Donald Trump plant IndyCar-Rennen in Washington
US-Präsident Donald Trump hat ein Autorennen der Indycar-Serie in Washington für August angekündigt, um den 250. Geburtstag der USA zu feiern. Die Strecke soll durch das Zentrum der Hauptstadt verlaufen, wobei die Pennsylvania Avenue eine zentrale Rolle spielt.
Verkehrsminister Sean Duffy erklärte im Weissen Haus, dass der Eintritt für das amerikanische Volk kostenlos sein werde. Die genaue Streckenführung des «Freedom 250 Grand Prix» steht noch nicht fest. Trump und Duffy deuteten jedoch an, dass sie durch das Zentrum der Hauptstadt führen könnte. Duffy beschrieb das Rennen mit den Worten: «Das wird verrückt», wenn die Rennwagen mit Geschwindigkeiten von bis zu 190 Meilen pro Stunde über die Pennsylvania Avenue rasen. «Freiheit, Amerika, Geschwindigkeit und Strassenrennen – amerikanischer geht es nicht», schwärmte der Verkehrsminister.
Laut Trumps Erlass soll das Rennen in der Nähe der National Mall stattfinden, dem Grünstreifen mit Wahrzeichen wie dem Washington Monument. Die Verkehrs- und Innenministerien sollen eine Route entwerfen, die die Denkmäler der Stadt zeigt.
Bürgermeisterin Muriel Bowser wurde beauftragt, sicherzustellen, dass die Strassen und Brücken dem Rennen standhalten können. Die Verkehrswege in Washington sind für zahlreiche Schlaglöcher bekannt, was im Internet zu Spekulationen und Gespött führte, dass das Rennen ein Vorwand sein könnte, um diese zu reparieren.
Das Rennen wird das erste seiner Art in der US-Hauptstadt sein. In den USA gibt es bereits ein Strassenrennen der Formel 1 in Las Vegas. Mick Schumacher, Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher, wird in dieser Saison in der Indycar-Serie für das Team Rahal Letterman Lanigan Racing antreten. Er hofft auf einen Neustart seiner Motorsport-Karriere, nachdem er zuvor für das Haas-Team in der Formel 1 gefahren ist.
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