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epa07815652 A handout photo made available by the UK Parliament shows British Prime Minister Boris Johnson attending a session in the House of Commons in London, Britain, 03 September 2019British MPs voted 328 to 321 to take control of the parliamentary agendy to prevent a no-deal Brexit from Prime Minister Boris Johnson.  EPA/JESSICA TAYLOR / UK PARLIAMENT / HANDOUT MANDATORY CREDIT: UK PARLIAMENT / JESSICA TAYLOR HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Boris Johnson und seine Vertrauten Michael Gove (l.) und Jacob Rees-Mogg nehmen ihre Niederlage im Parlament zur Kenntnis. Bild: EPA

Analyse

Wer hat im Brexit-Chaos noch den Durchblick? Ich nicht!

Der britische Premierminister Boris Johnson verliert seine erste Abstimmung und gleichzeitig die Mehrheit im Unterhaus. Was nun? Wird der EU-Austritt verschoben? Kommt es zu Neuwahlen? Es herrscht die totale Konfusion.



Der Westminster Palace ist ein imposantes Bauwerk. Unübersehbar steht der Sitz des britischen Parlaments am Ufer der Themse in London, ein Monument der Demokratie. Im Innern aber ist der Palast vollkommen marode, er zerbröckelt an allen Ecken und Enden. Seit Jahren wird über eine Totalsanierung und die Ausquartierung des Parlaments gestritten. Sie wird Milliarden verschlingen.

Der Zustand des vermeintlichen Prunkbaus ist symptomatisch für die britische Politik. Sie implodiert gerade in einem atemberaubenden Tempo. Die erste Debatte im Unterhaus nach den Sommerferien am Dienstag offenbarte dies in aller Deutlichkeit. Erst verlor Boris Johnson seine rechnerische Mehrheit im Parlament und schliesslich seine erste Abstimmung als Premierminister.

Während Johnsons Grundsatzrede wechselte der konservative Abgeordnete Phillip Lee die Seiten und lief zu den Liberaldemokraten über. Damit war die eine Stimme Mehrheit dahin, welche die Tories zusammen mit der nordirischen DUP besassen. Am Ende votierte das Parlament dank 21 Tory-Rebellen für eine Verschiebung des EU-Austrittsdatums um drei Monate auf den 31. Januar 2020.

Der entnervte Johnson erklärte darauf, er werde keinesfalls in Brüssel um einen Brexit-Aufschub bitten. Gleichzeitig drohte er mit Neuwahlen. Die «aufständischen» Tories, darunter ein Enkel des von Johnson glühend bewunderten Winston Churchill, wurden aus der Fraktion ausgeschlossen. Sie «verloren die Peitsche», wie es in der oft ziemlich farbigen britischen Politsprache heisst.

«Das Tempo und die Bedeutung der Ereignisse diese Woche in Westminster ist gleichzeitig monumental und schwindelerregend», brachte es BBC-Politikchefin Laura Kuenssberg auf den Punkt. Eingespielte Verfahren werden auf den Kopf gestellt. Die Konfusion ist total, kaum jemand hat noch den Durchblick. Nun scheint gleichzeitig alles und gar nichts mehr möglich.

Hier ein Versuch, das Chaos ein wenig zu entwirren:

Wie weiter im Parlament?

epa07484414 A grab from a handout video made available by the UK Parliamentary Recording Unit shows members of the British House of Lords debate a bill  to force the prime minister to ask for an extension to the Brexit process, in a bid to avoid a no-deal scenario at the Palace of Westminster in central London, Britain, 04 April 2019. The Bill moved by Labour's Yvette Cooper on 03 April 2019 to prevent a no-deal departure from the EU passed by the Commons by 313 votes to 312.  EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT / HANDOUT MANDATORY CREDIT: UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Im House of Lords könnten die Pläne der Rebellen scheitern. Bild: EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT

Die jahrhundertealte britische Demokratie ist auf klare Verhältnisse ausgerichtet. Ein rigoroses Majorzsystem sorgt bei Wahlen in der Regel für deutliche Mehrheiten. Das Parlament ist kaum mehr als eine Art ausführendes Organ der Regierung, die Minister behalten ihre Sitze im Unterhaus. Am Dienstag aber riss das Parlament faktisch die Kontrolle über den Brexit an sich.

Das kommt einer mittleren Revolution gleich. Eine Schlüsselfigur ist «Speaker» John Bercow, der sich seit seinem Amtsantritt vor zehn Jahren bemüht, die Befugnisse der Volksvertretung auszuweiten. Nun muss das Parlament den Brexit-Aufschub als Gesetz beschliessen, und zwar vor Beginn der von Johnson verordneten «Zwangspause», also möglichst bis Sonntag.

