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epa08087915 YEARENDER 2019 DECEMBER....NSW Rural Fire Service crews fight the Gospers Mountain Fire as it impacts a structure at Bilpin, in the Blue Mountains, west of Sydney, New South Wales (NSW), Australia, 21 December 2019. According to media reports, conditions are expected to worsen across much of the state as temperatures exceed 40 degrees Celsius.  EPA/DAN HIMBRECHTS AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Ein Feuerwehrmann im australischen Bundesstaat New South Wales im Kampf gegen die Flammen. Bild: EPA

Die Wälder der Welt brennen

Waldbrände werden extremer. Die Natur erholt sich davon zwar wieder. Doch das freigesetzte C02 kurbelt den Klimawandel weiter an.

bruno knellwolf / schweiz am wochenende



Australien brennt. 27 Menschen haben ihr Leben verloren, 2000 Häuser sind niedergebrannt, ganze Landstriche zerstört, in denen australische Tiere lebten. Geschätzt wird, dass in den drei Gliedstaaten New South Wales, Victoria und Queensland 100'000 Nutztiere und beinahe eine Milliarde wildlebende Tiere gestorben sind. Bilder von verbrannten Kängurus und Koalas gehen um die Welt.

Doch eigentlich sind die Tiere in Australien an Waldbrände gewohnt, da sie regelmässig vorkommen. «Wenn der Brand nicht allzu stark ist, verschwinden die Reptilien in einem Mausloch, die Koalas klettern in die 25 Meter hohe Baumkrone und überleben ein normales Bodenfeuer», sagt Robert Zingg, Kurator und Zoologe am Zoo Zürich. So leben die australischen Tiere zwar seit Jahrtausenden mit dem Feuer, doch diesmal trifft es sie.

Bild

grafik: ch media

Das hat mit der Grossflächigkeit und vor allem mit den hohen Windgeschwindigkeiten zu tun. Die Winde lenken das Feuer immer wieder in andere Richtungen und führen damit sogar so mobile Tiere wie die Kängurus in tödliche Sackgassen. Zudem sind viele Strassen in Australien eingezäunt, so dass die Tiere nicht ausweichen können. «Tödlich ist nicht nur das Feuer, sondern vor allem das Rauchgas», sagt Zingg.

Weniger mobil sind die Koalas, die in Australien wie auf «Inseln», getrennten Waldgebieten, wohnen. Da fehlt die Möglichkeit, in den nächsten Wald auszuweichen. «Durch die Brände werden lokale Bestände ausradiert und somit wird es ganze Gebiete ohne Koalas geben», sagt Zingg. Aussterben werden die auf Eukalyptus spezialisierten Tiere aber nicht. Das gilt auch für den Ameisenigel, die Kängurus und die viele Warane, die Riesenechsen.

Australiens Ökosysteme sind an Waldbrände angepasst

Das bestätigt Harald Bugmann, Professor für Waldökologie an der ETH Zürich. «Die Ökosysteme von Australien ausserhalb der Tropen sind an Waldbrände angepasst. Auch wenn jetzt viele Tiere sterben, ist das aus der Sicht der Natur keine Katastrophe; die Ökosysteme werden sich erholen.»

Zuerst allerdings müssen die Brände aufhören. Mit Regen wird erst im Februar gerechnet und die Feuerwehren sind überfordert. «Waldbrände lassen sich in aller Regel nicht löschen, wenn sie eine bestimmte – relativ kleine – Grösse überschritten haben», sagt ETH-Professor Bugmann. Brennen mehrere Hektaren, bleibt der Feuerwehr nur, die Ausbreitung in gewisse Richtungen zu verhindern. Die nicht abgebrannte Vegetation wird befeuchtet, oder es werden vegetationsfreie Brandschneisen angelegt. «Wobei das auch nicht immer hilft.» Auf natürliche Weise hören Brände erst auf, wenn sich die Witterung ändert.

Wenn die Windrichtung dreht und der Brand gegen die Windrichtung weiterbrennen muss. Dann wird mindestens die Ausbreitungsgeschwindigkeit massiv reduziert. Einen Stillstand gibt es auch, wenn das Brandgut ausgeht – wenn das Feuer ein Seeufer, das Meer oder eine obere Kante in einem Gebirge erreicht. «Denn das Feuer brennt in aller Regel gegen oben und nur ganz langsam gegen unten, wenn überhaupt in dieser Richtung», erklärt Bugmann.

