight Highlight 9. Trump Twitter und A Waffen
      Aussage extrem und suggestiv, aber mit Quelle belegt.

      10. Trump und chaotische Übergangsphase
      Wer die Machtübernahme ein wenig verfolgt erkennt, dass noch viel Nachholbedarf besteht.

      11. Trumps Kampf gegen Establishment und sein Kabinett
      Lässt sich anhand der Kabinettsliste Trumps einfach belegen.

      12. Trump und Wallstreet
      Siehe Punkt 11.

      13. Trump und Munich
      Aussage ist mit entsprechender Quelle belegt

      14. Trump und Petraeus
      Aussage mit entsprechender Quelle belegt

      15. Trump und Romney
      Aussage mit entsprechender Quelle beleg
    Weitere Antworten anzeigen
  • l. a. stalder 16.12.2016 11:59
    Highlight Highlight Mimimimimimi...

    Erstmal abwarten und nicht immer gleich Weltuntergangsstimmung verbreiten.

    P.S. Die Welt hat schon viele andere Idioten überlebt ;)
    • lilas 16.12.2016 13:29
      Highlight Highlight Die Welt schon, viele Menschen aber sind dabei umgekommen
  • Lumpirr01 16.12.2016 11:51
    Highlight Highlight Lieber Herr Blunschi, wie wäre es mit Abwarten bis er einige Zeit als Präsident im Amt gewesen ist. Es macht doch keinen Sinn, nun immer noch für den unüblichen Wahlkampf und den verlorenen Wahlkampf von Hillary lange nachzuweinen. Es verbleibt danach noch genügend Zeit, über Trumps Fehlleistungen gemäss Ihrer Ansicht zu berichten...........
    • Peter 16.12.2016 11:58
      Highlight Highlight Es geht nicht um den Wahlkampf, sondern um das, was seither geschehen ist. Es gibt allen Grund, deswegen alarmiert zu sein. Abwarten ist deshalb keine Option. Ich bin kein Freund des Prinzips "Wehret den Anfängen", aber im Fall von Trump ist es angebracht. Denn diese Fehlleistungen könnten üble Folgen haben.
    • Fichtenknick 16.12.2016 12:28
      Highlight Highlight Abwarten kann sich nur der privilegierte Weisse leisten. Für Schwarze, Latinos, Moslems und andere Minderheiten geht's jetzt schon ans Eingemachte.
    • Peter 16.12.2016 12:53
      Highlight Highlight @Ollowain Überhaupt nicht. Mir soll einfach nie jemand vorwerfen können, ich hätte geschwiegen. Und meine Mitmenschen nicht gewarnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 16.12.2016 11:30
    Highlight Highlight Es gab da diese spannende These, dass bei wachsender sozialer Ungleichheit die Leute autoritäre Vertreter wählen, statt sich für die Umverteilung zu engagieren: https://www.google.ch/amp/m.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/soziale-systeme-von-wegen-klassenbewusstsein-14440373.amp.html?client=ms-android-samsung
    Das scheint auch in Trumpland der Fall zu sein. Ist das Resignation oder eine Art Regression zu "Mein Führer wirds schon richten!"?
    • Posersalami 16.12.2016 12:44
      Highlight Highlight Die These ist schon 20 Jahre alt und findet sich in "Stolz auf unser Land" von Richard Rorty: "Gewerkschaftsmitglieder, und nichtorganisierte ungelernte Arbeiter (werden) früher oder später erkennen (....) dass ihr Regierung nicht einmal versucht etwas gegen sinken-de Löhne oder den Export von Arbeitsplätzen zu tun. (...) An diesem Punkt werde es einen Bruch geben. Die ärmeren Wähler würden zu dem Schluss kommen, dass das System versagt habe und einen starken Mann wählen wollen"