Dafür muss nach dem Unter- auch das Oberhaus zustimmen, das House of Lords, die Kammer der Adeligen und Bischöfe. Das könnte zum Problem werden. Konservative Lords könnten das Gesetz durch einen Filibuster, also Dauerreden, so weit verschleppen, dass eine rechtzeitige Verabschiedung nicht möglich ist. Ein Antrag, der dies unterbinden will, liegt bereits vor.

Selbst wenn diese Hürde genommen wird, müsste die Queen das Gesetz unterschreiben. Der Premierminister könnte ihr jedoch «raten» (im Klartext befehlen), ihre Signatur zu verweigern. Das aber wäre ein unbeschreiblicher Affront, die 93-jährige Königin würde tief in den politischen Sumpf gezogen. Diese Vorstellung sei «ein Horror» für Elizabeth, sagt einer ihrer Biografen.

Teil des Problems ist, dass das Königreich über keine schriftliche Verfassung verfügt. Vieles ist eine Auslegungsfrage. Das gilt auch für die Parlamentspause, die so genannte Prorogation. Sie soll eine neue Legislatur und die Thronrede der Queen vorbereiten, bei der sie das Programm der Regierung vorträgt. Aber was macht das für einen Sinn bei einer Regierung ohne Mehrheit?

Konfusion total.

Wie weiter mit dem Brexit?

epa07816539 Pro-Remain protesters demonstrate outside Parliament in London, Britain, 04 September 2019. Members of Parliament will vote on a bill forcing Britain's Prime Minister Boris Johnson to delay Brexit unless MPs back a new deal or vote for a no-deal exit. The Prime Minister will table a motion to call for a general election if that bill passes  EPA/NEIL HALL

Am Mittwoch demonstrierten EU-Befürworter einmal mehr vor dem Parlament. Bild: EPA

Das Parlament will das Austrittsdatum verschieben. Boris Johnson aber hält am 31. Oktober fest. Er betonte am Dienstag, er wolle einen vertraglich geregelten Brexit. Laut seinem umstrittenen Berater Dominic Cummings aber verhandelt die Regierung nur zum Schein mit der EU. Eigentlich strebe sie einen No-Deal-Brexit an, berichtete der «Telegraph», Boris Johnsons Ex-Arbeitgeber.

Die EU-Kommission jedenfalls verstärkte am Dienstag ihre Vorbereitungen für einen ungeregelten Austritt. Sie wartet gemäss einer Sprecherin nach wie vor auf konkrete Vorschläge aus London für den grössten Knackpunkt beim Brexit, den sogenannten Backstop, mit dem Zollkontrollen an der Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und Nordirland verhindert werden sollen.

Konfusion total.

Wie weiter mit Neuwahlen?

epa07796753 Leader of the British Labour Party Jeremy Corbyn leaves his home in central London, Britain, 27 August 2019. Mr Corbyn is due to host cross party talks later in the day to discuss plans to avert a no-deal Brexit.  EPA/WILL OLIVER

Jeremy Corbyn stimmt Neuwahlen nur unter bestimmten Bedingungen zu. Bild: EPA

Nach dem Verlust der Regierungsmehrheit sind Neuwahlen unvermeidlich. Die Frage ist nur, wann und wie. Das Parlament könnte sich mit einer Zweidrittelmehrheit selbst auflösen. Labour-Chef Jeremy Corbyn fordert seit Monaten Neuwahlen. Nun aber macht er seine Zustimmung davon abhängig, dass ein chaotischer No-Deal-Brexit ausgeschlossen wird.

Möglich wäre auch ein Rücktritt Johnsons oder sein Sturz durch ein Misstrauensvotum. In beiden Fällen bekäme Corbyn als Oppositionsführer die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen eine neue Regierung zu bilden. Ein «Buebetrickli» für den Premierminister wäre, ein Neuwahldatum per Gesetz zu beschliessen. Dafür bräuchte er nur eine einfache Mehrheit.

Boris Johnson würde am liebsten nach einem EU-Austritt am 31. Oktober wählen lassen. Er sieht in diesem Fall die besten Siegeschancen. Nun könnte die Neuwahl bereits am 15. Oktober stattfinden, nur zwei Tage vor dem nächsten EU-Gipfel. Für Johnson ist dieser Zeitpunkt riskant, er muss befürchten, dass ihm die Brexit-Partei von Nigel Farage in die Parade fährt.