Hilfreich ist natürlich der Regen – im Vergleich dazu ist Löschwasser der sprichwörtliche Tropfen auf den heissen Stein. «Die Perspektiven sind also nicht so gut, dass die Brände in Australien demnächst aufhören werden, denn die Witterung ist nach wie vor extrem heiss und trocken.»

Die grossen Brände gelten als Fanal für den Klimawandel. Es sei schwierig, einzelne Ereignisse eindeutig auf den Klimawandel zurückzuführen. Sie könnten grundsätzlich auch unter einem nicht von Menschen beeinflussten Klima auftreten, sagt Bugmann. Doch solche unwahrscheinlichen Extremereignisse hätten sich seit 2000 stark gehäuft an verschiedenen Stellen auf dem Globus. «Das entspricht dem Muster, das wir unter einem vom Menschen veränderten Klima erwarten», sagt Bugmann.

Solange solche Ereignisse dieses Jahr nicht noch häufiger auftreten, ist die Existenz der Waldökosysteme zwar nicht bedroht. Eine stärkere Häufung könnte aber zu einem Vegetationswechsel hin von geschlossenem Wald zu Savannen-Strukturen und sogar Grasland erfolgen. Somit würde der Klimawandel zu einem «vegetations shift» führen. Wenn die Emissionen nicht innerhalb weniger Jahrzehnte auf null zurückgefahren würden, seien solche Vegetations-Verschiebungen sehr wahrscheinlich. «Nicht nur in Australien, sondern auch an vielen anderen Orten auf dem Globus. Zum Beispiel im Wallis, wo es bereits heute sehr trocken ist.»

Extreme Waldbrände in Sibirien und im Amazonas

Im Sommer brannte es auch in Sibirien monatelang. Zwar ist es normal, dass in dieser Jahreszeit die Taiga mit ihren endlosen Wäldern brennt. Doch dieses Jahr wüteten die Feuer schlimmer als sonst und gefährdeten auch die Torfböden. Sie sind grosse Kohlendioxidspeicher. Im August 2019 haben auch die Regenwälder im Amazonas gelodert. Dort binden die Bäume und Böden ebenfalls grosse Mengen Kohlenstoff und nehmen zusammen mit den Ozeanen jedes Jahr einen Teil der menschgemachten Emissionen von CO2 auf. Eine Zerstörung der Wälder führt also zu einem zusätzlichen Ausstoss von Kohlenstoff und zerstört auch die CO2-Senken.

Bilder der Buschbrände in Australien

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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • GraveDigger 13.01.2020 11:40
    Highlight Highlight Interessant wie immer CO2 schuld ist wenns brennt. Das aber in Australien und auch in vielen anderen Orten nicht nur der Klimawandel schuld ist schreibt niemand. Ganze Gebiete werden ausgetrocknet, weil das Wasser in Flüssen gestaut wird und Grundwasser abgepumpt wird für Landwirtschaft, Fracking/Lithiumgewinnung und für Trinkwasser.
  • Tinu328 12.01.2020 22:59
    Highlight Highlight Ist es nicht eine logische Konsequenz, dass mehr Wald brennt, wenn vorher Jahrzente lang das Feuer klein gehalten wurde. Wenn es nicht brennt, werden Wälder dichter, es sammelt sich mehr Holz an und brennt dann schneller
    Oder nicht?
    • Antinatalist 13.01.2020 02:24
      Highlight Highlight Nein.