      Das ist auch hier schon so, in den USA ist der Prozess lediglich schon fortgeschrittener.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 16.12.2016 16:22
      Highlight Highlight Dann hat Carriero Rortys These mit Daten untermauert. Was soll eigentlich der Konjunktiv 1 im Zitat? Ist das jetzt von Rorty oder nur eine Zusammenfassung?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 17.12.2016 06:33
      Highlight Highlight Ich würde sagen, dass bei gewalttätigen Umverteilungen ein Schichtwechsel stattfindet, der meist nicht dauerhaft ist, s. Franz. Revolution vs. Restauration. Insofern: Ja, für kurze Zeit geht es Unterprivilegierten besser, aber irgendwann gehen ihnen die Ressourcen aus. Meist ist dann die Reaktion, die Revolution voranzutreiben, Stichwort "permanente Revolution", s. auch Jakobiner, Robespierre. Das muss in Terror ausarten.
  • Hellaos 16.12.2016 11:06
    Highlight Highlight Wann habt ihr die Niederlage verdaut?
    Kenne kein anderes Portal, das so viele Anti-Trump Artikel postet. Langsam ist das Thema ausgelutscht.

    Merci
    • urano 16.12.2016 11:35
      Highlight Highlight @Hellaos - Du findest es also gut, wenn Lügner, Verurteilte, Menschenverachter und Herrenmenschen regieren ?
    • wonderwhy 16.12.2016 11:55
      Highlight Highlight @urano geht's auch ne Nummer kleiner? Wer regiert denn bitte jetzt, oder was wäre die Alternative gewesen? Trump mag widerwärtig sein, aber ihn hier als Untergang der Zivilisation zu stilisieren ist einfach nur lächerlich.
  • Wolfsangel 16.12.2016 11:06
    Highlight Highlight Haha so ist es jetzt aber, gut ist Trump präsident!
    • Wiesopferd 16.12.2016 11:52
      Highlight Highlight noch nicht
    • Fichtenknick 16.12.2016 12:30
      Highlight Highlight Was ist (oder wird) gut daran?
  • bernd 16.12.2016 10:57
    Highlight Highlight Dass ehemalige Wahlkampffeinde (in diesem Fall Romney) sich bei der ersten Gelegenheit beim gewählten Präsidenten anbiedern halte ich sogar für sehr normal.

    Ansonsten sehr schöne Zusammenstellung seiner Eskapaden und Widersprüche. Bedenklich, wenn man bemerkt, dass man die Hälfte dieser Geschichten schon wieder vergessen oder in der Flut solcher Nachrichten gar nie wahrgenommen hat. Je länger je mehr bin ich der Überzeugung, dass genau hinter dieser Tatsache sehr viel Kalkül steckt. Was genau damit bezweckt werden soll ist mir leider immer noch nicht klar.
  • Linus Luchs 16.12.2016 10:45
    Highlight Highlight Wir müssen uns nicht nur vor Trumps künftigen Entscheidungen und Taten fürchten. Verheerend ist auch seine Rolle als Vorbild. Die zunehmenden Attacken auf Angehörige von Minderheiten in den USA bringen das bereits zum Ausdruck. Für die, die auf alles pfeifen, was ein zivilisiertes, menschenwürdiges Zusammenleben ermöglichen sollte (Anstand, Solidarität, Verantwortung...), für die fällt die Hemmschwelle, nicht nur in den USA, sondern weltweit. Trump ist die Verkörperung des totalen Egotrips. Damit lässt sich keine einzige der globalen Aufgaben lösen, dich sich zurzeit stellen.
    • Fichtenknick 16.12.2016 12:34
      Highlight Highlight Dass du dafür so viele Blitze erhältst ist bedenklich und macht mir Angst. Viele scheinen keinerlei Empathie zu empfinden, ausser sie sind persönlich betroffen. Ich habe Freunde in den USA, angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten, und die leiden bereits unter der tieferen Hemmschwelle.
  • Sillum 16.12.2016 10:40
    Highlight Highlight Schon komisch, stets wurde den Bürgerlichen - besonders der SVP - vorgeworfen Angst zu schüren und damit Politik zu machen. Seit Wochen schüren die Linkspopulisten betreffend dem US-Präsidenten Angst.
    • Maragia 16.12.2016 11:44
      Highlight Highlight Tja, die Linken sind halt meistens doch die grösseren Populisten!
    • Wiesopferd 16.12.2016 11:55
      Highlight Highlight Ich bin kein Linkspopulist und trotzdem graut mir vor diesem Menschen in dieser Position... und nun?
  • Caprice 16.12.2016 10:26
    Highlight Highlight Word! Danke!
  • Butzdi 16.12.2016 10:25
    Highlight Highlight Es ist nicht normal, dass ein gewählter Präsident
    - die Vanity Fair angreift, nur weil die einen schlechten Review seines Trump Grille (ja, mit 'e') brachten.
    - 800 Arbeitsplätze im Staat seines Vize mit 7 Mio Steuersenkungen rettet.
    - seine Tochter als 'First Lady' einsetzen will.
    - die seit Jahren geplante Übernahme von T-Mobile durch die japanische Softbank als seine Errungenschaft verkauft.
    - einen Sec of State benennt, dessen Firma durch die Russlandsanktionen ein 500 Mio $ Deal nicht machen kann
    - seinen Expansionspläne in Taiwan, den Philippinen und anderen Orten plötzlich ermöglicht
  • saukaibli 16.12.2016 10:21
    Highlight Highlight Dass die Wirtschaft Trump als neuen Reagan feiert, glaube ich gern. Denn wie schon unter Reagan werden die Aktionäre extrem profitieren und die Mittelschicht wird dafür bluten. Immerhin hat genau unter diesem Hampelmann Reagan die grosse Umverteilung von Vermögen von unten nach oben angefangen. Die Reagan-Administration war es, die angefangen hat Regulierungen im Finanzsektor abzubauen und hat somit direkt die seither aufgetretenen Wirtschaftskrisen mitverursacht, bei denen wiederum die Reichsten profitierten und der Rest dafür bezahlt hat. Tolle Aussichten...
  • Posersalami 16.12.2016 10:17
    Highlight Highlight Ists jetzt bald mal gut mit dem Trump Bashing? Gibts echt nichts anderes zu berichten?