Farage betonte am Dienstag, er sei nur bei einem garantierten No-Deal-Brexit zum Rückzug bereit. Er verlangt also das Gegenteil von Jeremy Corbyn. Die Meinungsforscher sind sich über Johnsons Wahlchancen ohnehin nicht einig – wie könnte es in diesen struben Zeiten auch anders sein. So droht den Tories der Verlust eines grossen Teils ihrer 13 Sitze in Schottland.

Konfusion total.

Weitere Faktoren kommen hinzu. Eine Klage gegen die Parlamentspause wurde am Mittwoch von einem schottischen Gericht abgewiesen. Am Donnerstag berät der High Court in London über den gleichen Fall. Ein zweites Brexit-Referendum könnte vielleicht die Blockade in London auflösen. Aber Probleme wie die irische Grenzfrage blieben damit ungelöst.

Der frühere Premierminister David Cameron wollte mit der Abstimmung über die EU-Mitgliedschaft des Königreichs für klare Verhältnisse sorgen. Geschehen ist das genaue Gegenteil. Der Brexit dürfte die britische Politik nachhaltig verändern. Oder wie es Laura Kuenssberg festhielt: «Die einzige Gewissheit besteht vielleicht darin, dass nichts so bleiben wird, wie es ist.»

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41
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    Alle Leser-Kommentare
  • Provinzprinz 04.09.2019 23:36
    Highlight Highlight Es bräuchte 1 Guy Fawkes ...
  • Maya Eldorado 04.09.2019 22:24
    Highlight Highlight Grossbritannien hat es wenigstens mit der EU versucht. Wir sind immer noch aussen vor. Wir können gut reden.

    Ein Bild: Stellen wir uns mal vor, wie das wäre, wenn plötzlich ein Kanton aus der Schweiz austreten möchte. Das gäbe ein grosses Geschrei.

    Schade, dass die EU so zentralistisch geführt wird und mit dem Machtwort der Merkel.
    Würde die EU föderalistisch geführt, wie es die Schweiz ist, könnte ich mir einen Beitritt vorstellen.
    • Shabaqa 05.09.2019 01:01
      Highlight Highlight Die EU ist föderalistischer als die Schweiz. Die Mitgliedstaaten haben viel mehr Kompetenzen als die Schweizer Kantone. Die Macht der EU beschränkt sich mehr oder weniger auf Binnenmarkt- und Währungsfragen. Bei allem andern kann sie nur zu koordinieren versuchen, was scheitert, wenn einzelne Mitgliedstaaten nicht mitmachen (z.B. Flüchtlingspolitik). Und Merkel entscheidet auch nicht mit einem Machtwort. Das ist eine absurde Vorstellung. Alle Mitglieder - oder je nach Geschäft ein qualifiziertes Mehr - müssen zustimmen.
    • B-Arche 05.09.2019 15:37
      Highlight Highlight Shabaqa: Nicht einmal in Währungsfragen.
      Die EZB hat formal und rechtlich nichts mit der EU zu tun. Die EU Mitgliedschaft bedingt nicht den Euro als Währung.

      Die EU ist prinzipiell ein Vertragswerk über den gemeinsamen Markt und die vier Grundfreiheiten. Und eine zu den Anzahl Personen im EU Raum einer winzigen Verwaltung in Brüssel und Strasbourg.

      Jeder EU Staat hat für nicht EU Bürger eine eigene Einwanderungspolitik. Nur dass Bürger von EU Staaten da nicht darunter fallen.
    • Shabaqa 05.09.2019 16:29
      Highlight Highlight @B-Arche: Da hast du im Prinzip schon recht. Ich habe aber meine Bedenken, ob die EU einen Beitritt zukünftiger Mitglieder ohne Euro-Übernahme noch erlaubt - sofern sie die Kriterien erfüllen. Schweden z. B. verletzt die Kriterien absichtlich, um den Euro nicht übernehmen zu müssen. Nur UK und Dänemark sind wirklich davon befreit. Beide haben Ausnahmeregelungen im Maastricht-Vertrag, der die Euro-Einführung regelt.
  • Qui-Gon 04.09.2019 22:10
    Highlight Highlight "Farage betonte am Dienstag, er sei nur bei einem garantierten No-Deal-Brexit zum Rückzug bereit."

