International
Armee

US-Militär tötet wieder mutmassliche Drogenschmuggler auf See

In this March 7, 2017 photo, the U.S. Coast Guard cutter Stratton steams through the eastern Pacific Ocean. The Stratton is one of the first US Coast Guard's national security cutters, the larges ...
Das mutmassliche Drogenschmuggler-Boot war laut US-Militär auf einer bekannten Drogenhandelsroute im östlichen Pazifik unterwegs. (Symbolbild)Bild: AP

US-Militär tötet wieder mutmassliche Drogenschmuggler auf See

31.05.2026, 10:5031.05.2026, 10:50

Zum wiederholten Male hat das US-Militär nach eigenen Angaben ein Drogenschmuggler-Boot im östlichen Pazifik angegriffen und dabei drei Männer getötet. Das Boot sei nach Erkenntnissen der Geheimdienste auf einer bekannten Drogenhandelsroute unterwegs gewesen, erklärte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Southcom auf der Plattform X. US-Streitkräfte seien bei dem Angriff am Samstag nicht zu Schaden gekommen. Die Angaben des US-Militärs liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Auf Anordnung von Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst vergangenen Jahres Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an, mit denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden sollen. Dabei kommen immer wieder Menschen ums Leben. Erst am Freitag hatte es einen ähnlichen Angriff gegeben, ebenfalls mit drei Toten.

Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind. Die Vereinigten Staaten haben ein grosses Drogenproblem, für das sie ausländische Schmuggler verantwortlich machen. (sda/dpa/fwa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Vier Szenarien für die Schweiz von morgen
1 / 7
Vier Szenarien für die Schweiz von morgen
quelle: 2erpack identity, behruz tschaitschian und veronika kieneke
Auf Facebook teilenAuf X teilen
«Ich habe eine halbe Million Franken für Drogen ausgegeben»
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Vance: Einwanderungspolitik Grund für Ausschreitungen in Frankreich
US-Vizepräsident JD Vance hat Einwanderung aus ärmeren Ländern für die Ausschreitungen bei den jüngsten Protesten in Frankreich verantwortlich gemacht. Gut zwei Wochen vor den Kongresswahlen in den USA schrieb der Republikaner auf der Plattform X, linke Politiker in Frankreich und anderen Ländern hätten «im Namen von Vielfalt und Mitgefühl» die «Dritte Welt» ins Land geholt. Dabei habe Frankreich nicht auf «Assimilation und Kompatibilität» der Menschen geachtet, kritisierte er weiter. Die Politiker seien gewarnt worden, dass es so kommen würde, hätten aber nicht zugehört.
Zur Story