    Gebt dem Mann doch einfach mal etwas Zeit zu zeigen, was er für ein Präsident sein wird. Nicht dass ich glaube, dass er der neue Messias wird oder Job wahnsinnig gut machen wird, aber man kann sich das doch jetzt einfach mal anschauen.
    • Wiesopferd 16.12.2016 11:56
      Highlight Highlight Genau... lasst uns erst was machen wenns zu spät ist
    • Posersalami 16.12.2016 12:39
      Highlight Highlight Meine Position ist: Die täglichen Artikel über Trump nerven. Es gibt sehr viel berichtenswerteres als das hier, was sowieso schon jeder weiss. Oder steht im Artikel auch nur eine einzige Neuigikeit?
    • Posersalami 16.12.2016 13:03
      Highlight Highlight @ Wiesopferd: Was können "wir" denn "machen", bevor es "zu spät" ist? Zu spät für was eigentlich? Sind wir hier die USA? Hat Watson irgend einen Einfluss auf die Gesellschaft in den USA? Fragen über Fragen..
  • Der müde Joe 16.12.2016 10:10
    Highlight Highlight Was bitteschön, ist in Amerika überhaupt normal?
  • m:k: 16.12.2016 10:09
    Highlight Highlight Es macht mir Angst, wie schnell diese Dinge eben doch zur Normalität werden. Noch vor einigen Jahren wäre Trump auch in Amerika schon nach wenigen Tagen im Wahlkampf erledigt gewesen. Auch bei uns in der Schweiz werden die radikaleren Stimmen immer lauter. So wie sich ein Glarner aufführt, wäre früher selbst in der SVP undenkbar gewesen. Und ich befürchte, dass sich nicht nur die Rhetorik weiter verschärft, sondern auch die Taten Schritt für Schritt radikaler werden.
  • Nausicaä 16.12.2016 10:06
    Highlight Highlight Wieder ein wichtiger Beitrag. Was vor allem auch nicht normal werden darf oder nicht mehr normal bleiben darf, ist, dass so viele Trump nicht durchschaut haben und wohl immer noch nicht durchschauen können. Es sind diejenigen, die von einem Trump reden, der den Eliten die Hölle heiss machen wird und nicht erkennen, dass er selbst ein Teil der Elite ist. Noch dazu ein Teil der Elite, die fast kein Bewusstsein für Solidärität mit den nicht-Elitären besitzt.
    Was soll bloss in Bezug auf diesen riesigen Missstand helfen? Bildung?