    Was findet Farage eigentlich so toll am No Deal-Brexit?
    • B-Arche 05.09.2019 15:38
      Highlight Highlight Qui-Gon: Farage arbeitet für Trump und will UK zum Partner Trumps machen. Trump will wie Farage die EU zerstören. Das könnte gelingen mit Trump.
  • FrankW64 04.09.2019 22:09
    Highlight Highlight Grossbritannien kann noch viel beschliessen. Für eine Verschiebung muss auch die EU zustimmen, und zwar alle Länder einstimmig. Und ich hoffe das die EU Ende Oktober diesem Chaos ein Ende setzt, wenn es die Briten schon nicht selbst schaffen. Ich mag Grossbritannien, aber was da im Moment läuft ist lächerlich.
  • roger.schmid 04.09.2019 20:17
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
  • lilie 04.09.2019 19:35
    Highlight Highlight Bei den Briten war ja schon zu Römerzeiten alles sehr einfach und übersichtlich. Zum Beispiel die Währung, wirklich simpel:
    Benutzer Bild
  • Hayek1902 04.09.2019 19:03
    Highlight Highlight Ev sollte man den staat formell auflösen und dann neugründen in der übergangszeit kann die queen als absolute monarchin herrschen,währen politprofessoren den neuen Staatsaufbau planen.
  • Le French 04.09.2019 18:37
    Highlight Highlight So kann man den Volkswillen halt einfach weiter ignorieren....
    • Shabaqa 04.09.2019 19:26
      Highlight Highlight Wer No Deal ablehnt, ignoriert den Volkswillen nicht. Darüber wurde nie abgestimmt.
    • Jason84 04.09.2019 20:24
      Highlight Highlight Das Volk hatte nicht die Wahl zwischen einem geregelten oder ungeregelten Brexit.
      Das Volk hatte keinen Schimmer von der Irlandfrage.
      Das Volk hatte keine Ahnung wie eng GB und die EU verflochten sind und was sich alles ändern wird.
      Das Volk wurde mit erlogenen Versprechen getäuscht.
      Das Volk wurde befragt, es war nie ein bindender Volksentscheid.

      Aber ja, einfache Menschen drücken ihre Meinung gern plump in einem kurzen, falschen Satz aus.
    • Amboss 04.09.2019 20:39
      Highlight Highlight Wie kommst du auf den Gedanken, ein harter Brexit sei der Volkswille? Ziemlich abenteuerlich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 04.09.2019 17:50
    Highlight Highlight Verstehe gar nicht, was es da nicht zu verstehen gibt: Das Parlament ist dagegen, dass der Brexit schnell stattfindet, weil man ewig lang einen Deal ausgeküchelt hat, den niemand will, weshalb der Boris jetzt Leute aus seiner Partei wirft, damit er mit der Minderheit einen No-Deal-Brexit durchdrücken kann, weil er denkt, dass das die EU nicht will, aber eigentlich wollen das die Briten nicht, die deswegen jetzt in einer Verfassungskrise stecken, welche nur die Königin auflösen kann, die aber traditionell nicht eingreift, denn eine Verfassung gibt es auch nicht.

    Alles völlig klar, oder? 🤷‍♀️
    • Fritz N 04.09.2019 18:27
      Highlight Highlight Aaah, wollt eigentlich herzen.. Sry :) schön zusammengefasst!
    • Brett-vorm-Kopf 04.09.2019 18:32
      Highlight Highlight I love it 😋
  • Cityslicker 04.09.2019 17:21
    Highlight Highlight Gute Zusammenfassung. Was im Artikel (tschuligom, der Story) zu kurz kommt: Wenn das Gesetz heute durchs Unterhaus kommt, muss es nicht nur auch von Oberhaus und Queen abgesegnet werden - sondern ALLE 27 anderen EU-Mitgliedsstaaten müssten einstimmig einer dritten (!) Verschiebung zustimmen. Mit welchem überzeugenden Argument? Der gordische Knoten des britischen Politiksystems löst sich nicht einfach so innerhalb der nächsten 3 Monate auf magische Weise auf.
    • Helios 04.09.2019 20:11
      Highlight Highlight Ein No-Deal-Brexit wäre aber auch nicht gerade das gelbe vom Ei, sonder das worst-case Szenario, die 3 Monate zusätzliche Unsicherheit für die Märkte wohl weniger dramatisch und daher ist es doch wahrscheinlich, dass der Bitte um eine Fristverlängerung Folge geleistet würde.
  • Pinkerton 04.09.2019 17:20
    Highlight Highlight Da fällt mir das Lied Hotel California von den Eagles ein: „You can checkout any time you like, but you can never leave.“
  • sa5 04.09.2019 17:17
    Highlight Highlight Anarchy over the UK

    Play Icon


    Manchmal gehen lang gehegte Wünsche in Erfüllung.
    • Helios 04.09.2019 20:16
      Highlight Highlight 😍😍😍
    • sa5 05.09.2019 08:42
      Highlight Highlight BJ hat in seiner Jugend eindeutig zuviel Sex Pistol geraucht.