      Bevor die europäischen Siedler begannen, die Feuer zu bekämpfen, brannte es regelmäßig. Die Aborigines nutzten das Feuer für die Jagd. Dadurch entstand ein kleinräumiges Muster unterschiedlicher Vegetationsstadien, was Brände natürlich eindämmt. Es sammelte sich zudem weniger Brennmaterial in den Wäldern an, weil es schneller abbrannte. Jahrzehntelange Feuerbekämpfung hingegen sorgte dafür, dass sich die Menge an brennbarem Totholz und Laub dramatisch vergrößert hat. Heute brennt es dank des zusätzlichen Materials und der einheitlichen Altersstruktur intensiver und ausgedehnter.
    • M.Corleone 13.01.2020 04:04
      Highlight Highlight Ihr sagt beide das selbe, oder ich versteh etwas falsch.
    • Satan Claws 13.01.2020 06:17
      Highlight Highlight Klassisch rechtspopulistisches Geschwurbel, dass schon einige Wochen herumgeistert. Hier zur Richtigstellung:

      https://www.rfs.nsw.gov.au/fire-information/hazard-reductions

      https://mobile.abc.net.au/news/2020-01-08/nsw-fires-rfs-commissioner-weights-in-on-hazard-reduction-debate/11850862?pfmredir=sm

      https://www.abc.net.au/news/2020-01-10/hazard-reduction-burns-bushfire-prevention-explainer/11853366

      Kurz: Generell wird es heisser und alle Massnahmen darum weniger effektiv.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Jörg K. 12.01.2020 20:15
    Highlight Highlight Nun, wenn man halt in einer dürren Landschaft lebt, muss man halt gewisse Vorsichtsmassnahmen treffen. Also keine Vollvegetation ums Haus etc..
  • DrFreeze 12.01.2020 19:19
    Highlight Highlight Es brennt weit weg, aber wenn das so weitergeht und es geht so weiter, werden auch die Wälder bei uns so nieder brennen.
  • simiimi 12.01.2020 19:13
    Highlight Highlight Der Klimawandel mitsamt dem Verlust von Biodiversität und Ökosystemen ist der hässliche Preis, den wir für unseren Lebensstil bezahlen müssen.
    • redeye70 13.01.2020 19:17
      Highlight Highlight Ist nicht nur der Lebensstil sondern auch die schiere Menge an Menschen. Siehe Boden - und Trinkwasserverbrauch. Der angestrebte ökologische Lebensstil ist gar nicht realisierbar mit fast acht Mia Menschen. Die Erdbevölkerung ist schlicht zu gross.
  • wolge 12.01.2020 16:15
    Highlight Highlight Es ist offenbar keine Katastrophe, dass x Millionen Tiere verbrennen da sich die Ökosysteme wieder erholen werden...

    Warum ist es denn eine Katastrophe wenn ein paar wenige Menschen sterben? Nicht das wir auch nur annähernd vom Aussterben bedroht sind, ganz im Gegenteil...

    Wir sollten langsam aber sicher unsere „der Mensch ist mehr wert als alles andere“ Denke hinterfragen...
    • Antinatalist 12.01.2020 16:34
      Highlight Highlight Stelle nie das Leben eines Menschen in Frage oder du wirst geblitzt und dann mit der immer wiederkehrenden gleichen Masche angemacht:"Wenn's dich oder deine Familie treffen würde...".
      Tja, weil der Mensch eben das Hauptproblem ist, werden manche Menschen zu Antinatalisten.

      DIe menschliche Hybris hat zur Folge, dass die Ökosysteme sich zwar auf irgendeine Weise neu bilden, aber dass sie sich wirklich erholen ist ein Märchen. Der Beleg dafür ist das Artensterben und die Rote Liste, auf der immer mehr Arten als "EX" geführt werden. Für den Menschen gilt LC, aber man tut so als ob er CR wäre.
      Benutzer Bild
    • [Nickname] 12.01.2020 17:09
      Highlight Highlight Edgy boys🙄
    • Deckardcain 12.01.2020 17:27
      Highlight Highlight Bescheuerter kommentar, nicht der Wert des Menschen ist zu hoch, sonder der des Geldes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turicum04 12.01.2020 15:22
    Highlight Highlight Jeder der CO2 verursacht, muss drastisch gebüsst werden!
    • Albi Gabriel 12.01.2020 16:27
      Highlight Highlight Dann hör doch bitte sofort auf zu atmen!
    • Sir_Nik 12.01.2020 16:35
      Highlight Highlight Also jeden. Oder atmen sie nicht?
    • Der Kritiker 12.01.2020 18:32
      Highlight Highlight Albi_Gabriel und Sir_Nik, ganz unrecht hat Turicum nicht mit seiner Aussage. Das Problem ist einmal mehr der Mensch. In Australien sehen wir, wie sich die Politik zum Klimawandel stellt, denn diesen gibt es nicht und der menschliche Einfluss aufs Klima und auf die Natur verneint diese. Das Problem ist die Menschheit. Und dass sich diese wie die Karnickel weitervermehrt ist ein grundlegendes Problem dieses Planeten. All diese Menschen streben nach Wohlstand und damit einhergehenden Konsum und Mobilität. Das kostet Ressourcen,die auch durch erneuerbare Energien nicht befriedigt werden können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jackhammer 12.01.2020 15:04
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • Sherlock_Holmes 12.01.2020 15:02
    Highlight Highlight Der Aussage dass Koalas nicht Aussterben oder vom Aussterben bedroht sind, widerspricht die Einschätzung der Australian Koala-Foundation.