  • Peter Wolf 16.12.2016 10:03
    Highlight Highlight Danke für die konzise Zusammenfassung, warum ein Präsident Trump eine grosse Gefahr für die USA und die ganze Welt darstellt! Wenn dies seine Wähler und seine hiesigen Apologeten (und Putin-Verehrer) erkennen, wird es leider zu spät sein. Be afraid, be very afraid!
  • MaxM 16.12.2016 10:00
    Highlight Highlight Was bringt es, wenn man sich nicht an Mr. Trump "nicht gewöhnt"? Ist er gewählt - ist er auch der "Mr. President". Der Rest spielt eigentlich keine Rolle, es sei denn, es kommt zu einem Impeachment-Verfahren.
    Noch weniger haben eigentlich wir dazu zu sagen. Er ist der President der US-Amerikaner.
    Es gibt leider Menschen, die der Meinung sind, man müsse die Spielregeln der demokratischen Prozeduren anpassen, wenn ihnen das Resultat nicht passt. Unterscheiden sich diese Menschen von all den Diktatoren? Eigentlich kaum.
  • Thinktank 16.12.2016 09:57
    Highlight Highlight Ist das nun Information oder schon Volkseinschüchterung und Volksaufhetzung? Vielleicht mal einen Aluhut kaufen.
  • the.oracel 16.12.2016 09:56
    Highlight Highlight Es ist nicht normal, dass in Detroit die Stimmen von Hillary 6x gezählt wurden statt 1x.
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4034842/Michigan-recount-finds-voting-flawed-mainly-Clinton-friendly-Detroit-one-voting-machines-recorded-ballots.html
    Es ist nicht normal, dass der CIA ohne Beweise Putin anschuldigt.
    https://theintercept.com/2016/12/10/anonymous-leaks-to-the-washpost-about-the-cias-russia-beliefs-are-no-substitute-for-evidence/
    Es ist nicht normal, dass im US System Geld verschwindet und keiner weiss wohin.
    http://edition.cnn.com/2016/08/23/politics/us-army-audit-accounting-errors/
    • the.oracel 16.12.2016 11:37
      Highlight Highlight Es ist nicht normal, dass keine Zeitung hier über die 1. Anhörung gegen Bushs‘ Kriegsverbrechen berichtet.
      Play Icon

      Es ist nicht normal, dass noch niemals ein Artikel erschienen ist, der das Bretton Woods-Abkommen und die Gold-Schulden der US durchläuchtet.
    • trøl 17.12.2016 09:30
      Highlight Highlight So viele Herzli.
      Vielleicht möchte Watson ja doch noch berichten.
  • rodolofo 16.12.2016 09:53
    Highlight Highlight Noch viel beunruhigender am Verhalten von Trump, das ja im Grunde nur die konsequente Fortsetzung seines Erfolgsrezepts für die Präsidentschaftswahlen ist, ist folgende Tatsache:
    Dieses skrupellose und komplett verlogene "Ego-shooter-Scheusal", dieser Hochstapler, Bluffer, Chauvinist, Flegel, Rüpel, Volksverhetzer und Rassist...
    WURDE VOM US-AMERIKANISCHEN VOLK GEWÄHLT!
    Und jetzt haltet Euch fest:
    Eine US-Amerikanische Minderheit (eine knappe Mehrheit hat ja immerhin Hillary gewählt) will zusammen mit der Rechtsextremen Internationalen der Nationalisten einen Wohlstands-Faschismus durchsetzen!
  • Scaros_2 16.12.2016 09:52
    Highlight Highlight TL:DR
    Normal ist ein dumm gewähltes Wort. Es ist in der Tat nicht das "übliche" Vorgehen das jemand an den Tag legt aber man muss sich nunmal daran gewöhnen das nun ein anderer Ton und Art durch die Politik weht.

    Ob dies gut endet oder nicht können wir heute noch nicht beurteilen. Lasst uns jetzt einfach einmal abwarten und später resümieren weil wir müssen dort erst mal sehen was er jetzt wirklich tut.
  • Dä Brändon 16.12.2016 09:47
    Highlight Highlight Ich rate euch endlich aufzuhören den Teufel an die Wand zu malen.
  • Nicolas Steger 16.12.2016 09:44
    Highlight Highlight Könnt ihr das Thema endlich mal lassen? Das kann doch echt niemand mehr hören.

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