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Auch Paris-Terrorist Abdeslam soll bei blutiger Schiesserei vor Brüssel-Attentat dabeigewesen sein



Der wegen seiner Mitwirkung an den Anschlägen von Paris verhaftete Salah Abdeslam war nach jüngsten Ermittlungen auch an der blutigen Schiesserei kurz vor den Attentaten in Brüssel beteiligt. Dem Franzosen werde deswegen nun zusätzlich Mordversuch an Polizisten vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Handout file picture shows Belgian-born Salah Abdeslam on a call for witnesses notice released by the French Police Nationale information services on their twitter account November 15, 2015. Salah Abdeslam, the Paris attacks suspect who was arrested in Brussels last month, refused to blow himself up on the day of the attacks, his brother Mohamed told French news channel BFM TV.   REUTERS/Police Nationale/Handout via Reuters    ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO RESALES. NO ARCHIVE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS      TPX IMAGES OF THE DAY

Das Fahndungsbild der belgischen Polizei. Bild: HANDOUT/REUTERS

Die Schiesserei hatte sich am 15. März in der Brüsseler Gemeinde Forest ereignet. Auf Ermittler, die eine Wohnung durchsuchen wollten, wurde damals das Feuer eröffnet. Mehrere Beamte erlitten Verletzungen.

Bei dem anschliessenden Zugriff töteten Scharfschützen einen Terroristen, zwei andere Männer konnten fliehen. Einer von ihnen soll Salah Abdeslam gewesen sein. Der Franzose wurde dann am 18. März bei einem Grosseinsatz der Polizei in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek festgenommen.

Ob Abdeslam auch direkt an der Vorbereitung der Brüsseler Anschläge beteiligt war, ist bislang unklar. Bei ihnen hatten drei islamistische Selbstmordattentäter am 22. März 32 Menschen getötet. Die Terrorserie von Paris am 13. November vergangenen Jahres kostete 130 Menschen das Leben, zudem starben am Tag der Anschläge und bei einer späteren Polizeiaktion insgesamt neun Attentäter. (dwi/sda/dpa)

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