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Interpol schickt nach Anschlägen Experten-Team nach Sri Lanka



Die internationale Polizeiorganisation Interpol schickt nach den Anschlägen mit knapp 300 Toten ein Experten-Team nach Sri Lanka. Das Team werde auf Ersuchen der sri-lankischen Behörden eingesetzt und solle die Ermittlungen nach der Anschlagsserie unterstützen, hiess es in einer Mitteilung von Interpol am Montag.

Es bestehe aus Spezialisten mit Expertise in den Bereichen Tatortuntersuchung, Sprengstoff, Terrorismusbekämpfung und Opferidentifizierung.

«Informationen zur Identifizierung von Personen, die mit diesen Angriffen in Verbindung stehen, könnten von überall auf der Welt kommen», sagte Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock laut der Mitteilung. Hier erwiesen sich das globale Netzwerk und die Datenbanken der Organisation als unerlässlich.

Intensive Spurensuche

Derzeit werde bereits die Datenbank gestohlener und verloren gegangener Reisedokumente überprüft, um mögliche Verbindungen oder internationale Spuren zu ermitteln.

Nach Polizeiangaben wurden bei den Anschlägen am Ostersonntag mindestens 290 Menschen getötet, darunter mehr als 30 Ausländer aus mehreren Ländern. Auch zwei Schweizer waren unter den Opfern. Ob die Leichen der Selbstmordattentäter in dieser Zahl enthalten sind, ist unklar.

Etwa 500 weitere Menschen wurden verletzt, die meisten davon waren am Montag noch im Spital. Sri Lankas Regierung hat eine einheimische radikal-islamische Gruppe für die verheerenden Anschläge verantwortlich gemacht. (sda/dpa)

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