    Inzwischen sei der Bestand durch die Zerstörung des Lebensraumes auf 80.000 reduziert. Australian Koala-Foundation hält diesen für zu gering, um die Population der wild lebenden Tiere am Leben zu erhalten.

    https://mobil.stern.de/panorama/wissen/natur/koalas--praktisch-ausgestorben----buschfeuer-in-australien-8711916.html

    Die Einschätzungen scheinen jedoch widersprüchlich.

    Ich hoffe, dass es gelingt, die wild lebenden Koalas zu erhalten.


    • öpfeli 12.01.2020 17:16
      Highlight Highlight Dafür müsste man erst mal die Natur (Wald etc) am Leben halten.
    • Antinatalist 12.01.2020 18:23
      Highlight Highlight Und dafür wiederum müsste man erst mal die Europäer aus Australien entfernen...
    • freifuchs 12.01.2020 19:39
      Highlight Highlight Koalas profitieren und profitierten schon immer von den Buschbränden in Australien. Dies ist eine mehrere Zehntausend Jahre alte Geschichte. Ohne Feuer gäbe es keine Koalas. Denn nur dank Waldbränden konnte sich der Eukalyptus in Australien verbreiten, er wächst sofort als Erstes auf verkohltem Gebiet. Und der Eukalyptus ist die Hauptnahrungsquelle der Koalas.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wurst Hans 12.01.2020 14:51
    Highlight Highlight Sehr interessanter Artikel 👍.
    Schade, dass ich auf dem Mobil die Karte nicht vergrössern kann / konnte.
    • Antinatalist 12.01.2020 23:16
      Highlight Highlight Kann man auf dem Computer auch nicht.

      Aber man kann auch auf dem Smartphone die Karte selbst in einem neuen Tab öffnen oder herunterladen. Oder etwa nicht?! Also bei mir geht's.
  • Luzi Fair 12.01.2020 14:41
    Highlight Highlight Es ist nur eine Frage der Zeit bis wir ein größeres Feuer im Pfynwald haben werden. Hoffen wir mal, dass uns dieser noch ein paar Jahrzehnte erhalten bleibt.
    • Vecchia 12.01.2020 16:34
      Highlight Highlight Aktuell ist ja in jedem zweiten Dorf "Christbaum-Verbrännete". Der Schaden ist zwar nicht so gross wie Waldbrände, aber die Aktion ist aus heutiger Sicht völlig stupid und unnötig.
  • Rabbi Jussuf 12.01.2020 14:26
    Highlight Highlight Na, es geht doch. Endlich mal ein etwas differenzierterer Bericht über die Brände! Auch wenn immer noch einiges fehlt.
  • Wyerli 12.01.2020 14:17
    Highlight Highlight Die Welt weint und schreit!

Abschussbefehl: Australier töten in den kommenden Tagen 10'000 Kamele

Australien brennt. Das ist mittlerweile bekannt. Auch dass Flora und Fauna extrem darunter leiden, ist bekannt. Bilder von verbrannten Kängurus und brennenden Koalas gehen um die Welt. Doch die Dürre in Australien fordert auch andere tierische Opfer: Kamele.

Wie The Australian berichtet, werden ab Mittwoch während fünf Tagen 10'000 Kamele geschossen. Passieren wird dies im lokalen Verwaltungsgebiet Anangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara (APY), einer Aboriginal Community im Bundesstaat South …

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