      "Right
      Now
      ha ha ha ha ha...
      I am an antichrist
      I am an anarchist
      Don't know what I want
      But I know how to get it
      I wanna destroy passer by
      Cause I
      Wanna be
      Anarchy
      No dogs body
      Anarchy for the UK"
  • Hallwilerseecruiser 04.09.2019 17:00
    Highlight Highlight Die neuen Folgen der TV-Serie "Brexit" übertreffen wieder einmal die kühnsten Erwartungen. Man weiss nie, was passieren wird und an jeder Ecke gibt es neue überraschende Wendungen, Dramen und Skandale. "House of Cards" ist im Vergleich dazu todlangweilig.
    • sa5 04.09.2019 19:29
      Highlight Highlight Grexit hiess die letzte Soap. Aktuell ist Brexit, was kommt danach?
      Irgendwie muss das Format weitergehen, sonst muss ich noch Geld für ein Netflix-Abo locker machen.
    • lilie 05.09.2019 05:53
      Highlight Highlight @sa5: Grexit war glaubs die Pilotfolge, danach erkannte man das Potential. Deshalb beschloss man doch auch, die Hauptrolle prominent mit einem Star zu besetzen (Grossbritannien) anstatt einem No-name.

      And the rest is history, wie man so schön sagt (genau genommen: contemporary history). 💁‍♀️
  • Zing1973 04.09.2019 16:44
    Highlight Highlight Also mein Vorrat an Popcorn 🍿 ist definitiv am Ende.😂😂😂
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 04.09.2019 17:38
      Highlight Highlight *lastwagen voll SPAM vor die Haustüre stell* 😁
    • Ueli der Knecht 04.09.2019 19:27
      Highlight Highlight Jetzt kommt sowieso Erdnüssli- und Mandarinli-Zeit.
    • Helios 04.09.2019 20:02
      Highlight Highlight bitte 😉
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaspar Floigen 04.09.2019 16:35
    Highlight Highlight Ich muss hier mal ein Lob aussprechen. Ich verfolge seit 2 Tagen "Ticker" auf allen möglichen Newsportalen und durch die dauernden Ereignisse geht das Ganze sehr unter. Ich bevorzuge diese Zusammenfassung der letzten Tage mit einer Übersicht der sonst so populären "Ticker-News".
  • michiOW 04.09.2019 16:23
    Highlight Highlight Vielleicht wäre eine zweite Volksabstimmung wirklich das Beste.
    • häxxebäse 04.09.2019 20:39
      Highlight Highlight Aber eine, bei welcher alle briten abstimmen müssen... damit nachher niemand mehr das resultat anzweifeln kann.
  • My Senf 04.09.2019 16:17
    Highlight Highlight Zuerst heisst es „Tempel der Demokratie“ 🤔 als od die Engländer die Demokratie erfunden hätten, geschweige denn leben!

    Und dann der alles entwaffnende Satz einer BBC Journalistin „Eingespielte Verfahren werden auf den Kopf gestellt“

    Seit wann sind in einer Demokratie verfahren eingesperrt?
    Sprich das ganze Theater funktioniert nicht wie gehabt. Da gibt es einen BJ der nicht zur Schauspielschule ging und jetzt einfach ohne Script Performer!

    Also Theater Tempel gibt es in London genug, aber bitte „Demokratie Tempel“ ist zu weit hergeholt
  • Käpt'n Hinkebein 04.09.2019 16:16
    Highlight Highlight Obelix wusste es schon immer.
    Benutzer Bild
  • Scaros_2 04.09.2019 16:16
    Highlight Highlight Ganz einfach - es wird einfach nie einen Austritt geben. Der Brexit wird als Exemplar und Mahnwache zugleich werden das aufzeigt, dass man nicht so einfach aus einem Staatenbund oder dergleichen rauskommt. Schon gar nicht wenn man den 5er und das weggli haben möchte. Insofern - alles easy.

    Selbst die Menschen in London die ich kenne sehen so langsam ein, dass es nie dazu kommen wird.
    • Blitzmagnet 04.09.2019 17:53
      Highlight Highlight Die Menschen in London wollten gar nie einen Brexit. Es sind die aus den Industriegegenden die dem Märchen aufgesessen sind, dass man mit einem Brexit den Fünfer (eine florierende Wirtschaft) und das Weggli (Freiheit von EU-Gesetzen und Abgaben) haben könnte.
    • RETO1 04.09.2019 20:25
      Highlight Highlight Gefangen in der EU

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